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Gelesen in Biblioblogs (26.KW’11)

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Im Frühjahr sind drei neue Ausgaben der Reihe „Im Blickpunkt“ des Grimme-Instituts erschienen, die sich alle mit dem Internet befassen und Wissenswertes über Bilder im Netz, soziale Netzwerke und mobile Dienste (wie Karten-Dienste, Geotagging, Geosoziale Netzwerke, Augmented Reality, Geocaching) näher erläutern (via NRW-Blog).  Facebook könnte übrigens von Google+ Konkurrenz bekommen, erfuhr man letzte Woche bei Infobib samt Erklärung, wie es funktionieren soll.

Das Grimme-Institut hat sich auch sonst eingehend mit dem Internet beschäftigt und die Qualität verschiedener Seiten beurteilt. Die Preisträger des „Grimme Online Award 2011“ sind nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Darunter sind einige interessante Links.

Und noch ein Preisträger. Die Bibliothek des Jahres 2011 wurde gekürt (via NRW-Blog). Gewonnen hat die Anton-Saefkow-Bibliothek im Berliner Bezirk Lichtenberg. Hier bemüht man sich insbesondere um die Integration von Spätaussiedlern aus Russland, berät bei Bewerbungen und dem Umgang mit Ämtern und kooperiert mit der Volkshochschule. Eine ausführliche Begründung und Fotos befinden sich auf den Seiten des DBV.

In Bibliotheken sind wir ja auch immer bemüht, unseren Nutzern etwas beizubringen, z. B. dass Lesen Spaß macht, wie man richtig nach Informationen sucht und wie man diese dann verwaltet. Nur wie lernen Menschen am besten, möglichst viel auf einmal oder lieber kleine Häppchen? Das war auch Thema in den Blogs. Makro- oder Mikrolernen fragt Fobikom-Blog und verweist auf eine interessante Betrachtung von Gabi Reinmann, die eher Makrolernen bevorzugt. „Iss nichts, was größer als dein Kopf ist“, empfiehlt dagegen ein Video (engl.)  auf bibliothekarisch.de und erklärt, was Mikrolernen ist. An dieser Stelle noch der Hinweis auf die Dokumentation zur gleichnamigen Session des BibCamp 2011. An drei ganz persönlichen Beispielen macht Fobikom-Blog schließlich deutlich, wie unterschiedlich Menschen lernen.

Wo wir gerade beim Lernen sind. NRW-Blog verweist auf einen Artikel von Zeit-online, indem es um die unzureichende Ausstattung der Schulen in Deutschland mit Schulbibliotheken geht, Standards Fehlanzeige.

Dafür findet man immer mehr Bücher aus vergangenen Jahrhunderten online im Internet, so auch die Bibliothek Darwins (via Infobib) und die Hamburger Adressbücher (via Netbib).

Und wer sich mehr für Theoretisches interessiert, z.B. für die Bibliothekswissenschaft als solche und die Wissenschaftsgeschichte, kam in der 26. KW auch auf seine Kosten. Es wurde ausführlich im IBI-Weblog und Libreas Blog darüber geschrieben.

The Librarian”, einen Film mit Legofiguren, der in der Bibliothek spielt, hat Netbib entdeckt. 🙂

BibCamp 2011: Microlearning – meine erste Session

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Kunst- und Mediencampus Hamburg

Als ich im Vorfeld des BibCamp als Themenwunsch „Microlearning“ las, war ich sofort begeistert. Kleine Einheiten beim Lernen von Sprachen und Kurzanleitungen/Screenshort/Screencast für verschiedene Computeranwendungen hatten mir selbst schon oft geholfen. Auch auf der Facebookseite unserer Bibliothek haben wir schon die ein oder andere Minianleitung (meist von externen Anbietern) eingestreut. Für Antwortmails an Nutzer oder Servicemails zu Alertings von Zeitschrifteninhaltenverzeichnissen hatte ich bereits selbst welche erstellt.

Doch eine Diskussionsrunde findet eben nur statt, wenn sie jemand anbietet. Leider sah es ganz danach aus, als ob „Microlearning“ dann wohl ausfällt. Als BibCamp-Neuling und ohne Moderationserfahrungen war mir zugegebenermaßen nicht ganz wohl bei der Sache, aber ich habe die Session dann trotzdem selbst angeboten. Schließlich soll man ja nicht immer alles von den anderen erwarten, sondern selbst etwas tun, vor allem, wenn man zu einem Mitmachcamp fährt.

Gleich vorneweg: Ich habe es wirklich nicht bereut! 🙂 In einer sehr angenehmen Atmosphäre konnten wir Erfahrungen, Meinungen und Informationen zu geeigneten Computeranwendungen austauschen. Dörte Böhner hatte bereits einige technische Anwendungen im E-Learningbereich ausprobiert, da sie an der Erstellung der E-Tutorials der UB Augsburg mitgearbeitet hatte.

Auch die Idee, die Wolfgang Ruge einbrachte, nämlich das Campusfernsehen für kurze Anleitungsfilme zu nutzen, fand ich sehr interessant. Als Sessionmoderator ist man auch dafür verantwortlich, dass die Anregungen dokumentiert werden. Deshalb belasse ich es hier beim Erlebnisbericht und verweise alle, die mehr darüber wissen möchten, auf die entsprechende Seite im BibCamp-Wiki, einer Gemeinschaftsarbeit der Sessionteilnehmer.  [Update 30.03.11]: Auf Berührungspunkte zwischen Medienpädagogik und Bibliothekswesen geht Wolfgang Ruge in seinem Gastbeitrag bei bibliothekarisch.de ein.

Übrigens dankeschön für das nette Feedback und das Lobkärtchen. 🙂

Written by lesewolke

13. März 2011 at 10:43