Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (28.KW’18)

Am letzten Wochenende fand das 11. BibCamp in Hamburg statt. Einen ersten Bericht schrieb Martin Kramer in Rückenwind. Etherpads wurden zu den Sessions  Interne Kommunikation, Projekte Infrastruktur, Weiterbildung übern Tellerrand und Alles digital erstellt.

Jaclyn Savolainen, Bibliothekarin am Community College in New York berichtete Archivalia über ihre Erfahrungen mit der Chatfunktion. Außerdem aktualisierte Klaus Graf die Übersicht der Chat-Auskunft in Bibliotheken im LIS-Wiki (via Archivalia).  Weitere Ergänzungen und Meinungen zu diesem Thema sind erwünscht.

Ein Video von Loern erklärt, wie man Open Educational Resources erstellt und teilt, siehe Bibliothekarisch.de.

Eine Infografik von Lee Fallin & Sue Watling erklärt, auf welche formalen Dinge man bei der Erstellung von Materialien für unterschiedliche Lerner achten sollte und was man besser nicht tut, siehe Bibliothekarisch.de.

Soeben ist die Ausgabe 2/2018 der o-bib erschienen. Themenschwerpunkt sind Forschungsdaten.

Archivalia verlinkte auf das Online-Tool PDF24, welches PDF-Bild-Dateien mittels OCR-Erkennung in durchsuchbare Dokumente umwandelt.

Die IFLA veröffentlichte ihren Jahresbericht 2017 online (via Fachstelle ÖB NRW). Die IFLA hat 1293 Mitglieder (gemeint sind nationale und internationale Vereine, Institutionen, Organsationen und Personen) aus 137 Ländern.

Die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Hamburg) eröffnete eine Ausstellung zu Freundschaftsalben, siehe bibliotheca.gym.

Archivalia machte auf den Gemeinfreitag aufmerksam, einer Idee von Moritz Hoffmann. Auch Bibliotheken haben sich schon mit Digitalisaten beteiligt.

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16. Juli 2018 at 08:00

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’18)

In der letzten Woche gab es mehrere Beiträge zu Open Educational Resources (OER). Beim OER-Festival 2017 wurden 31 Kurzvorträge gehalten und aufgezeichnet, siehe OER Info (via Fortbildung in Bibliotheken). Ein Video, welches erklärt, wie man OER findet, im Unterricht einbindet bzw. es für eigene Zwecke anpasst, entdeckte Bibliothekarisch.de. Einen grafischen OER-Wegweiser findet man ebenfalls in diesem Blog. Dr. Maximilian Heimstädt erläuterte in einem Interview mit ZBW Talk die Vorgehensweise bei der Erstellung eines OER-Lehrbuches.

Ein Beitrag von Gerrit Grenzebach in Perspektive Bibliothek 1/2018 erklärt die „Auswirkungen des Urheberrechts- Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG) auf Fernleihe und Dokumentlieferdienste“ (via Archivalia).

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurden in der letzten Woche in drei Beiträgen verschiedene Beispiele für Makerspaces öffentlicher Bibliotheken vorgestellt: das LibraryLab der Zentralbibliothek Düsseldorf, das Lern- und Kreativlabor der Stadtbibliothek Brilon und das mobile Makerspace der Stadtbibliothek Greven.

Die Ausgabe 2/2018 der Büchereiperspektiven ist erschienen. Zahlreiche Beiträge widmen sich dem Internationalen Bibliothekskongress 2018 des BVÖ. Er stand unter dem Motto „VERMITTELNDE (W)ORTE. Bibliotheken und Demokratie“stand.

Deutschlandfunk Kultur stellte einen Bücherbus im Bundesland Brandenburg vor (via VÖBBlog). Den Service gibt es sein über 25 Jahren. Mit Wäschekörben kommen die Nutzer heute zwar nicht mehr. Trotzdem gibt es sehr viele Neuanmeldungen.

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9. Juli 2018 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’18)

MedInfo informiert über die Petition gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform, da die Informations- und Meinungsfreiheit durch die neuen Regelungen bedroht wären. Es gibt schon über … Unterschriften (Stand: …).

Das Zitieren von Open-Access-Veröffentlichungen ist das Thema eines Beitrags im Cibera-Blog. Archivalia erinnert in dem Zusammenhang an ältere Beiträge zur Zitation von Online-Publikationen sowie Permalinks.

Als die Open-Access-Bewegung begann, träumten die Macher, dass Publikationen einfach in Repositorien veröffentlicht und weltweit frei gelesen werden können. Inzwischen etabliert sich Open Access. Aber statt Subskriptionsgebühren, die die Bibliotheken zahlen, werden nun zum Teil recht hohe Artikelgebühren erhoben, damit ein wissenschaftler Beitrag auf Verlagsseiten erscheinen kann. Und so lautet der Titel des Beitrag von Ulrich Herb in Telepolis „Open Access: Erfolg mit Schattenseiten“ (via VÖBBlog).

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv veröffentlichte einen Vertragsgenerator für die Klärung der Rechte bei Digitalisierungsprojekten (via Archivalia).

Eine Infografik zeigt die Geschichte der Open Educational Ressources, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem Beitrag listet die Fachstelle ÖB NRW Argumente für den Nutzen der Bibliothek auf, die in einer Fortbildung zusammen getragen wurden und meint, Bibliotheken müssten nicht nur mehr öffentlich kommunizieren, was sie tun sondern auch warum.

Ein Beitrag in BII Stories erläutert, wie Bücher in den USA auf der Banned-Books-Liste landen und damit nicht mehr in Bibliotheken angeboten werden dürfen. Prominente Beispiele sind: Harry Potter (Satanismus), Farenheit 451 (Gotteslästerung), 1984 (nicht altersgemäß), Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain (anstößige Sprache). Doch die Kolleginnen und Kollegen in Bibliotheken wehren sich auch gegen Zensur. Es gibt Werbung gegen diese Maßnahmen und eine Banned Books Week, in der aus solchen Büchern vorgelesen wird.

Wie stellt man Smartphones kindersicher ein? Das Internet-ABC gibt Tipps (via Fachstelle ÖB NRW).

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2. Juli 2018 at 09:00

Was sonst noch los war beim #bibtag18

Gewinner der Posterpräsentation

Beim Bibliothekartag wurden verschiedene Preise verliehen. So kührte eine Jury als bestes Poster „Kulturgutdigitalisierung an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena“ (BIB-OPUS), siehe auch THULB / Aktuelles.

Der Team Award Information Professionals wurde an drei studentische Projekte vergeben. An der Hochschule der Angewandten Wissenschaften Hamburg wurde der Internetratgeber für Jugendliche Netzdurchblick.de komplett neu gestaltet und soll von späteren Studierendengruppen der HAW weiterhin betreut und aktualisiert werden. Die Comicfiguren wurden selbst gezeichnet. Auch die Akademie der Wissensschafe erhielten einen Preis für ihr Video, welches Publikationsleistungen von Bibliotheken auf unterhaltsame Weise erläutert (Präsentation). Die Macher outeten sich als Fans der Sendung mit der Maus. Ein Konzept für die Bereitstellung von Open Educational Resources erstellten Studierende der Hochschule Hannover. Es ist auf dem Publikationsserver zu lesen ist und steht unter CC-By 4.0. Das Hauptproblem für OER stellt immer noch die Rechteprüfung dar. Im Nachhinein ist dies oft gar nicht mehr machbar. Hier noch ein Zitat aus den Erkenntnissen:

Für Unterhaltung war auch gesorgt. Nach den Reden bei der Eröffnungsveranstaltung folgte ein nettes Get together im Sommergarten des Hotels inklusive Speisen und Getränke. Es war sehr gut besucht. Außerdem hatte es sich mal wieder gelohnt, rechtzeitig Karten für die Kongreßparty zu kaufen. Im Festsaal Kreuzberg feierte die Community ausgelassen bis spät in die Nacht.

Meine wichtigsten Erkenntnisse vom Bibliothekartag habe ich in den letzten Tagen hier bei Lesewolke dargelegt. Zwei gute Vorträge gab es außerdem in der Session „Informationsbedarfe“, über die Bibliotheksnews berichtete. Rachel Ellis (SuB Bremen) erläuterte den erfolgreichen E-Mail-Auskunftsservice bei Linkproblemen im Bibliothekskatalog und Nicole Clasen (ZBW) stellte die Entwicklung von Kursen in Webinarform vor (Präsentation). Zu „FID – Schneise im Dschungel“ ist ein Etherpad online. Dörte Böhner schrieb bei Bibliothekarisch.de über den Vortag „Kompetent mit digitalen Medien umgehen. Wissenswertes mit, über und in Medien“, welcher Hintergründe beleuchtete und auf den Kurs „Brockhaus Medienwissen“ hinwies.

Noch paar Fotos:

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26. Juni 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (22.KW’18)

Auf das Sondergutachten der Monopolkommission zur Buchpreisbindung verlinkte Archivalia. Sie sprach sich im Fazit für eine Abschaffung dieser Preisbindung auf (S. 93, Pkt. 341), da dem Eingriff in den Markt kein klar definiertes Schutzziel gegenüber steht. VÖBBlog veröffentlichte eine Stellungnahme des Börsenvereins zu dem Gutachten.

Die Fachstelle ÖB NRW hat Links zusammengetragen, die bei der Beachtung der Datenschutzgrundverordnung helfen sollen. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge, die sich damit befassen, dass zahlreiche Blogs angesichts der DSGVO lieber gleich vom Netz gegangen sind oder zumindest die Interaktionsmöglichkeiten eingeschränkt haben.

Welche Themen und Diskurse beschäftigten Bibliotheken in den letzten ca. 150 Jahren? Karsten Schuldt schaute in die Literatur und zeigt am Beispiel der Schulbibliotheken, was gedacht, behauptet und als verbesserungswürdig angesehen wurde.

Die Methode der SWOT-Analyse wird an einem bibliotheksspezifischen Beispiel von der Fachstelle ÖB NRW erläutert. Dabei werden mögliche Stärken und Schwächen aufgelistet, um daraus eine Strategie zu entwickeln.

Eine englischsprachige Infografik zu Metadaten findet man bei Bibliothekarisch.de.

Ein Video der Bundeszentrale für politische Bildung, welches OER erklärt nebst Linktipps, gibt es bei Bibliothekarisch.de. „Persönliche Unterstützungsangebote mit digitalen Medien: Buddies, Mentoring und Co“ lautete des Thema einer e-teaching.org-Online-Veranstaltung, die auch aufgezeichnet wurde, gefunden von Fortbildung in Bibliotheken.

Das #bibreise-Team besuchte indes die Bibliotheken in Gescher und Stadtlohn, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Hier noch eine interessante Empfehlung von Bibtexte: „Das Bild der Bibliotheken, Bibliothekarinnen und Bibliothekare im deutschen Fernsehen“, die Dissertation von Ute Engelkenmeier.

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4. Juni 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’18)

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Oliver Hinte machte im Blog Urheberrecht in Bibliotheken auf die Publikation „Mit gutem Recht erinnern“ aufmerksam (frei online verfügbar). In dem Sammelwerk sind zahlreiche Beiträge zum Einfluss des Urheberrechts auf das kulturelle Erbe enthalten. Im gleichen Blog wurde auf eine Studie zum weltweiten Urheberrecht und Ausnahmeregelungen für Bibliotheken und Archive verlinkt.

Ulrich Herb untersuchte den Anteil an Disserationen, Artikeln und Büchern, die in Base indexiert, als Open Access verfügbar  sind und CC-Lizenzen haben. Die Auswertung ist in Scinoptica zu finden. Demnach stieg der Anteil der Bücher, während er bei Dissertationen eher stagnierte.

In der 59. Aktualisierungslieferung des Werkes „Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen“ erschien der Beitrag „Management von Open Educational Resources (OER) in Bibliotheken„. Die Fassung der Autoren ist online verfügbar (via biboer). Wer Lehrende überzeugen will, OER zu produzieren, benötigt allerdings Anschauungsmaterial. Dazu wird eine eigene OER-Rubrik auf der Bibliothekswebseite für eigene Materialien und Linksammlungen empfohlen. In der Zentralbibliothek der TU Kaiserslautern gibt es seit Mitte letzten Jahres einen Arbeitsraum für Open Educational Resources. An bestimmten Terminen erhält man hier Beratung zu OER und kann gemeinsam Projekte bearbeiten, siehe Biboer.

Archäologisches Zentrum

Archäologisches Zentrum

Ein gutes Beispiel für eine Richtlinie zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien in elektronischen Semesterapparaten veröffentlichte die Universitäts- und Staatsbibliothek Köln (via Urheberrecht in Bibliotheken).

MoFam – Mobile Medien in der Familie“ lautet der Titel einer Studie, die sowohl Fachliteratur nutzte als auch Eltern und Medienexperten befragte und dabei ein umfassendes Bild von den Sorgen und Problemen entwickelte, die die heutige Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen mit sich bringt (via Fachstelle ÖB NRW).

Direkt gegenüber des Grimm-Zentrums befindet sich das Archäologische Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die BIB-Landesgruppe Brandenburg besuchte die moderne Bibliothek der Einrichtung, siehe Bericht hier bei Lesewolke.

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26. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’18)

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Making & Maker Spaces – was heisst das praktisch?“ lautete das Thema des 11. BibChatDe. Die Ergebnisse wurden in Shorthand Social zusammengefasst.

Das Evangelische Literaturportal e.V. publizierte in der Reihe Bücherei-Praxis das ModulKatatalogisierung nach RDA mit BVS“ (via Fachstelle ÖB NRW).  Hier werden auch die grundlegenden RDA-Regeln vorgestellt.

Zitieren : die Handreichung zum wissenschaftlichen Arbeiten“ der SLUB Dresden erklärt, warum man zitiert, welche Quellen zitierwürdig sind und stellt einige Zitierstile vor (via Archivalia).

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt „Was ist OER?“ von Jöran Muuß-Merholz und stellte den Autor vor.

In einem Interview mit Zweikommazwei berichtete Bernd Mittermaier über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen (via MedInfo).

In diesem Jahr feiert die Österreichische Nationalbibliothek ihren 650. Geburtstag! In ihrer Rede zum Jubiläum ging Generaldirektorin Johanna Rachinger auch auf die Geschichte der Einrichtung ein, siehe VÖBBlog. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gern an meinen Film zum Besuch der Wiener Bibliotheken, u.a. des Prunksaales der Nationalbibliothek.

Die 11 besten Bücherblogs“ verlinkte Myself (via Archivalia).  Und Haferklees Ausblicke entdeckte im „Der Mörder im Spiegel“ (1948) einen nette Beschreibung einer Bibliothekarin. Neben der „Leidenschaft für das gedruckte Wort“ fand sie die „Beschäftigung ladylike“. 😉

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26. Februar 2018 at 10:00