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Posts Tagged ‘Leseförderung

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’15)

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Eine Übersicht mit Unterrichtsmaterialien und Kinderbüchern zu Migration und Flucht veröffentlichte die Büchereizentrale Schleswig-Holstein (via NRW-Blog). Auch die Akademie für Lesefördung Niedersachsen nahm sich diesem Thema an und sammelte zahlreiche Links (ebenfalls via NRW-Blog).

Der Südpol Verlag hatte zum Poster-Spruch-Wettbewerb 2014 aufgerufen (via NRW-Blog). Mit 453 Stimmen siegte „Braucht dein Kopf ‘ne Leckerei, steck ihn in die Bücherei!“ Das Gewinnerposter können Bibliotheken kostenfrei anfordern und drei weitere Poster herunterladen.

Bereits zur Geburt könnte es nun für Kinder in Schottland einen Bibliotheksmitgliedschaft geben. Die Regierung investiert gerade 80.000 Pfund in die verschiedene bibliotheksspezifische Projekte für Kinder, siehe Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

„Ist die Bibliothek ein Dritter Ort?“ lautete die Fragestellung in einem Seminar an der HTW Chur. Dazu erschien ein Artikel von Corinna Haas, Rudolf Mumenthaler & Karsten Schuldt in der Zeitschrift Informationspraxis, welcher nun auf sein Open Peer Review wartet. Nach einer Analyse der Literatur teilten sich die Studierenden in Gruppen auf, um die Kriterien in verschiedenen Bibliotheken zu überprüfen.

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft hat Ende September die “Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten” (PDF) verabschiedet, siehe Wisspub.net. Außerdem sah sich Christian Gutknecht einen Beitrag an, der sich mit Open-Access-Zeitschriften im Journal Citation Report Science beschäftigte. In acht Kategorien führt demnach sogar ein OA-Journal die Liste an. Insgesamt waren 955 Zeitschriften (11 Prozent) auch im DOAJ verzeichnet. DeGruyter will nun ab 2016 das oft kritisierte Douple-dipping-Problem angehen. Liegt der Anteil der Open-Access-Artikel bei 5% oder höher, soll der Subskriptionspreis der Zeitschrift im Folgejahr proportional gesenkt werden (siehe deGruyter, via VÖBBlog).

Die Staatbibliothek zu Berlin hat nun einen Blog zum Thema Inkunabeln und stellt dort nach eigenen Angaben „interessante Ergebnisse aus der täglichen bibliographischen Arbeit am Gesamtkatalog der Wiegendrucke (GW)“ vor (via bibliotheca.gym). Von Archivalia gab es Kritik an der Umsetzung.

Mit dem Ausbildungsberuf FaMI setzte sich Stefanie Weiß im VdA-Blog auseinander und wünscht sich unter anderem eine schnellere Reaktion seitens der Berufschule auf Veränderungen im Praxisbereich, stärkere Zusammenarbeit sowie eine ständige Anpassung von Methoden und Inhalten.

Ein Überlebens-ABC für den Semesterstart – Fortbildung in  Bibliotheken hat so einige Ideen, wie man körperlich (= Teil 1) und seelisch (= Teil 2) gut durchstartet.

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’15)

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Ob eine weiterführende Recherche im Internet, die Weiterbearbeitung des Gelesenen in einer Fotostory, Blog, Wiki oder Video – das Lesen und die Beschäftigung mit dem Internet können sich wunderbar ergänzen.  Mit dem ProjektLesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ will der dbv mit der Stiftung Digitale Chancen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2013 bis 2017 kooperative Projekte unterstützen, bei denen 3 Partner über 2 Jahre zusammenarbeiten (via Basedow 1764Weblog).

Anläßlich des 65. Geburtstages von Michael Seadle (Professor für Digitale Bibliotheken am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin) erschien eine Festschrift als Heft 2/2015 der Zeitschrift „Bibliothek Forschung und Praxis“ (via Netbib). Alle Artikel dieses Heftes sind frei zugänglich. Themen dieser Ausgabe sind u.a. die papierlose Bibliothek und aktuelle Trends im Bibliotheksbereich.

Ein Diagramm zur Prognose der weiteren Entwicklung beim Verkauf elektronischer Publikationen bis 2020 veröffentlichte Statista. NRW-Blog bettete diese Grafik in einem Beitrag ein.

Dem Buch „Global Action on School Library Guidelines“ aus der Reihe IFLA-Publications widmete sich Karsten Schuldt im Libreas Blog. Er kritisierte vor allem, wie wenig es bei der Ausarbeitung von Richtlinien für Schulbibliotheken darüber nachgedacht wird, ob diese für die praktische Arbeit nützlich sind bzw. wie Interessierte überhaupt Kenntnis davon erhalten.

BuB veröffentlichte einen Beitrag mit Beispielen zur Arbeit mit Flüchtlingen in Bibliotheken (via Netbib).

Auf die Annotationssoftware Videonot.es verlinkte Fortbildung in Bibliotheken und verwies auf einen Beitrag der TU Darmstadt zur kollaborativen Nutzung dieser Software inklusive Einführungsvideo. Wer Videonot verwenden möchte, benötigt allerdings einen Google-Account.

Bibliothekarisch.de stellte eine Infografik mit einem ABC der richtigen Gestaltung einer Internetstartseite.

Berufsbild BibliothekarinLibrary Mistress ergänzte ihre Bibliographie um etliche Titel.

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’15)

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Für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen vermittelt der Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. NRW Autorenbegegnungen. Das können Lesungen sein, Schreibwerkstätten oder Diskussionsrunden (via NRW-Blog).

Mit aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen zur Aktivitäten von Hochschulbibliotheken bei der Förderung der Informationskompetenz beschäftigte sich Hapke-Weblog. Immer mehr wird konkret auf den Bedarf eingegangen und die Bibliothek sieht sich verstärkt als Unterstützer bei Studienaufgaben und der Aufbereitung/Verbreitung von Forschungsergebnissen gesehen.

Aktuell landet noch ein großer Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse in teuren Fachzeitschriften mit möglichst hohem Impact Factor. „Eine wissenschaftliche Arbeit ist gut, wenn sie gut ist und nicht weil sie in ‚Nature‘ erschienen ist!“ meinte allerdings Florian Freistetter in seinem Beitrag in Scienceblogs und widerlegte dort systematisch Argumente, die für eine Notwendigkeit wissenschaftlicher Fachzeitschriften sprechen, Titel und Fazit seines Artikels „Schafft die wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab!“ (via Archivalia). Eine ganz ähnliche Meinung vertritt Alexander Großmann im Laborjournal online: „Klassische Fachzeitschriften haben, zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin, ausgedient.“

NRW-Blog entdeckte in der Gründerküche 5 Tools zum Erstellen von Infografiken. Und lustige Ideen, was sich so alles als Lesezeichen für gedruckte Bücher eignet, zeigte eine Grafik von Grant Snider, siehe Bibliothekarisch.de.

Bibliotheksratte veröffentlichte den 8. Teil der Twitterlieblinge #Bibliothek – einfach herrlich! 🙂

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’15)

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ZBW-Talk berichtete unter anderem über die Arbeit der Forschungsgruppe des ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, die sich mit „Science 2.0 im Bibliothekskontext“ befasste. „Erste Erfahrungen aus der ZBW zeigen, dass von der Integration der Forschung in die Bibliothek beide Seiten profitieren: Die Forschung von dem riesigen Datenbestand, dem Kontakt zu ‚echten‘ Nutzerinnen und Nutzern und der Möglichkeit, neue Technologien auf bestehende Bibliotheksservices anzuwenden, die Bibliothek durch eine höhere Innovationsrate und eine stärkere Nutzung ihrer Services.“ heißt es in dem Beitrag.

Die fünf Themenkreise für den nächsten Bibliothekskongress wurden nun veröffentlicht, siehe auch NRW-Blog. Anmeldeschluss für die Einreichung der Vorträge ist der 11.9.2015. „Bibliotheksräume – real und digital“ lautet das Motto.

In der Stadtbibliothek Solingen sind nun auch mehrsprachige, junge Vorlesepaten mit viel Engagement dabei, siehe RP online (via NRW Blog).

Eine tolle Übersicht mit Tipps und Tricks für Bibliotheken (in Engl.), die ein Makerspace starten wollen, entdeckte Fortbildung in Bibliotheken. Es muss nicht immer die teure Technik sein, auch gespendete Elektronik zum Basteln ist angesagt.

Die ETH Bibliothek hat die Nutzungsbedingungen für ihre Bilddatenbank geändert. Ein überwiegender Anteil kann nun kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden. Nach den Bedingungen kann man auch filtern (via Inetbib und Schneeschmelze). Die Rechtevergabe für die Dokumente verschiedener Archive sah sich Archivalia an.

Gut gefallen hat mir der Recherchefahrplan der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg, gefunden von Bibliothekarisch.de:

Bücher, in denen Bibliothekarinnen und Bibliothekare eine Rolle spielen, stellte Library Mistress in ihrer Kolumne vor. 🙂 Die akuelle Ausgabe der Büchereiperspektiven, in denen auch diese Kolumnenreihe erscheint, heisst „Go green! Bibliothek und Umwelt!“ (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’15)

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Die bundesweite Kampagne Netzwerk Bibliothek stellt nach den Angaben ihre extra dafür neu gestalteten Internetseitesowohl digitale Angebote, Services und zeitgemäße Veranstaltungsformate als auch aktuelle Trends der Bibliothekslandschaft in den Mittelpunkt“ (via Netbib).

Eine, auch online verfügbare, Broschüre mit 20 Konzepten für interkulturelle Veranstaltungen und Spiele entwickelte der Büchereiverband Österreichs (via VÖBBlog).

Wie beschreiben Kinderbücher die Tätigkeiten in einer Bibliothek? Library Mistress sah sich elf Bücher aus verschiedenen Ländern an. Ganz besonders glücklich mit seinem Job ist Bärenbibliothekar Lewis. 😉

Sollte es eine Bundes-Schulbibliothekstagung geben? Basedow1764’s Weblog fand Gründe, die dagegen sprachen, sich dafür zu engagieren.

Libreas fasste die Eindrücke über den Vortrag „Begriff, Funktionen und gesellschaftliche Bedeutung von Metropolbibliotheken“ von Boryano Rickum in einem Blogartikel zusammen. Die Audiodatei des Vortrags ist auf der Veranstaltungsseite online.

In Österreich besteht nach der einer Änderung des Privatuniversitätengesetzes (PUG) nun auch eine Veröffentlichungspflicht der „positiv beurteilten Diplom- oder Masterarbeit, Dissertation oder künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit bzw. der vergleichbaren wissenschaftlichen oder künstlerischen Arbeit oder der Dokumentation der künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit.“ (mehr dazu im VÖBBlog).

Über den Sinn von Publikationslisten, deren Formatierung und Hilfmitteln zur Erstellung schrieb Secret Cow Level einen ausführlichen Blogartikel.

Einen Rückblick auf das BarCamp Science 2.0 inklusive Podcast veröffentlichte ZBW-Talk. Auch die Anzahl der Beiträge zum 8. BibCamp ist in der letzten Woche angewachsen, siehe Bibliothekarisch.de.

 

 

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’15)

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Videotrends auf Youtube von und über Bibliotheken spürte ZBW-Talk auf. Während Bibliotheken selbst eher seriöse Beiträge veröffentlichen, mit Themen wie Bibliotheksvorstellung, Veranstaltungen, Empfehlungen und Erklärungen, dominieren bei Privatpersonen Streiche, die eben auch mal in der Bibliothek spielen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Beispiele zu Haul- und ASMR-Videos. 😉

#Varoufake – Infobib schlug vor, bei Rechercheschulungen auf aktuelle Themen zurückzugreifen. Dabei lässt sich der kritische Blick auf Quellen gut vermitteln.

Über Erfahrungen aus dem ProjektLiteranauten überall“ berichtete Jugendbibliothek21. Außerschulische Lesenachmittage mit spannenden Themen sollen Jugendliche erreichen, die bisher kaum Zugang zum Lesen hatten.

Die Zusammenfassung der Evaluation zum Projekt „Lesestart“ wurde veröffentlicht (via NRW-Blog). Man verteilte seit Herbst 2011 in Kinderarztpraxen Lesestart-Sets für ca. 1jährige Kinder. Enthalten waren Informationsmaterialien für Eltern und ein altersgerechtes Bilderbuch. Die Aktion kam gut an. Bei einer späteren Befragung gaben fast alle Eltern an, das Buch mit ihrem Kind angeschaut zu haben, die meisten hatten auch Teile der Broschüre gelesen sowie ein besseres Bewußtsein für die Bedeutung des Lesens erlangt.

In Kooperation mit dem Verein „Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden“ hat die Stadtbibliothek Achim eine Leseecke speziell zu diesem Thema eingerichtet. Auch Lesungen zu diesem Themenkreis sind geplant, schrieb die Kreiszeitung (via NRW-Blog).

E-Books basieren heute meist auf einer gedruckten oder druckbaren Version (PDF, EPUB). Visionäre träumen von neuen Formen und multimedialen Objekten, die eingebettet werden. Nur benötigt man dies wirklich? Audio und Video existieren bereits außerhalb der Bücher. Würde dies dann immer noch Buch heißen, oder Kurs? Und welche Verwertungsgesellschaft wäre zuständig? Diese und andere Fragen stellte sich Schneeschmelze in seinem Beitrag „E-Book und Book-Book“. Die gemeinsame Erklärung der Kulturministerinnen von Frankreich, Polen und Deutschland sowie dem Kulturminister Italiens zur Mehrwertsteuer auf E-Books veröffentliche VÖBBlog. Eine Bestandsaufnahme Berliner E-Book-Verlage und -Händler lieferte e-book-news.de (via NRW-Blog). Demnach sind epubli, Kohlibri, PaperC und Xinxii auf Expansionskurs. Einige Startups musste jedoch auch aufgeben.

Nachdem es zum Bibliothekartag 2014 schon eine Ausgabe gab, ist nun das nächste Heft der Open-Access-Zeitschrift o-bib erschienen. Themen sind u.a. deutsche Handschriftenzentren, die Inhaltserschließung in der Deutschen Nationalbibliothek und Geokoordinaten. Archivalia bemängelte, dass es in den Beiträgen zu sehr um Selbstdarstellung geht, und die Zeitschrift keine Kommentarfunktion anbietet.

Am Anblick schöner Bibliotheken erfreuen wir uns doch immer wieder gern. Über 45+ Einrichtungen aus aller Welt zeigte Architekturdesign.net (via Netbib)

 

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’15)

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KundInnenorientierung – eine Verbesserung für die Bibliotheksbesucher oder mehr Aufmerksamkeit für die Bibliothek? Ultrà Biblioteka zeigte am Formulierungsbeispiel der Projektziele eines Bibliothekartagsabstracts, wo die Unterschiede liegen. An dem Beitrag von Rafael Ball in der Festschrift zum 65. Geburtstag von Dr. Rolf Griebel, in dem der Autor erklärte, warum sich die  Leser zu Kunden entwickelt haben, hat Ultrà Biblioteka ebenfalls einiges auszusetzen.

Das Projekt „Lokale Medienkompetenz-Netzwerke für Familien“ hat nun in einer Broschüre die Ergebnisse veröffentlicht. Am Beispiel von lokalen Netzwerken verschiedener Institutionen wurde eine Checkliste erarbeitet und praktische Anwendungen vorgestellt (via NRW-Blog).

Prof. Dr. Roland Jost erläuterte in der Reihe „Beiträge zur Leseförderung in der Jugendarbeit“, warum Comics sich für die Leseförderung eignen (via NRW-Blog).

Auf die nun online verfügbaren Materialien und Videomitschnitte zur Fachtagung „Digitale Medien: Chancen für das Lesen“ verwies NRW-Blog.

Mit der E-Book-Leihe in Europa befasste sich eine Studie des Beratungshauses Civic Agenda in Zusammenarbeit mit den Bibliotheksverbänden von Belgien und den Niederlanden (via NRW-Blog).

ZBW-Talk stellte in der letzten Woche das EU-Projekt EEXCESS vor. Diese Empfehlungssoftware will in ersten Testanwendungen automatisch passende Fachliteratur anbieten, während man in Google Docs oder WordPress Texte verfasst.

Klaus Graf beschwerte sich in Archivalia über Katalogisierungsregeln, die nicht genau erkennen lassen, was denn nun auf dem Titelblatt steht und nach denen meist nur ein Herausgeber angegeben wird. Letzteres kann übrigens zu Irritationen bei der Suche führen, wenn die Reihenfolge der Herausgeber bei den unterschiedlichen Auflagen nicht identisch ist.

Netbib bietet eine Sammelbestellung für einen USB-Stick an, der wie ein Katalogkasten gestaltet ist. Witzige Idee! 😉

Written by lesewolke

23. Februar 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’15)

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Karsten Schuldt fragte nach dem Besuch der Openbare Bibliotheek Amsterdam im Blog Bildung und gutes Leben, ob man in Bibliotheken immer von Innovationen reden muss, oder es besser wäre, vieles einfach ganz unaufgeregt als Weiterentwicklungen zu sehen, die sich den Veränderungen in der Gesellschaft und den technischen Möglichkeiten anpassen, dann gemeinsam darüber zu diskutieren und voneinander zu lernen.

NRW-Blog hat sich fünf Analyse-Tools für Facebookseiten genauer angeschaut. Wie sieht es eigentlich mit dem Einsatz sozialer Medien in anderen Ländern aus? Globolibro gab einen Einblick in eine Studie aus Australien.

Über die „The Post-Digital Scholar Conference“ in Lüneburg berichtete Hapke-Weblog. Hier ging es unter anderem darum, was Publizieren heute wirklich bedeutet, sowohl was die Formen des „Öffentlich machen“, Qualitätskriterien aber auch technische Aspekte betrifft.

Der blutige Terroranschlag auf die Macher des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ –  sie hatten auch islamkritische Karikaturen gezeichnet – löste in der letzten Woche überall Entsetzen aus. Der Dachverband der bibliothekarischen Verbände in Deutschland Bibliothek & Information Deutschland (BID) veröffentlichte eine Stellungnahme, um den Opfern und ihren Angehörigen Beileid zu bekunden und auf die Bedeutung der Meinungs- und Pressefreiheit hinzuweisen.

Im Blog Basiswissen RDA kann man sich nun über den Umstieg der deutschsprachigen Bibliotheken auf das internationale Katalogisierungswerk „Resource Description and Access“ (RDA) informieren (via VÖBBlog).

Mit der Entstehung von Sammlungen sowie ihren Möglichkeiten und Problemen in unserer digitalen Zeit befasste sich Prof. Hobohm im Blog LIS in Potsdam.

Was wünschen sich Kinder von Büchern? Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte die Vorlieben.

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’14)

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Der heutige 1. Dezember startete mit der beliebten Sammlung „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender“ bei Bibliothekarisch.de. Vielen Dank für diesen netten Service. 🙂 Doch nun zum Rückblick der letzten Woche:

Für viel Aufregung sorgte die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, dass  eine Beschäftigung von Arbeitnehmern in öffentlichen Bibliotheken an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen nicht erlaubt ist, „weil DVDs, Computerspiele oder Bücher für eine Nutzung am Sonn- oder Feiertag vorausschauend schon an Werktagen ausgeliehen werden können. Es stellt keinen erheblichen Schaden i.S.d. des Gesetzes dar, wenn der Schutz der Sonn- und Feiertagsruhe nicht hinter den Wunsch zurücktreten muss, spontan auftretende Bedürfnisse auch sofort erfüllt zu bekommen.“ (siehe Pressemitteilung des BVerwG). Kritik gab es u.a. in der Inetbib.

In Österreich ist ab dem 1. Dezember 2014 ein „Buchgesetz über die Preisbindung“ gültig, welches auch für E-Books gilt. Die Verlage müssen den Preis an das Verzeichnis lieferbarer Bücher melden (siehe VÖBBlog).

PricewaterhouseCoopers traute sich eine Prognose der Umsatzentwicklung von E-Books und gedruckten Büchern für 2018 im Vergleich zu 2014 zu. Betrachtet werden in der Grafik sechs Länder, darunter auch Deutschland (siehe Librarian in Residence).

An einem Comenius-Regio-Projekt zur Steigerung der Lesemotivation und der Lesekompetenz arbeiteten gemeinsam Institutionen aus der türkischen Stadt Elazig und aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn (via NRW-Blog). Weitere Infos veröffentlichte Lesen in Deutschland. Die Ergebnisse des Projekts sind auf der Internetseite zu finden, unter anderem ein Methodenhandbuch in deutsch, englisch und türkisch.

Kirsten Jeude zeigte an Beispielen im ZBW MediaTalk, warum Massive Open Online Courses (MOOCs) für BibliothekarInnen von Interesse sind. Zum einen können sie der eigenen Weiterbildung dienen und wenn man selbst weiß, wie MOOCs funktionieren, eventuell für eigene Schulungen eingesetzt werden bzw. man fungiert als BeraterIn bei der Produktion von MOOCs der Institution, vor allem bezüglich der Literaturbereitstellung. Einen gelungenen Einstiegsbeitrag zum Thema MOOC hat die Zukunftswerkstatt in der Reihe „Tool der Woche“ veröffentlicht.

Deutschland - Land der Ideen 2006:  IKMZ in Cottbus

Deutschland – Land der Ideen 2006: IKMZ in Cottbus

Snib , das Studentische Netzwerk Information & Bibliothek, machte uns auf einen Artikel in B.I.T.-online aufmerksam, der sich mit dem Thema Enterprise 2.0 befasst. Gemeint ist der Einsatz von Social Media innerhalb von Unternehmen (hier: speziell in Bibliotheken). Zu beachten wäre dabei, dass Enterprise 2.0 nicht nur der Einsatz spezieller technischer Anwendungen handelt, „[…] sondern ein vielschichtiges und interdisziplinäres Managementkonzept.“ (S. 356) ist. (Quelle des Zitats: Baldin, Sarah; Somorowsky, Beate Renate: Enterprise 2.0 in Bibliotheken und Informationseinrichtungen. In: B.I.T. online 17(2014), H. 4, S. 355-358).

Preise im Zusammenhang mit dem Bibliothekswesen präsentiert der dbv auf den Seiten des Bibliotheksportals (via NRW-Blog). Dabei werden auch alle Preisträger des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ mit Bibliotheksbezug vorgestellt.

In futuristischer Stimmung war BibComic bei der Folge „interstellares Bücherregal“ und entdeckte dabei, dass seine Bücherregale bereits jetzt kommunizieren. 😉

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’14)

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VÖBBlog meldete, dass am 30. Oktober 2014 die „Datenbank zu verwaisten Werkenin Betrieb genommen wurde. Zuständig ist das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).

Die Norwegische Nationalbibliothek hat nun eine Stelle geschaffen, die speziell dafür zuständig ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schulen, wie man für Wikipedia schreibt, inklusive der Verlinkung zu den Literaturquellen der Nationalbibliothek, mehr dazu im Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Die neue InternetseiteIch bin ein Leseheld“ will Jungen zeigen, „welche Bücher cool und spannend sind“ (via NRW-Blog).

Jugendbibliothek21 fasste in einem Blogbeitrag die wichtigsten Ergebnisse der Vorlesestudie 2014 zusammen, z.B. dass „90% der Kinder zu Hause davon erzählen, wenn ihnen außerhalb der Familie (Kita, Schule oder anderswo) vorgelesen wird […]“.

Taylor & Francis veröffentlichte ein Whitepaper zur Nutzung von Social Media durch Bibliotheken, die auf Umfragen basieren (via Netbib). Darin wird vor allem der aktuelle Stand untersucht. Neben Diagrammen zu Lieblingstools findet man zahlreiche Zitate der Befragten zu dem Thema.

Wer ein Googlekonto hat, kann VideoNotes nutzen. Der Dienst ermöglicht es, Notizen während des Anschauens von Videos von Youtube oder Vimeo zu verfassen. Klickt man diese später an, gelangt man sofort an die entsprechende Stelle im Video – das Tool der Woche im Blog der Zukunftswerkstatt.

Birgit Fingerle griff im ZBW-Mediatalk das Thema Shareeconomy auf, fragte sich, warum man dabei selten an Bibliotheken denkt, und ob es eher eine Chance oder ein Risiko ist.

Auf eine Bibliotheksrundreise durch Kamerun und die Konferenz des kamerunischen Bibliotheks-, Archivs-, Dokumentalisten- sowie Museographenverbandes (ABADCAM) nahmen uns 4 Beiträge im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

In der letzten Woche war Halloween. In einem Video der Bibliothek der RMIT University in Australien wird gezeigt, wie man dort mit der Zombieinvasion umgeht (siehe Bibliothekarisch.de).  Unheimlich wurde es auch bei einer Halloween-Lesung von Erich Steinhauer. Er gab der Berliner Zeitung ein Interview zu Mumien in Bibliotheken (via VÖBBlog). Gegen das Böse kämpfen die „Librarians“ in der gleichnamigen Serie von TNT. Den Trailer gibt es bei Text & Blog. 😉

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’14)

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DBV Blog meldete, dass die Internetseite zum ProjektLesen macht stark“ online ist. Neben Erläuterungen zu den Aktionen für die verschiedenen Altersgruppen findet man dort das Antragsformular für eine finanzielle Förderung und viele Hinweise zur Durchführung.

Vom Goethe-Institut ist nun ein neues Kinder- und Jugendbuchportal online. Hier werden Autoren, ihre Werke sowie dazugehörige Unterrichtsmaterialien vorgestellt (via NRW-Blog).

NRW-Blog listete die Gewinner des Wettbewerbs „Spiel des Jahres 2014“ in den verschiedenen Kategorien auf.

Basedow1764 Weblog berichtete über eine Schülerprotestaktion gegen die Kürzung der Öffnungszeiten der Bücherei/Mediothek der Gesamtschule Fröndenberg.

Die Audiodateien und Präsentationen des ekz-Seminars Bibliotheksfilialen sind online, siehe Beitrag des NRW-Blog.

Auf alle 6 Teile der Beitragsreihe „Website und Social Media richtig vernetzen“ von Annette Schwindt verlinkte NRW-Blog.

Infobib verwies auf ein Poster, welches die Gründung einer Open-Access-Zeitschrift erklärt.

Über ihre Trauung im Vortragssaal der SLUB Dresden berichteten zwei Alumni der TU Dresden im Geschäftsbericht 2013 der SLUB (S.8), siehe auch Haferklees Ausblicke.

Die Hundertjährige, die in den Bücherbus stieg …“ gibt es wirklich und zwar in Wittmannsdorf, mehr dazu bei Niederlausitz aktuell (via Fahrbibliotheken in Deutschland). Und weil die Augen nicht mehr so mitmachen, mag sie am liebsten Hörbücher.

Zum Schluss noch ein Beispiel in Beats Wiki, welches zeigt, wie man Bibliothekare in den Wahnsinn treiben kann (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’14)

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Der Anteil an Personen mit Migrationshintergrund an der Bevölkerung steigt in den jüngeren Altersgruppen weiter an„. Das stellte unter anderem der neu erschienene und online verfügbare BerichtBildung in Deutschland 2014“ (via NRW-Blog) fest (wichtigste Ergebnisse im Überblick S. 4 ).  Passend dazu veröffentlichte der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. eine Broschüre (online verfügbar), die zahlreiche, praktische Tipps und Beispiele für die Organisation fremdsprachiger Vorleseangebote enthält (ebenfalls via NRW-Blog).

Die Frankfurter Schulbibliotheken werden nun bereits seit 40 Jahren von der  Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (sba) unterstützt (via NRW-Blog). 97 Schulbibliotheken zählen zum Verbund. Im Artikel auf der Internetseite Lesen in Deutschland werden zahlreiche Aktivitäten vorgestellt, die vielleicht auch für andere Einrichtungen inspierend sein könnten.

Der Projektbericht über den Einsatz von LibraryThing For Libraries in Nordrhein-Westfalen ist online und analysiert Nutzungsdaten und Umfrageergebnisse (via NRW-Blog).

Wer mehr über den aktuellen Stand der Nutzung der RFID-Technologie in Bibliotheken aus internationaler Sicht wissen möchte, schaut in die Ergebnisse einer Online-Umfrage bei Changing Libraries (via NRW-Blog).

In der Inetbib-Liste gab es eine interessante Diskussion zu der Frage, was mit Dissertationen in Bibliotheken geschehen soll, wenn dem Autor der Doktortitel wegen Plagiat aberkannt wurde (via Archivalia).

Ein neues Heft der Büchereiperspektiven (2/2014) ist erschienen und frei online lesbar. Hauptsächlich geht es in dieser Ausgabe um den BVÖ-Kongress 2014 (via VÖBBlog).

Welche Effekte BibliothekarInnen auf die Forschung haben können, zeigt eine Infografik von Jenny Delasalle bei Bibliothekarisch.de.

Zum Abschied an die viel zu früh verstorbene Fabienne Kneifel, verh. Wassermann erschien bei Netbib ein Beitrag, der an ihren Einfluss auf die Bibliothekswelt und ihre Persönlichkeit erinnert.

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30. Juni 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’14)

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Zur Förderung von Lesemotivation und Lesespaß bei Jugendlichen bietet die Stiftung Lesen nun einen Newsletter an (via NRW-Blog).

Vor allem bei mobilen Geräten ist ständig von Apps die Rede. Für alle, die noch wenig oder keine Erfahrungen damit haben, finden bei Klicksafe nun alles zum Thema App. NRW-Blog hat die wichtigsten Links zusammengestellt.

Schon in der letzten Woche waren die FID-Programm, welches die SSG ablösen soll ein Thema. Webis-Blog verlinkte nun auf einen Preprint, in dem die SULB Saarbrücken (SSG-Bibliothek für Psychologie seit 1966) erklärte, warum sie sich nicht dafür bewerben wird.

Die Archive von ARD und ZDF haben über die vielen Jahre viel Material gesammelt.  Die aktuellen „Regelungen über den Zugang für Wissenschaft und Forschung zum Archivgut der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Rundfunkarchivs“ wurden nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Zu lesen sind sie auch bei Archivalia.

Zehn einfache Regelns zur „Pflege und Aufzucht wissenschaftlicher Daten“ stellten Autoren in der PLoS-Reihe auf, auch zu lesen bei Infobib.

E-Learning erfordert doch einiges an Disziplin. Tipps, wie man sich diese Form des Lernens effektiv und angenehm gestaltet, gibt Fortbildung in Bibliotheken.

NRW-Blog fasste einen Beitrag von iRights.info zusammen, der 10 Internetquellen für Bilder vorstellt, die man weiterverwenden kann. Außerdem wird im Originalbeitrag der Unterschied zwischen gemeinfrei, lizenfrei und freien Lizenzen erläutert. Eine Pflichtlektüre, für alle die online oder gedruckt veröffentlichen!

 

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5. Mai 2014 at 08:00

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Gelesen in Biblioblogs (16.KW’14)

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Für gutes Marketing für Bibliotheken hat die IFLA nun zum 12. Mal Preise vergeben (via NRW-Blog). In einem Storify werden die Gewinnner und ihre Ideen vorgestellt.

Die Aufzeichnungen der Lesestart-Webinarreihe für BibliothekarInnen sind online (via NRW-Blog). Behandelt wurden dort unter anderem die Themen Vorlesepraxis, Elternveranstaltungen und Bilderbuch-Apps.

Im Heft 1/2014 der Zeitschrift “BIS – das Magazin der Bibliotheken in Sachsen” berichteten Tracy Hoffmann (Systembibliothekarin) und Alexander Bigga (TYPO3-Entwickler) über ihre Tätigkeitsfelder in der Bibliothek (via NRW-Blog).

Open Educational Resources (OER) könnte ein neues Betätigungsfeld für Bibliotheken werden. Jan Neumann nannte als Aufgaben, die laut einer Studie bereits in Projekten von Bibliothekaren erledigt wurden. Dabei geht es weniger um die Inhalte sondern das Drumherum, also Beschreibungen, Archivierung und Marketing. Mehr dazu im Preprint seines Artikels (Bibliotheksdienst, Bd. 47, H. 11, S. 805–819), via Netbib.

Das Siegervideo des Wettbewerbs „Why Open Education Matters“ zeigte Bibliothekarisch.de. Die Firma Blink Tower aus Südafrika erklärte dort, was man unter OER versteht und warum es so nützlich ist.

Wer öffentlich, z.B. per Weblog, Inhalte verbreitet, sollte sich gut mit dem Urheberrecht auskennen. Sonst kann schnell eine Abmahnung drohen. Archivalia schrieb über seine Erfahrungen und gab Tipps, was man im tun sollte, wenn es einen doch mal trifft.

Eine neue Entscheidung zur Frage, welchen Umfang man genau bei der Bezeichnung „kleine Teile“ zu verstehen hat (§52a UrhG, Zugang zu Werken auf geschlossenen Lernplattformen) gibt es nun vom BGH. Nach deren Auslegung sind 12 Prozent und nicht mehr als 100 Seiten legal, und zwar auch zur Ergänzung und Vertiefung des behandelten Lehrstoffs, siehe Internet-Law (via Archivalia).

Trotz steigender Akzeptanz elektronischer Bücher sind die Druckausgaben noch nicht aus der Mode. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte, warum sie nach wie vor beliebt sind.

10 Tassen, die auf literarische Werke Bezug nehmen, zeigte OEDb (via Netbib).

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22. April 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’13)

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Auf die Open-Access-Tage in 2013 in Hamburg ging Wenke Bönisch im Blog Wissenschaft und neue Medien ein. Ihrer Meinung nach ist es trotz hoher Anfangserwartungen bisher nicht zu einem ernsthaften Publikationswechsel gekommen. Sie meinte: „Die Diskrepanz zwischen ideeller Unterstützung und tatsächlicher Nutzung ist riesig.“ und versuchte, Gründe dafür zu finden. Über den Workshop „Open Up! The Politics and Pragmatics of Open Access“, der Anfang Oktober in Lüneburg statt fand, berichtete Hapke-Weblog.

LIS-Corner-2013

LIS-Corner auf der Frankfurter Buchmesse 2013

Schneeschmelze war auf der Frankfurter Buchmesse 2013 unterwegs, machte sich auf die Suche nach digitalen Angeboten, Informationen zur Technik der Herstellung elektronischer Medien und dabei Gedanken um Lösungen für Juristen und Open Educational Resources. Auf das Gastland Brasilien ging ciberaBlog ein. Einen Einblick ins Messeleben gaben uns die Blogbeiträge von LIS-Corner, dem Gemeinschaftsstand deutschsprachiger LIS-Studierender.

Um am IFLA/ALA-Webinar 4/2013 teilzunehmen, reichte einfach der heimische Computer mit Internetanschluß. Diese Möglichkeit nutzte ich und schrieb ebenfalls eine kurze Zusammenfassung der drei Vorträge (Aufgaben des Committee on Copyright and other Legal Matters, Gestaltung von Bibliotheken als vielseitige Plätze, Zukunftsperspektiven der Bibliotheken aus brasilianischer Perspektive).

Libreas #23

Libreas #23

In einem neuen Layout präsentierte sich die 23. Ausgabe von Libreas und enthält zahlreiche Beitrage zu „Forschungsdaten, Metadaten, noch mehr Daten. Forschungsdatenmanagement“ (via Libreas Blog & Bibliothekarisch.de). Darüber hinaus gibt es aber auch einen Beitrag zur Ende September verabschiedeten Urheberrechtsregelung zu verwaisten und vergriffenen Werken von Armin Talke.

Im Rahmen des 12. Internationalen Literaturfestival Berlin benannten 26 AutorInnen und IllustratorInnen ein Buch, welches für sie einen Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur darstellte, siehe Lesen in Deutschland (via NRW-Blog).

Wenn es um das Lesen in Deutschland geht, schneiden die Erwachsenen in unserem Land im OECD-Vergleich nur mittelmäßig ab, wie die PIAAC-Studie (ähnlich PISA) ermittelte (siehe Basedows1764’s Weblog und Beitrag von Spiegel Online). Außerdem wurde der Umgang mit digitaler Technik getestet. Und ja, die Ergebnisse sollten auch Bibliotheken zu denken geben, wie Christoph Deeg in „Deutschland, ein digitaler Bildungsunfall?“ feststellt: „Aber wie wollen Bibliotheken Informations- und Medienexperten sein, wenn noch immer ein großer Teil Ihrer Mitarbeiter weder über den Zugang zur digitalen Welt noch über das damit verbundene notwendige Know-How verfügen?„.

Mit der Verwendung von Bildern in Blogbeiträgen beschäftigte sich K. Graf im Redaktionsblog von hypotheses und geht dabei beispielsweise auf das Zitatrecht und die Berichterstattung über Tagesereignisse ein.

MitarbeiterInnen in Bibliotheken achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden. Doch das bedeutet ja nicht, dass sie selbst alle Engel sind: Geständnisse auf Librarian Shaming … (via Netbib). 😉

Foto LIS Corner: LIS Corner bei Flickr (Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)

Titelseite Libreas #23: Libreas (Lizenz: CC BY 3.0)

Written by lesewolke

14. Oktober 2013 at 06:00