Lesewolke

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Posts Tagged ‘Lernort Bibliothek

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’15)

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An den deutschen Hochschulen ist Prüfungszeit. Da wird man an der Auskunft auch schon mal gefragt, ob man wüsste, wo es noch freie Stühle gebe. Obwohl die Studierenden dank Digitalisierung nicht zwingend in der Nähe von Bücherregalen kleben müssten, ist die Bibliothek als beliebter Lernort eher in der Gunst gestiegen. „Mit der Digitalisierung der Medien entstehe parallel eine steigende Nachfrage nach Umgebungen, in denen der Mensch gerade nicht allein sei.“ lautet eine der möglichen Erklärungen eines Artikels auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft (via Netbib).

Auf zwei Beispiele unschöner Nutzungsmöglichkeiten machte Netbib aufmerksam. Die Berliner Woche berichtete über die Entscheidung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Aufstellung von Bänken vor der Humboldt-Bibliothek des Tegeler Zentrums, da der Platz „oft von Jugendlichen für Trinkgelage genutzt“ wurde. Und Bibliothekarin in Berlin Neukölln zu sein, scheint jedenfalls kein Traumjob zu sein. Das machte ein Artikel im Tagesspiegel deutlich, und benannte u.a. „Sex auf der Toilette, Brandstiftung, Beleidigungen und unflätiges Benehmen„. Besonders schwierig sei die Situation für die Mitarbeiterinnen, „da insbesondere die männlichen Jugendlichen (mit Migrationshintergrund) sich von Frauen nicht in die Schranken weisen lassen“.

Mit ernsthaften Problemen kämpft zur Zeit der Berufsverband BIB e.V. Ultrà Bibliotheka war bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Köln dabei und schreib einen Blogbeitrag (& Nachtrag) über die Vorgänge.

Vier Tipps für bessere Facebookseiten erläuterte Christoph Deeg in seinem Blog. Demnach sollte man nicht mit Fachbegriffen um sich werfen, immer den Mehrwert für den Leser im Blick haben und sich klar darüber sein, dass es sich um eine geschäftliche Kommunikation handelt. Darüber hinaus muss jeder Post für sich allein verständlich sein, denn „Niemand schaut sich Facebookseiten an!„.

NRW-Blog ging auf einen Beitrag des SEM Post ein, nach dem Internetseiten, die nicht mobil optimiert seien, bei mobilen Google-Anfragen schlechter gerankt werden.

Archivalia testete Österreichische Museums- und Bilddatenbanken (Links enthalten) u.a. hinsichtlich Auflösung, Permalink, Nachnutzungshinweisen, Sharing sowie Feedbackfunktion und fand das Ergebnis insgesamt keineswegs befriedigend.

Auf die Probleme von Scans machte David Kriesel in seinem sehr unterhaltsamen und gut verständlichen Vortrag aufmerksam. Denn wer glaubt, dass ein Scan so eine Foto des Originals sei, ist im Irrtum. Durch Komprimierung gab es 8 Jahre Fehler (insbesondere bei Zahlen) beim Scannen mit Xerox-Geräten (via Netbib). Aus bibliothekarischer Sicht möchte man da beinahe fragen, womit denn die Verlagsarchive naturwissenschaftlicher  Zeitschriften und Bücher gescannt wurden?

 

 

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’14)

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In Zukunft aber werden wir viel mehr mit dem ‚information push‘ arbeiten, Informationen also dorthin bringen, wo die Nutzer sich online aufhalten.“ meinte Klaus Tochtermann unter anderem in einem Interview mit dem Tagesspiegel (via Netbib). Man erfährt dort noch mehr über laufende Entwicklungen der ZBW auf diesem Gebiet, wie z.B. einer Push-Technologie zu Wikipedia.

Alle verlangen jetzt Open Access“ sagte Guido Blechl in einem Interview mit uni:view und erläuterte, warum die Universität Wien eine Open-Access-Policy verabschiedete (via VÖBBlog).

Wie können Bibliothekarinnen dazu beitragen, damit Mediziner evidenzbasierte Informationen finden? Eine Grafik von Sarah Visintini (siehe Bibliothekarisch.de) erläutert u.a. die fünf verschiedenen Rollen als Unterstützer, Lehrer, Promoter, Mitwirkender und Lernender. Dies lässt sich durchaus auch auf andere Fachbereiche übertragen.

Um in einem bestimmten Fachgebiet auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sollte man stets über Neuerscheinungen informiert sein. Eric Steinhauer gab in seinem Blog Skriptorium einige Tipps dazu.

Fortbildung in Bibliotheken fragte, welche Fortbildungsportale genutzt werden, um diese im Bibliotheksportal des Kompetenznetzwerkes aufzulisten oder eben auch nicht.

Bibtexte nahm zwei neue Publikationen in den Blog auf. In ihrer Dissertation [Engl.] beschäftigte sich Nathalie Mertens mit den Ergebnissen einer Studie, die untersuchte, ob Lehrer mit Schulbibliothekaren zusammenarbeiten, und wann welche Bereiche der Informationskompetenz gefördert werden. Außerdem ist zur 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft ein umfangreicher TagungsbandLernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig gestalten“ erschienen.

Wie das Bibliothekswesen in anderen Ländern strukturiert ist, stellen die Berichte auf dem Bibliotheksportal vor. Sie wurden in einem Projekt an der HTWK Leipzig erstellt (via NRW-Blog).

Ende letzter Woche startete Cycling for Libraries, die radfahrende Unkonferenz. Die Tour begann in Montpellier und führt bis nach Lyon zum 80. IFLA Weltkongress, siehe Netbib.

Die Bibliothekarinnen der Bibliothèque Gutenberg (Paris) zeigten in einem Video (Französisch) auf unterhaltsame Weise, welche Aufgaben zu ihrer Arbeit in der Bibliothek gehören, siehe Bibliothekarisch.de.

Ausgefallene Architektur + Bibliothek ist heute keine Seltenheit. Die Stadtbibliothek in Bad Vilbel (Hessen) wurde zum Beispiel auf einer Brücke gebaut, siehe VÖBBlog.

Mumien und menschliche Überreste in der Bibliothek? In seinem Buch «Büchergrüfte. Warum Büchersammeln  mor­bide ist und Lesen gefähr­lich» untersuchte Eric Steinhauer diesen makabren Aspekt der Bibliotheksgeschichte. In der Zeitung „Junge Welt“ kann man ein Kapitel daraus als Vorabdruck lesen (via Steinhauer).

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’13)

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Stadt- und Landesbibl. - Jugendabt.

Jugendbereich (SLB Potsdam)

In den letzten beiden Wochen beschäftigte sich der Themendienst des dbv mit den unterschiedlichen Nutzergruppen. In Folge 3 standen die Senioren und in Folge 4 die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Als positives Beispiel für eine gelungene Jugendabteilung wird die SLB Potsdam vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe der Büchereiperspektiven widmete sich dem Thema Leseförderung und geht ebenfalls auf verschiedene Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein, siehe VÖBBlog.

Manchmal sind Bibliotheken auch zu beliebt bei jungen Leuten. Mit Platzmangel wegen zu hohem Andrang von Studierenden kämpft das Grimm-Zentrum schon seit seiner Eröffnung. Nun soll eine HU-Homezone zumindest Plätze für die Studierenden der eigenen Hochschule sichern. Das kommt nicht bei allen gut an, wie der Artikel des Tagesspiegel berichtete (via VÖBBlog).

Mobile Geräte wie Smartphones sind zwar in aller Munde doch unbedingt nicht im Besitz vieler BibliothekarInnen. Da muss ein Trainingssmartphone für die Bibliothek her, meinte Karin Siebler und schlug vor, dafür abgelegte Geräte zu verwenden, siehe Infobib.

Nicht alle elektronischen Angebote bleiben dauerhaft bestehen. Ab 2014 wird die wissenschaftliche Suchmaschine Scirus des Anbieters Elsevier vom Netz genommen, siehe VÖBBlog. Auch Netzinhalte zu archivieren, kann aus urheberrechtlicher Sicht sehr problematisch sein. Ein Beitrag von Eric Steinhauer bei iRights.info zeigt, wie der „Aufbau nachhaltiger Speicher- und Sammelstrukturen verhindert“ wird. Den Aufschrei darüber wird es vermutlich erst in vielen Jahren geben, aber dann könnte es für viele Medien zu spät sein.

Und hier gleich ein praktisches Beispiel, dass eine digitale Veröffentlichung schnell wieder verschwinden kann: Webis-Blog kündigte das Themenheft Fachportale, der Zeitschrift Bibliothek, Forschung & Praxis an, welches demnächst erscheinen soll. Einige Preprints sind dort bereits verlinkt. Jedoch wird gleich darauf hingewiesen „Mit Erscheinen des Heftes werden die Preprints wieder von der Preprint-Plattform entfernt!“

Olympia Le-Tan kreiiert Handtaschen, die wie Erstausgaben berühmter Romane aussehen. Über diesen neuen Trend berichtete der Tagesspiegel (via Basedow1764’s Weblog).

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’13)

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Selbst in den Medien aktiv und im Einsatz für den freien Zugang zu Medien und Forschungsergebnissen, präsentierten sich Mitarbeiter und Wissenschaftler aus dem Bibliotheksbereich in der letzten Woche.

In Text & Blog Markus Trapp schrieb einen Beitrag zum Thema „Dem freien Zugang zum Wissen gehört die Zukunft“, verweist auf verschiedene, aktuelle Beiträge zu Open Access, unter anderem auf das Statement von Lambert Heller  beim OER über die aktuelle OA-Lage (siehe Video). Die Konferenz zu Open Educational Resources (OER) fand in Berlin statt. Eine umfangreiche Materialiensammlung (u.a. Videos, Mitschriften) findet man bei Wikimedia.

Denen, die gern auf dem grünen Weg Open Access publizieren möchten, sollte diese Art der Zweitpublikation eigentlich mit der Änderung des Urheberrechts leichter gemacht werden. Nun steht zu befürchten, dass den Wissenschaftlern bei den vielen Einschränkungen die Lust an der Nutzung ihrer Rechte vergeht. Rainer Kuhlen schimpfte bei Spektrum.de über die neuen Regelungen (siehe auch Blogbeitrag IUWIS).

Einen umfangreichen Beitrag zum Thema Open Access speziell in den Geisteswissenschaften hat Hubertus Kohle für den Perlentaucher verfasst. Der VÖBBlog zitierte daraus „Die Kulturzerstörer finden sich nicht unter denjenigen, die das Internet auch publizistisch verwenden, sondern eher unter denjenigen, die sich ihm unter dem Deckmantel des Bewahrenwollens verweigern. …“. Hintergrund: Weil nicht im Internet verfügbare Literatur zunehmend weniger wahrgenommen wird, ist es nach Meinung von Kohle schädlich, wertvolle Inhalte dem Netz vorzuenthalten. Der Qualität bei der Verwendung von Literaturquellen wäre es zuträglicher, diese ebenfalls leicht zugänglich anzubieten.

Themendienst dbv  / Teil 2

Themendienst dbv / Teil 2

„Weltweit im Wandel“ heißt der 2. Teil des Themendienstes Treffpunkt Bibliothek. Auch hier kommen unter anderem die rechtlichen Probleme zur Sprache,  die Bibliotheken bei der Bereitstellung von Archivierung digitaler Medien heute haben (via NRW-Blog). Die Nachnutzung der Texte und Fotos der Themendienste durch Bibliotheken ist ausdrücklich erwünscht.

Einen RechercheGuide für mobile Geräte hatte die ZBW im letzten Jahr entwickelt. Mit Plakaten, Postkarten und über das Internet machten Bibliotheken darauf aufmerksam. In einem Blogbeitrag bei ZBW Mediatalk wurde diese neue Form,  Studierenden die Möglichkeiten der Informationssuche näher zu bringen, nun ausgewertet.

Um einen Preis beim Wettbewerb „MOOC Production Fellowship – Lehren und Lernen im Web“  hatte sich die FH Potsdam beworben und war tatsächlich unter den 10 Gewinnern. Professor Hobohm war als Akteur bei den Videoaufnahmen zu “The Future of Storytelling” aktiv und berichtet darüber in seinem Blog LIS in Potsdam.

Apropos Lernen und Geschichten erzählen! Gemeinsame Aktivitäten in der Bibliothek, bei denen ältere und jüngere Generationen voneinander lernen können, schlug H.-C.Hobohm in LIS in Potsdam vor. Der Beitrag wurde auch in den Potsdamer Neuesten Nachrichten veröffentlicht.

Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln. Die schönsten Tweets der letzten Zeit zum Thema Bibliothek hat Bibliotheksratte gesammelt. 😉

Foto: Thomas Meyer (siehe Themendienst Treffpunkt Bibliothek / dbv)

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’12)

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In der 11. Kalenderwoche fand das BibCamp meets KnowledgeCamp in Köln statt. Deshalb musste aus Zeitgründen der letzte Wochenrückblick ausfallen. Dafür gab es in der vorigen Woche hier einige Berichte über die Sessions des BibCamp. Die neuesten Beiträge sammelte wie immer Bibliothekarisch.de. Im Wiki kann man nachsehen, welche Mitschriften, Fotos, Videos und Blogbeiträge zu den einzelnen Sessions erschienen sind.

Die Gewinner des B.I.T.online-Innovationspreises 2012 findet man auf der Seite des NRW-Blogs. In Nordrhein-Westfalen öffnen 24 ÖBs nun ihre Kataloge für Rezensionen und Bewertungen ihrer NutzerInnen. Sie werden dann in allen Bibliotheken angezeigt, die das jeweiligen Medium im Bestand haben. Über diese und andere Neuerungen berichtet ebenfalls NRW-Blog.

Bibliotheken und andere Einrichtungen, die Unterstützung auf ihrem Weg in die digitale Welt suchen, können sich jetzt auf der neuen Internetseite zum Bergmann-Deeg-Modell informieren (via Inetbib).

Steuereules Weblog verweist auf einen Artikel der Welt. Dort werden verschiedene Online-Dienste (Simfy, Picasa, Wuala, Zattoo u.a.) vorgestellt.

Wer sich für Linked Open Data (LOD) interessiert, schaut sich die Vortagsvideos, Folien und Fotos von der SWIB11 (Semantic Web in Bibliotheken) an (via Archivalia).

Hier noch der Hinweis auf zwei neue, frei zugängliche E-Books

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’12)

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In den Medien wurde viel über die Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek 2011“ berichtet. Eine Übersicht der Berichte in TV, Radio und Presse ist nun online (via NRW-Blog).

Wie man die potentielle Bibliothekskunden mittels Werbespots erreichen könnte, daran hatte sich schon die Filmhochschule Ludwigsburg anlässlich der oben genannten Aktionswoche probiert und immerhin über 10.000 Zugriffe auf den Webclip erzielt. Nun beschäftigte sich eine Projektarbeit der FaMIs des OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung mit diesem Thema. Eine eigene Internetseite stellt das Projekt vor. Dabei ist auch ein Werbespot entstanden (via Bibliothekarisch.de).

Für die Erforschung der Kunden kann man verschiedenste Methoden einsetzen. Ein Blogbeitrag in The growing organism verweist auf Videos, die solche Methoden vorstellen und speziell von Studierenden an der HAW Hamburg im Projekt Perle2012 für den Einsatz in Bibliotheken entwickelt wurden.

Einige interessante Beiträge enthielt das Heft 2 von 2012 der Zeitschrift „BuB, Forum Bibliothek und Information“. Fobikom-Weblog geht auf die Artikel zum Schwerpunktthema „Lernort Bibliothek“ ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Weiterbildung. Damit FaMIs hier nicht zu kurz kommen, ist es hilfreich, wenn Weiterbildungen speziell für FaMIs angeboten werden, meint ein weiterer Artikel in dem Heft (ebenfalls via Fobikom-Weblog).

Auf ein nett aufbereitetes Quiz zum Urheberrecht von Klicksafe verweist Netbib.

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’11)

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Eine echte Empfehlung zum Thema Informationskompetenz ist die Einteilung verschiedener Formen von E-Tutorials von Dörte Böhner auf Bibliothekarisch.de. Hier wird nach dem Umfang der Fragestellung, der Umsetzung als Text, Grafik bzw. Film und der Nachnutzbarkeit unterschieden.  Dazu gibt es jeweils interessante Beispiele, die es sich lohnt anzuschauen!

Auf ein ungewöhnliches und inhaltlich sehr ansprechendes, neues Tutorial zur Erläuterung von Econbiz, der Virtuellen Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften, verlinkt Vascoda-Blog. Hier wurde Prezi verwendet, welches neuerdings gern für Präsentationen genutzt wird. Es eignet sich offensichtlich auch gut für Tutorials.

„Bild schlägt Text“ meint Fobikom-Blog und hat sich das gleichnamige Praxisbüchlein näher angeschaut. Schön visuell und bunt ist das Rechercheschema (Engl.) der Kentucky Virtual Library (ebenfalls via Fobikom-Blog).

Diskussionen gab es letzte Woche zu der Frage, wie denn nun eine Bibliotheksstartseite aussehen sollte. Mareike König hatte auf Plan3T.info die Internetseiten der deutschen und der französischen Nationalbibliothek gegenübergestellt. Größer könnte der Unterschied wirklich nicht sein. 😉

Informationskompetenz klingt ja sehr modern. Doch schon in früheren Zeiten machte man sich dazu Gedanken. Das zeigt ein Beitrag in Plan3t.info. So stellte der Chemiker und Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald bereits 1909 fest, dass der Informationssuchende in der „Technik der Benutzung vorhandener Bücherschätze“ geschult werden müsse. Die Harvard University Library hat sogar in ihrem digitalisierten Altbestand, Literatur zur Nutzung von Bibliotheken im Angebot.

Bibliotheken selbst müssen auch ständig dazulernen. In dem Projekt Lernort Bibliothek in Nordrhein-Westfalen, welches hier schon mehrfach Erwähnung fand, beschäftigen sich 24 Bibliotheken ausgiebig mit digitalen Angeboten und der Umsetzung für die eigene Einrichtung. Zu dem Projekt ist jetzt ein Bericht online veröffentlicht worden (via NRW-Blog). Beachtenswert sind auch die anderen Publikationen, Skripte, Audio- und Videodateien zu diesem Thema auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf. Über seinen Eindruck von der Stadtbibliothek Hattingen, einer der acht ersten Projektbibliotheken, und der Bedeutung heutiger Bibliotheken zur Vernetzung von realer und virtueller Welt schreibt Christoph Deeg in einen Blogbeitrag bei Kulturbeutel.

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12. September 2011 at 04:00

Bibliothekartag 2011 – Facebook und Co.

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Das war ein Thema, welches mich ganz besonders interessierte, daher wird der Beitrag jetzt auch etwas länger. Am Mittwochnachmittag berichtete Katharina Bergmayr über die Erfahrungen der Büchereien Wien, die schon seit 2009 aktiv in Facebook sind. Für alle, die sich noch nicht damit auskennen, sei an dieser Stelle ihre Präsentation empfohlen, da es dort auch Tipps für einen guten Start gibt. Wichtig für die Betreuung der Seite ist neben der eigenen Begeisterung für Soziale Netzwerke, sich selbst immer über die neuesten Entwicklungen in Facebook zu informieren, sei es in technischer Hinsicht oder inhaltlicher Hinsicht. Wer posten will, muss natürlich wissen, was in seiner Einrichtung so los ist. Die Unterstützung und Zuarbeit von KollegInnen ist an dieser Stelle von Bedeutung. Neben sachlichen Information sind bei den Lesern der Facebookseite der Büchereien der Blick hinter die Kulissen und Fotos von Fundstücken in Büchern beliebt. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Fans viel netter sind, als man denkt, wobei man Beschwerden unbedingt beantworten und Negatives nicht beschönigen sollte.

Am Donnerstagnachmittag war Facebook gleich noch einmal Thema in der Zukunftswerkstatt.  Das Interesse war groß, der Raum zu klein. „Luftnot in ‚Paris’“ (= der Name des Raumes)  hieß es bei Twitter. Leider fiel der Vortrag von Frau Schwindt aus. Dafür war Martin Kramer von der Mediothek Krefeld via Skype zugeschaltet, der über sein Leben mit Facebook bereits auf dem BibCamp 2011 in Hamburg ausführlich Rede und Antwort gestanden hatte. Die Erfahrungen der Stadtbibliothek Köln, über welche Constanze Döring berichtete (Update 03.07.11: Präsentation), deckten sich in etwa mit denen von Krefeld und Wien. Deutlich wurde, dass die Motivation der Mitarbeiter, die hier aktiv sind, entscheidend für den Erfolg sind. Einfach irgendjemanden diese Aufgabe zu übertragen, funktioniert bei Sozialen Netzwerken nicht. Kritik an der Einrichtung sollte man durchaus als Chance begreifen, mal zu zeigen, was man kann. Die Stadtbibliothek Köln nimmt außerdem an Twitter teil. Dafür sind extra Abfragen eingerichtet worden, damit man Hinweise und Fragen zur Bibliothek sofort mitbekommt und antworten kann. Das Fazit zur Teilnahme an diesen Netzwerken lautete jedenfalls: „Es lohnt sich!“

Frank Daniel berichtete über das Projekt „Lernort Bibliothek“ des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (Update 03.07.11: Präsentation). Auf die Blogbeiträge dazu habe ich auch in Lesewolke in den letzten Monaten öfter hingewiesen. Als Erkenntnis daraus konnten einige Erfolgsfaktoren formuliert werden: dezentrale Entscheidungsstruktur, Fehler als Weg zum Erfolg, Web-2.0-Tools für interne Arbeitsorganisation, 20 Prozent der Arbeitszeit für Online-Aktivitäten, Einbindung von Community-Werkzeugen in Bibliothekskataloge, Facebook-Workshops.

Einige gute Ideen hatte auch Anne Klug für den Facebookauftritt von Bibliotheken (Update 03.07.11: Präsentation). So könnte man auf Veranstaltungen hinarbeiten und mehrere Posts als kleine Geschichte aufbauen. Und man sollte sich auch mal bei den Fans bedanken. Die Ausarbeitung von Strategien und Redaktionsplänen fand ich dann allerdings etwas übertrieben.

Wie man am besten Leute für Mitmachprojekte im Netz begeistert, interessierte Lambert Heller. Und sicher nicht nur für das Tagging gilt: es „funktioniert nur egoistisch oder für ein ‚echtes‘ Gemeinschaftsprodukt“ (S. 10 der Präsentation). Außer Facebook stellte Lambert Heller spezielle Netzwerke für Wissenschaftler, wie ResearchGate (ähnlich wie Facebook) oder Mendeley vor. Wobei sich letzteres eben sehr gut für persönliche Literaturlisten eignet. Man erfährt, wie oft die Publikationen gelesen wurden oder kann sich sogar alles zu einem bestimmten Thema ansehen (Research papers overview). Da stellt sich die Frage, ob sich Wikipedia nicht auch ausbauen ließe, vor allem weil sich bereits zahlreiche Angaben  Literaturquellen dort befinden (vgl. auch den Blogbeitrag zur Sacherschließung von Literatur in Wikipedia).

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15. Juni 2011 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’11)

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Die Zukunftswerkstatt startete am 15. Februar 2011 ihre Gaming-Roadshow. Der erste Ort war die Stadtbibliothek Köln. Gemeinsam mit ihren Kunden probierten die Bibliotheksmitarbeiter Computerspiele aus, denn diese gehören heutzutage zur Kulturtechnik und bieten durchaus auch Möglichkeiten für die Wissensvermittlung. Wie viel Vergnügen so etwas machen kann, liest man im Blog für digitale Spielekultur.

Über eine Veranstaltung des ekz zur Lobbyarbeit für Bibliotheken in Reutlingen berichtete die Südwest Presse (siehe auch netbib). Hier ging es vor allem darum, sich bei den Politikern besser Gehör zu verschaffen und damit die finanzielle Grundlage für Bibliotheken zu erhalten und zu verbessern. Anhand von Beispielen aus der Wirtschaft zeigte Katrin Schlegelberger in ihrer Präsentation wie Lobbyarbeit funktioniert und gibt ganz praktische Tipps, wie man diese auf Bibliotheken übertragen könnte. Eine gute Form der Lobbyarbeit sind auch öffentliche Auftritte von BibliothekarInnen in den Medien, wie beispielsweise das Fernsehinterview mit Monika Ziller in „Kaffee oder Tee“, gesehen bei bibliothekarisch.de.

Der Artikel „Altes Wissen und dessen moderne Verwaltung“ in der FAZ zeigt die Sicht auf Bibliotheken von gestern und heute aus der Perspektive einer Nutzerin. Sie hat sich so ihre Gedanken darüber gemacht, welcher Aufwand hinter dem Angebot steckt. Bibliothekarisch.de sah sich den Beitrag genauer an und rückte dann doch das ein oder andere gerade.

Der SammelbandBibliotheken heute! – Best Practice bei Planung, Bau und Ausstattung“ ist innerhalb einer Lehrveranstaltung des Institutes für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden und frei online lesbar. Auf diesen und drei weitere Texte, die von bibliothekarischem Interesse sind (Themen: E-Learning, Wirtschaftlicher Wert von Bibliotheken), verlinkt bibtexte.

Da sich Bibliotheken heutzutage auch für richtiges Zitieren (einen aktuellen Beitrag zu Zitierstilen schrieb Literaturverwaltung & Bibliotheken) und die Vermeidung von Plagiaten einsetzen, Kurse dazu anbieten bzw. auf Tutorien hinweisen (z.B. von LOTSE), erhitzte der Plagiatsvorwurf zur Dissertation von Verteidigungsminister Guttenberg (siehe dazu auch den Spiegel) natürlich die Gemüter. Beiträge dazu finden sich unter anderem bei netbib, Archivalia, Basedow1764 und Text & Blog. In einem eigenen Wiki überprüfen derzeit Freiwillige die Dissertation, und es zeichnet sich ab, dass es sich hier nicht nur um ein bis zwei Sätze handelt, die nicht gekennzeichnet sind, sondern ganze Absätze verschiedener Autoren wörtlich abgeschrieben bzw. minimal geändert wurden! Sollte so ein schwerer Verstoß gegen das wissenschaftliche Arbeiten bei einem Minister keine Konsequenzen haben, kann man wohl keinem Schüler oder Studierenden mehr die Bedeutung der eigenen Leistung plausibel erklären.

Auch Lernort Bibliothek im NRW-Blog war in der letzten Woche wieder aktiv und beschäftigte sich mit Facebook für Bibliotheken. Die Stadtbücherei Münster nahm an dem Pilotprojekt „Lernort Bibliothek“ teil und berichtete über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Web-2.0-Aktivitäten.

Infobib meldete, dass die gesammelten Daten aus der Umfrage des Projektes Study of Open Access Publishing (siehe dazu auch Kalenderwoche 3) nun online verfügbar und zur weiteren Verwendung freigegeben  (CC0-Lizenz) sind.

Ganz märchenhaft erklärt die Salt Lake County Bibliothek in ihrem Video, wie man Medien ausleihen kann. Die Bibliotheksbenutzerin begegnet dabei einer Vogelscheuche, einen Blechmann, … . Mehr wird hier aber nicht verraten, einfach mal bei bibliothekarisch.de reinschauen. 😉

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’11)

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L3T Landkarte

Im Lernort Bibliothek wurde in der letzten Woche erklärt, wie Weblogs funktionieren, welche Inhalte von Bibliotheken gepostet werden und auch einige Weblogs von Bibliotheken vorgestellt. Ebenfalls im NRW-Blog findet sich ein Link zu einer Übersicht nützlicher Twitter-Tools bei Börsenblatt.net.

Die wichtige Rolle der neuen Technologien wird auch in dem „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (frei online lesbar) aufgegriffen. Biblionik geht auf das Kapitel zu Social-Bookmarking-Diensten und Literaturverwaltungs-Programmen ein.

Nicht nur um Literaturverwaltung dreht sich die BroschüreSocial Media: A guide for researchers“, die das britische Research Information Network veröffentlicht hat. Literaturverwaltung & Bibliotheken und wisspub.net berichten darüber.

Die Bedeutung der Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation für eine digitale Gesellschaft steigt ständig. Das hat auch der Bundestag in einer Anhörung zu „Internet und digitale Gesellschaft“ erkannt, gefunden im NRW-Blog. Dem Thema Mehrsprachigkeit und Bibliotheken widmet sich in dieser Woche Duftender Doppelpunkt.

Netbib Weblog feierte in der letzten Woche seinen 10. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und dankeschön für die vielen interessanten Beiträge! 🙂

In der neuen Ausgabe von „BRaIn : Potsdamer Beiträge und Reportagen aus den Informationswissenschaften“ gibt es ein Spezial zu einer Bildungsreise nach Italien. Die Studiengruppe der FH Potsdam besuchte sogar die Bibliotheca Vaticana und die Bibliotheca Hertziana und lässt uns Leser daran teilhaben. Ein interessantes Interview stellt außerdem das Projekt InterFlex vor, bei dem mit fachübergreifenden Projekten die Interdisziplinarität gefördert wird. In dem vorgestellten Beispiel entwickeln Studierende des Fachbereiches Informationswissenschaften eine Datenbank für den Bereich Restaurierung. Dabei werden Materialien für die Restaurierung analysiert und die Messdaten aufgenommen.

Bibliothekarisch.de stellte zum Wochenende ein ungewöhnliches Konzept der Stadtbibliothek Eindhoven vor. Hier kann sich der Bibliothekskunde nämlich einen eigenen Sitzplatz ausleihen, der ihm in der Bibliothek überall hin folgt.

Abbildung: Wey Tan bei Flickr (Creative-Commons-Lizenz: by-nc 2.0)

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’11)

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Sind Bibliotheken nur noch Orte und neue Medien nebensächlich? Wo liegen die Kernaufgaben, wenn gespart werden muss? Das fragte sich Librarian in Residence in der letzten Woche.  Auch bibliothekarisch.de stellte fest, dass die Anschaffung neuer Medien heute manchmal schon eine Schlagzeile wert ist. Die Bibliotheksdrachen sind sogar über eine ganz außergewöhnliche Aktion zur Rettung einer englischen Bibliothek gestolpert. Um den Erwerbungsetat wenigstens etwas aufzubessern, nehmen manche Bibliotheken extra Gebühren für die Ausleihe von Bestsellern. Das Für und Wider beleuchtete bibliothekarisch.de.

Allerdings sind Bibliotheken ohne Zweifel auch Orte, nämlich Lernorte. Zeit online schickte zwei Reporter los, um Studierende gegen Mitternacht zu fragen, was sie eigentlich um diese Zeit in der Bibliothek machen. Und so schön, wie der Ort Bibliothek sein kann, gerade für BibliothekarInnen ist es durchaus angesagt, diese mal zu verlassen und sich auf eine Abenteuerreise zu den Studierenden zu begeben, à la Indiana Jones eben. Wozu das gut ist, verrät infobib.

Bleiben wir noch etwas beim Lernort Bibliothek. NRW-Blog veröffentlichte den 8. Teil der gleichnamigen Reihe. Diesmal dreht sich alles um Online-Angebote Öffentlicher Bibliotheken und die Aufgabe, „neue Services zu entwickeln, die reale und digitale Welt verbinden.“

In den Büchereiperspektiven Heft 4 von 2010 des BVÖ (Büchereiverband Österreich) heißt das Titelthema „E-Bibliothek – Lesen auf einen Klick″. Die  Artikel beschäftigen sich mit elektronischen Medien und Endgeräten und ihrer Anwendung in Bibliotheken. Bibliothekarisch.de hat sich das Heft bereits genauer angesehen.

Auch PC- und Konsolenspiele zählen heute zu den Medienangeboten von Bibliotheken. Im Zusammenhang mit einer Projektarbeit hat Sebastian Ackermann eine Broschüre für den Einsatz von „Nintendo Wii in öffentlichen Bibliotheken“ erarbeitet, die frei im Internet lesbar ist, gefunden im NRW-Blog. Das ist durchaus nicht nur etwas für die jüngere Generation! Diese ist zwar meistens recht fit im Umgang mit digitalen Geräten. Das trifft jedoch nicht immer auf nötige Hintergrundinformationen zur Datensicherheit und dem Internetrecht zu.  Basedow1764’s Weblog fand einen interessanten Link der Stiftung Warentest mit Unterrichtsmaterialien, die unter anderem auf diese Themen eingehen.

Offene Schnittstellen und Permalinks für die Titelsätze in Bibliothekskatalogen wünscht sich infobib und hat gleich ein paar gute Ideen, was man damit so alles machen könnte.

2004 wurde beschlossen, das Austauschformat für Bibliotheksdaten auf den internationalen Standard MARC 21 umzustellen. Einen Link zu den Testdaten findet man im NRW-Blog.

Auf den Workshop „Beyond the PDF“ in San Diego geht Lambert Heller in seinem Blog Biblionik ein. Thematisiert wird die Weiterentwicklung bestehender Web-Medien, um diese für anerkannte wissenschaftliche Veröffentlichungen zu nutzen. Dazu müssten Literaturverwaltungsfunktionen integriert werden, weshalb sich auch Literaturverwaltung & Bibliotheken mit diesem Beitrag beschäftigt.

Gelesen in Biblioblogs (47. KW)

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Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi wurde nun in der 3. Version der Öffentlichkeit freigegeben. Darüber berichten Matti Stöhr und der Blog der Universitätsbibliothek Hamburg. Eine Übersicht der Neuerungen erhält man direkt auf den Seiten von Citavi.

Die Reihe „Lernort Bibliothek – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ des NRW-Blogs geht in die 6. Runde. Hier stellt man die wohlklingenden Anforderungen der ungeschönten Realität gegenüber. Lesenswert! Diese Betrachtungen könnte man direkt als Grundlage für Diskussionen und Verbesserungen nutzen.

Mit den Veränderungen der Bibliotheken im digitalen Zeitalter befasst sich ein Artikel von bibliothekarisch.de. Besonders in den USA werden einige innovative, aber nicht unumstrittene Konzepte ausprobiert. Ein großes Thema für die Zukunft der Bibliotheken sind nach wie vor Digitalisierungen und digitale Medien.

Die digitale Bibliothek Europeana hat inzwischen ca. 14 Millionen Digitalisate, wie Bücher, Fotos, Gemälde, Landkarten und Audiodateien im Bestand meldet der Standard. Leider arbeiten nicht alle europäischen Länder gleichmäßig am Wachstum mit. Spitzenreiter ist Frankreich mit 18 Prozent der eingestellten Medien. Gleich danach folgt immerhin Deutschland mit 17 Prozent.

Die Vertrauenswürdigkeit von Auskunftsquellen ist das Thema eines Werbevideos der Harold B. Lee Library (Brigham Young University, Provo, Utah, USA), gefunden bei bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (43. KW)

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Die 43. Kalenderwoche war gleichzeitig die AktionswocheTreffpunkt Bibliothek“ (auch „Ausgewählter Ort 2010“ im Land der Ideen). In zahlreichen kleinen und großen Bibliotheken fanden aus diesem Anlass Veranstaltungen statt.

Der Deutsche Bibliotheksverband hat passend dazu den „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2010online veröffentlicht, gefunden im NRW-Blog. Der gleiche Blog verweist auf ein Handout zur StudieMassenkommunikation 2010”. Diese haben ARD und ZDF ebenfalls online veröffentlicht. Demnach ist die Nutzung für Bücher seit 1980 in etwa stabil geblieben. Fernsehen und Radio sind die beliebtesten Medien und das Internet legt stark zu.

Das internationale Projekt „Bibliotheken für alle“ wurde im September 2010 beendet. Dabei ging es um interkulturelle Angebote für öffentliche Bibliotheken. Die Erkenntnisse kann man im entsprechenden Handbuch nachlesen.

Bei so interessanten Onlinepublikationen soll ein Hinweis auf die Übersicht von Archivalia zur Open-Access-Woche 2010 nicht fehlen.

Aus der Reihe „Lernort Bibliothek“ ist nun bei NRW-Blog der zweite Teil erschienen. Diesmal dreht es sich um eine Analyse der Ausgangssituation und gesellschaftlicher Trends.

Spiegel Online titelte in dieser Woche „Mit der Pizza in die Bib“ und handelte sich damit Kritik vom Netbib Weblog ein. Eigentlich stammt der Artikel jedoch aus der „duz : unabhängige deutsche Universitätszeitung“. Dort heißt er „Das zweite Leben der Unibibliothek”. Schade, dass die anderen Artikel zum Titelthema nicht frei lesbar sind.

Written by lesewolke

1. November 2010 at 04:00