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Posts Tagged ‘Lernort Bibliothek

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’19)

Im 28. #BibChatDe ging es um „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“. Die Zusammenfassung kann man wie immer im BibChatDE-Blog und die zahlreiche Tweets bei Wakelet nachlesen.

Die Ausgabe 2/2019 der o-bib ist erschienen (via VDB Blog). Neben Tagungsberichten widmen sich Artikeln der Frage, wie man Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, der Beratung zu Predatory Publishing sowie der Entwicklung von E-Learning-Angeboten durch Studierende der TH Köln ohne viel Geld und Zeitaufwand. Passend dazu verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf die Broschüre „Bildung neu gestalten mit Games“.

Zum Jubiläum Lernort Bibliothek äußern die Coaches ihre Eindrücke. In dieser Folge ist es die freiberufliche Trainerin und Beraterin Julia Bergmann. Luise Wabnitz untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die „Influencer-Kommunikation deutscher Bibliotheken“ (via Fachstelle ÖB NRW).

Bei Hamburg University Press ist das Buch „Rechtsfragen bei Open Science“ von Till Kreutzer & Henning Lahmann frei online verfügbar (via VÖBBlog).

Jan-Martin Wiarda berichtete über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen. Eine baldige Einigung mit Springer scheint demnach nicht in Sicht zu sein (via Archivalia).

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15. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’19)

Fachstelle ÖB NRW zieht ein Resüme der Initiative „Lernort Bibliothek„, welche nun ihr 10-jähriges Jubiläum feiert. Viele öffentliche Bibliotheken wurden in dieser langen Zeit dabei unterstützt, die digitalen Chancen für sich zu nutzen.

Auf dem Publikationsserver der HU Berlin findet man nun das Buch „Öffentliche Bibliothek 2030“ (Hrsg.: Petra Hauke) mit Beiträgen, die sich vielen unterschiedlichen Themen widmen (via VÖBBlog).

Der Preis „Green Library 2019“ vergab die IFLA an die Stadtbibliothek Cali in Kolumbien (via Fachstelle ÖB NRW). Gelobt wurden Aktivitäten für alle Altersgruppen und die Kombination von „information literacy, eco-literacy and reading“.

CiberaBlog stellte den Podcast Open Science Talk vor. Veröffentlicht werden die  englischsprachigen Podcasts zu Themen wie Open Access und Open Science von der Universitätsbibliothek Tromsø.

Beim Abstauben der Bücher im Stift St. Florian wurden 2 Fragmente einer Riesenbibel gefunden, die ca. um 1140/50 geschrieben wurde, meldete VÖBBlog.

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1. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’19)

Einen gelungenen Beitrag über Lernorte entdeckte Fortbildung in Bibliotheken in der Zeitschrift „Weiterbildung“. Darin erläutert Jörn Muuß-Merholz unter anderem „Was die Menschen an (Lern-)Orten mögen“.

Fachstelle ÖB NRW stellte die vier Säulen eines Projektes der Stadtbibliothek Essen vor, bei dem es um „Angebote für Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten“ geht.

Eine Grafik der Initiative D21, die die „Social Media Nutzung nach Diensten, Alter und Berufsgruppen“ in Deutschland zeigt, findet man man bei Bibliothekarisch.de.

Die Internetnutzung der Kinder stößt bei Eltern nicht immer auf Begeisterung. Jugend Film Fernsehen e. V. stellte Elternbroschüren online, die Hintergründe erklären und Handlungsempfehlungen geben (via Fachstelle ÖB NRW).

Ein Artikel in der Zeitschrift „MedienPädagogik“ verglich verschiedene Projekte, die Tablets in Kindertagesstätten für konkrete Lernzwecke einsetzten (via Fachstelle ÖB NRW).

Das digithek blog bettete ein Video ein, welches zeigt, wie man mit Google auf dem Computer und Smartphone herausfinden kann, auf welchen Internetseiten ein Bild bereits verwendet wurde. Denn manche ältere Fotos werden in mehreren oder sogar im falschen Zusammenhang genutzt und unterstützen auf diese Weise fehlerhafte oder übertriebene Darstellungen.

In einem Interview mit ZBW-Mediatalk erklärte Lukas Galke, welche Internetanwendungen sich für eine Zusammenarbeit eignen, und welche Kriterien dabei von Bedeutung sind (in Englisch).

Im Blog der TU Berlin ist eine Zusammenfassung des 1. Berliner Rundgespräches Open-Access-Bücher erschienen. Dabei drehte es sich um Möglichkeiten der Finanzierung sowie die Sicherung inhaltlicher und technischer Qualitätsstandards.  Eine aktuelle „Übersicht der Open-Access-Beauftragten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ findet bei Open Access 2020 DE (via Archivalia).

Aubib befasste sich mit einem Beitrag von Ingeborg Steinmetz zum Thema Innovation. Es werden vier Varianten vorgestellt, die Innovationen fördern. Den Anschluß zu verpassen, kann schließlich fatale Folgen haben.

Prof. Dr. Dirk Lewandowski erklärt Nutzungsstatistische Verfahren“ heißt der Titel eines Youtube-Videos. Wir erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, und wo die jeweiligen Grenzen liegen, siehe Bibliothekarisch.de.

Die Universitätsbibliothek Leipzig schafft zum 2. Mai 2019 ihre Drucker und Kopierer ab (via Archivalia). Dann wir es in den Räumen der Bibliothek nur noch Buchscanner geben. Diese Nutzung ist allerdings kostenfrei.

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’18)

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Für Aufregung sorgte die Information, dass die Landesbibliothek Stuttgart die gedruckten Originalausgaben der Zeitungen nach der Digitalisierung aussondert, siehe Stuttgarter Zeitung (via Archivalia). In einem Interview mit dem Deutschlandfunk mahnt Michael Knoche, ehemaliger Leiter der Anna Amalia Bibliothek in Weimar, nicht auf die reine Digitalisierung, sondern auf einen Medienmix zu setzen und wendet sich gegen die Entsorgung der Originale (via VÖBBlog). Generell ermöglicht die (meistens hoffentlich zusätzliche) Digitalisierung natürlich einen  Zugang zu gesuchten Inhalten. Das Portal Anno der Österreichischen Nationalbibliothek listet große Digitalisierungsprojekte für Zeitungen auf (via VÖBBlog).

Wie funktioniert derzeit die Archivierung digitaler Publikationen seitens der Deutschen Nationalbibliothek? In einem Interview mit iRights.info beantwortet Ute Schwens, stellvertretende Generaldirektorin der DNB, viele Fragen zu diesem Thema.

Im australischen Port Philip soll nun eine dritte Bibliothekszweigstelle ohne Bücher eröffnet werden, siehe Globolibro. Die Pläne treffen nicht nur auf Zustimmung. Eine Bürgerinitiative ist dagegen.

ZBW-Mediatalk erklärte das Konzept der Wissenschaftsläden oder Science Shops. Als Anlaufstelle für Bürger sollen sie eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schaffen. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Science Shops an niederländischen Universitäten. Das EU-Projekt SciShops will das Konzept nun fördern. Drei Beispiele in Deutschland werden ebenfalls im Beitrag vorgestellt.

Der Trend wissenschaftliche Bibliotheken als Lernort für Prüfungen und Schreibort für wissenschaftliche Arbeiten zu nutzen, ist ungebrochen. ORF.at berichtete darüber (via VÖBBlog).

Die FAZ bietet hingegen mal wieder Open-Access-Gegner eine Plattform. Doch was schränkt die Wissenschaftsfreiheit mehr ein: eine gewünschte, mindestens zusätzliche Open-Access-Publikation oder der Druck zur Einreichung bei High-Impact-Journals, um die Karriere zu befördern, fragte OA2020  (via Archivalia). Übrigens hat Florian Freistetter in Scienceblogs dem Impact Factor einen ausführlichen Beitrag gewidmet.

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5. Februar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’17)

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Das Thema beim 5. #BibChatDe lautete „Bibliothek als Ort : Lernort, Kreativort, Veranstaltungsort„. Im Blog des #BibChatDe gibt es einen Zusammenfassung des Twitterchats sowie den Link zum Storify.

Die Kinder-Medien-Studie 2017 ist online (via Fachstelle ÖB NRW). Bei den 6-13jährigen schauen immerhin 61 Prozent mehrfach wöchentlich in Bücher. Comics und Kinderzeitschriften sind mit 55 Prozent dabei. „Disney Lustiges Taschenbuch“, „Micky Maus Magazin“ und „Just Kick-it!“ führen sind ganz oben in der Beliebheitsskala.

Kürzlich startete das Video-on-Demand-Filmportalfilmfriend“ für Bibliotheken. Aktuell können die Nutzer des Verbundes öffentlicher Bibliotheken Berlin (VÖBB) aus 500 Filmen außerhalb des Mainstreams auswählen. Das Angebot soll ausgebaut werden. Der Tagesspiegel (via VÖBBlog) und Potsdamer Neueste Nachrichten (via Netbib) schrieben Artikel über dieses neue Portal.

In der Reihe Jahresrückblick 2016 berichtete die Fachstelle ÖB NRW über die Zusammenlegen der Fachstellen der fünf Bezirksregierungen zu einer Landesfachstelle, dem Besuch der re:publica, Gaming, Newsletter & Social Media, speziellen Förderungen und vielem mehr.

Die Arbeitsgemeinschaft Schulbibliotheken Berlin-Brandenburg (AGSBB) e.V. erarbeitete einen 22seitigen Vorschlag zur Förderung der Schulbibliotheken in Berlin (via Fachstelle ÖB NRW).

IRights.info befasste sich ausführlich mit den Hintergründen der berüchtigten Schattenbibliotheken, wie Sci-Hub, und beleuchtet auch die juristische Seite.

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14. August 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’17)

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costa-magica_bibliothek

Costa Magica, Bibliothek

Nach einer längeren Pause – ich war dem winterlichen Deutschland entflohen – gibt es heute wieder einen Rückblick auf die Themen der bibliothekarischen Blogs der letzten Woche. Auf Bibliotheken musste ich trotzdem nicht verzichten. Auch auf dem Kreuzfahrtschiff gab es eine kleine Bibliothek, in die ich zumindest mal einen Blick geworfen habe. Einen richtig spektakulären Bibliotheksbau mitten in der Karibik stelle ich dann am Mittwoch vor.

Was bedeutet die kritische Betrachtung von Informationskompetenz? Hapke-Weblog sah sich das Thema näher an, ging auf Unterschiede zwischen klassischer und kritischer Informationskompetenz ein und verlinkte dabei auf zahlreiche Quellen.

In einem Positionspapier widmete sich das EKZ dem Berufsbild in Bibliotheken und stellte 6 Punkte auf. Unter anderem heißt es: „Es reicht nicht aus, „Buchmenschen“ für Bibliotheken zu gewinnen – wir benötigen offene, kommunikationsorientierte und wandlungsbereite Kolleginnen und Kollegen!“  (via Fachstelle ÖB NRW)

Der „Global Digital Report 2017“ verrät, wie viele Menschen was und wie oft die bekanntesten Netzwerke nutzen und welche Kommunikationsgeräte sie einsetzen (via Fachstelle ÖB NRW). In der Präsentation findet man auch direkt die Ergebnisse für Deutschland.

Eva Bunge, Eva May und Christine Niehoff sind die Preisträger des Innovationspreises 2017. Ihre Themen listete B.I.T. online auf (via Fachstelle ÖB NRW).  Veranstaltungen, die für Leute aus Bibliotheken im Jahr 2017 interessant sein könnten, listete ZBW-Talk auf.

Fortbildung in Bibliotheken machte auf das bundesweite ProgrammLesestart für Flüchtlingskinder“ aufmerksam. Dazu zählt ein Lesestart-Set für Vorschulkinder, die Ausstattung von Erstaufnahmeeinrichtungen mit Lese- und Medienboxen sowie einem Seminiarprogramm für dort tätige Personen.

Den morgendlichen Lauf um die besten Plätze in der Uni-Bibliothek Innsbruck zeigt ein Video bei VÖBBlog. 😉

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’16)

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Eine europäische Studie möchte das Lernen in öffentlichen Bibliotheken erforschen und hat dafür eine Umfrage gestartet, siehe Globolibro. Einen ausführlichen Kommentar zur „Machbarkeitsstudie zum Aufbau und Betrieb von OER-Infrastrukturen in der Bildung“ vom Februar 2016 (siehe Fachportal Pädagogik), schrieb Adrian Pohl im Übertext: Blog.

Der Protest gegen die drohende Schließung der ZB Med zeigte erste Auswirkungen. Eventuell wollen sich das Wissenschaftsministerium NRW und das Bundesgesundheitsministerium um den Erhalt kümmern, siehe Deutsche Apothekerzeitung (via vdb).

Das Heft 1 von 2016 der „Mitteilungen des VÖB“ ist erschienen und frei online lesbar (via VÖBBlog). In der Ausgabe sind u.a. ein kooperativer Bericht vom 6. Bibliothekskongress, dem 2. internationalen LEARN Workshop zum Forschungsdatenmanagement sowie dem ersten edit-a-thon (gemeinsames Schreiben und Bearbeiten von Wikipedia-Artikeln) enthalten. Im NRW-Blog erzählte Dirk Ehlen von seinen Eindrücken von der re:publica 2016.

Im 2. Teil des „Library Freedom Projects“ berichtete Hatori Kibble darüber, dass auch Bibliotheken Teil des Anonymisierungsnetzwerkes Tor werden könnten. Checked4you, das Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, beantwortete Fragen, was bei Youtube-Videos erlaubt ist und was nicht (via NRW-Blog).

Die Vielfalt der Medien ist in Bibliotheken immer größer geworden. Aber einem Trend müssen sie sich doch verweigern: Bücher zum Ausmalen. Der Blog der Stadtbibliothek Salzgitter befasste sich dennoch mit diesem Thema (via NRW-Blog). WhatApp kann allerdings schon etwas für Bibliotheken sein, beispielsweise um auf Veranstaltungen hinzuweisen, wie die Stadtbibliothek Hilden (via NRW-Blog) .

 

 

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30. Mai 2016 at 08:00

Lernräume in der Bibliothek #bibtag16

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Um die ganz reale Raumgestaltung drehte sich einem der ersten Vortragsblöcke „Perspektive Lernraum I“, noch vor der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung. Der Trend ging hier zur Einbeziehung der Bibliotheksnutzer. Die „Verwendung der Prototyping-Methode zur Entwicklung von Lernumgebungen“ stellten Claudia Lienhard und Raymond Grenacher vor (Präsentationsfolien). Zwei Arbeitsräume und eine Lounge dienten als Testobjekt. Sie wurden mit vorhandenen Möbeln eingerichtet und dann bei „Observation walks“ beobachtet, ob und wie sie angenommen werden. Dazu kamen eine Feedbackwand und spezielle Interviews mit Fragen: Was gefällt, was fehlt usw. In einem Workshop durften Studierende dann selbst die Einrichtung umgestalten. Was konnte man dabei lernen? Die Nutzung der Räumlichkeiten als ruhiger Ort, als Gruppenarbeitsraum oder Lounge ist abhängig vom Zeitpunkt (hier insbesondere dem Studienablauf). Eine gemütlich eingerichtete Lounge wird auch gern zum Lernen genutzt und nicht nur als geplanter Erholungsraum, denn Studierende mögen es bequem. Tja, und so ein Methodenmix ist ganz schon ressourcenintensiv.

Offensiver ging die UB Rostock bei ihrem Konzept „Innenarchitekt auf Zeit: Bibliotheksbenutzer richten sich ein“ vor (Präsentationsfolien). Hier sollten die für das Projekt angeworbenen Studierenden selbst entscheiden und bei einem festen Budget sowohl Möbel aussuchen als auch die Gestaltung entscheiden. Dabei stand ein Innenarchitekt hilfreich zur Seite und beantwortete Fragen, was welche Einrichtung bewirken könnte. Natürlich muss auch das Gebäudemanagement Entwürfe absegnen (Sicherheit, Brandschutz usw.). Die Studierenden wurden mit Büchergutscheinen und einer Umsetzungsgarantie motiviert. Für dieses Konzept sprach laut Jens Ilg, dass es hier wirklich um gelebte Kundenorientierung handelt. Die Nutzer konnten ihre Gestaltungsenergie gleich ausleben und wünschten sich tatsächlich Tische, die man kombinieren und verschieben kann. Außerdem waren Bilder von/für Studierende und Grünpflanzen gewollt. Da letztere auch gepflegt werden müssen, wurden Pflanzenpatenschaften eingerichtet. Das klappte mal mehr mal weniger gut. Haken dabei sind die regelmäßige Pflege aber auch, dass nicht jede Pflanze an allen Standorten gedeiht. Das Ergebnis der Einrichtung war insgesamt konservativer, als man dies erwarten konnte. Es gab auch Gegenargumente. Man trifft nie alle Geschmäcker. Die Methode ist aufwendiger als selbst zu entscheiden und hatte zudem den Nebeneffekt, dass die Nutzer auch bei anderen Themen aktiver wurden und mehr Feedback gaben. 😉

Lernraum-Navigator / Christoph Ackermann, Folie 8

Lernraum-Navigator / Christoph Ackermann, Folie 8

Mit der Suche nach einem passenden Lernraum befasste sich Christoph Ackermann (Präsentationsfolien). Der Lernraum-Navigator ermöglicht die Suche nach einem geeigneten Lernort. Vorher mussten die Lernorte katalogisiert werden. Welche Möglichkeiten sich hier anbieten, zeigt die Beispielfolie. Die häufigste Anfragen lauteten später: Wo darf man mit Essen / Tasche lernen. Neben Verboten könnten nämlich Regeln auch postitive Hinweise enthalten, wie in Beispielen anderer Bibliotheken zu sehen war.

Um die Durchsetzung von Regeln drehte sich der Vortrag „Was tun, wenn der Platz nicht reicht? oder die Verwaltung des Mangels“ von Ute Engelkenmeier & Gerd Richter (Präsentationsfolien). Thema war hiervor allem die Nutzung von Parkscheiben, damit Plätze nicht unnötig belegt werden.  Nutzer hatten sich darüber beschwert. Unter dem Namen „Für ein faires Miteinander“ wurde daraufhin intensiv mittels Öffentlichkeitsarbeit auf die Nutzung von Parkscheiben speziell in der Prüfungszeit hingewiesen und begründet, dass es um gleiche Chancen auf einen Arbeitsplatz geht. Die MitarbeiterInnen wurden in die Planung einbezogen, Vorgesetzte beteiligten sich ebenfalls an dieser unangenehmen Aufgabe. Bei Rundgängen zu zweit (wegen möglicher Konflikte) wurden die Sachen von Nutzern, die keine Parkscheibe benutzt oder die halbe Stunde überzogen hatten, beseite gelegt +  Hinweiszettel. Ein wichtiger Effekt dabei: andere Nutzer sehen, dass wirklich etwas passiert, wenn die Regeln nicht eingehalten werden.

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23. März 2016 at 08:50

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’16)

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Irgendwie scheint es immer so, als ob einfach Medien mit Kindern und Jugendlichen zusammengebracht werden müssten – und dann ist es Leseförderung.“ Doch Karsten Schuldt würde in Bibliotheken als Bildungseinrichtung gern mal genauer wissen wollen, was es mit der Leseförderung auf sich hat: welche Bücher, warum gerade diese und andere nicht. Geht es um Freude am Lesen oder um Sinn-entnehmendes Lesen bzw. gibt es auch strategische, pädagogische Ziele bei Veranstaltungen / der Buchauswahl oder spielt das keine Rolle (mehr)?

Warm, trocken und WLAN – das können durchaus Gründe sein, eine Bibliothek zu besuchen. Und so mancher zieht dann wenigstens noch das ein oder andere Buch aus dem Regal und legt es vor sich. Sind solche „Alibibücher“ wirklich nötig, um Plätze zu belegen ohne die eigentlichen Bibliotheksdienstleistungen nutzen zu wollen, fragte Lib{cache in seinem Blogbeitrag.

Auf das Nutzermonitoring der Berliner Bibliotheken vor allem hinsichtlich der Schulbefragung ging Basedow1764’s Weblog ein.

Netbib fand bei Twitter den Hinweis auf eine Weltkarte mit öffentlichen Bücherschränken.

Stiftsbibliothek St. Gallen

Stiftsbibliothek St. Gallen

Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Stuttgart veröffentlichte zahlreiche Medienlisten rund um das Thema Flüchtlinge (via NRW-Blog).

Der zusammenfassende Beitrag „Open-Access-Beratung in der Bibliothek: Wie berate ich meine Zielgruppe?“ von Jasmin Schultz mit Tabellen zu Beratungsthemen und -formaten erschien im Heft 3/2015 der Online-Zeitschrift „GMS Medizin – Bibliothek – Information“.

Bei ZBW-Talk empfahl Birgit Fingerle 7 Trendthemen, die Bibliotheken im Jahr 2016 im Auge behalten sollten. Unterem anderem dabei sind Virtual Reality, Live-Streaming und Messaging.

Infobib erklärte was Boxplots sind. Hier handelt es sich um eine Form der Visualisierung von Daten.

Sie ist faszinierend und sehenswert – die Stiftsbibliothek St. Gallen. In einem Dokumentarfilm wird diese altehrwürdige Bibliothek nun vorgestellt, siehe VÖBBlog.

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11. Januar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’15)

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Argumente für die Bedeutung von WLAN in öffentlichen Bibliotheken stellte ÖBIB zusammen (via NRW-Blog). Außerdem wird eine Handreichung „Tipps zur Einführung von W-LAN in öffentlichen Bibliotheken“ zum Download angeboten.

Auf den Perlentaucher für Literarisches lit21.de machte Schneeschmelze aufmerksam. „lit21.de bündelt den Feed von literarisch relevanten Blogs, Zeitungsadressen und anderen Quellen deutscher Sprache.“ so beschreibt T. Chervel sein Angebot. Schneeschmelze hat jedoch auch einiges an diesem Angebot zu kritisieren.

Im Wiki der UB Rostock sind die Videoaufzeichnungen der Vorträge aus dem Workshop “Vom Raum zum Lernraum” (vom 25.9.15) online (via Fortbildung in Bibliotheken).

Offen zugängliche, wissenschaftliche Forschungen und deren Ergebnisse waren das Thema im Workshop „Opening Up Science“ in Hamburg. ZBW-Talk fasste die Beiträge zusammen. Auf den Zitiationsgenerator RefME verlinkte Netbib.

Die Nutzung und Veröffentlichung in wissenschaftlichen Verlagen spielt derzeit trotzdem noch eine große Rolle. Die Max Planck Digital Library schloss ein  Springer Compact-Abkommen. Neben der Nutzung der Inhalte können die Wissenschaftler dann dort auch Open Access publizieren, siehe Aktuelles der Max-Planck-Gesellschaft (via Netbib -> dort gibt es weitere Hintergrundlinks).

Darf eine Verwertungsgesellschaft einen Suchmaschinenkonzern mit einer Gratizlizenz bevorzugen (Stichwort: Leistungsschutzrecht)? Wie diese Frage ausgeht, muss die Staatsaufsicht über Verwertungsgesellschaften beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) entscheiden. Der Stand des Verfahrens ist geheim. Allerdings sickerte durch, dass es inzwischen ein Widerspruchsverfahren gibt, schrieb Golem (via Archivalia). Nicht auch das noch: ein Kopierschutz für JPEGs ist laut Süddeutscher Zeitung im Gespräch (via Archivalia).

Von der diesjährigen Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an Prof. Dr. Konrad Umlauf berichtete Bibliothek & Information Deutschland (via Netbib).

Library Mistress liest gerade „The Library Fuzz“ von James Holding. Die Hauptrolle spielt ein Bibliothekspolizist.

 

 

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9. November 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’15)

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Eine Übersicht mit Unterrichtsmaterialien und Kinderbüchern zu Migration und Flucht veröffentlichte die Büchereizentrale Schleswig-Holstein (via NRW-Blog). Auch die Akademie für Lesefördung Niedersachsen nahm sich diesem Thema an und sammelte zahlreiche Links (ebenfalls via NRW-Blog).

Der Südpol Verlag hatte zum Poster-Spruch-Wettbewerb 2014 aufgerufen (via NRW-Blog). Mit 453 Stimmen siegte „Braucht dein Kopf ‘ne Leckerei, steck ihn in die Bücherei!“ Das Gewinnerposter können Bibliotheken kostenfrei anfordern und drei weitere Poster herunterladen.

Bereits zur Geburt könnte es nun für Kinder in Schottland einen Bibliotheksmitgliedschaft geben. Die Regierung investiert gerade 80.000 Pfund in die verschiedene bibliotheksspezifische Projekte für Kinder, siehe Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

„Ist die Bibliothek ein Dritter Ort?“ lautete die Fragestellung in einem Seminar an der HTW Chur. Dazu erschien ein Artikel von Corinna Haas, Rudolf Mumenthaler & Karsten Schuldt in der Zeitschrift Informationspraxis, welcher nun auf sein Open Peer Review wartet. Nach einer Analyse der Literatur teilten sich die Studierenden in Gruppen auf, um die Kriterien in verschiedenen Bibliotheken zu überprüfen.

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft hat Ende September die “Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten” (PDF) verabschiedet, siehe Wisspub.net. Außerdem sah sich Christian Gutknecht einen Beitrag an, der sich mit Open-Access-Zeitschriften im Journal Citation Report Science beschäftigte. In acht Kategorien führt demnach sogar ein OA-Journal die Liste an. Insgesamt waren 955 Zeitschriften (11 Prozent) auch im DOAJ verzeichnet. DeGruyter will nun ab 2016 das oft kritisierte Douple-dipping-Problem angehen. Liegt der Anteil der Open-Access-Artikel bei 5% oder höher, soll der Subskriptionspreis der Zeitschrift im Folgejahr proportional gesenkt werden (siehe deGruyter, via VÖBBlog).

Die Staatbibliothek zu Berlin hat nun einen Blog zum Thema Inkunabeln und stellt dort nach eigenen Angaben „interessante Ergebnisse aus der täglichen bibliographischen Arbeit am Gesamtkatalog der Wiegendrucke (GW)“ vor (via bibliotheca.gym). Von Archivalia gab es Kritik an der Umsetzung.

Mit dem Ausbildungsberuf FaMI setzte sich Stefanie Weiß im VdA-Blog auseinander und wünscht sich unter anderem eine schnellere Reaktion seitens der Berufschule auf Veränderungen im Praxisbereich, stärkere Zusammenarbeit sowie eine ständige Anpassung von Methoden und Inhalten.

Ein Überlebens-ABC für den Semesterstart – Fortbildung in  Bibliotheken hat so einige Ideen, wie man körperlich (= Teil 1) und seelisch (= Teil 2) gut durchstartet.

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’15)

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Netbib verwies auf auf einen Beitrag der Zeit über eine neue Plattform für Doktoranden. Neben der Suche nach Doktorarbeiten ab 1960, bietet das Portal die Kommunikationsmöglichkeiten eines sozialen Netzwerkes. Ob Thesius wohl eine Change hat? Netbib ist skeptisch, denn es gibt schon gute Netzwerke für Wissenschaftler, die auch nach der Promotion weiter genutzt werden können.

Praktische Beispiele zu Bibliotheksangeboten für Flüchtlinge und Asylbewerber sammelte das Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Auf die Bachelorarbeit von Marcus Heinrich (FH Potsdam) zum Thema „Die Bibliothek als attraktiver Lernraum“ verlinkte Fortbildung in Bibliotheken.

Die Deutsche Nationalbibliothek unterzeichnete im Februar eine Rahmenvereinbarung zur Digitalisierung vergriffener Werke, die vor 1966 in Deutschland veröffentlicht wurden (via NRW-Blog). Die DNB wird nun einen Dienst einrichten, „der privilegierten Institutionen die Recherche und Beantragung vergriffener Druckwerke über die zuständigen Verwertungsgesellschaften erleichtern soll. Sie übernimmt dabei Entgegennahme, Prüfung und Weiterleitung der Lizenzierungsanträge.“ (siehe Pressemitteilung der DNB).

Das neueste Ausgabe „Internetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren ist online, meldete Archivalia.

VÖBBlog stellte das Buch zum Facebookauftritt der Bücherein Wien vor: „Wo stehen hier die E-Books?“ Autorin: Monika Reitprecht. „Librarian problems“ heißt ein Tumblr-Blog, welches kurze Szenen aus Film- und Fernsehen in animierter GIF-Endlosschleife zeigt, die Situationen aus dem Bibliotheksalltag darstellen (via Netbib). Und Mental_floss hatte kuriose Ideen, was man mit alten Katalogkästen so anstellen könnte. 😉

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30. März 2015 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’15)

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Lesewolke_5-Bloggeburtstag_2015Vorab etwas in eigener Sache: Bloggeburtstag – gestern vor fünf Jahren startete mein Blog Lesewolke mit den ersten Beiträgen und zwar vom Bibliothekskongress 2010 in Leipzig! Was danach so alles passierte, hatte ich ja bereits 2013 in einer Blogparade zur Bloggeschichte geschildert. 🙂

In einer Pressmitteilung bekräftigte der dbv die Forderung nach der Gleichstellung von E-Books zu gedruckten Bücher, damit auch hier ein Recht für den Erwerb und Verleih durch Bibliotheken bestehe (via NRW- Blog). Außerdem wies der dbv auf die Notwendigkeit hin, öffentliche Bibliotheken auch sonntags öffnen zu dürfen. „Bibliotheken wollen und sollen auch den Bedürfnissen Alleinerziehender und beruflich stark beanspruchter Menschen gerecht werden.“ so Barbara Lison, dbv-Vorstandsmitglied.

NRW-Blog ließ zwei Jahre „Lernort Bibliothek“ auf ihrer Abschlussveranstaltung Revue passieren, stellte dar, was Social Media für öffentliche Bibliotheken bedeutet und gab Hinweise für Neueinsteiger.

Das viele Bibliobloggerinnen und -blogger WordPress nutzen, hier ein paar Tipps von Schneeschmelze, wo die klassischen Ansichten & Statistiken versteckt wurden.

Birgit Fingerle beschäfte sich im in ZBW-Talk mit Personal Training und überlegte, ob das nicht auch ein Angebot für Bibliotheken sein könnte. Ein Beispiel aus dem Hochschulbereich hatte Frau Fingerle ebefalls parat: die Universität Michigan will mit dem E2Coach persönliche Lernfortschritte begleiten.

Netbib probierte neben JournalTOCs noch den Table of Contents-Dienst von Infotrieve aus [Update: Lt. Hinweis in den Kommentaren aktuell nicht erreichbar]. Allerdings ist der Push-Dienst dort nicht kostenfrei.

Bibliotheksleichen verweisen laut dem Abstract zu Eric W. Steinhauers Vortrag im Rahmen der Colloquia Iuridica der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen „auf eine tiefe, zumeist wenig bewusste Beziehung zwischen Tod und Bibliothek.“ Das Vortragsvideo ist auf der Seite der FernUniversität in Hagen online (via Steinhauers Blog).

Libreas Blog teilte das Video „In der Bibliothek“ von Superpunk und beschäftigte sich eingehend mit dem Liedtext.

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16. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’15)

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An den deutschen Hochschulen ist Prüfungszeit. Da wird man an der Auskunft auch schon mal gefragt, ob man wüsste, wo es noch freie Stühle gebe. Obwohl die Studierenden dank Digitalisierung nicht zwingend in der Nähe von Bücherregalen kleben müssten, ist die Bibliothek als beliebter Lernort eher in der Gunst gestiegen. „Mit der Digitalisierung der Medien entstehe parallel eine steigende Nachfrage nach Umgebungen, in denen der Mensch gerade nicht allein sei.“ lautet eine der möglichen Erklärungen eines Artikels auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft (via Netbib).

Auf zwei Beispiele unschöner Nutzungsmöglichkeiten machte Netbib aufmerksam. Die Berliner Woche berichtete über die Entscheidung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Aufstellung von Bänken vor der Humboldt-Bibliothek des Tegeler Zentrums, da der Platz „oft von Jugendlichen für Trinkgelage genutzt“ wurde. Und Bibliothekarin in Berlin Neukölln zu sein, scheint jedenfalls kein Traumjob zu sein. Das machte ein Artikel im Tagesspiegel deutlich, und benannte u.a. „Sex auf der Toilette, Brandstiftung, Beleidigungen und unflätiges Benehmen„. Besonders schwierig sei die Situation für die Mitarbeiterinnen, „da insbesondere die männlichen Jugendlichen (mit Migrationshintergrund) sich von Frauen nicht in die Schranken weisen lassen“.

Mit ernsthaften Problemen kämpft zur Zeit der Berufsverband BIB e.V. Ultrà Bibliotheka war bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Köln dabei und schreib einen Blogbeitrag (& Nachtrag) über die Vorgänge.

Vier Tipps für bessere Facebookseiten erläuterte Christoph Deeg in seinem Blog. Demnach sollte man nicht mit Fachbegriffen um sich werfen, immer den Mehrwert für den Leser im Blick haben und sich klar darüber sein, dass es sich um eine geschäftliche Kommunikation handelt. Darüber hinaus muss jeder Post für sich allein verständlich sein, denn „Niemand schaut sich Facebookseiten an!„.

NRW-Blog ging auf einen Beitrag des SEM Post ein, nach dem Internetseiten, die nicht mobil optimiert seien, bei mobilen Google-Anfragen schlechter gerankt werden.

Archivalia testete Österreichische Museums- und Bilddatenbanken (Links enthalten) u.a. hinsichtlich Auflösung, Permalink, Nachnutzungshinweisen, Sharing sowie Feedbackfunktion und fand das Ergebnis insgesamt keineswegs befriedigend.

Auf die Probleme von Scans machte David Kriesel in seinem sehr unterhaltsamen und gut verständlichen Vortrag aufmerksam. Denn wer glaubt, dass ein Scan so eine Foto des Originals sei, ist im Irrtum. Durch Komprimierung gab es 8 Jahre Fehler (insbesondere bei Zahlen) beim Scannen mit Xerox-Geräten (via Netbib). Aus bibliothekarischer Sicht möchte man da beinahe fragen, womit denn die Verlagsarchive naturwissenschaftlicher  Zeitschriften und Bücher gescannt wurden?

 

 

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’14)

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In Zukunft aber werden wir viel mehr mit dem ‚information push‘ arbeiten, Informationen also dorthin bringen, wo die Nutzer sich online aufhalten.“ meinte Klaus Tochtermann unter anderem in einem Interview mit dem Tagesspiegel (via Netbib). Man erfährt dort noch mehr über laufende Entwicklungen der ZBW auf diesem Gebiet, wie z.B. einer Push-Technologie zu Wikipedia.

Alle verlangen jetzt Open Access“ sagte Guido Blechl in einem Interview mit uni:view und erläuterte, warum die Universität Wien eine Open-Access-Policy verabschiedete (via VÖBBlog).

Wie können Bibliothekarinnen dazu beitragen, damit Mediziner evidenzbasierte Informationen finden? Eine Grafik von Sarah Visintini (siehe Bibliothekarisch.de) erläutert u.a. die fünf verschiedenen Rollen als Unterstützer, Lehrer, Promoter, Mitwirkender und Lernender. Dies lässt sich durchaus auch auf andere Fachbereiche übertragen.

Um in einem bestimmten Fachgebiet auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sollte man stets über Neuerscheinungen informiert sein. Eric Steinhauer gab in seinem Blog Skriptorium einige Tipps dazu.

Fortbildung in Bibliotheken fragte, welche Fortbildungsportale genutzt werden, um diese im Bibliotheksportal des Kompetenznetzwerkes aufzulisten oder eben auch nicht.

Bibtexte nahm zwei neue Publikationen in den Blog auf. In ihrer Dissertation [Engl.] beschäftigte sich Nathalie Mertens mit den Ergebnissen einer Studie, die untersuchte, ob Lehrer mit Schulbibliothekaren zusammenarbeiten, und wann welche Bereiche der Informationskompetenz gefördert werden. Außerdem ist zur 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft ein umfangreicher TagungsbandLernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig gestalten“ erschienen.

Wie das Bibliothekswesen in anderen Ländern strukturiert ist, stellen die Berichte auf dem Bibliotheksportal vor. Sie wurden in einem Projekt an der HTWK Leipzig erstellt (via NRW-Blog).

Ende letzter Woche startete Cycling for Libraries, die radfahrende Unkonferenz. Die Tour begann in Montpellier und führt bis nach Lyon zum 80. IFLA Weltkongress, siehe Netbib.

Die Bibliothekarinnen der Bibliothèque Gutenberg (Paris) zeigten in einem Video (Französisch) auf unterhaltsame Weise, welche Aufgaben zu ihrer Arbeit in der Bibliothek gehören, siehe Bibliothekarisch.de.

Ausgefallene Architektur + Bibliothek ist heute keine Seltenheit. Die Stadtbibliothek in Bad Vilbel (Hessen) wurde zum Beispiel auf einer Brücke gebaut, siehe VÖBBlog.

Mumien und menschliche Überreste in der Bibliothek? In seinem Buch «Büchergrüfte. Warum Büchersammeln  mor­bide ist und Lesen gefähr­lich» untersuchte Eric Steinhauer diesen makabren Aspekt der Bibliotheksgeschichte. In der Zeitung „Junge Welt“ kann man ein Kapitel daraus als Vorabdruck lesen (via Steinhauer).