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Posts Tagged ‘Normen

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’17)

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Die Karl-Preusker-Medaille wird in diesem Jahr an Dr. Claudia Fabian, Leiterin der Abteilung Handschriften und Alte Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek verliehen (via vdb). Der BID hebt in seiner Begründung die „sach- und zeitgemäße Vermittlung und Vernetzung in nationalen und internationalen bibliothekarischen Kontexten, „exzellent konzipierte Ausstellungen“ sowie „ihre maßgebliche Beteiligung an dem von der Europäischen Kom­mission geförderten multinationalen Projekt ‚Europeana Regia – eine kollaborative digitale Bibliothek königlicher Handschriften‘ “ hervor.

ZBW Mediatalk berichtete über Forschungsdatenprojekte der ZBW im Zusammenhang mit Open Science. Neben dem beliebten Wegweiser Auffinden. Zitieren. Dokumentieren, der DOI-Vergabe für Forschungsdaten und dem Journal Data Archive betreut die ZBW das DFG-finanzierte Projekt “Generic Research Data Infrastructure“ (GeRDI), dessen Ziel die Vernetzung deutscher Forschungsdatenspeicher ist und in die European Open Science Cloud einfließen soll.

Globolibro stellte Beispiele aus Bibliotheken vor, die sich auch als Labor rund um digitale Technologien sehen.

Ilona Munique (Blog Wega-Team) eröffentlichte ihre Mitschrift der Fortbildung “Lebenslanges Lernen im Beruf: Individuell, virtuell, informell?” und bezieht dies auch auf Bibliotheken (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Zeitschrift BuB veröffentlichte das „Dossier Integration“ als frei verfügbare PDF-Datei, eine Sammlung relevanter Artikel, die von 2015 bis 2017 in der Zeitschrift veröffentlicht wurden (via Fachstelle ÖB NRW).

In einem Urteil vom 27.7.2017 beschäftigte sich das Hanseatisches OLG Hamburg ausführlich mit DIN-Normen und unterstreicht letztlich deren Status als geschützte Sprachwerke (via Archivalia).

 

Written by lesewolke

2. Oktober 2017 at 16:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’13)

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Im 21. Jahrhundert kommt man schnell an benötigte Literatur?! Also, so einfach ist das nun auch wieder nicht. Karsten Schuldt lies uns in seinem Blogbeitrag bei Bibliotheken als Bildungseinrichtung an seinen Erlebnissen in deutschen und Schweizer Bibliotheken teilhaben.

Station mit Locher, Heftklammerer und Schneidemaschine

Station mit Locher, Heftklammerer und Schneidemaschine

„Haben Sie einen Locher/Tacker?“ ist eine beliebte Frage von Studierenden. Auf einen Beitrag von College & Research Libraries News zum Leben und Sterben von Heftklammermaschinen in wissenschaftlichen Bibliotheken verwies Library Mistress und verlinkte auf das Foto einer Station mit Bürogeräten der Loughborough University Library (siehe rechts).

Über den „Raum der Stille“ in der geschäftigen Universitätsbibliothek Tübingen berichtete ein Online-Artikel der Stuttgarter Zeitung (via Netbib).

Mit dem Thema Inklusion in Bibliotheken setzte sich Wolfgang Kaiser in Bibliothekarisch.de auseinander. Dazu gehört neben barrierefreien Zugängen zum Gebäude und auf den Internetseiten auch ein Literaturangebot in leichter Sprache, damit die Bibliothek von vielen Nutzern der unterschiedlichsten Voraussetzungen genutzt werden kann.

Bibliotheken sollten auch an ausländische Nutzergruppen denken. Das BiblioteksCenter for Integration (SBCI) in Aarhus erwirbt zentral fremdsprachige Literatur für die öffentlichen Bibliotheken in Dänemark. Deutsche Bibliotheken können ebenfalls über SBCI bestellen, müssten dann allerdings die Versandkosten tragen, schrieb BuB (via NRW-Blog).

Netbib erläuterte, wie man mit Hilfe von Suchmaschinen eine Stichwortsuche auf den Seiten von Open-Access-Zeitschriften startet (falls es dort keine eigene Suchfunktion gibt).

Was passiert eigentlich, wenn sich die Bibliotheksbenutzer nicht an das Urheberrecht halten? Und welche Pflichten haben Bibliotheksmitarbeiter, um dies zu verhindern? Markus Andreas Lohmann geht in der 337. Berliner Handreichung „Zivilrechtliche und strafrechtliche Sanktionen bei unerlaubter Vervielfältigung eines urheberrechtlich geschützten Werkes“ u.a. auf diese Fragen ein (via Bibtexte).

Im Oktober 2013 wurde DIN 1505-2 „Titelangaben von Dokumenten; Zitierregeln“ zurückgezogen. Was bietet der international gültige Nachfolger DIN ISO 690:2013-10? Infobib hat in diese neue Norm zu Zitierregeln geschaut und den Passus gefunden, dass Zeitschriftentitel abgekürzt werden dürfen, wenn kein „Risiko der Mehrdeutigkeit“ besteht. Ist das wirklich eine gute Idee?

Internetseiten und Seiten in sozialen Netzwerken sind in vielen Bibliotheken inzwischen nicht mehr wegzudenken. Ein Beitrag von NRW-Blog beschäftigte sich nun mit der Frage, mit welchen Zielen Bibliothekskunden die entsprechenden Internetseiten besuchen, und was sie bei Seiten in sozialen Netzwerken erwarten.

Foto: Loughborough University Library bei Flickr (Lizenz: CC-By 2.0)

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’13)

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Der Bundesgerichtshof hat nun über die praktische Umsetzung des § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG im Streit zwischen der Fernuniversität Hagen und dem Alfred Kröner Verlag eine Entscheidung gefällt. Demnach gelten 12 Prozent des gesamten Werkes als „kleine Teile“. Weiterhin ist es in Ordnung, wenn die hochgeladenen Seiten „den Unterrichtsstoff nicht nur verdeutlicht, sondern auch ergänzt hätten“. Mit dem Ausdrucken und Abspeichern hatte der BGH ebenfalls eine Probleme. Bisher ist noch nicht endgültig geklärt, worin ein angemessenes Lizenzangebot besteht. Das soll nun das Berufungsgericht prüfen (gesamter Text siehe Pressemitteilung des BHG, Archivalia oder Inetbib).

Und noch ein Rechtsstreit: Die gemeinnützige Organisation Public.Resource.Org möchte die Bürger auf die rechtlichen Grundlagen ihres Landes aufmerksam machen und hat u.a. auch DIN veröffentlicht. Das gab natürlich Ärger. Heise online berichtete über den Streit. Archivalia hat sich ebenfalls schon mal über den problematischen Zugang zu DIN geärgert (via Netbib).

Nach der Wahl hatten SPD und CDU ausführliche Koalitionsgespräche geführt. Nun wurden sich die Parteispitzen einig. Ronald Kaiser sah sich den Koalitionsvertrag an und schrieb in seinem Blog eine Zusammenfassung, was für Archive, Bibliotheken und Informationseinrichtungen von Bedeutung sein könnte. Das Urheberrechtsbündnis und die Buchbranche äußerten bereits ihre Meinung zum Vertrag.

Können Bibliotheken E-Books kaufen?“ – für alle, die keine Zeit hatten am Webinar des dbv mit diesem Thema teilzunehmen, gibt es jetzt den Mitschnitt zum Nachhören (via NRW-Blog).

Zukunftsorientiert geht des in den Bereichen von Bibliotheken zu, die sich Makerspace oder ähnlich nennen. In einem Beitrag zeigte die Zukunftswerkstatt Beispiele dafür und erklärte den Sinn der Makerspaces, denn dort „können die Bibliotheksbesucher allein, unter Anleitung oder gemeinsam mit anderen neue Technologien und Werkzeuge testen, sich eine Meinung bilden, an innovativen Entwicklungen partizipieren, neue Kompetenzen entwickeln und die selbst erstellten Produkte verwenden oder (digital oder analog) weiterverarbeiten.“

Weihnacht_II_Leo_PompinonIn einem ausführlichen Beitrag im Libreas Blog ging Karsten Schuldt auf drei englischsprachige Werke ein, die sich kritisch mit Information Literary auseinandersetzen.

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Top-10-Liste der besten Werkzeuge für das E-Learning, gebloggt von Dashburst. Und gleich noch mal Top 10 vom gleichen Blog, diesmal die besten Alternativen zu PowerPoint-Präsentationen bei STN.

Auch in diesem Jahr präsentierte Bibliothekarisch.de wieder „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender„. Dankeschön für diese tolle Zusammenstellung! 🙂

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek 2012, Themendienst 12)