Lesewolke

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Posts Tagged ‘Kinderbibliotheken

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’15)

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Die bundesweite Kampagne Netzwerk Bibliothek stellt nach den Angaben ihre extra dafür neu gestalteten Internetseitesowohl digitale Angebote, Services und zeitgemäße Veranstaltungsformate als auch aktuelle Trends der Bibliothekslandschaft in den Mittelpunkt“ (via Netbib).

Eine, auch online verfügbare, Broschüre mit 20 Konzepten für interkulturelle Veranstaltungen und Spiele entwickelte der Büchereiverband Österreichs (via VÖBBlog).

Wie beschreiben Kinderbücher die Tätigkeiten in einer Bibliothek? Library Mistress sah sich elf Bücher aus verschiedenen Ländern an. Ganz besonders glücklich mit seinem Job ist Bärenbibliothekar Lewis. 😉

Sollte es eine Bundes-Schulbibliothekstagung geben? Basedow1764’s Weblog fand Gründe, die dagegen sprachen, sich dafür zu engagieren.

Libreas fasste die Eindrücke über den Vortrag „Begriff, Funktionen und gesellschaftliche Bedeutung von Metropolbibliotheken“ von Boryano Rickum in einem Blogartikel zusammen. Die Audiodatei des Vortrags ist auf der Veranstaltungsseite online.

In Österreich besteht nach der einer Änderung des Privatuniversitätengesetzes (PUG) nun auch eine Veröffentlichungspflicht der „positiv beurteilten Diplom- oder Masterarbeit, Dissertation oder künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit bzw. der vergleichbaren wissenschaftlichen oder künstlerischen Arbeit oder der Dokumentation der künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit.“ (mehr dazu im VÖBBlog).

Über den Sinn von Publikationslisten, deren Formatierung und Hilfmitteln zur Erstellung schrieb Secret Cow Level einen ausführlichen Blogartikel.

Einen Rückblick auf das BarCamp Science 2.0 inklusive Podcast veröffentlichte ZBW-Talk. Auch die Anzahl der Beiträge zum 8. BibCamp ist in der letzten Woche angewachsen, siehe Bibliothekarisch.de.

 

 

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’15)

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Mareike König von de.hypotheses.org hatte dazu aufgerufen, in einer Blogparade Beiträge zu veröffentlichen, die zeigen, ob sich Wissenschaftsbloggen lohnt. Christof Schöf berichtet über seine Erfahrungen. Er schilderte, wie aus einem Vortragstext, den er in seinem Blog einstellte und der dort für Aufmerksamkeit sorgte, schließlich ein Zeitschriftenbeitrag wurde (via ciberaBlog). Im Bibliotheksrecht schrieb Eric Steinhauer über einen Artikel, der sich mit juristischen Blogs befasste. Tipps zum Bloggen für Doktoranden hatte L. Bolz in Digital Humanities am DHI Paris auf Lager (via Archivalia). Beiträge im Internet können allerdings auch Leute anziehen, die einfach gern andere beschimpfen. Tipps gegen Trolle gab eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

„Das neue Arbeiten im Netz“ heißt ein Leitfaden, der grundlegende Angebote des Internet kurz erläutert und den man als PDF oder epub kostenfrei downloaden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Jugendbibliothek21 verlinkte auf das neue PortalKinder- und Jugendbuchverlage von A bis Z„. Neben Verlagsgeschichte, Kontaktdaten und aktuellen Publikationen (Rubrik Verlage), findet man Empfehlungslisten, Literaturpreise und Tipps für potentielle Autorinnen und Autoren.

Für Fahrgäste der Elster-Saale-Bahn stehen nun Bücherregale in allen Wagons bereit. Dort kann man gelesene Bücher hineinstellen und dafür andere mitnehmen. Ein Medienserver für Leser von E-Books ist in Planung, siehe Beitrag des MDR (via NRW-Blog). In der Linie 4 der Pekinger U-Bahn können Fahrgäste per QR-code E-Books auf ihr Tablet oder Smartphone laden, berichtete der Standard (via VÖBBlog).

Lesen.net schrieb über ein EU-Urteil, laut dem der Weiterverkauf von E-Books als rechtmäßig angesehen wird, da der „Weiterverkauf von Software grundsätzlich legal sei“. Allerdings musste die Plattform in den Niederlanden, die solche „gebrauchten“ Bücher anbot, trotzdem vom Netz, weil gewährleistet sein muss, dass es sich ausschließlich um legal erworbene E-Books handelt (via NRW-Blog).

Statistiken spielen in Bibliotheken eine wichtige Rolle. Doch was sagen sie wirklich über die Qualität einer Einrichtung aus? Zudem haben sich die Benutzerwünsche mit der zunehmenden Digitalisierung gewandelt und damit die Bedeutung der Werte oder derer, die gar nicht erfasst werden/erfassbar sind. Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung auf die Probleme ein und bemängelte, dass zwar viel kritisiert aber wenig geändert wird.

In seinem Vorwort zu „Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit“ (Leyla Dewitz) beschäftigte sich Prof. Hobohm (siehe LIS in Potsdam) mit der Problematik eines immer mehr auf Beliebtheit setzenden Angebots. Damit wird jedoch vorgefiltert und die Förderung der Auswahl aus einem breiten Informationsangebot wird zunehmend eingeschränkt.

Immerhin sind sie „extrem intelligente Wesen“. Ansonsten entsprechen sie wirklich kaum dem Klischee – die Bibliothekare im Computerspiel Metro 2033 (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’15)

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„Tierische Freunde“ lautet das Thema der Bücherrallye 2015. Materialien und eine Wanderausstellung dazu bietet die Bayerische Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken an (via NRW-Blog).

Der englischsprachige WerkzeugkastenDesign Thinking for Libraries“ soll Bibliotheken bei der Entwicklung neuer Konzepte unterstützen. Was sich genau dahinter verbirgt, erläutern Blogbeiträge im NRW-Blog und bei ZBW-Talk.

Open Access Enthusiast Christian Gutknecht versucht mit Hilfe des Crownfunding-Projektes „Transparenz bei Bibliotheken“ Einblick in die Zahlungen der Schweizer Bibliotheken an wissenschaftliche Verlage zu erhalten (via wisspub.net & Netbib).

Librarian in Residence stellte eine Linksammlung zum Thema E-Books zusammen.

Ein Hoffnungsschimmer: Europa-Abgeordnete Julia Reda erklärte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, warum sie sich für eine Reformierung des Urheberrechts in Europa stark macht (via Archivalia).

Eric Steinhauer las den Zeitschriftenbeitrag „Die Gefährdung des geisteswissenschaftlichen Buches“  von Caspar Hirschi, Carlos Spoerhase und fasste die Erkenntnisse in einem Blogbeitrag bei Skriptorium zusammen. Hauptgrund für den Absatzeinbruch sind laut den Verfassern die immer teurer gewordenen wissenschaftlichen Zeitschriften. Bibliotheken haben damit deutlich weniger Gelder für Bücher übrig, die sie dann zudem eher für Einführungsliteratur und Handbücher ausgeben.

Written by lesewolke

26. Januar 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’14)

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Ultrà Biblioteka setzte sich mit der Presseerklärung des dbv zum Kaufbutton auseinander und fand dies sei eine „fachliche Bankrotterklärung“. Im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtungen erklärte Karsten Schuldt, dass es für die Onleihe genau einen Anbieter gibt: divibib (ekz). Diese Monopolstellung zwingt die Bibliotheken in die Abhängigkeit, ein Wechsel ist unmöglich. Außerdem fehlt damit der Wettbewerbsfaktor. Divibib muss demnach keine besseren Bedingungen bieten oder neue Techniken entwickeln.

Wisspub.net geht in einem Beitrag auf die Kosten ein, welche Universitätsbibliotheken aus Großbritannien zahlten, damit die Publikationen ihrer Wissenschaftler frei verfügbar sind. Ebenfalls online ist ein Liste von Subskriptionskosten, die an die großen Verlage gezahlt werden.

„Wie bekomme ich einen Sammelband Open Access ins Netz?“ fragte Klauf Graf im Redaktionsblog. Einen geeigneten Weg zu finden, der leichten Zugang und Prestige bietet (hier: Geschichtswissenschaften), ist offenbar gar nicht so einfach.

Der Zweck des IFLA Sister Libraries Project besteht darin, Partnerschaften zwischen Kinder- und Jugendbibliotheken verschiedener Länder zu initiieren. In dem Film, den zwei „Schwesterbibliotheken“ aus Finnland und Kroation erstellten, geht es darum, wovon die Menschen in diesen beiden Ländern träumen (via Jugendbibliothek21).

 

Über die vier mobilen Strandbibliotheken in Tel Aviv berichtete in der letzten Woche Spiegel Online (via Fahrbibliotheken in Deutschland). Der Service ist kostenlos, und man braucht keinen Mitgliedsausweis – mobile Bibliotheken des Vertrauens.

Eine Überblick des Kongresses von Bibliothek Information Schweiz (BIS) stellte Tobias Schelling mit Hilfe von Tweets vor, inklusive Link zur Seite mit den Vorträgen (via Netbib).

Markus Trapp hat seinen Vortrag über die Entwicklung der App „Weltbrand 1914“ online gestellt. Anhand von Fotos und Zeitungsberichten kann man Zeitgeist nacherleben, siehe Text & Blog.

Lesenswert ist die Rezension von Robert Sernatini in Musenblätter zu „Büchergrüfte“ (Eric W. Steinhauer). Darin erfahren wir, dass Lesen nicht nur die Dummheit gefährdet, sondern die Kapitulation vor großen Büchsammlungen, die nie bezwungen werden können, schon mal zur Verzweiflung führen kann. 😉

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’14)

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Über den IFLA Kongress gab es in der letzten Woche weitere Beiträge. So berichtete Jugendbibliothek21 über interessante Präsentationen ihres Themengebietes. Globolibro übersetzte drei Empfehlungen für Bibliotheken aus dem Vortrag der Prinzessin Laurentien der Niederlande.

Auf dem IFLA Kongress beschlossen die Berufsverbände American Library Association (ALA) und Bibliothek & Information Deutschland (BID) zukünftig verstärkt zusammen zu arbeiten, um die Fachkommunikation zu verbessern. Das sieht jedenfalls ihr gemeinsames Memorandum of Understanding vor (via NRW-Blog). Gestartet wird das Projekt beim Deutschen Bibliothekskongress im März 2016 in Leipzig.

Liliane Oser entwarf ein Wimmelbild zum Thema Bibliothek. Es könnte z.B. bei Veranstaltungen mit Kindern zu Einsatz kommen, die dort entdecken, was Bibliotheken für Angebote haben (via NRW-Blog).  Den Download und didaktische Tipps findet man auf der Seite vom dbv.

Die 3., aktualisierte Ausgabe der Publikation „ebooks : ein Ratgeber für Einsteiger“ von Timm Riedl & Christoph Kaeder ist online (via VÖBBlog).

Auf einen Artikel der NZZ geht Globolibro ein. Dort werden Argumente gegen eine Bibliothekstantieme in der Schweiz aufgeführt.

Fragen zur Versorgung mit wissenschaftlicher Literatur in Frankreich beantwortete Mareike König in einem Interview mit Archivalia.

In einer erschreckenden Grafik zeigte Global Data Vault, welche Mengen an Schriftdokumenten bereits dem Feuer und kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer gefallen sind, siehe Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

1. September 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’14)

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DBV Blog meldete, dass die Internetseite zum ProjektLesen macht stark“ online ist. Neben Erläuterungen zu den Aktionen für die verschiedenen Altersgruppen findet man dort das Antragsformular für eine finanzielle Förderung und viele Hinweise zur Durchführung.

Vom Goethe-Institut ist nun ein neues Kinder- und Jugendbuchportal online. Hier werden Autoren, ihre Werke sowie dazugehörige Unterrichtsmaterialien vorgestellt (via NRW-Blog).

NRW-Blog listete die Gewinner des Wettbewerbs „Spiel des Jahres 2014“ in den verschiedenen Kategorien auf.

Basedow1764 Weblog berichtete über eine Schülerprotestaktion gegen die Kürzung der Öffnungszeiten der Bücherei/Mediothek der Gesamtschule Fröndenberg.

Die Audiodateien und Präsentationen des ekz-Seminars Bibliotheksfilialen sind online, siehe Beitrag des NRW-Blog.

Auf alle 6 Teile der Beitragsreihe „Website und Social Media richtig vernetzen“ von Annette Schwindt verlinkte NRW-Blog.

Infobib verwies auf ein Poster, welches die Gründung einer Open-Access-Zeitschrift erklärt.

Über ihre Trauung im Vortragssaal der SLUB Dresden berichteten zwei Alumni der TU Dresden im Geschäftsbericht 2013 der SLUB (S.8), siehe auch Haferklees Ausblicke.

Die Hundertjährige, die in den Bücherbus stieg …“ gibt es wirklich und zwar in Wittmannsdorf, mehr dazu bei Niederlausitz aktuell (via Fahrbibliotheken in Deutschland). Und weil die Augen nicht mehr so mitmachen, mag sie am liebsten Hörbücher.

Zum Schluss noch ein Beispiel in Beats Wiki, welches zeigt, wie man Bibliothekare in den Wahnsinn treiben kann (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’14)

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Ist das ein historischer Moment?! Am dem 1. Juli 2014 löst RDA nach und nach das seit langem in Deutschland genutzte Regelwerk RAK ab, erinnerte Netbib und verwies auf das Wiki der Gemeinsamen Normdatei (enthält viele Links zu den Regeln).

Der Lehrfilm „Auskunft ist Jazz — Das bibliothekarische Auskunftsinterview“ soll verdeutlichen, wie man ein Nutzern an der Auskunftstheke begegnet (siehe Bibliothekarisch.de). Eine Checkliste, die die Erkenntnisse zusammenfasst, gibt es ebenfalls als Youtube-Video.

Zur „Bibliothek des Jahres 2014“ wurde die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) gekürt (via NRW-Blog u.a.). Gelobt wurde in der Pressemitteilung unter anderem: „Die Bibliothek beschreitet mit dem Einsatz von sozialen Medien selbstbewusst neue Wege in der Dienstleistung für die Informationsversorgung und geht damit weit über die üblichen Bibliotheksstandards hinaus.Herzlichen Glückwunsch!

3D-Drucker in der Zukunftswerkstatt

3D-Drucker in der Zukunftswerkstatt

Die 112. Ausgabe von “This Week in Libraries” ist online. Die Sendung wurde auf dem Bibliothekartag in Bremen gedreht und beschäftigt sich mit dem Thema Makerspaces, siehe LIS in Potsdam. Der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam sponserte diese Aktion.

Im dbv-Newsletter 25 (2014) gibt es unter anderem Infos und Links zu Themen wie dem Bibliotheksgesetz für Rheinland-Pfalz, Open Access-Strategien in Berlin und Dänemark sowie dem Förderprogramm Public Libraries 2020 (via VÖBBlog).

In der Ausgabe 1 von 2014 (Bd. 2) der „027.7 : zeitschrift für Bibliothekskultur“ dreht sich alles um Konsortien & Konsorten (via Bibliothekarisch.de)

Eine Bibliotheksführung für Plüschtiere?! Ja, das gibt es in Japan. Die Erlebnisse der nächtlichen Aktion (ohne Kinder) werden in Fotos festgehalten. Auch wenn man die Internetseite natürlich nicht lesen kann, die Bilder sind lustig (via Netbib).

Anläßlich des bevorstehenden IFLA Kongresses in Lyon stellte das Goethe-Institut Trends aus der Bibliotheksszene in Deutschland und Frankreich vor (via Globolibro).

Extremsportarten in Bibliotheken zeigte Bibcomic. 😉

Auf BIB-Tour in Luckenwalde & Jüterbog

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Foyer der Bibliothek im Bahnhof

Foyer der Bibliothek im Bahnhof

An einem sonnigen Samstag im Mai fuhr unsere BIB-Landesgruppe mit einem Kleinbus zu zwei Bibliotheken, die in ungewöhnlichen Gebäuden untergebracht sind. Unsere erste Station war Luckenwalde. Da das alte Bahnhofsgebäude nicht mehr betrieben wurde, kaufte es schließlich die Stadt der Deutschen Bahn ab und ließ es von den ARGE raumbewegung/ff-architekten aus Berlin in eine Bibliothek umgestalten. In der alten Villa, in der die Bibliothek vorher untergebracht war, herrschte Platznot.

2008 wurde der Umbau eröffnet. Die „Bibliothek im Bahnhof“ ist wirklich gelungen! In der Eingangshalle befinden sich nun Anmeldung, Garderobe, Verbuchung/Selbstverbucher (RFID), Rückgabeboxen sowie Bestseller und aktuelle Zeitschriften. Obwohl die Bahnhofshalle deutlich erkennbar geblieben ist, wirkt der Raum sehr einladend. Die Möbel sind beweglich und können beiseite gerollt werden, wenn Veranstaltungen stattfinden. Mit Räumarbeiten sind die Bibliotheksmitarbeiterinnen nun häufiger beschäftigt, wie wir bei der Bibliotheksführung erfuhren.

Mit warmen Farben und sehr gemütlich präsentierte sich der Belletristikbereich. Während die anderen Räume eher stylisch und modern sind.

Die Bibliothek erhält viel Unterstützung von ihrem, sehr aktiven Förderverein, lobte die Kinderbibliothekarin, die uns mit viel Herz die Einrichtung präsentierte. Auch die Bürgermeisterin förderte das Projekt von Anfang an und setzt sich für die Bibliothek ein.

In der Mönchenkirche Jüterbog von 1510 wurde zuletzt im Jahr 1963 ein Gottesdienst abgehalten. 1985 zog die Stadtbibliothek hier ein. Die Kleinstadt hat noch zwei weitere große Gotteshäuser, die noch ihrem ursprünglichen Zweck dienen. In der Nikolaikirche waren wir übrigens nachmittags bei einer Stadtführung, als dort gerade für ein Beethovenkonzert geprobt wurde, auch ein Erlebnis. 🙂

Aber zurück zur Bibliothek, die ebenfalls etwas ganz besonderes ist. Von 2001 bis 2005 saniert, zeigte sich der Kirchenraum in einer Mischung aus Mittelalter und Moderne. Mit in der Bibliothek befindet sich inzwischen die Stadtinfo. Man vertritt sich gegenseitig. In den angrenzenden Räumen und Gebäuden sind weitere Kultureinrichtungen untergebracht: Museum, Bühne, Archiv und der „Wilhelm-Kempff-Saal“ für Trauungen.

Mit einer großzügigen Sitztreppe ist der Kinderbereich gleich neben dem Kirchenhauptraum ausgestattet. Wer in der Literatur auf der Galerie stöbern möchte, muss allerdings Treppen steigen können. Das mögen die Jüterboger weniger, wie uns die Leiterin verriet. In einer Kirche sind dem Komfort eben Grenzen gesetzt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für alle , die mehr über diese beiden Bibliotheken wissen möchten, hier noch drei Literaturtipps:

Written by lesewolke

21. Mai 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’14)

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Für gutes Marketing für Bibliotheken hat die IFLA nun zum 12. Mal Preise vergeben (via NRW-Blog). In einem Storify werden die Gewinnner und ihre Ideen vorgestellt.

Die Aufzeichnungen der Lesestart-Webinarreihe für BibliothekarInnen sind online (via NRW-Blog). Behandelt wurden dort unter anderem die Themen Vorlesepraxis, Elternveranstaltungen und Bilderbuch-Apps.

Im Heft 1/2014 der Zeitschrift “BIS – das Magazin der Bibliotheken in Sachsen” berichteten Tracy Hoffmann (Systembibliothekarin) und Alexander Bigga (TYPO3-Entwickler) über ihre Tätigkeitsfelder in der Bibliothek (via NRW-Blog).

Open Educational Resources (OER) könnte ein neues Betätigungsfeld für Bibliotheken werden. Jan Neumann nannte als Aufgaben, die laut einer Studie bereits in Projekten von Bibliothekaren erledigt wurden. Dabei geht es weniger um die Inhalte sondern das Drumherum, also Beschreibungen, Archivierung und Marketing. Mehr dazu im Preprint seines Artikels (Bibliotheksdienst, Bd. 47, H. 11, S. 805–819), via Netbib.

Das Siegervideo des Wettbewerbs „Why Open Education Matters“ zeigte Bibliothekarisch.de. Die Firma Blink Tower aus Südafrika erklärte dort, was man unter OER versteht und warum es so nützlich ist.

Wer öffentlich, z.B. per Weblog, Inhalte verbreitet, sollte sich gut mit dem Urheberrecht auskennen. Sonst kann schnell eine Abmahnung drohen. Archivalia schrieb über seine Erfahrungen und gab Tipps, was man im tun sollte, wenn es einen doch mal trifft.

Eine neue Entscheidung zur Frage, welchen Umfang man genau bei der Bezeichnung „kleine Teile“ zu verstehen hat (§52a UrhG, Zugang zu Werken auf geschlossenen Lernplattformen) gibt es nun vom BGH. Nach deren Auslegung sind 12 Prozent und nicht mehr als 100 Seiten legal, und zwar auch zur Ergänzung und Vertiefung des behandelten Lehrstoffs, siehe Internet-Law (via Archivalia).

Trotz steigender Akzeptanz elektronischer Bücher sind die Druckausgaben noch nicht aus der Mode. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte, warum sie nach wie vor beliebt sind.

10 Tassen, die auf literarische Werke Bezug nehmen, zeigte OEDb (via Netbib).

Written by lesewolke

22. April 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’13)

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Für viel Wirbel sorgte zum Wochenanfang der Beitrag von Kathrin Passig in der Zeit. Sie machte sich über die Zukunft der Bibliotheken Gedanken und hält Bibliotheken für Papiermuseen. Gleich mehrere Bibliotheksblogger hielten dagegen. Schneeschmelze geht z.B. weniger zum Schmökern und für Zufallsfunde in die Bibliothek, „sondern um gezielt auf bestimmte Informationen zuzugreifen, die es anderweitig entweder gar nicht oder nur zu Mondpreisen gibt.“ Zufallsfunde sind auch für K. Graf von Archivalia kein Grund Bibliotheken hervorzuheben, die Bewahrung von Altbeständen dagegen schon. Ben Kaden vom Libreas Blog sieht eher Forschungsbedarf in der Tatsache „Überraschend ist, dass das Vorhandensein heimischer Breitbandzugänge ebenso wenig wie frühere Medienkonkurrenten so viele Menschen nicht davon abhält, doch ab und an in die Bibliothek zu gehen.“ Er meint, dass digital und Papier ganz gut nebeneinander existieren können und eher die Vielfalt der Möglichkeiten zählt, sowohl für rationale  Anwendungen als auch für Vorlieben, die nicht rational bestimmt sind. Die „ganze Bandbreite von Bibliotheken mit unterschiedlichesten Aufgaben“ vermisste Martin Kramer in dem Artikel.  Außerdem fallen ihm neben der „Faszination des Lesens“ noch ganz viele Dinge ein, die eine Bibliothek der Zukunft tun könnte bzw. heute schon umsetzt.

iPadNach sechs Jahren wird die Kampagne „Treffpunkt Bibliothek“ beendet. Laut Pressemitteilung des dbv soll es ab 2014 eine neue Kampagne geben, „die die Arbeit der Bibliotheken und ihre Bedeutung als Orte für Bildung und Weiterbildung fokussiert.“ (via Netbib und NRW-Blog).

Auf einen Beitrag von Giga Android mit den 10 besten Seiten für kostenfreie E-Books verwies VÖBBlog.

Wirklich nett gemacht ist der Kinowerbespot für die Onleihe des ekzLibraryServices, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Futuristisch wirkt die Kinderbibliothek von Monterrey in Mexiko, denn die Regale sind als Teppichberge getarnt. Tolle Fotos dazu zeigt Gizmodo.

Einen Einblick in den Studienalltag und die Ansichten der Studierenden in den USA ermöglichte uns Cornelia Vonhof in Librarian in Residence. Während man in den USA keine Probleme in Studiengebühren aber dafür in Nutzungsgebühren sieht, ist es bei uns eher umgekehrt.

Auf die Ergebnisse einer Umfrage zu öffentlichen Bibliotheken in den USA inklusive Präsentation geht ein Beitrag bei Bibliothekarisch.de ein. Im Umgang mit neuen Technologien der Bibliotheken sind die Nutzer weniger zufrieden, aber Bibliothekare mögen sie gern. Interessant ist auch die Aufstellung auf Folie 12, wozu die Nutzer die Computer in den Bibliotheken verwenden.

Doch nicht nur in den USA macht man sich Gedanken, wo die Zukunft der Bibliotheken liegen könnte. Auch die Zukunftswerkstatt hat Beispiele für neue Betätigungsfelder gesammelt. Man weiß schließlich nicht, ob das mit den gedruckten Büchern als Hauptgeschäft ewig so weiter geht oder irgendwann nur noch ein kleiner Teil der Arbeit ist. Über seine Erfahrungen als Superheldenanwärter eines Social-Media-Workshops mit Christop Deeg berichtete Hans Walther Matheisen im NRW-Blog.

Tools für die Organisation von Aufgaben und Terminen wurden im 18. Teil der Ger 23 Mobile Things behandelt. Bibliotheksratte berichtete über ihre Erfahrungen mit solchen Werkzeugen.

Und wenn der Weg in die nächste Bibliothek zu weit ist, wird eine Fahrbibliothek benötigt. Dafür hat die entsprechende dbv-Fachkommission einen Checkliste erstellt, siehe Blog Fahrbibliotheken in Deutschland.

Foto:  Thomas Meyer für Treffpunkt Bibliothek

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11. November 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’13)

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Auf den Berliner Appell zum Erhalt des digitalen Kulturerbes machen Schmalenstroer und Archivalia aufmerksam. Denn heutzutage werden viele elektronische Medien geschaffen, deren Bewahrung für spätere Generationen durchaus nicht gesichert ist:  „Die Einsicht in die Notwendigkeit, die Prozesse der digitalen Langzeitarchivierung nachhaltig und dauerhaft zu finanzieren, ist noch nicht ausgeprägt.

An dieser Stelle ein positives Signal: Es gibt bereits Blogs mit einer eigenen ISSN. Laut Redaktionsblog von de.hypotheses gilt dies nun auch für einige wissenschaftliche Blogs aus der Fachbereich Geschichte. Diese werden dann von der Deutschen Nationalbibliothek in die Langzeitarchivierung aufgenommen und können/sollten in Bibliothekskatalogen erscheinen.

Stadt- und Landesbibl. - Kinderabteilung

Kinderbibliothek (SLB Potsdam)

NRW-Blog fasste einen Artikel der Initiative Lesen in Deutschland zusammen, in dem es darum geht, wie man die Motivation der Jungen zum Lesen fördern kann. Wichtig ist es unter anderem dabei darauf zu achten, dass man inhaltliche Interessen seiner Sprösslinge beachtet, Bücher & Erlebnisse zu kombinieren und kein Feindbild „Computer“ zu pflegen (via NRW-Blog).

Und natürlich sollten man auch Bibliotheken mit den Kindern besuchen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem nett gestalteten Kinderbereich der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (Neueröffnung: 7.9.2013), über die es in der letzten Woche einen Beitrag hier bei Lesewolke  gab.

Doch nicht nur in der Bibliothek kann man lesen, sondern auch beim Joggen auf dem Laufband. Da zeigt ein Video im VÖBBlog.

Und für romantische Bücher- bzw. Bibliotheksverrückte hier der Linktipp zu BuzzFeed mit den schönsten Fotos zum Thema Liebe & Heiraten. 🙂

Written by lesewolke

16. September 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’13)

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In einer Pressemitteilung fasste der Deutsche Bibliotheksverband die Antworten der verschiedenen Parteien (s. a. Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013) zu der Möglichkeit der Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken zusammen. BibTexte verwies auf die Dissertation „Die Wiederbelebung der Sonntagsöffnung von Bibliotheken“. Heiße Diskussionen zur Sonntagsöffnung gab es in der Inetbib.

Die Seiten des Bibliotheksportals wurden jetzt um die Bereiche Kinder- und Jugendbibliotheken ausgebaut (via Jugendbibliothek21).

Auf das Literatur- und Lesezeichenverwaltungssystem BibSonomy ging TIB-Blog in einem Beitrag näher ein und verlinkte auf zwei neue Screencasts im BibSonomy-Blog, welche die Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Wie entstand eigentlich die Übersicht „Vergleich Literaturverwaltungsprogramme„? Dorothea Lemke berichtete im Blog Literaturverwaltung über ihre Erfahrungen bei der Erstellung der aktuellen Übersicht und ging dabei auch auf Probleme, die sich bei der Erarbeitung ergaben, genauer ein.

Schmalenstroer.net verlinkte auf einen Beitrag von Sascha Foerster, der nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler vorstellt.

Einen interessanten Blogbeitrag im Upload-Magazin zum Presserecht hat Archivalia entdeckt. Wer für seine Einrichtung bloggt oder anderweitig journalistisch tätig ist, sollte hier durchaus mal hineinschauen.

Oliver Pohl beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit (HU Berlin) mit «Konzept und prototypische Erstellung eines Informationssystems auf VuFind-Basis für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft». Es soll sich besser am gegenwärtigen Nutzerverhalten orientieren als b2i. In einem Beitrag im Webis-Blog stellte er das neue LISard-Fachportal vor.

Die Überwachung des Internet durch die Geheimdienste insbesondere der NSA ist weiterhin auch ein Thema in den bibliothekarischen Kreisen. Infobib zitierte die 12 Forderungen eines offenen Briefes verschiedener Vereinigungen, welchen man auch als Privatperson unterschreiben kann.  So eine allgegenwärtige Überwachung kann auch leicht Unschuldige treffen, und zwar nicht nur Leute mit orientalischen Namen, die Chemie studieren (siehe Szenario Bibliotheksdaten Inetbib), sondern auch solche, die „Gebildet, unauffällig und irgendwie links“ sind und sich darüber hinaus „konspirativ“ verhalten, z.B. Mobiltelefon ausschalten, anonyme E-Mail-Adresse verwenden usw. (siehe Beitrag im Freitag via inetbib).

Written by lesewolke

29. Juli 2013 at 06:00