Lesewolke

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Posts Tagged ‘Jugendbibliotheken

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’17)

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„Gibt es einen gewissen Jugendwahn bei den (Öffentlichen) Bibliotheken?“ fragte Karsten Schuldt im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung und erklärt, was Menschen in der Lebensphase Jugendliche so alles leisten müssen, sich auch abgrenzen wollen/sollen, Extreme testen und manches einfach nicht in die Bibliothek gehört: „Die sollen mal draussen feiern und nur reinkommen, wenn sie sich in Literatur versenken wollen.“.

Im Heft 7/2017 der Zeitschrift „BuB“ erschien ein Beitrag von David Lankes mit dem Titel „New Librarianship“ in der deutschen Übersetzung, der sich mit dem Selbstverständis des Berufsbildes auseinandersetzt und dabei auch auf Fragen nach den Kernkompentenzen wie Programmierkenntnisse beantwortet sowie der Umgang mit gesellschaftlichen Problemen. Prof. Hobohm ging im Blog LIS in Potsdam ausführlich auf diesen Beitrag ein, moniert allerdings die nicht immer gelungene Übersetzung und fehlende Quellenhinweise.

Die Dissertation von Helga Schwarz, die dafür mit 81 Jahren ihren Doktortitel erhielt, geht der Geschichte des Deutschen Bibliotheksinstitutes (1978-2000) auf den Grund. Karsten Schuldt schrieb nun eine Rezension im Libreas Blog über diese Abhandlung. Willi Bredemeier griff in Password diese Sichweisen auf und setzte sich ebenfalls damit auseinander (via Archivalia).

Der BibCamp-Blog verlinkte auf die Dokumentation der Sessions des 10. BibCamp in Hannover.

Der Rat der Europäischen Union hat neue Regelungen getroffen, die u.a. Blindenbibliotheken erlauben, urheberrechtlich geschützte Texte ohne Zustimmung des Autors in Großdruck, Braille-Schrift oder Hörbuchfassungen zu übertragen sowie diese analog oder elektronisch an blinde, seh- und lesebehinderte Menschen zu verbreiten, siehe Pressemitteilung des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (via Fachstelle ÖB NRW). „Deutschland wird diese Standards jetzt zügig umsetzen.“ erklärte der zuständige Bundesminister Herr Maas.

Written by lesewolke

24. Juli 2017 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’16)

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Die Ergebnisse der Abstimmung Top10 für mehr Openness in Ihrer Bibliothek sind online (via Netbib). Auf Platz 1 landete „Schulungsmaterialien veröffentlichen“, gefolgt von „Open Data Policy für Digtalisate“ und „Fotos mit CC-Lizenz“.

Till Kreutzer schreibt auf der Seite IGEL über neue Vorstöße der Verleger ein erweitertes Leistungsschutzrecht für Verlage unter dem Begriff „verwandtes Schutzrecht“(“neighbouring right for publishers”) als Gesetzesinitiative bei der EU einzubringen und geht auf die weitreichenden negativen Folgen ein (via Netbib & Archivalia).

Die IFLA hat ihren Strategieplan für die Jahre 2016 – 2021 veröffentlicht (via Infobib). Die Universität Graz veröffentlichte eine Umfrage, die das aktuelle Berufsbild BibliothekarIn ergründen möchte (via VÖBBlog).

Schöne Fotos und einen englischsprachigen Beitrag über die Kinder- und Jugendbibliothek in Oslo (speziell für 10-15jährige) veröffentlichte TheOsloBook (via Basedow1764). Eine Broschüre mit Literaturempfehlungen für den Deutschunterrricht veröffentlichte Jugend-Literatur Dreieich (via Basedow1764).

Zum 500. Geburtstag der Ulmer Stadtbibliothek kamen neun Bücherbusse aus baden-württembergischen Städten. Über dieses Ereignis schrieb die Augsburger Allgemeine (via Fahrbibliothek.de).

In einem Blogbeitrag geht Herr Larbig auf die Unterschiede von analogen und digitalen Büchern ein (via Archivalia). Dabei meint er, dass die vielbeschworene Haptik eher das Problem der Tiefe des Buches ist, also die Orientierungshilfe, wie dick das Buch vor und nach der gerade aufgeschlagenen Seite ist. Zudem muss man sich beim Lernen mit elektronischen Texten umgewöhnen. Das sollte seiner Meinung nach auch Thema in Schulen sein, die nach seiner Einschätzung „oft so handeln, als ginge die Digitalisierung wieder weg, als handele es ich bei ihr um einen »Schnupfen«, der kommt und wieder geht.“.

Die Infografik „Berühmte Tiere in der Literatur“ ist bei Bibliothekarisch.de gefunden.

Hinweis: Der nächste Wochenrückblick erscheint erst wieder für die 27. Kalenderwoche.

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’15)

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Mareike König von de.hypotheses.org hatte dazu aufgerufen, in einer Blogparade Beiträge zu veröffentlichen, die zeigen, ob sich Wissenschaftsbloggen lohnt. Christof Schöf berichtet über seine Erfahrungen. Er schilderte, wie aus einem Vortragstext, den er in seinem Blog einstellte und der dort für Aufmerksamkeit sorgte, schließlich ein Zeitschriftenbeitrag wurde (via ciberaBlog). Im Bibliotheksrecht schrieb Eric Steinhauer über einen Artikel, der sich mit juristischen Blogs befasste. Tipps zum Bloggen für Doktoranden hatte L. Bolz in Digital Humanities am DHI Paris auf Lager (via Archivalia). Beiträge im Internet können allerdings auch Leute anziehen, die einfach gern andere beschimpfen. Tipps gegen Trolle gab eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

„Das neue Arbeiten im Netz“ heißt ein Leitfaden, der grundlegende Angebote des Internet kurz erläutert und den man als PDF oder epub kostenfrei downloaden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Jugendbibliothek21 verlinkte auf das neue PortalKinder- und Jugendbuchverlage von A bis Z„. Neben Verlagsgeschichte, Kontaktdaten und aktuellen Publikationen (Rubrik Verlage), findet man Empfehlungslisten, Literaturpreise und Tipps für potentielle Autorinnen und Autoren.

Für Fahrgäste der Elster-Saale-Bahn stehen nun Bücherregale in allen Wagons bereit. Dort kann man gelesene Bücher hineinstellen und dafür andere mitnehmen. Ein Medienserver für Leser von E-Books ist in Planung, siehe Beitrag des MDR (via NRW-Blog). In der Linie 4 der Pekinger U-Bahn können Fahrgäste per QR-code E-Books auf ihr Tablet oder Smartphone laden, berichtete der Standard (via VÖBBlog).

Lesen.net schrieb über ein EU-Urteil, laut dem der Weiterverkauf von E-Books als rechtmäßig angesehen wird, da der „Weiterverkauf von Software grundsätzlich legal sei“. Allerdings musste die Plattform in den Niederlanden, die solche „gebrauchten“ Bücher anbot, trotzdem vom Netz, weil gewährleistet sein muss, dass es sich ausschließlich um legal erworbene E-Books handelt (via NRW-Blog).

Statistiken spielen in Bibliotheken eine wichtige Rolle. Doch was sagen sie wirklich über die Qualität einer Einrichtung aus? Zudem haben sich die Benutzerwünsche mit der zunehmenden Digitalisierung gewandelt und damit die Bedeutung der Werte oder derer, die gar nicht erfasst werden/erfassbar sind. Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung auf die Probleme ein und bemängelte, dass zwar viel kritisiert aber wenig geändert wird.

In seinem Vorwort zu „Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit“ (Leyla Dewitz) beschäftigte sich Prof. Hobohm (siehe LIS in Potsdam) mit der Problematik eines immer mehr auf Beliebtheit setzenden Angebots. Damit wird jedoch vorgefiltert und die Förderung der Auswahl aus einem breiten Informationsangebot wird zunehmend eingeschränkt.

Immerhin sind sie „extrem intelligente Wesen“. Ansonsten entsprechen sie wirklich kaum dem Klischee – die Bibliothekare im Computerspiel Metro 2033 (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’14)

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Ultrà Biblioteka setzte sich mit der Presseerklärung des dbv zum Kaufbutton auseinander und fand dies sei eine „fachliche Bankrotterklärung“. Im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtungen erklärte Karsten Schuldt, dass es für die Onleihe genau einen Anbieter gibt: divibib (ekz). Diese Monopolstellung zwingt die Bibliotheken in die Abhängigkeit, ein Wechsel ist unmöglich. Außerdem fehlt damit der Wettbewerbsfaktor. Divibib muss demnach keine besseren Bedingungen bieten oder neue Techniken entwickeln.

Wisspub.net geht in einem Beitrag auf die Kosten ein, welche Universitätsbibliotheken aus Großbritannien zahlten, damit die Publikationen ihrer Wissenschaftler frei verfügbar sind. Ebenfalls online ist ein Liste von Subskriptionskosten, die an die großen Verlage gezahlt werden.

„Wie bekomme ich einen Sammelband Open Access ins Netz?“ fragte Klauf Graf im Redaktionsblog. Einen geeigneten Weg zu finden, der leichten Zugang und Prestige bietet (hier: Geschichtswissenschaften), ist offenbar gar nicht so einfach.

Der Zweck des IFLA Sister Libraries Project besteht darin, Partnerschaften zwischen Kinder- und Jugendbibliotheken verschiedener Länder zu initiieren. In dem Film, den zwei „Schwesterbibliotheken“ aus Finnland und Kroation erstellten, geht es darum, wovon die Menschen in diesen beiden Ländern träumen (via Jugendbibliothek21).

 

Über die vier mobilen Strandbibliotheken in Tel Aviv berichtete in der letzten Woche Spiegel Online (via Fahrbibliotheken in Deutschland). Der Service ist kostenlos, und man braucht keinen Mitgliedsausweis – mobile Bibliotheken des Vertrauens.

Eine Überblick des Kongresses von Bibliothek Information Schweiz (BIS) stellte Tobias Schelling mit Hilfe von Tweets vor, inklusive Link zur Seite mit den Vorträgen (via Netbib).

Markus Trapp hat seinen Vortrag über die Entwicklung der App „Weltbrand 1914“ online gestellt. Anhand von Fotos und Zeitungsberichten kann man Zeitgeist nacherleben, siehe Text & Blog.

Lesenswert ist die Rezension von Robert Sernatini in Musenblätter zu „Büchergrüfte“ (Eric W. Steinhauer). Darin erfahren wir, dass Lesen nicht nur die Dummheit gefährdet, sondern die Kapitulation vor großen Büchsammlungen, die nie bezwungen werden können, schon mal zur Verzweiflung führen kann. 😉

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’14)

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Über den IFLA Kongress gab es in der letzten Woche weitere Beiträge. So berichtete Jugendbibliothek21 über interessante Präsentationen ihres Themengebietes. Globolibro übersetzte drei Empfehlungen für Bibliotheken aus dem Vortrag der Prinzessin Laurentien der Niederlande.

Auf dem IFLA Kongress beschlossen die Berufsverbände American Library Association (ALA) und Bibliothek & Information Deutschland (BID) zukünftig verstärkt zusammen zu arbeiten, um die Fachkommunikation zu verbessern. Das sieht jedenfalls ihr gemeinsames Memorandum of Understanding vor (via NRW-Blog). Gestartet wird das Projekt beim Deutschen Bibliothekskongress im März 2016 in Leipzig.

Liliane Oser entwarf ein Wimmelbild zum Thema Bibliothek. Es könnte z.B. bei Veranstaltungen mit Kindern zu Einsatz kommen, die dort entdecken, was Bibliotheken für Angebote haben (via NRW-Blog).  Den Download und didaktische Tipps findet man auf der Seite vom dbv.

Die 3., aktualisierte Ausgabe der Publikation „ebooks : ein Ratgeber für Einsteiger“ von Timm Riedl & Christoph Kaeder ist online (via VÖBBlog).

Auf einen Artikel der NZZ geht Globolibro ein. Dort werden Argumente gegen eine Bibliothekstantieme in der Schweiz aufgeführt.

Fragen zur Versorgung mit wissenschaftlicher Literatur in Frankreich beantwortete Mareike König in einem Interview mit Archivalia.

In einer erschreckenden Grafik zeigte Global Data Vault, welche Mengen an Schriftdokumenten bereits dem Feuer und kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer gefallen sind, siehe Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

1. September 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’14)

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Das Heft 2/2014 der „Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ ist online erschienen (via VÖBBlog). In einem Beitrag wird z.B. eine Postkartenaktion der UB Wien vorgestellt, die versucht, die Bibliotheksnutzer für die alltäglichen Probleme wie Lärm, Taschenverbot usw. auf nette Art aufmerksam zu machen. Dr. Otto Oberhauser hat sich mit der Geschichte und Entwicklung von deutschsprachigen Open-Accesszeitschriften für das Bibliothekswesen auseinandergesetzt. Der Artikel ist übrigens ein guter Einstieg in die aktuelle Inetbib-Debatte um  das Open-Access-Publizieren in den Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Ben Kaden fasste diese Diskussion im Libreas Blog zusammen. Ausgelöst wurde der Meinungsaustausch durch die Ablehnung des Projektantrages für die Open-Access-Zeitschrift/Publikations-, Informations- und Kommunikationsplattform EIS – European Information Science.

Jugendbibliothek21 veröffentlichte die Ergebnisse einer Umfrage zum Fortbildungsbedarf in der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit. Für Meinungen und weitere Anmerkungen wurde ein öffentliches Etherpad angelegt.

Die Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken Bayern aktualisierte im Juni 2014 ihre Empfehlungsliste für Konsolenspiele (via NRW-Blog).

Manchmal müssen Anfragen von Nutzern  mit Nein beantwortet werden. Ein Liste für solche Fälle hat die Swiss Army Libary angelegt. Das ist eine „Gute Idee, zur Nutzerforschung …“ meinte Melanie von netzphilosophieren (via Infobib).

Die Bibliothek der Zukunft stellte Tom Gauld in einem Cartoon vor, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem ausführlichen Podcast berichtete Sebastian Wilke (Blog LIS Traveler) über seine ersten sechs Monate in Doha und der Arbeit in der Nationalbibliothek von Qatar (Engl.).

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’14)

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DBV Blog meldete, dass die Internetseite zum ProjektLesen macht stark“ online ist. Neben Erläuterungen zu den Aktionen für die verschiedenen Altersgruppen findet man dort das Antragsformular für eine finanzielle Förderung und viele Hinweise zur Durchführung.

Vom Goethe-Institut ist nun ein neues Kinder- und Jugendbuchportal online. Hier werden Autoren, ihre Werke sowie dazugehörige Unterrichtsmaterialien vorgestellt (via NRW-Blog).

NRW-Blog listete die Gewinner des Wettbewerbs „Spiel des Jahres 2014“ in den verschiedenen Kategorien auf.

Basedow1764 Weblog berichtete über eine Schülerprotestaktion gegen die Kürzung der Öffnungszeiten der Bücherei/Mediothek der Gesamtschule Fröndenberg.

Die Audiodateien und Präsentationen des ekz-Seminars Bibliotheksfilialen sind online, siehe Beitrag des NRW-Blog.

Auf alle 6 Teile der Beitragsreihe „Website und Social Media richtig vernetzen“ von Annette Schwindt verlinkte NRW-Blog.

Infobib verwies auf ein Poster, welches die Gründung einer Open-Access-Zeitschrift erklärt.

Über ihre Trauung im Vortragssaal der SLUB Dresden berichteten zwei Alumni der TU Dresden im Geschäftsbericht 2013 der SLUB (S.8), siehe auch Haferklees Ausblicke.

Die Hundertjährige, die in den Bücherbus stieg …“ gibt es wirklich und zwar in Wittmannsdorf, mehr dazu bei Niederlausitz aktuell (via Fahrbibliotheken in Deutschland). Und weil die Augen nicht mehr so mitmachen, mag sie am liebsten Hörbücher.

Zum Schluss noch ein Beispiel in Beats Wiki, welches zeigt, wie man Bibliothekare in den Wahnsinn treiben kann (via Netbib). 😉

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