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Posts Tagged ‘Open Access

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’19)

Andreas Breiter kritisierte in seinem Gastbeitrag bei jmwiarda das Konkurrenzdenken zwischen Informatik und Medienpädagogik (via Fortbildung in Bibliotheken). Denn er meint, beides sollte in der Schule gelehrt werden: die technischen Grundlagen und der Umgang mit den Medien. Als dritten, wichtigen Aspekt bringt er noch den kompetenten Einsatz digitaler Medien im Fachunterricht ins Spiel.

In der Checkliste Nr. 41 „Die publizierende One-Person Library“ erklärte Jürgen Plieninger, welche Möglichkeiten sich auch für kleinere Einrichten bieten, etwas zu publizieren bzw. ihre Benutzer in dieser Hinsicht zu beraten (via Netbib).

Der Romanistik-Blog schaute sich das Buch „The deliverance of open access books : Examining usage and dissemination“ von Ronald Snijder an.  Unterschiede gibt es zwischen Neuerscheinungen und älteren lieferbaren Büchern, die auch Open Access sind oder eben nicht. ZBW-Mediatalk las „Open Science und Open Innovation“ von Clemens Blümel.

SR2 Kulturradio stellte die neue Stadtbibliothek Oslos vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Jetzt wird es unangenehm. Haferklees Ausblicke widmete einen Beitrag kleinen Krabbeltieren, die Bücher zum Fressen gern haben oder sie zumindest als Transportmittel nutzen.

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4. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’19)

Blauwal

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober wurde der Preis „Bibliothek des Jahres“ verliehen und zwar an die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, siehe Aubib. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde hingegen das Gütesiegel „Buchkindergarten 2019“ an über 200 Einrichtungen verliehen, siehe Jugendbibliothek21.

Aubib besuchte die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Der Bestand der Nationalbibliotheken wird auf ein Gewicht von 11.800 Tonnen geschätzt (= 84 Blauwalen). Die Nutzerzahlen sind jedoch in den letzten Jahren merklich zurückgegangen.

Da es für jeden technisch einfach geworden ist, etwas zu veröffentlichen, sollte Urheberrecht unbedingt in der Bildung vermittelt werden. Die Plattform Wer hat Urheberrecht stellt Materialien dafür bereit (via Fachstelle ÖB NRW).

Jasmin Schmitz fasste in Password den aktuellen Stand von Open Access zusammen und sah so einige „kritische Punkte“ (via Netbib & MedInfo).

Google Books feierte seinen 15. Geburtstag mit einem Video (siehe Archivalia). Und die Staatsbibliothek zu Berlin änderte passend zur Open-Access-Woche ihre Nutzungsbedingungen für ihre gemeinfreie, digitalisierte Literatur. Diese ist nun offiziell Public Domain. Archivalia hatte übrigens dagegen gewettet, aber gern verloren.

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober veröffentlichte ze.tt die Ergebnisse der Umfrage, was Leute in Bibliotheken noch so machen außer lesen (via VÖBBlog). Nun manches wollten Bibliothekare vielleicht gar nicht so genau wissen. 😉

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28. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’19)

Hapke-Weblog widmete eine ausführlichen Beitrag dem wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben. Enthalten sind viele nützliche weiterführende Links sowie Kursfolien. Auch die Sammlung und der Umgang mit Daten will gelernt sein. Daher sollte auch Data literacy den Studierenden näher gebracht werden. Das Hochschulforum Digitalisierung veröffentlichte zwei Arbeitspapiere zu diesem Thema (via Fachstelle ÖB NRW).

Viele Hochschulbibliotheken bieten Coffee Lectures an. Katrin Ott analysierte in ihrer Masterarbeit (Text & Forschungsdaten) die Angebote (via Inetbib). Wo & wann finden die Veranstaltungen statt, welche Zielgruppen werden erreicht, wie werden sie angenommen, und wer bezahlt eigentlich den Kaffee?

Eine Übersicht aller Artikel der Ausgabe 1-2/2019 der Zeitschrift „GMS Medizin — Bibliothek — Information“ verlinkte zkbw (via Archivalia). Das Schwerpunktthema der Ausgabe lautete „Open Access an medizinischen Hochschulen„.

Über 200 deutsche Kindergärten erhielten das Gütesigel „Buchkindergarten„. Damit zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Einrichtungen aus, „in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, kreative Projekte, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.“, siehe Jugendbibliothek21.

Nachschlag(en) heißt ein neuer bibliothekarischer Blog. Hier gibt es jedoch keine ausführlichen Beiträge, sondern es werden nützliche Links gesammelt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Zum Schluss noch ein bisschen Satire. In den Tübinger Bibliotheksinformationen hatte Jürgen Plieninger im Jahr 1994 die verschiedenen Typen von Bibliotheksnutzern beschrieben. Der Beitrag ist nun auf seiner Internetseite online (via Archivalia). 😉

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30. September 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’19)

Der Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen der HföD in Bayern erstellte eine Broschüre, die Privatpersonen helfen soll, ihre eigene Buchsammlung gut zu organisieren und zu erschließen (via Archivalia).

Der Virtuelle Katalog Theologie und Kirche (VThK), hier sind die Bestände von Kirchenbibliotheken enthalten, kann nun auch über die Suche im KVK mitabgefragt werden, erfuhr Archivalia über Twitter.

Dem Börsenverein ist der DEAL-Vertrag ein Dorn im Auge, weil seiner Meinung nach die Open-Access-Projekte kleinerer Verlage dadurch nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Deshalb reichte der Verein beim Bundeskartellamt nun eine Beschwerde ein, siehe Buchreport (via MedInfo).

Das Thema des 30. BibChatDe hieß „Open Library – wann, wieso, weshalb?“. Damit waren vor allem erweiterte Öffnungszeiten ohne Personal gemeint. Eine Zusammenfassung ist im gleichnamigen Blog verfügbar.

Archivalia verlinkte auf den Kurzlink-Dienst t1p.de. Nach eigenen Angaben werden die Links, zu denen eine Weiterleitung angelegt wurde, auf Phishing und Malware geprüft, und die Nutzer dann gewarnt.

Einige Zaubersprüche in den Harry-Potter-Büchern sind echt. Das fanden Exorzisten in den USA heraus und empfahlen, die Bücher aus einer Schulbücherei zu entfernen. Jetzt würde man noch gern wissen, welche Sprüche ohne Filmtricks funktionieren. 😉

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9. September 2019 at 09:30

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Gelesen in Biblioblogs (35.KW’19)

Inzwischen wurden erste Eckpunkte des geplanten Springer-Nature-DEAL-Vertrages bekannt, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz. Neben der Euphorie der Verkünder gab es auch Kritik an diesen möglichen Vereinbarungen. Archivalia schimpfte über die 2750 Euro pro OA-Artikel. Auch Rainer Kuhlen hätte sich Open Access anders vorgestellt und sieht einen hohen Arbeitsaufwand, siehe zkbw-Beitrag: „Jetzt hat man sich gerade im UrhR von der Individualvergütung verabschiedet (vorübergehend jedenfalls), nun kommt in großem Stil eine Individualabrechnung für maximal 13.000 Beiträge auf die Bibliotheken zu und in der Abwicklungskette bis zum Verlag.„.  Der administrative Aufwand, die hohen Preise und „Nature“ nicht mal dabei  –  das wurde u.a. auch in einem Beitrag von Chemistry World bemängelt (via Archivalia).

Biboer stellte Portale und Listen mit Literatur zum Thema Open Educational Ressources vor. ZBW-Mediatalk beschäftigte sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von Open Science (in Engl.). Martina Trognitz probierte hingegen Open Science im Fellow-Programm Freies Wissen selbst aus und berichtete in den Mitteilungen der VÖB darüber (via VÖBBlog).

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3. September 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (30.KW’19)

Wiener Hauptbücherei am Gürtel

Die Zeit widmete der Wiener Hauptbücherei am Gürtel einen ausführlichen Artikel und erklärte, wie öffentliche Bibliotheken vom Wandel der Zeiten betroffen sind (via VÖBBlog). Der Büchereileiter Christian Jahl stellte sich Fragen zu abnehmenden Ausleihzahlen und der zunehmenden Verfügbarkeit der Informationen in digitaler Form.

Der „Actionbound Edu-Guide“ ist in der 2. Auflage erschienen und kann als PDF-Ausgabe kostenfrei gelesen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Hier geht es insbesondere um den Einsatz des Spieles, welches einer Schnitzeljagd ähnelt, allerdings speziell für Lernzwecke. Aubib schaute sich Tools für Visualisierungen an.

In einer Studie wurde untersucht, ob Artikel, die als Preprint bei BioRxiv veröffentlicht wurden, höhere Werte hinsichtlich Zitation und Altmetrics haben. Dabei wurden 7,087 Artikel mit OA-Preprints und eine gleiche Anzahl ohne preprints untersucht, siehe ZBW-Mediatalk (in Engl.).

Ab August 2019 gilt der KodexLeitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“, welcher von der Deutschen Forschungsgemeinschaft herausgegeben wurde (via MedInfo). Nur Antragsteller, deren Hochschulen diesen Kodex umsetzen, erhalten Fördermittel.

C. Hornung erklärte im Romanistik-Blog (ehemals cibera) wie man Änderungen bei Medien mit CC-Lizenz richtig angibt.

 

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29. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’19)

Fachstelle ÖB NRW zieht ein Resüme der Initiative „Lernort Bibliothek„, welche nun ihr 10-jähriges Jubiläum feiert. Viele öffentliche Bibliotheken wurden in dieser langen Zeit dabei unterstützt, die digitalen Chancen für sich zu nutzen.

Auf dem Publikationsserver der HU Berlin findet man nun das Buch „Öffentliche Bibliothek 2030“ (Hrsg.: Petra Hauke) mit Beiträgen, die sich vielen unterschiedlichen Themen widmen (via VÖBBlog).

Der Preis „Green Library 2019“ vergab die IFLA an die Stadtbibliothek Cali in Kolumbien (via Fachstelle ÖB NRW). Gelobt wurden Aktivitäten für alle Altersgruppen und die Kombination von „information literacy, eco-literacy and reading“.

CiberaBlog stellte den Podcast Open Science Talk vor. Veröffentlicht werden die  englischsprachigen Podcasts zu Themen wie Open Access und Open Science von der Universitätsbibliothek Tromsø.

Beim Abstauben der Bücher im Stift St. Florian wurden 2 Fragmente einer Riesenbibel gefunden, die ca. um 1140/50 geschrieben wurde, meldete VÖBBlog.

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1. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’19)

Das Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken ist auf dem edoc-Server der HU Berlin verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Darin werden organisatorische, praktische, konzeptionelle, rechtliche und finanzielle Aspekte bei der Erstellung von Ausstellungen beleuchtet.

Aubib weist auf einen Beitrag zu AccessLabs hin. Bei diesem Konzept sollen sich Menschen mit verschiedenden Hintergründen in einer Gruppe zusammenkommen und voneinander lernen.

Fortbildung in Bibliotheken stellt Filmsortiment.de vor. Hier können Lehr- und Unterrichtsfilme direkt von Schulen aber auch von Bibliotheken und Medienzentren erworben werden. Die Preise sind danach gestaffelt, ob man den Film in der eigenen Einrichtung vorführen oder auch verleihen möchte.

Auch Youtube-Videos werden von Schülern für Lernzwecke genutzt. Der Rat für kulturelle Bildung fasste die Ergebnisse der Studie „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019“ in einem Beitrag zusammen (via Fortbildung in Bibliotheken). Darin wird auch das Interesse an eigener Videoerstellung deutlich.

Biboer stellte die neue Broschüre zum Kompetenzrahmen für Open Educational Resources vor (Engl., Franz, Span.). Enthalten sind Punkte zu fünf Handlungsfeldern.

Im Heft 1/2019 der VÖB-Mitteilungen lautet der Themenschwerpunkt das Hochschulraumstrukturmittelprojekts „Austrian Transition to Open Access“ (AT2OA). Außerdem gibt es einen ausführlichen Bericht vom letzten Bibliothekskongress in Leipzig (via VÖBBlog).

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11. Juni 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’19)

In der Ausgabe 35 der Online-Zeitschrift Libreas beschreiben M. Voigt & S. Dittmann in ihrem Beitrag den Workflow für den Zweitveröffentlichungsservice der TU Berlin (via VÖBBlog). Wissenschaftler können Listen mit ihren Publikationen einreichen, bei denen sie eine Zweitpublikation auf dem institutionellen Repositorium wünschen.

Karsten Schuldt kritisierte im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung, dass sich Bibliotheken für ihre Konzept- und Strategiepapiere zu wenig mit Forschungsergebnissen auseinandersetzen und Entscheidungen oft „nicht auf der Basis von wirklich überprüftem, nachvollziehbaren, systematisch erworbenen Wissen getroffen“ werden.

Videos finden, die nicht bei Youtube sind? Digithek Blog hat eine Suchmaschine entdeckt: Petey Vid. Für alle, die selbst Videos erstellen möchten, empfahl der Praxisblog Medienpädagogik die Videoschnittsoftware Olive (via Fortbildung in Bibliotheken). Im Moment ist diese Open-Source-Software aber noch im Alpha-Stadium.

Die Fachstelle ÖB NRW stellte das Kooperationsprojekt „Storytelling“ vor. Mit Hilfe von Tablets und verschiedenen Apps werden kleine Filmprojekte gestartet, um die Medienkompetenz zu fördern.

Die interaktive Ausstellung der British Library zur Entwicklung der Schreibkultur „Writing: Making your Mark“ ist das Thema eines Beitrags der Welt in Wort und Video (via VÖBBlog).

Contractlibrary machte auf ein spezielles Angebot des Medienzentrums in Eupen aufmerksam. Hier gibt es eine Pflanzensamen-Tauschbörse (Granothek). Nutzer können Saatkörner aus eigener Ernte mitbringen und dafür andere eintauschen. BRF Nachrichten hat dazu noch Fotos sowie einen Audio- und Videobericht.

Aubib berichtete über das 400jährige Jubiläum der Universtitätsbibliothek Würzburg. Neben einer Geburtstagsparty sind im Jubiläumsjahr viele Aktionen, Führungen und Lesungen geplant.

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6. Mai 2019 at 08:40

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’19)

Ist „Startpage das bessere Google?“ fragte Klaus Graf in Archivalia und testete die Suchmaschinen Google, Startpage, Bing, Etools.ch und Metager. Obwohl Startpage und Etools.ch von Google gespeist werden, bringt das Original die besten Ergebnisse.

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt Untertitel für Videotutorials. Das hilft allen, die nicht oder schlecht hören bzw. Probleme mit dem Sprachverständnis haben. Verlinkt wird beispielsweise auf einen Leitfaden zur Erstellung von Untertiteln der TU Dortmund. Die Universität Hildesheim untersuchte in einer Studie, ob Untertitel auch für Kinder (8-12 Jahre) geeignet sind, siehe idw.

Free Technology for Teachers stellte 7 Anwendungen vor, mit denen man Wortwolken erstellen kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Markus Deimann hielt eine einführende Rede zu Open Educational Ressources beim Tag der Lehre an der DHBW-Karlsruhe. In seinem Blog teilte er seine Materialien dazu (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Heft 1/2019 der Zeitschrift „Bibliothek : Forschung und Praxis“ erschien der OA-ArtikelOpen Access aus der Sicht von Verlagen„. Gefragt wurden Wissenschaftsverlage in Deutschland, der Schweiz und in Österreich (via VÖBBlog).

VÖBBlog verlinkte auf das 1. Modul des „Open Science MOOC“ (Engl.). Man kann hier völlig selbstbestimmt lernen und ist an keine Zeitvorgaben gebunden.

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15. April 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’19)

Ab dem 1. April 2019 gibt es das eine Portal für alle Stellenangebote im Bibliotheksbereich – nämlich OpenBiblioJobs. Bibliothekarisch.de erklärte ausführlich, wie man mühelos auf dem Laufenden bleibt (z.B. maßgeschneiderte RSS-Feeds) und hat noch weitere Tricks auf Lager.

In einer Pressemitteilung äußerte sich der Deutsche Bibliotheksverband zur Zustimmung des Europäischen Parlaments zur EU-Urheberrechtslinie (via Fachstelle ÖB NRW). Zwar sind auch einige Verbesserungen enthalten, die Bibliotheken betreffen, sehr kritisch werden allerdings die „umstrittenen Artikel zum Leistungsschutzrecht (Artikel 15, vormals 11) und zur Lizenzierung von Plattformen (Artikel 17, vormals 13, Stichwort Uploadfilter)“ gesehen.

Seit 2017 fördert die DFG das Projekt „Nachnutzung von Open-Access-Abbildungen (NOA)„. Der Wikimedia-Blog widmete dem nun einen ausführlichen Beitrag (via Archivalia). Dazu werden Abbildungen aus Open-Access-Artikeln mit CC-Lizenz in großem Stil heruntergeladen, Metadaten der Artikel und Bildunterschriften ausgelesen sowie die Inhalte der Bilder inhaltlich erschlossen. Dabei kommen automatisierte Methoden zum Einsatz. Eine Suchmaschine gibt es schon.

Klaus Graf listete in Archivalia seine Wünsche an Bibliotheken hinsichtlich der Möglichkeiten des Fernzugriffs auf elektronische Medien sowie der Anmeldung und Verlängerung des Nutzerausweises auf.

Fachstelle ÖB NRW wies auf eine US-amerikanische Studie hin, die sich mit der Einbeziehung der Familien bei der Förderung der Kinder beschäftigte. Das englischsprachige Ideabook zur „Family literacy“ bietet neben theoretischen Grundlagen auch praktische Beispiele.

Natürlich gab es auch noch weitere Beiträge über den 7. Bibliothekskongress, wie beispielsweise hier bei Lesewolke (Social Media Walk, Infomationskompetenz, Zahlen und Highlights).

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1. April 2019 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’19)

Einen gelungenen Beitrag über Lernorte entdeckte Fortbildung in Bibliotheken in der Zeitschrift „Weiterbildung“. Darin erläutert Jörn Muuß-Merholz unter anderem „Was die Menschen an (Lern-)Orten mögen“.

Fachstelle ÖB NRW stellte die vier Säulen eines Projektes der Stadtbibliothek Essen vor, bei dem es um „Angebote für Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten“ geht.

Eine Grafik der Initiative D21, die die „Social Media Nutzung nach Diensten, Alter und Berufsgruppen“ in Deutschland zeigt, findet man man bei Bibliothekarisch.de.

Die Internetnutzung der Kinder stößt bei Eltern nicht immer auf Begeisterung. Jugend Film Fernsehen e. V. stellte Elternbroschüren online, die Hintergründe erklären und Handlungsempfehlungen geben (via Fachstelle ÖB NRW).

Ein Artikel in der Zeitschrift „MedienPädagogik“ verglich verschiedene Projekte, die Tablets in Kindertagesstätten für konkrete Lernzwecke einsetzten (via Fachstelle ÖB NRW).

Das digithek blog bettete ein Video ein, welches zeigt, wie man mit Google auf dem Computer und Smartphone herausfinden kann, auf welchen Internetseiten ein Bild bereits verwendet wurde. Denn manche ältere Fotos werden in mehreren oder sogar im falschen Zusammenhang genutzt und unterstützen auf diese Weise fehlerhafte oder übertriebene Darstellungen.

In einem Interview mit ZBW-Mediatalk erklärte Lukas Galke, welche Internetanwendungen sich für eine Zusammenarbeit eignen, und welche Kriterien dabei von Bedeutung sind (in Englisch).

Im Blog der TU Berlin ist eine Zusammenfassung des 1. Berliner Rundgespräches Open-Access-Bücher erschienen. Dabei drehte es sich um Möglichkeiten der Finanzierung sowie die Sicherung inhaltlicher und technischer Qualitätsstandards.  Eine aktuelle „Übersicht der Open-Access-Beauftragten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ findet bei Open Access 2020 DE (via Archivalia).

Aubib befasste sich mit einem Beitrag von Ingeborg Steinmetz zum Thema Innovation. Es werden vier Varianten vorgestellt, die Innovationen fördern. Den Anschluß zu verpassen, kann schließlich fatale Folgen haben.

Prof. Dr. Dirk Lewandowski erklärt Nutzungsstatistische Verfahren“ heißt der Titel eines Youtube-Videos. Wir erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, und wo die jeweiligen Grenzen liegen, siehe Bibliothekarisch.de.

Die Universitätsbibliothek Leipzig schafft zum 2. Mai 2019 ihre Drucker und Kopierer ab (via Archivalia). Dann wir es in den Räumen der Bibliothek nur noch Buchscanner geben. Diese Nutzung ist allerdings kostenfrei.

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’19)

In der Kinder-Medien-Studie 2018 wird deutlich (Zusammenfassung und Handout), welche Freizeitaktivitäten sich bei Kindern von 4 bis 13 Jahren großer Beliebtheit erfreuen (via Fachstelle ÖB NRW). Interessant für Bibliotheken: im Handout gibt es einige Grafiken, die zeigen, welche Verlage, Reihen/Zeitschriften angesagt sind. Bei der Ausgabe des Taschengeldes stehen beispielsweise Zeitschriften/Magazine/Comics fast in jedem Alter auf Platz 2. Sehr unterschiedlich sind die inhaltlichen Favoriten der Mädchen und Jungen.

Projekt DEAL und Wiley unterschrieben nun einen 3-Jahres-Vertrag, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz (via Archivalia). Neben einem Zugang zu Wileys-Zeitschriften (aktuell bis 1997) für Vertragsteilnehmer, soll Open Access gefördert werden. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Die Herausgeber der Verlagszeitschrift „Journal of Informetrics“ traten gemeinsam zurück, um eine Open-Access-Ausgabe unter dem Namen „Quantitative Science Studies (QSS)“ zu gründen (via Archivalia). Die neue Zeitschrift, die nun einer Fachgesellschaft gehört, folgt „den Fair Open Access Principles: transparente akademische Kontrolle, kein Copyright-Transfer, Verwendung einer Open-Access-Lizenz für alle Artikel, keine APC-Zahlungspflicht für Autor/innen, transparente und niedrige Kosten.“. Der Beitrag im TIB Blog erklärt außerdem, welche Vorteile, aber auch welche Hürden so ein Wechsel – Journal Flipping genannt – mit sich bringt .

Beim 2. UNESCO-Weltkongress zu Open Educational Resources wurde ein OER-Aktionsplan veröffentlicht und steht nun in mehreren Sprachen zur Verfügung (dt. Ausgabe), siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Aubib beschäftigte sich mit Augmented Reality. Nach einem ersten Hype wurden zahlreiche Projekte wieder eingestellt. Doch warum ist das so und welche Varianten hätten das Potenzial, sich doch noch zu etablieren?

Die Universitätsbibliothek Würzburg feiert 2019 ihr 400jähriges Jubiläum. Aubib gibt Einblicke in die Planung der zahlreichen Aktivitäten, die sicher auch als Inspiration geeignet sind.

Während des Lernens radeln? Die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin stellt ein Rad zum Testen in bereit, siehe Beitrag in der Berliner Zeitung und Video bei Facebook (via Netbib).

Auf den Wissenschaftlichen Literaturanzeiger (WLA) der Universität Giessen verlinkte Archivalia. Regelmäßig erscheinen hier Rezensionen.

Professor Hobohm schrieb in seinem Blog LIS in Potsdam über das Buch „Am Anfang war die Information“ von Robert Feustl. Hier zeigt sich, dass der Begriff Information gar nicht so einfach zu fassen ist.

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21. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’18)

Nina Bach ging in Hochschuldidaktik & Bibliotheksdidaktik sehr ausführlich der Frage nach „Wie kriege ich den Stoff durch?“ und rät sich von der Vorstellung, möglichst viel in 90 Minuten unterzubringen, zu verabschieden, denn weniger einfach mehr. Dabei sollten die Teilnehmenden in den Kursen vor allem selbst aktiv werden. Wer schon von Thresholds und Schwellenkonzepten gehört hatte (z.B. beim letzten Bibliothekartag) – hier wird es mal konkreter: Frau Bach listet typische Verständnisprobleme auf, die es zu überwinden gilt.

Cibera Blog entdeckte die Internetseite forTEXT. Hier werden Methoden und Tools für digitale Textanalysen vorgestellt. Beispielsweise ermöglicht das Tool Stanford Named Entity Recognizer das Finden und Zählen von Personen und Orten.

Kollidieren Artikel- und Buchgebühren (APCs & BPCs) für die Open-Access-Veröffentlichung mit dem Haushaltsrecht? Auf der Seite von OA2020-DE erläutert Alexandra Jobmann, warum diese Ausgaben kein Problem darstellen und wie man argumentieren bzw. worauf man achten sollte (via Archivalia).

Vielleicht macht sich schon der ein oder andere Gedanken über Weihnachtsgeschenke für Bibliotheksliebhaber. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf den Kalender 2019 „blickwinkel bibliothek“.

 

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19. November 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’18)

Heute startet die Internationale Open-Access-WocheArchivalia meinte, dass Bibliotheken mit einem Button auf ihrer Internetseite darauf hinweisen könnten und verlinkte für alle, die nach Inspiration suchen auf die Beiträge vom letzten Jahr.

In einem Interview mit dem SLUB-Blog erklärte Manuela Queitsch, warum die Archivierung von Forschungsdaten einen Mehrwert darstellt, aber auch mit Aufwand verbunden ist, und welche Services die SLUB bereits anbietet und entwickelt (via Archivalia).

In einer englischsprachigen Broschüre „Understanding and negotiating book publication contracts“ erklärt die Authors Alliance, worauf Buchautoren bei Verlagsverträgen achten sollten (via Archivalia).

Archivalia veröffentlichte einen Inetbib-Beitrag von Peter Delin zum Thema „Tsundoku oder Der Wert (noch) nicht gelesener Bücher“, denn diese gibt es sowohl in privaten Sammlungen als auch in Bibliotheken.

Karsten Schuldt geht in Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage nach, was bei Evaluationen in Bibliotheken so schief laufen kann und welche Überlegungen + Arbeitskultur nötig wären, um tatsächlich Ergebnisse zu erzielen, aus denen man etwas lernen kann.

Fachstelle ÖB NRW stellte das Tool Tweetback vor. Hier kann das Publikum bei Lehrveranstaltungen oder Konferenzen anonym Fragen beantworten (Quiz oder Feedback), Nachrichten an die Chatwall schreiben oder den Panikbutton drücken, wenn der Vortragende zu schnell/langsam spricht usw. Nach eigenen Angaben der Internetseite ist TweetbackDSGVO konform mit Servern in deutschen Rechenzentren.“.

Auf die neue, kostenfreie BroschüreMaking + Coding“ verlinkte Fachstelle ÖB NRW. Dort sind 14 Praxisbeispiele enthalten, die mit Schülergruppen durchgeführt werden könnten.

Google wird sein soziales Netzwerk Ende August 2019 einstellen, meldete Fachstelle ÖB NRW. Es konnte sich neben Facebook nie richtig etablieren und hatte in letzter Zeit mit Sicherheitslücke und den steigenden Anforderungen an den Datenschutz zu kämpfen.

 

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22. Oktober 2018 at 10:00