Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (1.KW’14)

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Zum 1. Januar eines jeden Jahres ist Public Domain Day. Alle Werke, die von Künstlern und Autoren geschaffen wurden, die im Laufe des Jahres 1943 verstorben waren, sind nun gemeinfrei. Eine Übersicht bietet Wikisource (via Archivalia).

Elektronische Medien bieten viele Möglichkeiten. Nur darf man längst nicht alles tun, was geht. „U-Ton – Urheberrecht im Digitalen Zeitalter“ heißt eine Sendereihe, die das freie Radio Innsbruck im Januar startet (via VÖBBlog).

Der Europäische Verband der Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationsverbände ruft zur Teilnahme an der europaweiten Kampagne „The Right to E-Read“ auf. Darin wird eine Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Angebot von E-Books durch Bibliotheken gefordert. In Deutschland läuft diese Kampagne unter dem Titel „E-Medien in der Bibliothek – mein gutes Recht!“ und wird durch den dbv koordiniert (siehe auch Netbib).

In einer Studie untersuchte Laurina Zhang von der Universität Toronto den Einfluss von DRM auf den Umsatz in der Musikindustrie und kam zu der Erkenntnis, dass der größere Bekanntheitsgrad von Titeln ohne DRM den Umsatz besser fördert als Restriktionen. Vielleicht sollte die Buchindustrie davon lernen, meinte E-Book-News.de (via NRW-Blog).

Auf einen Artikel der Open-Access-Zeitschrift „VÖB-Mitteilungen“ verwies VÖBBlog. Darin geht es um den neuen Standard RDA (Resource Description and Access) und seine Entwicklung sowie Auswirkungen auf die praktische Bibliotheksarbeit.

Archivalia verlinkte auf eine Internetseite der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. , die eine Übersicht der Literaturarchive in Deutschland pflegt.

Die höchste Ausleihzahl im Jahr 2013 schaffte in der Stavenhagener Stadtbibliothek nicht etwa ein Buch, eine DVD oder CD. Nein, ein Stromverbrauchsmesser machte das Rennen, schrieb der Nordkurier (via Netbib).

Mit einem Feuerwerk leitete WordPress die 2013-Statistiken für seine Blogger ein. Veröffentlicht wurden diese von Lemys Blog und Basedows 1764 Weblog. Auch mich inspirierten die Zahlen zu einem Jahresrückblick für Lesewolke. VÖBBlog veröffentlichte ebenfalls Highlights aus seiner Statistik und listete die TOP-25-Beiträge auf.

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6. Januar 2014 at 08:00

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Gelesen in Biblioblogs (35.KW’13)

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Neues von der Arbeitsstelle für Standardisierung (AfS) bezüglich des RDA-Projekts veröffentlichte die Deutsche Nationalbibliothek (via VÖBBlog). So wurde beispielsweise der Zeitplan geändert.

Über Vorhaben zu Schnittstellen in der Verbundzentrale des GBV schrieb Jakob Voss. Die Folien sind online, siehe Infobib.

Über die Einrichtung von 24-Stunden-Ausleihstationen in Peking (China), an denen man Bücher ausleihen kann, berichtete ein Beitrag bei german.china.org.cn (via VÖBBlog). Das Projekt ist sehr erfolgreich und soll das Lesen in China fördern.

„RFID in Libraries“ heißt ein Informationsfilm, der die RFID-Technologie bei der Ausleihe und Rückgabe von Medien näher erläutert. Der Film entstand innerhalb eines Medienprojektes des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin (via Bibliothekarisch.de)

Klaus Tochtermann von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftwissenschaften stellte 10 Thesen auf, „wodurch das Profil von wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen in Zukunft geprägt sein wird.“ Dazu zählen beispielsweise eine Internationalisierung, eigene Forschung und eine Veränderung der Literaturrecherche dahin, dass Inhalte automatisch und personalisiert zum Forschenden geschickt werden.

In der Reihe Blog & Recht erklärte K. Graf in Archivalia einiges zur Linkhaftung und geht dabei neben urheberrechtlichen Aspekten auch auf rechtswidrige bzw. strafbare Inhalte ein.

Mit der IFLA als Organisation setzte sich Tord Høivik im Blog Plinius kritisch auseinander (via Netbib). Er lobte den Einsatz für freie Meinungsäußerung, freien Zugang zur Information und Menschenrechten, sieht jedoch auch Probleme durch zu viel Bürokratie, einem hohen Altersdurchschnitt der IFLA-Konferenzteilnehmer und dem Ausschluss ganzer Gruppen (z. B. aus ärmeren Ländern) durch zu hohe Teilnahmekosten. Es ist jedoch auch jung und modern möglich (trotz Verband ;-)). Das zeigt meiner Meinung nach die Sektion New Professionals Special Interest Group der IFLA mit lebendigem Blog, Präsenz in sozialen Netzwerken, weltweiten Webinaren und der Organisation von BarCamps.

Zum Schluss mal wieder ein Klischee: „der merkwürdig cholerische alte Bibliothekar“ im Roman „Die unheimliche Bibliothek“ von Haruki Murakami. Weiteres zu dem Buchinhalt veröffentlichte VÖBBlog.

Written by lesewolke

2. September 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’13)

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Am 1. Juli 2013 fand der Workshop von Prof. Heidrun Wiesenmüller zu Resource Description and Access (RDA) an der FH Köln statt. wer diese Erschließungsstandards für seine Arbeit benötigt, kann sich nun die Aufzeichnung anschauen, siehe NRW-Blog (4 Teile als Flashvideo, insgesamt 4 Stunden).

Über die Anreicherung des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) mit Schlagwörtern aus den offenen bibliographischen Daten von BVB/KOBV berichtete Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Den Literaturverwaltungsserviceder UB TU München stellte Gastautorin Dorothea Lemke in einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung vor. Zum Serviceangebot gehören u.a. Citavi-Campuslizenzen, Schulungen, eKurse und Beratung (Sprechstunde, E-Mail-Auskunft).

Die IFLA hat einen Publikationsserver eingerichtet. Im Moment findet man dort die eingereichten Unterlagen für den IFLA World Library and Information Congress 2013 in Singapor, welcher im vom 17.-23. August statt finden wird (via Netbib & Fortbildung in Bibliotheken).

Keine Vergütung seitens VG Wort gibt es für elektronische Bücher im Epub-Format. Hier zählen nur nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente. Die etwas merkwürdige Erklärung samt interessanter Kommentare zu diesem Theme findet man im buchreport (via Netbib).

Über die Verwertungsgesellschaft GEMA ärgern sich so manche Künstler. Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung und flexiblere Lizenzen, die den heutigen Bedürfnissen bei den digitalen Möglichkeiten entsprechen. Deshalb wollen sie mit Cultural Commons Collecting Society (C3S) eine Alternative zur GEMA gründen und sammeln auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Geld für dieses Projekt (via Archivalia).

Das sollten auch BibliothekarInnen wissen: Wem noch nicht so richtig klar ist, wo die Gefahren eines Überwachungsstaates liegen, schaut (via Netbib):

Die verschiedenen Arten von Buchliebhabern beschreibt Laura Kelly, siehe Infografik bei Bibliothekarisch.de. Na, wiedererkannt? 😉

Written by lesewolke

5. August 2013 at 06:00