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Posts Tagged ‘Science 2.0

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’15)

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ZBW-Talk berichtete unter anderem über die Arbeit der Forschungsgruppe des ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, die sich mit „Science 2.0 im Bibliothekskontext“ befasste. „Erste Erfahrungen aus der ZBW zeigen, dass von der Integration der Forschung in die Bibliothek beide Seiten profitieren: Die Forschung von dem riesigen Datenbestand, dem Kontakt zu ‚echten‘ Nutzerinnen und Nutzern und der Möglichkeit, neue Technologien auf bestehende Bibliotheksservices anzuwenden, die Bibliothek durch eine höhere Innovationsrate und eine stärkere Nutzung ihrer Services.“ heißt es in dem Beitrag.

Die fünf Themenkreise für den nächsten Bibliothekskongress wurden nun veröffentlicht, siehe auch NRW-Blog. Anmeldeschluss für die Einreichung der Vorträge ist der 11.9.2015. „Bibliotheksräume – real und digital“ lautet das Motto.

In der Stadtbibliothek Solingen sind nun auch mehrsprachige, junge Vorlesepaten mit viel Engagement dabei, siehe RP online (via NRW Blog).

Eine tolle Übersicht mit Tipps und Tricks für Bibliotheken (in Engl.), die ein Makerspace starten wollen, entdeckte Fortbildung in Bibliotheken. Es muss nicht immer die teure Technik sein, auch gespendete Elektronik zum Basteln ist angesagt.

Die ETH Bibliothek hat die Nutzungsbedingungen für ihre Bilddatenbank geändert. Ein überwiegender Anteil kann nun kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden. Nach den Bedingungen kann man auch filtern (via Inetbib und Schneeschmelze). Die Rechtevergabe für die Dokumente verschiedener Archive sah sich Archivalia an.

Gut gefallen hat mir der Recherchefahrplan der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg, gefunden von Bibliothekarisch.de:

Bücher, in denen Bibliothekarinnen und Bibliothekare eine Rolle spielen, stellte Library Mistress in ihrer Kolumne vor. 🙂 Die akuelle Ausgabe der Büchereiperspektiven, in denen auch diese Kolumnenreihe erscheint, heisst „Go green! Bibliothek und Umwelt!“ (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’15)

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Bibliothekarisch.de hat netterweise auch in diesem Jahr die wöchentliche Blogschau übernommen (20. KW, 21. KW und 22. KW). So hatte ich selbst schnell einen Überblick der aktuellen Themen – ein dickes Dankeschön dafür! Während ich meine jährliche Bibliotheksauszeit genommen habe, gab es tatsächlich ein Jubiläum – 5 Jahre „Gelesen in Biblioblogs“. Infobib hatte daran gedacht und darauf aufmerksam gemacht. Darüber habe ich mich sehr gefreut. 🙂

Zahlreiche Blogbeiträge der letzten Woche drehten sich um Themen, die auf dem Bibliothekartag in Nürnberg behandelt wurden. Eine Übersicht der Beiträge hat wie immer Bibliothekarisch.de gesammelt.

Auf neue Vorschläge für Aktionen in Bibliotheken machte das Netzwerk Bibliothek aufmerksam, z.B. das Leseförderportal Onilo (via NRW-Blog). Ebenfalls im NRW-Blog findet man Tipps zur Bibliotheksarbeit mit Flüchtlingen.

Sind Science 2.0-Tools eine Konkurrenz für Bibliotheken? Der Beitrag im ZBW-Mediatalk geht offen mit kritischen Entwicklungen um und zeigt Chancen auf.

Ein Podcast über Open Educational Ressources und Bibliotheken veröffentlichte das Hochschulforum Digitalisierung, siehe Netbib und Fortbildung in Bibliotheken.

Die Entscheidung zur geeigneten Creative-Commons-Lizenz soll dieser Baum erleichtern (via Netbib).

„Wie könnt ihr eigentlich so arbeiten?“ fragte Schmalenstroer.net und erläuterte, wie ein Computerarbeitsplatz aussehen sollte.

Schon 3.500 V. Chr. klemmten sich die Sumerer ein „Tablet“ unter den Arm, welches eindrückte Symbole enthielt. Das Tablet im Wandel der Zeiten zeigte eine Infografik, siehe Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

8. Juni 2015 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’14)

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Eine gute Übersicht der Gebühren, die Universitäten & die Max Planck Digital Library für Open-Access-Publikationen zahlten, wurde nun als GitHub-Datensatz veröffentlicht (Engl.). Libreas berichtete darüber.

In den Niederlanden sind die Verhandlungen zwischen Bibliotheken und Elsevier vorerst gescheitert, da es kein akzeptables Preisangebot für 2015 gab. Eine schlechte Nachricht für Aktionäre, eine gute für Open Access, meinte wisspub.net.

Eine Möglichkeit an Literatur zu kommen, die die nächstgelegene Bibliothek nicht vorrätig hat, ist bekanntlich die Fernleihe. Ein Video der Fachhochschule Südwestfalen erklärt, wie das funktioniert – gefunden von Bibliothekarisch.de

Eine Zusammenstellung von Texten zum wissenschaftlichen Arbeiten, die vor allem aus Wikipedia stammen, veröffentlichten Sandra Schön & Martin Ebner in Kooperation mit dem BIMS e.V und der TU Graz (via Bibtexte).

Auf Alternativen zu Dropbox und Google Drive wies Fortbildung in Bibliotheken hin und empfiehlt für den Datenaustausch volafile.io (Löschung nach 48 Stunden) und weTransfer (10 GB, Löschung nach 1 Woche).

Der Europäische Gerichtshof kam zu einem Urteil über das Einbetten von Inhalten in eigene Internetseiten. Demnach liegt kein Urheberrechtsverstoß vor (via NRW-Blog). Rechtsanwalt Schwenke erklärt in einem Beitrag, dass es trotzdem Embedding-Fälle gibt, die problematisch sein können.

Den Einsatz von Social Media in Leibniz-Instituten untersuchte eine Studie des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die 17seitige Auswertung publizierte ZBW-Mediatalk. Das Goethe-Institut veröffentlichte ein Interview mit Lambert Heller zur Entwicklung der Wissenschaftskommunikation (via Netbib).

Die Karl-Preusker-Medaille 2014 erhielt Ende Oktober der Journalist, Kinderbuchautor und Medienexperte Thomas Feibel, siehe NRW-Blog.

Eine englischsprachige Infografik stellt die Vorteile des Lesens dar, schön gestaltet in historischem Look, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Workshop Science 2.0 beim #bibtag14

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Workshop-Science20Der Mittwoch startete mit vielen interessanten Vortragsblöcken. Ich hatte mich für den Workshop Science 2.0 entschieden. Zuerst gab Guido Scherp vom ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft eine Einleitung in das Thema (Update 10.6.14: Link zur Präsentation).  Bei Science 2.0 werden die verschiedenen, partizipativen Möglichkeiten des Internet genutzt, um Ideen und Literaturquellen zu teilen, darüber zu kommunizieren und damit eventuell sogar gemeinsam die Forschung voran zu treiben.

Daher ist es von Vorteil, wenn dies für die durch Bibliotheken dargestellten Daten von Literatur oder angebotenen Volltexten leicht möglich ist. Eventuell finden dann andere Wissenschaftler über die Hinweise in sozialen Netzwerken zu den Bibliotheksangeboten, so geschehen bei EconStor von der ZBW.

Der Leibniz-Forschungsverbund (siehe dazu die Internetseite zu Science 2.0 der ZBW) hat die Gewohnheiten der Forscher (mehr zur Studie) und die sich daraus ergebenen Herausforderungen für Bibliotheken befasst, mehr zu dem Vortrag von  (Update 10.06.14: Link zur Präsentation von Prof. Dr. Isabella Peters). Hervorheben möchte ich an dieser Stelle das Projekt EEXCESS, welches sich mit der automatischen Einblendung von passenden Literaturquellen in Wissenschaftsblogs befasst (Update: 17.06.14: mehr zu EEXCESS im Vortrag von Maren Lehmann).

Im zweiten Teil der Veranstaltung zeigt sich, dass es sich hier wirklich um einen Workshop handelte. Die Teilnehmer trugen selbst in 3 Gruppen, die Chancen, Risiken und Handlungsbedarf für Bibliotheken bezüglich Science 2.0 zusammen. Es gab spannende Diskussionen in den Gruppen, die das Thema weniger abstract werden ließen.

Die Ergebnisse wurden im 3. Teil vorgestellt. Klar wurde uns, dass wir zuerst selbst viel lernen müssen. Wichtig ist ebenfalls, mit den Wissenschaftlern der eigenen Einrichtung in Kontakt zu treten und herauszufinden, was bereits gern genutzt wird, um darauf aufzubauen oder daran anzuknüpfen (z.B. Mendeley, Dropbox o.ä.). Man kann nicht alles anbieten – Mut zur Lücke war das Stichwort. Zudem wäre es günstig, vorhandene Ideen und Konzepte, die Bibliotheken anbieten, in einem Kompetenznetzwerk zu teilen und zur Nachnutzung bereit zu stellen.

Im abschließenden Vortrag machte Birgit Fingerle darauf aufmerksam (Update 10.06.14: Link zur Präsentation), dass wir unbedingt Trends aufmerksam beobachten (Plattform: Trendwatching), nicht bei der Planung steckenbleiben, sondern auch handeln sollten. Denn wie sie uns am Beispiel der Entwicklung vom Segelschiff zum Dampfschiff zeigte, wechseln Kunden letztendlich zu schnelleren, bequemeren Dingen, sobald diese dann ausgereift sind und nehmen vorher lange favorisierte Varianten plötzlich nicht mehr wahr.

Update 12.06.2014: Ein ausführlicher Bericht über den Workshop einschließlich der Fotos mit den Ergebnissen aus den Diskussionsgruppen wurde nun auf der Seite des Leibniz-Forschungsverbundes 2.0 veröffentlicht.

Written by lesewolke

5. Juni 2014 at 08:00

Veröffentlicht in Bibliothekartag 2014, Soziale Netzwerke

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