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Posts Tagged ‘Nutzerbefragung

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’20)

In seinem neuesten Beitrag im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung befasste sich Karsten Schuldt mit  einer vergessenen bibliothekarischen Aufgabe – der Lesesoziologie. Sollte man sie wieder aufleben lassen? Lange Zeit untersuchten Bibliotheksmitarbeiter, was gelesen wird, warum und welche Wirkung es hatte. Die Vorlieben der Leser zu kennen, war beispielsweise für den Bestandsaufbau erwünscht. Je nach politischem System hatte man auch das Ziel, die richtigen Interessen zu fördern bzw. zu schauen, ob die bibliothekarische Arbeit in diesem Sinne Fürchte trug, welche sozialen Schichten erreicht wurden usw.

Corinna Roeder, Direktorin der Landesbibliothek Oldenburg, erläutert in einem Interview die Hintergründe der Aussonderungen von gedruckten Beständen in Bibliotheken und worauf man achten sollte, damit Werke nicht generell verloren gehen, siehe Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn.

Beispiel für eine Bibliotheksvariante der #dollypartonchallenge

Die Fachstelle ÖB NRW stellte die niederländische Stadtbibliothek in Schiedam vor. Sie wurde 2015 neu eröffnet, nachdem man eine denkmalgeschützte historische Markthalle dafür umgebaut hatte. Eine Besonderheit sind die vielen Pflanzen. Außerdem machen Regale und Buchtröge aus Kartonagen sie zu einer echten grünen Bibliothek.

Ebenfalls im Blog der Fachstelle ÖB NRW findet man die drei Preisträger des b.i.t.online-Innovationspreises 2020.

Der Romanistik-Blog machte auf die Möglichkeit aufmerksam, dass bis Ende 2020 Zeitschriften, die gern auf Open-Access umstellen und auf dem Server Open Library of Humanities (OLH) gehostet werden möchten, sich um eine Förderung bewerben können.

Ein Netztrend, an dem sich auch schon einige Bibliotheken beteiligt haben, ist die #dollypartonchallenge. Hier wird gezeigt, wie man sich in unterschiedlichen sozialen Netzwerken präsentieren würde. Die Country-Sängerin Dolly Parton hatte Mitte Januar eine Collage in diesem Stil gepostet bei Instagram gepostet und damit eine kreative Welle ausgelöst. 🙂

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3. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’20)

Eine Nachlese zu ihrer eLecture „Open Educational Resources: How to? Do’s & Dont’s!“ veröffentlichte Elke Höfler im Blog Digitalanalog (via Archivalia). Neben Tipps zur Nutzung und einer Verlinkung zur Videoaufzeichung gibt es auch nützliche Hilfsmittel wie den Lizenzgenerator. Die UNESCO erarbeitete Richtlinien für OER-Policies (via Biboer).

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib die Vier-Ecken-Methode vor. Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Begriffen.

Welches Können und Wissen benötigen Kursleiter? Zwei Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Betriebspädagogik der Universität Konstanz führten dazu eine Umfrage durch. Wb-web veröffentlichte die Top 10 (via Fortbildung in Bibliotheken).

Easy feedback – ein Tool für Umfragen sah sich Fortbildung in Bibliotheken an. Es gibt auch eine kostenfreie Variante (max. 10 Fragen & 100 Teilnehmer pro Umfrage).

Die Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare gründete die Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit in Bibliotheken“. Es soll jedoch nicht um bauliche Barrieren gehen, sondern um den Zugang zu veröffentlichten Werken, siehe VÖBBlog.

Nun sind auch die Auswertung des BibChatDeWie kann bürgerschaftliche Partizipation in der Bibliothek aussehen?“ und das Wakelet online verfügbar.

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27. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’20)

Lange Zeit wurde verhandelt, nun ist der DEAL-Springer Nature-Vertrag abgeschlossen (via Inetbib). Die Hochschulrektorenkonferenz veröffentlichte eine Pressemitteilung. Die Eckpunkte des Vertrages stehen auf der Projektseite.

Mit einem Rückblick auf das letzte Jahr und einem Blick auf neue Trends startete BibChatDe ins Jahr 2020. Eine Zusammenfassung kann man im Blog und die Tweets bei Wakelet nachlesen.

Sehr nützlich ist ein Poster mit fünf Tests mit den wesentlichen Fragen, die man vor und bei der Erstellung von sinnvollen Umfragen berücksichtigen sollte, zu finden im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung.

Elektronische Laborbücher können Forschungsdaten enthalten, deren dauerhafte Speicherung und Einbindung in Forschungsumgebungen und Repositorien sinnvoll wären. In der Online-Zeitschrift GMS Medizin — Bibliothek — Information 3/2019 ist dazu ein Beitrag erschienen (via MedInfo). Darin wird auch auf den ELN-Wegweiser „Elektronische Laborbücher im Kontext von Forschungsdatenmanagement und guter wissenschaftlicher Praxis – ein Wegweiser für die Lebenswissenschaften“ der ZB Med verwiesen.

Fortbildung in Bibliotheken stellte drei Doodle-Alternativen für die Terminplanung und -findung vor.

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13. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’19)

Über verschiedene Methoden zur Nutzerbefragung mit dem User Experience Baukasten des ZBW drehte sich ein Hands-on-Lab auf dem Bibliothekskongress. Dörte Böhner veröffentlichte ihre Mitschrift auf Bibliothekarisch.de. Außerdem gibt es im gleichen Blog noch eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion zur Debattenkultur.

Die Oberhessische Zeitung berichtete über den Hessischen Schulbibliothekstag in Alsfeld. Er wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Schulbibliotheken veranstaltet (via Fortbildung in Bibliotheken). Besonders beliebt waren die Book Slam-Workshops.

Libreas Blog ging auf zwei Studien aus den USA zu Makerspaces ein und erläuterte, was Bibliotheken mit Makerspaces daraus lernen könnten. Die Technik allein reicht hier nicht. Man muss Arbeit investieren, wenn dort tatsächlich eine Community entstehen und Geräte nicht nur als Mittel zur Umsetzung persönlicher Projekte dienen sollen.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf die Datenbank Mathetik – E-Learning Honigtopf. Hier kann man verschiedene Online-Tools finden. Ich habe allerdings eine Möglichkeit zum Browsen vermisst.

Das Bibliotheksportal stellte die internationale Norm ISO 21248 für Nationalbibliotheken vor (via VÖBBlog). Es werden 34 Indikatoren zu den Tätigkeiten erläutert sowie Fragebögen für eine Ermittlung der Wirkung für verschiedenen Nutzergruppen angeboten.

Fachstelle ÖB NRW meldete, dass die Internetseite der Rechtskommission des Deutschen Bibliotheksverbandes mit den Gesamtverträgen aktualisiert wurde. Das gilt beispielsweise für Terminals in Bildungseinrichtungen (§60e Abs. 4 UrhG), die Fernleihe (§60e Abs. 5 UrhG) sowie eine Tarifliste für den Direktversand.

Die Universitätsbibliothek Graz veröffentlichte ein Video, in das Phänomen „Fake Journals“ erklärt wird, siehe VÖBBlog.

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8. April 2019 at 07:45

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’16)

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Medinfo machte auf den Beitrag zur „Usability-Untersuchung des neuen ZB MED-Suchportals LIVIVO“ in der Online-Zeitschrift GMS Medizin — Bibliothek — Information aufmerksam. Hier wurde auf Probleme bei der Nutzung des Suchportals wie fehlende Funktionen, Störfaktoren wie zu große Darstellung der einzelnen Treffer auf der Liste sowie Misserfolge bei der Lösung der Aufgaben. Beispielsweise „scheiterten noch 50% von ihnen daran, bereits gesetzte Suchfilter wieder zu entfernen.„.

Und wenn die literarischen Angaben nicht hundertprozentig stimmen? Finden die Rechercheprofis die Fehler? Archivalia testete die Mailauskunft von 11 deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken und vergab Schulnoten.

Wenn Roland Reuß für die FAZ eine Schimpftirade schreibt, dann ist das Thema natürlich Open Access. Die Open-Access-Strategie des BMBF (siehe 38. KW’16) erboste den Wissenschaftler.  „Immerhin scheint er wieder etwas mehr Engagement in seine sprachlichen Bilder und Schöpfungen zu stecken“ bescheinigte Libreas Blog dem Pamphlet. Blogschreiber Ben Kaden zeigte sich trotzdem wenig beeindruckt vom Inhalt und meinte: „Im Jahr 2016 ist dieser Popanz auch mit 5.0 allerdings so einschüchternd wie ein Spuk unterm Riesenrad.“, denn neue, klare Argumente wird man nicht entdecken.

Mit der Bewertung von Forschungsergebnissen beschäftigte sich Ulrich Herb. In einem Vortrag verglich er verschiedene Messmethoden, wie den Journal Impact Factor, Hirsch-Index, Altmetrics und Google Scholar, siehe Scinoptica.

Automatisch erzeugte Peer Reviews durch eine Software? Das probierten Wissenschaftler der Universität Triest.  Die Wissenschaftler im Test waren in 25 Prozent der Fälle mit den Schlussfolgerungen des Fake Reviews einverstanden, obwohl die Sätze automatisch aus Texten echter Reviews entnommen und neu zusammengestellt wurden, schrieb Times Higher Education und bezieht sich dabei auf den Konferenzbeitrag (nicht frei verfügbar) der International Cross Domain Conference, CD-ARES 2016 zu diesem Experiment (via Infobib).

Die Koordinierungsstelle Netzwerk Stiftungen und Bildung veröffentlichte die BroschüreFörderprogramme zur Integration von Neuzugewanderten durch Bildung„, aufgeteilt in Bundes- und Länderprogramme (via NRW-Blog).

Bereist im 9. Jahrhundert gab es die Al-Qarawiyyin-Universität in Fes (Marokko). Nach mehreren Jahren Restaurierung öffnet nun die Bibliothek und soll damit die älteste noch bestehende Bibliothek sein, schreibt The Guardian (via Archivalia).

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4. Oktober 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’16)

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Illustration TwitterAm 2. Februar 2016 fand der #EDchatDE Nummer 113 statt. Bei diesem Twitterchat, der jede Woche Dienstag von 20-21 Uhr durchgeführt wird, treffen sich Twitterer, die sich für Bildungsthemen interessieren. Das Thema in dieser Woche lautete “Die Bibliothek und das Lernen der Zukunft”. Das rief auch einige Twitterer aus dem Bibliothekswesen auf den Plan. Ich war ebenfalls neugierig auf diesen Twitterchat. Die neun Fragen wurden bereits im Vorfeld im Blog von #EDchatDe veröffentlicht. Es war gar nicht so einfach, schnell mitzulesen und noch etwas beizutragen (hier kurz ein paar Tweets als Storify).

ZBW-Talk sah sich Snapchat an. Hier handelt es sich um ein Tool, welches vor allem zum Teilen von Fotos und Videos (Filmlänge max. 10 Sekunden) genutzt wird. Nach 24 Stunden werden die geteilten Inhalte gelöscht. Beliebt ist das Netzwerk besonders bei Jugendlichen. Birgit Fingerle hat ihrem Beitrag auch einige Ideen für den Einsatz für Bibliotheken parat: „Tutorials, ein Blick hinter die Kulissen, den Einsatz von Bibliotheksservices live demonstrieren, Reisen oder die oben genannten Berichte von Veranstaltungen.“ Eine Infografik zur Nutzung von Snapchat teilte Bibliothekarisch.de.

Das Institut für Demoskopie Allensbach veröffentlichte nun die Ergebnisse einer Befragung zur Zukunft der Bibliotheken in Deutschland (via NRW-Blog). Die zahlreichen Grafiken werden die Erwartungen und Erfahrungen der Nutzer und Nichtnutzer an öffentlichen Bibliotheken dargestellt.

Globolibro berichtete über die Cedar Rapids Public Libray im Bundesstaat Iowa (USA). Für eine bessere Zukunftplanung führte die Bibliothek eine Interviewrunde mit 40 Bürgern vor Ort durch.

In einer Stellungnahme zum Entwurf des Bibliotheksgesetzes in Schleswig-Holstein sieht der Börsenverein des Deutschen Buchhandelt die Mitwirkung wissenschaftlicher Bibliotheken bezüglich Open Access „so, dass die Bibliotheken ausschließlich vorhandene OA-Angebote von Institutionen und Verlagen erschließen, nicht jedoch selbst OA-Initiativen ergreifen.“ (via Netbib). Im Gegensatz dazu wünscht sich Dr. Tobias Wulf in seinem Blogbeitrag „Open Access – eine optimistischere Perspektive“ von den Universitäten und Forschungsorganisationen „nutzerInnenfreundliche (!) Repositorien und goldene Open Access-Plattformen“ sowie „unermüdliche Beratung und Überzeugungsarbeit“ (via Archivalia).

Bei Deutschlandradio Kultur erläuterte Kolja Mensing, warum die Buchpreisbindung für E-Books eher ungünstig ist (via Archivalia). Denn bei zu hohen Preisen werden die Leser immer mehr dazu übergehen, Flatratangebote zu nutzen.

Architektonisch sehenswert, aber leider nicht ganz dicht ist die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin. Über einen Dachschaden, der aktuell nur mit vielen kleine Eimern aufzufangen ist, berichtete die Berliner Morgenpost (via VÖBBlog).

Grafik: OpenClipartVectors bei Pixabay (Lizenz: cc0)

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’16)

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Irgendwie scheint es immer so, als ob einfach Medien mit Kindern und Jugendlichen zusammengebracht werden müssten – und dann ist es Leseförderung.“ Doch Karsten Schuldt würde in Bibliotheken als Bildungseinrichtung gern mal genauer wissen wollen, was es mit der Leseförderung auf sich hat: welche Bücher, warum gerade diese und andere nicht. Geht es um Freude am Lesen oder um Sinn-entnehmendes Lesen bzw. gibt es auch strategische, pädagogische Ziele bei Veranstaltungen / der Buchauswahl oder spielt das keine Rolle (mehr)?

Warm, trocken und WLAN – das können durchaus Gründe sein, eine Bibliothek zu besuchen. Und so mancher zieht dann wenigstens noch das ein oder andere Buch aus dem Regal und legt es vor sich. Sind solche „Alibibücher“ wirklich nötig, um Plätze zu belegen ohne die eigentlichen Bibliotheksdienstleistungen nutzen zu wollen, fragte Lib{cache in seinem Blogbeitrag.

Auf das Nutzermonitoring der Berliner Bibliotheken vor allem hinsichtlich der Schulbefragung ging Basedow1764’s Weblog ein.

Netbib fand bei Twitter den Hinweis auf eine Weltkarte mit öffentlichen Bücherschränken.

Stiftsbibliothek St. Gallen

Stiftsbibliothek St. Gallen

Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Stuttgart veröffentlichte zahlreiche Medienlisten rund um das Thema Flüchtlinge (via NRW-Blog).

Der zusammenfassende Beitrag „Open-Access-Beratung in der Bibliothek: Wie berate ich meine Zielgruppe?“ von Jasmin Schultz mit Tabellen zu Beratungsthemen und -formaten erschien im Heft 3/2015 der Online-Zeitschrift „GMS Medizin – Bibliothek – Information“.

Bei ZBW-Talk empfahl Birgit Fingerle 7 Trendthemen, die Bibliotheken im Jahr 2016 im Auge behalten sollten. Unterem anderem dabei sind Virtual Reality, Live-Streaming und Messaging.

Infobib erklärte was Boxplots sind. Hier handelt es sich um eine Form der Visualisierung von Daten.

Sie ist faszinierend und sehenswert – die Stiftsbibliothek St. Gallen. In einem Dokumentarfilm wird diese altehrwürdige Bibliothek nun vorgestellt, siehe VÖBBlog.

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11. Januar 2016 at 09:00

Marketingstrategien und Imagekampagnen beim #bibtag14

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In der NuMoB-Studie = Nutzungsmonitoring in Bibliotheken, die Charlotta Hardtke-Flodell von der ZLB vorstellte, wurden immerhin 14.000 Probandinnen befragt, manche Face-to-Face bzw. über ein Online-Formular. Es stellte sich heraus, dass die aktiven Nutzer vielseitige Interessen haben. Die Theorie, dass man als Kind eine Bibliothek besucht haben müsste, um später Bibliotheksnutzer zu sein, konnte nicht bestätigt werden. 39 Prozent der Nutzer sind berufstätig. Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen könnten laut Frau Hardtke-Flodell sein, dass man auf den hohen Teil der Berufstätigen schaut, ob dies mit den Öffnungszeiten kompatibel ist. Bibliotheksangebote könnten auch an anderen Orten präsent sein, z.B. beim Kinderarzt, in Vereinen oder Orten der Weiterbildung.

Beispiele für Marketingstrategien für E-Medien zeigten Frauke Schade & Sebastian Mundt im Vortrag „Das Unsichtbare sichtbar machen“. Aus Sicht des Kunden passend und sympathisch soll die Werbung sein. Ein Beispiel war die französische App Lekiosk, die versucht das Virtuelle damit zu überwinden, dass ein grüner Kiosk darstellt wird, wie ihn Pariser von den Metrostationen kennen. In einem weiteren Beispiel wird mit einem großen Kubus im Bahnhofsbereich für E-Book-Reader geworben bzw. diese als Geschenk für die Eltern angepriesen. Ansonsten war es eher ein theoretischer Vortrag mit vielen Schlagworten.

Keine Mühen scheute die ZBW bei ihrer Imagekampagne (siehe auch alles-finden-zbw.eu) die zum Ziel hat, die Angebote bundesweit bekannt zu machen. In den ersten zwei Phasen ging es um die „Positionierung als unkomplizierter und sympathischer Möglichmacher“. Mit einem Bild- und Storykonzept wird ­u.a. mit Postkarten, Lesezeichen, Aufkleber, Webbanner, Printanzeigen  (in den Zeitschriften des Hausese), Videospot und positiven Äußerungen von Nutzern geworben. Geplant sit eine Roadshow an Hochschulen. Respekt für diese Kampagne, die von einem Team der ZBW allein entwickelt wurde. Lediglich ein Fotograf sorgte für die professionellen Bilder.

 

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10. Juni 2014 at 06:30

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’14)

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Die meisten Hochschulbibliotheken sind Orte, die gern zum Lernen genutzt und besonders zu Prüfungszeiten überbevölkert werden. Und die Studierenden haben einiges dabei: Unterlagen, Schreibzeug, Laptops, Wasserflaschen … . Die Taschen und Rucksäcke dürfen in den meisten Bibliotheken nicht mit rein. Da heißt es umpacken in Körbe o.ä., falls denn noch welche da sind. Die Universitätsbibliothek Lüneburg hat nun diese Regel aufgehoben. Auch die Universitätsbibliothek Leipzig schaffte bereits die ungeliebte Garderobenpflicht ab, doch nicht zur Begeisterung aller Nutzer, wie die Diskussion im Blog zeigt (via Netbib).

Wer schon mal eine Hochschulbibliothek zu Prüfungszeiten gesehen hat, wird sich wohl über diese Frage wundern: „Braucht die Bibliothek noch einen Raum?“ Alexander Grossmann sprach sich in einem Leserbrief in Tagesspiegel eindeutig dagegen aus und meint vor allem den Neubau der Zentralbibliothek. Außerdem war der Professor schon seit 10 Jahren in keiner Bibliothek mehr. Ben Kaden hat sich im Libreas Blog die Argumente mal genauer angesehen.

Fragen wir doch mal unsere Nutzer, warum sie in unsere Bibliothek kommen! Einen praktischen Vorschlag zur ganz einfachen, analogen Umsetzung hat Bibliothekarisch.de bei Tumblr gefunden.

Und was wird gern gelesen? Jeden Monat veröffentlicht die bayerische Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken eine Hitliste, der am meisten ausgeliehenen Bücher, aus einer anderen Bibliothek (via NRW-Blog).

Nachdem Lib{cache in der letzten Woche die Twitteraktivitäten der öffentlichen Bibliotheken untersucht hatte, waren nun die Universitätsbibliotheken dran.

Noch keine Ahnung wie Twitter genau funktioniert?! Wilma’s gelungenes Videotutorial und Links zu anderen Anleitungen gab des bei Bibliothekarisch.de.

In einem Artikel im Bibliotheksdienst, der als Open Access gekennzeichnet ist, ging Rudolf Mumenthaler der Frage nach, warum Bibliotheken kaum Open E-Books in ihren Katalog aufnehmen. Neben Zweifeln an der Qualität und der Integration in Pakete sind es vor allem mangelnde Webseiten, auf man vom Katalogeintrag dann verlinken müsste. Die HTW Chur plant nun eine Plattform, auf der Open E-Books bibliotheksgerecht gespeichert werden können (via Netbib).

Seit dem 01.01.21014 gibt es einen neuen Rahmenvertrag zur „Betreiberabgabe für Kopiergeräte„. Laut NRW-Blog erfolgt keine pauschale Vergütung seitens Bund/Ländern mehr, sondern die Hochschulen müssen dem Vertrag beitreten, wenn sie Kopiergeräte der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Bibcomic stellte fest, dass die Informationsflut in den 1993 – 2003 – 2013 eher physisch geschrumpft ist.

Leiden Sie an Bibliophilie? Eine Grafik mit den eindeutigen Anzeichen für diese „Krankheit“ teilte Bibliothekarisch.de. 😉

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24. Februar 2014 at 08:05

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’13)

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Für viel Wirbel sorgte zum Wochenanfang der Beitrag von Kathrin Passig in der Zeit. Sie machte sich über die Zukunft der Bibliotheken Gedanken und hält Bibliotheken für Papiermuseen. Gleich mehrere Bibliotheksblogger hielten dagegen. Schneeschmelze geht z.B. weniger zum Schmökern und für Zufallsfunde in die Bibliothek, „sondern um gezielt auf bestimmte Informationen zuzugreifen, die es anderweitig entweder gar nicht oder nur zu Mondpreisen gibt.“ Zufallsfunde sind auch für K. Graf von Archivalia kein Grund Bibliotheken hervorzuheben, die Bewahrung von Altbeständen dagegen schon. Ben Kaden vom Libreas Blog sieht eher Forschungsbedarf in der Tatsache „Überraschend ist, dass das Vorhandensein heimischer Breitbandzugänge ebenso wenig wie frühere Medienkonkurrenten so viele Menschen nicht davon abhält, doch ab und an in die Bibliothek zu gehen.“ Er meint, dass digital und Papier ganz gut nebeneinander existieren können und eher die Vielfalt der Möglichkeiten zählt, sowohl für rationale  Anwendungen als auch für Vorlieben, die nicht rational bestimmt sind. Die „ganze Bandbreite von Bibliotheken mit unterschiedlichesten Aufgaben“ vermisste Martin Kramer in dem Artikel.  Außerdem fallen ihm neben der „Faszination des Lesens“ noch ganz viele Dinge ein, die eine Bibliothek der Zukunft tun könnte bzw. heute schon umsetzt.

iPadNach sechs Jahren wird die Kampagne „Treffpunkt Bibliothek“ beendet. Laut Pressemitteilung des dbv soll es ab 2014 eine neue Kampagne geben, „die die Arbeit der Bibliotheken und ihre Bedeutung als Orte für Bildung und Weiterbildung fokussiert.“ (via Netbib und NRW-Blog).

Auf einen Beitrag von Giga Android mit den 10 besten Seiten für kostenfreie E-Books verwies VÖBBlog.

Wirklich nett gemacht ist der Kinowerbespot für die Onleihe des ekzLibraryServices, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Futuristisch wirkt die Kinderbibliothek von Monterrey in Mexiko, denn die Regale sind als Teppichberge getarnt. Tolle Fotos dazu zeigt Gizmodo.

Einen Einblick in den Studienalltag und die Ansichten der Studierenden in den USA ermöglichte uns Cornelia Vonhof in Librarian in Residence. Während man in den USA keine Probleme in Studiengebühren aber dafür in Nutzungsgebühren sieht, ist es bei uns eher umgekehrt.

Auf die Ergebnisse einer Umfrage zu öffentlichen Bibliotheken in den USA inklusive Präsentation geht ein Beitrag bei Bibliothekarisch.de ein. Im Umgang mit neuen Technologien der Bibliotheken sind die Nutzer weniger zufrieden, aber Bibliothekare mögen sie gern. Interessant ist auch die Aufstellung auf Folie 12, wozu die Nutzer die Computer in den Bibliotheken verwenden.

Doch nicht nur in den USA macht man sich Gedanken, wo die Zukunft der Bibliotheken liegen könnte. Auch die Zukunftswerkstatt hat Beispiele für neue Betätigungsfelder gesammelt. Man weiß schließlich nicht, ob das mit den gedruckten Büchern als Hauptgeschäft ewig so weiter geht oder irgendwann nur noch ein kleiner Teil der Arbeit ist. Über seine Erfahrungen als Superheldenanwärter eines Social-Media-Workshops mit Christop Deeg berichtete Hans Walther Matheisen im NRW-Blog.

Tools für die Organisation von Aufgaben und Terminen wurden im 18. Teil der Ger 23 Mobile Things behandelt. Bibliotheksratte berichtete über ihre Erfahrungen mit solchen Werkzeugen.

Und wenn der Weg in die nächste Bibliothek zu weit ist, wird eine Fahrbibliothek benötigt. Dafür hat die entsprechende dbv-Fachkommission einen Checkliste erstellt, siehe Blog Fahrbibliotheken in Deutschland.

Foto:  Thomas Meyer für Treffpunkt Bibliothek

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11. November 2013 at 06:00

Inetbib 2013 – Internetseiten und Kataloge verbessern

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Verschiedene Vorträge beschäftigten sich mit der Nutzbarkeit der Internetangebote von Bibliotheken. Schonungslos aber mit Humor berichtete Prof. Dr. Ursula Schulz vom Department Information der HAW Hamburg über ihre Erfahrungen aus 10 Jahren Usability-Evaluation virtueller Fachbibliotheken (Abstract).

Ein wesentliches Problem ist oft die Verwendung von Fachbegriffen, mit denen die Anwender nichts anfangen können: lieber Volltext statt URL, Bücher aus anderen Bibliotheken bestellen statt Fernleihe. Nützliche Labels anstelle korrekter Labels lautet das Motto! Webdesigner mögen vielleicht lieber schlagkräftige Einzelwörter, aber die Verständlichkeit sollte Vorrang haben.

Auch die Anzeige unserer Katalogsätze ist für Nutzer oft alles andere als übersichtlich. Es geht bei Bibliotheksangeboten im Netz nämlich nicht um uns, sondern das Anliegen der Kunden. Sinnvoll wären auch unterschiedliche Einstiege für verschiedene Zielgruppen. Und gleich noch ein Fazit der Expertin. Wenn man sich bemüht, überregionale Angebote zu schaffen, sollten sich diese nicht auf Europa beschränken, sondern wirklich international sein.

Prof. Schulz meinte eindringlich, gleich bei der Entwicklung neuer Angebote die Kunden einzubeziehen und die Nutzbarkeit zu testen. Die, die darunter leiden werden, sollten im Vorfeld gefragt werden. In der Entwicklungsphase ist es außerdem noch viel einfacher, externe Sichtweisen einfließen zu lassen.

=> Über diesen Vortrag schrieb auch Hatori Kibble. Update 18.4.2013: Inzwischen gibt es auch einen Konferenzbeitrag von Ursula Schulz auf dem Repositorium der TU Dortmund.

Die MitarbeiterInnen des Bibliotheks- und Informationssystem Oldenburg hatten offensichtlich schon von solchen Dingen gehört und diese bei der Einführung von Primo und der Überarbeitung der Internetseite im Einsatz. Nun berichtete Kerstin Schoof in „Digitale Dienstleistungen und ihre Nutzung“ von den Erfahrungen, vor allem von Videofeedbacks (Abstract). Dabei werden Nutzer beim Lesen und Navigieren auf der Internetseite gefilmt, während sie ihr Handeln und ihre Überlegungen laut kommentieren.

Das Ziel bestand natürlich darin, schon während der Entwicklung zu testen, ob die Nutzeroberfläche inituitiv und von der Wortwahl verständlich wäre. Und bei Kommentaren, wie „Das ist auch super, wenn man es weiß.“ weiß man dann eben gleich, wo noch Verbesserungen nötig sind. Durch zu viele aufgeklappte Filtermöglichkeiten fühlten sich Probanden auch etwas überfordert.

=> Weitere Informationen dazu und zu weiteren Evaluationsmethoden sind im Open Knowledge Pad sowie bei Hatori Kibble enthalten. Update 18.4.2013: Link zu den Folien von Schoof/Diekmann.

Folie aus Wachgeküsst / Brenner, Lorenz

Folie aus Wachgeküsst / Brenner, Lorenz

Das Anliegen des märchenhaften Vortrags „Wachgeküsst: Die Geschichte vom aktiven Katalognutzer“ von Simon Brenner & Miriam Lorenz war nicht das Finden von Informationen sondern um das Mitmachen der Bibliotheksnutzer (Abstract). Bisher neigten Bibliothekskunden kaum dazu, angebotene Bewertungs- und Rezensionstools auch aktiv zu bedienen. Um bereits einen Datenpool zu haben, nutzte ein Projekt der Fachhochschule Köln, an welchem sich 24 Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen beteiligten, die Informationen von LibraryThing. Aber man wollte die eigenen Nutzer nun ebenfalls bewegen, Rezensionen beizusteuern, welche jeweils in allen teilnehmenden Bibliotheken sichtbar sind. Tatsächlich gelang es bisher über 2500 Rezensionen zu erreichen. Und wer glaubt, dass automatisch die größeren Einrichtungen mit höherer Nutzerzahl hier vorn lagen, wurde eines besseren belehrt. Die zweitkleinste Einrichtung lag mit 500 Rezensionen vorn. Der persönliche Einsatz der 2 1/2 Mitarbeiterinnen hatte dies erreicht. Auch Sommerleseclubs und Kooperationsprojekte mit Schulen waren in einigen Einrichtungen von Erfolg gekrönt.

=> An dieser Stelle ebenfalls wieder der Hinweis auf die virtuelle Mitschrift von Dörte Böhner und einen Blogbeitrag von Hatori Kibble. Update 13.3.13: Auch im Vortrag „Auf dem Weg zum interaktiven Bibliothekskatalog in Öffentlichen Bibliotheken“ Dirk Ehlen, Bibliothekskongress Leipzig waren die 24 ÖBs in NRW und LibraryThing for Libraries noch einmal das Thema (siehe Mitschrift von Dörte, letzter Vortrag im Block). Update 18.4.2013: Nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam gestaltet sind die Folien des Wachgeküsst-Vortrags, die man nun auch online anschauen kann.

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12. März 2013 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’12)

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Zwei interessante Studien sorgten in der letzten Kalenderwoche für Aufsehen. Warum nutzen Menschen Bibliotheken nicht oder nicht mehr und klappt es eigentlich mit der Auskunft in Bibliotheken (persönlich, per Telefon, E-Mail oder Chat)? Ein Thema, worüber man mehr schreiben kann, wie es beispielsweise Karsten Schuldt in seinem Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung zur Telefonumfrage zum Thema Nichtnutzung tat. Da war mir mein Lesetipp zu den beiden Studien diesmal mehr als 2-3 Sätze wert, und deshalb gibt es ihn in Plan3t.

[Änderung 07.05.12]: iRights.info veröffentlichte eine neue Broschüre zum Thema Copyright & Co. mit Beispielen. Jeder, der heute mit der Erstellung von Medien zu tun hat, sei es in gedruckter Form oder im Internet, sollte sich damit auskennen.

Den Problemen, die sich aus den langen Schutzfristen für die Verbreitung und Digitalisierung von Werken ergeben (in Deutschland 70 Jahre nach dem Tod des Autors) widmet sich Spiegel online (via NRW-Blog). Im Sinne des Urhebers sind sie jedenfalls nicht. Denn dieser lebt ja dann schon lange nicht mehr.

Auf die frei zugängliche PublikationOpen-Access-Rechte in Allianz- und Nationallizenzen : eine Handreichung für Repository-Manager, Bibliothekare und Autoren“ verwies Inetbib. Und gleich noch eine Publikation zu OA, diesmal herausgegeben von Ulrich Herb „Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Für Aufregung sorgte die Diskussion um die Frage, ob sich die Informationswissenschaft nicht endlich selbst mehr dem Open-Access-Gedanken öffnen sollte. Aufhänger war die Zeitschrift „Information – Wissenschaft &  Praxis : IWP“, die sich dieser Entwicklung verschließt. Lambert Heller zeigt an Beispielen in der Inetbib, wie schwer es sich mit Nicht-OA-Zeitschriften heute arbeiten lässt (via LIS in Potsdam & Archivalia).

Wer sich darüber informieren will, wie es um das Projekt Deutsche Digitale Bibliothek steht, liest den Beitrag im Wikimedia-Blog.

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’12)

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In den Medien wurde viel über die Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek 2011“ berichtet. Eine Übersicht der Berichte in TV, Radio und Presse ist nun online (via NRW-Blog).

Wie man die potentielle Bibliothekskunden mittels Werbespots erreichen könnte, daran hatte sich schon die Filmhochschule Ludwigsburg anlässlich der oben genannten Aktionswoche probiert und immerhin über 10.000 Zugriffe auf den Webclip erzielt. Nun beschäftigte sich eine Projektarbeit der FaMIs des OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung mit diesem Thema. Eine eigene Internetseite stellt das Projekt vor. Dabei ist auch ein Werbespot entstanden (via Bibliothekarisch.de).

Für die Erforschung der Kunden kann man verschiedenste Methoden einsetzen. Ein Blogbeitrag in The growing organism verweist auf Videos, die solche Methoden vorstellen und speziell von Studierenden an der HAW Hamburg im Projekt Perle2012 für den Einsatz in Bibliotheken entwickelt wurden.

Einige interessante Beiträge enthielt das Heft 2 von 2012 der Zeitschrift „BuB, Forum Bibliothek und Information“. Fobikom-Weblog geht auf die Artikel zum Schwerpunktthema „Lernort Bibliothek“ ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Weiterbildung. Damit FaMIs hier nicht zu kurz kommen, ist es hilfreich, wenn Weiterbildungen speziell für FaMIs angeboten werden, meint ein weiterer Artikel in dem Heft (ebenfalls via Fobikom-Weblog).

Auf ein nett aufbereitetes Quiz zum Urheberrecht von Klicksafe verweist Netbib.

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’11)

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Umfragen mit Formularen, die online im Internet angeboten werden, liegen im Trend. In einem Blogbeitrag bei Plan3t.info wird die Software LimSurvey vorgestellt. Wenn man sich diese OpenSource-Software auf dem Server installiert hat, kann es losgehen. Wer allerdings den Aufwand einer Installation auf dem eigenen Server scheut, kann auch LimService nutzen, muss dann aber pro Antwort bezahlen. Eine weitere kostenfreie Anwendung für Umfragen ist oFb = onlineFragebogen, wie man in den Kommentaren erfährt. Auch wenn hier kein Download der Software und der erstellten Fragen angeboten wird.

Für Betreiber von Repositorien und solche, die es werden wollen, gibt es nun ein Wiki mit dem Namen Pedocs (via vascoda-Blog). Es beschäftigt sich nach eigenen Angaben mit dem „Aufbau eines fachlichen Dokumentenservers unter Berücksichtigung der Langzeitarchivierung“ zu konzeptionellen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen.

Die Geschäftspraktiken einiger Wissenschaftsverlage und das mangelnde Interesse der BibliothekarInnen bemängelt Netbib und verweist dabei auch auf einen gelungenen Artikel bei derFreitag, der sich recht schonungslos mit dem Aufwand der Fachblätter, wer was finanziert und letzendlich kaufen muss, auseinander setzt.

Klar, ein Hinweis auf meinen Blogbeitrag bei Plan3t.info vom Freitag „muss“ natürlich auch noch sein. :-)Dort bin ich mal der Frage nachgegangen, warum sich trotz einiger richtig guter Projekte und Entwicklungen vor allem im Web-2.0-Bereich Bibliotheksmenschen generell schwer mit neuen technischen Innovationen tun und auch frisch ausgebildete Absolventen, die neu in ein Unternehmen oder eine Bibliothek kommen, es nicht unbedingt leicht haben, daran etwas zu ändern.

In den Geschäften findet man bereits Kalender für 2012. Ein außergewöhnliches Exemplar hat Library Mistress entdeckt. Zwölf Männer, die in Bibliotheken arbeiten, haben sich fotografieren lassen.

Seit kürt Pimp my Bookcart die schönsten Bücherwagen und man staunt auf welche kreativen Einfälle BibliothekarInnen so kommen (via inetbib). 😉

Written by lesewolke

4. Oktober 2011 at 05:00

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’11)

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Die 35. Kalenderwoche war hauptsächlich geprägt von Studien und Umfragen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Entwicklung wissenschaftlicher Bibliotheken, die Ausbildung zukünftiger Bibliotheksmitarbeiter und die Nutzung sozialer Netzwerke.

Mit einer 5-tägigen Umfrage versuchte Ultra Bibliotheka Blogs zu ermitteln, welche Studieninhalte für zukünftige BibliothekarInnen an öffentlichen Bibliotheken als wichtig erachtet werden. 186 Personen haben abgestimmt. Das Ergebnis ist sicher nicht repräsentativ, aber dennoch sehr interessant. Ganz vorn dabei ist die Öffentlichkeitsarbeit gefolgt von Bestandsmanagement und Veranstaltungsmanagement (via NRW-Blog). Themen der Ausbildung sollten laut einem Drittel der TeilnehmerInnen auch Pädagogik und Konfliktmanagement sein. Mit dem Umfrageergebnis und einer weiteren Orientierung der Ausbildung in Richtung „Zukunftsqualifikationen“ wie Social Media, Marketing, Kommunikation und Management setzte sich Zukunftswerkstätter Christoph Deeg in einem Blogbeitrag bei Kulturbeutel auseinander.

Eine 10jährige Studie der American Library Association (ALA) Office of Research and Statistics ergab, dass in den USA der Bedarf an wissenschaftlichen Bibliotheken steigt. Das Internet hat demnach sogar zu einer Erhöhung der Nutzung von Bibliotheken als Raum geführt. Vielerorts wurden die Öffnungszeiten erweitert. Fernleihanforderungen und Dokumentlieferdienste konnten Steigerungen von 54% bzw. 62,9% verbuchen (weitere interessante Daten bei Bibliothekarisch.de und bei american libraries).

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist ebenfalls ein beliebter Forschungsgegenstand. So hat der Berufsverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nun eine Studie herausgegeben, bei der 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden. Online-Communities sind sehr beliebt. 76 Prozent der Internetnutzer sind mindestens in einer angemeldet, bei den unter 30jährigen sind es 96 Prozent (via NRW-Blog). Hier wird mal wieder klar, welche Bedeutung soziale Netzwerke spielen und warum Einrichtungen, die wahrgenommen werden wollen, dort unbedingt vertreten sein sollten. Die gesamte Studie kam man sich kostenfrei als PDF herunterladen.

Nicht nur die Ergebnisse von Umfragen werden gern in einer Rankliste oder als Balkendiagramm dargestellt, um die häufigsten Antworten oder geringe Relevanz zu verdeutlichen. Auch in vielen anderen Bereichen wird anhand sortierter Rankings verglichen, wer die höchsten Werte hat. Aber was sagen diese Zahlen eigentlich (nicht) aus? Kann man beispielsweise die Anzahl der Fans in Facebook bei öffentlichen Einrichtungen wirklich vergleichen? Kulturbeutel geht dieser Frage nach.

Mal angenommen, man wäre kein Mensch, sondern ein Buch geworden. Zu welchem Genre würde man dann wohl gehören? Wer es wissen möchte, beantwortet die Testfragen bei: Welches Buch bist Du? (erstellt von den KollegInnen der Stadtbibliothek Straubing) 😉