Lesewolke

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Posts Tagged ‘Kataloganreicherung

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’14)

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Der Anteil an Personen mit Migrationshintergrund an der Bevölkerung steigt in den jüngeren Altersgruppen weiter an„. Das stellte unter anderem der neu erschienene und online verfügbare BerichtBildung in Deutschland 2014“ (via NRW-Blog) fest (wichtigste Ergebnisse im Überblick S. 4 ).  Passend dazu veröffentlichte der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. eine Broschüre (online verfügbar), die zahlreiche, praktische Tipps und Beispiele für die Organisation fremdsprachiger Vorleseangebote enthält (ebenfalls via NRW-Blog).

Die Frankfurter Schulbibliotheken werden nun bereits seit 40 Jahren von der  Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (sba) unterstützt (via NRW-Blog). 97 Schulbibliotheken zählen zum Verbund. Im Artikel auf der Internetseite Lesen in Deutschland werden zahlreiche Aktivitäten vorgestellt, die vielleicht auch für andere Einrichtungen inspierend sein könnten.

Der Projektbericht über den Einsatz von LibraryThing For Libraries in Nordrhein-Westfalen ist online und analysiert Nutzungsdaten und Umfrageergebnisse (via NRW-Blog).

Wer mehr über den aktuellen Stand der Nutzung der RFID-Technologie in Bibliotheken aus internationaler Sicht wissen möchte, schaut in die Ergebnisse einer Online-Umfrage bei Changing Libraries (via NRW-Blog).

In der Inetbib-Liste gab es eine interessante Diskussion zu der Frage, was mit Dissertationen in Bibliotheken geschehen soll, wenn dem Autor der Doktortitel wegen Plagiat aberkannt wurde (via Archivalia).

Ein neues Heft der Büchereiperspektiven (2/2014) ist erschienen und frei online lesbar. Hauptsächlich geht es in dieser Ausgabe um den BVÖ-Kongress 2014 (via VÖBBlog).

Welche Effekte BibliothekarInnen auf die Forschung haben können, zeigt eine Infografik von Jenny Delasalle bei Bibliothekarisch.de.

Zum Abschied an die viel zu früh verstorbene Fabienne Kneifel, verh. Wassermann erschien bei Netbib ein Beitrag, der an ihren Einfluss auf die Bibliothekswelt und ihre Persönlichkeit erinnert.

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30. Juni 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’14)

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„Spielen Sie mit!“ ruft ein Beitrag bei Bibliothekarisch.de auf. Wer möchte, dass Nutzer die digitalen Sammlungen mit eigenen Daten anreichern, wird oft enttäuscht von den mangelnden Aktivitäten der Zielgruppe. Da stehen die Chancen eventuell besser, wenn es wie ein Spiel gestaltet ist, für welches es Punkte gibt. Metadata Games will sich diese Spielleidenschaft zu nutze machen, um digitale, gemeinfreie Sammlungen von Bibliotheken von Spielern mit Schlagwörtern  versehen zu lassen.

Es ist nicht so einfach mit Social Media erfolgreich zu sein. Von den kleinen und großen Schwierigkeiten berichtete ein Beitrag der Social Media WG aus Meschede, Olsberg und Brilon im NRW-Blog.

Auf die Rostocker Workshop-Vorträge zum Thema Informationskompetenz machte uns Fortbildung in Bibliotheken aufmerksam. Die Vortragsfolien kann man sich Wiki der Universitätsbibliothek Rostock anschauen.

Über seine Erfahrungen aus einem Seminar zum „Wissenschaftlichen Arbeiten“ berichtete Thomas Hapke in seinem Weblog und fasste zusammen, welche drei formalen Fragen sich Studierende beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten stellen.

Von der Bibliothekskonferenz Nordrhein-Westfalen, die im Januar 2014 stattfand, sind im NRW-Blog ebenfalls die Präsentationen online. Besprochen wurde u.a. die Situation der Bibliotheken und die Medienkompetenzförderung.

Die Büchereizentrale Niedersachsen bietet ein Titelliste zum Thema Inklusion an, siehe NRW-Blog.

Konzepte für öffentlichen Bibliotheken in Dänemark, inklusive Beispiele zur Inspiration aus verschiedenen Ländern stellt die englischsprachige Seite „Model Programme for Public Libraries“ vor (via VÖBBlog).

Auf einem Beitrag des Tagesspiegel verlinkte Basedows1764 Weblog. Demnach wurden 60 Prozent der Bibliotheken in Berlin in den letzten 15 Jahren geschlossen. Dieses Bibliothekssterben hat vor allem Auswirkungen auf Bevölkerungsgruppen, die keine weiten Wege auf sich nehmen, um Bibliotheksangebote zu nutzen. Warum wir Bibliotheken brauchen, zeigt ein Video mit vielen Fotos von Menschen, die sich mit ihrer Bibliothekskarte fotografieren ließen (via Bibliothekarisch.de). Besonders schön fand ich „.. für das Kind, das mehr liest, als seine Eltern es sich leisten können.“ (eigene Übersetzung).

Antonio La Cava aus Ferrandina in Italien ist bereits im Ruhestand. Ruhig mag er es wohl trotzdem nicht. So hat er sich ein Bibliomotocarro samt Büchern zugelegt und besucht damit wöchentlich die umliegenden Dörfer. Vorsich Buch! kürt ihn deshalb als Held des Buches. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

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„Die Farbe des Katalogs“ heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. 😉

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung“ veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: „Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux“.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’13)

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Am 1. Juli 2013 fand der Workshop von Prof. Heidrun Wiesenmüller zu Resource Description and Access (RDA) an der FH Köln statt. wer diese Erschließungsstandards für seine Arbeit benötigt, kann sich nun die Aufzeichnung anschauen, siehe NRW-Blog (4 Teile als Flashvideo, insgesamt 4 Stunden).

Über die Anreicherung des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) mit Schlagwörtern aus den offenen bibliographischen Daten von BVB/KOBV berichtete Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Den Literaturverwaltungsserviceder UB TU München stellte Gastautorin Dorothea Lemke in einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung vor. Zum Serviceangebot gehören u.a. Citavi-Campuslizenzen, Schulungen, eKurse und Beratung (Sprechstunde, E-Mail-Auskunft).

Die IFLA hat einen Publikationsserver eingerichtet. Im Moment findet man dort die eingereichten Unterlagen für den IFLA World Library and Information Congress 2013 in Singapor, welcher im vom 17.-23. August statt finden wird (via Netbib & Fortbildung in Bibliotheken).

Keine Vergütung seitens VG Wort gibt es für elektronische Bücher im Epub-Format. Hier zählen nur nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente. Die etwas merkwürdige Erklärung samt interessanter Kommentare zu diesem Theme findet man im buchreport (via Netbib).

Über die Verwertungsgesellschaft GEMA ärgern sich so manche Künstler. Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung und flexiblere Lizenzen, die den heutigen Bedürfnissen bei den digitalen Möglichkeiten entsprechen. Deshalb wollen sie mit Cultural Commons Collecting Society (C3S) eine Alternative zur GEMA gründen und sammeln auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Geld für dieses Projekt (via Archivalia).

Das sollten auch BibliothekarInnen wissen: Wem noch nicht so richtig klar ist, wo die Gefahren eines Überwachungsstaates liegen, schaut (via Netbib):

Die verschiedenen Arten von Buchliebhabern beschreibt Laura Kelly, siehe Infografik bei Bibliothekarisch.de. Na, wiedererkannt? 😉

Written by lesewolke

5. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’13)

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Die Proceedings des 13. Internationalen Symposiums für Informationswissenschaft (ISI 2013), welches in der letzten Woche in Potsdam statt fand, sind bereits online! Auch zur anschließenden Unkonferenz frei<tag> gibt es bereits einen ausführlichen Bericht im Libreas Blog. Hier ging es u.a. um die Frage, wie die ideale Konferenz aussehen könne. Vorgeschlagen wurde ein  Open-Review-Verfahren wenigstens für einen Teil der Einreichungen, um besser den Aspekt zu berücksichtigen, „dass die Vorträge in erster Linie das Publikum in seiner gesamten Bandbreite interessieren sollten und nicht hauptsächlich das sicher wohlmeinende Programmkomittee.“

Für die Zeitschrift BuB gab ZBW-Direktor Klaus Tochtermann ein Interview zum Thema „Science 2.0 und die Herausforderungen für wissenschaftliche Bibliotheken„, welches auch online im Blog ZBW-Mediatalk zu lesen ist. Die Arbeitsmethoden und Informationsmittel im Wissenschaftsbereich verändern sich. Soziale Medien und Werkzeuge werden zunehmend auch dort genutzt. Daher meint K. Tochtermann, dass auch Bibliotheken beispielsweise Blogs und Wikis als Medienform ernst nehmen sollten.

Der neue Lesesaal der Staatsbibliothek zu Berlin wurde am 21. März 2013 eröffnet. Einen Beitrag dazu schrieb Bibliothekarisch.de (mit Video).

Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH (MVB), eine Tochtergesellschaft des Börsenvereins des deutschen Buchhandels erlaubt nun allen Bibliotheken die kostenlose Nutzung ihrer Datenbank mit Buchcovern zur Anreicherung der Bibliothekskataloge, siehe Pressemitteilung des dbv (via VÖBBlog).

Um die Kosten bei der Nutzung von Teilen von Verlagspublikationen in elektronischen Semesterapparaten (UrhG § 52a) wird weiterhin gestritten, siehe dazu Beitrag bei Bibliothekarisch.de und Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes.

Schon auf dem Bibliothekskongress wurde die Konzeption zum Electronic Resource Management System „ERMS“ des Hochschulbibliothekszentrums des Landes NRW (hbz), der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, der Universitätsbibliothek Freiburg und der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) vorgestellt (Folien, Mitschrift). Nun hat die DFG das Projekt genehmigt, welches bundesweit einsetzbar sein soll.

Die Zukunftswerkstatt stellte Blinkist in ihrem Blog vor. Hier werden Bücher angeboten, die sich auf Kernaussagen beschränken und daher auch dafür geeignet sind, auf dem iPhone gelesen zu werden. Ein pfiffige Idee von Tobias Balling, Niklas Jansen, Sebastian Klein und Holger Seim, die Buchzusammenfassungen als Geschäftsidee entdeckten.

Für Aufregung sorgte Infobib mit einem Beitrag zu Frauen in Führungspositionen bei dbv-Mitgliedern. Denn obwohl im Berufstand zu fast 75 Prozent vertreten, schlägt sich dies durchaus nicht 1:1 in den Führungspositionen nieder. Das gilt vor allem in sehr großen öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken.

Bibliotheken, die Mitglied im dbv sind und gern Stundenpläne für Schüler als Werbemittel nutzen möchten, können diese bei ihrem Verein bestellen (via NRW-Blog).

Auf den die Online-VeröffentlichungDas Wissenschaftsjahr 2013 – Die Demographische Chance“ verweist ein Blogbeitrag in Fortbildung in Bibliotheken.

Überhaupt keinen Spaß verstanden die Verantwortlichen der Oxford Universitätsbibliothek. Weil sie einen Harlem Shake im Lesesaal nicht verhindert hatte, wurde eine studentische Mitarbeiterin entlassen (via Danilolablog).

Inetbib 2013 – Internetseiten und Kataloge verbessern

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Verschiedene Vorträge beschäftigten sich mit der Nutzbarkeit der Internetangebote von Bibliotheken. Schonungslos aber mit Humor berichtete Prof. Dr. Ursula Schulz vom Department Information der HAW Hamburg über ihre Erfahrungen aus 10 Jahren Usability-Evaluation virtueller Fachbibliotheken (Abstract).

Ein wesentliches Problem ist oft die Verwendung von Fachbegriffen, mit denen die Anwender nichts anfangen können: lieber Volltext statt URL, Bücher aus anderen Bibliotheken bestellen statt Fernleihe. Nützliche Labels anstelle korrekter Labels lautet das Motto! Webdesigner mögen vielleicht lieber schlagkräftige Einzelwörter, aber die Verständlichkeit sollte Vorrang haben.

Auch die Anzeige unserer Katalogsätze ist für Nutzer oft alles andere als übersichtlich. Es geht bei Bibliotheksangeboten im Netz nämlich nicht um uns, sondern das Anliegen der Kunden. Sinnvoll wären auch unterschiedliche Einstiege für verschiedene Zielgruppen. Und gleich noch ein Fazit der Expertin. Wenn man sich bemüht, überregionale Angebote zu schaffen, sollten sich diese nicht auf Europa beschränken, sondern wirklich international sein.

Prof. Schulz meinte eindringlich, gleich bei der Entwicklung neuer Angebote die Kunden einzubeziehen und die Nutzbarkeit zu testen. Die, die darunter leiden werden, sollten im Vorfeld gefragt werden. In der Entwicklungsphase ist es außerdem noch viel einfacher, externe Sichtweisen einfließen zu lassen.

=> Über diesen Vortrag schrieb auch Hatori Kibble. Update 18.4.2013: Inzwischen gibt es auch einen Konferenzbeitrag von Ursula Schulz auf dem Repositorium der TU Dortmund.

Die MitarbeiterInnen des Bibliotheks- und Informationssystem Oldenburg hatten offensichtlich schon von solchen Dingen gehört und diese bei der Einführung von Primo und der Überarbeitung der Internetseite im Einsatz. Nun berichtete Kerstin Schoof in „Digitale Dienstleistungen und ihre Nutzung“ von den Erfahrungen, vor allem von Videofeedbacks (Abstract). Dabei werden Nutzer beim Lesen und Navigieren auf der Internetseite gefilmt, während sie ihr Handeln und ihre Überlegungen laut kommentieren.

Das Ziel bestand natürlich darin, schon während der Entwicklung zu testen, ob die Nutzeroberfläche inituitiv und von der Wortwahl verständlich wäre. Und bei Kommentaren, wie „Das ist auch super, wenn man es weiß.“ weiß man dann eben gleich, wo noch Verbesserungen nötig sind. Durch zu viele aufgeklappte Filtermöglichkeiten fühlten sich Probanden auch etwas überfordert.

=> Weitere Informationen dazu und zu weiteren Evaluationsmethoden sind im Open Knowledge Pad sowie bei Hatori Kibble enthalten. Update 18.4.2013: Link zu den Folien von Schoof/Diekmann.

Folie aus Wachgeküsst / Brenner, Lorenz

Folie aus Wachgeküsst / Brenner, Lorenz

Das Anliegen des märchenhaften Vortrags „Wachgeküsst: Die Geschichte vom aktiven Katalognutzer“ von Simon Brenner & Miriam Lorenz war nicht das Finden von Informationen sondern um das Mitmachen der Bibliotheksnutzer (Abstract). Bisher neigten Bibliothekskunden kaum dazu, angebotene Bewertungs- und Rezensionstools auch aktiv zu bedienen. Um bereits einen Datenpool zu haben, nutzte ein Projekt der Fachhochschule Köln, an welchem sich 24 Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen beteiligten, die Informationen von LibraryThing. Aber man wollte die eigenen Nutzer nun ebenfalls bewegen, Rezensionen beizusteuern, welche jeweils in allen teilnehmenden Bibliotheken sichtbar sind. Tatsächlich gelang es bisher über 2500 Rezensionen zu erreichen. Und wer glaubt, dass automatisch die größeren Einrichtungen mit höherer Nutzerzahl hier vorn lagen, wurde eines besseren belehrt. Die zweitkleinste Einrichtung lag mit 500 Rezensionen vorn. Der persönliche Einsatz der 2 1/2 Mitarbeiterinnen hatte dies erreicht. Auch Sommerleseclubs und Kooperationsprojekte mit Schulen waren in einigen Einrichtungen von Erfolg gekrönt.

=> An dieser Stelle ebenfalls wieder der Hinweis auf die virtuelle Mitschrift von Dörte Böhner und einen Blogbeitrag von Hatori Kibble. Update 13.3.13: Auch im Vortrag „Auf dem Weg zum interaktiven Bibliothekskatalog in Öffentlichen Bibliotheken“ Dirk Ehlen, Bibliothekskongress Leipzig waren die 24 ÖBs in NRW und LibraryThing for Libraries noch einmal das Thema (siehe Mitschrift von Dörte, letzter Vortrag im Block). Update 18.4.2013: Nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam gestaltet sind die Folien des Wachgeküsst-Vortrags, die man nun auch online anschauen kann.

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12. März 2013 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’13)

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Clärchens Ballhaus

Clärchens Ballhaus

Das Hightlight der letzten Woche war natürlich die Inetbib-Tagung in Berlin. Viele tolle Vorträge ließen keine Langeweile aufkommen. Ein ganz spezielles Erlebnis war die Abendveranstaltung in der charmanten Kulisse von Clärchens Ballhaus. Nach dem feinen Menü schwand jedoch die Ehrfurcht, und wir ließen uns von der eher ungewohnten Musik nicht vom Tanzen abhalten. Bibliothekarisch.de sammelte die bisher erschienenen Beiträge. Eigentlich sollte es auch hier mehr über die Tagung geben. Eventuell hole ich das in dieser Woche nach. Update 18.4.2013: Die Folien der Vorträge findet man auf Eldorado.

Der Deutsche Bibliotheksverband meldete, dass Bibliotheken jetzt die Buchcover aus der Datenbank der Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH (MVB), Betreiber der Plattformen buchhandel.de und Libreka!, für die Anreicherung ihrer Kataloge verwenden dürfen (siehe NRW-Blog). Bisher wurde öfter das Angebot von Amazon genutzt, welches für Kritik sorgte. Denn mit einem Klick auf das Cover landet man beim dem amerikanischen Anbieter.

Ab 2015 gelten neue Regeln für die Katalogisierung. RAK wird von RDA abgelöst. Dafür gibt es sogar einen Zeitplan, siehe NRW-Blog.

Trotz einiger Versuche, eklatanten Problemen des aktuellen Urheberrechtsgesetzes mit dem neuen Entwurf zu begegnen, zeigte es sich das Urheberrechtsbündnis doch wenig begeistert und veröffentlichte eine Pressemitteilung (via Archivalia). Wer überhaupt noch nicht so richtig verstanden hat, worum es beim Streit um das Urheberrecht zumindest im Allgemeinen geht, sollte sich das Video  von der Heinrich-Böll-Stiftung bei Bibliothekarisch.de anschauen.

Archivalia testete Metasuchmaschinen. eTools.ch schafft es demnach mit 31 Punkten auf den 1. Platz und Metacrawler mit 28 Punkten auf  den 2. Platz. Google zeigte mit dem Vergleichswert von 32 Punkten, dass die Suchmaschine wohl nicht ohne Grund beliebt ist.

Welche Bücher über Bibliotheken es noch nicht gibt, aber laut Libreas geben sollte, erfährt man in einem Artikel zum frei<tags>-Countdown. 😉

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11. März 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’12)

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Anti-Acta-Demo am 25.2.12 in ChemnitzSie kämpfen für die Freiheit im Internet gegen restriktive Maßnahmen, die durch ACTA und auf eventuell darauf basierende spätere Regelungen eingeschränkt werden könnten. Netbib verweist auf einen gelungenen Blogbeitrag in Indiskretion Ehrensache, der die Hintergründe und das Lebensgefühl der jungen Leute, die sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen können, erklärt. [Update 07.03.12]: Die ePetition auf der Seite des Deutschen Bundestages kann noch bis zum 22.3.2012 unterschrieben werden.

Der Aufruf zum Boykott hat Elsevier wohl nicht völlig kalt gelassen.  Zumindest ihre Befürwortung der Gesetzesvorlage des Research Works Act hat der Verlag nun zurückgezogen. Das Gesetz sollte verhindern, dass Veröffentlichungen, die im Rahmen von Projekten entstanden sind, die die nationale Fördereinrichtung für Gesundheitsforschung unterstützt, Open-Access-pflichtig sind (via Medinfo).  Diskussionen zu dem Thema gab es auch in der Inetbib.

An dieser Stelle noch ein positives Beispiel aus Deutschland. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat seine selbsterstellten Medien nun unter der Creative-Commons-Lizenz BY 3.0 veröffentlicht und ermöglicht auf diese Weise die weitere Nutzung z. B. in Wikimedia und in sozialen Netzwerken (via Infobib).

Besonders in Bibliotheken sind für viele Benutzer ruhige Bereiche wichtig, um sich beim Lesen und Lernen zu konzentrieren. Hinweisschilder nützen jedoch meistens wenig. Infobib verweist auf ein Gerät, welches Abhilfe schaffen soll: SpeechJammer.

Ein ganz anderes Konzept verfolgt das interaktive Lernsystem HOPSCOTCH (siehe Informationsdienst Wissenschaft). Hier wird das Lernen mit Bewegung verbunden, soll so mehr Spaß machen und effizienter wirken, vor allem beim Pauken von Vokabeln oder Fakten (via Fobikom-Weblog).

Eine interessante Internetseite, die gute Beispiele für die Vermittlung von Informationskompetenz an Schüler sammelt, hat ebenfalls Fobikom-Weblog entdeckt. Auch NRW-Blog fand Arbeitshilfen für ein Recherchetraining. Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein bietet ein Dateipaket mit Arbeitsblättern und Informationsmaterialien zum Munzinger-Archiv an, welches sich ebenfalls an die Zielgruppe Schüler richtet.

Den neuen OPEN-Opac (OCLC) der Stadtbibliothek Paderborn hat Bodo Pohla gestestet und schreibt darüber im Biblioblog.pohla.org. Und wie man vom OPAC-Treffer zum Buch kommt und dabei sogar sein Smartphone nutzen kann, demonstriert das Gebäudemanagementsystem Mapongo, eingesetzt im IKMZ Potsdam (Beitrag hier bei Lesewolke).

Nachdem die Einbindung von Google Maps nun bei hoher Nutzung der Webseite kostenpflichtig werden kann, hat sich Infobib mit OpenStreetMap beschäftigt. In einem Blogbeitrag wird erläutert, wie man seine Bibliothek dort einträgt und in einem weiteren, wie man die Karte auf den eigenen Seiten anzeigt. Ein Dankeschön dafür!

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’11)

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Weihnachtsgruss 2011„Gemeinschaftliche informelle Ideenproduktion quer über Dienstgrade und Institutionszugehörigkeiten hinweg wird heute dringender denn je benötigt.“ schrieb Lambert Heller auf der Internetseite des Goethe-Instituts und berichtete über bibliothekarische BarCamps, wie dem BibCamp, welches 2011 bereits zum 4. Mal stattfand. Und zumindest dort wird gelebt, was man sich generell im Bibliothekswesen wünschen würde: Offenheit und Interesse für neue Technologien und Spaß am gemeinschaftlichen Lernen.

Netbib verlinkte auf zwei Artikel in „Der Westen“, die ein neues Wahlpflichtfach für SchülerInnen in Oberhausen vorstellen. Die SchülerInnen gehen in die Bibliothek und werden zu Bibliotheks-Scouts ausgebildet. Davon profitieren durchaus beide Seiten, erfahren die BibliothekarInnen doch die Meinungen der Jugendlichen zum Bestand und zu Veranstaltungen.

Ob jedoch der Berufswunsch BibliothekarIn eine gute Idee ist, daran kommen nach der Verabschiedung der neuen Entgeltordnung Zweifel auf, bestehen doch so gut wie keine Aufstiegsmöglichkeiten und die starke Veränderung der Tätigkeiten, die die elektronischen Angebote und Dienstleistungen mit sich bringen, blieb völlig unberücksichtigt (via NRW-Blog).

Bei der Migration der Katalogdaten der KOBV-Bibliotheken in den B3Kat wurde Mable+, eine Java-gestützte Open-Source-Software zur formalen Prüfung von Katalogdaten und Fehleranalyse eingesetzt. Die Software ist nun zum Download freigegeben und soll weiterentwickelt werden, damit auch andere Datenformate (z.B. MARC) unterstützt und Dubletten erkannt werden (via NRW-Blog).

Auch für ganze Bibliothekssysteme gibt es Open-Source-Software. In Bib-Blog erklärt Holger Büch im 1. TeilKoha für Einsteiger”, wie man dieses System installiert: Schritt für Schritt mit Screenshots. Weitere Erläuterungen sollen folgen (via Infobib).

Wer dachte, der Wunsch nach Kataloganreicherung mit Inhaltsverzeichnissen, Browsing, Suchen auf Basis von Ähnlichkeiten oder vorher genutzten Titeln wären Erkenntnisse der Nutzerforschung der 21. Jahrhundert, der ist auf dem Holzweg. Schon 1964 stellte sich Don R. Swanson den elektronischen Katalog der Zukunft so vor, zu einer Zeit als Bibliothekskataloge noch flächendeckend aus Karteikärtchen in Holzkästen bestanden (gefunden in A growing organism).

„Web 2.0 – Ängste von Chefs und Mitarbeitern“ war das Thema meines Dezember-Blogbeitrags in Plan3t. Ich hatte mir nämlich den Mitschnitt der Session „Chef 2.0 – Wie überzeuge ich meine Vorgesetzten von Social Media“ (startCamp 2011) angehört. Gerade wenn man selbst wenig Ängste im Web 2.0 hat, ist es doch wichtig zu wissen, was die anderen so beschäftigt. Sehr nützlich fand ich übrigens die Handlungstipps bei Kritik an Einrichtungen, die sich dem Dialog im Web 2.0 stellen.

Das war die letzte Folge „Gelesen in Biblioblogs“ für das Jahr 2011! Lesewolke wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’11)

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Kritisch ging es in der zweiten Novemberwoche zu. In Plan3t stellt Dale Askey die Aktivitäten des Taiga-Forums vor. Circa 60 stellvertretende BibliotheksdirektorInnen schocken die Bibliothekswelt jährlich mit den möglichen Auswirkungen der technologischen Weiterentwicklung und gehen der Frage nach, wie Bibliotheken diesen neuen Herausforderungen begegnen könnten.

Ultrà Biblioteka* beschäftigte sich weniger mit der Technik, sondern mit der politischen Rolle von Bibliotheken, denn das Thema des Gesprächs mit Hermann Rösch im Blog des Goethe-Institutes lautete „Aufklärungsinstanz Bibliothek”. *Ultrà Biblioteka* meint allerdings, dass es mit der politischen Rolle in Punkto Neutralität, demokratischen Meinungsbildung und Qualitätsgarantie nicht weit her und das Manifest des IFLA zu Transparenz, verantwortungsbewußter Regierungsführung und Korruptionsfreiheit wohl weitesgehend unbekannt sei. Im November erschien auch der Entwurf des (International/IFLA-) Code of Ethics for Librarians. Zu Stellungnahmen, Kommentaren und Anregungen wurde in der Inetbib aufgerufen.

„Wie wird man informationskompetent?“ fragt Basedow1764’s Weblog und bezieht sich dabei auf einen Artikel über Computerkids des Magazins Wired  (Engl.). Clive Thomson, der Autor des Artikels, geht dabei der Frage nach, warum es so schwierig ist, mit wenig Grundlagenwissen die richtigen Informationen im Internet zu finden.

Auch unsere Bibliothekskataloge machen es den Nutzern nicht immer leicht, weshalb hier und da schon Discovery-Lösungen probiert werden. Der Hebis-Verbund hatte eine Studie zum herkömmlichen Katalog und zum Portal durchgeführt, die sich Anne Christensen genauer angesehen hat. Wichtig für die Nutzer sind auch Verfügbarkeitschecks. Dazu gab es einen interessanten Beitrag im Plan3t.

PaperC will demnächst eine Flatrate für E-Books im Bereich Informatik anbieten, die später auf andere Fachbereiche erweitert werden soll. Für einen monatlichen Pauschalbetrag, der noch nicht fest steht, können die Fachbücher im Epub-Format dann auf verschiedensten Endgeräten gelesen werden (via netzwertig). Auch in der letzten Ausgabe der C’t (24/2011) waren E-Books das Titelthema. Der Artikel „Lesen wie gedruckt“ ist frei online verfügbar (via VÖBBLOG). Um im Geschäft zu bleiben, rüstet Amazon auf und kündigt das Kindle Fire an, welches  ein Tablet PC sein soll, das fit für Buchverleih und Videodownload ist (via MBI-Blog).

Über seine Erlebnisse beim IFLA-Kongress 2011 in San Juan, Puerto Rico, berichtet Sebastian Wilke nun in seinem Blog LIS Traveler. Ich war auch im Sommer unterwegs, habe es aber „nur“ bis Berlin geschafft. Dort fand eines der Social Media Gaming Barbecues statt, und ich hörte erstmals etwas über Transmedia Storytelling. Seitdem habe ich hin und wieder verfolgt, was im Internet darüber geschrieben wurde. Darum dreht sich auch mein Gastbeitrag in Plan3t.

Gelesen in Biblioblogs (33. KW)

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Ein Gastbeitrag im Blog Ethik von unten befasste sich diese Woche mit einem Schreiben der Rechtskommission des DBV, in dem rechtliche Belange im Zusammenhang mit Internetdienstleistungen, wie Vorratsspeicherung und Haftung, geklärt werden.

Zotero, Screenshot

Auf das kostenfreie Literaturverwaltungsprogramm Zotero geht der @-web Suchmaschinen Weblog näher ein. Wie die gewünschten Daten ganz einfach in das Programm eingefügt werden, zeigt ein Videotutorial im Zotero Blog (engl.)

Als Leseempfehlung für alle, die sich für das wissenschaftliche Publizieren im Internet interessieren, weist bibliothekarisch.de auf Das Recht auf Sichtbarkeit“ von Eric W. Steinhauer hin. Der Autor erläutert gut verständlich, wie es sich bei Open Access mit dem Urheberrecht, Dienstrecht und Hochschulrecht verhält.

Am Beispiel eines Artikels zu Kinderuniversitäten beschäftigt sich Bibliothek als Bildungseinrichtungen damit, ob sich hier Parallelen zu den Aktivitäten öffentlicher Bibliotheken finden lassen und hier wie dort noch viel zu wenig der Frage nachgegangen wird, welche Auswirkungen diese Bildungsangebote tatsächlich haben.

Auch Fobikom-Weblog war diese Woche wieder sehr aktiv und führte die Reihe zum BIB-Sommerkurs 2010 weiter, die Themen: Umgang mit Ausbildenden, Organisation von Praktika, Projektarbeit, Lerntypen und Methoden.

Ein schönes Beispiel für die Visualisierung von Standorten über den Bibliothekskatalog stellt Netbib vor. Die Nutzer der SLUB Dresden können sich nun schon im Katalog anschauen, wo das gesuchte Medium in der Bibliothek zu finden ist. An dieser Stelle gleich noch ein zweites Beispiel, diesmal das IKMZ in Cottbus (Verknüpfung im Bibliothekskatalog über Exemplare / Wegweiser).

Zum Schluss noch der Hinweis auf einen Beitrag bei bibliothekarisch.de. Hier geht es um Bibliothekare als Filmhelden. Der Anlass war eine Slideshow (Huffington Post) der 11 besten Filme , in denen Bibliothekare die Stars sind. 🙂

Written by lesewolke

23. August 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (26. KW)

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Auf ein Online-Podium zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen mit digitalen Medien (Aufzeichnung) weist gleich zu Wochenbeginn der FobiKom-Weblog hin. Weitere interessante Informationen zu E-Lectures gibt es bei e-teaching.org.

Ein Urheberrechts-FAQ zur Verwendung von Bildmaterial in Präsentationen, Flyern und Ausstellungen hat Archivalia veröffentlicht.

Der OpenBibBlog beschäftigt sich mit den neuen Möglichkeiten des CSV-Exports der E-Book-Metadaten von PaperC als Anreicherung bibliothekarischer Systeme.

BIX (Bibliothekindex) hat auch 2010 wieder die Leistungsmerkmale von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland verglichen. Hier sind die Ergebnisse.

Ein schöner Einfall ist die „Ideenbörse online„, eine Sammlung von Veranstaltungsvorschlägen für Bibliotheken des Büchereiverbandes Österreich.

Auf folgende frei zugängliche Publikationen wurde diese Woche in den Blogs verlinkt:

Nicht nur die Sonne brannte heiß, es gab in dieser Woche in der InetBib auch eine heiße Diskussion zu der Frage, warum nicht mehr bibliotheksrelevante Artikel und Fachzeitschriften Open Access zu lesen sind und wie eigentlich die Online-Zeitschrift Libreas einzuordnen wäre.