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Gelesen in Biblioblogs (22.KW’18)

Auf das Sondergutachten der Monopolkommission zur Buchpreisbindung verlinkte Archivalia. Sie sprach sich im Fazit für eine Abschaffung dieser Preisbindung auf (S. 93, Pkt. 341), da dem Eingriff in den Markt kein klar definiertes Schutzziel gegenüber steht. VÖBBlog veröffentlichte eine Stellungnahme des Börsenvereins zu dem Gutachten.

Die Fachstelle ÖB NRW hat Links zusammengetragen, die bei der Beachtung der Datenschutzgrundverordnung helfen sollen. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge, die sich damit befassen, dass zahlreiche Blogs angesichts der DSGVO lieber gleich vom Netz gegangen sind oder zumindest die Interaktionsmöglichkeiten eingeschränkt haben.

Welche Themen und Diskurse beschäftigten Bibliotheken in den letzten ca. 150 Jahren? Karsten Schuldt schaute in die Literatur und zeigt am Beispiel der Schulbibliotheken, was gedacht, behauptet und als verbesserungswürdig angesehen wurde.

Die Methode der SWOT-Analyse wird an einem bibliotheksspezifischen Beispiel von der Fachstelle ÖB NRW erläutert. Dabei werden mögliche Stärken und Schwächen aufgelistet, um daraus eine Strategie zu entwickeln.

Eine englischsprachige Infografik zu Metadaten findet man bei Bibliothekarisch.de.

Ein Video der Bundeszentrale für politische Bildung, welches OER erklärt nebst Linktipps, gibt es bei Bibliothekarisch.de. „Persönliche Unterstützungsangebote mit digitalen Medien: Buddies, Mentoring und Co“ lautete des Thema einer e-teaching.org-Online-Veranstaltung, die auch aufgezeichnet wurde, gefunden von Fortbildung in Bibliotheken.

Das #bibreise-Team besuchte indes die Bibliotheken in Gescher und Stadtlohn, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Hier noch eine interessante Empfehlung von Bibtexte: „Das Bild der Bibliotheken, Bibliothekarinnen und Bibliothekare im deutschen Fernsehen“, die Dissertation von Ute Engelkenmeier.

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4. Juni 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (22. KW’16)

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Bevor man mit einer Infrastruktur für Metadaten beginnt, sollte man sich die Ersteller- und Anwendergruppen anschauen und konkrete User-Stories sammeln, meinte Adrian Pohl in seinem neuesten Beitrag zu Metadatenservices im Blog Uebertext und hatte auch gleich Beispiele für solche Anwendergeschichten parat.

Für die digitale Ausleihe über Bibliotheken gibt es die US-Plattform Overdrive nun auch im deutschsprachigen Raum, meldete das Börsenblatt (via NRW-Blog).

Auf die neugestaltete Zeitungsplattform digiPress der BSB München machte zkbw aufmerksam. Ebenfalls online ist die digitale Sammlung der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB) in Görlitz (via Zkbw), wenn auch „Ohne vernünftige Sortiermöglichkeit“ wie Archivalia bemängelte. Ich hatte bei meiner Suche zudem recht häufig „[Kein Titel]“ in der Trefferliste. Davon abgesehen ist es eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte und Genealogen.

Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek ist online verfügbar (via VÖBBlog). Offene Metadaten und die RDA-Einführung prägten das Jahr 2015.

Eine Infografik zur Verwendung von Schriftarten teilte Bibliothekarisch.de.

Zum Trost für alle, die ebenfalls bei Kursen und Vorträgen immer mal mit Technikproblemen kämpfen, hier ein Link zum Techniktagebuch von Kathrin Passig (via Fortbildung in Bibliotheken).

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6. Juni 2016 at 09:00

frei(tag) 2012 in Potsdam

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frei<tag> Session Digital Humanities

Session Digital Humanities

Lange angekündigt und per Countdown-Beiträgen im Libreas-Blog „heruntergezählt“ fand nun am 17. August 2012 der frei<tag>, organisiert von Libreas e.V., in an der FH Potsdam statt. Es war eher eine kleine, aber durchaus feine Unkonferenz mit 5 interessanten Sessions und Pausengesprächen. Zum Nachlesen für alle wurden Stichpunkte der Diskussionen jeweils im Open Knowledge Pad mitgeschrieben.

Da sich für Partizipation in Bibliotheken in der Planungssession fast alle gemeldet hatten, starteten wir mit diesem Thema (Open Knowledge Pad). Es zeigte sich schnell, dass wir es hier mit einem weiten Themenfeld zu tun hatten. So kann man beispielsweise Bürger an Entscheidungsprozessen in unseren Einrichtungen teilhaben lassen, im kleinen Rahmen, wie Erwerbungsvorschlägen oder bei größeren Projekten, zum Beispiel dem Standort einer Bibliothek oder wie diese im Haushalt finanziert werden sollte. Die Partizipation kann also sowohl politische als auch ganz praktische Entscheidungen betreffen. Schwierig bleibt der Aspekt, ob man anderen die Entscheidung komplett überlässt. Fühlen sich Externe tatsächlich für die Allgemeinheit verantwortlich oder denken sie zuerst an ihre eigenen Interessen? Oder nutzt man das Stimmungsbild und lässt Experten die Entscheidung fällen? Auch innerhalb der Einrichtung stellt sich die Frage nach der Partizipation. Lässt man Mitarbeiter oder Freundeskreise an Veränderungen von Prozessen, Services oder Finanzierungsfragen mitwirken? Eine ausführliche Auswertung zu der Session gibt es im Blog Partizipation Bibliothek.

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

In der Mittagspause sahen wir uns das Digitalisierungslabor der Fachhochschule Potsdam an und erfuhren von Ulf Preuß, welche verschiedenen Techniken es heute bei der Digitalisierung gibt, wenn man es sich finanziell leisten kann.

Am Nachmittag trennten wir uns in zwei Sessions. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Datenmodellen und Katalogstandards: Resource Description and Access (RDA) sowie Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) -> siehe Open Knowledge Pad. Die zweite Gruppe bearbeitete das Thema Digital Humanities. Die Sozialwissenschaften haben nämlich die digitalen Möglichkeiten inzwischen ebenfalls für sich entdeckt. Sollten die Informationswissenschaften sich einmischen und die Auswertung von Quellen mit Werkzeugen und Methoden unterstützen oder es anderen überlassen? Auch dazu gibt es ein Open Knowledge Pad. Update 23.08.12: Der Blogbeitrag des Libreas e.V. zu den Veranstaltungen frei<tag> und Summer School geht ebenfalls näher auf diese Session ein.

Beim Thema Literaturverwaltung & Informationskompetenz fanden wir uns alle wieder zusammen (Open Knowledge Pad dieser Session). Die Meinungen, ob man Literaturverwaltung inklusive Schulungen (insbesondere Citavi) unbedingt haben muss, waren gespalten. Jeder neigt eben dazu, seine eigene Arbeitsmethode als besonders geeignet anzusehen. 😉 Doch auch wenn Literaturverwaltung die intensive Beschäftigung mit der Literatur und die Qualität kreativer Prozesse natürlich wenig beeinflusst und schon gar nicht ersetzt, kann sie für manche doch eine große Hilfe sein, stets den Überblick über den Arbeitsstand (Aufgabenliste) und bereits ausgewertete Quellen zu behalten sowie Fußnoten & Literaturverzeichnisse zu generieren. Und ich meine, diese Möglichkeiten sollte man auf jeden Fall kennen und ausprobieren, um dann zu entscheiden, wie man arbeiten möchte. Auch innerhalb der Bibliothek können Literaturverwaltungsprogramme zum Einsatz kommen, Beispiele waren Dublettenlisten und Listen fehlender Medien. Der Import von bibliographischen Daten über die ISBN erleichtert hier eine Erstellung der Listen. Außerdem kann man Aufgaben zu den einzelne Medien einrichten, die z. B. bei fehlenden Büchern erinnern, dass man diese mal wieder suchen sollte oder endgültig als Verlust verbucht.

Zuletzt ging es dann um die geplante, neue Open-Access-Zeitschrift für die Informationswissenschaften (Open Knowledge Pad). Hier sind noch viele Fragen offen. Wie soll sie heißen? Werden sich genügend Leute finden, die Verantwortung übernehmen wollen bzw. dort publizieren möchten? Weitere Informationen zum aktuellen Stand findet man im Projektwiki.

Was haben wir noch gelernt?! Zum Beispiel wie das mobile Flipchart von heute funktioniert: einfach eine Rolle statisch haftender Folie dabei haben (EasyFlip Foil), die man überall an glatte Wände kleben und nach dem Veranstaltung problemlos wieder abnehmen kann. Ach ja, und dann war da noch Club-Mate, ein IN-Getränk, welches man unbedingt kennen sollte. 😉

frei<tag> Pause

Pause

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21. August 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’11)

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OCLC veröffentlichte nun den Bericht über die öffentliche Wahrnehmung von Bibliothek in Amerika 2010 („Perceptions of Libraries 2010: Context and Community“ engl.). Diese Studie liefert nicht nur Daten über die Akzeptanz von Bibliotheken, sondern auch zu der Nutzung elektronischer Medien und sozialer Netzwerke verschiedener Nutzergruppen im Vergleich zum Jahr 2005. Librarian in Residence hat sich aus ausführlich mit dem Bericht auseinandergesetzt und festgestellt, dass er viele aktuelle Argumente für die Bedeutung und den Erhalt von Bibliotheken bietet.

Eine Auswertung der  Umfrage der Städtischen Bibliotheken Dresden, findet man in der Zeitschrift „Bibliotheken in Sachsen“ Heft 4/2010, siehe auch NRW-Blog. Hier wurde das Nutzungsverhalten nach Frauen und Männern ausgewertet. Ein weiterer interessanter Aspekt besteht darin, dass nur etwas über die Hälfte der Nutzer (53%) für sich selbst ausleihen. Die anderen versorgen noch andere Personen mit Literatur (siehe S. 264).

Vascoda meldet, dass man sich die Fachportale als Toolbar für Firefox, Internet Explorer, Safari und Chrome kostenlos herunterladen kann.

Auf einen Praxistest zum iPad von Magnus.de weist NRW-Blog hin. Hier wurde mal genauer hingeschaut, ob sich dieses Gerät zum Lesen von E-Books eignet.

Wer sich mit Bibliothekswesen beschäftigt, hört immer öfter den Begriff „Metadaten“. Eine Definition dazu hat Jakoblog entworfen und freut sich über Meinungen,  Korrekturen und Literaturvorschläge.

Die Diskussion um die Dissertation des Verteidigungsministers Guttenberg ging in der letzten Woche in die nächste Runde. Er gestand nun ein, „gravierende handwerkliche Fehler“ begangen und „Blödsinn“ geschrieben zu haben, bestritt aber den Vorsatz der Tat. Die Universität Bayreuth erkannte ihm den Doktortitel im Schnellverfahren ab (siehe auch „Guttenberg und die Herrschaft des Unbewussten″). Da die regierende Partei sich verhielt, als wären korrektes wissenschaftliches Arbeiten und ein Doktortitel nicht von besonderer Bedeutung, gab es schließlich Proteste seitens der Wissenschaftler. Ein „Offener Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin“ wurde verfasst (siehe auch Facebook), der bereits von vielen unterschrieben wurde. Zahlreiche Links und Berichte zu dem Thema veröffentlichte Archivalia.

Am Wochenende wurden die Academy Awards of Merit verliehen, besser bekannt als „Oscar“. Wie der „Oscar“ zu seinem Namen kam, ist nicht eindeutig geklärt. Eine Version besagt, dass die Bibliothekarin der Academy ausgerufen haben soll: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“, siehe dazu auch einen etwas älteren Artikel von VÖBBLOG. 🙂

Written by lesewolke

28. Februar 2011 at 04:00