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Posts Tagged ‘Langzeitarchivierung

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’19)

Die Fachstelle ÖB NRW berichtete über die Verleihung des Deutschen Lesepreises 2018. 15 Projekte wurden ausgezeichnet.

Der November-BibChat.de interessierte sich dafür, wie Bibliotheken zu Buchbloggern stehen. Ein Beitrag im Blog fasste die Ergebnisse zusammen.

Das Internet Archive hat begonnen, Quellenangaben in Wikipedia direkt auf die entsprechende Seite der Online-Ausgabe zu verlinken. So können interessierte Leser schnell weitere Informationen zum Thema in der Originalquelle finden, siehe Internet Archive Blogs (via Archivalia).

Um digitalkompetent zu sein, mussten Achtklässler bei einem Test im letzten Jahr schon mehr können, als auf dem Smartphone herumzuwischen. Da zeigten sich deutliche Lücken. In Deutschland erreichten nur 2 Prozent die höchste Kompetenzstufe, siehe Beitrag bei Heise und ICILS-Studie (via Archivalia).

Die Langzeitarchivierung von Daten und Dokumenten ist nach wie vor ein Thema. Könnte Glas eine Lösung sein? Microsoft hat es ausprobiert, siehe Aubib.

In einem Video stellen Studierende den Studiengang Informationswissenschaften an der Hochschule der Medien Stuttgart vor, siehe Bibliothekarisch.de.

Wie klingt es, wenn Bibliothekare schimpfen? Netbib fand einen Tweet dazu. Das ist zwar ganz lustig und kreativ, aber sicher nicht alltagstauglich. 😉

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11. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’18)

Analog vs. digital – Jöran Muuß-Merholz erklärt die Begegnung mit neuen Medienwelten am Beispiel von Pinguinen, siehe Fortbildung in Bibliotheken. An der dauerhaften Zugänglichkeit und Haltbarkeit digitaler Daten gibt es nach wie vor Zweifel. Martin Kunze brennt das Wissen daher auf Keramikplatten, die in einem österreichischen Salzbergwerk eingelagert werden, siehe w wie Wissen (via Archivalia).

Keine guten Nachrichten gibt es zum Internetrecht. Die Abgeordneten entschieden sich leider für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht, siehe Netbib. Oliver Hinte meinte in seinem Blog, dass sich Bibliothekare heute und zukünftig sehr gut mit dem Urheberrecht auskennen müssen, um die Entscheidungsspielräume zu nutzen. Die Verantwortung für Nutzerdaten bei Facebook sorgte für rechtliche Probleme bei Seitenbetreibern. Facebook hat nun ein „Page Controller Addendum“ veröffentlicht, welches Verantwortlichenkeiten in Datenschutzfragen klären soll, siehe Kulturmanagement Blog und Dr. Schwenke (via Archivalia).

Die Fachstelle ÖB NRW listete die 5 Haupttrends aus dem Report der IFLA auf und verlinkte auf die deutsche Zusammenfassung.

Bibliothekarisch.de bettete ein Video von BR alpha ein, welches den Beruf „Fachangestellte für Medien und Informationsdienste in der Bibliothek“ vorstellt.

In Zeiten von Mail und WhatsApp werden deutlich weniger Ansichtskarten verschickt, die übrigens 1865 in Deutschland erfunden wurden, wie ein Beitrag des ORF verrät (via VÖBBlog). Die Botschaften aus der Vergangenheit sind heute Sammlerstücke. Das haben sie digitalen Grüßen voraus.

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17. September 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’17)

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Im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung versuchte sich Karsten Schuldt an zwei Modellversuchen, welche zeigen sollen, wie Angebote in Bibliotheken entwickelt werden, wo die Ideen herkommen, ob Vorhandenes genutzt bzw. doch eher umgearbeitet wird und wie es mit der Publikation darüber aussieht.

Die Ergebnisse einer Nutzerstudie von Jacqueline Bayer zum Umgang mit Suchvorschlägen wurden in der Zeitschrift Young Information Scientist veröffentlicht (via VÖBBlog).

Das niedersächsische Kultusministerium publizierte Unterrichtsmaterialien, die eingesetzt werden können, um Schüler für einen kritischen Betrachtung von Informationen zu sensibilisieren (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert die Funktionsweise von Twitter und ermuntert dazu, dieses Tool im Bildungskontext einzusetzen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Kathrin Passig geht in einem Beitrag bei iRights.info der Frage nach: „Wozu brauchen wir freie Werke?“ und  dabei auf „Unspektakuläre Kleinstverwendungen“ wie „Sharing, Vermeidung von Ausweichverhalten, Kunst im Alltag und gemeinsames Bearbeiten“ genauer ein (via Archivalia).

Um eine dauerhafte Archivierung geschaffener Werke zu gewährleisten, wurden per Pflichtabgabe Exemplare der Schrift, Schallplatten, CDs usw. an die Deutsche Nationalbibliothek geliefert. Da vieles jedoch zunehmend nur noch online veröffentlicht wird, erschwert dies eine zuverlässige Archivierung. Eric Steinhauer erläutert in einem Interview mit dem Goethe-Institut diese Problematik (via Archivalia) und setzte sich außerdem im Blog Kapselschriften mit dem neuesten F.A.Z.-Beitrag zum Urheberrecht auseinander.

Eine Nummer für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Gunter Dueck erklärt, warum die ORCID hilfreich sein kann (via Netbib).

Im MALIS Projekte-Blog wurde der Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken vorgestellt (via Netbib). Anhand der Nutzung von Medien berechnet dieses Tool eine grafische Darstellung und schlägt konkrete Medien zur Aussonderung vor. Aktuell funktioniert dies mit dem ExLibris Aleph System.

BibComic entdeckte in der Alten Pinakothek München das „Bücherstillleben“ und fand dieses Szenario einfach „apokalyptisch“, denn für bücherliebende Menschen ist es nicht unbedingt ein schöner Anblick.

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29. Mai 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’16)

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Wisspub.net sah sich den Leitfaden zum Zitieren von DOIs von Crossref.org an. Demnach wird empfohlen, statt einer reinen DOI anklickbare URIs anzugeben. Auch ORCID setzt sich für diese Darstellung ein. Klaus Graf von Archivalia hofft, dass sich URN dem anschließt und erinnerte an dieser Stelle an seinen Beitrag von 2011 „Wie zitiere ich … Online-Quellen?„. Denn nicht jeder Leser kann mit Persistent Identifiers umgehen.

Das Internet Archive wird 20 Jahre alt! „Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Webseiten, Texte, Fotos, Audio- und Video-Werke sowie Videospiele und Software dauerhaft zu speichern und zur Verfügung zu stellen.“ Irights.info widmete dieser Organisation einen ausführlichen Beitrag (via Netbib).

Auf die vielfältigen Schwierigkeiten, die das Urheberrecht hinsichtlich der elektronischen Medien mit sich bringt (Dokumentlieferung, Digitalisierung, Langzeitarchivierung usw.) ging ArminTalke in seinem ArtikelEU-Urheberrechtsreform: Eine Problembeschreibung aus Sicht der Bibliotheken“ in der Online-Zeitschrift Informationspraxis ein.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte seine Open-Access-Strategie (via Wisspub.net).  Marco Tullney sah sich das Papier an und schrieb dazu im TIB Blog einen ausführlichen Kommentar.

Gender und Diversity ist das Schwerpunktthema des Heftes 2/2016 der Mitteilungen des VÖB (via VÖBBlog).

Die aktuelle Ausgabe der Online-Zeitschrift „GMS Medizin — Bibliothek — Information“ befasst sich mit der Zukunft von ZB Med (via medinfo). Die ZB Med war auch Thema im Interview der duz mit dem Vorsitzenden des Senatsausschusses für Evaluierung in der Leibniz Gemeinschaft. Das konnte Willi Bredemeier in Password nicht im Raum stehen lassen und listete unter anderem auf, welche Entwicklungen und Argumente dabei unter den Tisch fielen (via Archivalia).

Im NRW-Blog ist die Liste der nominierten Bücher für den Deutschen Buchpreis 2016 zu finden. Die Verleihung wird am 17. Oktober 2016 erfolgen.

 

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26. September 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’16)

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Über den Projektkurs LibraryLab an der HTW Chur berichtete Infoswiss Chur. Zahlreiche technische Anwendungen für ein Makerspace wurden vorgestellt und sind im Beitrag aufgelistet. Eine Internetseite zu den Konzepten und Anwendungen ist in Planung.

MylibrARy lädt dazu ein, Beiträge für #VisDom2016 einzureichen. Beim 2. Symposium an der FH Potsdam „Visualisierung von Daten und Informationen“  dreht es sich um Technologietrends, der Funktion der Bibliothek als Ort und das Berufsbild des Bibliothekars/der Bibliothekarin.

Internetseiten unterliegen meist ständiger Veränderung. Das Internet Archive versucht mittels Momentaufnahmen, verschiedene Versionen dauerhaft verfügbar zu machen. Ein Beitrag von Forbes (Engl.) schaut hinter die Kulissen der Internet Archive Wayback Machine (via Archivalia).

Um die Zukunft es Wissenschaftsurheberrechts geht es in einem Beitrag der FAZ, der recht einseitig die Position der Verlage vertritt (via Archivalia).

Lesen, Beispiel von PixabayDie Idee, jeden Freitag auf Public-Doman-Schätze wie Gemälde, Karten, Bilder, Bücher oder Musikstücke zu verlinken (= Gemeinfreitag), stammt von Moritz Hoffmann (siehe dazu auch Netbib & Schmalenstroer).

Eine Little Free Library kann zum Beispiel im Vorgarten stehen. Wer möchte, darf sich ein Buch herausnehmen. Das muss er auch nicht zurück bringen, sondern sollte dafür ein anderes Buch dort deponieren. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete über diesen Trend, der seinen Anfang in den USA nahm und inzwischen eine offizielle Internetseite hat (via Archivalia). Laut der Weltkarte gibt es derzeit sieben Little Free Libraries in Deutschland und fünf in der Schweiz.

Farb- und Stilberatung als Weiterbildung für Bibliothekarinnen und Bibliothekare?! Das sorgte für einige ironische Kommentare bei Twitter. Utrà biblioteka veröffentlichte eine Zusammenstellung.

Foto: CC0 – ein Beispiel für ein gemeinfreies Foto von Pixabay.

 

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’13)

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Stadt- und Landesbibl. - Jugendabt.

Jugendbereich (SLB Potsdam)

In den letzten beiden Wochen beschäftigte sich der Themendienst des dbv mit den unterschiedlichen Nutzergruppen. In Folge 3 standen die Senioren und in Folge 4 die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Als positives Beispiel für eine gelungene Jugendabteilung wird die SLB Potsdam vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe der Büchereiperspektiven widmete sich dem Thema Leseförderung und geht ebenfalls auf verschiedene Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein, siehe VÖBBlog.

Manchmal sind Bibliotheken auch zu beliebt bei jungen Leuten. Mit Platzmangel wegen zu hohem Andrang von Studierenden kämpft das Grimm-Zentrum schon seit seiner Eröffnung. Nun soll eine HU-Homezone zumindest Plätze für die Studierenden der eigenen Hochschule sichern. Das kommt nicht bei allen gut an, wie der Artikel des Tagesspiegel berichtete (via VÖBBlog).

Mobile Geräte wie Smartphones sind zwar in aller Munde doch unbedingt nicht im Besitz vieler BibliothekarInnen. Da muss ein Trainingssmartphone für die Bibliothek her, meinte Karin Siebler und schlug vor, dafür abgelegte Geräte zu verwenden, siehe Infobib.

Nicht alle elektronischen Angebote bleiben dauerhaft bestehen. Ab 2014 wird die wissenschaftliche Suchmaschine Scirus des Anbieters Elsevier vom Netz genommen, siehe VÖBBlog. Auch Netzinhalte zu archivieren, kann aus urheberrechtlicher Sicht sehr problematisch sein. Ein Beitrag von Eric Steinhauer bei iRights.info zeigt, wie der „Aufbau nachhaltiger Speicher- und Sammelstrukturen verhindert“ wird. Den Aufschrei darüber wird es vermutlich erst in vielen Jahren geben, aber dann könnte es für viele Medien zu spät sein.

Und hier gleich ein praktisches Beispiel, dass eine digitale Veröffentlichung schnell wieder verschwinden kann: Webis-Blog kündigte das Themenheft Fachportale, der Zeitschrift Bibliothek, Forschung & Praxis an, welches demnächst erscheinen soll. Einige Preprints sind dort bereits verlinkt. Jedoch wird gleich darauf hingewiesen „Mit Erscheinen des Heftes werden die Preprints wieder von der Preprint-Plattform entfernt!“

Olympia Le-Tan kreiiert Handtaschen, die wie Erstausgaben berühmter Romane aussehen. Über diesen neuen Trend berichtete der Tagesspiegel (via Basedow1764’s Weblog).

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’13)

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Auf den Berliner Appell zum Erhalt des digitalen Kulturerbes machen Schmalenstroer und Archivalia aufmerksam. Denn heutzutage werden viele elektronische Medien geschaffen, deren Bewahrung für spätere Generationen durchaus nicht gesichert ist:  „Die Einsicht in die Notwendigkeit, die Prozesse der digitalen Langzeitarchivierung nachhaltig und dauerhaft zu finanzieren, ist noch nicht ausgeprägt.

An dieser Stelle ein positives Signal: Es gibt bereits Blogs mit einer eigenen ISSN. Laut Redaktionsblog von de.hypotheses gilt dies nun auch für einige wissenschaftliche Blogs aus der Fachbereich Geschichte. Diese werden dann von der Deutschen Nationalbibliothek in die Langzeitarchivierung aufgenommen und können/sollten in Bibliothekskatalogen erscheinen.

Stadt- und Landesbibl. - Kinderabteilung

Kinderbibliothek (SLB Potsdam)

NRW-Blog fasste einen Artikel der Initiative Lesen in Deutschland zusammen, in dem es darum geht, wie man die Motivation der Jungen zum Lesen fördern kann. Wichtig ist es unter anderem dabei darauf zu achten, dass man inhaltliche Interessen seiner Sprösslinge beachtet, Bücher & Erlebnisse zu kombinieren und kein Feindbild „Computer“ zu pflegen (via NRW-Blog).

Und natürlich sollten man auch Bibliotheken mit den Kindern besuchen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem nett gestalteten Kinderbereich der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (Neueröffnung: 7.9.2013), über die es in der letzten Woche einen Beitrag hier bei Lesewolke  gab.

Doch nicht nur in der Bibliothek kann man lesen, sondern auch beim Joggen auf dem Laufband. Da zeigt ein Video im VÖBBlog.

Und für romantische Bücher- bzw. Bibliotheksverrückte hier der Linktipp zu BuzzFeed mit den schönsten Fotos zum Thema Liebe & Heiraten. 🙂

Written by lesewolke

16. September 2013 at 06:00