Lesewolke

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Posts Tagged ‘Literaturverwaltung

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’15)

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Trommelwirbel – den Titel „Bibliothek des Jahres 2015“ erhielt die Stadtbibliothek Köln. Herzlichen Glückwunsch! In der Pressemitteilung des dbv wurde u.a. die „sehr hohe Motivation der Mitarbeitenden und eine interdisziplinäre Vernetzung mit der Technologie- und Kreativbranche“ gelobt.

Die Universität Zürich hat ein Wiki zur Erstellung und Nutzung von E-Books veröffentlicht, die beispielsweise als Lehrmaterial an Hochschulen eingesetzt werden könnten (via Biboer). Neben Tipps zur Nutzung werden Publikationsformate, Autorensysteme sowie ePUB-Reader vorgestellt bzw. verlinkt.

Um „Open Educational Ressources und Bibliotheken“ drehte sich ein Beitrag im Hapke-Weblog. Der Autor ging auf zahlreiche Beiträge zu diesem Thema ein und verlinkte diese. Und Till Kreutzer räumte bei iRights.info mit drei Mythen über OER auf.

Felix Lohmeier, Jens Mittelbach und  Matti Stöhr widmeten ein Kapitel im „Handbuch Informationskompetenz“ den „Informationsservices auf Augenhöhe – So können Bibliotheken den Forschungsprozess proaktiv unterstützen“ (die Autorenfassung des Beitrages ist frei online verfügbar). Dabei wird unter anderem am Beispiel Literaturverwaltung untersucht, wie der wissenschaftlichen Arbeitsprozess begleitet werden könnte (via Blog Literaturverwaltung).

Eine Empfehlung des Weblogs Fortbildung in Bibliotheken lautete: „Mal wieder einen Blick auf Library Training werfen“. Hier werden Fortbildungstermine verschiedener Anbieter (dbv, BIB, ekz, fb-wiki, ZBIW usw.) auf einer Plattform dargestellt. Etwas lernen kann man auch im  Heft 2/2015 der Zeitschrift „027.7“ und zwar über RDA (via netbib). Einen Bericht über seinen Besuch bei der Gamescom 2015 in Köln verfasste Robin Horn, zu lesen im NRW-Blog.

In der ReiheBlog & Recht“ verfasste Klaus Graf den Beitrag „Wie ist das mit dem Kommerz?“ u.a. mit interessanten Hintergründen zu Schleichwerbung, Bloggerreisen und Buchbesprechungen.

Impressionen aus dem Neubau der Universitätsbibliothek Freiburg sowie Links zu weiterführenden Informationen bloggte Libreas.

Bildung, Unterhaltung und dabei noch Geld gespart: Kathi Mignon hat die Bibliothek für sich entdeckt und berichtet in einem Video begeistert über ihre Erfahrungen als Bibliotheksnutzerin (siehe Bibliothekarisch.de).

Auf eine Bilderserie mit den hübschesten Bücherschränken verlinkte Netbib (via Libreas-Tweet). 🙂

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’15)

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Über die Kooperation der New Yorker Schulen mit den öffentlichen Bibliotheken berichtete Basedow1764 Weblog. Unter anderem findet eine Zusammenarbeit nur statt, wenn es an der jeweiligen Schule eine Bibliothekarin bzw. einen Bibliothekar gibt.

Auf den WhatsApp-Service der Stadtbibliothek Erlangen verwies Netbib. Eine Internetseite der Bibliothek erklärt, wie es funktioniert.

NRW-Blog begann eine Blogreihe zu digitalen Spielen in öffentlichen Bibliotheken (Teil 1, Teil 2) und verlinkte u.a. auf den Projektbericht der Daddel-Bib in der Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn.

Senioren und Tablet-PCs? E-Plus startete gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen ein Projekt dazu (via NRW-Blog). Der Bericht ist nun online.

Sind Sie auf der Suche nach neuen Ideen? Online-Tools für Mindmaps schaute sich Fortbildung in Bibliotheken an.

Schneeschmelze verwies auf die aktualisierte Übersicht der Literaturverwaltungsprogramme (TU München) und berichtete über Entwicklungen bei JabRef und Zotero.

Die Möglichkeiten der Recherche in wissenschaftlichen Bibliotheken erläuterte Jürgen Plieninger in der Checkliste Nr. 39 nicht nur für One-Person-Librarians (via Netbib).

Es gibt ein neues Weblog: Open Educational Resources in Bibliotheken. Es enthält z. B. einen Beitrag mit dem Link zum entsprechenden UNESCO Open Access Curriculum.

Die teuren wissenschaftlichen Zeitschriften und ihr oft eingeschränkter Zugang waren ebenfalls Thema der vergangenen Woche. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge zum Elsevier-Boykott der niederländischen Universitäten, und Springer kappte den Zugriff auf ihre elektronischen Medien für Russland, weil die Subskriptionszahlungen ausblieben, siehe Infobib. Währendessen verkaufte die Max-Planck-Gesellschaft aus unbekannten Gründen drei Living-Reviews-Journale an Springer. Das ließ bei Scinoptica Fragen offen.

So ein Flug durch die Bibliothek hat was! Bibliothekarisch.de entdeckte diesen kleinen Film aus den Lesesälen der Staatsbibliothek zu Berlin.

Es gibt sogar Bibliotheken, die Backformen verleihen, Infobib verlinkte auf einige Beispiele dazu. 🙂

Bibliotheksschulungen beim #bib8

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Ich besuchte drei Sessions zu Schulungen. Zuerst waren interne Schulungen das Thema (Mitschrift Se6). Denn besonders BibliotheksmitarbeiterInnen werden nun mal stets mit neuen Technologien konfrontiert. Gerade bei technischen Anwendungen geht es ohne ein Verstehen-Wollen allerdings gar nicht, und solche Fälle gibt es wohl fast überall. Aber man sollte wenigstens versuchen, so viele KollegInnen wie möglich mitzunehmen. Berichtet wurde vom Medienmittwoch zu Neuerungen, dem Thekentreff für Auskunfts- und Informationsbibliothekare mit Berichten über Fortbildungen und Neuigkeiten aus den Bereichen oder gar mal einer Reihe, wobei jeder mal als Vortragender verantwortlich ist.

Wikis werden als Informationsmittel durchaus angenommen. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass es wordähnlich zu bedienen ist, denn technische Hürden schrecken ab. Bei Nachfragen von KollegInnen sollte dann immer auf das Wiki verwiesen werden, um es zu etablieren. Und: Bitte, bitte nicht ausdrucken!

Session-PaedagogikIn wie weit in Bibliotheken schon Bibliothekspädagogik angewendet wird, wollte ein Student der HTWK von den BibCamp-TeilnehmerInnen wissen (Mitschrift Se18). Insbesondere im Kinder- und Jugendbereich kamen einige Konzepte zum Einsatz (Schatzsuche usw.). Alle, die bisher noch wenig zum Thema Bibliothekspädagogik wussten, hörten hier von interessanten Ansätzen, wie der Sandwich-Methode. Hier wechseln sich passive und aktive Phasen der Teilnehmenden ab (siehe auch Methoden und Techniken der Hochschullehre : Sandwich-Methode). Man geht davon aus, dass bei einem mehr als 15-Minuten-Vortrag Konzentration & Aufnahmefähigkeit stark nachlassen, dann heißt es: die Methode wechseln. Und bei Pecha-Kucha-Vorträgen gibt auf jeder Folie nur genau ein Bild, mehr nicht.

Für Interessierte wurden noch einige Buchtipps zur Bibliothekspädagogik genannt:

  • Bibliothekspädagogische Klassenführungen : Ideen und Konzepte für die Praxis / hrsg. von Kerstin Keller-Loibl. – 2., aktualis. und erw. Aufl. – Bad Honnef : Bock + Herchen, 2012. – 196 S. – ISBN 978-3-88347-291-1
  • Keller-Loibl, Kerstin [u.a.]: Leseförderung in öffentlichen Bibliotheken / Keller-Loibl, Kerstin ; Brandt, Susanne. – Berlin : de Gruyter Saur, 2015. – 201 S. – (Praxiswissen). – ISBN 978-3-11-033688-7
  • Siebert, Horst: Methoden für die Bildungsarbeit : Leitfaden für aktivierendes Lehren. – 4., aktualisierte und überarb. Aufl. – Bielefeld : Bertelsmann, 2010. – 170 S. – ISBN 978-3-7639-1993-2
Literaturverwaltung beim 8. Bibcamp

Zum Vergrößern bitte anklicken!

Welche Probleme und Fragen die Teilnehmenden von Literaturverwaltungsschulungen haben, war das Thema einer weiteren Session (Mitschrift Se37). Für Einsteiger können zu viele Funktionen abschreckend wirken. Die Abhängigkeit von bestimmten Plattformen (z.B. Citavi funktioniert nur auf Windows) bereitet öfter Schwierigkeiten. Rein webbasierte Anwendungen sind auch keine Lösung – da waren sich die SessionteilnehmerInnen einig – denn man muss nicht Polarforscher sein, um offline zu sein, Bahnfahren reicht auch. An Hochschulen scheitern die Systeme daran, dass Lehrbeauftragte gern einen eigenen Zitationsstil vorschreiben, statt auf einen von den tausenden vorhandenen Stilen zu verweisen. Da ist Aufklärungsarbeit nötig.

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21. April 2015 at 07:30

Wünsche zur Literaturverwaltung beim #bib7

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Sitzungssaal der FHP

Sitzungssaal der FHP

In der Session zur Literaturverwaltung stellten wir fest, dass die Ansprüche an eine Software sehr unterschiedlich sein können und stark vom persönlichen Arbeitsstil abhängen. Sucht man während des Schreibprozesses nach bereits bekannten Quellen, sollten diese Daten recht einfach aus dem Programm heraus im Hintergrund gesucht und geladen werden.

Wer gern visuell arbeitet, möchte eventuell Literaturdaten oder Zitate einfärben und wie Karteikarten auf dem Bildschirm verschieben.

Ein besserer Datenimport stand ebenfalls auf der Wunschliste. Entweder könnte dies durch ein intelligentes System, welches den Abgleich durch die Nutzung vieler Anwender ermöglicht oder einer Verknüpfung mit Datenbanken, (z. B. der ZDB für Zeitschriftentitel) ermöglicht werden. Eine manuelle Änderungsmöglichkeit wurde jedoch ausdrücklich gewünscht.

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30. September 2014 at 19:30

Veröffentlicht in BibCamp 2014, Literaturverwaltung

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Gelesen in Biblioblogs (47.KW’13)

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Auch Google möchte jetzt in die Literaturverwaltung einsteigen und bietet mit Google Library angemeldeten Nutzern die Möglichkeit, Treffer aus Google Scholar zu sammeln und thematisch zu sortieren. Ulrich Herb vom Scinoptica Blog sah sich die Funktionen näher an. Google Scholar bietet bereits Hilfeseiten zum neuen Angebot (via Blog Literaturverwaltung).

Da wir gerade bei Google sind. Netbib empfiehlt, die erweiterte Buchsuche als Lesezeichen zu speichern. Doch, es gibt erweiterte Suchen in den Google-Angeboten. Sie sind sehr nützlich, nur eben nicht einfach zu finden.

Was ist Science 2.0? Als Einstimmung auf die gleichnamige Veranstaltung, die in der letzten Woche in Hamburg statt fand, veröffentlichte die ZBW ein Erklärvideo, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. Eine kurze Erklärung zu Science 2.0 in 2 Sätzen findet man bei Netbib. Notizen und Links zu der Veranstaltung sammelte Blick Bibliothek. Getwittert wurde dort mit dem Hashtag #Science20bib. Auch ja, Twitter hat seine Suche verbessert, mehr dazu bei Netzwertig (via Netbib).

Die von Matthias Ulmer im Namen des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. veröffentlichte Meinung sorgte für viel Ärger beim Vereinsvorstand, der ziemlich überrascht vom Appell eines Neubeginns bezüglich Open Access und forderte gar den Rücktritt von Herrn Ulmer (siehe Archivalia).

Platz-der-IdeenAuch Bibliotheken brauchen immer wieder Fotos für ihre Außendarstellung. Die Fachstelle NRW ruft dazu auf, diese Bilder für Bibliotheken an einer Stelle zu sammeln. Jeder kann mitmachen! Dafür müssen die Bilder auf Flickr hochgeladen, mit der Lizenz CC-By und dem Tag „Commons-Archiv“ versehen werden, mehr dazu NRW-Blog.

Ein Skript für die Abfrage von Lizenzen von OPUS3-Repositorien findet man bei Infobib.

Sollten sich öffentliche Bibliotheken mit frei zugänglichen Internetquellen befassen und diese in ihren Bestand aufnehmen? Ein Beitrag im NRW-Blog geht dieser Frage nach.

Wer sich regelmäßig darüber ärgert, dass er keinen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur hat, kann dies nun mit einem Open-Access-Button auf einer öffentlichen Karte markieren. Das weltweite Projekt zur Dokumentation von Paywalls startete am 19. November 2013 (siehe Scinoptica). Infobib ruft uns Bibliothekswesen zum Mitmachen auf.

Informationen zu Open Access findet man nun auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Video von Roundhouse London beschreibt ein Mann seine Traumfrau. Er möchte ein Mädchen mit Leidenschaft, Verstand und Träumen – kurz: ein Mädchen, dass liest (gefunden von Karsten und zu sehen bei Bibliothekarisch.de). 😉

Foto: Dirk bei Flickr (Lizenz: CC-BY 2.0)

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25. November 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

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Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so „dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.“ Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre „Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information“ kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0“ war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

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„Die Farbe des Katalogs“ heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. 😉

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung“ veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: „Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux“.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’13)

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Wie kann man Literaturverwaltungskurse interessanter für die Teilnehmenden gestalten? Die SUB Göttingen entwarf Schulungsunterlagen für Gruppenarbeiten mit Citavi. Diese sind online verfügbar und stehen unter CC-By-Lizenz. Dankeschön! In einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung berichtete Roland Wagner über das Konzept.

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, um den Bundesrat davon abzuhalten, der aktuellen Version des Urheberrechtsgesetzes zuzustimmen, da die lang erhoffte Regelung zum Zweitverwertungsrecht nun die „normale Hochschulforschung“ ausgrenzt (via Netbib).

In einem Vortrag auf der 34. Tagung der AG sportwissenschaftlicher Bibliotheken in Bonn am 4.9.2013 ging Klaus Graf ausführlich auf das Thema „Schlechte Bücher? Publikationsmöglichkeiten im 21. Jahrhundert als Herausforderung für Bibliotheken“ ein (siehe Beitrag Archivalia & Diskussion Inetbib) und zeigte an zahlreichen Beispielen, dass man wissenschaftliche Abhandlungen nicht aus formalen Gründen (z. B. beim „falschen“ Verlag erschienen, oder „nur“ eine Bachelorarbeit) als minderwertig abtun sollte. Außerdem geht es um das noch ungenutzte Potenzial wissenschaftlicher Arbeiten, die, wenn schon nicht gedruckt, wenigstens auf Publikationsservern eingestellt werden sollten.

Die neue Broschüre der UNESCO erklärt, was es mit OER = Open Educational Ressources auf sich hat. Dr. R. Becker meint im Vorwort: „Im offenen Zugang zu Bildungsmaterialien liegt eine große Chance zur
Förderung von Bildung und Wissen für alle Menschen.“ (S. 5), weshalb man hier aufklären und die Diskussion anregen möchte (via Fortbildung in Bibliotheken).

Zumindest vor der Wahl geben sich Parteien ja gern volksnah und erkennen schon mal Handlungsbedarf für den Erhalt der Bibliothek. Die ver.di Bundesarbeitsgruppe Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen hat sich die Wahlaussagen angeschaut  (via Netbib).

Peter Purgathofer, Professor für interaktive Systeme an der TU Wien, hatte genug von DRM beim Amazon Kindle und baute mit Legobausteinen einen Scanner, um die Texte wieder nutzbar zu machen, siehe Video bei iRights.info.

Auf den Trend, 6- oder 15-Sekunden-Videos mit VINE ins Internet zu stellen, geht ein Beitrag im NRW-Blog ein und übersetzt die 12 Tipps zu gelungenen Videos von David Lee King.

Über ein mögliches Thema für die bevorstehende Masterarbeit grübelte Anna Zschokke in einem Blogbeitrag der Töchter Regalias. An verrückten Ideen mangelte es Anna dabei nicht. 😉

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9. September 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’13)

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Am 1. Juli 2013 fand der Workshop von Prof. Heidrun Wiesenmüller zu Resource Description and Access (RDA) an der FH Köln statt. wer diese Erschließungsstandards für seine Arbeit benötigt, kann sich nun die Aufzeichnung anschauen, siehe NRW-Blog (4 Teile als Flashvideo, insgesamt 4 Stunden).

Über die Anreicherung des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) mit Schlagwörtern aus den offenen bibliographischen Daten von BVB/KOBV berichtete Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Den Literaturverwaltungsserviceder UB TU München stellte Gastautorin Dorothea Lemke in einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung vor. Zum Serviceangebot gehören u.a. Citavi-Campuslizenzen, Schulungen, eKurse und Beratung (Sprechstunde, E-Mail-Auskunft).

Die IFLA hat einen Publikationsserver eingerichtet. Im Moment findet man dort die eingereichten Unterlagen für den IFLA World Library and Information Congress 2013 in Singapor, welcher im vom 17.-23. August statt finden wird (via Netbib & Fortbildung in Bibliotheken).

Keine Vergütung seitens VG Wort gibt es für elektronische Bücher im Epub-Format. Hier zählen nur nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente. Die etwas merkwürdige Erklärung samt interessanter Kommentare zu diesem Theme findet man im buchreport (via Netbib).

Über die Verwertungsgesellschaft GEMA ärgern sich so manche Künstler. Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung und flexiblere Lizenzen, die den heutigen Bedürfnissen bei den digitalen Möglichkeiten entsprechen. Deshalb wollen sie mit Cultural Commons Collecting Society (C3S) eine Alternative zur GEMA gründen und sammeln auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Geld für dieses Projekt (via Archivalia).

Das sollten auch BibliothekarInnen wissen: Wem noch nicht so richtig klar ist, wo die Gefahren eines Überwachungsstaates liegen, schaut (via Netbib):

Die verschiedenen Arten von Buchliebhabern beschreibt Laura Kelly, siehe Infografik bei Bibliothekarisch.de. Na, wiedererkannt? 😉

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5. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’13)

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In einer Pressemitteilung fasste der Deutsche Bibliotheksverband die Antworten der verschiedenen Parteien (s. a. Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013) zu der Möglichkeit der Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken zusammen. BibTexte verwies auf die Dissertation „Die Wiederbelebung der Sonntagsöffnung von Bibliotheken“. Heiße Diskussionen zur Sonntagsöffnung gab es in der Inetbib.

Die Seiten des Bibliotheksportals wurden jetzt um die Bereiche Kinder- und Jugendbibliotheken ausgebaut (via Jugendbibliothek21).

Auf das Literatur- und Lesezeichenverwaltungssystem BibSonomy ging TIB-Blog in einem Beitrag näher ein und verlinkte auf zwei neue Screencasts im BibSonomy-Blog, welche die Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Wie entstand eigentlich die Übersicht „Vergleich Literaturverwaltungsprogramme„? Dorothea Lemke berichtete im Blog Literaturverwaltung über ihre Erfahrungen bei der Erstellung der aktuellen Übersicht und ging dabei auch auf Probleme, die sich bei der Erarbeitung ergaben, genauer ein.

Schmalenstroer.net verlinkte auf einen Beitrag von Sascha Foerster, der nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler vorstellt.

Einen interessanten Blogbeitrag im Upload-Magazin zum Presserecht hat Archivalia entdeckt. Wer für seine Einrichtung bloggt oder anderweitig journalistisch tätig ist, sollte hier durchaus mal hineinschauen.

Oliver Pohl beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit (HU Berlin) mit «Konzept und prototypische Erstellung eines Informationssystems auf VuFind-Basis für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft». Es soll sich besser am gegenwärtigen Nutzerverhalten orientieren als b2i. In einem Beitrag im Webis-Blog stellte er das neue LISard-Fachportal vor.

Die Überwachung des Internet durch die Geheimdienste insbesondere der NSA ist weiterhin auch ein Thema in den bibliothekarischen Kreisen. Infobib zitierte die 12 Forderungen eines offenen Briefes verschiedener Vereinigungen, welchen man auch als Privatperson unterschreiben kann.  So eine allgegenwärtige Überwachung kann auch leicht Unschuldige treffen, und zwar nicht nur Leute mit orientalischen Namen, die Chemie studieren (siehe Szenario Bibliotheksdaten Inetbib), sondern auch solche, die „Gebildet, unauffällig und irgendwie links“ sind und sich darüber hinaus „konspirativ“ verhalten, z.B. Mobiltelefon ausschalten, anonyme E-Mail-Adresse verwenden usw. (siehe Beitrag im Freitag via inetbib).

Written by lesewolke

29. Juli 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’13)

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In der Inetbib-Liste wurde in der letzten Woche darüber debattiert, ob Buchcover im Bibliothekskatalog Sinn machen. Unter anderem wurde dort auch auf den Artikel der FAZ von Roland Reuß verlinkt, der auf die „zu IT-Fanatikern mutierten Bibliothekaren“ schimpft, die gleich die Buchcover in den Katalog ein- und damit die Nutzer zu Amazon verbinden. E-Books kann der Literaturwissenschaftler und Editionsphilologe schon gar nicht leiden. PaperC hat einen eigenen Blogbeitrag dazu verfasst. Das Schimpfen auf neue Zeiten und die, die es eben besser machen und damit Kunden anlocken, hat nämlich noch nie geholfen. Eine Grafik über die Entwicklung der Kommunikationswege ist in einem Artikel der Wirtschaftswoche enthalten (via Archivalia).

Inzwischen gibt es über das Bibliotheks-Links-Programm von Google die Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Volltexten im jeweiligen Campusnetz bereits in der Ergebnisliste von Google Scholar anzeigen zu lassen, wie ein Blogbeitrag der TUHH Univ.-Bibliothek erklärt.

Das neu gestartete Open-Access-Portal PeerJ widmet sich den Fachgebieten Biologie und Medizin und sorgte für Aufsehen (via iRights.info)

Zur Fortbildungsveranstaltung „Bibliometrie – ein Geschäftsfeld für Bibliotheken!?“ sind die Vortragsfolien auf dem VdB-Blog online.

Wenn der Bibliotheksbenutzer seine ausgeliehene Literatur nicht rechtzeitig zurück bringt, drohen Mahngebühren. Der Rekord bei der verflossenen Zeit soll bei 221 Jahren liegen, als ein Buch der New York Society Library seinen Weg zurück in die Bibliothek fand. Eine Liste besonders später Rückgaben hat VÖBBlog aufgestellt.

Literaturverwaltung & Bibliotheken veröffentlichte einen aktuellen Beitrag der verschiedene Übersichten, die Literaturverwaltungsprogramme vergleichen, enthält.

Für Aktive in sozialen Netzwerken hat iRights-Info einen guten Beitrag verfasst, der Urheberrechte, Nutzungsrechte und Persönlichkeitsrechte erläutert und verdeutlicht, dass auch Einstellungen, die nichtöffentlich sind, bedenklich sein können.

Bibliothekarische Konferenzen werfen ihre Schatten voraus. Am besten und schnellsten ist man wohl über Twitter informiert, denn dort vernetzten sich viele Aktive und Einrichtungen der Bibliotheksszene. Bibliothekarisch.de hat für alle, die sich noch wenig damit auskennen, einen Beitrag mit Links zum Twitter-Training, einer Anleitung + Video veröffentlicht.

Zum Abschluss ein netter Gag „Google60 – Search Mad Men Style“ – Google mal ganz nostalgisch (via Netbib). Wer hier sucht, muss Geduld mitbringen. Aber das Design ist lustig. 😉

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’12)

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Was haben Bibliotheken und Mumien gemeinsam? E. Steinhauer meint in einem Interview mit der Zeit unter anderem „Es geht darum, Sterblichkeit zu überwinden, sich der Endlichkeit durch Aufbewahrung entgegenzustellen.“ Doch das ist lange nicht alles … (via Bibliotheca Altonensis).

Ranga Yogeshwar

Ranga Yogeshwar

Im 7. Themendienst steht Ranga Yogeshwar, der Preistäger der Karl-Preusker-Medaille 2012, im Mittelpunkt. Im Interview mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. verrät Ranga Yogeshwar, woher sein Interesse an Bibliotheken rührt. Der Einsatz hat familiäre Wurzeln, sagt er. Sein indischer Großvater, der Bibliothekswissenschaftler Shiyali Ramamrita Ranganathan, habe ihm die Bedeutung der kulturellen Einrichtungen bereits von Kindheit an vermittelt. So seien sie für ihn zu einer Lebenshaltung geworden. Auch Bibliothekarisch.de hatte in der letzten Woche den Preisträger als Thema.

Mendeley, eine Mischung aus Literaturverwaltung und Sozialem Netzwerk für WissenschaftlerInnen, hat den ersten Global Research Report veröffentlicht, berichtete Scinoptica. Der Dienst hat inzwischen über 2 Millionen Nutzer. Besonders lesefreudig sind demnach westeuropäische Forscher, die auch die meisten Literaturverweise speichern. Schwierig ist die Lage für Wissenschaftler aus Entwicklungsländern, denen der Zugang zu vielen kostenpflichtigen Publikationen fehlt.

Die SLUB Dresden berät WissenschaftlerInnen bezüglich Bibliometrie. Und weil sicher nicht jeder weiß, was es damit auf sich hat, gibt es dort gleich noch eine gelungene Erläuterung dazu (via Netbib).

Der Streit um die Onleihe geht in die nächste Runde. Matthias Ulmer, Verleger und Vorsitzender im Verleger-Ausschuss des Börsenvereins, verlangt, dass ein Modell, bei dem Bibliotheken die Onleihe anbieten, dafür sorgen muss, dass es keine Umsatzeinbrüche gibt (siehe Buchreport, via NRW-Blog).

Ein Teil der ehemaligen Stralsunder Gymnasialbibliothek wurde an ein Antiquariat verkauft. In der Inetbib gab es daraufhin Diskussionen, ob so etwas erlaubt sei. Infobib fasste es in einem Blogartikel zusammen.

Es ist gar nicht so einfach sich zu merken, welchen Garderobenschrank man in der Bibliothek hatte. Und dann war da noch die PIN … . Eine Glosse in der taz nimmt sich diesem Dilemma an (via Netbib). 😉

Foto: Nina Yogeshwar (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 7)

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’12)

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Treffpunkt Bibliothek veröffentlicht seit letzter Woche einen Themendienst. Es werden Grafiken und Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt. Das Material kann von den Einrichtungen für die Pressearbeit verwendet und mit eigenen Informationen zu Veranstaltungen o.ä. angereichert werden (via NRW-Blog). Im ersten Teil dreht es sich um Bücherbusse.

Maren Kraehling hat bei ihrem Besuch in den USA an vier Bibliotheksschulungen teilgenommen und lässt uns an ihren dabei gewonnenen 10 Erkenntnissen im Blog Librarian in Residence teilhaben.

Publikationsberatung war unter anderem ein Thema beim InfoCamp 2012 in Chur. Lambert Heller hat die Erkenntnisse in neun Thesen in seinem Blog Biblionik zusammengefasst. Wenn die Beratung effektiv sein soll, benötigt man danach unter anderem das Vertrauen der WissenschaftlerInnen, Leidenschaft für Interaktion, den nötigen Freiraum, ein breites Wissen über die Publikationslandschaft sowie der fachspezifischen Publikationskultur und gern eigene Erfahrungen beim Publizieren. Er nennt jedoch nicht nur Voraussetzungen, sondern erklärt auch, wie man diese erlangt.

Open Access in Österreich“ lautet das Schwerpunktthema im Heft 2/2012 der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare. Das Heft redet nicht nur über Open Access, sondern ist es auch (zur Inhaltsübersicht im VÖBBlog).

Hatori Kibble zeigt an einem praktischen Beispiel, der Umfrage zur Nutzung von Literaturverwaltungssystemen (TIB Hannover), was man mit frei verfügbaren Forschungsdaten anstellen kann.

Literaturverwaltung in Bibliotheken stellte unter anderem bisher wenig erwähnte Programme vor. Wer bei dem Thema Literaturverwaltung auf dem Laufenden bleiben möchte, dem wird die Netvibes-Plattform “Literaturverwaltung im Fokus” empfohlen.

Noch bis zum 10.10.12 kann man eine Petition beim Dt. Bundestag mitzeichnen, die das Leistungsschutzrecht ablehnt. Denn schon die Nennung von Titeln oder kleinen Ausschnitten von Online-Zeitungsartikel sind dann tabu für Internetseiten, die nicht eindeutig werbefrei und nichtkommerziell sind. Einen passenden Blogbeitrag zu dem Thema hat Christoph Deeg verfasst. Er stellt sich vor, was passiert, wenn Google nicht zahlt, die Angebote der Zeitungen einfach nicht mehr listet, und sie dadurch ihre Bedeutung und viele Werbekunden verlieren.

NRW-Blog verwies auf einen Beitrag bei heise.de, der eine online, verfügbare Broschüre über DRM (Digital Rights Management ODER doch eher Digitale Rechte-Minderung?) vorstellt.

frei(tag) 2012 in Potsdam

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frei<tag> Session Digital Humanities

Session Digital Humanities

Lange angekündigt und per Countdown-Beiträgen im Libreas-Blog „heruntergezählt“ fand nun am 17. August 2012 der frei<tag>, organisiert von Libreas e.V., in an der FH Potsdam statt. Es war eher eine kleine, aber durchaus feine Unkonferenz mit 5 interessanten Sessions und Pausengesprächen. Zum Nachlesen für alle wurden Stichpunkte der Diskussionen jeweils im Open Knowledge Pad mitgeschrieben.

Da sich für Partizipation in Bibliotheken in der Planungssession fast alle gemeldet hatten, starteten wir mit diesem Thema (Open Knowledge Pad). Es zeigte sich schnell, dass wir es hier mit einem weiten Themenfeld zu tun hatten. So kann man beispielsweise Bürger an Entscheidungsprozessen in unseren Einrichtungen teilhaben lassen, im kleinen Rahmen, wie Erwerbungsvorschlägen oder bei größeren Projekten, zum Beispiel dem Standort einer Bibliothek oder wie diese im Haushalt finanziert werden sollte. Die Partizipation kann also sowohl politische als auch ganz praktische Entscheidungen betreffen. Schwierig bleibt der Aspekt, ob man anderen die Entscheidung komplett überlässt. Fühlen sich Externe tatsächlich für die Allgemeinheit verantwortlich oder denken sie zuerst an ihre eigenen Interessen? Oder nutzt man das Stimmungsbild und lässt Experten die Entscheidung fällen? Auch innerhalb der Einrichtung stellt sich die Frage nach der Partizipation. Lässt man Mitarbeiter oder Freundeskreise an Veränderungen von Prozessen, Services oder Finanzierungsfragen mitwirken? Eine ausführliche Auswertung zu der Session gibt es im Blog Partizipation Bibliothek.

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

In der Mittagspause sahen wir uns das Digitalisierungslabor der Fachhochschule Potsdam an und erfuhren von Ulf Preuß, welche verschiedenen Techniken es heute bei der Digitalisierung gibt, wenn man es sich finanziell leisten kann.

Am Nachmittag trennten wir uns in zwei Sessions. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Datenmodellen und Katalogstandards: Resource Description and Access (RDA) sowie Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) -> siehe Open Knowledge Pad. Die zweite Gruppe bearbeitete das Thema Digital Humanities. Die Sozialwissenschaften haben nämlich die digitalen Möglichkeiten inzwischen ebenfalls für sich entdeckt. Sollten die Informationswissenschaften sich einmischen und die Auswertung von Quellen mit Werkzeugen und Methoden unterstützen oder es anderen überlassen? Auch dazu gibt es ein Open Knowledge Pad. Update 23.08.12: Der Blogbeitrag des Libreas e.V. zu den Veranstaltungen frei<tag> und Summer School geht ebenfalls näher auf diese Session ein.

Beim Thema Literaturverwaltung & Informationskompetenz fanden wir uns alle wieder zusammen (Open Knowledge Pad dieser Session). Die Meinungen, ob man Literaturverwaltung inklusive Schulungen (insbesondere Citavi) unbedingt haben muss, waren gespalten. Jeder neigt eben dazu, seine eigene Arbeitsmethode als besonders geeignet anzusehen. 😉 Doch auch wenn Literaturverwaltung die intensive Beschäftigung mit der Literatur und die Qualität kreativer Prozesse natürlich wenig beeinflusst und schon gar nicht ersetzt, kann sie für manche doch eine große Hilfe sein, stets den Überblick über den Arbeitsstand (Aufgabenliste) und bereits ausgewertete Quellen zu behalten sowie Fußnoten & Literaturverzeichnisse zu generieren. Und ich meine, diese Möglichkeiten sollte man auf jeden Fall kennen und ausprobieren, um dann zu entscheiden, wie man arbeiten möchte. Auch innerhalb der Bibliothek können Literaturverwaltungsprogramme zum Einsatz kommen, Beispiele waren Dublettenlisten und Listen fehlender Medien. Der Import von bibliographischen Daten über die ISBN erleichtert hier eine Erstellung der Listen. Außerdem kann man Aufgaben zu den einzelne Medien einrichten, die z. B. bei fehlenden Büchern erinnern, dass man diese mal wieder suchen sollte oder endgültig als Verlust verbucht.

Zuletzt ging es dann um die geplante, neue Open-Access-Zeitschrift für die Informationswissenschaften (Open Knowledge Pad). Hier sind noch viele Fragen offen. Wie soll sie heißen? Werden sich genügend Leute finden, die Verantwortung übernehmen wollen bzw. dort publizieren möchten? Weitere Informationen zum aktuellen Stand findet man im Projektwiki.

Was haben wir noch gelernt?! Zum Beispiel wie das mobile Flipchart von heute funktioniert: einfach eine Rolle statisch haftender Folie dabei haben (EasyFlip Foil), die man überall an glatte Wände kleben und nach dem Veranstaltung problemlos wieder abnehmen kann. Ach ja, und dann war da noch Club-Mate, ein IN-Getränk, welches man unbedingt kennen sollte. 😉

frei<tag> Pause

Pause

Written by lesewolke

21. August 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’12)

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In der letzten Woche fand die IFLA World Library and Information Congress 2012 in Helsinki statt. Gesammelte Informationen gibt es im IFLA express (mehrsprachig, weitere Links siehe Netbib). Auch Hatori Kibble hat zahlreiche Beiträge veröffentlicht. Ein echtes Hightlight „IFLA Tag 3 – Bibliothekare schrecken ab“. Dabei wurden verschiedene Ansätze vorgestellt, es den Leuten leichter zu machen, mal eine Bibliothekarin zu fragen. Zum Beispiel nannte man den Dienst „Ask A Librarian“ in „Ask Anything“ um oder ging raus aus der Bibliothek, um auf Festivals präsent zu sein usw. Dem frei(tag), einer Unkonferenz, die ebenfalls in der letzten Woche statt fand, werde ich morgen einen eigenen Blogbeitrag widmen.

Gesammelte, aktuelle Nachrichten zu Literaturverwaltungssoftware hat Literaturverwaltung & Bibliotheken veröffentlicht.

Twitter in der Lehre?! Zu diesem Thema stellte Mareike König im Blog hypotheses.org eine kleine Literaturliste zu diesem Thema zusammen (via Archivalia). Die Daten in Twitter und sozialen Netzwerken werden auch schon von der Wissenschaft für Forschungszwecke verwendet, um beispielsweise herauszufinden, ob man sich von den Interessen der Freunde beeinflussen lässt, wie sich Krankheiten verbreiten usw. Einen spannenden Radiobeitrag des SWR (MP3 – ca. 28 min) dazu hat Corvus Corax heidelbergensis gefunden.

Netbib verlinkte auf zwei interessante Beiträge zu Facebook. Zum einen wird noch mal genau erläutert, wie das Impressum einer öffentlichen Facebookseite auszusehen habe, wenn man keine juristischen Probleme bekommen möchte (siehe allfacebook.de). Der zweite Linktipp erklärt, dass man sich zwar nach ungewolltem Hinzufügen Dritter wieder aus Gruppen abmelden kann, es jedoch problematisch wird, sich dann wieder anzumelden (siehe hersec.de).

Für Mathematikbegeisterte: Jason Orendorff rechnet vor, wie man in der Bibliothek ein Buch findet ->;; siehe Bibliothekarisch.de. 😉