Lesewolke

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Posts Tagged ‘Leistungsschutzrecht

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’18)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf den ausführlichen, praxisorientierten LeitfadenLesen fördern – Welten öffnen”. Er richtet sich für allem an Lesepatinnen und Lesepaten, könnte allerdings auch für Veranstaltungen in Kinderbibliotheken von Interesse sein.

Software zum Erstellen eigener Videos für Lehrzwecke, die schnell und einfach anwendbar ist, stellte FlippedMathe zusammen (via Fortbildung in Bbiliotheken). Wie die einzelnen Anwendungen funktionieren, wird meist gleich als Video erklärt.

Michael Knoche empfiehlt den Film „Ex Libris – Die Public Library von New York“ (197 Minuten) – eine Dokumentation ohne Interviews und Off-Sprecher, bei dem jedoch zahlreiche Benutzer und Bibliothekare zu Wort kommen.

Wer in einem Fachgremium der IFLA mitarbeiten möchte, kann sich gern bewerben, weitere Infos dazu im Beitrag der Fachstelle ÖB NRW.

In einem offenen Brief wandte sich die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) an die Verhandlungspartner des TV-L. Darin wird die schlechtere Eingruppierung von Tätigkeiten in weiblich dominierten Berufen kritisiert (via vdb Blog).

Archivalia verwies auf einen Artikel in der Berliner Morgenpost, der sich mit dem Urteil des Landesgerichts Berlin befasst. Demnach dürfen studentische Hilfkräfte nicht in nichtwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen auch Bibliotheken.

Netbib machte auf einen Beitrag von Netzpolitik.org zum aktuellen Rechtsstreit zu gemeinfreien Werken aufmerksam. Die Eigentümer (hier: das Reiss-Engelhorn-Museum) möchten die freie Nutzung von Kopien dieser Werke komplett verhindern, indem zum einen das Fotografien im Gebäude verboten wird und man sich zum anderen bei vorhandenen Kopien auf das Leistungsschutzrecht beruft. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen, die auch aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es eigentlich inakzeptabel, dass man zu solchen Restriktionen greift. Zudem ist es nicht mal sinnvoll. Gerade Fotografien wecken oft das Interesse an Themen und Orten.

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12. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’18)

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Fünf Prinzipien für ein besseres wissenschafltiches Publikationswesen veröffentlichte die Initiative FAIR Open Access Alliance (FOAA). Unter anderem spricht sich FOAA dafür aus, „dass wissenschaftliche Zeitschriften in die Hände der wissenschaftlichen Communities gelegt werden und idealerweise im Besitz von Non-Profit-Organisationen oder Fachgesellschaften sind.“. Verlage sollten  demnach lediglich Dienstleister für das Publizieren sein. Außerdem werden Maximalbeträge für diese Dienstleistungen vorgeschlagen, siehe Password online (via Archivalia).

Das Problem bei elektronischen Ressourcen ist nach wie vor ein gesicherter dauerhafter Zugang. Dafür wurde das Projekt Nathosting ins Leben gerufen, welches nun bereits in die 2. Projektphase geht. Elekronische Medien, die von den teilnehmenden Bibliothek lizenziert wurden, werden auf einer 2. Plattform gespeichert, damit sie auch auf Ausfällen des Verlagsservers bzw. dem Einstellen der Verlagstätigkeit zugänglich sind, siehe zkbw (via Archivalia).

Zum Welttag des Buches veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) ein Positionspapier, welches sich mit der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit befasst (via Fachstelle ÖB NRW). Und wer benötigt Argumente für eine Bildungspartnerschaft? Bildungspartner NRW hat einige zusammen getragen (ebenfalls via Fachstelle ÖB NRW).

Die Fachstelle ÖB NRW geht im 3. Teil Barrierefreie Bibliothek auf die Fähigkeiten der Mitarbeiter und die Gestaltung von Materialien ein, um bereits Barrieren, die am Besuch der Bibliothek hindern könnten, zu vermeiden.

Der OPL-Arbeitskreis Berlin-Brandenburg stellte einem Beitrag die Bibliothek des Leibniz-Zentrums Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) in Berlin vor.

In einem studentischen Projekt der HAW Hamburg wurde ein Poster zur Geschichte der Suchmaschinen erstellt, welches man auch herunterladen und ausdrucken kann (via VÖBBlog).

Schöne Bibliotheken werden immer mal wieder gekürt, so auch Ende April bei derStandard.at (via VÖBBlog). Und gleich noch eine Liebeserklärung an Regale mit Büchern „Warum es der Kreativität schadet, wenn Universitätsbibliotheken ihre Bücherregale abschaffen“ bei ze.tt (ebenfalls via VÖBBlog).

Kommen wir gleich noch zu den „Schattenseiten“ schöner Bibliotheken. Mit spektakulären modernen Bauten werden auch Sehenswürdigkeiten für die jeweilige Stadt geschaffen, mit denen sich dann jeder gern schmückt. Die Leuphana-Universität in Lüneburg kann sich jedoch für die Abbildung ihrer Bibliothek auf den Glühweinbechern des nächsten Weihnachtsmarktes gar nicht erwärmen, siehe NDR (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’16)

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Die Ergebnisse der Abstimmung Top10 für mehr Openness in Ihrer Bibliothek sind online (via Netbib). Auf Platz 1 landete „Schulungsmaterialien veröffentlichen“, gefolgt von „Open Data Policy für Digtalisate“ und „Fotos mit CC-Lizenz“.

Till Kreutzer schreibt auf der Seite IGEL über neue Vorstöße der Verleger ein erweitertes Leistungsschutzrecht für Verlage unter dem Begriff „verwandtes Schutzrecht“(“neighbouring right for publishers”) als Gesetzesinitiative bei der EU einzubringen und geht auf die weitreichenden negativen Folgen ein (via Netbib & Archivalia).

Die IFLA hat ihren Strategieplan für die Jahre 2016 – 2021 veröffentlicht (via Infobib). Die Universität Graz veröffentlichte eine Umfrage, die das aktuelle Berufsbild BibliothekarIn ergründen möchte (via VÖBBlog).

Schöne Fotos und einen englischsprachigen Beitrag über die Kinder- und Jugendbibliothek in Oslo (speziell für 10-15jährige) veröffentlichte TheOsloBook (via Basedow1764). Eine Broschüre mit Literaturempfehlungen für den Deutschunterrricht veröffentlichte Jugend-Literatur Dreieich (via Basedow1764).

Zum 500. Geburtstag der Ulmer Stadtbibliothek kamen neun Bücherbusse aus baden-württembergischen Städten. Über dieses Ereignis schrieb die Augsburger Allgemeine (via Fahrbibliothek.de).

In einem Blogbeitrag geht Herr Larbig auf die Unterschiede von analogen und digitalen Büchern ein (via Archivalia). Dabei meint er, dass die vielbeschworene Haptik eher das Problem der Tiefe des Buches ist, also die Orientierungshilfe, wie dick das Buch vor und nach der gerade aufgeschlagenen Seite ist. Zudem muss man sich beim Lernen mit elektronischen Texten umgewöhnen. Das sollte seiner Meinung nach auch Thema in Schulen sein, die nach seiner Einschätzung „oft so handeln, als ginge die Digitalisierung wieder weg, als handele es ich bei ihr um einen »Schnupfen«, der kommt und wieder geht.“.

Die Infografik „Berühmte Tiere in der Literatur“ ist bei Bibliothekarisch.de gefunden.

Hinweis: Der nächste Wochenrückblick erscheint erst wieder für die 27. Kalenderwoche.

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’15)

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Argumente für die Bedeutung von WLAN in öffentlichen Bibliotheken stellte ÖBIB zusammen (via NRW-Blog). Außerdem wird eine Handreichung „Tipps zur Einführung von W-LAN in öffentlichen Bibliotheken“ zum Download angeboten.

Auf den Perlentaucher für Literarisches lit21.de machte Schneeschmelze aufmerksam. „lit21.de bündelt den Feed von literarisch relevanten Blogs, Zeitungsadressen und anderen Quellen deutscher Sprache.“ so beschreibt T. Chervel sein Angebot. Schneeschmelze hat jedoch auch einiges an diesem Angebot zu kritisieren.

Im Wiki der UB Rostock sind die Videoaufzeichnungen der Vorträge aus dem Workshop “Vom Raum zum Lernraum” (vom 25.9.15) online (via Fortbildung in Bibliotheken).

Offen zugängliche, wissenschaftliche Forschungen und deren Ergebnisse waren das Thema im Workshop „Opening Up Science“ in Hamburg. ZBW-Talk fasste die Beiträge zusammen. Auf den Zitiationsgenerator RefME verlinkte Netbib.

Die Nutzung und Veröffentlichung in wissenschaftlichen Verlagen spielt derzeit trotzdem noch eine große Rolle. Die Max Planck Digital Library schloss ein  Springer Compact-Abkommen. Neben der Nutzung der Inhalte können die Wissenschaftler dann dort auch Open Access publizieren, siehe Aktuelles der Max-Planck-Gesellschaft (via Netbib -> dort gibt es weitere Hintergrundlinks).

Darf eine Verwertungsgesellschaft einen Suchmaschinenkonzern mit einer Gratizlizenz bevorzugen (Stichwort: Leistungsschutzrecht)? Wie diese Frage ausgeht, muss die Staatsaufsicht über Verwertungsgesellschaften beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) entscheiden. Der Stand des Verfahrens ist geheim. Allerdings sickerte durch, dass es inzwischen ein Widerspruchsverfahren gibt, schrieb Golem (via Archivalia). Nicht auch das noch: ein Kopierschutz für JPEGs ist laut Süddeutscher Zeitung im Gespräch (via Archivalia).

Von der diesjährigen Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an Prof. Dr. Konrad Umlauf berichtete Bibliothek & Information Deutschland (via Netbib).

Library Mistress liest gerade „The Library Fuzz“ von James Holding. Die Hauptrolle spielt ein Bibliothekspolizist.

 

 

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9. November 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’15)

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Tipps für die Bibliotheksarbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern hat NRW-Blog zusammen getragen. Dazu gehören allgemeine Voraussetzungen (Fremdsprachenkenntnisse, Raumangebote) aber auch konkrete Anregungen zum Bestandsaufbau. Weiterhin werden bereits praktizierte Angebote aus Bibliotheken aufgelistet.

Über den Schülerwettbewerb „YES! – Young Economic Summit“ berichtete ZBW-Talk. Die Schülerinnen und Schüler aus Projektschulen in Hamburg und Schleswig-Holstein sollen Lösungsansätze für aktuelle Probleme unserer Zeit erarbeiten und diese dann auf dem Global Economic Symposium (GES) vorstellen. Außerdem wird die beste Medienarbeit (z.B. in Zeitungen, sozialen Netzwerke, Blogs usw.) prämiert. Denn wer mit Ideen punkten will, muss diese publik machen. Das Projekt ist demnach auch gut geeignet, Recherche- und Medienkompetenzen zu stärken.

Im Blog Spaces of Knowlege beschäftigte sich Eva-Christina Edinger mit den Bedürfnissen der Bibliotheken verschiedener Orte mit unterschiedlichen Zielgruppen, und meinte, dass man deren „Eigenlogik“ bei Planungen unbedingt beachten sollte (via NRW-Blog).

Auf die aktuellen Trends, Herausforderungen und technologische Entwicklungen des Horizon Report 2015 Library Edition ging Rudolf Mumenthaler in seinem Blog ein und verglich die Themen mit der Ausgabe von 2014. Hingegen erklärte Gerhard Steidl in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass die Fans von Medien auf Papier wieder zunehmen (via NRW-Blog).

Fortbildung in Bibliotheken stellte die Funktionen des BIB-OPUS-Servers nach dem Upgrade auf OPUS 4 vor. Der IFLA/Brill Open Access Award 2015 ging an die Plattform Directory of Open Access Books (DOAB), siehe Netbib.

In Österreich ist das geplante Leistungsschutzrecht weiterhin ein umstrittenes Thema, auch wenn es vorerst nicht mehr im Entwurf zum neuen Urheberrechtsgesetz enthalten ist, schrieb VÖBBlog und verlinkte zudem auf drei Kommentare.

Wie sehen heutige Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus?! Zahlreiche Fotos kann man im Tumblr-BlogThis is what a librarian looks like“ anschauen (via Netbib). 🙂

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’13)

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Hinweis: Die Rückblicke für die 43. und 44. Kalenderwoche übernahmen die BlogschreiberInnen von Bibliothekarisch.de. Dankeschön! 🙂

Bei Springer ist das Buch „Recherche 2.0“ erschienen (via Fortbildung in Bibliotheken). Es ist jedoch nicht frei zugänglich. Allerdings gibt es die Internetseite „Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement für Hochschulen : Tutorials zum Selbststudium„, welche als direkte Vorlage dafür diente.

Books  and Bytes“ heißt der Wikipedia-Library-Newsletter, dessen 1. Ausgabe nun erschienen ist und dem monatlich weitere folgen sollen (via Netbib).

Stadtbibliothek Stuttgart

Stadtbibliothek Stuttgart

Die Stadtbibliothek Stuttgart ist die „Bibliothek des Jahres 2013“ und damit Thema im 6. Teil des Themendienstes des dbv.

Außerdem wurde eine weitere Ausgabe der OA-Zeitschrift „Perspektive Bibliothek“ veröffentlicht (via VÖBBlog). Themen sind u.a. die Förderung von Informationskompetenz bei Biologen, bessere Sichtbarkeit von OA-Monographien und die Erschließung musikalischer Nachlässe.

Laut Basedows1764 Weblog sollen in Kolumbien bis 2014 „über 120 neue Bibliotheken und Kulturzentren mit multimedialer Ausstattung hinzukommen“. Auch sonst bietet der Blogbeitrag einen kurzen Einblick in die Entwicklung südamerikanischer Bibliotheken.

Mit einem lobenden Satz aus Zeitungskritiken schmückten sich Bücher sowie Werbeanzeigen über diese bisher gern. Nun müssen reichlich Pressezitate gelöscht werden, um nicht zur Kasse gebeten zu werden. Darüber berichtete der Tagesspiegel (via Archivalia). Und das ist fast immer die Folge solcher Bezahlstrategien: Medien, deren Inhalte vorher gern genutzt wurden, werden es nun nicht mehr. Da könnten die Verlage ihre Zeitungsabonnements auch abbestellen, denn einfach verwenden dürfen sie weder Lob noch Kritik ihrer Bücher.

Mit der Kompetenz bezüglich der Nutzung von Internetseiten hat sich Jakob Nielsen befasst. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sich die User kaum intensiv mit den Internetseiten befassen, viele Funktionen nicht kennen und macht Vorschläge, wie man diese Misere zumindest etwas verbessern könnte. Fortbildung in Bibliotheken fasste die Ergebnisse zusammen.

Zum Schluss noch der Link zum Video „Viva la Library!„, einem Coldplay-Song, der für den Nutzen von Informationskompetenz umgetextet wurde, siehe Bibliothekarisch.de. 😉

Foto der Stadtbibliothek Stuttgart: Thomas Meyer (Themendienst dbv)

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’13)

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«Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.» so zitiert Markus Trapp in Text & Blog Marcel Proust und empfiehlt einen Beitrag von DRadioKultur zur Veränderung der Lesegewohnheiten. Auch in Bibliotheken sollte man sich auf die neuen Gewohnheiten einstellen. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg erklärt in ihrem Blog, wie man die Bibliotheksangebote mit iPad oder iPhone nutzen kann. Super gemacht!

Mit den Plänen zum Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin beschäftigt sich ein ausführlicher Beitrag mit Video bei Bibliothekarisch.de. Dabei wird auch auf die prekäre Lage der Stadtteilbibliotheken in unserer Hauptstadt eingegangen.

Die Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland und iRights.info veröffentlichten gemeinsam die Broschüre „Mein digitales Leben“ (siehe auch Watch your web). Darin werden die Möglichkeiten, rechtliche Hintergründe und Risiken von Internetdiensten verständlich erklärt (via NRW-Blog).

VöBBlog verlinkte auf die Ausgabe 1/2013 der „Büchereiperspektiven“. Das Titelthema lautet „Lust auf Lernen? Bildungspartner Bibliothek„. Neben Kooperationen mit Kindergärten und schulischen Einrichtungen geht es auch um die Unterstützung bei geforderten vorwissenschaftlichen Arbeiten in den höheren Klassen.

Das Tutorial „Geocaching – Educaching“ hat Fortbildung in Bibliotheken in einen Blogbeitrag eingebunden. Bei der Suche sollen die jungen Leute nebenbei auch etwas lernen.

Wer heute im Internet präsent ist, schreibt und interagiert oft auf mehreren Plattformen. Hier gilt es den Überblick zu behalten. Gudrun Behm-Steidel erklärt in einem Blogbeitrag ihre Social-Media-Strategie.

Die Preisträger in den verschiedenen Kategorien des Awards „Movers & Shakers 2013“ werden im Library Journal vorgestellt (via Netbib).

Das Leistungsschutzrecht ist immer noch ein Reizthema. Inzwischen haben sich einige Verlag öfffentlich von den neuen Regelungen distanziert und erlauben weiterhin Verlinkungen mit Anrisstexten. Mediainfo.de veröffentlichte eine Liste der Verlage mit Belegen. Ein Bookmarklet hat Thomas Pfeiffer programmiert (Infos in seinem Blogbeitrag). Und wer mal schauen möchte, wie eine Trefferliste ohne Titel und Snippets aussieht, probiert Leischure (Hintergrundinfos dazu im ODEM Blog).

Nach 37 Jahren entschied sich ein Bibliotheksnutzer nun doch ein ausgeliehenes Buch in die Bibliothek zu schicken, allerdings anonym aus Angst vor Mahngebühren (siehe Süddeutsche Zeitung). 😉

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’13)

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Die 11. Kalenderwoche war die Woche vom 5. Leipziger Bibliothekskongress. Leider konnte ich nicht dabei sein. Aber es wurde getwittert, mitgeschrieben und gebloggt. Die Sammlung dazu führt wie immer Bibliothekarisch.de. Wenigstens habe ich die Zeit genutzt, noch zwei Beiträge zur Inetbib 2013 nachzureichen. Dabei geht es zum einen um unsere Internetauftritte und zum anderen die ganz realen Begegnungen mit Nutzern.

Leider bewahrheitete sich die Meldung aus der Stuttgarter Zeitung nicht, dass Klostermann für die „Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie“ Open Accesss plant. Obwohl der Verleger in der Inetbib schon zugab, über den grünen Weg, also den freien Zugang nach einer Embargofrist von 12 Monaten nachzudenken. Das Bewußtsein der Autoren für Sichbarkeit hat sich tatsächlich verändert. Letzte Woche nun die Überraschung aus der Schweiz. Drei Bibliothekare der Universitätsbibliothek Basel publizierten die erste Ausgabe einer echten OA-Zeitschrift027.7 : Zeitschrift für Bibliothekskultur„. Auch in Deutschland war lange die Rede von so einer Zeitschrift mit dem Arbeitstitel #newLIS. Da es jedoch im Sande zu verlaufen drohte, setzten die Basler schließlich ihre Idee um (siehe auch Infobib). SUPER!

Mit ganz realen Problemen beim Zugang zu Fachartikeln ärgert sich Florian Freistetter herum (via Netbib) und listet auf, über welche Themen er alles nicht bloggt, weil der Zugriff zur Forschungsliteratur verwährt ist.

Wer im Internet veröffentlicht, sollte sich mit dem Urheberrecht und nun auch mit dem Leistungsschutzrecht auskennen. Thomas Schwenke beantwortete im seinem Blog die wichtigsten Fragen dazu, soweit es die unkonkrete Formulierung des Gesetzes zulässt (via Archivalia).

Was war noch so los?! Ein neuer Papst wurde gewählt. Das inspierte einige Twitterer zu Überlegungen, was ein Bibliothekspapst wohl ändern würde, gesammelt von Library Mistress. Witzig! 😉 Und falls Literatur von oder über Franziskus <Papst> erscheint, sein Eintrag in der Normdatei steht schon.

Zum Schluss noch ein Video, welches Bibliotheksromantik verbreitet, gefunden bei Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

18. März 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’13)

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Eine Idee für eine nutzerfreundliche Kataloggestaltung findet man im Kölner UniversitätsGesamtkatalog KUG. Hier gibt es die nachträgliche Filtermöglichkeit nach ausleihbarer, online verfügbarer bzw. nur einsehbarer Literatur (siehe OpenBibBlog). EconBiz wurde ebenfalls weiterentwickelt und bietet eine visuelle Veranstaltungssuche im Bereich Wirtschaftswissenschaften an (siehe Webis-Blog).

Weil er sich in einem Blogbeitrag von 2010 kritisch über den Verlag Edwin Mellen Press geäußert hat, wurde Dale Askey  wegen Verleumdung verklagt (siehe auch Wisspub.net). Unterstützung aus aller Welt per Online-Petition könnte sicher nicht schaden. So kann man als Verlag natürlich weltweit Schlagzeilen machen. Der Blogbeitrag allein hätte sicher deutlich weniger Aufsehen erregt.

Übrigens hat nun eine Studie festgestellt, dass das geplante Leistungsschutzrecht verfassungswidrig ist, mehr dazu verriet heise.de. Im IUWIS-Blog schätzte Rainer Kuhlen den Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes und des Urheberrechtswahrnehmungsgesetzes ein. Obwohl man sich bemühte, die Position wissenschaftlicher Autoren zu stärken und eine Regelung für verwaiste Werke zu finden, gehen die Verbesserungen doch nicht weit genug (siehe auch Inetbib).

KRIBIBI, der „Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ wurde 30! Herzlichen Glückwunsch! Dazu gibt es einen ausführlichen Artikel in den Mitteilungen der VÖB 65 (2012) Nr. 3/4, der auch bei E-LIS online ist (via VÖBBlog).

„Köln ist seiner Zeit voraus“ meinte die Zukunftswerkstatt. Und das ist nicht übertrieben, denn die Stadtbibliothek bietet nun einen öffentlichen 3D-Drucker an. Doch das ist nicht alles. Die Bibliothek will einen Makerspace einrichten, dessen Eröffnung für Juni geplant ist. Dort soll es möglich sein, Schallplatten zu digitalisieren, Podcasts zu produzieren sowie mit iPads zu komponieren (siehe auch Beitrag auf der Internetseite von Köln).

Eine nette Idee, wie man Leuten Lust auf einen Bibliotheksbesuch machten könnte, hatten drei Studierende der Miami Ad School. In den U-Bahnen soll es kleine Stationen geben, die Leseproben verschiedener Bücher für Smartphones anbieten. Falls das Interesse geweckt wurde, kann sich der Nutzer informieren, in welcher nächstgelegenen Bibliothek das Buch verfügbar ist (via DocNews mit Video).

Science Fiction: Libreas betrachtete das Bibliothekswesen aus der literarischen Perspektive. Na dann, ab ins raum:shift[information science]: 10, 9, 8 … .

Der Harlem Shake hat den Planeten Erde erobert und ist inzwischen auch in Bibliotheken angekommen.  😉 Warum der Erfolg gerade daher rührt (ähnlich wie beim Gangnam Style), dass die Urheber NICHT auf ihre Rechte pochen, erklärte Netzwertig (via Infobib ).

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’13)

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Im März gibt es eine Menge Konferenzen und Tagungen im Bibliotheksbereich. Für optimale Erfolge benötigt man eine gute Vorbereitung, Organisation während der Veranstaltung und Nachbereitung. Bibliothekarisch.de erklärt im Bibliothekskonferenzen-Überlebens-Guide woran man denken sollte und hat die englischsprachige Liste von Ellyssa Kroski erweitert. Eine tolle Idee! 🙂

Auf der Seite Ich mach was mit Büchern beantwortete Mareike König 5 Fragen zu ihrer Arbeit in der Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts Paris. Sie nutzt dabei die modernen Kommunikationsmöglichkeiten und meint: „Für die Kommunikation, Zusammenarbeit, Vernetzung und für das thematische Monitoring kann man sich keinen besseren Gefallen tun, als in den sozialen Netzen aktiv zu werden.“

Die Meldung über die Zerstörung von Kunstschätzen in Timbuktu (Mali) erschütterte die Welt. Später wurde bekannt, dass es doch gelungen war, vor der Plünderung und Zerstörung einen Großteil der Schriften der Bibliothek in Sicherheit zu bringen, u.a. berichtete die Zeit darüber (via VÖBBlog).

Welche Anbieter –  von Bibliotheken abgesehen –  E-Books verleihen, berichtet ein Beitrag auf den Internetseiten vom Börsenblatt (via Netbib).

Auch sonst erweitern immer mehr Verlage ihr digitales Geschäft. Im Vergleich zu 2011 wurden im letzten Jahr ca. 75 Prozent mehr digitale Ausgaben von Zeitungen verkauft, schreibt Heise.online (via NRW-Blog).

Die wichtigsten Schlagwörter aus der Leistungsschutzrechtsdebatte erklärte iRights.info in seinem Blog.

Unter dem Titel „Das Beste kommt noch“ veröffentlichte die ZBW eine Imagebroschüre und beschreibt darin, mit welchen Angeboten die Bibliothek Forschung und Lehre unterstützt.

Auf mehrere englischsprachige Artikel zum Thema Informationskompetenz verlinkte Hapke-Weblog. Auch Informationskompetenzvermittlung auf mobilen Geräten gerät dabei nun langsam in das Blickfeld.

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4. Februar 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’12)

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Medinfo machte auf den Artikel „The library and the campus visit“ in College & Research Libraries News aufmerksam. Lindsay Miller gibt darin Empfehlungen, wie sich Bibliotheken stärker an Tagen einbringen können, an denen Schüler den Campus besuchen, um sich über die Studienmöglichkeiten zu informieren. Die Campustour sollte genutzt werden, um die Rolle der Bibliothek im Studium vorzustellen. Dazu ist eine gute Vorbereitung nötig: sich in die Organisation der Campustour einbringen, aktuelle Informationen für alle Beteiligten (auch für das Auskunftspersonal), Geschichten, Insidertipps und ein ordentlicher Gesamteindruck.

Tame the Web stellte letzte Woche die provokative These auf, dass Bibliotheken keinen Social-Media-Plan brauchen. Wichtiger wäre es, ständig Neues zu lernen und den eigenen Auftritt dementsprechend zu ändern und anzupassen. Natürlich könnte man auch permanent an dem Plan herumändern, aber das kostet eben auch Zeit. Allgemeine Richtlinien werden jedoch als nützlich angesehen.

Über den ViFa-Workshop im November 2012 in Hannover hat Michael Hohlfeld im Webis-Blog einen ersten ausführlichen Bericht verfasst. Hier wird deutlich, dass wohl noch niemand eine tolle Lösung hat, wie es gelingen könnte, die Portale in den potentiellen Fachkreisen zu etablieren.

Bibliothekarisch.de beschäftigte sich mit der Zeitungskrise und verwies u.a. auf den Artikel “Die Lebenslügen der Digitalen Avantgarde und der Verlage” von Stephan Dörner.

Wer sich für Klosterbibliotheken und deren Digitalisate interessiert, sollte unbedingt den Blogbeitrag von K. Graf bei Hypotheses.org lesen.

Ein echtes Weihnachtsgeschenk machte uns Rainer Pörzgen mit der wundervollen bibliothekarischen WeihnachtsgeschichteDie Weihnachtsfee„. Ein dickes Dankeschön dafür!

Bevor es nun richtig besinnlich wird, heißt es Tanzen üben für Silvester. Diesmal im Gangnam Library Style. Die passenden Videos findet man im VÖBBlog. 😉 An dieser Stelle eines davon:

Damit endet für dieses Jahr die Reihe „Gelesen in Biblioblogs“. Den nächsten Wochenrückblick gibt es dann für die 1. Kalenderwoche 2013. Lesewolke wünscht fröhliche Weihnachen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’12)

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Einen Blick in den neuen Lesesaal der Staatbibliothek Berlin wirft die Berliner Morgenpost (via Netbib). Trotz der Zunahme elektronischer Medien werden Bibliotheken als Lernorte seit einigen Jahren besonders von Studierenden sehr gut angenommen.

Mutig waren die KollegInnen des Goethe-Instituts und ließen sich die Bibliothek in New York von Innenarchitekten umgestalten, siehe Vorher-Nachher-Fotos im Blog Librarian in Residence.

Schön aussehen kann er nämlich auch: der Bibliothekskatalog, wie ein Beitrag zum neuen Katalog der Stabi Hamburg (Beluga) in Text & Blog zeigt. An eine ansprechende mobile Variante wurde ebenfalls gedacht.

Buchdruck oder Eisenbahn: beide führten zu großen Veränderungen. Jeder der mit Dienstleistungen Geld verdiente, die andere verdräng(t)en, versucht natürlich, diese Neuheiten zu verteufeln. Teilweise geschah dies mit Argumenten, die wir heute belächeln. Heute sind es die Möglichkeiten des Internet, die Verlegern das Fürchten lehren. Und deshalb meint W. Rau in seinem gelungenen Beitrag zu Urheberrecht & Leistungsschutzrecht, dass „[…]  die großen Profiteure dieser ausklingenden Ära nicht die primären Gesprächs- und Denkpartner der Politikerinnen und Politiker sein sollten, wenn sie sich auf die Suche nach einem Urheberrecht für die Zukunft machen.“ (via Lemy’s Blog).

Elekronisch heißt nicht immer leichter zugänglich! Es gibt Leute, die alles tun, damit niemand ihre Dissertation lesen kann. In den USA ist es tatsächlich möglich, die elektronische Arbeit für die Öffentlichkeit unzugänglich zu machen. So hartnäckig wie Jan Taubitz, der keine Mühen scheute und Hilfe bei Bibliothekarinnen fand, wäre wohl kaum jemand Weihnacht_II_Leo_Pompinon(via Archivalia).

Beim Themendienst des dbv war in der letzten Woche der Nikolaus zu Besuch mit Beiträgen und Fotos zu den Aktivitäten von Bibliotheken in der Adventszeit.

Wer noch auf der Suche nach digitalen Adventskalendern ist, wird sicher in der umfangreichen Sammlung von Bibliothekarisch.de fündig: Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender 2012. 🙂

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 12)

Written by lesewolke

10. Dezember 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’12)

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Scanroboter

Scanroboter

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ging am 28. November 2012 online.  Zukünftig sollen alle deutschen Kultur- und Wissenschafteinrichtungen ihre Inhalte einbringen. Für Bibliotheken die Bilder und Texte dazu benötigen, stellt der Themendienst 11 einiges bereit. Und natürlich war es ein Thema in verschiedenen Biblioblogs. So vermisst beispielsweise Literaturverwaltung in Bibliotheken die Möglichkeit, Daten in Literaturverwaltungsprogramme zu exportieren.

Auch Wikimedia Blog hat sich zur DDB geäußert und ein paar Punkte aufgelistet, die verbesserungswürdig sind. Dazu gehören eine einheitliche CCO-Lizenz und die Zulieferer auf das Copyfraud-Problem hinzuweisen. Dabei handelt sich um eine Anmaßung von Rechten, die einem nicht zustehen. „Als Beispiel für Copyfraud im Bereich der Bildrechte kann etwa der Stempel auf einer Fotokopie eines gemeinfreien Archivales angesehen werden, der das Copyright (korrekt wäre im deutschsprachigen Bereich: das Urheberrecht) dem Archiv zuspricht. Das Archiv hat offensichtlich weder ein Immaterialgüterrecht an dem nicht mehr geschützten Dokument noch ein Leistungsschutzrecht gemäß § 72 UrhG, denn beim Fotokopieren entsteht – darin sind sich alle juristischen Kommentare einig – kein geschütztes Lichtbild.“ (Quelle: Wikipedia). Ein Beispiel dafür findet sich bei Archivalia.

Die Debatte zum Leistungsschutzrecht (1. Lesung im Bundestag) kann man im Stenografischen Bericht ab S.25799 nachlesen (via Netbib).

In einem Reihe zu Forschungsdaten erklärt die TIB in ihrem Blog, was es mit ihrer Funktion als DOI-Registrierungsagentur für Forschungsdatensätze auf sich hat. Für akademische Einrichtungen ist die Vergabe sogar kostenfrei.

Boys and Books heißt die neue Internetseite, die die Universität zu Köln ins Leben gerufen hat. Sie gibt Literaturempfehlungen speziell für Jungen ab dem Grundschulalter (via NRW-Blog).

Was macht man eigentlich mit Dissertationen in der Bibliothek, die als Plagiat entlarvt wurden? Wissenschaftsverlage nehmen diese aus dem Programm. Bibliothekare sind sich in diesem Punkt aber nicht einig, wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten und identische nur mit anderer Überschrift der Tagesspiegel berichten. Infobib erklärt, warum Plagiate im Regal bleiben sollten und  nicht für wissenschaftliche Qualität Verantwortung übernehmen können.

Aussonderung ist ein schwieriges Thema, auch wenn es selten so medienwirksam wird, wie im Fall der Stralsunder Gymnasialbibliothek. Die AG Sondersammelgebiete hat nun am 27. November 2012 einen Beschluss zur Archivierung von SSG-Beständen gefasst (siehe Inetbib).

Die Crowdfunding-Plattform Sciencestarter ist online. Dort stellen sich kleinere Forschungsprojekte vor und werben um finanzielle Hilfe. Zum Beispiel kann man dort ein Projekt zur Erforschung afrikanischer Literaturformen unterstützen.

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 11)

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’12)

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Treffpunkt Bibliothek veröffentlicht seit letzter Woche einen Themendienst. Es werden Grafiken und Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt. Das Material kann von den Einrichtungen für die Pressearbeit verwendet und mit eigenen Informationen zu Veranstaltungen o.ä. angereichert werden (via NRW-Blog). Im ersten Teil dreht es sich um Bücherbusse.

Maren Kraehling hat bei ihrem Besuch in den USA an vier Bibliotheksschulungen teilgenommen und lässt uns an ihren dabei gewonnenen 10 Erkenntnissen im Blog Librarian in Residence teilhaben.

Publikationsberatung war unter anderem ein Thema beim InfoCamp 2012 in Chur. Lambert Heller hat die Erkenntnisse in neun Thesen in seinem Blog Biblionik zusammengefasst. Wenn die Beratung effektiv sein soll, benötigt man danach unter anderem das Vertrauen der WissenschaftlerInnen, Leidenschaft für Interaktion, den nötigen Freiraum, ein breites Wissen über die Publikationslandschaft sowie der fachspezifischen Publikationskultur und gern eigene Erfahrungen beim Publizieren. Er nennt jedoch nicht nur Voraussetzungen, sondern erklärt auch, wie man diese erlangt.

Open Access in Österreich“ lautet das Schwerpunktthema im Heft 2/2012 der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare. Das Heft redet nicht nur über Open Access, sondern ist es auch (zur Inhaltsübersicht im VÖBBlog).

Hatori Kibble zeigt an einem praktischen Beispiel, der Umfrage zur Nutzung von Literaturverwaltungssystemen (TIB Hannover), was man mit frei verfügbaren Forschungsdaten anstellen kann.

Literaturverwaltung in Bibliotheken stellte unter anderem bisher wenig erwähnte Programme vor. Wer bei dem Thema Literaturverwaltung auf dem Laufenden bleiben möchte, dem wird die Netvibes-Plattform “Literaturverwaltung im Fokus” empfohlen.

Noch bis zum 10.10.12 kann man eine Petition beim Dt. Bundestag mitzeichnen, die das Leistungsschutzrecht ablehnt. Denn schon die Nennung von Titeln oder kleinen Ausschnitten von Online-Zeitungsartikel sind dann tabu für Internetseiten, die nicht eindeutig werbefrei und nichtkommerziell sind. Einen passenden Blogbeitrag zu dem Thema hat Christoph Deeg verfasst. Er stellt sich vor, was passiert, wenn Google nicht zahlt, die Angebote der Zeitungen einfach nicht mehr listet, und sie dadurch ihre Bedeutung und viele Werbekunden verlieren.

NRW-Blog verwies auf einen Beitrag bei heise.de, der eine online, verfügbare Broschüre über DRM (Digital Rights Management ODER doch eher Digitale Rechte-Minderung?) vorstellt.

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’12)

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Wie sich die Recherche von den analogen Methoden bis zu den heutigen digitalen Möglichkeiten verändert hat, zeigt das Video „Information R/evolution“ und verdeutlicht, dass es auch im Suchmaschinenzeitalter viel über die Informationssuche zu wissen gibt. Denn „We no longer just find information … Together, we can make it find us.“ Auch gut als Einleitung für Schulungen zur Informationskompetenz geeignet, meinte Bibliothekarisch.de.

Auf eine Übersicht aktueller E-Book-Reader bei Neuerdings verwies VÖBBlog. Alles Gute ist oft nicht in einem Gerät vereint. So sollte man darüber nachdenken, ob man eher Lesekomfort oder Multimedia als Hauptkriterium wählt.

Medien und Lizenzen sind nun mal teuer. Da reicht das Geld in den Bibliotheken nie für alles, was man gern den Nutzern bereitstellen möchte und müsste. Im Heft 6/2012 der Zeitschrift „BuB“ beschäftigte sich Ronald Schneider damit, wie es in deutschen Bibliotheken eigentlich mit Freundeskreisen und Stiftungen aussieht. Ein Blogbeitrag in Partizipation – Bibliothek fasst seine Erkenntnisse zusammen und fragt darüber hinaus, ob eine nationale Bürgerstiftung (Vorbild Luxemburg) nicht eine gute Idee wäre?!

Weiterhin ein heißes Thema ist das Leistungsschutzrecht. Netbib empfahl einen Beitrag im Blog „Simple Sachen“, den ich übrigens auch sehr gelungen finde. Für alle, die sich umfassend informieren wollen, noch der Hinweis auf eine Linksammlung bei Wikimedia (via Archivalia).

Nicht immer hat man ein eigenes, passendes Bild für einen Beitrag parat. Kostenfreie Fotodatenbanken können hier helfen. NRW-Blog hat zwei Beiträge dazu mit zahlreichen Links gefunden. Eine Infografik zur Bildernutzung findet man bei Bibliothekarisch.de.

Wer in anderen Ländern unterwegs ist, freut sich oft über öffentliche WiFi-Zonen und fragt sich manchmal, warum Deutschland in dieser Hinsicht offensichtlich ein Dritte-Welt-Land ist? Nun, das liegt einfach daran, dass in unserem Land, kleine Anbieter haftbar gemacht werden, falls die Nutzer ihres Netzes illegale Dinge tun. Die Digitale Gesellschaft stellte nun den „Entwurf eines … Gesetzes zur Änderung des Telemediengesetzes“ online. Die Parteien sind ausdrücklich zu Copy & Paste aufgerufen! Würde dieser Vorschlag aufgenommen, hätte es auch Vorteile für Bibliotheken, die dann ebenfalls nicht mehr fürchten müssten, wegen eventueller unrechtmäßiger Handlungen der Anwender zur Rechenschaft gezogen zu werden, stellte Infobib fest.

Written by lesewolke

2. Juli 2012 at 06:00