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Gelesen in Biblioblogs (15.KW’11)

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Erfreulich viele Teilnehmer des BibCamp 2011 hatten an der Umfrage zu der Veranstaltung teilgenommen. Nun ist die Auswertung online, berichtet BibCamp-Blog. Natürlich hat das Organisationsteam viel Lob bekommen und 90 Prozent der Teilnehmer wären auch gern das nächste Mal dabei. Ganz oben in der Beliebheitsskala der Sessions lagen Leidenschaft, Facebook und Ideenmanagement.

Für Bildung benötigt man Medien. Das ist kein Geheimnis. Der medienpädagische Kongress „Keine Bildung ohne Medien“ hat sich nun eigens mit diesem Thema befasst und kam zu dem Ergebnis „Die bisherige Phase des Aktionismus ist zu beenden, notwendig sind breitenwirksame und nachhaltige Maßnahmen.“ (via NRW-Blog).

Anne Christensen widmet einen Blogbeitrag der Informationskompetenz und meint, dass die hohen Ansprüche der Bibliotheken zwar gut klingen, aber so nicht umgesetzt werden (können). Bei aller Kritik gibt es jedoch interessante Verbesserungsvorschläge.

Die Brandenburger Schulbibliothek des Jahres wurde gewählt. Warum das gar nicht so einfach war, erklärt Basedow1764’s Weblog. Auf einige engagierte Projekte wird im Beitrag kurz eingegangen.

Sehr ausführlich äußert sich Bibliotheken als Bildungseinrichtungen zu dem Thema Netzaktivismus. Bedeutet es nun Engagement mit wenig Aufwand oder eine bessere Öffentlichkeitswirksamkeit für „echte“ Aktionen und der Start für Offline-Strukturen? Da besteht noch viel Forschungsbedarf.

Wie das Internet das Leben beeinflusst, beleuchtete auch ein Vortrag von Gunter Dueck auf der re:publica 2011. Er fragte sich unter anderem, wie die Kompetenzen der Zukunft aussehen müssen, wenn es doch so viele fachliche Informationen im Internet gibt, so dass sich jeder zu speziellen Fragen schlau machen kann und einem professionellen Berater da schnell überlegen ist. Was Herrn Dueck sonst noch sympathisch macht: „Meine Frau ist Bibliothekarin, also die hat Möglichkeiten …“ 😉 Text und Blog hat die Videoaufzeichung in seinen Beitrag eingebunden, fast 49 Minuten lang, aber nicht langweilig!

Keine ganze Minute dauert dagegen das Einstiegsvideo auf der neuen Youtube-Plattform von open-access.net. Damit wird auf unterhaltsame Weise in deutscher und englischer Sprache über Open Access aufgeklärt. Um eine Verbreitung zu erleichtern, wurde die Lizenz CC BY 3.0 Unported gewählt. Weitere Filme sollen folgen.

Apropos Open Access. Das Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics (SCOAP3) möchte die wichtigsten Zeitschriften der Hochenergiephysik in Open Access überführen. Pläne zu der Umsetzung wurden auf dem „decision-making meeting“ abgestimmt (via wisspub.net).

Lemy’s Blog entdeckte eine Datenbank mit Volltexten zu erziehungswissenschaftlichen Themen, die im Rahmen des Projekts European Educational Research Quality Indicators (EERQI) erstellt wurde.

Auch in dieser Woche gab es etwas zum Thema Mode, diesmal speziell für mutige Herren in der Bibliothekwelt. Dipl.-Bibl. Jens Klein stellt nämlich in einer Diashow seine bibliothekarische Krawattensammlung vor (via Haferklees Ausblicke).

Mein neuer Lieblingsspruch stammt aus einem Science-Fiction-Roman und lautet:  „Bibliothekare sind die geheimen Meister des Universums. Sie kontrollieren die Information. Verärgere niemals einen von Ihnen.“ 😉 Außerdem verrät Bib-Link in diesem Blogbeitrag (einer Übersetzung des Artikels von Kerith Page McFadden, CNN), welche Heldentaten amerikanische Bibliothekare für die Welt noch so leisten und leisteten.

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’11)

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Bei der Evaluation der Internetangebote der eigenen Bibliothek hilft der Leitfaden BibEval, fand netbib heraus. Man kann dabei nur die Webseite, den Bibliothekskatalog, die Fachdatenbanken oder gleich alles auf einmal untersuchen.

Fobikom-Weblog entdeckte auf den Internetseiten von Radio SWR2 die sechsteilige Reihe zu dem Thema „Wie das Internet die Bildung verändert″. Sie lief ab Mitte Februar und kann nachgehört werden. Ein Buch soll ebenfalls dazu erscheinen.

Fans von visualisierten, statistischen Daten kommen bei Deutsche Welle auf ihre Kosten. Hier kann man anschauen, wie sich die Online-Enzyklopädie Wikipedia in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Mitwirkenden, Bearbeitungen und neuen Artikel entwickelt hat.

Um den Einstieg in ein Thema zu finden, ist Wikipedia für viele die erste Wahl. Oft sind in den Artikeln relevante Literaturhinweise vorhanden, die eine Vertiefung erleichtern. Das könnte ausgebaut werden. Bereits im August 2010 gab es in Biblionik und Jakoblog Überlegungen, automatisch frei zugängliche Online-Publikationen, die eventuell zu den Artikeln passen könnten, vorzuschlagen und die Leser bewerten zu lassen, ob sie wirklich geeignet sind. Ein aktueller Beitrag in Biblionik verfolgt diese Strategie weiter und wird konkret.

Nach dem Begriff Publikationstyp sucht man vergeblich in Wikipedia. Hat er eher etwas mit dem Inhalt oder dem Trägermedium einer Veröffentlichung zu tun? Kann eine Publikation gleich mehreren Publikationstypen zugeordnet werden? Diesen Fragen ging Jakoblog in der letzten Woche nach.

Im vergangenen Jahr konnte man in den Blogs hin und wieder etwas zu VuFind, einem Open Source Bibliothekskatalog, lesen. Ein kommentierter Screencast (via Infobib) zeigt die aktuellen Möglichkeiten.

Auch der Europäischen Kommission wird zunehmend bewusst, dass es zahlreiche Werke gibt, deren Rechteinhaber sich einfach nicht mehr ermitteln lassen = verwaiste Werke. Das behindert die Digitalisierung, beispielsweise für die Europeana. Daher soll nun ein Vorschlag für eine EU-Richtlinie erarbeitet werden, zitiert Archivalia aus dem Newsletter des DBV vom März 2011.

Respekt für diese erfolgreiche Werbestrategie eines niederländischen Brillendesigners. Sie hat die Phantasie der Autoren von Libreas Blog zu einem ungewöhnlichen Beitrag inspiriert! 😉

Written by lesewolke

11. April 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’11)

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Die neue Ausgabe von LIBREAS mit dem Themenschwerpunkt „Wissenschaftskommunikation und Wissensorganisation“ ist erscheinen.  Artikel gibt es unter anderem zu ENCES e.V., einem europäischen Netzwerk, das sich mit den unterschiedlichen Regelungen zum Urheberrecht in Bildung und Wissenschaft beschäftigt, zu virtuellen Forschungsumgebungen in der Geschichtswissenschaft und zu einheitlichen Identifier für wissenschaftliche Autoren. In einem Podcast berichten zwei Bibliothekarinnen aus One Person Libraries über ihre Arbeit und den OPL-Arbeitskreis Berlin-Brandenburg.

Ebenfalls international betrachtet Globolibro die Bibliothekswelt und fand eine Studie, die den Wert britischer Bibliotheken für Forscher und Organsationen ermittelt.

One-Pager zeigt, wie eine Bibliothekswebseite speziell für mobile Endgeräte aussehen könnte. Ein Konzept, dass sich auf das Wesentliche beschränkt, meint Infobib und verlinkt auf den Code, der unter der CC-Lizenz by-nc-sa frei im Internet zugänglich ist.

InfoRapid Wissensportal (Screenshot)

Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi wirbt mit einer Funktion, die Webseiten in PDF-Dateien umwandeln und lokal auf dem eigenen Rechner speichern kann. Während sich bestimmt zahlreiche Anwender darüber freuen dürften, gibt es Kritik im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken. Lambert Heller verweist auf bessere Möglichkeiten zur Speicherung der aktuellen Version der zitierten Internetseite lokal oder im Netz.

Wer Wikipedia visuell entdecken will, probiert das InfoRapid Wissensportal, gefunden von Netbib. Der Trend geht dazu, Daten im Internet abzulegen und Softwareanwendungen dort auch gleich zu nutzen. NRW-Blog entdeckte einen leicht verständlichen Beitrag zu  Cloud Computing im Internet-ABC.

Eine Präsentation zum Thema Bibliothekarinnen in der Modewelt findet man ebenfalls bei Netbib. 😉

Written by lesewolke

4. April 2011 at 04:00