Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (11.KW’20)

Viele Bibliotheken reagieren mit Einschränkungen auf den sich in Europa ausbreitenden Coronavirus. Bibliothekarisch.de listete die entsprechenden Einrichtungen auf. Der BIB e.V. bietet eine Linkliste zum Thema an (via Netbib). Auch in Österreich hat man schon entscheidende Maßnahmen beschlossen, siehe VÖBBlog. Die digitalen Möglichkeiten öffentlicher Bibliotheken stellte Sebastian Pertsch in seinem Twitter-Thread dar, siehe Bibliothekarisch.de.

Vielleicht hat der ein oder andere nun Zeit für Open Educational Ressources. Bei OERinfo findet man einen Beitrag der alle #OERklärt-Videos und dazugehörige Materialien auflistet (via Fortbildung für Bibliotheken). Biboer verlinkte auf E-Book „Unterricht digital“ von Nele Hirsch.

Das Förderprogramm des Deutschen Literaturfonds, welches die Einladung von Autorinnen und Autoren an Schulen und Hochschulen finanziell unterstützen möchte (via Fachstelle ÖB NRW), könnte man sich dann für später vormerken.

Für die Aussage „Der 3. Ort ist tot.”, einem Blogbeitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung, gibt es eher andere als krankheitsbedingte Ursachen. K. Schuldt überlegte darüber hinaus, was man aus diesem eher gescheiterten Trend lernen könnte, und in welche Richtung wohl die nächsten Trends gehen könnten.

Zumindest virtuell wurde gefeiert: Lesewolke bloggt nun schon seit 10 Jahren (siehe gestrigen Beitrag). Das Blogportal de.hypotheses hatte seinen 8. Geburtstag.

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16. März 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’20)

Wb-web widmete sich dem Thema Open Educational Resources. Der Beitrag beantwortete Fragen nach dem wie und wo (via biboer).  Außerdem sind zudem Links zu medien- oder themenspezifischen Plattformen enthalten.

Das Jahrbuch der Deutschen Bibliotheken 2019/2020 gibt es auch als Open Access Ausgabe bei Harrassowitz (via vdb online).

Archivalia machte auf den Beitrag “Akademische Soziale Netzwerke und ihre Auswirkungen auf wissenschaftliche Bibliotheken“ von Thomas Nachreiner aufmerksam, zu lesen in der neuesten Ausgabe der Perspektive Bibliothek. Vor 10 Jahren wurde die 1. feste Stelle im Bereich Social Media (Stabi Hamburg) eingerichtet. Markus Trapp erinnerte sich in Text & Blog.

Von der Geschichte bis zur Gegenwart der digitalen Entwicklung betrachtete Kathrin Passig in ihrem Vortrag „alt – normal – digital“, eingebunden bei Archivalia. Ihr Twitter-Aufruf über Erfahrungen mit dem Thema Informatik zu Schulzeiten sorgte für viel Resonanz und wurde ebenfalls im Vortrag ausgewertet.

Ohne die bibliothekarischen Blogs gäbe es keine wöchentliche Blogschau auf Lesewolke. Deshalb herzlichen Glückwunsch an Bibliothekarisch.de zum 13. Geburtstag und netbib sogar schon zum 19.!

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17. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’20)

Eine Nachlese zu ihrer eLecture „Open Educational Resources: How to? Do’s & Dont’s!“ veröffentlichte Elke Höfler im Blog Digitalanalog (via Archivalia). Neben Tipps zur Nutzung und einer Verlinkung zur Videoaufzeichung gibt es auch nützliche Hilfsmittel wie den Lizenzgenerator. Die UNESCO erarbeitete Richtlinien für OER-Policies (via Biboer).

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib die Vier-Ecken-Methode vor. Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Begriffen.

Welches Können und Wissen benötigen Kursleiter? Zwei Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Betriebspädagogik der Universität Konstanz führten dazu eine Umfrage durch. Wb-web veröffentlichte die Top 10 (via Fortbildung in Bibliotheken).

Easy feedback – ein Tool für Umfragen sah sich Fortbildung in Bibliotheken an. Es gibt auch eine kostenfreie Variante (max. 10 Fragen & 100 Teilnehmer pro Umfrage).

Die Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare gründete die Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit in Bibliotheken“. Es soll jedoch nicht um bauliche Barrieren gehen, sondern um den Zugang zu veröffentlichten Werken, siehe VÖBBlog.

Nun sind auch die Auswertung des BibChatDeWie kann bürgerschaftliche Partizipation in der Bibliothek aussehen?“ und das Wakelet online verfügbar.

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27. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf die Informationsblätter des Starter Packs „Informationskompetenz für Teaching Librarians„. Hier gibt es praktische Tipps für die Kursplanung und eine 4teilige Reihe zur Didaktik .

Biboer entdeckte bei Twitter den Hinweis auf die kostenfreie BroschüreOpen Educational Resources (OER) für die Berufsbildung“ des Bundesinstitutes für Berufsbildung. CreatOERs ist ein Lernangebot für alle, die gern in einer Online-Gruppe freie Bildungsmaterialien erstellen möchten. Die 1. Runde startete im September (via Biboer). Fertige Tutorials und Lernmaterialien findet man auch in der Sammlung tub.torials, einem Angebot des Hamburg Open Online University. (via Biboer). Auch wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben ist dabei.

Die Top 200 Tools for Learning 2019 sind online (via Fortbildung in Bibliotheken). Den 1. Platz eroberte sich Youtube vor Google Search und PowerPoint. Gleich danach kommen die sozialen Netzwerke Twitter und LinkedIn.

Der Film „What do users say about library services for people experiencing homelessness“ der Stadtbibliothek Zagreb gewann den 1. Preis beim Wettbewerb „A Corto di Libri“.  Zu sehen ist er in einem Beitrag von Bibliothekarisch.de. „Im Video kommen obdachlose Nutzer, Ehrenamtliche und Unterstützer zu Wort. Sie sprechen dabei über ihre Situation und was ihnen die Kooperation mit der Bibliothek bedeutet.“.

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23. September 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’19)

Inzwischen wurden erste Eckpunkte des geplanten Springer-Nature-DEAL-Vertrages bekannt, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz. Neben der Euphorie der Verkünder gab es auch Kritik an diesen möglichen Vereinbarungen. Archivalia schimpfte über die 2750 Euro pro OA-Artikel. Auch Rainer Kuhlen hätte sich Open Access anders vorgestellt und sieht einen hohen Arbeitsaufwand, siehe zkbw-Beitrag: „Jetzt hat man sich gerade im UrhR von der Individualvergütung verabschiedet (vorübergehend jedenfalls), nun kommt in großem Stil eine Individualabrechnung für maximal 13.000 Beiträge auf die Bibliotheken zu und in der Abwicklungskette bis zum Verlag.„.  Der administrative Aufwand, die hohen Preise und „Nature“ nicht mal dabei  –  das wurde u.a. auch in einem Beitrag von Chemistry World bemängelt (via Archivalia).

Biboer stellte Portale und Listen mit Literatur zum Thema Open Educational Ressources vor. ZBW-Mediatalk beschäftigte sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von Open Science (in Engl.). Martina Trognitz probierte hingegen Open Science im Fellow-Programm Freies Wissen selbst aus und berichtete in den Mitteilungen der VÖB darüber (via VÖBBlog).

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3. September 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’19)

Nützliche deutschsprachige Veröffentlichungen zum Forschungsdatenmanagement hinsichtlich Strategieprozessen, Forschungsdaten-Policies, einem Train-the-Trainer-Konzept und Infos für Anwender präsentierte ZBW-Mediatalk in einem Blogbeitrag.

Ein Video der Coffee Lecture von Frank Waldschmidt-Dietz (Universitätbibliothek Gießen) zum Thema Open Educational Resources zeigt Biboer.

Christoph Deeg begleitete das 10jährige Projekt „Lernort Bibliothek“ und erzählte im Blog der Fachstelle ÖB NRW was es für ihn bedeutete.

Microsoft gibt seine E-Book-Sparte auf. Das hat weitreichende Folgen für alle, die dort E-Books gekauft haben. Sie werden nämlich gelöscht. Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber (via Archivalia).

Biographisch ist nicht gleich bibliographisch – VÖBBlog fand einen kleinen Fauxpas bei Spiegel online. 😉

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8. Juli 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (25. KW’19)

Ab Anfang Dezember wird es die Broadcast-Funktion in WhatsApp, bei der an bis zu 256 Empfänger gleichzeitig eine Nachricht geschickt werden kann, abgeschaltet. Das betrifft auch Bibliotheken, die diese Funktion für ihre Infos nutzen, schrieb Fachstelle ÖB NRW.

Im Ebildungslabor gab es einen Überblick zu den Aktivitäten des OERCamps in Lübeck mit vielen Links zu Ergebnissen und weiterführenden Infos (via Biboer).

Als „Iron Man des Publishing“ beschrieb Password Online das Erstellen eines Youtube-Angebotes, welches auch angenommen wird. Neben professioneller Technik werden Authentizität und Kreativität benötigt. Aber das sollte keine Bibliothek davon abhalten. Schon jetzt sind Online-Videos bei jüngeren Generationen als Informationsquelle nicht mehr weg zu denken. Im Beitrag werden Vorschläge gemacht, wie man starten könnte, und Einsatzbereiche genannt (via MedInfo).

Eine Inneneinrichtung ist Geschmacksache. Zudem könnte es von der Zugehörigkeit zur sozialen Schicht abhängen, was man schön findet. Karsten Schuldt befasste sich in Bibliotheken als Bildungseinrichtung in diesem Zusammenhang natürlich mit Bibliotheken. Für die Designs von Aat Vos kann er sich gar nicht erwärmen, obwohl sie doch öfter als gemütlich beschrieben werden. Und selbst wenn, führt das dazu, das fremde Menschen ins Gespräch kommen?! Das ist sogar in gemütlichen Cafés selten der Fall.

Die Buchbranche konnte ihren Umsatz 2018 halten und ist sogar mit Zuwächsen ins aktuelle Jahr gestartet. Detaillierte Zahlen gibt es im ausführlichen Beitrag des Börsenblattes (via Fachstelle ÖB NRW).  Und wie steht es um die Literaturkritik? Schneeschmelze setzte sich mit den Aussagen von Iris Radisch (Interview mit dem Börsenblatt) auseinander und erklärte, warum Buchblogger ernst genommen werden sollten.

Mit wissenschaftlichen Publikationen und Konferenzen lässt sich viel Geld verdienen. Das haben einige Verlage als Geschäftsmodell entdeckt ohne die üblichen Standards zu bieten. Und es hat sich leider gelohnt, wie ein Beitrag von Science.orf verrät, der sich insbesondere mit Artikeln österreichischer Wissenschaftler befasste (via Archivalia).

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24. Juni 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’19)

In der Kinder-Medien-Studie 2018 wird deutlich (Zusammenfassung und Handout), welche Freizeitaktivitäten sich bei Kindern von 4 bis 13 Jahren großer Beliebtheit erfreuen (via Fachstelle ÖB NRW). Interessant für Bibliotheken: im Handout gibt es einige Grafiken, die zeigen, welche Verlage, Reihen/Zeitschriften angesagt sind. Bei der Ausgabe des Taschengeldes stehen beispielsweise Zeitschriften/Magazine/Comics fast in jedem Alter auf Platz 2. Sehr unterschiedlich sind die inhaltlichen Favoriten der Mädchen und Jungen.

Projekt DEAL und Wiley unterschrieben nun einen 3-Jahres-Vertrag, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz (via Archivalia). Neben einem Zugang zu Wileys-Zeitschriften (aktuell bis 1997) für Vertragsteilnehmer, soll Open Access gefördert werden. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Die Herausgeber der Verlagszeitschrift „Journal of Informetrics“ traten gemeinsam zurück, um eine Open-Access-Ausgabe unter dem Namen „Quantitative Science Studies (QSS)“ zu gründen (via Archivalia). Die neue Zeitschrift, die nun einer Fachgesellschaft gehört, folgt „den Fair Open Access Principles: transparente akademische Kontrolle, kein Copyright-Transfer, Verwendung einer Open-Access-Lizenz für alle Artikel, keine APC-Zahlungspflicht für Autor/innen, transparente und niedrige Kosten.“. Der Beitrag im TIB Blog erklärt außerdem, welche Vorteile, aber auch welche Hürden so ein Wechsel – Journal Flipping genannt – mit sich bringt .

Beim 2. UNESCO-Weltkongress zu Open Educational Resources wurde ein OER-Aktionsplan veröffentlicht und steht nun in mehreren Sprachen zur Verfügung (dt. Ausgabe), siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Aubib beschäftigte sich mit Augmented Reality. Nach einem ersten Hype wurden zahlreiche Projekte wieder eingestellt. Doch warum ist das so und welche Varianten hätten das Potenzial, sich doch noch zu etablieren?

Die Universitätsbibliothek Würzburg feiert 2019 ihr 400jähriges Jubiläum. Aubib gibt Einblicke in die Planung der zahlreichen Aktivitäten, die sicher auch als Inspiration geeignet sind.

Während des Lernens radeln? Die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin stellt ein Rad zum Testen in bereit, siehe Beitrag in der Berliner Zeitung und Video bei Facebook (via Netbib).

Auf den Wissenschaftlichen Literaturanzeiger (WLA) der Universität Giessen verlinkte Archivalia. Regelmäßig erscheinen hier Rezensionen.

Professor Hobohm schrieb in seinem Blog LIS in Potsdam über das Buch „Am Anfang war die Information“ von Robert Feustl. Hier zeigt sich, dass der Begriff Information gar nicht so einfach zu fassen ist.

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21. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’19)

Schon in der 1. Kalenderwoche gab es wieder neue Beiträge in den verschiedenen bibliothekarischen Blogs. „Deine Inspiration“ heißt beispielsweise ein Projekt, welches von der Stadtbibliothek Paderborn umgesetzt und im Blog der Fachstelle ÖB NRW ausführlich beschrieben wurde. Unterschiedliche Sitzmöbel, Tablets, ein All-In-One-PC, der 3-D-Drucker, Lego-Spieltisch usw. sollen zur Kreativität anregen. Passend dazu werden Veranstaltungen angeboten, die den Benutzern die Angebote näher bringen.

Die Fachstelle ÖB NRW machte auf die Digitalstrategie der Bundesregierung aufmerksam, zeigte Handlungsfelder und Projekte, die für Bibliotheken interessant sein könnten.

Biboer griff einen Tweet von Library Connect mit dem folgenden Buchtipp auf: „OER: A Field Guide for Academic Librarians„, als PDF und epub frei zum Download, siehe Pacific University Oregon.

In einer Studie ermittelte die Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster, wie Studierende im praktischen Jahr acht ausgewählte Informationsressourcen nutzten, und ob sie diese für nützlich erachten, siehe GMS Medizin — Bibliothek — Information. (via MedInfo). Im Ende 2018 erschienenen Heft 3 gibt es noch weitere interessante Artikel, beispielsweise zu Urheberrechtsthemen, APC-Verwaltung und Discovery Services.

Themen in den VÖB-Mitteilungen 3-4/2018 sind u.a. Business Research, prekäre Arbeitsverhältnisse und Bibliotheksumbau. Außerdem gibt es zahlreiche Berichte von Konferenzen (OANA Wien, Dt. Bibliothekartag, Internet Librarian International, ORCID Austria Workshop, Open-Access-Tage).

Deutschlandfunk besuchte die Zauberbuchbibliothek von Peter Rawert (zum Anhören). Seine Sammlung von fast 5000 Büchern widmet sich allein der Magie (via VÖBBlog).

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7. Januar 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’18)

Mitte September fand in Berlin die Next Library Conference mit internationalem Publikum. Sie stand unter dem Motto „Encourage the Unexpected!“ (Übers.: Erwarte das Unerwartete). Ein Beitrag dazu findet sich bei LIS in Potsdam. Netbib bettete das Video mit der Keynote von R. David Lankes ein. Library Mistress zitierte aus einem FAZ-Beitrag von Hannah Bethke, die gleich mit der gesamten Bandbreite heute überwiegend unzutreffender Klischees um sich wirft.

Öffentliche Bibliotheken werden nicht nur von Menschen besucht, die Literatur lesen bzw. ausleihen möchten. Zunehmend sind sie auch Zufluchtsorte für Menschen, die ein warmes Plätzchen suchen und anderswo unerwünscht sind, wie beispielsweise Obdachlose. Deutschlandfunk Kultur berichtete über die Hamburger Bücherhalle (via VÖBBLOG).

Kann man alle fünf Tage einen wissenschaftlichen Artikel veröffentlichen? Es gibt tatsächlich Beispiele für so ein hohes Publikationsaufkommen. John Ionannidis (Stanford) beschäftigte sich mit diesem Phänomen, siehe Die Presse (via VÖBBlog).

BibChatDe blickte auf den Spezialchat zum Thema „Open Educational Resources“ zurück.

Im Blog von Michael Knoche, 1991-2006 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, dreht es sich alles um Literatur und Bibliotheken.

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24. September 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’18)

Nach den Erfolgskomponenten gibt es nun bei Bibliothekarisch.de auch die  Infografik „Gefahren für Projekte in Bibliotheken : warum scheitern wir“, entstanden beim BibCamp. Die Dokumentation der BibCamp-Sessions 2018 sind online. Ergänzungen von Teilnehmenden sind laut BibCamp-Blog ausdrücklich erwünscht.

Biboer machte auf die überarbeitete Ausgabe des Leitfadens „Open Educational Resources (OER): eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen“ aufmerksam.

Die 7. aktualisierte und korrigierte Version der „Literaturverwaltungsprogramme im Vergleich“ ist erschienen (via bibliothekarisch.de).

Astrid Blome schrieb bei Clio online einen ausführlichen Beitrag über die Bedeutung und die Sammlung von Zeitungen. Dabei werden auch zahlreiche Online-Portale vorgestellt, die einen Zugriff auf digitalisierte Ausgaben ermöglichen (via Archivalia).

Die Recherche in der Datenbank BASE wird in einem Video ausführlich erläutert, siehe Bibliothekarisch.de. Apropros Recherche – unverzichtbar ist der Karlsruher Virtuelle Katalog, kurz KVK! Bibliothekarisch.de gratulierte zum 22. Geburtstag. Es gibt ihn tatsächlich schon seit 1996!

Library Mistress widmete sich in ihrer Kolumne den Leseheften. Dort konnte oder musste man sogar eintragen, welche Bücher man ausgeliehen hatte. Es diente zur Beratung aber auch zur Analyse des Leseverhaltens.

In Köln haben Archäologen die Reste eine römischen Bibliothek entdeckt, die ca. zwischen 150 – 200 errichtet wurde. Die Nischen in den Wänden sprechen für eine Aufbewahrung von Kisten mit Papyrusrollen, wie man es aus ähnlichen Bauten im Mittelmeerraum kannte, siehe Kölner Stadtanzeiger (via Fachstelle ÖB NRW).

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6. August 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’18)

Am letzten Wochenende fand das 11. BibCamp in Hamburg statt. Einen ersten Bericht schrieb Martin Kramer in Rückenwind. Etherpads wurden zu den Sessions  Interne Kommunikation, Projekte Infrastruktur, Weiterbildung übern Tellerrand und Alles digital erstellt.

Jaclyn Savolainen, Bibliothekarin am Community College in New York berichtete Archivalia über ihre Erfahrungen mit der Chatfunktion. Außerdem aktualisierte Klaus Graf die Übersicht der Chat-Auskunft in Bibliotheken im LIS-Wiki (via Archivalia).  Weitere Ergänzungen und Meinungen zu diesem Thema sind erwünscht.

Ein Video von Loern erklärt, wie man Open Educational Resources erstellt und teilt, siehe Bibliothekarisch.de.

Eine Infografik von Lee Fallin & Sue Watling erklärt, auf welche formalen Dinge man bei der Erstellung von Materialien für unterschiedliche Lerner achten sollte und was man besser nicht tut, siehe Bibliothekarisch.de.

Soeben ist die Ausgabe 2/2018 der o-bib erschienen. Themenschwerpunkt sind Forschungsdaten.

Archivalia verlinkte auf das Online-Tool PDF24, welches PDF-Bild-Dateien mittels OCR-Erkennung in durchsuchbare Dokumente umwandelt.

Die IFLA veröffentlichte ihren Jahresbericht 2017 online (via Fachstelle ÖB NRW). Die IFLA hat 1293 Mitglieder (gemeint sind nationale und internationale Vereine, Institutionen, Organsationen und Personen) aus 137 Ländern.

Die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Hamburg) eröffnete eine Ausstellung zu Freundschaftsalben, siehe bibliotheca.gym.

Archivalia machte auf den Gemeinfreitag aufmerksam, einer Idee von Moritz Hoffmann. Auch Bibliotheken haben sich schon mit Digitalisaten beteiligt.

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16. Juli 2018 at 08:00

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’18)

In der letzten Woche gab es mehrere Beiträge zu Open Educational Resources (OER). Beim OER-Festival 2017 wurden 31 Kurzvorträge gehalten und aufgezeichnet, siehe OER Info (via Fortbildung in Bibliotheken). Ein Video, welches erklärt, wie man OER findet, im Unterricht einbindet bzw. es für eigene Zwecke anpasst, entdeckte Bibliothekarisch.de. Einen grafischen OER-Wegweiser findet man ebenfalls in diesem Blog. Dr. Maximilian Heimstädt erläuterte in einem Interview mit ZBW Talk die Vorgehensweise bei der Erstellung eines OER-Lehrbuches.

Ein Beitrag von Gerrit Grenzebach in Perspektive Bibliothek 1/2018 erklärt die „Auswirkungen des Urheberrechts- Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG) auf Fernleihe und Dokumentlieferdienste“ (via Archivalia).

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurden in der letzten Woche in drei Beiträgen verschiedene Beispiele für Makerspaces öffentlicher Bibliotheken vorgestellt: das LibraryLab der Zentralbibliothek Düsseldorf, das Lern- und Kreativlabor der Stadtbibliothek Brilon und das mobile Makerspace der Stadtbibliothek Greven.

Die Ausgabe 2/2018 der Büchereiperspektiven ist erschienen. Zahlreiche Beiträge widmen sich dem Internationalen Bibliothekskongress 2018 des BVÖ. Er stand unter dem Motto „VERMITTELNDE (W)ORTE. Bibliotheken und Demokratie“stand.

Deutschlandfunk Kultur stellte einen Bücherbus im Bundesland Brandenburg vor (via VÖBBlog). Den Service gibt es sein über 25 Jahren. Mit Wäschekörben kommen die Nutzer heute zwar nicht mehr. Trotzdem gibt es sehr viele Neuanmeldungen.

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9. Juli 2018 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’18)

MedInfo informiert über die Petition gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform, da die Informations- und Meinungsfreiheit durch die neuen Regelungen bedroht wären. Es gibt schon über … Unterschriften (Stand: …).

Das Zitieren von Open-Access-Veröffentlichungen ist das Thema eines Beitrags im Cibera-Blog. Archivalia erinnert in dem Zusammenhang an ältere Beiträge zur Zitation von Online-Publikationen sowie Permalinks.

Als die Open-Access-Bewegung begann, träumten die Macher, dass Publikationen einfach in Repositorien veröffentlicht und weltweit frei gelesen werden können. Inzwischen etabliert sich Open Access. Aber statt Subskriptionsgebühren, die die Bibliotheken zahlen, werden nun zum Teil recht hohe Artikelgebühren erhoben, damit ein wissenschaftler Beitrag auf Verlagsseiten erscheinen kann. Und so lautet der Titel des Beitrag von Ulrich Herb in Telepolis „Open Access: Erfolg mit Schattenseiten“ (via VÖBBlog).

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv veröffentlichte einen Vertragsgenerator für die Klärung der Rechte bei Digitalisierungsprojekten (via Archivalia).

Eine Infografik zeigt die Geschichte der Open Educational Ressources, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem Beitrag listet die Fachstelle ÖB NRW Argumente für den Nutzen der Bibliothek auf, die in einer Fortbildung zusammen getragen wurden und meint, Bibliotheken müssten nicht nur mehr öffentlich kommunizieren, was sie tun sondern auch warum.

Ein Beitrag in BII Stories erläutert, wie Bücher in den USA auf der Banned-Books-Liste landen und damit nicht mehr in Bibliotheken angeboten werden dürfen. Prominente Beispiele sind: Harry Potter (Satanismus), Farenheit 451 (Gotteslästerung), 1984 (nicht altersgemäß), Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain (anstößige Sprache). Doch die Kolleginnen und Kollegen in Bibliotheken wehren sich auch gegen Zensur. Es gibt Werbung gegen diese Maßnahmen und eine Banned Books Week, in der aus solchen Büchern vorgelesen wird.

Wie stellt man Smartphones kindersicher ein? Das Internet-ABC gibt Tipps (via Fachstelle ÖB NRW).

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2. Juli 2018 at 09:00