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Posts Tagged ‘OPUS

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’11)

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Mein Lieblingsblogbeitrag aus der letzten Woche heißt eindeutig „Bibliothekswesen scheitern nicht!“ (Plan3t). Wobei das eher satirisch gemeint ist, denn „Das Spektrum des Scheiterns im Bibliothekswesen ist groß und bunt.“, stellt Christian Hauschke fest und hat gleicht ein paar konkrete Vorschläge, worum es in den noch ungeschriebenen Artikeln für die 20. Ausgabe von Libreas zum Thema „Scheitern“ gehen könnte. Wahrscheinlich wurde noch keine Ausgabe mit so viel Spannung erwartet. Übrigens erscheint Libreas für jeden kostenfrei lesbar im Internet, eher eine Ausnahme im Open-Access-predigenden Bibliotheksbereich.

Wo wir gerade bei Open Access sind. Was sich in den letzten 5 Jahren im Bibliothekswesen getan hat, fasst Infobib zusammen. Für unsere Nutzer bieten wir natürlich Open Access in Form von Publikationsservern. Die in Deutschland am meisten genutzte Software ist OPUS. Die Anforderungen steigen, die Features auch, die Anwendung soll trotzdem einfach sein. Damit war OPUS offensichtlich überfordert. Die „Krankengeschichte“ von OPUS 4 kann man bei Bibliothekarisch.de nachlesen.

Jeder wissenschaftliche Beitrag benötigt vernünftige Literaturangaben. Diese kann man zum Beispiel mithilfe eines Literaturverwaltungsprogrammes zusammentragen. Im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken beschäftigte sich Lambert Heller mit einem neuen Skript für Google Docs, welches Dokumente nach DOIs durchsucht, URLs erkennt und daraus Quellenangaben ermittelt. Ist das nun das Ende von klassischen Literaturverwaltungsprogrammen? In den Kommentaren wird das Für und Wider diskutiert.

Zum Schluss noch der Hinweis auf die Ergebnisse der neuesten BITCOM-Umfrage zum Thema Internet und Bildung (via NRW-Blog & Börsenblatt). Demnach nutzen 63% der Internetanwender das Netz für die Verbesserung ihrer Allgemeinbildung. Auch für die berufliche Weiterbildung wird gern auf das Internet zurückgegriffen. Bei den 30-49jährigen verwenden es sogar 65% zu diesem Zweck. Beliebt für die erste (und manchmal einzige) Suche nach Informationen ist Wikipedia. Doch das ist längst nicht das einzige Wiki. Ein Wiki kann eine gut geeignete Plattform für kollaboratives Schreiben sein, wie Lambert Heller in seinen Workshops vermittelt. Dabei kommt es auf die Zielgruppe an (via Plan3t).

Written by lesewolke

26. September 2011 at 05:00

Gelesen in Biblioblogs (46. KW)

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Bibliotharisch.de, Infobib, und Inetbib berichten über das Highlight der Woche:  OPUS 4 ist erschienen! Weitere Informationen und eine Dokumentation findet man auf den Seiten des KOBV. Passend zum Thema Repositorien hat OAN (Netzwerk von Open-Access-Repositorien) eine Übersicht veröffentlicht, die zeigt, wie die einzelnen Fachdisziplinen in den DINI-zertifizierten Repositorien vertreten sind.

Die meisten Repositorien verwenden Persistent Identifier, da diese für den Zugang zu dauerhaft im Internet gespeicherten Dokumenten die beste Alternative sind. Einen Überblick über die verschiedenen Systeme gibt ein Artikel (engl.) von Juhu Hakala.

Bei Verlinkungen auf andere Internetseiten ist jedoch auch Vorsicht geboten. NRW-Blog verweist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes, nach dem man keine Links angeben darf, die kommerzielle Einstiegsseiten und damit verbundene Kosten bewusst umgehen (ausführlich bei heise online).

Ein neue, englischsprachige Open-Access-Zeitschrift mit dem Titel „The Journal for Research on Libraries and Young Adults“ gibt es nun für die Bibliotheksarbeit mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren. Bibliothekarisch.de hat sie sich genauer angesehen.

Lotse – das Blog informiert darüber, dass nun zwei neue Tutorien online sind, die Themen: Datenbanken und Fachbibliographien.

Die International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) hat  ihren Jahresbericht 2009 online veröffentlicht.

Was man mögen sollte, wenn der Berufswunsch Bibliothekar/in lautet, verrät Ned Potter (nein, nicht der mit der Narbe auf der Stirn ;-)), siehe Infobib.

Written by lesewolke

22. November 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (30. KW)

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Netbib-Weblog berichtet über die neue OPAC-Variante für Smart-Phones der Bayerischen Staatsbibliothek. Und wie diese mobile Variante aussieht und funktioniert, erklärt ein Video bei Youtube. Auch VuFind, wir erinnern uns an den Erfahrungsbericht zur Installation bei Infobib im Juni, hat jetzt neben anderen Verbesserungen eine mobile Variante. Wer möchte, testet das Beispiel der TU Hamburg-Harburg. Informationen über TUBfind und die Möglichkeit zum Feedback gibt es im Blog der TUHH.

Die Upload-Formulare von Publikationsservern waren in dieser Woche das Thema in Infobib. Schrecken die umfangreichen Formulare eventuell Autoren vom Online-Publizieren, insbesondere auf dem grünen Weg, ab?! Ein Beitrag in drei Teilen beschäftigt sich mit dieser Problematik und stellt zuerst das Datenformular von OPUS vor, zeigt Upload-Formulare anderer Dienste (Youtube, Scribd, Slideshare) und bietet schließlich einen Vorschlag für ein Open-Access-Uploadformular an, welches die Eingabe für die Autoren deutlich erleichtern soll.

Der Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtungen hat einen ausführlichen Artikel zur Leseförderung und dem Lesen-Lernen für verschiedene Zielgruppen öffentlicher Bibliotheken veröffentlicht.  Weniger wissenschaftlich geht es in einem Essay bei Zeit-Online ebenfalls um das Thema Lesen. Und die optimistische Schlussfolgerung lautet hier: „Hurra, wir lesen noch!

Den Inhalt eines Blogbeitrags über den Sinn bzw. Unsinn von Zielen und Zielvereinbarungen fasst Fobikom-Weblog zusammen und empfiehlt den sehr lesenswerten Originalartikel von Oliver Schrader allen, die etwas mit Personalführung zu tun haben.

Umberto Eco hatte sich vor einigen Jahrzehnten literarisch dem Problem gewidmet, wie man Bibliotheken so organisiert, dass es möglichst wenig Spaß macht, sie zu benutzen. Nun wurde diese Liste von Medinfo den Bedingungen des Web 2.0 entsprechend angepasst. 😉

Foto: Arwen Abendstern bei Flickr, CC-Lizenz: by

Written by lesewolke

2. August 2010 at 04:00