Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (17.KW’16)

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Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass die Ausschüttung der VG Wort nur den Autoren und nicht den Verlagen zusteht. Schneeschmelze findet das richtig, denn nach seinen Erfahrungen war der Anteil der Verlage zumindest an der Arbeit seiner Veröffentlichungen wissenschaftlicher Literatur „genau null“ gewesen. Damit ist der nicht der einzige. Für Wissenschaflter bringt die Verlagspublikation den einen Vorteil, bei den Leuten Beachtung zu finden, die Publikationen in erster Linie danach beurteilen, wo sie erschienen sind und sich erst dann den Inhalt anschauen. Archivalia verlinkte auf die Reaktionen von Übermedien und Irights.info.

Ebenfalls vor Gericht landete die Entscheidung für die Offenlegung von Subskriptionskosten, die Universitäten an Verlage zahlen. Demnach lässt sich eine Geheimhaltung nicht rechtlich begründen, siehe Archivalia.

Google Books gewann vor dem Supreme Court und darf weiter Bücher digitalisieren. Die FAZ widmete dem Urteil einen Artikel (via NRW-Blog & VÖBBlog).

Nicht legal aber beliebt: Sci-Hub. Science wollte wissen, wer dort eigentlicht Artikel herunterlädt und kam zu dem Ergebnis: jeder – egal, ob aus reichen oder armen Ländern (via Archivalia).

Die Aufzeichnung der Diskussion „Welche Lizenz ist die richtige für OER“ auf dem OER Fachforum 2016 ist bei Biboer zu sehen.

Sind Messaging-Dienste für Bibliotheken relevant? Birgit Fingerle geht im aktellen ZBW-Mediatalk auf diese spannende Frage ein, stellt verschiedene Dienste vor und wie sie von Unternehmen und Bibliotheken bereits heute genutzt werden.

Lohnt sich Linked Open Data für öffentliche Bibliotheken. Katja Rother geht in ihrer Bachelorarbeit dieser Frage nach und hat erste Handlungsempfehlungen parat (via Infobib).

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3. Mai 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’14)

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Eine Zusammenfasssung der aktuellen Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Literaturkauf- und Lesegewohnheiten veröffentlichte der Buchreport (via NRW-Blog). Demnach ist das Lesen auf elekronischen Geräten leicht angestiegen.

Wie sich das Leseverhalten dank elektronischer Möglichkeiten veränderte und dass sich Menschen immer noch gern über Gelesenes austauschen, weiß ein Beitrag des Goethe-Instituts zu berichten (via Netbib).

NRW-Blog meldete, dass sowohl Design als auch Funktionalitäten des InternetforumsOnleihe“ überarbeitet wurden. Zwei Videos zur papierlosen Bibliothek in Bexar County fand Netbib und bettete sie in einem Blogbeitrag ein.

Eine Liste der nominierten Romane für den Buchpreis 2014 findet man im NRW-Blog.

Anhand von 110 juristischen Verlagsdissertationen, die zwischen 1997 und 2010 erschienen, untersuchte die UB Hagen, wie sie sich diese Publikationen in Bibliotheken verbreitet haben. Selbst im Durchschnitt landete nicht jede Dissertation in einer Bibliothek mit Juristischer Fakultät. Das Fazit lautete: „Für die reine Zugänglichkeit zu einem Text sind gedruckte Verlagsdissertationen als Verbreitungsweg nicht zu empfehlen.“ -> siehe Blog Skriptorium.

Weil sie auch Leserinnen und Leser haben möchten, veröffentlichten Oliver Hinte und Eric Steinhauer also den Sammelband „Die Digitale Bibliothek und ihr Recht – ein Stiefkind der Informationsgesellschaft?“ zusätzlich frei online im Internet (via VÖBBlog).

Im Blog Bibliotheksrecht erfuhren wir, was in den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl Brandenburg zum Thema Bibliothek enthalten ist.

In Baden-Württemberg beantwortete das dortige Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in einer Drucksache Fragen zur Ausstattung der Fachstellen, da es Überlegungen zur Einrichtung einer hauptamtlichen DBV-Geschäftsstelle gibt (via NRW-Blog).

Wer sich für Linked Data interessiert, findet in Brinxmat’s Blog eine Zusammenfassung (Engl.) des Satellite Meeting Linked Data in Libraries (via Netbib).

Am letzten Samstag begann die IFLA-Konferenz 2014Netbib empfahl den Aggregator „Eventifier“. Neben Tweets werden Fotos, Videos und Blogs angezeigt.

Zum Schluss noch der Hinweis auf eine Grafik zum Thema „What do people read on the toilet?“ bei Bibliothekarisch.de. 😉

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18. August 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’12)

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Infobib meldete, dass die Gemeinsame Normdatei (GND), entstanden aus Personennormdatei, Schlagwortnormdatei und Gemeinsamer Körperschaftsnormdatei, als PDF online ist (siehe auch aktuelle Informationen der Deutschen Nationalbibliothek dazu).

Und noch mehr zu Bibliothekskatalogen: Im Rahmen des B3Kat wird ein LinkedOpenData-Service angeboten. Das Angebot enthält 23 Millionen Medien aus 180 wissenschaftlichen Bibliotheken die zur Bayerischen Staatsbibliothek, dem Bibliotheksverbund Bayern und dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg gehören (via NRW-Blog).

Wer sucht heute eigentlich noch in Zettelkatalogen? Na, jedenfalls lassen sich mit den alten Kästen lustige Filme kreieren (via Bibliothekarisch.de):

Doch nicht nur Kataloge haben sich verändert, sondern auch die Arbeit der Menschen, die in Bibliotheken arbeiten. Björn Bosserhof hat in seiner Masterarbeit die Entwicklung des Berufsbildes Fachreferent beleuchtet (online verfügbar).

Im vordigitalen Zeitalter war doch vieles schwieriger. Aber kopiert und auf Musikkassetten aufgenommen wurde, was das Zeug hielt. Mit einer Pauschalabgabe versuchte man damals, trotzdem Einnahmen zu erzielen und auszuschütten. Der Streit, wie man digitalen Kopien umgehen sollte, dauert dagegen an. Steuereules Blog verweist auf zwei Artikel zu diesem Thema. Die Süddeutsche Zeitung geht der Frage nach, wie man endlich Kopierfrieden erzielen könnte, und die Zeit online beschäftigt sich mit den hauptsächlichen Thesen zum Für und Wider.

Wie die moderne Technik Menschen verbindet, und welche Anwendungen sich für Bibliotheken daraus ergeben, zeigt ein Video des Vortrags von Michael Stephens, der seine Botschaft wie immer mit viel Herz verbreitete! Also: „Be creative“, „Be human“, „Be kind“ and „Let the heart drive change!“ (via Bibliothekarisch.de)

Wunderschöne Fotos von Bibliotheken aus aller Welt postete Emily Temple bei Flavorwire.

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23. April 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’12)

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In der 11. Kalenderwoche fand das BibCamp meets KnowledgeCamp in Köln statt. Deshalb musste aus Zeitgründen der letzte Wochenrückblick ausfallen. Dafür gab es in der vorigen Woche hier einige Berichte über die Sessions des BibCamp. Die neuesten Beiträge sammelte wie immer Bibliothekarisch.de. Im Wiki kann man nachsehen, welche Mitschriften, Fotos, Videos und Blogbeiträge zu den einzelnen Sessions erschienen sind.

Die Gewinner des B.I.T.online-Innovationspreises 2012 findet man auf der Seite des NRW-Blogs. In Nordrhein-Westfalen öffnen 24 ÖBs nun ihre Kataloge für Rezensionen und Bewertungen ihrer NutzerInnen. Sie werden dann in allen Bibliotheken angezeigt, die das jeweiligen Medium im Bestand haben. Über diese und andere Neuerungen berichtet ebenfalls NRW-Blog.

Bibliotheken und andere Einrichtungen, die Unterstützung auf ihrem Weg in die digitale Welt suchen, können sich jetzt auf der neuen Internetseite zum Bergmann-Deeg-Modell informieren (via Inetbib).

Steuereules Weblog verweist auf einen Artikel der Welt. Dort werden verschiedene Online-Dienste (Simfy, Picasa, Wuala, Zattoo u.a.) vorgestellt.

Wer sich für Linked Open Data (LOD) interessiert, schaut sich die Vortagsvideos, Folien und Fotos von der SWIB11 (Semantic Web in Bibliotheken) an (via Archivalia).

Hier noch der Hinweis auf zwei neue, frei zugängliche E-Books

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’12)

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Eigentlich wollte ich den Wochenrückblick mit der überraschenden Aktion der Wissenschaftler, nämlich eines Aufrufs zum Elsevier-Boykott, starten, habe mich aber spontan entschlossen, diese Linktipps nach Plan3t zu verschieben und gleich meine Stimme dazu kundzutun.

Zwei interessante Tipps für öffentliche Bibliotheken bloggte NRW-Blog. Zum einen gab es einen Hinweis auf die Bücherrallye 2012, ein Angebot der Landesfachstelle München mit Literaturempfehlungen und Vorschlägen für Veranstaltungen rund um das Thema Gesellschaftsspiele. Zum anderen wurde auf Unterrichtsmaterialen zu Rechercheprojekten des Verlagsportals Transfer Medien aus Hannover verlinkt.

Was man mit frei zugänglichen Daten machen kann, zeigte uns Infobib an dem Projekt LODUM der Universität Münster. Die Höhe der virtuellen Gebäude der Universität auf der Karte von Google Earth hängt hier von der Anzahl der Veröffentlichungen ab, die von den Wissenschaftlern, die in den Gebäuden arbeiten, publiziert wurden.

Für Fortgeschrittene hier noch ein weiteres Beispiel zur Datenabfrage mit DBPedia. Dort kann man mit einer Suche alle Lehrer einer Hochschule mit PND ermitteln (via Infobib). Wenn man dazu irgendwann alle Publikationen der Personen abgefragen könnte, wäre es natürlich noch besser. Aber die Richtung ist klar!

Nach so viel Datenverarbeitung hier noch ein ganz praktischer Tipp aus Plan3t. Klar ist nämlich, dass Informatikkenntnisse im Bibliotheksbereich immer mehr gebraucht werden. Es wird auf den Lernkurs Code-Year verwiesen, der „… häppchenweise Woche für Woche neue Aufgaben an die Teilnehmer vergibt.“

Der Standard Resource Description and Access (RDA) soll nun Mitte 2013 eingeführt werden, schrieb NRW-Blog und Bibliothekarisch.de bot dazu weitere Links an.

Alle, die gern lesen und eventuell gern über Bücher in ihrem Blog berichten, müssen sich jetzt warm anziehen. Denn bei negativer Kritik kann schon mal eine Klage seitens Autor/Verlag drohen (siehe Scienceblogs). Vorgefertigte Texbausteine für „frustrierte Autoren und Verleger“ bietet nun PhantaNews an (alles via Archivalia).

Etwas Kurioses konnte man im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtungen lesen. In der Ausstellung „Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald“ gibt es neben vielen anderen Exponaten eine Xylothek. Hierbei handelt es sich um Holzkästen, die wie Bücher gestaltet wurden und „in den jeweils innen, an beiden Deckeln Blätter, Nadeln, Zapfen, Äste und Holzbeispiele von Stämmen der jeweiligen Bäume angebracht sind.“ Die Sternwarte Kremsmünster zeigt auf ihrer Internetseite ein Foto so einer Holzbuchsammlung.

B.D. wanderte weiter durch das Land und tauschte Informationsmittel (via Bibcomic). 😉

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30. Januar 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’11)

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Einen, wie ich finde, gelungenen Test zur Recherchekompetenz hat das “Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre (virtUOS)” der Universität Osnabrück erstellt. Der Recher-O-Mat analysiert aus den Antworten des Selbsttests automatisch und auf symphatische Art, ob man ein Recherchefuchs oder vielleicht ein hilfloser Krebs ist (via Bibliothekarisch.de).

Mit der Beachtung von Klein- und Kleinstverlagen bei der Erwerbungspolitik von Bibliotheken beschäftigte sich Karsten Schuldt in Bibliotheken als Bildungseinrichtungen.

Die Library of Congress möchte nun einen neues Rahmenkonzept für bibliographische Daten entwickeln, welches auf RDF Linked-Data-Standards setzt, da Z39.2/MARC den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen sei (via Plan3t). Auch Infobib geht darauf ein und gibt Tipps zur RDF-Schreibweise.

Welche Möglichkeiten der freie Zugang zu Inhalten auch für Künstler und Medienschaffende bietet, die bisher auf regulären Weg ihr Geld verdienten, kann man in der nun auch in deutscher Sprache erschienen Broschüre „The Power of Open“ erfahren.  (via Netbib). Lesenswert!

Imagefilme für Kunst- und Museumsbibliotheken stellt BiblioVideo vor. Der Artikel enthält auch die Präsentation des Vortrags „Viel Film für wenig Geld“. Hier ein Beispielfilm aus dem Beitrag, der die Minibib im Kölner Stadtgarten zeigt:

Im Plan3t „besetzte“ am Mittwoch Mareike König den Blog mit einem Beitrag zum Schweizer ThatCamp. Dabei ging es weniger um das BarCamp selbst, sondern darum, dass dort zwar viele Frauen (40%) teilnahmen aber nur 2 von 16 Sessions von Frauen vorgeschlagen wurden. Bei anderen BarCamps, wie beispielsweise dem BibCamp, sah es nicht viel besser aus. Dabei kann man an der Chancengleichheit für alle, die aktiv werden wollen, gerade bei dem Format BarCamp nun wirklich nicht herummäkeln: kein Auswahlgremium für Beiträge, interessierte TeilnehmerInnen, Hierarchien spielen keine Rolle, mitreden und diskutieren ausdrücklich erwünscht. Da fällt es schwer, eine einleuchtende Erklärung für die mangelnde Moderationsbereitschaft zu finden.

Eine nette Aktion startete die Rapid City Public Library und erließ eine Woche lang, allen säumigen Nutzer 5 Dollar Mahngebühren für jedes Pfund gespendeter nicht-verderblicher Lebensmittel. Sie werden für die Festtage gesammelt (via Bibliothekarisch.de).

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21. November 2011 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’11)

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Ein schönes Beispiel für eine zeitgemäße Auskunftstätigkeit stellt der Biblioblog der FH Hannover vor. Roving Librarians heißt das Modell. Die BibliothekarInnen laufen mit einem Netbook umher, beantworten Fragen und schauen nebenbei, ob alles in der Bibliothek okay ist. Auf diese und andere Möglichkeiten der Auskunft ohne Theke geht auch ein aktueller Beitrag im Plan3t ein.

Doch nicht nur die Auskunft, sondern auch die Ausleihe war ein Thema im Plan3t. Und während sich einige noch mit Zetteln abmühen, starten andere ein Projekt, in dem die Ausleihe mittels Smartphone getestet wird. Wir sind schon gespannt auf die Ergebnisse!

Mancherorts muss man eine Bibliothek nicht mal mehr betreten, um Bücher auszuleihen. Trotzdem kommt die Onleihe in Thüringen mit DiviBib noch nicht so richtig in Fahrt oder zumindest nicht in dem Ausmaß, wie man es erwartet und erhofft hatte, erfährt man in einem Beitrag von Bibliothekarisch.de. Liegt es nun an der mangelnden Bekanntheit, den Lesegewohnheiten oder den Nutzungsbedingungen (siehe ebenfalls Artikel bei Bibliothekarisch.de)? Auch Netbib verweist auf dieses Problem und verlinkt auf weitere Erfahrungsberichte.

Außerdem hat sich Bibliothekarisch.de eine Studie angesehen, die zu der Erkenntnis kommt, dass DRM nicht unbedingt die Piraterie verhindert, vor allem nicht, wenn die Beschränkungen die Nutzung legal erworbener Medien erschweren. In solchen Fällen bevorzugen Nutzer eher Raubkopien.

Statistikbegeisterte können sich freuen, denn es gibt nun auch einen Book Citation Index, der als Modul zu Web of Science gekauft werden kann. Aufgenommen sind bisher 25.000 Bücher ab 2005 hauptsächlich aus den Sozial- und Geisteswissenschaften (via Wisspub.net).

Immer wieder liest man in Blogs über Linked Open Data. Wer noch rätselt, wie das genau gedacht ist, schaut sich eine Präsentation von Magnus Pfeffer an, der es recht gut erklärt (via Netbib).

Kostenfrei online verfügbar ist das neue „Handbuch Forschungsdatenmanagement“, herausgegeben von Stephan Büttner, Hans-Christoph Hobohm und Lars Müller. Darüber hinaus kann man es auch als gedruckte Ausgabe erwerben.

Gewohnt provokativ verkündet Archivalia „Ein Wissenschaftler, der nicht bloggt, ist ein schlechter Wissenschaftler“. Die Ausführungen darüber, warum sich Wissenschaftler unbedingt am Web 2.0 beteiligen sollten und wie sie es am besten anstellen könnten, sind lesenswert.

Im September 2011 fand in Bozen die Konferenz „Die lernende Bibliothek 2011“ statt (via Netbib). Die Dokumentation entspricht tatsächlich dem Anspruch an eine lernende Bibliothek, man kann nämlich nicht nur die Präsentationen selbst ansehen, sondern in einigen Fällen dazu die Audiodatei des Vortrags hören. Weiterhin gibt es jeweils Angaben zum Autor und ein Abstract. „Nicht nur Geld fordern, sondern der Politik aktiv Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme anbieten“ meint zum Beispiel die Kantonsbibliothek Baselland (leider ohne Audiodatei) und stellt ihre Aktivitäten vor.

Auch die Präsentationen des 12. BSZ-Kolloquiums 2011, welches ebenfalls im September durchgeführt wurde, sind online verfügbar (via Inetbib). Themen waren VuFind, RDS, EBScO Discovery Service, KonSearch, die Gemeinsame Normdatei (GND) und vieles mehr.

Und noch eine Tagung vom September mit Online-Präsentationen. Diesmal traf sich die Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB), deren Motto lautete „Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen“. Manche Folien sind sicher auch für andere Bibliotheken von Interesse.

Einen heiteren Artikel mit dem Titel „Von Schlauschnackern und Niederzischern“, der über den Schleswig-Holsteinischen Bibliothekstag oder besser über BibliothekarInnen und ihren „extravaganten Ruf“ berichtet, findet man in den Elmshorner Nachrichten (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’11)

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Die 33. Checkliste der OPL-Kommission des BIB ist inzwischen erschienen und befasst sich mit dem Anlegen von Facebook-Seiten für One-Person Libraries (via Netbib). Viele Anleitungen und Tipps sind sicher für alle Seitenbetreiber relevant.

In der Inetbib wurden letzte Woche Linktipps zu Bibliothekssoftware weitergereicht. Hingewiesen wurde u.a. auf Michael Lackhoff’s Homepage, die Übersichtsseite des Berliner Arbeitskreises Information und die Bachelorarbeit von Katlen Reimann (Oktober 2008) zu diesem Thema.

Eine Präsentation zu VuFind, das Programm wurde beim HOBSY-Workshop vorgestellt, findet man im Blog Bibliotheken in Hannover und die passende Linksammlung des Autors dazu in Delicious.

Mit FaMI-Base gibt es nun auch eine spezielle Datenbank in LibraryThing für die zukünftigen Fachangestellten für Medien- u. Informationsdienste aller Fachrichtungen. Sie enthält Literatur, die für die Ausbildung und Prüfungsfächer wichtig ist, inklusive Einführungsvideo (via Bibliothekarisch.de). Und vielleicht ist hier auch das eine oder andere Buch dabei, dass man lesen muss, aber gar keine Lust dazu hat. Tipps zu dieser Problematik gibt Jim Trelease in seinem Video (engl.), ebenfalls gefunden bei Bibliothekarisch.de. 😉

Ob E-Book-Reader da wohl mehr Lesevergnügen bereiten? Eine kritische Analyse der aktuellen Geräte sowie der generellen Handhabung und dem Vertrieb von E-Books liefert HD Schellnack in seinem Blog (via Netbib).

Ein Beitrag von Libreas Blog beschäftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft der Informationswissenschaft und bemängelt, dass sich zu wenige Akteure aktiv damit befassen. Ebenfalls wissenschaftlich geht es in dem aktuellen Beitrag bei beyondthejournal.net zu. Daniel Mietchen, Heinz Pampel and Lambert Heller formulierten Kriterien für zukünftige wissenschaftliche Zeitschriften, die dem modernen Internetzeitalter gerecht werden sollen. Kommentare sind willkommen.

Die Europeana bietet in einem ersten Beta-Test Linked Open Data. Jakoblog hat es ausprobiert, beschreibt die Vorgehensweise und auftretende Probleme.

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’11)

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Ein wichtiges Thema war in der letzten Woche der Einsatz von QR-Codes für Bibliotheken. Die zweidimensionalen Bilder können beispielsweise mit Mobiltelefonen eingelesen werden, die über eine Kamera verfügen sowie eine Software enthalten, die diese Informationen dann dekodiert. In den Codes werden verschiedenste Informationen verschlüsselt, wie Internetadressen, Adressen oder Kontaktdaten. Infobib schlägt vor, in den Codes die URL für die elektronische Parallelausgabe unterzubringen und sie auf die gedruckten Bücher zu kleben, damit die Nutzer schnell die elektronische Parallelausgabe finden. Eine Übersicht, welche Bibliotheken solche QR-Codes bereits nutzen und zu welchem Zweck, hat Netbib veröffentlicht. Auch in in der Inetbib gab es viele Beiträge dazu.

Die freie Nutzung und konkrete Verlinkung der Katalogdaten von Bibliotheken wird schon seit längeren Zeit in den Blogs diskutiert. Die Universitätsbibliothek Mannheim veröffentlicht nun ihre Daten zur Nachnutzung und erläutert in ihrem Blog den Unterschied zwischen Linked Data und Open Data (via Infobib). „Mit der public beta eines Linked Data Service und einer zukunftssicheren open access Lizensierung der vielen Metadaten wurde alles Richtig gemacht.“ lobt  BibliothekarInnen sind uncool die Aktion der UB Mannheim.

NRW-Blog hat eine Suchmaschine entdeckt, die bereits 13.000 Lern- und Bildungsmedien zugänglich macht und sicher noch erweitert wird. Eine echte Hilfe für Lehrerinnen und Lehrer!

Für die Suche nach Informationen im Internet wird Wikipedia auch gern genutzt. Um dort mehr relevante Literatur unterzubringen und zu erschließen, wurde nun von Magnus Manske der Prototyp LITurgy entwickelt. Biblionik berichtet darüber.

Das Publizieren im Internet hat auch Tücken. Lemy’s Blog verweist auf eine frei zugängliche Veröffentlichung (große PDF-Datei) der Bundeszentrale für Politische Bildung, die Urheberrechtsfragen im Alltag erläutert.

2011 ist das Internationale Jahr der Wälder. Bibliotheken, die dazu Medien zusammen stellen möchten, bekommen Hilfe von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen (München). Denn zu diesem Thema wurde eine Titelliste veröffentlicht (via NRW-Blog).

Leider ist nur das Inhaltsverzeichnis von dem neuen „Praxisbuch Schulbibliotheken“ online. Bibliotheken als Bildungseinrichtungen stellt das neue Buch vor.

Librarian in Residence meldet, dass Amazon plant, amerikanischen Bibliotheken das Verleihen von E-Books und deren Nutzung auf dem Kindle zu erlauben. Bisher konnten nur bei Amazon gekaufte Bücher auf dem Gerät gelesen werden. Eine weitere Mitteilung dieses Blogs lautet, dass es demnächst auch deutsche Bücher für das Kindle geben soll.

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2. Mai 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’11)

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Das Fachinformationszentrum Chemie steht vor dem Aus.  So lautete die schlechte Nachricht für den Informationsbereich in der letzten Woche bei heise online. Allerdings sucht man für die Weiterführung der Datenbanken Cheminform und Infotherm eine Lösung.

In einem Urteil im Streit zwischen dem Ulmer Verlag und der TU Darmstadt verfügte das Landesgericht Frankfurt am Main, dass Bücher zwar digitalisiert und an Leseplätzen in der Bibliothek zur Verfügung gestellt werden können, aber ein Ausdruck oder die Speicherung nicht erlaubt sind. Unklar bleibt,  wie sich das Gericht die Umsetzung vorstellt. Soll sich der Leser mit Zettel und Stift vor den Rechner setzen und wichtige Zitate/Informationen per Hand abschreiben?! „Digital lesen ja – aber ansonsten ab zurück ins Mittelalter“ titelte treffend bibliothekarisch.de und bietet weitere interessante Links zu diesem Thema an.

Warum Bibliotheken keine Gegner von Verlagen sind, sondern eher verlässliche Partner, listet Librarian in Residence auf und bezieht sich dabei auf den Agnostic, Maybe-Blog, der dazu eine Szene im Stil von „Das Leben des Brian“ (Monty Python) nachgestaltet hat. 😉

Wie sieht eigentlich der Ertrag einer Tagung aus, fragte sich Fobikom und zeigt an vier sehr realistischen Szenarien, was mit den Informationen der Konferenzen geschieht. Das BibCamp wird in dieser Hinsicht als best practice-Beispiel bezeichnet. In einem zweiten Beitrag geht es um die praktische Umsetzung einer Nachbereitung, die einen hohen persönlichen Nutzen birgt und der Teilnahme auch aus der Sicht der Heimatinstitution erst einen Sinn gibt.

Eine andere Möglichkeit, die Erkenntnisse aus Fachtagungen zu dokumentieren, stellen Tagungsbände dar. Schön, wenn diese auch online lesbar sind, wie bei „Bildung und Unterricht in Zeiten von Google und Wikipedia“ (siehe auch NRW-Blog). Der gleichnamige Beitrag von Nobert Bolz erläutert, warum es heutzutage nicht an Informationen mangelt, sondern an Aufmerksamkeit (S. 12). Daher setzt sich zunehmend das Prinzip der minimalen Information durch, „wir lernen immer nur so viel, wie nötig ist, um einen Prozess in Gang zu bringen und in zu halten; wir sind erst dann wieder bereit, etwas Neues zu lernen, wenn der ins Stocken gerät.“ (S. 13).

Nutzerorientiert ging es auch bei einem Vortrag der ISI-Tagung 2011 in Hildesheim zu. Kalervo Järvelin machte deutlich, dass sich die Informationswissenschaft, insbesondere die Retrievalforschung „[…] endlich dem Kontext des informationssuchenden Nutzers – also der Realität – widmen sollte […]″, schreibt LIS in Potsdam.

Der Problematik, dass Automatismen von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken die eigenen Vorlieben analysieren und nur noch Meldungen zeigen, die den daraus abgeleiteten Interessen entsprechen, widmet sich Infobib und verweist unter anderem auf einen Beitrag von DRadio. Wie man diese Filterung bei Facebook rückgängig macht, verrät ein Artikel bei netzpolitik.org.

Über die Weiterentwicklung des Kölner UniversitätsGesamtkatalogs KUG mit OpenBib informiert Oliver Flimm im OpenBibBlog. Welche Verbesserungen angestrebt werden, kann man in seinem Inetbib-Beitrag nachlesen. Eine bessere Vernetzung und Weiterverwendung der Daten (Linked Open Data) sind dabei wesentliche Aspekte.

Um Bibliotheksanwendungen auf mobilen Endgeräten geht es im Blog A growing organism. Das mobile Bibliothekskonto EDsync for iPhone ist jedoch nicht in einer Bibliothek oder einem Rechenzentrum entstanden, sondern es wurde von einem Bibliotheksbenutzer programmiert. Auch für solche Entwicklungen werden Schnittstellen und freie Daten benötigt! Die Metadaten für EDsync kommen übrigens von Amazon, fand Infobib heraus.

Eine interessante Linkssammlung zur Leipziger Buchmesse 2011 hat Duftender Doppelpunkt im Angebot.

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21. März 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’11)

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Sind Bibliotheken nur noch Orte und neue Medien nebensächlich? Wo liegen die Kernaufgaben, wenn gespart werden muss? Das fragte sich Librarian in Residence in der letzten Woche.  Auch bibliothekarisch.de stellte fest, dass die Anschaffung neuer Medien heute manchmal schon eine Schlagzeile wert ist. Die Bibliotheksdrachen sind sogar über eine ganz außergewöhnliche Aktion zur Rettung einer englischen Bibliothek gestolpert. Um den Erwerbungsetat wenigstens etwas aufzubessern, nehmen manche Bibliotheken extra Gebühren für die Ausleihe von Bestsellern. Das Für und Wider beleuchtete bibliothekarisch.de.

Allerdings sind Bibliotheken ohne Zweifel auch Orte, nämlich Lernorte. Zeit online schickte zwei Reporter los, um Studierende gegen Mitternacht zu fragen, was sie eigentlich um diese Zeit in der Bibliothek machen. Und so schön, wie der Ort Bibliothek sein kann, gerade für BibliothekarInnen ist es durchaus angesagt, diese mal zu verlassen und sich auf eine Abenteuerreise zu den Studierenden zu begeben, à la Indiana Jones eben. Wozu das gut ist, verrät infobib.

Bleiben wir noch etwas beim Lernort Bibliothek. NRW-Blog veröffentlichte den 8. Teil der gleichnamigen Reihe. Diesmal dreht sich alles um Online-Angebote Öffentlicher Bibliotheken und die Aufgabe, „neue Services zu entwickeln, die reale und digitale Welt verbinden.“

In den Büchereiperspektiven Heft 4 von 2010 des BVÖ (Büchereiverband Österreich) heißt das Titelthema „E-Bibliothek – Lesen auf einen Klick″. Die  Artikel beschäftigen sich mit elektronischen Medien und Endgeräten und ihrer Anwendung in Bibliotheken. Bibliothekarisch.de hat sich das Heft bereits genauer angesehen.

Auch PC- und Konsolenspiele zählen heute zu den Medienangeboten von Bibliotheken. Im Zusammenhang mit einer Projektarbeit hat Sebastian Ackermann eine Broschüre für den Einsatz von „Nintendo Wii in öffentlichen Bibliotheken“ erarbeitet, die frei im Internet lesbar ist, gefunden im NRW-Blog. Das ist durchaus nicht nur etwas für die jüngere Generation! Diese ist zwar meistens recht fit im Umgang mit digitalen Geräten. Das trifft jedoch nicht immer auf nötige Hintergrundinformationen zur Datensicherheit und dem Internetrecht zu.  Basedow1764’s Weblog fand einen interessanten Link der Stiftung Warentest mit Unterrichtsmaterialien, die unter anderem auf diese Themen eingehen.

Offene Schnittstellen und Permalinks für die Titelsätze in Bibliothekskatalogen wünscht sich infobib und hat gleich ein paar gute Ideen, was man damit so alles machen könnte.

2004 wurde beschlossen, das Austauschformat für Bibliotheksdaten auf den internationalen Standard MARC 21 umzustellen. Einen Link zu den Testdaten findet man im NRW-Blog.

Auf den Workshop „Beyond the PDF“ in San Diego geht Lambert Heller in seinem Blog Biblionik ein. Thematisiert wird die Weiterentwicklung bestehender Web-Medien, um diese für anerkannte wissenschaftliche Veröffentlichungen zu nutzen. Dazu müssten Literaturverwaltungsfunktionen integriert werden, weshalb sich auch Literaturverwaltung & Bibliotheken mit diesem Beitrag beschäftigt.

Gelesen in Biblioblogs (42. KW)

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Mit dem Lernort Bibliothek beschäftigt sich NRW-Weblog und startet eine mehrteilige Reihe. Berichtet wird über ein Pilotprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem sich acht Bibliotheken beteiligen. Ziel ist es, ein Profil zu erarbeiten, das die Grundlage für eine Angebotspalette ist und für öffentliche Bibliotheken eingesetzt werden kann.

Fobikom widmet sich in dieser Woche dem Thema „E-Learning“ und verlinkt auf die Dokumentation (Bilder, Videos, Folien) der VHBW-Workshops „E-Learning-Schnittstellen“. Außerdem gibt es dort einen Linktipp auf die 100 besten E-Learning-Tools (zusammengetragen von Jane Hart).

Über Neuerungen in der Förderdatenbank des Bibliotheksportals berichtet der NRW-Blog. Hier findet man nationale und internationale Förderprogramme und Drittmittelprojekte, die für Bibliotheken relevant sein könnten (Link zur Förderdatenbank).

Leider sind die Verhandlungen mit VG Wort zum Einsatz eines neuen Zählverfahrens, das auch PDF-Dokumente auf Repositorien direkt zählt, unerwartet gescheitert, wie Uwe Müller in der Inetbib informiert.

Übertext Blog gibt einen Überblick über die Entwicklungen zur Freigabe bibliographischer Daten aus Bibliothekskatalogen und Verbünden im Jahr 2010 sowie Open-Bibliografic-Data-Projekten.

Eine aktualisierte Version des Leitfadens für wissenschaftliches Arbeiten von Norman Backhaus und Rico Tuor erschien frei lesbar im Internet.

IKMZ Cottbus, Treppe

Vielleicht denkt der ein oder andere bereits daran, sich einen Kalender für 2011 zu besorgen bzw. zu verschenken. An dieser Stelle soll der Hinweis auf einen sehr schönen mit Fotos von Bibliotheken nicht fehlen („Blickwinkel Bibliothek 2011“), findet auch Basedows1764 Weblog. Auf die Titelseite hat es das IKMZ in Cottbus geschafft! Ist wirklich immer wieder ein toller Blick. 🙂

Zum Abschluss noch der Link auf ein gelungenes Video (50 sec.) der Universitätsbibliotheken von Alberta (Kanada) für Bibliothekseinsteiger, gefunden bei bibliothekarisch.de: Who will help me?

Gelesen in Biblioblogs (22. KW)

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In einer Pressemeldung gibt FIZ-Technik bekannt, dass Insolvenz angemeldet werden musste, da kurzfristig Fördermittel des Bundes gestrichen wurden.  Ein aktuelles Interview zu FIZ-Technik wurde  am 5.6.2010 vom Deutschlandradio gesendet und ist online verfügbar.

Knowledge = Information in Kontext “ (engl.-sprach.) heißt ein Europeana White Paper von Stefan Gradmann, auf dass in der Inetbib hingewiesen wird. Im Inhalt geht es um die Rolle von linked data bei der Entwicklung der Europeana (Sammlung digitaler Objekte aus Archiven, Museen und Bibliotheken Europas).

Der NRW-Blog meldet einen neuen Rahmenvertrag des DBV mit MPLC Filmlizensierung GmbH und Swank Filmverleih GmbH zu Filmrechten in Bibliotheken.

Im Februar/März 2010 befragte der DBV die Bibliotheken nach ihrer Meinung zu der BIX-Leistungsmessung. Die Ergebnisse sind nun online, wie der NRW-Blog herausfand.

Die englischsprachige Plattform „WebinarListings“ hat der FobiKom-Weblog entdeckt. Hier kann man nach Webinaren (= Online-Seminare über das Internet) suchen oder selbst welche anbieten.

Etwas zum Mitsingen und -tanzen gab es diese Woche bei Netbib und einigen anderen Blogs.  Sarah Wachter,  LIS-Studentin an der iSchool  der University of Washington in Seattle, hat einen aktuellen Popsong in „Librarians do gagaumgedichtet und performt ihn zusammen mit anderen Studierenden und Bibliotheksmitarbeitern.  So schön kann Informationskompetenz vermittelt werden. 😉

Written by lesewolke

6. Juni 2010 at 07:00