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Gelesen in Biblioblogs (7.KW’11)

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Die Zukunftswerkstatt startete am 15. Februar 2011 ihre Gaming-Roadshow. Der erste Ort war die Stadtbibliothek Köln. Gemeinsam mit ihren Kunden probierten die Bibliotheksmitarbeiter Computerspiele aus, denn diese gehören heutzutage zur Kulturtechnik und bieten durchaus auch Möglichkeiten für die Wissensvermittlung. Wie viel Vergnügen so etwas machen kann, liest man im Blog für digitale Spielekultur.

Über eine Veranstaltung des ekz zur Lobbyarbeit für Bibliotheken in Reutlingen berichtete die Südwest Presse (siehe auch netbib). Hier ging es vor allem darum, sich bei den Politikern besser Gehör zu verschaffen und damit die finanzielle Grundlage für Bibliotheken zu erhalten und zu verbessern. Anhand von Beispielen aus der Wirtschaft zeigte Katrin Schlegelberger in ihrer Präsentation wie Lobbyarbeit funktioniert und gibt ganz praktische Tipps, wie man diese auf Bibliotheken übertragen könnte. Eine gute Form der Lobbyarbeit sind auch öffentliche Auftritte von BibliothekarInnen in den Medien, wie beispielsweise das Fernsehinterview mit Monika Ziller in „Kaffee oder Tee“, gesehen bei bibliothekarisch.de.

Der Artikel „Altes Wissen und dessen moderne Verwaltung“ in der FAZ zeigt die Sicht auf Bibliotheken von gestern und heute aus der Perspektive einer Nutzerin. Sie hat sich so ihre Gedanken darüber gemacht, welcher Aufwand hinter dem Angebot steckt. Bibliothekarisch.de sah sich den Beitrag genauer an und rückte dann doch das ein oder andere gerade.

Der SammelbandBibliotheken heute! – Best Practice bei Planung, Bau und Ausstattung“ ist innerhalb einer Lehrveranstaltung des Institutes für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden und frei online lesbar. Auf diesen und drei weitere Texte, die von bibliothekarischem Interesse sind (Themen: E-Learning, Wirtschaftlicher Wert von Bibliotheken), verlinkt bibtexte.

Da sich Bibliotheken heutzutage auch für richtiges Zitieren (einen aktuellen Beitrag zu Zitierstilen schrieb Literaturverwaltung & Bibliotheken) und die Vermeidung von Plagiaten einsetzen, Kurse dazu anbieten bzw. auf Tutorien hinweisen (z.B. von LOTSE), erhitzte der Plagiatsvorwurf zur Dissertation von Verteidigungsminister Guttenberg (siehe dazu auch den Spiegel) natürlich die Gemüter. Beiträge dazu finden sich unter anderem bei netbib, Archivalia, Basedow1764 und Text & Blog. In einem eigenen Wiki überprüfen derzeit Freiwillige die Dissertation, und es zeichnet sich ab, dass es sich hier nicht nur um ein bis zwei Sätze handelt, die nicht gekennzeichnet sind, sondern ganze Absätze verschiedener Autoren wörtlich abgeschrieben bzw. minimal geändert wurden! Sollte so ein schwerer Verstoß gegen das wissenschaftliche Arbeiten bei einem Minister keine Konsequenzen haben, kann man wohl keinem Schüler oder Studierenden mehr die Bedeutung der eigenen Leistung plausibel erklären.

Auch Lernort Bibliothek im NRW-Blog war in der letzten Woche wieder aktiv und beschäftigte sich mit Facebook für Bibliotheken. Die Stadtbücherei Münster nahm an dem Pilotprojekt „Lernort Bibliothek“ teil und berichtete über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Web-2.0-Aktivitäten.

Infobib meldete, dass die gesammelten Daten aus der Umfrage des Projektes Study of Open Access Publishing (siehe dazu auch Kalenderwoche 3) nun online verfügbar und zur weiteren Verwendung freigegeben  (CC0-Lizenz) sind.

Ganz märchenhaft erklärt die Salt Lake County Bibliothek in ihrem Video, wie man Medien ausleihen kann. Die Bibliotheksbenutzerin begegnet dabei einer Vogelscheuche, einen Blechmann, … . Mehr wird hier aber nicht verraten, einfach mal bei bibliothekarisch.de reinschauen. 😉

Gelesen in Biblioblogs (47. KW)

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Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi wurde nun in der 3. Version der Öffentlichkeit freigegeben. Darüber berichten Matti Stöhr und der Blog der Universitätsbibliothek Hamburg. Eine Übersicht der Neuerungen erhält man direkt auf den Seiten von Citavi.

Die Reihe „Lernort Bibliothek – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ des NRW-Blogs geht in die 6. Runde. Hier stellt man die wohlklingenden Anforderungen der ungeschönten Realität gegenüber. Lesenswert! Diese Betrachtungen könnte man direkt als Grundlage für Diskussionen und Verbesserungen nutzen.

Mit den Veränderungen der Bibliotheken im digitalen Zeitalter befasst sich ein Artikel von bibliothekarisch.de. Besonders in den USA werden einige innovative, aber nicht unumstrittene Konzepte ausprobiert. Ein großes Thema für die Zukunft der Bibliotheken sind nach wie vor Digitalisierungen und digitale Medien.

Die digitale Bibliothek Europeana hat inzwischen ca. 14 Millionen Digitalisate, wie Bücher, Fotos, Gemälde, Landkarten und Audiodateien im Bestand meldet der Standard. Leider arbeiten nicht alle europäischen Länder gleichmäßig am Wachstum mit. Spitzenreiter ist Frankreich mit 18 Prozent der eingestellten Medien. Gleich danach folgt immerhin Deutschland mit 17 Prozent.

Die Vertrauenswürdigkeit von Auskunftsquellen ist das Thema eines Werbevideos der Harold B. Lee Library (Brigham Young University, Provo, Utah, USA), gefunden bei bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (35. KW)

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LOTSE hat ein neues Tutorial zu „Zitierregeln“ mit dazugehörigem Skript und einem Quiz zur Überprüfung des eigenen Wissens veröffentlicht. Im LOTSE-Blog findet man weitere Informationen dazu und kann den Entwicklern seine Meinung dazu mitteilen.

Wissenschaft und Neue Medien berichtet über den Stand der angekündigten Open-Access-Plattform für Monographien aus den Geisteswissenschaften unter dem Label Berlin Academic. Interessant sind die geplanten Funktionen, nur der Start wird sich leider stark verzögern.

NRW-Blog weist auf die Neuauflage des Posters „Von der Idee zum Buch“ (Vorschau) hin. Hier wird kindgerecht erklärt, wie ein Buch entsteht. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft der Jugendbuchverlage e.V.

Jakoblog fasst diese Woche die Blogdiskussionen zur informationswissenschaftlichen Fachkommunikation zusammen und verweist auf weiterführende Literatur zu diesem Thema.

Einen wunderschönen Artikel über die Vergangenheit und Gegenwart von Bibliotheken, den „Schatzkammern des Wissens″,  findet man bei Spiegel Online.

Über ein ungewöhnliches Kunstprojekt mit Büchern schreibt Bibliothekarisch.de. In einem Wald im kanadischen Quebec ist der “Jardin de la Connaissance“ (Garten des Wissens) entstanden. Thilo Folkerts und Rodney Latourelle nutzten ausgesonderte Bibliotheksbücher und bauten Räume aus Büchern.

In einer Bibliothek in Villingen-Schwenningen gibt es geheime Bücher und Informationen, die nicht jedem Leser zugänglich sind. Denn es handelt sich hier um die Bibliothek der Hochschule für Polizei. Über diese interessante Bibliothek hat der Schwarzwälder-Bote einen Artikel online veröffentlicht.

Written by lesewolke

6. September 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (29. KW)

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Am 13. Juli 2010 fand nun die Anhörung zur Novellierung des Urheberrechts statt. Dabei wurde auch das Thema „Zweitveröffentlichungsrecht“ diskutiert. Diese Forderung nahmen einige Parteien recht positiv auf. Doch es gab auch Gegenwind. Darüber berichtet in dieser Woche der Blog „Wissenschaft und Neue Medien„.

Zu den einzelnen Tutorien von LOTSE („Einstiege ins Internet“, „In den Tiefen des Internet“ und „Plagiate – (k)ein Problem?“) wurde nun jeweils ein Quiz für den eigenen Wissenstest auf Moodle online gestellt. Ein Beitrag im LOTSE-Blog erläutert das Konzept und fordert zum Feedback auf.

Die Juni-Ausgabe 2010 von „BIS : das Magazin der Bibliotheken in Sachsen“ ist online und enthält viele interessante Artikel, beispielsweise zu den Themen RFID, Erfahrungen mit der digitalen Ausleihe, die Zukunft des Katalogisierens, Leseförderung uvm.

Der IBI-Weblog verweist auf einen Beitrag im biwifo-Report, Ausgabe 2/2010, der sich recht kritisch mit dem Bibliotheksindex (BIX) auseinander setzt.

Über die Einrichtung und erste Erfahrungen bei der Nutzung von iBooks auf dem iPhone berichtet der Blog Windwellenwörter.

Wie nimmt man eigentlich einen Räuber fest, der in die Bibliothek geflüchtet ist, ohne dabei Krach zu machen?! Das zeigt ein Video aus den 60er Jahren, englischer Humor eben …  😉

Written by lesewolke

26. Juli 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (25. KW)

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Infobib erklärt in dieser Woche, wie ein Social Media Newsroom (oder Lounge) funktioniert, und welche Anwendungen man dort anzeigen lassen kann (ein übersichtliches Beispiel: Eichborn Verlag -> integriert: Facebook, Twitter & Youtube).

Bibliothekarisch.de hat sich das neue Tutorial von Lotse „Einstiege ins Internet“ mal genauer angesehen. Der Blog Wissenschaft und Neue Medien verweist auf eine ausführliche Anleitung zum Melden von Online-Texten an VG Wort.

Vom  Bayerischen Bibliothekstag 2010 in Augsburg (Programm + Abstracts) berichten der FobiKom-Weblog und Bibliothekarisch.de.

Die IFLA stellt eine überarbeitete Ausgabe des Leitfadens zur Erstellung eindeutig und leicht verständlicher Texte für verschiedene Alters- und Nutzergruppen in englischer Sprache online (Guidelines for easy-to-read materials).

OAPEN (Open access Publishing in European Networks) veröffentlicht seinen 3. Report mit Empfehlungen zum Open-Access-Publizieren von elektronischen Büchern („Report on Best Practices and Recommendations“ engl.).

Der Spot der Stadtbibliothek von Newcastle (Großbritannien) demonstiert, wie man Werbung für eine moderne Bibliothek gestalten kann.