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Posts Tagged ‘Plagiate

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf einen Artikel des Tagesspiegels, der sich mit dem Plagiate befasst. Darin wird auch kritisiert, dass es keine Regelung gibt, wie Bibliotheken vom Entzug des Titels erfahren und damit bei vorhanden Exemplaren umgehen sollten. Das Schreiblabor bietet nun 3 hilfreiche Tools für Autoren an, die Füll- und Bindewörter finden sowie die Lesbarkeit prüfen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Armin Talke erweiterte sein Open-Access-Buch „Bibliotheksschranken“ um das Kapitel Nr. 4 „§60e UrhG, die neue zentrale Norm für die Bibliotheksbefugnisse“ (via Inetbib).

CiberaBlog schrieb über die Ergebnisse einer „Umfrage zu Open Access bei kleinen Verlagen„. Da der kostenfreie Zugang für Leser immer häufiger eine Bedingung bei der Vergabe von Fördergeldern ist, werden auch sie häufiger mit der Frage nach OA-Veröffentlichung konfrontiert.

In der letzten Woche fand die DACHS-Tagung 2019 „Bibliothek – Qualifikation – Perspektiven“ in München statt. Vier Präsentationen sind bei aubib online. Außerdem stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nachwuchsforums 10 Forderungen und Wünsche an ihre Arbeitgeber zusammen, siehe ebenfalls aubib.

Der dbv veröffentlichte das Videotutorial „Gaming in der Bibliothek„, siehe Bibliothekarisch.de. Im Library Lab befindet sich eine Liste englischsprachiger Podcasts, die sich mit bibliotheksrelevanten Themen befassen (via Netbib).

Insbesondere in Hochschulbibliotheken werden gern die Arbeitsplätze zum Lernen und Schreiben genutzt. Da kann es auch mal knapp werden. Michael Knoche stellte sich daher die Frage, ob Bestände zugunsten von Arbeitsplätzen weichen sollten. Auch wenn Bibliotheken sich durchaus damit befassen könnten, ihre elektronischen Bestände sichtbarer zu machen, sind auch die gedruckten von Bedeutung. Die Empfehlung des Autors lautet daher: „Über alle Themen aus der schönen neuen Informationswelt sollten die Basisanforderungen nicht vergessen werden, die eine Bibliothek erfüllen muss, damit mit ihr und nicht nur in ihr gearbeitet werden kann.

Gewohnt ausführlich widmete sich Karsten Schuld im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage „Wird die Welt (um Bibliotheken) komplexer?„. Denn die daraus gezogenen Schlussfolgerungen klingen zwar oft fortschrittlich und nach Partizipation bergen aber durchaus Risiken und verbessern Bibliotheken nicht unbedingt.

In der Liste „Leicht verspätete Bücherrückgaben …“ gibt es nun einen neuen Fall. Hier fand sich das Buch nach 73 Jahren wieder an und wurde zurückgebracht, siehe VÖBBlog.

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18. Februar 2019 at 14:00

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’18)

Der Tagungsband vom 107. Bibliothekartag 2018 in Berlin ist nun als Heft 4/2018 von o-bib erschienen (via VÖBBlog). Themen sind unter anderem maschinelle Indexierung, Sacherschließung, Open Access und Digital Creative Space.

F.A.Z sah sich einem Plagiatsfall an (via Archivalia). Wie wurde mit dem entsprechenden Werk in der Bibliothek umgegangen? Beim Entzug des Doktortitels müsste es einen eindeutigen Hinweis im Bibliothekskatalog geben. Prof. Dr. Rolf Schwartmann hält in seinem Rechtsgutachten zwei Varianten für notwendig und zwar, „ob der Entzug ‚aufgrund wissenschaftlicher Mängel‘ oder ‚aus sonstigen Gründen (keine wissenschaftlichen Mängel)‘ erfolgte.“ (S. 41).

Kinderseiten und DSGVO: Das geht gut!“ heißt eine Broschüre, die bei der Gestaltung von Online-Inhalten für Kinder helfen soll, hier auf der rechtssicheren Seite zu sein (via VÖBBLOG). Außerdem wurde die „JIM-Studie 2018: Jugend, Information, Medien“ des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest veröffentlicht. (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Open Knowledge Foundation Deutschland traute sich, das Bundesgesetzblatt auf der Plattform Offene Gesetze online zu stellen (via Infobib). Damit sind im Gegensatz zum Verlagsangebot auch Drucken, Speichern und Volltextsuche möglich. Allerdings könnte die Initiative sich damit rechtliche Probleme einhandeln.

Das Blog der Staatsbibliothek zu Berlin berichtete vom Abschluss des Projektes VD16 digital (via Archivalia). Dabei wurden über 10.000 Drucke aus dem 16. Jahrhundert digitalisiert und online gestellt, nähere Informationen dazu.

Schöne Bibliotheken werden immer mal gern vorgezeigt, dieses Mal von DW via VÖBBlog. Die üblichen Verdächtigen sind natürlich wieder dabei.

Das war es dann mal wieder für dieses Jahr bei Lesewolke. Ich wünsche allen wunderschöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins nächste Jahr.

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17. Dezember 2018 at 10:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

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Gelesen in Biblioblogs (41. KW’18)

Rolf Schwartmann widmet sich in einem Artikel der FAZ der Frage, ob der Entzug des Doktortitels bei den Dissertationen mit Plagiaten in Bibliothekskatalogen vermerkt werden sollte und wie es sich diesbezüglich mit der DGSVO verhält (via Archivalia). Seiner Meinung nach stellt es kein rechtliches Problem dar. Zudem darf niemandem zugemutet werden, unwissentlich auf Schriften aufzubauen, bei denen klar ist, dass sie wissenschaftliche Standards nicht einhalten.

Im Blog Wissenschaftliches Arbeiten erklärt Dr. Ulrike Hanke wie man Kurse zu diesem Thema beginnen kann, die das Interesse der Studierenden wecken und zum Lernen motivieren (via Fortbildung in Bibliotheken).

Zotero verbesserte das Auffinden von freien PDF-Artikeln durch Nutzungs des Zusatzprogramms Unpaywall, siehe Beschreibung im Zotero Blog (via VÖBBlog).

Lizenzfrei vs. freie Lizenz! Jöran Muuß-Merholz zeigt an Beispielen bei J&K, dass insbesondere der Begriff „lizenzfrei“ oft missbräuchlich verwendet wird, handelt es sich hier doch häufig um Angebote zum Kauf der Lizenzen für die angebotenen Inhalte. Hingegen sind freie Lizenzen tatsächlich zur Nachnutzung konzipiert (via Fortbildung in Bibliotheken).

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15. Oktober 2018 at 14:30

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’17)

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Netbib meldete „Alle Lotse-Artikel stehen daher unter einer cc-by-sa-Lizenz: Unter Nennung der Ursprungsquelle dürfen die Inhalte kopiert, verändert und in eigene Angebote integriert werden; die so entstandenen Inhalte müssen dann dieselbe Lizenz verwenden.“. Verlinkt wird auch auf den LotseBlogbeitrag zu neuen Artikeln.

Mark C. Wilson hat es geschafft. Nach seiner Bewerde beim Ombudsmann legten die neuseeländischen Universitäten ihre Zahlungen an die großen Verlage offen, siehe Wisspub.net.

Peter Suber hat das Directory of Open Access Journals (DOAJ) danach analysiert, wie häufig welche CC-Lizenzen verwendet werden (via Archivalia).

Manchmal sind auch Bücher Open Access, wie beispielsweise die AusgabePerspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter”. Themen sind unter anderen Wikipedia, Facebook, Twitter, Youtube und Wissenschaftsblogs (via VÖBBlog). Formale Kritik an der Veröffentlichung gab es von Infobib. Vermisst wurden Lizenzangaben, die Speicherung in einem Repositorium und ein persistenter Link.

Eine Art Storify vom OER-Festival 2017 in Berlin veröffentlichte Frau Fahrenkrog bei OER info (via biboer).

Plagiate sind keine Kavaliersdelikte“ meinte Dr. Jochen Zenthöfer und kritisierte im Cicero, dass auch Personen, denen der Doktortitel aberkannt wurde, Posten erhalten können, die mit Wissenschaft und Bildung im Zusammenhang stehen. Klaus Graf verlinkte und kommentierte bei Archivalia diesen Beitrag.

Das Library Journal stellte  die „Top Trends in Library Architecture“ vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine Liste deutschsprachiger Archive listete das Blog Archive 2.0 auf. Library Mistress ergänzte ihre Literatursammlung zum Berufsbild Bibliothekar/Bibliothekarin.

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’16)

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Zahlreiche Berichte vom 82. IFLA World Library and Information Congress 2016 in Columbus (Ohio) findet man im Blog BII stories. Die Vielfalt der Themen ist hoch: Nutzung sozialer Medien in der Bibliotheksarbeit, Datenanalyse und Informationstechnologie; Richtlinien für die Langzeitarchivierung, Berichte und Fotos  von Bibliotheken sowie vieles mehr.

Eine Liste der angloamerikanischen Blogs zur Wissenschaftskommunikation legte Kevin Hawkins in Ultra Slavonic an, „for librarians looking to stay current in the field of scholarly communication (“scholcomm”).“ (via Infobib). Ein Video, welches Open Access und Open Science erläutert (Engl.), entdeckte Bibliothekarisch.de.

Mit dem Thema Benutzungsgebühren setzte sich NRW-Blog auseinander. Werben Bibliotheken doch gern damit, nicht-kommerzielle Orte zu sein, können Gebühren durchaus Hürden sein, die eine Nutzung verhindern. Das Jahresgebühren wieder abgeschafft werden, hatten seltenheitswert.  Die Stadtbibliothek Nürnberg tat es, führte statt dessen eine Verlängerungsgebühr ein und verbuchte positive Effekte.

Was passiert eigentlich mit Dissertationen, die sich später als Plagiat herausstellen. Die Vorgehensweise ist alle andere als einheitlich, wie ein Artikel im Tagesspiegel feststellte (via Archivalia & VÖBBlog). Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de erläutert, woran man ein Plagiat erkennt (Engl.).

Zum Thema Informationssicherheit veröffentlichte die luxemburgische Regierungsagentur BEE einen Leitfaden mit Arbeitsblättern auf Grundschulniveau (via Fortbildung in Bibliotheken). Linktipps zu Projekten und Buchempfehlungen für Kindergarten und Vorschule gab NRW-Blog, u.a. zu „Sprach-Kitas“.

Mit der Weitergabe von Daten und der Kommunikation in sozialen Netzwerken befasste sich ZBW-Mediatalk. Oft achten  die Menschen im analogen Leben viel eher darauf, was sie wem sagen / weitergeben.

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22. August 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’16)

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Die Zentralbibliothek der Hochschule Hannover hat das Konzept Roving librarian getestet. Dabei sind Auskunftsmitarbeiterinnen und – mitarbeiter in den Bibliotheksräumen mit einem Netbook unterwegs, um unabhängig vom Auskunftsplatz Fragen zu beantworten. Ein Artikel in „Informationspraxis“ von Andrea Hofmann und Christian Hauschke berichtete nun von der Durchführung dieses Experiments und seinen Erkenntnissen (via Infobib). Demnach waren die „streunenden Bibliothekarinnen oder Bibliothekare“ hauptsächlich damit beschäftigt, Bibliotheksregeln durchzusetzen (insbesondere zur Ruhe zu ermahnen) und praktische Hilfe am Kopierer zu leisten. Echte Auskunftsfragen kamen selten vor. Daher wurde das Konzept von der Bibliothek schließlich als wenig erfolgreich bewertet.

Hochschuldidaktische Maßnahmen zur Vermeidung von Plagiaten erläuterte der HD-Blog der PH Luzern (via Archivalia). Denn wer gute wissenschaftliche Arbeiten ablieferen soll, muss den Studierenden auch Zeit zur Themenfindung und dem Schreiben einräumen, also mehr auf Qualität als auf Quantität setzen. Spezielle Themen und Fragestellungen, die zur Auseinandersetzung mit dem Material anregen, erschweren demnach zusätzlich ein Copy & Paste.

Zahlreiche Videos bei e-teaching.org zeigen Möglichkeiten, wie man die Lehre mit digitalen Elementen anreichern kann (via Fortbildung in Bibliotheken). Mit der Gestaltung von Infografiken beschäftigte sich ein Video bei Bibliothekarisch.de.

Die Zentralbibliothek für Blinde (DZB) startete nun eine Kooperation mit den öffentlichen Bibliotheken in Sachsen, damit Nutzer mit Sehbeeinträchtigungen direkt vor Ort eine deutlich größere Anzahl von Hörbüchern – von etwa 33.000 Stück ist die Rede – zur Verfügung stehen (via Netbib).

In der vierten und letzten Folge der Bibliothekskolumne „Bibliotheken ohne Bücher“ von Library Mistress drehte es sich um Genbibliotheken, Programmbibliotheken und vor allem Musikbibliotheken, die eingespielte Tonfolgen enthalten, welche man später zu einem Musikstück zusammensetzen kann.

Zu der Veranstaltung „Was man als Nicht-Katalogisierer über RDA wissen muss – eine Einführung in das neue Katalogisierungsregelwerk“ sind nun die Audioaufzeichnungen online (via vdb-Blog).

Der Library Systems Report 2016 (Engl.) auf der Seite von American Libraries gibt einen Überblick der Bibliothekssoftwaresysteme, die aktuell auf dem Markt sind (via Netbib).

Eine Zusammenfassung der Open-Access-Entwicklung, die einst als Idee des freien Zugangs zur Literatur begann und sich nun zu einer „Cash Cow“ für Verlage entwickelt, gab Ulrich Herb in seiner Präsentation „Open Access – die Revolution bleibt aus“, siehe VÖBBlog.

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9. Mai 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’15)

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Sollen Bibliotheken aus rechtlicher Sicht die Möglichkeit haben, auch am Sonntag zu öffnen? Der BIB e.V. fragte seine Mitglieder nach ihrer Meinung zur Sonntagsöffnung. Das Ergebnis: 49 Prozent waren dafür, 48 Prozent dagegen und 3 Prozent enthielten sich der Stimme, mehr dazu auf der Vereinsseite.

ZBW-Talk beschäftigte sich mit Tumblr-Blogs, und ob dies für Bibliotheken geeignet sei. Anschauliche Beispiele aus dem englischsprachigen Bereich zeigen, wofür Tumblr so genutzt werden kann.

Etwas Kurioses passierte Bibliothekarisch.de mit dem Aprilscherz 2015, der einfach mal ungefragt weiterverwendet wurde. Richtig schräg war dann die Antwort der sich keiner Schuld bewussten Buchhandlung. Das Urheberrecht gilt tatsächlich auch für Bilder und Texte, die im Internet publiziert werden!

Es kann unterschiedliche Gründe geben, die zum Entzug des Doktorgrades führen. Wie sollten Bibliotheken mit diesen Dissertationen umgehen? Das Blog „Entzug des Doktorgrades am …“ widmet sich diesem Problem.

Der Ärger um die Posterbeilage zum Buch “Der Inhalt von Tanjas BH“ brachte Bibliotheksratte dazu, sich mal damit auseinanderzusetzen. Keine Ahnung, was in dem Buch so steht, doch zugegeben, ich konnte über dieses Klischee-Poster auch nicht lachen.

Na, auch Bücher haben manchmal Probleme mit ihrem Aussehen, zumindest laut dem aktuellen BibComic: „ich bin viel zu früh gealtert! Mein Papier vergilbt, meine Klebebindung bricht – ich brauche einen Entsäuerungs-Kuraufenthalt!“ 😉

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13. April 2015 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’14)

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Der Anteil an Personen mit Migrationshintergrund an der Bevölkerung steigt in den jüngeren Altersgruppen weiter an„. Das stellte unter anderem der neu erschienene und online verfügbare BerichtBildung in Deutschland 2014“ (via NRW-Blog) fest (wichtigste Ergebnisse im Überblick S. 4 ).  Passend dazu veröffentlichte der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. eine Broschüre (online verfügbar), die zahlreiche, praktische Tipps und Beispiele für die Organisation fremdsprachiger Vorleseangebote enthält (ebenfalls via NRW-Blog).

Die Frankfurter Schulbibliotheken werden nun bereits seit 40 Jahren von der  Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (sba) unterstützt (via NRW-Blog). 97 Schulbibliotheken zählen zum Verbund. Im Artikel auf der Internetseite Lesen in Deutschland werden zahlreiche Aktivitäten vorgestellt, die vielleicht auch für andere Einrichtungen inspierend sein könnten.

Der Projektbericht über den Einsatz von LibraryThing For Libraries in Nordrhein-Westfalen ist online und analysiert Nutzungsdaten und Umfrageergebnisse (via NRW-Blog).

Wer mehr über den aktuellen Stand der Nutzung der RFID-Technologie in Bibliotheken aus internationaler Sicht wissen möchte, schaut in die Ergebnisse einer Online-Umfrage bei Changing Libraries (via NRW-Blog).

In der Inetbib-Liste gab es eine interessante Diskussion zu der Frage, was mit Dissertationen in Bibliotheken geschehen soll, wenn dem Autor der Doktortitel wegen Plagiat aberkannt wurde (via Archivalia).

Ein neues Heft der Büchereiperspektiven (2/2014) ist erschienen und frei online lesbar. Hauptsächlich geht es in dieser Ausgabe um den BVÖ-Kongress 2014 (via VÖBBlog).

Welche Effekte BibliothekarInnen auf die Forschung haben können, zeigt eine Infografik von Jenny Delasalle bei Bibliothekarisch.de.

Zum Abschied an die viel zu früh verstorbene Fabienne Kneifel, verh. Wassermann erschien bei Netbib ein Beitrag, der an ihren Einfluss auf die Bibliothekswelt und ihre Persönlichkeit erinnert.

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30. Juni 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’12)

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In der letzten Woche trafen sich die Zukunftswerkstätter zu einem Arbeitstreffen in Wuppertal, dem „Wuppen“ (siehe Blogbeitrag der Zukunftswerkstatt). Mit dabei war auch Martin Kramer aus der Mediothek Krefeld. Zurück in der Bibliothek kam dann die Frage einer Kollegin „Sag mal, machst Du das freiwillig …“. Daraufhin hat Martin einen wunderschönen Blogbeitrag geschrieben, der deutlich macht, was heute und zukünftig notwendig ist, wenn eine Bibliothek erfolgreich sein will, nämlich Mut, Kreativität und das gute Fundament:  „Ändert Eure Bibliothek! Seid kreativ! Lasst Euch nicht einengen!“ Und vielleicht schließt Ihr Euch dann irgendwann Martins Meinung an, der glaubt, „den wichtigsten, geilsten und erfüllensten Job der Welt“ zu haben.

Im Herbst 2013 soll die erste bücherfreie Bibliothek in San Antonio eröffnet werden, schreibt Gizmodo (via Inetbib). Dort kann man dann E-Bookreader mit E-Books ausleihen. Nach zwei Wochen deaktivieren sich die Geräte und werden dann hoffentlich zurück gebracht. Die Bibliotheken in der Stadt mit Büchern sollen jedoch bestehen bleibe.  „BiblioTech“ wird eine Ergänzung zum bestehenden Angebot (via Bib-Blog.de).

Über die Entwicklung einer Android App, die gleich den Zugriff auf OPACs mehrerer Bibliotheken ermöglichen soll, berichtete Bib-Blog.de.

Einige Fragen zu Open Science beantwortete Lambert Heller im Biblioblog der Hochschule Hannover.  Dabei geht es nicht nur darum, die Endergebnisse frei zugänglich zu publizieren, sondern die Öffentlichkeit bereits am Forschungsprozess teilhaben zu lassen.

Die DOI-Vergabe für akademische Einrichtungen ist nun kostenlos. Das verkündete die TIB Hannover (via Infobib). DOIs sind als permanente, unveränderliche Internetadressen bereits international anerkannt.

Einer der sich für den freien Zugang zu Informationen einsetzte, war Aaron Swartz. (via Scinoptica). Bekannt wurde er, als er 4,8 Millionen nicht frei zugängliche Artikel bei JSTOR herunterlud. Im Andenken an ihn rief Micah Allen dazu auf, wissenschaftliche Artikel, die bisher nicht zugänglich waren, online zu stellen und darauf in Twitter #pdftribute zu verlinken (siehe auch Artikel der Süddt. Zeitung). Inzwischen gibt es eine eigene Internetseite dafür.

Wer selbst aktiv an einem frei zugänglichen Reiseführer mitschreiben und Tipps zu Sehenswürdigken, Restaurants und Unterkünften weiterreichen möchte, kann jetzt bei Wikivoyage loslegen. Schmalenstroer.net hat sich das Angebot angeschaut.

Wie zitiert man richtig (Großzitate, Kleinzitate, Bilder, Umfang der Zitate …)? Was ist der Unterschied zwischen einer Urheberrechtsverletzung und einem Plagiat? Ein Beitrag im Blog iRights.info beantwortet diese Fragen ausführlich (via Archivalia).

Fobikom-Weblog hat einen Nachfolger bekommen.  Ilona Munique und Jürgen Plieninger schreiben nun „über Lernen, Selbstlernen, eLearning, Fortbildung, Weiterbildung … in Bibliotheken und darüber hinaus“ im Blog Fortbildung in Bibliotheken.

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’12)

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Scanroboter

Scanroboter

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ging am 28. November 2012 online.  Zukünftig sollen alle deutschen Kultur- und Wissenschafteinrichtungen ihre Inhalte einbringen. Für Bibliotheken die Bilder und Texte dazu benötigen, stellt der Themendienst 11 einiges bereit. Und natürlich war es ein Thema in verschiedenen Biblioblogs. So vermisst beispielsweise Literaturverwaltung in Bibliotheken die Möglichkeit, Daten in Literaturverwaltungsprogramme zu exportieren.

Auch Wikimedia Blog hat sich zur DDB geäußert und ein paar Punkte aufgelistet, die verbesserungswürdig sind. Dazu gehören eine einheitliche CCO-Lizenz und die Zulieferer auf das Copyfraud-Problem hinzuweisen. Dabei handelt sich um eine Anmaßung von Rechten, die einem nicht zustehen. „Als Beispiel für Copyfraud im Bereich der Bildrechte kann etwa der Stempel auf einer Fotokopie eines gemeinfreien Archivales angesehen werden, der das Copyright (korrekt wäre im deutschsprachigen Bereich: das Urheberrecht) dem Archiv zuspricht. Das Archiv hat offensichtlich weder ein Immaterialgüterrecht an dem nicht mehr geschützten Dokument noch ein Leistungsschutzrecht gemäß § 72 UrhG, denn beim Fotokopieren entsteht – darin sind sich alle juristischen Kommentare einig – kein geschütztes Lichtbild.“ (Quelle: Wikipedia). Ein Beispiel dafür findet sich bei Archivalia.

Die Debatte zum Leistungsschutzrecht (1. Lesung im Bundestag) kann man im Stenografischen Bericht ab S.25799 nachlesen (via Netbib).

In einem Reihe zu Forschungsdaten erklärt die TIB in ihrem Blog, was es mit ihrer Funktion als DOI-Registrierungsagentur für Forschungsdatensätze auf sich hat. Für akademische Einrichtungen ist die Vergabe sogar kostenfrei.

Boys and Books heißt die neue Internetseite, die die Universität zu Köln ins Leben gerufen hat. Sie gibt Literaturempfehlungen speziell für Jungen ab dem Grundschulalter (via NRW-Blog).

Was macht man eigentlich mit Dissertationen in der Bibliothek, die als Plagiat entlarvt wurden? Wissenschaftsverlage nehmen diese aus dem Programm. Bibliothekare sind sich in diesem Punkt aber nicht einig, wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten und identische nur mit anderer Überschrift der Tagesspiegel berichten. Infobib erklärt, warum Plagiate im Regal bleiben sollten und  nicht für wissenschaftliche Qualität Verantwortung übernehmen können.

Aussonderung ist ein schwieriges Thema, auch wenn es selten so medienwirksam wird, wie im Fall der Stralsunder Gymnasialbibliothek. Die AG Sondersammelgebiete hat nun am 27. November 2012 einen Beschluss zur Archivierung von SSG-Beständen gefasst (siehe Inetbib).

Die Crowdfunding-Plattform Sciencestarter ist online. Dort stellen sich kleinere Forschungsprojekte vor und werben um finanzielle Hilfe. Zum Beispiel kann man dort ein Projekt zur Erforschung afrikanischer Literaturformen unterstützen.

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 11)

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’11)

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OCLC veröffentlichte nun den Bericht über die öffentliche Wahrnehmung von Bibliothek in Amerika 2010 („Perceptions of Libraries 2010: Context and Community“ engl.). Diese Studie liefert nicht nur Daten über die Akzeptanz von Bibliotheken, sondern auch zu der Nutzung elektronischer Medien und sozialer Netzwerke verschiedener Nutzergruppen im Vergleich zum Jahr 2005. Librarian in Residence hat sich aus ausführlich mit dem Bericht auseinandergesetzt und festgestellt, dass er viele aktuelle Argumente für die Bedeutung und den Erhalt von Bibliotheken bietet.

Eine Auswertung der  Umfrage der Städtischen Bibliotheken Dresden, findet man in der Zeitschrift „Bibliotheken in Sachsen“ Heft 4/2010, siehe auch NRW-Blog. Hier wurde das Nutzungsverhalten nach Frauen und Männern ausgewertet. Ein weiterer interessanter Aspekt besteht darin, dass nur etwas über die Hälfte der Nutzer (53%) für sich selbst ausleihen. Die anderen versorgen noch andere Personen mit Literatur (siehe S. 264).

Vascoda meldet, dass man sich die Fachportale als Toolbar für Firefox, Internet Explorer, Safari und Chrome kostenlos herunterladen kann.

Auf einen Praxistest zum iPad von Magnus.de weist NRW-Blog hin. Hier wurde mal genauer hingeschaut, ob sich dieses Gerät zum Lesen von E-Books eignet.

Wer sich mit Bibliothekswesen beschäftigt, hört immer öfter den Begriff „Metadaten“. Eine Definition dazu hat Jakoblog entworfen und freut sich über Meinungen,  Korrekturen und Literaturvorschläge.

Die Diskussion um die Dissertation des Verteidigungsministers Guttenberg ging in der letzten Woche in die nächste Runde. Er gestand nun ein, „gravierende handwerkliche Fehler“ begangen und „Blödsinn“ geschrieben zu haben, bestritt aber den Vorsatz der Tat. Die Universität Bayreuth erkannte ihm den Doktortitel im Schnellverfahren ab (siehe auch „Guttenberg und die Herrschaft des Unbewussten″). Da die regierende Partei sich verhielt, als wären korrektes wissenschaftliches Arbeiten und ein Doktortitel nicht von besonderer Bedeutung, gab es schließlich Proteste seitens der Wissenschaftler. Ein „Offener Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin“ wurde verfasst (siehe auch Facebook), der bereits von vielen unterschrieben wurde. Zahlreiche Links und Berichte zu dem Thema veröffentlichte Archivalia.

Am Wochenende wurden die Academy Awards of Merit verliehen, besser bekannt als „Oscar“. Wie der „Oscar“ zu seinem Namen kam, ist nicht eindeutig geklärt. Eine Version besagt, dass die Bibliothekarin der Academy ausgerufen haben soll: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“, siehe dazu auch einen etwas älteren Artikel von VÖBBLOG. 🙂

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28. Februar 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’11)

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Die Zukunftswerkstatt startete am 15. Februar 2011 ihre Gaming-Roadshow. Der erste Ort war die Stadtbibliothek Köln. Gemeinsam mit ihren Kunden probierten die Bibliotheksmitarbeiter Computerspiele aus, denn diese gehören heutzutage zur Kulturtechnik und bieten durchaus auch Möglichkeiten für die Wissensvermittlung. Wie viel Vergnügen so etwas machen kann, liest man im Blog für digitale Spielekultur.

Über eine Veranstaltung des ekz zur Lobbyarbeit für Bibliotheken in Reutlingen berichtete die Südwest Presse (siehe auch netbib). Hier ging es vor allem darum, sich bei den Politikern besser Gehör zu verschaffen und damit die finanzielle Grundlage für Bibliotheken zu erhalten und zu verbessern. Anhand von Beispielen aus der Wirtschaft zeigte Katrin Schlegelberger in ihrer Präsentation wie Lobbyarbeit funktioniert und gibt ganz praktische Tipps, wie man diese auf Bibliotheken übertragen könnte. Eine gute Form der Lobbyarbeit sind auch öffentliche Auftritte von BibliothekarInnen in den Medien, wie beispielsweise das Fernsehinterview mit Monika Ziller in „Kaffee oder Tee“, gesehen bei bibliothekarisch.de.

Der Artikel „Altes Wissen und dessen moderne Verwaltung“ in der FAZ zeigt die Sicht auf Bibliotheken von gestern und heute aus der Perspektive einer Nutzerin. Sie hat sich so ihre Gedanken darüber gemacht, welcher Aufwand hinter dem Angebot steckt. Bibliothekarisch.de sah sich den Beitrag genauer an und rückte dann doch das ein oder andere gerade.

Der SammelbandBibliotheken heute! – Best Practice bei Planung, Bau und Ausstattung“ ist innerhalb einer Lehrveranstaltung des Institutes für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden und frei online lesbar. Auf diesen und drei weitere Texte, die von bibliothekarischem Interesse sind (Themen: E-Learning, Wirtschaftlicher Wert von Bibliotheken), verlinkt bibtexte.

Da sich Bibliotheken heutzutage auch für richtiges Zitieren (einen aktuellen Beitrag zu Zitierstilen schrieb Literaturverwaltung & Bibliotheken) und die Vermeidung von Plagiaten einsetzen, Kurse dazu anbieten bzw. auf Tutorien hinweisen (z.B. von LOTSE), erhitzte der Plagiatsvorwurf zur Dissertation von Verteidigungsminister Guttenberg (siehe dazu auch den Spiegel) natürlich die Gemüter. Beiträge dazu finden sich unter anderem bei netbib, Archivalia, Basedow1764 und Text & Blog. In einem eigenen Wiki überprüfen derzeit Freiwillige die Dissertation, und es zeichnet sich ab, dass es sich hier nicht nur um ein bis zwei Sätze handelt, die nicht gekennzeichnet sind, sondern ganze Absätze verschiedener Autoren wörtlich abgeschrieben bzw. minimal geändert wurden! Sollte so ein schwerer Verstoß gegen das wissenschaftliche Arbeiten bei einem Minister keine Konsequenzen haben, kann man wohl keinem Schüler oder Studierenden mehr die Bedeutung der eigenen Leistung plausibel erklären.

Auch Lernort Bibliothek im NRW-Blog war in der letzten Woche wieder aktiv und beschäftigte sich mit Facebook für Bibliotheken. Die Stadtbücherei Münster nahm an dem Pilotprojekt „Lernort Bibliothek“ teil und berichtete über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Web-2.0-Aktivitäten.

Infobib meldete, dass die gesammelten Daten aus der Umfrage des Projektes Study of Open Access Publishing (siehe dazu auch Kalenderwoche 3) nun online verfügbar und zur weiteren Verwendung freigegeben  (CC0-Lizenz) sind.

Ganz märchenhaft erklärt die Salt Lake County Bibliothek in ihrem Video, wie man Medien ausleihen kann. Die Bibliotheksbenutzerin begegnet dabei einer Vogelscheuche, einen Blechmann, … . Mehr wird hier aber nicht verraten, einfach mal bei bibliothekarisch.de reinschauen. 😉