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Posts Tagged ‘Internetnutzung

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’17)

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Der NMC Horizon Report 2017 ist erschienen (via Netbib). Der Weiterbildungsblog listet die Trends auf, zeigt ein Video und verschweigt auch kritische Stimmen nicht.

Die Online-Zeitschrift Password kürte Rudolf Mumenthaler zum Information Professional des Jahres 2017 (via Netbib). Er hatte sich unter anderem für die Rettung der ZB Med eingesetzt. In einem Interview mit Password beantwortet er zahlreiche Fragen zur aktuellen Rolle der Bibliotheken.

VÖBBlog verlinkte auf die deutsche und englische Version der Publikation „Projektbericht von e-Infrastructures Austria”. Darin geht es unter anderem um Forschungsdaten.

„Gutes Aufwachsen mit Medien“ – die Neuauflage dieser Broschüre kann von Bibliotheken kostenlos bestellt oder auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) heruntergeladen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Darin gibt es Tipps und Hilfen für Eltern und Pädagogen zur Vermittlung von Kenntnissen der sicheren Internetnutzung an Kinder.

Artikelgebühren, um den Lesern den kostenfreien Zugang zur Publikation zu ermöglichen, liegen im Trend. Doch „They are selling articles that have been paid-for to be open access.“ behauptet Ross Mounce über Elsevier in seinem Blogbeitrag (via VÖBBlog).

Auf online verfügbare Tagungsberichte „Digitalisierung in Lehre und Studium“ (RUB), „DINI-Jahrestagung 2016“ und „Veränderung durch Digitalisierung – Lernen von anderen Branchen“ FernUni Hagen machte e-teaching.org aufmerksam (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Rahmen eines Berufsschulprojekts entstand ein kurzes Video, welches mit Klischees zum Berufsbild in Bibliotheken aufräumt und Aufgaben von Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste zeigt, siehe Netbib.

Und weil man ja auch gern etwas Nettes hört/liest: „We need librarians more than ever“ meint dieses Video von John Spencer, siehe VÖBBlog.

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20. Februar 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’16)

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Am letzten Wochenende fand in Stuttgart das 9. BibCamp statt. Die Protokolle der Sessions sind online. Einen ausführlichen Blogbeitrag über seine Eindrücke schrieb Stephan Schwering.

Nach unserem persönlichen Treffen zum Thema Literaturverwaltung im Rahmen des 6. Bibliothekskongresses in Leipzig am 16. März 2016 ist nun ein 1. Virtueller Zotero-Stammtisch (Adobe-Connect über das DFN-Netzwerk) geplant. Der günstigste Termin wird noch über den DFN-Terminplaner ermittelt. Die Idee besteht darin, verschiedene Materialien und Hilfsmittel zu erstellen/erweitern, damit es Vermittler in Bibliotheken und Anwender dieses Literaturverwaltungsprogrammes zukünftig leichter haben. Weitere Informationen zum geplanten Stammtisch verrät der ausführliche Beitrag im Blog Literaturverwaltung.

Mit den zahlreichen legalen und illegalen Varianten der Literaturbeschaffung setzte sich Klaus Graf in Archivalia auseinander. Dabei schaute er auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Die Preisunterschiede für die Fernleihe sind gravierend. Von der hierzulande verbreiteten, wenn auch erfolgsunabhängigen € 1,50-Gebühr kann man in anderen Ländern nur träumen. Und trotzdem – angesichts der technischen Möglichkeiten ist auch die Fernleihe eben alles andere als komfortabel. IRights.info schaute sich Portale an, die kostenfreie E-Books und Hörbücher anbieten (via Archivalia). Hier geht es allerdings eher um Belletristik.

ZBW-Mediatalk sah sich die Studie „Lernen mit Digitalen Medien aus Studierendenperspektive“ (veröffentlicht März 2016) des Hochschulforums Digitalisierung an. Dabei wurde festgestellt, dass die vor allem „konkrete Lehrpraxis einer Hochschule einen Einfluss auf die Nutzungsvielfalt digitaler Medien“ hat. Ausgewertet wurden 11 verschiedene Fächer. Die Umfrage beantworteten 27.000 Studierende aus  153 Hochschulen.

Förderanträge von Bibliotheken, die an der aktuellen Ausschreibungsrunde „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ teilnehmen möchten, werden noch bis zum 15. Mai 2016 angenommen. Bei dem Projekt geht es um einen spielerischen Zugang zur Literatur für Kinder & Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren (via NRW-Blog).

Das Lernatelier der Schulbibliothek des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt entwarf eine Rechercheplattform, die den Schülern eine guten Start in die Internetrecherche ermöglichen soll. Basedow1764-Weblog sieht den das allerdings kritisch.

Die aktuellste Ausgabe des Skripts „Internetrecht“ (Stand: April 2016) von Prof. Dr. Thomas Hoeren ist online verfügbar (via Archivalia).

Library Mistress stellte das neueste Heft der „Büchereiperspektiven“ mit dem Themenschwerpunkt „A und O. Bibliotheken und Alphabetisierung“ vor. Außerdem gibt es auch wieder eine Kolumne der Blogschreiberin, die dieses Mal ein fiktives Interview mit einem Bibliotheksdirektor im Jahr 1916 aufzeichnete (S. 63). Ideen für mehr essbare Pflanzen in der Bibliothek hat Anna Zschocke in „Funky Library Stuff“ (S. 61).

 

 

 

Written by lesewolke

11. April 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’15)

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Argumente für die Bedeutung von WLAN in öffentlichen Bibliotheken stellte ÖBIB zusammen (via NRW-Blog). Außerdem wird eine Handreichung „Tipps zur Einführung von W-LAN in öffentlichen Bibliotheken“ zum Download angeboten.

Auf den Perlentaucher für Literarisches lit21.de machte Schneeschmelze aufmerksam. „lit21.de bündelt den Feed von literarisch relevanten Blogs, Zeitungsadressen und anderen Quellen deutscher Sprache.“ so beschreibt T. Chervel sein Angebot. Schneeschmelze hat jedoch auch einiges an diesem Angebot zu kritisieren.

Im Wiki der UB Rostock sind die Videoaufzeichnungen der Vorträge aus dem Workshop “Vom Raum zum Lernraum” (vom 25.9.15) online (via Fortbildung in Bibliotheken).

Offen zugängliche, wissenschaftliche Forschungen und deren Ergebnisse waren das Thema im Workshop „Opening Up Science“ in Hamburg. ZBW-Talk fasste die Beiträge zusammen. Auf den Zitiationsgenerator RefME verlinkte Netbib.

Die Nutzung und Veröffentlichung in wissenschaftlichen Verlagen spielt derzeit trotzdem noch eine große Rolle. Die Max Planck Digital Library schloss ein  Springer Compact-Abkommen. Neben der Nutzung der Inhalte können die Wissenschaftler dann dort auch Open Access publizieren, siehe Aktuelles der Max-Planck-Gesellschaft (via Netbib -> dort gibt es weitere Hintergrundlinks).

Darf eine Verwertungsgesellschaft einen Suchmaschinenkonzern mit einer Gratizlizenz bevorzugen (Stichwort: Leistungsschutzrecht)? Wie diese Frage ausgeht, muss die Staatsaufsicht über Verwertungsgesellschaften beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) entscheiden. Der Stand des Verfahrens ist geheim. Allerdings sickerte durch, dass es inzwischen ein Widerspruchsverfahren gibt, schrieb Golem (via Archivalia). Nicht auch das noch: ein Kopierschutz für JPEGs ist laut Süddeutscher Zeitung im Gespräch (via Archivalia).

Von der diesjährigen Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an Prof. Dr. Konrad Umlauf berichtete Bibliothek & Information Deutschland (via Netbib).

Library Mistress liest gerade „The Library Fuzz“ von James Holding. Die Hauptrolle spielt ein Bibliothekspolizist.

 

 

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9. November 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’13)

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Mit einer schlechten Nachricht begann die 33. Kalenderwoche. Die Deutsche Internetbibliothek beendet wegen sinkender Nachfrage ihr Angebot zum Jahresende (via Netbib & ÖBiB).

Auch sonst hat das Internet seine Tücken. Rache und Mord: Das war zu viel für den Webfilter der British Library, der die Online-Ausgabe der Tragödie von Hamlet, Prinz von Dänemark (von William Shakespeare) sperrte. Ein Beispiel für die ungewollte Wirkung von Netzfiltern meinte die Zeit (via VÖBBlog).

Um die Kinder besser auf das Thema Cybermobbing vorzubereiten, wurde auf Initiative des Landesverband Bayern des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. das Online-Spiel „Jakob und die Cybermights“ entwickelt (via NRW-Blog).

IFLA 2013

IFLA 2013

Am letzten Wochenende startete der IFLA Weltkongress in Singapore. Aktuelle Informationen dazu gibt beim IFLA express (via Netbib).

Wie man ein Bibliotheksführungsvideo möglichst kostengünstig produziert, erklärte thewikiman (via Fortbildung in Bibliotheken).

Ein Buch, welches nur 1,02 Millimeter dick ist?! Das ist eher eine Kuriosität und weniger zum Lesen gedacht. Dazu braucht man schon ein Mikroskop. Einen Bericht mit Fotos findet man bei Gizmodo (via Netbib).

Die Bilder von den niedlichen Lego-BibliothekarInnen wurden in der letzten Woche öfter im Internet verlinkt. Wer sie noch nicht gesehen hat, schaut beispielsweise im Blog von muensterload. 😉

Foto: Aravind Sesagiri Raamkumar bei Flickr (CC-Lizenz: BY-NC-SA 2.0)

Written by lesewolke

19. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’13)

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Der Artikel mit einer öffentlichen Kritik über die „Studie: Ursachen und Gründe zur Nichtnutzung von Bibliotheken“ (April 2012) in der Zeitschrift BuB (auch online) sorgte für viel Diskussionstoff in der Inetbib (siehe auch Netbib sowie Update 30.4.13: Zusammenfassung der Diskussion bei Bibliothekarisch.de). Blogleser mag diese Aufregung ein Jahr nach Erscheinen der Studie überrascht haben. Denn Karsten Schuldt bemängelte in Bibliotheken als Bildungseinrichtung schon Ende April 2012 ausführlich Qualität & Nutzen dieser Nichtnutzerstudie (meiner Meinung nach treffender als der BuB-Artikel). Eine Empfehlung auf den letzteren Beitrag gab es auch im Plan3t.

Martin Kramer besuchte eine Veranstaltung aus der Reihe “geeks@cologne” in der Stadtbibliothek Köln mit Themen aus der aktuellen Forschung. Der Bericht in Martins Blog zeigt, wie Bibliotheken heute auch präsent sein können.

Über ein Augmented Reality Game in der Toronto Public Library berichtete NRW-Blog. Die Idee basiert auf dem Roman „Fahrenheit 451„, welcher in einem fiktiven Land spielt, wo es verboten ist, Bücher zu lesen und zu besitzen. In dem Spiel der Bibliothek ruft man zum Widerstand auf und stellt den Lesern Aufgaben.

Während die Angebote (auch zur Bildung) im Internet immer zahlreicher werden, und immer mehr Menschen dieses nutzen, zieht bereits ein neues Problem auf. Bisher war es egal, welche Inhalte man über die Internetverbindung nutzen wollte, könnte das ein Ende haben und die Kosten von der Anwendung abhängen, Stichwort Netzneutralität (ausführlich bei Netzpolitik.org erklärt, siehe auch Text & Blog mit kurzem Video). Unter anderem über die gesellschaftlichen Probleme, die durch eine Begrenzung des Downloadvolumens erst geschaffen werden, bloggte Christoph Deeg im Kulturbeutel:

Wenn die Telekom beginnt, die Internetgeschwindigkeit zu drosseln, dann erdrosselt sie letztlich das Weiterkommen unserer Kultur. Sie spaltet unsere Gesellschaft in zwei Gruppen: diejenigen, die es sich leisten können, die digitale Welt zu nutzen, mit ihr zu arbeiten, sich weiter zu bilden, sich zu vernetzen etc. und diejenigen, die ausgesperrt sind.“

KatalogschrankHektor Haarkötter widmete einen ausführlichen Beitrag bei Telepolis der Geschichte der Zettelkästen. Schon vor der Erfindung des Computers versuchten Menschen und Bibliotheken die wachsende Menge an Informationen zu verwalten (via Infobib). Demnach versuchte Gottfried Freiherr van Swieten, Bibliothekar der Wiener Hofbibliothek, mittels Zetteln und 7 Helfern, denen er die schriftliche Anleitung „Unterricht und Anweisung für diejenigen, so die Titel und Bücher abschreiben sollen“ gab, Ordnung in die Bücher zu bringen. Auch aus ökonomischen Gründen machte man sich dann einfach nicht mehr die Mühe, alle Inhalte von den Zetteln in Bücher zu übertragen. Und so wurde er zum ersten Zettelkatalog in einer Bibliothek. Wirklich eine schöner Beitrag anläßlich der Marbacher Ausstellung „Zettelkästen. Maschinen der Phantasie“.

Ben Kaden sah sich ein paar Bücher an, in denen Bibliothekarinnen & Bibliothekare eine Rolle spielen und die man trotzdem eher selten in Bibliotheken findet, nämlich erotische bzw. pornographische Literatur. Dabei bemängelte er im Libreas Blog, dass den meisten Werken Einfallsreichtum und Sinnlichkeit fehlt.

Und so lange wir noch alle Youtube schauen können, hier der Link auf einen Beitrag bei Bibliothekarisch.de mit dem Video des Harlem Shake in der Universitätsbibliothek Greifswald. 😉

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’11)

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Bücherweihnachtsbaum

Bücherweihnachtsbaum

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Das ist auch die Zeit zum täglichen Öffnen der Türchen. Bibliothekarisch.de hat wieder eine erstaunliche Sammlung „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender 2011 …“ zusammen getragen. Im Kalender von Fleischmann konnte man beispielsweise eine Anleitung für einen Bücherweihnachtsbaum finden. Auch die LMU Library zeigt in Bildern wie es geht (Ergebnis siehe Foto rechts).

Um die Bibliotheksangebote in spielerischer Form zu vermitteln, versuchen die TIB/UB und die Bibliothek der Hochschule Hannover es mit Geocaching (via Bibliotheken in Hannover), einer Art elektronischer Schatzsuche (siehe auch Wikipedia).

Müssen Bibliotheken wirklich Begriffe aus der Jugendsprache übernehmen oder verstehen sie uns auch so, fragte sich Katrin Kropf in ihrem Beitrag bei den Stimmen des Plan3t. Dabei gibt es durchaus regionale Unterschiede bei den Wörtern. Und nicht zuletzt sind Begriffe mal schnell wieder „out“. Wobei es wohl auch nicht zu sachlich klingen soll?! Ein schwieriges Thema für „Strebotheken“!

In einem Diskussionspapier analysierte der österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) auf den aktuellen Stand von Open Access und beschäftigt sich mit nötigen Weiterentwicklungen zur Etablierung dieser Publikationsform (via Open-Access.net). Weiterhin ist der Helmholtz Open Access Newsletter vom 01.12.2011 erschienen und beinhaltet Rückblicke auf die Open Access Week 2011, die APA Conference 2011 uvm.

Boersenblatt.net berichtete über die Studie „Digitale Gesellschaft 2011“ und stellte fest, dass sich die prozentuale Verteilung der Internetnutzergruppen kaum verändert hat. Nur um ein Prozent ist die Gruppe der „Digital Souveränen“ gestiegen. Diese surfen zwar in ihrer Freizeit wesentlich häufiger im Internet als die „Digital wenig erreichten“, aber sie treiben trotzdem mehr Sport, musizieren häufiger und gehen öfter aus. Mehr Informationen zu den einzelnen Gruppen findet man in der Online-Publikation.

So richtig wird die Bedeutung von Informationskompetenz von den Bibliotheksnutzern wohl noch nicht erkannt. Nicole Krüger hat dazu das Buch “Information Literacy Education: A process approach” Maria-Carme Torras und Tove Pemmer Sætre gelesen und berichtet darüber in Plan3T.

Wie kommt man am schnellsten an ein bestimmtes Buch in der Bibliothek der Universität Huddersfield? Das Video dazu wurde natürlich schon in Netzwerken, Listen bzw. Blogs verlinkt und darf natürlich auch im Wochenrückblick nicht fehlen. 😉

Foto: LMU bei Flickr, CC-Lizenz BY-NC-SA 2.0

Written by lesewolke

5. Dezember 2011 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’11)

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In seiner Bachelorarbeit „Konzeption und Kontextualisierung Virtueller Bibliotheksführungen“ (online lesbar) geht Christoph Hölzel der Frage nach, wie man virtuelle Bibliotheksführungen optimal gestaltet (via Infobib) Das klingt jetzt nicht so kompliziert, aber es gibt doch vieles zu beachten. Vor allem sollte man bedenken, dass die potentiellen User nicht unbedingt so „ticken“ wie BibliothekarInnen. Es wird „eher gescannt und überflogen als gelesen“ (S. 37) und gedankenlos durchgeklickt. Da gilt es, nicht zu hohe Ansprüche an die Denkleistung zu stellen und sich in der „Kunst der Nicht-Schreibens“ zu üben. Mittels seiner selbsterstellten Checkliste analysiert der Autor verschiedene Internetangebote. Diese Liste kann sicher auch als Gedankenstütze bei der Erstellung eigener virtueller Bibliotheksführungen oder deren Überarbeitung nützlich sein.

Logo für Open Access (links) und Closed Access (rechts)

Logo für Open Access (links) und Closed Access (rechts)

Woran erkennt man eigentlich auf Anhieb, wenn die Publikation nicht frei lesbar ist? Damit hat sich Jakob Voß beschäfigt und das Logo für Open-Access-Artikel der Public Library of Science (PLoS) entsprechend angepasst. Nützlich wäre diese Kennzeichnung unter anderem in den Quellenangaben von Artikeln (Beispiel in Wikipedia). Man sieht dann sofort, bei welchen Literaturquellen ein Zugang problemlos möglich ist.

Urheber, die für ihre Veröffentlichungen Creative-Commons-Lizenzen vergeben, können sich nun sicherer fühlen. Das Landesgericht Berlin hat in einem Urteil zugunsten einer Klägerin entschieden, die gegen die Verletzung der Lizenzbedingungen ihres Fotos geklagt hatte (siehe ifrOSS).

Na, wer online lesen will, muss natürlich erstmal online sein. Im (N)ONLINER Atlas 2011 erfährt man, wie der aktuelle Stand der Internetnutzung in Deutschland ist (via NRW-Blog).

Google Scholar, die Suchmaschine für wissenschaftliche Publikationen testet die Einbindung eines neuen Dienstes, der anzeigt, wie oft und in welchem Jahr die jeweilige Veröffentlichung zitiert wurde (via Wisspub.net).

Schon seit einer Weile stellt der Bibliotheksdienstleister DiViBib ein App für die Onleihe für iPad und iPhone kostenfrei zur Verfügung. Nun meldet das Börsenblatt die Bereitstellung eines entsprechenden Apps für Android Smartphones, dem Betriebssystem von Google (via NRW-Blog).

Die E-Book-Ausleihe mit Cloud-Technologie startet 3M Library Systems nun in den USA. Diese neue Methode soll den Aufwand für die Kunden deutlich reduzieren (via NRW-Blog).

Expedition 2.0 heißt das neue Spiel, das ein Student der Hochschule der Medien Stuttgart entwickelt hat. In den Sommerferien kann so jeder Besitzer eines Foto-Handys, welches QR-Codes lesen kann, in Stuttgart auf Schnitzeljagd gehen. Ob das nicht auch etwas für Veranstaltungen in Bibliotheken wäre, fragt sich Netbib.

Die Bewohner von Bibliotheken waren in der letzten Woche gleich in zwei Zeitungsartikeln ein Thema. Der Westen machte auf eine Fotoausstellung aufmerksam, die Leser an den Lieblingsplätzen der Stadtbibliothek Duisburg zeigt (via Netbib). Einen begeisterten Bibliotheksnutzer stellte die Hannoversche Allgemeine vor. Liam geht in die erste Klasse und liebt das Lesen (ebenfalls via Netbib).

Abbildung: beide Logos: Wikimedia, links: art designer at PLoS (CC BY-SA 3.0); rechts: Jakob Voß, influenced by original art designed at PLoS, modified by Wikipedia users Nina and Beao (CC0)

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