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Posts Tagged ‘Open Access

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’21)

Die Fachstelle ÖBiB veröffentlichte die Ergebnisse einer Umfrage, die sich an kommunale bayerische Bibliotheken zum Umgang mit Corona wendete (via Fachstelle ÖB NRW). Gefragt wurde unter anderem nach Serviceangeboten wie Click & Collect bzw. Lieferung, Hygienemaßnahmen und die Auswirkungen auf die Arbeit der Beschäftigten.

IRights.info verwies in einem Beitrag auf mehrere Lehrvideos zum Thema Open Access und Creative Commons, die open-access.network in Zusammenarbeit mit Hochschulbibliotheken erstellte (via Medinfo).

Ein Lernvideo-Canvas bietet eine nützliche Vorlage bei Zenodo (OER!), die wichtige Aspekte bei der Videoproduktion berücksichtigt (via Fortbildung in Bibliotheken). Die frei verfügbare Ideensammlung stammt vom Lehr- und Lerntechnologien- (LLT-)Team der TU Graz (Österreich).

„Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten“ – so lautete der Titel eines frei verfügbaren E-Books der Universitätsbibliothek der TUHH (via Bibtexte). Von der Ideenfindung über die Recherche bis zum Schreiben – es gibt nützliche Hinweise zu allen Arbeitsschritten.

Gudrun Behm-Steidel erklärte in ihrem Blog die Unterschiede, Vor- und Nachteile des Learner und Performer Mindsets.

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10. Mai 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’21)

Archivalia verlinkte auf eine Internetseite mit über 20 OpenBooks zum Thema Musik. Warum stellen Autoren ihre Bücher kostenfrei zur Verfügung? Ulrich Kaiser räumt mit drei Vorurteilen auf.

Open Access wird als kostenfrei betrachtet. Warum Verlage damit Riesengewinne erwirtschaften, das erklärt Lukas Wieselberg im Beitrag bei science.orf.at (via Archivalia).

20 Dinge über die Wikipedia veröffentlichte RND anläßlich des 20. Geburtstages der Online-Enzyklopädia (via Archivalia).

Fachstelle ÖB NRW ging auf das Thema Öffentliche Bibliotheken und Open-Source-Software ein.

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22. März 2021 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (4.KW’21)

Bis Ende März 2021 dürfen Fernleihkopien digital geliefert werden, siehe b.i.t. online (via Fachstelle ÖB NRW). Dazu gibt es eine Sondervereinbarung mit den Verwertungsgesellschaften VG Wort und Bild-Kunst, um Studierende und Forschende trotz der Einschränkungen durch die coronabedingten Eindämmungsmaßnahmen zu versorgen.

Hier herrscht keine Einigkeit: die Verbände des Netzwerkes Autorenrechte reagierten sehr ablehnend auf den offenen Brief des dbv für bessere Regelungen zum Erwerb und der Ausleihe von E-Medien durch Bibliotheken. Sie fordern „an den frei verhandelbaren Lizenzen für E-Books festzuhalten und dem Ansinnen des dbv eine klare Absage zu erteilen.“. Der dbv hat daraufhin eine Stellungnahme verfasst (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft brachte zwei neue Programme auf den Weg, um Open Access zu fördern. Bei „Open-Access-Publikationskosten“ gibt es Zuschüsse zu APC/BPC-Gebühren. Das Förderprogramm „Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren“ unterstützt das Publikationswesen, siehe idw online (via MedInfo).

Ein Beitrag der Fachstelle ÖB NRW berichtete über das Online-Seminar „Sustainability and Libraries – agenda 2030“. Hier ging es um Nachhaltigkeit in Bibliotheken.

Könnten Schulbibliotheken ein Teil der Öffentlichen Bibliotheken sein? Karsten Schuldt schaute sich dazu die Entwicklung in anderen Ländern an und meinte in seinem Beitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung, dass eher eine von ÖBs unabhängige Entwicklung mit eigenen Organisationsformen zu erwarten wäre, da die Interessen doch unterschiedlich sind.

Digithek Blog machte auf den BeitragGiftschränke in Bibliotheken“ von Ulrike Werch in „Ausbilden Publizieren Informieren“ aufmerksam. Neben einem Blick in die Geschichte wird auch die aktuelle Rechtslage beleuchtet. Die Ausgabe 1/2021 enthält übrigens viele weitere interessante Artikel, beispielsweise Tipps für Vorträge.

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2. Februar 2021 at 09:03

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’20)

OECD veröffentlichte den Lernkompass 2030 (via Fortbildung in Bibliotheken). Nach einer Darstellung des Lernens im 19., 20. und 21. Jahrhundert geht es um notwendige Schlüsselkompetenzen für Gegenwart und Zukunft.

Ulrich Herb zeigte seine Präsentationsfolien zu den Workshops Wissenschaftliches Publizieren … sowie Open Science und Publikationsstrategien. Die DFG hat ein Förderprogramm eingerichtet, bei dem Zuschüsse für Open-Access-Publikationskosten beantragt werden können (via MedInfo).

Bibliothekarisch.de ruft dazu auf, einen Beitrag über nützliche Tools für Bibliotheken zu schreiben und im Rahmen eines Adventskalenders #netzadvent2020 zu veröffentlichen. Interessierte können sich dafür in einen Etherpad eintragen.

Gut gelungen ist das Imagevideo der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Vienna siehe VÖBBlog.

Fortbildung in Bibliotheken schaute sich das „Social Media Universe“ an. Demnach hat 2020 Facebook nach wie vor die meisten Nutzer. Instagram findet sich auf Platz 6.

Freiheit und Verantwortung – die Schillerrede 2020 hielt Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, siehe Video bei Youtube (via VÖBBlog).

Mag die Realität die Literatur durchaus beeinfluss, so gilt das nicht umgekehrt.“ meinte Marius Müller in Buch-Haltung und stellte dies am Beispiel der zahlreichen Literatur zum (nun doch abgewählten) US-Präsidenten D. Trump dar.

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9. November 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’20)

Thomas Hapke, Fachreferent in der Bibliothek der TUHH, verlinkte seine erstellten Videos, Podcasts und digitalen Materialien zum wissenschaftlichen Arbeiten in einem Blogbeitrag.

Frau Schmitz erläuterte in Publisso, was es mit guter wissenschaftlicher Praxis auf sich hat, und wo ein Fehlverhalten beginnt (via Archivalia).

Die Aufzeichnung des Online-Seminars zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in Bibliotheken ist nun verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Aubib stellte das Projekt EODOPEN in zwei Videos vor. Hier geht es darum, auf Nutzerwunsch Werke zu digitalisieren. Dabei werden alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft (vergriffen, verwaist usw.).

Ab 2021 soll es nun auch möglich sein, in Nature-Zeitschriften Open Access zu publizieren. Die wichtigsten Punkte der OA-Vereinbarung veröffentlichte die Max Planck Digital Library (via medifo).

Die Deutschen Jugendliteraturpreise 2020 wurde vergeben. Buchreport stellte die Gewinner vor (via Fachstelle ÖB NRW).

„Neues aus Siechenstadt“ – Bibliophase widmete sich den Problemen unserer Zeit mit dem Zeichenstift.

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26. Oktober 2020 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW stellte in Text und Fotos die neugestaltete Zentralbibliothek Paderborn vor. Dazu gehören neben einem Lerncafé auch ein Whiteboard-Raum und technische Features wie ein Flugsimulator und andere Gaming-Angebote. Auch die Stadtbibliothek Solingen probierte ein neues Lernraum-Konzept, siehe ebenfalls Fachstelle ÖB NRW. Auch wissenschaftliche Bibliotheken denken über Veränderungen ihrer Lern- und Raumkonzepte nach. Karsten Schuldt sah sich 79 Studien von 2009 bis 2019 genauer an, um herauszufinden, ob und wie sich die Bedürfnisse der Studierenden im Hinblick auf die Bibliotheksnutzung geändert haben. Seine Ergebnisse fasste er in einem Artikel der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ zusammen.

Die Anzahl der Menschen, die neben Printmedien auch E-Books und und Audiobücher nutzen ist auf 40 Prozent gestiegen. Das ermittelte eine Studie mit fast 6100 Leuten in verschiedenen Ländern, siehe buchreport (via Fachstelle ÖB NRW). #BuchistBuch meint auch der Deutsche Bibliotheksverband und startete eine Kampagne für die Gleichstellung gedruckter und elektronischer Formen in rechtlicher Hinsicht. Für Einrichtungen, die das unterstützen möchten, stehen Grafiken in verschiedenen Varianten zum Download bereit, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Um die Darstellung des Bestandes an elektronischen Fachzeitschriften ansprechender zu gestalten, wurde das Tool VIDIJO (= virtual display of journals) im Rahmen eines BMBF-Projektes entwickelt. Ein Überblick der Funktionen findet man im Blog der NTNM Campus Bibliothek (via Fortbildung in Bibiotheken). Die Webapplikation ist Open Source und kann von Bibliotheken nachgenutzt werden.

„Die Transformation der Informationsmärkte in Richtung Nutzungsfreiheit“ lautet der Titel des neuen Open-Access-Buches von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Der Autor meinte, dass das derzeitige Urheberrecht, den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung in Wissenschaft und Bildung eher behindert und zeigt Alternativen auf. Einen Beitrag zu „Urheberrecht und Forschungsdaten“ verfasste Linda Kuschel, veröffentlicht in „Ordnung der Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Ein Beitrag bei Scienceblogs listet frei nutzbare Repositorien auf. Hier können Wissenschaftler ihre Publikationen veröffentlichen, damit sie weltweit zur Verfügung stehen (via Netbib).

 

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19. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’20)

Im 40. BibChatDe wurde über Statistiken disktutiert. Welche Zahlen zeigen wirklich die Bedeutung und Leistung einer Bibliothek? Im Blog wurde der Chat ausgewertet.

ZBW-Mediatalk besuchte den Open-Access-Tage und wertete vier Vorträge aus. Sie sind im Beitrag eingebunden.

Zwei tolle Anleitungen zum Erstellen von Bildschirmaufzeichnungen hat die Mediengrube auf Lager (via Fachstelle ÖB NRW). Man kann dafür nämlich einfach Powerpoint oder Padlet verwenden.

Schmalenstroer bedauerte, dass IFTTT, ein Tool für die Webdienstverknüpfung kurzfristig kostenpflichtig wird, wenn man mehr als 3 Applets benötigt.

Dörte Böhner zeichnete ein Bild, um an die AHA-Regeln in der Bibliothek zu erinnern, siehe Bibliothekarisch.de.

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12. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (38. KW’20)

Der Dachverband der Bibliotheksverbände, Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V. verlieh die Karl-Preusker-Medaille 2020 an Wikimedia Deutschland e. V. Gelobt wurde die Zusammenarbeit mit Bibliotheken in verschiedenen Projekten (z.B. Wikidata, Hackathons) sowie die Texttranskriptionen, siehe Presseinformation (via vdb Blog).

Seit letzter Woche gibt es ein Open-Access-Forum, in dem sich Wissenschaftler austauschen können. Koordiniert wird es von der TIB Hannover. Um den technischen Support kümmert sich die Niedersächische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen, siehe heise.de (via netbib). Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ veröffentlichte eine Handreichung, die Möglichkeiten bei der Publikation von Open-Access-Büchern zeigt (via Archivalia). Deutschlandfunk interviewte Guido Herrmann, den Geschäftsführer von Wiley Deutschland, zum Thema Open Access (via MedInfo).

Fachstelle ÖB NRW stellte die MachBar der Duisburger Zentralbibliothek vor. Hierbei handelt es sich um einen Makerspace mit 3D-Drucker, VR-Brille und Greenscreen sowie der Möglichkeit alte Datenträger zu digitalisieren. Darüber hinaus ist ein Veranstaltungsprogramm geplant. Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Linksammlung bei HOOU zu freien Bildern, Videos und Sounds.

Im neuesten Podcast bei Bibfunk spricht Frau Fahrenkrog mit dem Schulbibliothekar und Demokratiepädagogen Peter Jobmann.

Christine Burblies beantwortete im ZBW-Mediatalk Fragen zu Digital Badges. Hier geht es um kleine Zertifikate, die beispielsweise für Kurse im Bereich Informationskompetenz vergeben werden können.

Die verschiedenen Verschleißerscheinungen gedruckter Bücher nahm Bibliophase unter die Lupe. Den Buchrücken erwischt es meist zuerst. Besonders gefährdet sind die übergewichtigen Exemplare.

Bibliothekspostkarten zeigte den Lesesaal des Bonatzbaus in Tübingen. Er wurde 1921 eröffnet.

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21. September 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’20)

Ihre Bibliothek öffnet wieder?! Der Bibliotheksverband stellte Plakate und Social-Media-Bilder zum Download zur Verfügung, die Nutzer darauf aufmerksam machen (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken interessierte sich für Videokonferenzsysteme. Verlinkt wurde u.a. eine Übersicht, die einen guten Vergleich der verschiedenen Anbieter ermöglicht.

Ein Plakat mit Links zum Thema Forschungsdatenmanagement des Thüringer Kompetenznetzwerkes Forschungsdatenmanagement findet man bei Zenodo (via Netbib). Die praktischen Tipps und der Lesestoff sind speziell dafür gedacht, im Homeoffice seine Kenntnisse zu erweitern. Die Universitätsbibliothek Hildesheim bietet mehrere digitale Coffee lectures zum Thema Forschungsdatenmanagement an (via vdb-Blog).

Und es gibt Open-Access-Literatur zu weiteren Bibliotheksthemen. Das E-Book „Nutzerbezogene Marktforschung für Bibliotheken: eine Praxiseinführung“ von Doreen Siegfried und Sebastian Nix ist im Social Science Open Access Repository verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Die Zeitschrift „RuZ – Recht und Zugang“ enthält auch Beiträge, die für Bibliotheken relevant sind (via Archivalia). Bei deGruyter ist das E-Book „Lernwelt Hochschule“ erschienen (via Archivalia).

Von ihren Erfahrungen bei der Verlagssuche berichteten Mitarbeiter der UB Graz bei wisspub.net. Geplant war es, ein Open-Access-Buch zu veröffentlichen. Dazu wurden sechs deutsche Verlage angefragt. Der Titel des Buches lautet übrigens „Publikationsberatung an Universitäten“. Es erscheint demnächst.

Das Netzwerk Vorlesen zeigt auf seiner Internetseite die Video-Reihe „Vorlesen für ältere Menschen mit Beeinträchtigung“ (via Fachstelle ÖB NRW).

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4. Mai 2020 at 09:34

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’20)

Sind Bibliotheken wichtig oder reden sie sich das nur selbst ein? Gewohnt provokativ widmete sich Karsten Schuldt in Bibliotheken als Bildungseinrichtung dieser Frage. Oder hat eher die Kommentarin Bibmaus recht, wenn sie meint, der Aktionismus liege weniger in heroischem Vorstellungen begründet sondern eher in einer „Existential Angst“?

Im Blog Netzwerkeln startete Dörte Böhner einen Online-Kurs für alle, die gern den Umgang mit Social-Media-Anwendungen lernen möchten. Dabei kann man selbst entscheiden, bei welchen der sieben Module man mitmachen will.  Netbib verlinkte auf ein Etherpad, welches Webinare sammelt, die für Bibliothekare nützlich sein können.

In welchem Land werden wie viele Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht? Eine Karte (heatmap) bei scidecode gibt darüber Auskunft (via Archivalia).

Library Mistress entdeckte die erste Ausgabe der Online-Zeitschrift „API (Ausbilden | Publizieren | Informieren – Studentisches Magazin der HAW Hamburg)„.

VÖBBlog machte auf die digitalisierten Ausgaben des Börsenblattes für den deutschen Buchhandel 1834 bis 1945 aufmerksam. Archivalia kritisierte, dass die Treffer der Volltextsuche keine Textschnipsel oder Markierungen in den Dokumenten enthalten. Damit ist nicht schnell zu erkennen, welche Treffer relevant sind.

 

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14. April 2020 at 09:02

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’20)

Die Leipziger Buchmesse fällt in diesem Jahr aus (via Fachstelle ÖB NRW). „Solch eine schwere Entscheidung mussten wir in den letzten sieben Jahrzehnten der Leipziger Buchmesse noch nie treffen.“ steht in der Erklärung auf der Webseite des Veranstalters. Auch in Leipzig versucht man, durch die Absage von Großveranstaltungen einer Verbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken.

In dem Unterrichtsmodul Märchenrallye ist online. Dort werden Inhalte zum Thema Märchen im Schulunterricht und in der Bibliothek aufeinander abgestimmt. Es wurde vom Bildungspartner NRW entwickelt, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Bibliotheken, die gern die virtuellen Besuche ihrer Online-Angebote zählen möchten, können sich für das DBS-Visitverfahren anmelden, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Fortbildung in Bibliotheken meint, dass iBeacons auch für Bibliotheken etwas sein könnten, um Nutzern zu helfen, sich zurechtzufinden. Nähert man sich einem iBeacon, hat die entsprechende App und Bluetooth aktiviert, dann erhält man automatisch Informationen dazu, siehe xamoom.

Das Netzwerk Bibliothek bietet bis Ende März 2020 kostenfreie Plakate und Postkarten zur Bewerbung von Bibliotheken an (via Fachstelle ÖB NRW).

Wenn schon verschenken, dann wenigstens richtig. Eckhart Arnold verdeutlicht im Blog dhmuc, warum es sich eher lohnt, eine wissenschaftliche Publikation mit cc-by der Allgemeinheit zu schenken als einem einzelnen Verlag (via Archivalia).

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9. März 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’20)

In seinem neuesten Beitrag im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung befasste sich Karsten Schuldt mit  einer vergessenen bibliothekarischen Aufgabe – der Lesesoziologie. Sollte man sie wieder aufleben lassen? Lange Zeit untersuchten Bibliotheksmitarbeiter, was gelesen wird, warum und welche Wirkung es hatte. Die Vorlieben der Leser zu kennen, war beispielsweise für den Bestandsaufbau erwünscht. Je nach politischem System hatte man auch das Ziel, die richtigen Interessen zu fördern bzw. zu schauen, ob die bibliothekarische Arbeit in diesem Sinne Fürchte trug, welche sozialen Schichten erreicht wurden usw.

Corinna Roeder, Direktorin der Landesbibliothek Oldenburg, erläutert in einem Interview die Hintergründe der Aussonderungen von gedruckten Beständen in Bibliotheken und worauf man achten sollte, damit Werke nicht generell verloren gehen, siehe Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn.

Beispiel für eine Bibliotheksvariante der #dollypartonchallenge

Die Fachstelle ÖB NRW stellte die niederländische Stadtbibliothek in Schiedam vor. Sie wurde 2015 neu eröffnet, nachdem man eine denkmalgeschützte historische Markthalle dafür umgebaut hatte. Eine Besonderheit sind die vielen Pflanzen. Außerdem machen Regale und Buchtröge aus Kartonagen sie zu einer echten grünen Bibliothek.

Ebenfalls im Blog der Fachstelle ÖB NRW findet man die drei Preisträger des b.i.t.online-Innovationspreises 2020.

Der Romanistik-Blog machte auf die Möglichkeit aufmerksam, dass bis Ende 2020 Zeitschriften, die gern auf Open-Access umstellen und auf dem Server Open Library of Humanities (OLH) gehostet werden möchten, sich um eine Förderung bewerben können.

Ein Netztrend, an dem sich auch schon einige Bibliotheken beteiligt haben, ist die #dollypartonchallenge. Hier wird gezeigt, wie man sich in unterschiedlichen sozialen Netzwerken präsentieren würde. Die Country-Sängerin Dolly Parton hatte Mitte Januar eine Collage in diesem Stil gepostet bei Instagram gepostet und damit eine kreative Welle ausgelöst. 🙂

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3. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’20)

Mit frischen Ideen und Slogans wie beispielsweise „Make your Ortsleihe great again!“ oder „SIBI (Small Ideas, Big Impacts)“ startete Aubib ins Jahr 2020.

Fortbildung in Bibliotheken machte auf die BroschüreTatort Bibliothek“ aufmerksam. Hier sind Rezepte für Aktivitäten rund um die Medienpädagogik und Leseförderung enthalten, die mit geringem Umfang umsetzbar sind. In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib dieses Mal Actionbound vor. Das Tool im Stile einer Schnitzeljagd mit Smartphone bietet viele Aufgabenvarianten an.

Sind Comics keine richtigen Bücher für Kinder? ORF.at meinte, gut gemachte Comics wären sogar gut geeignet, um die Lust am Lesen zu fördern und sind darüber hinaus ein guter Übergang vom Bilderbuch zum reinen Textbuch (via VÖBBlog).

Haferklees Ausblicke befasste sich mit Titelaufnahmen in Verbundkatalogen und stellte fest, dass es bei ein und denselben Büchern zu unterschiedlichen Aufnahmen kommt und zwar auch in wichtigen Feldern wie Autor, Titel & Verlag. Liegt das nun am neuen Regelwerk RDA, mangelnden Korrekturlesungen, unkritischer Übernahme von Daten oder ein bisschen an allem?

Die Fachstelle ÖB NRW ging auf Bibliotheksbesichtigungstour und berichtete im 1. Teil der geplanten Blogreihe über Besonderheiten von Bibliotheken in anderen Ländern. Während beispielsweise in öffentlichen niederländischen Bibliotheken die Gebühren eher hoch und die Anzahl der ausleihbaren Medien beschränkt ist, wird in Finnland keine Nutzungsgebühr erhoben. Eine Ausnahme sind dort machmal Sonderleistungen, wie Raumbuchungen.

Eigentlich sollen die DEAL-Verträge den Wandel zu Open Access fördern. M. Knoche erklärte im Blog Aus der Forschungs­bibliothek Krekelborn jedoch, warum die Verträge die gewünschte Entwicklung eher weniger begünstigen.

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20. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’19)

Sollten E-Books wie gedruckte Bücher hinsichtlich ihrem Verkauf ein Bibliotheken behandelt werden? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist dagegen, obwohl Onleihe-Nutzer mehr gedruckte Bücher und E-Books kaufen als der Durchschnitt. Es könnten vielleicht noch mehr sein. 16 Prozent der Onleihe-Nutzer gaben an, wohl mehr Bücher zu kaufen (analog & digital), wenn es keine Onleihe gäbe. Der Deutsche Bibliotheksverband argumentiert, dass Bibliotheken zum einen kaufkräftige Kunden sind –  sie geben ca. 112 Millionen Euro pro Jahr für E-Book-Lizenzen aus -, und zum anderen das Lesen fördern (via Fachstelle ÖB NRW).

Angesichts der Leseschwächen, die laut aktueller PISA-Studie insbesondere bei Schülern mit ungünstigem sozioökonomischen Hintergrund auftreten, machte der dbv in einer Pressemitteilung Rolle der Bibliotheken als Unterstützer deutlich (via Fachstelle ÖB NRW).

Und gleich noch eine Studie: Der Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigte, wie die einzelnen Bundesländer im Bereich Bildung abschnitten (via Fachstelle ÖB NRW).

Archivalia gab Tipps zum Selbstarchivieren auf dem grünen Open-Access-Weg und verlinkte auf Plattformen, bei denen der Upload unabhängig von der Zugehörigkeit zur Institution ist.

Circa 70 Prozent des urheberrechtefreien Bestandes des Bayerischen Staatsbibliothek ist inzwischen online. In einem Blogbeitrag bei zkbw feiert die Bibliothek ihr 2,5 millionstes Digitalisat. Archivalia hat jedoch an dem Angebot einiges zu kritisieren. Einen Hauch von Geschichte vermittelt eine Kupferstichplatte mit historischen Signaturschildchen, ein Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (ebenfalls Archivalia).

 

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9. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46. KW’19)

Hapke-Weblog beschäftigte sich mit dem amerikanischen Framework zur Informationskompetenz. Dabei verwies er auf den Aufsatz von Tessa Sauerwein, die an Beispielen erklärt, wie man in Bibliothekskursen Verbindungen zu verwandten Themen darstellen kann (Suchbeispiele – Zugänge/Lizenen/Open Access; Literatur – Forschungsmethoden usw.) und damit ein besseres Verständnis für wichtige Hintergründe erzeugt.

Aubib startete eine Reihe zu Schulungsmethoden. In der ersten Folge wurde das „Gruppenpuzzle“ (auch als Kettensägenmethode bezeichnet) vorgestellt. Außerdem gab es Vorschläge, wo die Methode bei Kursen zur Verbesserung der Informationskompetenz eingesetzt werden könnte.

ZBW-Mediatalk berichtete über die Open-Access-Tage 2019 (in Engl.). Man fragte sich beispielsweise, ob Open Access denn nun wirklich eine Erfolgsgeschichte ist (Präsentation von E. Šimukovič). Fair und preiswerter ist es jedenfalls nicht geworden. Die Hauptproblem der neuen großen Verträge: die „Abhängigkeit von großen Verlagen vergrößert sich weiter, ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht“ (siehe Präsentation A. Oberländer & L. Dreher, S. 4). Die Autorinnen stellten daher auch alternative Open-Access-Modelle vor.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. äußerte sich in einer Presseerklärung zum Regierungsentwurf, welcher eine Senkung der Mehrwertsteuer für elektronische Publikationen vorsieht (via Fachstelle ÖB NRW). Während die Angleichung auf 7% zu Druckausgaben begrüßt wird, kritisiert der dbv unnötige Einschränkungen und unklare Formulierungen, die von der EU-Richtlinie abweichen.

 

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18. November 2019 at 10:00