Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’19)

Nützliche deutschsprachige Veröffentlichungen zum Forschungsdatenmanagement hinsichtlich Strategieprozessen, Forschungsdaten-Policies, einem Train-the-Trainer-Konzept und Infos für Anwender präsentierte ZBW-Mediatalk in einem Blogbeitrag.

Ein Video der Coffee Lecture von Frank Waldschmidt-Dietz (Universitätbibliothek Gießen) zum Thema Open Educational Resources zeigt Biboer.

Christoph Deeg begleitete das 10jährige Projekt „Lernort Bibliothek“ und erzählte im Blog der Fachstelle ÖB NRW was es für ihn bedeutete.

Microsoft gibt seine E-Book-Sparte auf. Das hat weitreichende Folgen für alle, die dort E-Books gekauft haben. Sie werden nämlich gelöscht. Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber (via Archivalia).

Biographisch ist nicht gleich bibliographisch – VÖBBlog fand einen kleinen Fauxpas bei Spiegel online. 😉

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Written by lesewolke

8. Juli 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (25. KW’19)

Ab Anfang Dezember wird es die Broadcast-Funktion in WhatsApp, bei der an bis zu 256 Empfänger gleichzeitig eine Nachricht geschickt werden kann, abgeschaltet. Das betrifft auch Bibliotheken, die diese Funktion für ihre Infos nutzen, schrieb Fachstelle ÖB NRW.

Im Ebildungslabor gab es einen Überblick zu den Aktivitäten des OERCamps in Lübeck mit vielen Links zu Ergebnissen und weiterführenden Infos (via Biboer).

Als „Iron Man des Publishing“ beschrieb Password Online das Erstellen eines Youtube-Angebotes, welches auch angenommen wird. Neben professioneller Technik werden Authentizität und Kreativität benötigt. Aber das sollte keine Bibliothek davon abhalten. Schon jetzt sind Online-Videos bei jüngeren Generationen als Informationsquelle nicht mehr weg zu denken. Im Beitrag werden Vorschläge gemacht, wie man starten könnte, und Einsatzbereiche genannt (via MedInfo).

Eine Inneneinrichtung ist Geschmacksache. Zudem könnte es von der Zugehörigkeit zur sozialen Schicht abhängen, was man schön findet. Karsten Schuldt befasste sich in Bibliotheken als Bildungseinrichtung in diesem Zusammenhang natürlich mit Bibliotheken. Für die Designs von Aat Vos kann er sich gar nicht erwärmen, obwohl sie doch öfter als gemütlich beschrieben werden. Und selbst wenn, führt das dazu, das fremde Menschen ins Gespräch kommen?! Das ist sogar in gemütlichen Cafés selten der Fall.

Die Buchbranche konnte ihren Umsatz 2018 halten und ist sogar mit Zuwächsen ins aktuelle Jahr gestartet. Detaillierte Zahlen gibt es im ausführlichen Beitrag des Börsenblattes (via Fachstelle ÖB NRW).  Und wie steht es um die Literaturkritik? Schneeschmelze setzte sich mit den Aussagen von Iris Radisch (Interview mit dem Börsenblatt) auseinander und erklärte, warum Buchblogger ernst genommen werden sollten.

Mit wissenschaftlichen Publikationen und Konferenzen lässt sich viel Geld verdienen. Das haben einige Verlage als Geschäftsmodell entdeckt ohne die üblichen Standards zu bieten. Und es hat sich leider gelohnt, wie ein Beitrag von Science.orf verrät, der sich insbesondere mit Artikeln österreichischer Wissenschaftler befasste (via Archivalia).

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24. Juni 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’19)

In der Kinder-Medien-Studie 2018 wird deutlich (Zusammenfassung und Handout), welche Freizeitaktivitäten sich bei Kindern von 4 bis 13 Jahren großer Beliebtheit erfreuen (via Fachstelle ÖB NRW). Interessant für Bibliotheken: im Handout gibt es einige Grafiken, die zeigen, welche Verlage, Reihen/Zeitschriften angesagt sind. Bei der Ausgabe des Taschengeldes stehen beispielsweise Zeitschriften/Magazine/Comics fast in jedem Alter auf Platz 2. Sehr unterschiedlich sind die inhaltlichen Favoriten der Mädchen und Jungen.

Projekt DEAL und Wiley unterschrieben nun einen 3-Jahres-Vertrag, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz (via Archivalia). Neben einem Zugang zu Wileys-Zeitschriften (aktuell bis 1997) für Vertragsteilnehmer, soll Open Access gefördert werden. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Die Herausgeber der Verlagszeitschrift „Journal of Informetrics“ traten gemeinsam zurück, um eine Open-Access-Ausgabe unter dem Namen „Quantitative Science Studies (QSS)“ zu gründen (via Archivalia). Die neue Zeitschrift, die nun einer Fachgesellschaft gehört, folgt „den Fair Open Access Principles: transparente akademische Kontrolle, kein Copyright-Transfer, Verwendung einer Open-Access-Lizenz für alle Artikel, keine APC-Zahlungspflicht für Autor/innen, transparente und niedrige Kosten.“. Der Beitrag im TIB Blog erklärt außerdem, welche Vorteile, aber auch welche Hürden so ein Wechsel – Journal Flipping genannt – mit sich bringt .

Beim 2. UNESCO-Weltkongress zu Open Educational Resources wurde ein OER-Aktionsplan veröffentlicht und steht nun in mehreren Sprachen zur Verfügung (dt. Ausgabe), siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Aubib beschäftigte sich mit Augmented Reality. Nach einem ersten Hype wurden zahlreiche Projekte wieder eingestellt. Doch warum ist das so und welche Varianten hätten das Potenzial, sich doch noch zu etablieren?

Die Universitätsbibliothek Würzburg feiert 2019 ihr 400jähriges Jubiläum. Aubib gibt Einblicke in die Planung der zahlreichen Aktivitäten, die sicher auch als Inspiration geeignet sind.

Während des Lernens radeln? Die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin stellt ein Rad zum Testen in bereit, siehe Beitrag in der Berliner Zeitung und Video bei Facebook (via Netbib).

Auf den Wissenschaftlichen Literaturanzeiger (WLA) der Universität Giessen verlinkte Archivalia. Regelmäßig erscheinen hier Rezensionen.

Professor Hobohm schrieb in seinem Blog LIS in Potsdam über das Buch „Am Anfang war die Information“ von Robert Feustl. Hier zeigt sich, dass der Begriff Information gar nicht so einfach zu fassen ist.

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21. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’19)

Schon in der 1. Kalenderwoche gab es wieder neue Beiträge in den verschiedenen bibliothekarischen Blogs. „Deine Inspiration“ heißt beispielsweise ein Projekt, welches von der Stadtbibliothek Paderborn umgesetzt und im Blog der Fachstelle ÖB NRW ausführlich beschrieben wurde. Unterschiedliche Sitzmöbel, Tablets, ein All-In-One-PC, der 3-D-Drucker, Lego-Spieltisch usw. sollen zur Kreativität anregen. Passend dazu werden Veranstaltungen angeboten, die den Benutzern die Angebote näher bringen.

Die Fachstelle ÖB NRW machte auf die Digitalstrategie der Bundesregierung aufmerksam, zeigte Handlungsfelder und Projekte, die für Bibliotheken interessant sein könnten.

Biboer griff einen Tweet von Library Connect mit dem folgenden Buchtipp auf: „OER: A Field Guide for Academic Librarians„, als PDF und epub frei zum Download, siehe Pacific University Oregon.

In einer Studie ermittelte die Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster, wie Studierende im praktischen Jahr acht ausgewählte Informationsressourcen nutzten, und ob sie diese für nützlich erachten, siehe GMS Medizin — Bibliothek — Information. (via MedInfo). Im Ende 2018 erschienenen Heft 3 gibt es noch weitere interessante Artikel, beispielsweise zu Urheberrechtsthemen, APC-Verwaltung und Discovery Services.

Themen in den VÖB-Mitteilungen 3-4/2018 sind u.a. Business Research, prekäre Arbeitsverhältnisse und Bibliotheksumbau. Außerdem gibt es zahlreiche Berichte von Konferenzen (OANA Wien, Dt. Bibliothekartag, Internet Librarian International, ORCID Austria Workshop, Open-Access-Tage).

Deutschlandfunk besuchte die Zauberbuchbibliothek von Peter Rawert (zum Anhören). Seine Sammlung von fast 5000 Büchern widmet sich allein der Magie (via VÖBBlog).

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7. Januar 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’18)

Mitte September fand in Berlin die Next Library Conference mit internationalem Publikum. Sie stand unter dem Motto „Encourage the Unexpected!“ (Übers.: Erwarte das Unerwartete). Ein Beitrag dazu findet sich bei LIS in Potsdam. Netbib bettete das Video mit der Keynote von R. David Lankes ein. Library Mistress zitierte aus einem FAZ-Beitrag von Hannah Bethke, die gleich mit der gesamten Bandbreite heute überwiegend unzutreffender Klischees um sich wirft.

Öffentliche Bibliotheken werden nicht nur von Menschen besucht, die Literatur lesen bzw. ausleihen möchten. Zunehmend sind sie auch Zufluchtsorte für Menschen, die ein warmes Plätzchen suchen und anderswo unerwünscht sind, wie beispielsweise Obdachlose. Deutschlandfunk Kultur berichtete über die Hamburger Bücherhalle (via VÖBBLOG).

Kann man alle fünf Tage einen wissenschaftlichen Artikel veröffentlichen? Es gibt tatsächlich Beispiele für so ein hohes Publikationsaufkommen. John Ionannidis (Stanford) beschäftigte sich mit diesem Phänomen, siehe Die Presse (via VÖBBlog).

BibChatDe blickte auf den Spezialchat zum Thema „Open Educational Resources“ zurück.

Im Blog von Michael Knoche, 1991-2006 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, dreht es sich alles um Literatur und Bibliotheken.

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24. September 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’18)

Nach den Erfolgskomponenten gibt es nun bei Bibliothekarisch.de auch die  Infografik „Gefahren für Projekte in Bibliotheken : warum scheitern wir“, entstanden beim BibCamp. Die Dokumentation der BibCamp-Sessions 2018 sind online. Ergänzungen von Teilnehmenden sind laut BibCamp-Blog ausdrücklich erwünscht.

Biboer machte auf die überarbeitete Ausgabe des Leitfadens „Open Educational Resources (OER): eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen“ aufmerksam.

Die 7. aktualisierte und korrigierte Version der „Literaturverwaltungsprogramme im Vergleich“ ist erschienen (via bibliothekarisch.de).

Astrid Blome schrieb bei Clio online einen ausführlichen Beitrag über die Bedeutung und die Sammlung von Zeitungen. Dabei werden auch zahlreiche Online-Portale vorgestellt, die einen Zugriff auf digitalisierte Ausgaben ermöglichen (via Archivalia).

Die Recherche in der Datenbank BASE wird in einem Video ausführlich erläutert, siehe Bibliothekarisch.de. Apropros Recherche – unverzichtbar ist der Karlsruher Virtuelle Katalog, kurz KVK! Bibliothekarisch.de gratulierte zum 22. Geburtstag. Es gibt ihn tatsächlich schon seit 1996!

Library Mistress widmete sich in ihrer Kolumne den Leseheften. Dort konnte oder musste man sogar eintragen, welche Bücher man ausgeliehen hatte. Es diente zur Beratung aber auch zur Analyse des Leseverhaltens.

In Köln haben Archäologen die Reste eine römischen Bibliothek entdeckt, die ca. zwischen 150 – 200 errichtet wurde. Die Nischen in den Wänden sprechen für eine Aufbewahrung von Kisten mit Papyrusrollen, wie man es aus ähnlichen Bauten im Mittelmeerraum kannte, siehe Kölner Stadtanzeiger (via Fachstelle ÖB NRW).

Written by lesewolke

6. August 2018 at 10:00