Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’18)

In der letzten Woche gab es mehrere Beiträge zu Open Educational Resources (OER). Beim OER-Festival 2017 wurden 31 Kurzvorträge gehalten und aufgezeichnet, siehe OER Info (via Fortbildung in Bibliotheken). Ein Video, welches erklärt, wie man OER findet, im Unterricht einbindet bzw. es für eigene Zwecke anpasst, entdeckte Bibliothekarisch.de. Einen grafischen OER-Wegweiser findet man ebenfalls in diesem Blog. Dr. Maximilian Heimstädt erläuterte in einem Interview mit ZBW Talk die Vorgehensweise bei der Erstellung eines OER-Lehrbuches.

Ein Beitrag von Gerrit Grenzebach in Perspektive Bibliothek 1/2018 erklärt die „Auswirkungen des Urheberrechts- Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG) auf Fernleihe und Dokumentlieferdienste“ (via Archivalia).

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurden in der letzten Woche in drei Beiträgen verschiedene Beispiele für Makerspaces öffentlicher Bibliotheken vorgestellt: das LibraryLab der Zentralbibliothek Düsseldorf, das Lern- und Kreativlabor der Stadtbibliothek Brilon und das mobile Makerspace der Stadtbibliothek Greven.

Die Ausgabe 2/2018 der Büchereiperspektiven ist erschienen. Zahlreiche Beiträge widmen sich dem Internationalen Bibliothekskongress 2018 des BVÖ. Er stand unter dem Motto „VERMITTELNDE (W)ORTE. Bibliotheken und Demokratie“stand.

Deutschlandfunk Kultur stellte einen Bücherbus im Bundesland Brandenburg vor (via VÖBBlog). Den Service gibt es sein über 25 Jahren. Mit Wäschekörben kommen die Nutzer heute zwar nicht mehr. Trotzdem gibt es sehr viele Neuanmeldungen.

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9. Juli 2018 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’18)

MedInfo informiert über die Petition gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform, da die Informations- und Meinungsfreiheit durch die neuen Regelungen bedroht wären. Es gibt schon über … Unterschriften (Stand: …).

Das Zitieren von Open-Access-Veröffentlichungen ist das Thema eines Beitrags im Cibera-Blog. Archivalia erinnert in dem Zusammenhang an ältere Beiträge zur Zitation von Online-Publikationen sowie Permalinks.

Als die Open-Access-Bewegung begann, träumten die Macher, dass Publikationen einfach in Repositorien veröffentlicht und weltweit frei gelesen werden können. Inzwischen etabliert sich Open Access. Aber statt Subskriptionsgebühren, die die Bibliotheken zahlen, werden nun zum Teil recht hohe Artikelgebühren erhoben, damit ein wissenschaftler Beitrag auf Verlagsseiten erscheinen kann. Und so lautet der Titel des Beitrag von Ulrich Herb in Telepolis „Open Access: Erfolg mit Schattenseiten“ (via VÖBBlog).

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv veröffentlichte einen Vertragsgenerator für die Klärung der Rechte bei Digitalisierungsprojekten (via Archivalia).

Eine Infografik zeigt die Geschichte der Open Educational Ressources, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem Beitrag listet die Fachstelle ÖB NRW Argumente für den Nutzen der Bibliothek auf, die in einer Fortbildung zusammen getragen wurden und meint, Bibliotheken müssten nicht nur mehr öffentlich kommunizieren, was sie tun sondern auch warum.

Ein Beitrag in BII Stories erläutert, wie Bücher in den USA auf der Banned-Books-Liste landen und damit nicht mehr in Bibliotheken angeboten werden dürfen. Prominente Beispiele sind: Harry Potter (Satanismus), Farenheit 451 (Gotteslästerung), 1984 (nicht altersgemäß), Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain (anstößige Sprache). Doch die Kolleginnen und Kollegen in Bibliotheken wehren sich auch gegen Zensur. Es gibt Werbung gegen diese Maßnahmen und eine Banned Books Week, in der aus solchen Büchern vorgelesen wird.

Wie stellt man Smartphones kindersicher ein? Das Internet-ABC gibt Tipps (via Fachstelle ÖB NRW).

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2. Juli 2018 at 09:00

Was sonst noch los war beim #bibtag18

Gewinner der Posterpräsentation

Beim Bibliothekartag wurden verschiedene Preise verliehen. So kührte eine Jury als bestes Poster „Kulturgutdigitalisierung an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena“ (BIB-OPUS), siehe auch THULB / Aktuelles.

Der Team Award Information Professionals wurde an drei studentische Projekte vergeben. An der Hochschule der Angewandten Wissenschaften Hamburg wurde der Internetratgeber für Jugendliche Netzdurchblick.de komplett neu gestaltet und soll von späteren Studierendengruppen der HAW weiterhin betreut und aktualisiert werden. Die Comicfiguren wurden selbst gezeichnet. Auch die Akademie der Wissensschafe erhielten einen Preis für ihr Video, welches Publikationsleistungen von Bibliotheken auf unterhaltsame Weise erläutert (Präsentation). Die Macher outeten sich als Fans der Sendung mit der Maus. Ein Konzept für die Bereitstellung von Open Educational Resources erstellten Studierende der Hochschule Hannover. Es ist auf dem Publikationsserver zu lesen ist und steht unter CC-By 4.0. Das Hauptproblem für OER stellt immer noch die Rechteprüfung dar. Im Nachhinein ist dies oft gar nicht mehr machbar. Hier noch ein Zitat aus den Erkenntnissen:

Für Unterhaltung war auch gesorgt. Nach den Reden bei der Eröffnungsveranstaltung folgte ein nettes Get together im Sommergarten des Hotels inklusive Speisen und Getränke. Es war sehr gut besucht. Außerdem hatte es sich mal wieder gelohnt, rechtzeitig Karten für die Kongreßparty zu kaufen. Im Festsaal Kreuzberg feierte die Community ausgelassen bis spät in die Nacht.

Meine wichtigsten Erkenntnisse vom Bibliothekartag habe ich in den letzten Tagen hier bei Lesewolke dargelegt. Zwei gute Vorträge gab es außerdem in der Session „Informationsbedarfe“, über die Bibliotheksnews berichtete. Rachel Ellis (SuB Bremen) erläuterte den erfolgreichen E-Mail-Auskunftsservice bei Linkproblemen im Bibliothekskatalog und Nicole Clasen (ZBW) stellte die Entwicklung von Kursen in Webinarform vor (Präsentation). Zu „FID – Schneise im Dschungel“ ist ein Etherpad online. Dörte Böhner schrieb bei Bibliothekarisch.de über den Vortag „Kompetent mit digitalen Medien umgehen. Wissenswertes mit, über und in Medien“, welcher Hintergründe beleuchtete und auf den Kurs „Brockhaus Medienwissen“ hinwies.

Noch paar Fotos:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

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26. Juni 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (22.KW’18)

Auf das Sondergutachten der Monopolkommission zur Buchpreisbindung verlinkte Archivalia. Sie sprach sich im Fazit für eine Abschaffung dieser Preisbindung auf (S. 93, Pkt. 341), da dem Eingriff in den Markt kein klar definiertes Schutzziel gegenüber steht. VÖBBlog veröffentlichte eine Stellungnahme des Börsenvereins zu dem Gutachten.

Die Fachstelle ÖB NRW hat Links zusammengetragen, die bei der Beachtung der Datenschutzgrundverordnung helfen sollen. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge, die sich damit befassen, dass zahlreiche Blogs angesichts der DSGVO lieber gleich vom Netz gegangen sind oder zumindest die Interaktionsmöglichkeiten eingeschränkt haben.

Welche Themen und Diskurse beschäftigten Bibliotheken in den letzten ca. 150 Jahren? Karsten Schuldt schaute in die Literatur und zeigt am Beispiel der Schulbibliotheken, was gedacht, behauptet und als verbesserungswürdig angesehen wurde.

Die Methode der SWOT-Analyse wird an einem bibliotheksspezifischen Beispiel von der Fachstelle ÖB NRW erläutert. Dabei werden mögliche Stärken und Schwächen aufgelistet, um daraus eine Strategie zu entwickeln.

Eine englischsprachige Infografik zu Metadaten findet man bei Bibliothekarisch.de.

Ein Video der Bundeszentrale für politische Bildung, welches OER erklärt nebst Linktipps, gibt es bei Bibliothekarisch.de. „Persönliche Unterstützungsangebote mit digitalen Medien: Buddies, Mentoring und Co“ lautete des Thema einer e-teaching.org-Online-Veranstaltung, die auch aufgezeichnet wurde, gefunden von Fortbildung in Bibliotheken.

Das #bibreise-Team besuchte indes die Bibliotheken in Gescher und Stadtlohn, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Hier noch eine interessante Empfehlung von Bibtexte: „Das Bild der Bibliotheken, Bibliothekarinnen und Bibliothekare im deutschen Fernsehen“, die Dissertation von Ute Engelkenmeier.

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4. Juni 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’18)

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Oliver Hinte machte im Blog Urheberrecht in Bibliotheken auf die Publikation „Mit gutem Recht erinnern“ aufmerksam (frei online verfügbar). In dem Sammelwerk sind zahlreiche Beiträge zum Einfluss des Urheberrechts auf das kulturelle Erbe enthalten. Im gleichen Blog wurde auf eine Studie zum weltweiten Urheberrecht und Ausnahmeregelungen für Bibliotheken und Archive verlinkt.

Ulrich Herb untersuchte den Anteil an Disserationen, Artikeln und Büchern, die in Base indexiert, als Open Access verfügbar  sind und CC-Lizenzen haben. Die Auswertung ist in Scinoptica zu finden. Demnach stieg der Anteil der Bücher, während er bei Dissertationen eher stagnierte.

In der 59. Aktualisierungslieferung des Werkes „Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen“ erschien der Beitrag „Management von Open Educational Resources (OER) in Bibliotheken„. Die Fassung der Autoren ist online verfügbar (via biboer). Wer Lehrende überzeugen will, OER zu produzieren, benötigt allerdings Anschauungsmaterial. Dazu wird eine eigene OER-Rubrik auf der Bibliothekswebseite für eigene Materialien und Linksammlungen empfohlen. In der Zentralbibliothek der TU Kaiserslautern gibt es seit Mitte letzten Jahres einen Arbeitsraum für Open Educational Resources. An bestimmten Terminen erhält man hier Beratung zu OER und kann gemeinsam Projekte bearbeiten, siehe Biboer.

Archäologisches Zentrum

Archäologisches Zentrum

Ein gutes Beispiel für eine Richtlinie zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien in elektronischen Semesterapparaten veröffentlichte die Universitäts- und Staatsbibliothek Köln (via Urheberrecht in Bibliotheken).

MoFam – Mobile Medien in der Familie“ lautet der Titel einer Studie, die sowohl Fachliteratur nutzte als auch Eltern und Medienexperten befragte und dabei ein umfassendes Bild von den Sorgen und Problemen entwickelte, die die heutige Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen mit sich bringt (via Fachstelle ÖB NRW).

Direkt gegenüber des Grimm-Zentrums befindet sich das Archäologische Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die BIB-Landesgruppe Brandenburg besuchte die moderne Bibliothek der Einrichtung, siehe Bericht hier bei Lesewolke.

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26. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’18)

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Making & Maker Spaces – was heisst das praktisch?“ lautete das Thema des 11. BibChatDe. Die Ergebnisse wurden in Shorthand Social zusammengefasst.

Das Evangelische Literaturportal e.V. publizierte in der Reihe Bücherei-Praxis das ModulKatatalogisierung nach RDA mit BVS“ (via Fachstelle ÖB NRW).  Hier werden auch die grundlegenden RDA-Regeln vorgestellt.

Zitieren : die Handreichung zum wissenschaftlichen Arbeiten“ der SLUB Dresden erklärt, warum man zitiert, welche Quellen zitierwürdig sind und stellt einige Zitierstile vor (via Archivalia).

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt „Was ist OER?“ von Jöran Muuß-Merholz und stellte den Autor vor.

In einem Interview mit Zweikommazwei berichtete Bernd Mittermaier über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen (via MedInfo).

In diesem Jahr feiert die Österreichische Nationalbibliothek ihren 650. Geburtstag! In ihrer Rede zum Jubiläum ging Generaldirektorin Johanna Rachinger auch auf die Geschichte der Einrichtung ein, siehe VÖBBlog. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gern an meinen Film zum Besuch der Wiener Bibliotheken, u.a. des Prunksaales der Nationalbibliothek.

Die 11 besten Bücherblogs“ verlinkte Myself (via Archivalia).  Und Haferklees Ausblicke entdeckte im „Der Mörder im Spiegel“ (1948) einen nette Beschreibung einer Bibliothekarin. Neben der „Leidenschaft für das gedruckte Wort“ fand sie die „Beschäftigung ladylike“. 😉

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26. Februar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’17)

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Netbib meldete „Alle Lotse-Artikel stehen daher unter einer cc-by-sa-Lizenz: Unter Nennung der Ursprungsquelle dürfen die Inhalte kopiert, verändert und in eigene Angebote integriert werden; die so entstandenen Inhalte müssen dann dieselbe Lizenz verwenden.“. Verlinkt wird auch auf den LotseBlogbeitrag zu neuen Artikeln.

Mark C. Wilson hat es geschafft. Nach seiner Bewerde beim Ombudsmann legten die neuseeländischen Universitäten ihre Zahlungen an die großen Verlage offen, siehe Wisspub.net.

Peter Suber hat das Directory of Open Access Journals (DOAJ) danach analysiert, wie häufig welche CC-Lizenzen verwendet werden (via Archivalia).

Manchmal sind auch Bücher Open Access, wie beispielsweise die AusgabePerspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter”. Themen sind unter anderen Wikipedia, Facebook, Twitter, Youtube und Wissenschaftsblogs (via VÖBBlog). Formale Kritik an der Veröffentlichung gab es von Infobib. Vermisst wurden Lizenzangaben, die Speicherung in einem Repositorium und ein persistenter Link.

Eine Art Storify vom OER-Festival 2017 in Berlin veröffentlichte Frau Fahrenkrog bei OER info (via biboer).

Plagiate sind keine Kavaliersdelikte“ meinte Dr. Jochen Zenthöfer und kritisierte im Cicero, dass auch Personen, denen der Doktortitel aberkannt wurde, Posten erhalten können, die mit Wissenschaft und Bildung im Zusammenhang stehen. Klaus Graf verlinkte und kommentierte bei Archivalia diesen Beitrag.

Das Library Journal stellte  die „Top Trends in Library Architecture“ vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine Liste deutschsprachiger Archive listete das Blog Archive 2.0 auf. Library Mistress ergänzte ihre Literatursammlung zum Berufsbild Bibliothekar/Bibliothekarin.

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’17)

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Während seit Anfang Dezember wieder Schneeflöckchen über den ein oder anderen Blog tanzen, erfreute uns uns Bibliothekarisch.de schon zum 9. Mal. mit der Linkliste Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender.

In einer Barcamp-Session des OER-Festivals 2017 in Berlin wurde das OER Librarian Network Germany gegründet (via Netbib). „Alle interessierten Bibliothekarinnen und Bibliothekare sind herzlich eingeladen an der Initiative teilzunehmen.“ steht dazu in der OER World Map.

Archivalia sah sich das ZB MED Portal Livio an. Hier wird ein Verfahren eingesetzt, welches die Recherche freier Fachliteratur möglich machen soll. Die Ergebnisse hielten jedoch nicht das Versprochene.

Für die Recherche nach Podcasts gibt es die Suchmaschine listennotes, gefunden von Archivalia.

Die Zentralbibliothek Zürich hat eine Stichprobe in drei zufällig ausgewählten Regalen gemacht: Ist wirklich alles online, was in Bibliotheken steht? Bibliothekarinnen und Bibliothekare überrascht das Ergebnis sicher nicht, siehe digithek blog.

Auf die Risiken sozialer Netzwerke geht eine Infografik  von Trend Micro ein, zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Von uralt bis supermodern: ein Youtube-Video stellt 16 unglaubliche Bibliotheken vor, siehe Bibliothekarisch.de.

 

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4. Dezember 2017 at 09:00

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Gelesen in Biblioblogs (47.KW’17)

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„Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?“ lautete das Thema des 8. BibChatDe. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite zum Chat zusammengefasst. Außerdem gibt es auch dieses Mal wieder ein Storify.

Fortbildung in Bibliotheken las den Artikel „Mit Gaming wird die Bibliothek zum Erlebnisraum“ in der Zeitschrift BuB 11/2017. Wer es lieber audiovisuell mag, kann auch das Video der Autorinnen Bianca Hochstein und Romy Topf schauen.

Die neue überarbeitete Fassung des Leitfadens „Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre“ (Autoren: Dr. Till Kreutzer und Tom Hirche) richtet sich bereits nach dem „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ (UrhWissG), welches am 1. März 2018 in Kraft tritt, siehe auch iRights.info.

Web 2.0 in Lehre und Unterricht schauete sich Publikationen zu Open Educational Resources an (via Archivalia).

Das ZBW des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft führte eine Umfrage zur Informationskompetenz der Studierenden der Wirtschaftswissenschaften durch. Die Ergebnisse sind online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

In einem Teamprojekt ermittelten zwei Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, was aus den Abschlussjahrgänge 2006 bis 2016 des Studiengangs Bibliothekswesen wurde und fassten die Ergebnisse dieser Verbleibstudie im Blog des Fachbereiches Archiv- und Bibliothekswesen der HföD zusammen (via Netbib).

Nicht alles was architektonisch fotogen aussieht, ist auch praktikabel, heute: die Binhai-Bibliothek in der chinesischen Stadt Tianjin, siehe Watson (via VÖBBlog). Bibliothekarisch.de bettete dazu ein Video ein. Bei den vielen Büchern in den Regalen des großen Lesesaales handelt es sich überwiegend um Büchertapete.

Kann man aus einer Publikation zitieren, die gar nicht existiert? Das ist tatsächlich passiert und zwar in „fast 400 Publikationen“ wie der Standard berichtete (via Infobib). Bei den Quellenangaben handelte sich dabei vermutlich um ein erfundenes Beispiel, welches dazu diente, den Zitierstil der Zeitschrift zu demonstieren. 😉

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27. November 2017 at 09:45

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’17)

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Die Stadtbibliothek München hat so einige Ideen, was öffentliche Bibliotheken für die Nutzergruppe der Bloggerinnen und Blogger tun und sein kann (via Fortbildung in Bibliotheken). Neben einem kostenlosen Arbeitsplatz, Hilfe bei Recherche, der Teilnahme an Kursen/Veranstaltungen bzw. bei letzterem auch als Partner.

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V. veröffentlichte eine Broschüre zu „Konfliktlösungen in Bilderbüchern“ mit vielen Buchempfehlungen und passenden Fragen (via Jugendbibliothek21).

Was kostet die Überziehung der Leihfrist an deutschen Hochschulbibliotheken? Vexcash stellte eine Liste der Mahngebühren von 40 Universitätsbibliotheken zusammen (via Netbib).

Einen ausführlichen Bericht über ihren Tag der Virtuellen Realität veröffentlichte die Zentralbibliothek Köln (via Fachstelle ÖB NRW). Dort gab es unter anderem die Möglichkeit, Virtual Reality und Augmented Reality direkt auszuprobieren. VR-Brillen haben sich allerdings bisher nicht in der von Herstellern erwarteten Weise durchgesetzt, schrieb Heise.de (via Fachstelle ÖB NRW). Die Sendung zu dem Thema ist in dem Beitrag eingebunden.

Immerhin sind Erklärvideos noch angesagt. Prof. Dr. Dirk Lewandowski zeigt dort zum Beispiel, wie Boolesche Suchbegriffe funktionieren und was mit Relevanz gemeint ist, siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Infobib bettete eine Grafik ein, die die Lebensdauer verschiedener Medien darstellt.

Archivalia stellte einen Überblick der 18 Beiträge zusammen, die dort anläßlich der Open-Access-Woche 2017 zu lesen waren. Zum Ende der OA-Woche hat der KOBV hat eine Open-Access-Leitlinie verabschiedet (via Archivalia). Die sechs Empfehlungen enthalten u.a. Digitalisate von gemeinfreien Werken auch als gemeinfrei auszuweisen bzw. selbst CC-By zu veröffentlichen. Der TIB Blog erläuterte ausführlich, was Open Educational Resources sind und worin der Unterschied zu Open Access besteht.

Solche Bibliothekskarten sind dank Computertechnik total aus der Mode, aber sie haben es immerhin auf eine Tasse bei This is’nt happiness geschafft (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’17)

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Archivalia ging in einem Beitrag zur Open-Access-Woche auf einen Vortrag zum Zweitveröffentlichungsrecht ein. Demnach gilt laut einer aktuellen Kommentierung „mithin die gesamte Forschung an Hochschulen zur ‚Forschungstätigkeit‘ iSd. § 38 Abs. 4.“ (Peukert, in: Schricker/Loewenheim, UrhG, § 38 Rz. 49, aktuelle Auflage). Bisher war man davon ausgegangen, dass Artikel, die aus der Forschung entstanden, die mit Grundmitteln einer Hochschule finanziert wurde, vom Zweitveröffentlichungsrecht ausgeschlossen sind.

Die englischsprachige Anleitung How to make your own work open access von Peter Suber gibt es nun dank C. Riesenhuber & M. Tullney auch in einer deutschen Übersetzung (via Archivalia).

ZBW Mediatalk stellt das OER-Hörnchen und seinen Entwickler Matthias Andrasch in einem Interview vor. Diese Suchmaske für Open Educational Resources filtert die Google-Suche nach maschinenlesbare Lizenzhinweise, die allerdings im Quelltext der Internetseiten erhalten sein müssen, bzw. nach konkreten OER-Seiten.

Für die Hochschulen in Baden-Württemberg wird gerade ein zentrales OER-Repositorium entwickelt, schreibt e-teaching.org (via Biboer). Ein zentraler Server für offene Bildungsressourcen ist eine tolle Idee. Trotzdem hätte man sich irgendwie gewünscht, dass dies gleich für alle Hochschulen deutschlandweit aufgebaut wird.

Eine Anleitung für schlechte Standards stellte Jakob Voß in einer Präsentation zusammen (via Archivalia). 😉

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30. Oktober 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42. KW’17)

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Das Storify vom 7. BibChatDe „Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?“ ist online und enthält viele interessante Meinungen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V. veröffentlichte die ethischen Grundsätze für die Arbeit in Bibliotheken als PDF-Datei (via vdb Blog). Sie wurden beim letzten Bibliothekartag zur Diskussion gestellt.

ORCID, die Open Researcher and Contributor ID, feierte bereits den 5. Geburtstag. Der Code ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Publikationen zu ihren Autoren, unabhängig von Namensgleichheiten, -änderungen, Hochschulwechsel usw. Anläßlich des Jubiläums wurde ein Video veröffentlicht, zu sehen im Library Journal (via Netbib).

Archivalia verlinkte auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der die Probleme des Wissensschaftssystems am Beispiel Philosophie verdeutlicht. Was gut für die Karriere ist, bringt den wissenschaftlichen Diskurs oft nicht weiter. Zitiert wird neben anderen auch Lukas Köhler, er meint: „Das heißt, man schreibt wie alle anderen und über dieselben Themen; und man rezipiert natürlich die Topautoren, die die Peer-Review durchführen.

Das Institute for Information Technology in Education der UNESCO gab eine Studie zu Open Educational Resources in Deutschland in Auftrag. Das Ergebnis ist online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken) in englischer Sprache mit einer zweiseitigen Zusammenfassung in Deutsch (S.9-11). Betrachtet wurden sowohl Initiativen die von der Praxis als auch der Politik ausgingen. Deutschland gilt eher als „Spätzünder“ bei OER, auch wenn es durchaus eine starke OER-Community gibt. Inzwischen hat aber auch die Politik das Thema entdeckt und fördert zunehmend OER.

Die Deutsche Digitale Bibliothek veröffentlichte das Buch „Der Vergangenheit eine Zukunft : kulturelles Erbe in der ditigalen Welt”, welches auch online lesbar ist (via Urheberrecht in Bibliotheken).

Wer viel liest, lebt länger“ titelte die GEO und bezieht sich damit auf eine Studie Yale University (via Netbib). Demnach veringert das Lesen von Büchern Stress, entspannt und trainiert das Gehirn.

Die British Library zeigt gerade die Ausstellung „Harry Potter : a History of Magic”. VÖBBlog hat dazu zwei Videos eingebettet. 🙂

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23. Oktober 2017 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (38. KW’17)

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„Arbeit 4.0 : was verändert sich für Bibliotheksmitarbeiter*innen“ lautete das Thema des 6. BibChatDe. Die Verantwortlichen fassten die Twitterdiskussion in einem Storify zusammen und berichteten im Blog über diesen Chat.

Der Verband der Wissenschaftsverlag STM will es offenbar nicht mehr tolerieren, wenn Zeitschriftenartikel, die zuvor bei ihnen veröffentlicht wurden, widerrechtlich bei Researchgate hochgeladen werden (siehe Wisspub.net). Deshalb soll die Plattform nun ein neues System einbauen, welches „sicherstelle, dass Fachartikel nur noch nach Zustimmung der von STM vertretenen Verlage auf der Plattform geteilt werden.” sonst drohen Klagen. IRights.info widmete dieser Aktion ebenfalls einen längeren Beitrag.

Sowiport, das Rechercheportal für Sozialwissenschaften, wird zum Ende 2017 eingestellt (lt. Netbib). Schneeschmelze empfiehlt, sich wenigstens die Literaturzusammenstellung Recherche Spezial lokal abzulegen.

Schneeschmelze klagte, dass die Anzahl der Wikipedia-Autoren gesunken ist, weniger aktualisiert wird und die Beiträge nach und nach veralten.

Für das Buch „Die Kunst der Recherche“ nutzte der Autor Prof. Dr. Hektor Haarkötter auch zahlreiche Online-Quellen. Diese Liste hat er nun auf seiner Internetseite veröffentlicht (via digithek blog).

ZBW Mediatalk stellte in einem Interview Prof. Dr. Tim Krieger vor. Zu seinem Lehrkonzept gehört es, dass Studierende zu Wirtschaftsthemen bloggen. Zu den Dingen, die man beim Bloggen gut trainieren kann, gehört seiner Meinung nach „die Fähigkeit, interessant, pointiert und meinungsstark für ein bestimmtes Zielpublikum zu schreiben.

Wie sieht eigentlich die Entwicklung auf dem Gebiet der freien Bildungsressourcen aus? Open Educational Resources: Global Report 2017 gibt Antworten (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Ausgabe 1/2 von 2017 der Zeitschrift GMS Medizin – Bibliothek – Information ist online. Der Themenschwerpunkt lautet „Medizinhistorische Quellen an Wiener Universitäten“ (via medinfo).

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’17)

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Das UrhWissG soll am 1. März 2018 in Kraft treten. Nun haben sich die Kultusministerkonferenz (KMK) und die VG Wort darauf geeinigt, die Übergangsregelung zur pauschalen Abgeltung für elektronische Semesterapparate bis Ende Februar zu verlängern, siehe Hochschulrektorenkonferenz (via Urheberrecht in Bibliotheken). Wer selbst Lehrmaterialien erstellt, interessiert sich vielleicht für die „Fünf Tipps für gutes Lizenzieren von OER“, erläutert von Henry Steinau bei iRights.info.

Auf ORCID nimmt Fahrt in Deutschland auf. Die Universitätsbibliothek Regensburg hat ihr Repositorium mit ORCID verknüpft, damit ein Datenabgleich erfolgen kann und Daten nicht mehrfach eingegeben werden müssen, siehe Beitrag bei ORCID.de (via Netbib).

Digithek Blog fand Beiträge zu Spaactor, einer Suchmaschine für gesprochene Wörter in Videos und Podcasts (via Fortbildung in Bibliotheken). Christian Schrumpf aus Bremen entwickelte mit seinem Team diese Suche, die sich nicht auf Titelzeilen und Teaser beschränkt.

Globolibro führte die Reihe zu künstlicher Intelligenz in Bibliotheken weiter. Wären einfache Auskünfte denkbar? Eines der Beispiele im Beitrag ist die Bibliothek der TH Wildau. Sie testet immerhin schon einen Roboter für solche Zwecke und zwar mit „Zusatzqualifikationen: Außer trockenen Bibliotheksfakten hat er nämlich auch gleich noch eine Handvoll Witze parat […].“ (Zitat bei RBB online).

Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt beschreibt einen Tag im Bücherbus Harburg (via fahrbibliothek.de).  Doch wie entsteht eigentlich so ein Bücherbus? Der Blogbeitrag der Münchner Stadtbibliothek erläutert, wie ein Bücherbus geplant, gebaut und schließlich in Dienst genommen wird (via fahrbibliothek.de).

An der Universität Mekelle in Äthiopien wurde ein Buchscanner gebaut. Ein Video des Prototyps sowie Links zu weiteren Informationen findet man bei Infobib.

Peter Lambeck (1628-1680), Den Bibliothekar der kaiserlichen Hofbibliothek Wien, und seinen Bibliothekskatalog stellte ein Beitrag im Blog Iter Austriacum vor (via Archivalia).

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21. August 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (27. KW’17)

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Nachdem ich eine Weile offline war – mehr dazu demnächst in der Reihe „Unterwegs entdeckt“, gibt es heute nun wieder den gewohnten Blick in die bibliothekarischen Blogs.

Biboer weist auf die Ausgabe 3 der Zeitschrift „Synergie : Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre“ hin. Es enthält Beiträge zu Open Educational Ressources sowie ein extra Praxisheft zu diesem Thema, alles frei online verfügbar. Außerdem gibt es bei Biboer einen lesenswerten Beitrag über den Workshop beim #OERcamp17 in Hamburg.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 5.7.17 fasste unter anderem zusammen, was das neue UrhWissG, welches ab März 2018 in Kraft treten wird, so bringt (siehe auch Archivalia). Da kommt sicher nicht nur in der Inetbib die Frage auf, wie die Regelung für digitale Semesterapparate vom 1.10.2017 bis 28.02.2018 aussieht? Denn die Pauschalvergütungsverlängerung endet am 30. September 2017. Zeitungsartikel dürften nach den neuen Gesetzentwürfen gar nicht mehr für die Wissenschaft genutzt bzw. über die Fernleihe verschickt werden. Kapselschriften erklärt, warum sich Zeitungen mit dieser „vollkommen verunglückten Regelung“ selbst schaden.

Das Buch „Freundeskreise und Fördervereine: Best Practice in Öffentlichen Bibliotheken“ von 2015 ist nun frei im Internet zugänglich (via VÖBBlog). Das Titelthema der Büchereiperspektiven 2/2017 lautet „Barrierefreie Bibliothek. Hürden abbauen, LeserInnen gewinnen“ und ist sofort online (via VÖBBlog).

Libreas schrieb einen ausführlichen Beitrag zur Geschichte des IB-Weblogs, welcher inzwischen nicht mehr online ist, und bedauert, dass „ein digitales Zeitdokument dieser Art so sang- und klanglos ausgesondert wird.”. Aber zumindest sind sie die Daten wohl noch nicht gelöscht … .

Fortbildung in Bibliotheken stellte eine Übersicht der eigenen Mitschriften zum Bibliothekartag 2017 ins Netz. Wirklich eine nette Idee!

Um Privatbibliotheken dreht es sich in der Kolumne 1/2017 von Library Mistress. Die Ansicht darüber, wie groß ein privater „beachtlicher Bücherschatz“ ist, wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte. Und wer schon immer wissen wollte, wie sie/er die vielen eigenen Bücher rechtfertigen soll, bekommt hier von Umberto Eco eine prima Vorlage. 🙂 Und wer wusste, dass Bildschirmtext (BTX) in den 80er Jahren als „the next big thing“ auch für Bibliotheken gehandelt wurde? Mehr dazu verrät die Kolumne 4/2016.

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10. Juli 2017 at 10:00