Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Social Media

Social Media & Wissenschaft #bibtag16

leave a comment »

Button zum Test der Typen von Social-Media-Nutzern / Goportis

Button zum Test der Typen von Social-Media-Nutzern / Goportis

Im Jahr 2013 hatte Goportis – Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation eine Studie zur Nutzung von Social-Media-Anwendungen durch Wissenschaftler durchgeführt. Dabei kristallisierten sich vier Typen heraus: Mr Nerd, Mr Tech, Ms Maker sowie Mr Classic. Die Ergebnisse wurden auf dem Bibliothekartag 2014 innerhalb des Workshops Science 2.0 in Bremen vorgestellt. Außerdem konnte man am Stand von Goportis testen, zu welcher Gruppe man selbst gehörte.

In der Zwischenzeit wurde eine weitere Studie durchgeführt (1354 gültige Datensätze), bei der ermittelt wurde, was die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den sechs beliebtesten Tools im beruflichen Kontext tun. In ihrem Vortrag berichteten Birte Lindstädt & Doreen Siegfried über die Resultate (Präsentationsfolien). Das meistgenutzte Tool ist mit 84,7 % die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Hier werden Beiträge gelesen, recherchiert und auch Quellen gesichtet. Immerhin 63,4 % nutzen Werkzeuge zum Teilen (vor allem Dropbox) ihrer Präsentationen, Forschungsdaten, Arbeitspapiere aber auch Zeitschriftenartikel und Lehrmaterialien. Berufliche und wissenschaftliche Netzwerke sind bei 55,6 % beliebt (Researchgate, Xing, LinkedIn). Sie werden zur Kontaktpflege, zum Knüpfen neuer Kontakte verwendet. Einfach Präsenz zeigen oder sich über neue Publikationen und Themen informieren sind weitere Nutzungen. Literaturverwaltungsprogramme landeten auf Platz 5 der Social-Media-Tools (38,7 %). Ganz vorn dabei ist hier Citavi (45,3 %), gefolgt von Mendeley (24,8) und Endnote (21,6%). Weitere Infos, Zahlen und eine Auswertung, was die jeweiligen Social-Media-Typen bevorzugen, findet man in der Broschüre „Nutzung von Social-Media-Diensten in der Wissenschaft„.

Ein neues Format zur Verbreitung von Informationen und Literatur testete das Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. „Information Push für Ökonomen – Aktuelles Wirtschaftsthema“ so lautete der Titel des Vortrags (Abstract). Monatlich werden einleitende Artikel zu aktuellen Wirtschaftsthemen erstellt (Beispiel) und dazu eine Literaturliste mit frei verfügbarenen Online-Ressourcen sowie passenden Tweets eingeblendet. Diese Internetseite wird dann in sozialen Netzwerken, wie Facebook (Beispiel) oder Twitter (Beispiel) geteilt.

Written by lesewolke

23. März 2016 at 14:30

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’16)

with one comment

In der letzten Woche fand die 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart statt. Geplant ist ein gemeinschaftlich geschriebener Bericht über die Tagung. Darauf sind sicher einige gespannt. Bei Twitter konnte man schon vorab interessante Themen verfolgen, wie die Premiere der mylibrARy-App, Sacherschließung, Urheberrecht usw. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die Checkliste für mehr Openness in Bibliotheken, die von allen Interessierten ergänzt werden kann (via Netbib). Bei dem Projekt geht es darum, Ideen für einfache Maßnahmen zu sammeln, die nicht teuer und in maximal 6 Monaten umsetzbar sind. Wie es zu dieser Idee kam erklären die Vortragsfolien von F. Lohmeier. Nutzen und Risiken bei der Auswahl von Discovery-Lösungen stellte Christof Rodejohann u.a. in seinem Vortrag „In die Zukunft steuern“ gegenüber (S. 8), online bei Slideshare. Vor allem ging er natürlich auf die Eigenentwicklung der SLUB Dresden ein.

Für Aufregung sorgte das Interview mit Rafael Ball in der Neuen Zürcher Zeitung. Unter anderem meinte der Leiter der ETH-Bibliothek Zürich: „Um Inhalte zu finden und zu lesen, brauchen Sie heute eben keine Bibliotheken mehr, weil Sie keine gedruckten Bücher mehr brauchen.„. Zudem wunderte er sich über die Aufregung, wenn Gemeindebibliotheken schließen müssten. Die zahlreichen Kommentare zeigten wenig Verständnis für solche Ansichten. Rudolf Mumenthaler machte in seinen Beiträgen „Sind Bibliotheken überflüssig? Eine Replik“ und „Bibliotheksbranche im Umbruch und Aufruhr“ deutlich, dass diese Sichtweise doch sehr oberflächlich ist und die zahlreichen Aktivitäten der Bibliotheken hinsichtlich neuer technischer Entwicklungen völlig ignoriert. Provokante Äußerungen könnten für interne Diskussionen durchaus ein Anreiz sein, sich über neue Wege Gedanken zu machen, wären aber in einer großen Tageszeitung schädlich. Man müsse befürchten, dass sich die Politik bei Sparmaßnahmen auf solche Experteneinschätzungen beruft. Ben Kaden setzte sich im Libreas Blog ebenfalls mit der aktuellen Rhetorik der Bibliotheksleiters der ETH Zürich auseinander. VÖBBlog meinte zu Balls Äußerungen: „wir leben in einer Zeit, wo es wichtig scheint, in den Medien präsent zu sein und wer zündelt, bekommt seinen Auftritt“ und verlinkte auf das Interview Balls mit dem SRF.

Der dbv veröffentlichte einen Animationsfilm zur Interkulturellen Bibliotheksarbeit. Ohne Sprache absolvieren zwei animierte Figuren einen Bibliotheksbesuch, zu sehen auf der Internetseite des dbv (auch als mp4-Download). In den sozialen Netzwerken sorgte der Film im Bibliotheksbereich eher für wenig Begeisterung. Deutlich mehr positiven Zuspruch bekam die Stadtbibliothek Eberswalde für ihren Werbespot. Wie ich finde, ein toller Film, der Lust auf einen Bibliotheksbesuch macht:

 

Text & Blog empfiehlt den ArtikelSocial Media-Aktivitäten wissenschaftlicher Bibliotheken – Ergebnisse einer Bachelorarbeit“ von Anika Pfützner. Er steht zum Peer Review bei der Online-Zeitschrift Informationspraxis bereit und kann dort kommentiert werden. Ein Erklärvideo bei Bibliothekarisch.de geht dem Phänomen Internettrolls ganz wissenschaftlich auf den Grund.

Eine Orientierungshilfe zum Urheberrecht bei Metadaten verfasste iRights.info. Auch in Bibliotheken werden Dokumente erstellt, verteilt & online veröffentlicht, z.B. für Schulungen oder Veranstaltungen. Durch eine Kennzeichnung  mit CC-Lizenzen wäre eine Weiternutzung möglich, meinte biboer und stellte in einem Blogbeitrag die Varianten dar.

Auch die virtuellen Besuche auf Internetseiten von Bibliotheken zählen für die Deutsche Bibliotheksstatistik (Zählpixelverfahren). Jedoch endet die Kooperation der HdM Stuttgart und dem HBZ Ende März 2016 und es wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, schrieb NRW-Blog.

Zum Schluss noch ein bisschen Geschichte. Zettelkataloge findet man kaum noch in Bibliotheken. Einst waren sie eine revolutionäre Entwicklung. Gottfried Wilhelm Leibniz hatte in der Herzoglichen Bibliothek von Wolfenbüttel die Bücher aus dem Katalog einzeln auf Zetteln schreiben lassen und diese alphabetisch sortiert. Die Stuttgarter Zeitung widmete  Leibniz einen ausführlichen Artikel, der auch seinen Zettelkatalog nicht unbeachtet ließ (via Netbib).

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’15)

leave a comment »

Die Hochschulrektorenkonferenz hat eine Empfehlung für die Speicherung von Forschungsdaten erarbeitet, welche nun als Kurzfassung und ausführliches PDF auf ihrer Internetseite zum Download bereitsteht (via Wisspub.net). Laut der Empfehlung könnten auch Bibliotheken eine wichtige Rolle spielen „Speziell mit Blick auf die Dokumentation von Daten können die Bibliotheken der Hochschulen eine besondere, seit Langem bewährte Expertise der Informationsauszeichnung und -bewahrung in das FDM einbringen.

In zahlreichen Grafiken zeigte ZBW-Mediatalk welche digitalen Werkzeugen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt werden. Es handelt sich hier um eine Weiterführung der Goportis-Studie zu Social Media-Nutzungstypen Ms Maker und Mr Nerd.

Mittelalterforschung und digitales Publizieren? Die Ergebnisse der „Umfrage zu Preprints, Open Peer Review und einem Fachrepositorium für die Mediävistik “ wurden in einem Blogbeitrag bei Hypotheses.org veröffentlicht (via Archivalia).

Der Vorab-AuszugBibliotheksurheberrecht: Ein Update zu (einigen) Schrankenregeln“ aus dem Buch „Bibliotheksurheberrecht“ von Katja Bartlakowski, Eric Steinhauer und Armin Talke  beschäftigt sich insbesondere mit §52a und §52b des Urheberrechtsgesetzes sowie den Regelungen der Digitalisierung verwaister und vergriffener Werke (via Archivalia).

Der Digital-Index 2015 ist online und stellt den Stand der Onlinenutzung nach verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Vergleich zum Vorjahr dar (via NRW-Blog). Wie Bibliotheken digitale Nutzerbedürfnisse erfüllen, verdeutlicht eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. Über die Gaming-Tage in den Bibliotheken Borken und Raesfeld berichtete ausführlich NRW-Blog.

Bei aller Begeisterung für das Digitale sollte die historische Entwicklung bis hierher nicht vergessen werden. In seinem Blogbeitrag bei BiblioViel:)Historische Medienkompetenz im Fachfererat“ plädierte Eric Steinhauer für solide Kenntnisse der Buch- und Bibliotheksgeschichte im Fachreferat. Library Mistress war ebenfalls dieser Meinung und ergänzte die Berufsgeschichte.

Das Heft 1/2016 der „Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare (kurz: VÖB-Mitteilungen)“ soll den  Themenschwerpunkt „Gender & Diversity“ haben. Infos für alle, die Ideen zu eigenen Beiträgen haben, gibt es bei Library Mistress. Auch Libreas plant eine neue Ausgabe, dieses Mal zum Thema „Bibliographien„. Hier wurde ebenfalls ein Call for Papers gestartet.

Mit wunderschönen Bildern setzt Jason LaMotte im Film „The Library“ eine öffentliche Bibliothek in Szene und erzählt dazu eine Geschichte, siehe Basedow1764. 🙂

Written by lesewolke

16. November 2015 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’15)

with 6 comments

Lesewolke_5-Bloggeburtstag_2015Vorab etwas in eigener Sache: Bloggeburtstag – gestern vor fünf Jahren startete mein Blog Lesewolke mit den ersten Beiträgen und zwar vom Bibliothekskongress 2010 in Leipzig! Was danach so alles passierte, hatte ich ja bereits 2013 in einer Blogparade zur Bloggeschichte geschildert. 🙂

In einer Pressmitteilung bekräftigte der dbv die Forderung nach der Gleichstellung von E-Books zu gedruckten Bücher, damit auch hier ein Recht für den Erwerb und Verleih durch Bibliotheken bestehe (via NRW- Blog). Außerdem wies der dbv auf die Notwendigkeit hin, öffentliche Bibliotheken auch sonntags öffnen zu dürfen. „Bibliotheken wollen und sollen auch den Bedürfnissen Alleinerziehender und beruflich stark beanspruchter Menschen gerecht werden.“ so Barbara Lison, dbv-Vorstandsmitglied.

NRW-Blog ließ zwei Jahre „Lernort Bibliothek“ auf ihrer Abschlussveranstaltung Revue passieren, stellte dar, was Social Media für öffentliche Bibliotheken bedeutet und gab Hinweise für Neueinsteiger.

Das viele Bibliobloggerinnen und -blogger WordPress nutzen, hier ein paar Tipps von Schneeschmelze, wo die klassischen Ansichten & Statistiken versteckt wurden.

Birgit Fingerle beschäfte sich im in ZBW-Talk mit Personal Training und überlegte, ob das nicht auch ein Angebot für Bibliotheken sein könnte. Ein Beispiel aus dem Hochschulbereich hatte Frau Fingerle ebefalls parat: die Universität Michigan will mit dem E2Coach persönliche Lernfortschritte begleiten.

Netbib probierte neben JournalTOCs noch den Table of Contents-Dienst von Infotrieve aus [Update: Lt. Hinweis in den Kommentaren aktuell nicht erreichbar]. Allerdings ist der Push-Dienst dort nicht kostenfrei.

Bibliotheksleichen verweisen laut dem Abstract zu Eric W. Steinhauers Vortrag im Rahmen der Colloquia Iuridica der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen „auf eine tiefe, zumeist wenig bewusste Beziehung zwischen Tod und Bibliothek.“ Das Vortragsvideo ist auf der Seite der FernUniversität in Hagen online (via Steinhauers Blog).

Libreas Blog teilte das Video „In der Bibliothek“ von Superpunk und beschäftigte sich eingehend mit dem Liedtext.

Written by lesewolke

16. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’15)

leave a comment »

Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen sah sich den Paragraphen zum Zweitveröffentlichungsrecht im Urheberrechtsgesetz genauer an und schrieb ein ausführliches FAQ dazu (via Infobib). Viele Verlage haben eigene Regeln für eine Zweitveröffentlichung, häufig zu finden in Sherpa/Romeo. Infobib verlinkte auf Alternativen zu diesem Angebot.

Bibliothek & Information Deutschland (BID) kritisierte in einer Stellungnahme vom 3.3.15, dass keine Möglichkeit gefunden werden konnte, das Informationsportal b2i vor der Abschaltung zu bewahren (via Archivalia).

TdB15-14_Eröffnung1_kl

Eröffnungsvortrag beim Tag der Bibliotheken

Am 28. Februar 2015 fand in der Staatsbibliothek zu Berlin der 5. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg statt. Berichte dazu sind hier bei Lesewolke und im Blog LIS in Potsdam erschienen.

Stimmt es, „dass die NutzerInnen von Bibliotheken diese aufsuchen, um dort bedienstleistet zu werden?“ fragte Lib{cache in einem Blogbeitrag, ging dabei auf die Ausage von Bibliotheksmanager Heller beim Tag der Bibliotheken ein, sah sich das Nutzungsmonitoring der Berliner Bibliotheken und eine Studie aus der kanadischen Provinz Alberta an.

Auf die Ergebnisse einer Umfrage zu Fahrbibliotheken machte NRW-Blog aufmerksam. 72 Fahrbibliotheken hatten teilgenommen.

US-Amerikanern, die am Flughafen merken, dass sie noch Lesestoff brauchen könnten, bieten Bücherstationen die Möglichkeit auf das E-Book-Angebot ihrer Bibliothek zuzugreifen. Diese Möglichkeit wird gern genutzt, weiß Lesen.net zu berichten (via NRW-Blog). Zudem merken Nutzer manchmal erst hier, dass ihre Bibliothek auch E-Books verleiht. Die Stationen bieten außerdem das Aufladen von Elektrogeräten und den Zugang zum Internet.

In ihrer Masterarbeit untersuchte Marlene Neumann die Social-Media-Kommunikation deutscher Großstadtbibliotheken und gibt Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Präsenz bei Facebook & Twitter (via Bibtexte).

Fortbildung in Bibliotheken entdeckte ein Facebook-Spiel. Hier kann man offline ausprobieren, wie soziale Netzwerke funktionieren. Alle Materialien sind auf der Plattform #pb21 – Web 2.0 in der politischen Bildung zu finden.

Auf eine Übersicht der coolsten Bibliotharinnen und Bibliothekare verlinkte Netbib und meinte, dass man den Bibliothekar der Unsichtbaren Universität nicht vergessen sollte.

Library Mistress rettete ein paar Bücher aus dem Altpapiercontainer, darunter „Beim nächsten Mann wir alles anders“ von Eva Heller. Die Zitate bezüglich Birgit, der Bibliotheksangestellten aus diesem Roman wollte sie uns nicht vorenthalten. 😉

Written by lesewolke

9. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’15)

leave a comment »

Gleich drei Beiträge zu Social Media-Aktivitäten verfasste Christoph Deeg in der letzten Woche in seinem Blog, kritisierte unter anderem langweilige Posts, mal Social-Media-Aktivitäten zu beobachten, die gar nichts mit dem eigenen Themenbereich zu tun haben und daraus zu lernen sowie dem „Return of Investment“ (kurz: ROI). Letzterer kann laut Deeg nur funktionieren, wenn mit der Zielgruppe ein „Dialog auf Augenhöhe“ gelingt. „Es geht um den Aufbau einer Community, in der Unternehmen/Institutionen auf der einen Seite und Kooperationspartner und Kunden auf der anderen Seite gleichberechtigt die gleichen Ziele verfolgen.“

Im Blog der Zukunftswerkstatt wurde das Tool „IFTTT“ („If this than that“) vorgestellt. Es dienst dazu, Handlungsanweisungen zu erstellen. Im Beispiel wird gezeigt, wie man eine Mailbenachrichtung einrichtet, sobald bei Instagram ein Bild mit einem bestimmten Tag veröffentlicht wurde.

Eine Grafik mit den typischen Abkürzungen, die bei Twitter verwendet werden, hat Bibliothekarisch.de veröffentlicht.

Laut der Markforschungsergebnisse es US-Unternehmens, den sich Buchreport näher ansah, liegt der Anteil der Teens, die E-Books erwerben niedriger als bei Erwachsenen (via NRW-Blog). Mögliche Gründe dafür werden darin gesehen, dass die Eltern ihren Kindern eher gedruckte Bücher kaufen, Teens keine eigene Kreditkarte für Online-Käufe haben, und sie sich zudem gern gegenseitig Bücher verleihen.

Rudolf Mumenthaler sah sich den NMC Horizon Report 2014 – Edition Bibliotheken und liste die wichtigsten Herausforderungen auf, siehe B.I.T. online.

Lib{cache sah sich das Programm des Bibliothekartages 2015 in Nürnberg an und analysierte es nach Gendergesichtspunkten.

Ultrà Biblioteka untersuchte die Verflechtungen zwischen dem kommerziellen Unternehmen ekz, Bibliotheken und Vertretern bibliothekarischer Verbände. Der Anlass dafür war die Unterstützung des Deutschen Bibliotheksverbandes hinsichtlich der Änderung des Bestandsmanagements der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Auf die Untersuchung und daraus resultierende Vorschläge (erstellt von Julia Reda, der Europaabgeordneten der Piratenpartei) für neue urheberrechtliche, europaweite Regelungen, die die digitalen Entwicklungen berücksichtigen und einheitliche Fristen und Schranken enthalten, verlinkte NRW-Blog.

VÖBBlog zitierte aus einem Beitrag von Spiegel online, welcher neben der Stürmung der Museen auch über die Bücherverbrennung der IS-Dschihadisten in Mossul berichtete. Was sind das nur für Menschen? 😦

Written by lesewolke

2. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’14)

leave a comment »

Über ihre Erfahrungen zur Entwicklung einer Social-Media-Content-Strategie für Öffentliche Bibliotheken im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek NRW“ berichtete P. Büning im NRW-Blog. Auf die Bildergeschichten (angekündigt als Fazit 3) darf man schon gespannt sein.

Die Diskussion um die Sonntagsöffnung – genauer: die Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken für die Gesellschaft -, und hier vor allem die Reaktion des Bundesvorstandes des BIB (konkret: Tom Becker) ging derweil in die nächste Runde. Ben Kaden von Libreas störte dabei vor allem die Sicht auf den Bibliotheksnutzer als Kunden und ein „einfältiger Popularisierungsdrang“. Interessant waren auch die Kommentare bei Netbib.

Auf das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main wies NRW-Blog hin. Demnach ermöglicht ein Facebook Share-Button auf der Internetseite automatisch das eingeschränkte Nutzungsrecht beim Teilen in diesem Netzwerk für Überschrift, Quelle, Kurztext & Miniaturbild in Facebook. Dazu muss man diesen Button allerdings benutzen. Problematisch kann es für den Webseitenbetreiber werden, wenn dieser selbst gar nicht Rechte (z.B. am Bild) für diese Nutzung hat, schrieb Rechtsanwalt C. Solmecke.

Kursmaterialien für öffentliche Bibliotheken stellte das Medienkompetenzportal NRW  bereit (via NRW-Blog). An Alltagsbeispielen, wie der Reiseplanung oder einer Prüfung der Nebenkostenabrechnung, werden Recherchestrategien vermittelt.

In Dänemark versuchen die Bibliotheken nun aktiv im E-Book-Bereich Fuss zu fassen, lösten sich vom kommerziellen Anbieter (EBIB wird seinen diesbezüglichen Service einstellen) und bieten die E-Books auf einer eigenen Plattform an (siehe Bibliotheksportal, via NRW-Blog).

Die deutschsprachige Landschaft der Publikationsserver wurde im „2014 Census of Open Access Repositories in Germany, Austria and Switzerland“ ermittelt. Libreas Blog nahm dies zum Anlass für einen Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Repositorien in diesem Gebiet von 1991 bis 2013.

Auf „Open content – a practical guide to using creative commons licences“ (Autor: Till Kreutzer) erschien nun überarbeitet, in englischer Sprache, basierend auf der deutschsprachigen Broschüre von 2011, mehr dazu im Blog Wikimedia (via Netbib).

„Der Bibliothekar als Leser“ heißt der Titel der Weihnachtsgeschichte 2014 im Blog Bibliothekar.de von Rainer Pörzgen. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’14)

leave a comment »

Der heutige 1. Dezember startete mit der beliebten Sammlung „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender“ bei Bibliothekarisch.de. Vielen Dank für diesen netten Service. 🙂 Doch nun zum Rückblick der letzten Woche:

Für viel Aufregung sorgte die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, dass  eine Beschäftigung von Arbeitnehmern in öffentlichen Bibliotheken an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen nicht erlaubt ist, „weil DVDs, Computerspiele oder Bücher für eine Nutzung am Sonn- oder Feiertag vorausschauend schon an Werktagen ausgeliehen werden können. Es stellt keinen erheblichen Schaden i.S.d. des Gesetzes dar, wenn der Schutz der Sonn- und Feiertagsruhe nicht hinter den Wunsch zurücktreten muss, spontan auftretende Bedürfnisse auch sofort erfüllt zu bekommen.“ (siehe Pressemitteilung des BVerwG). Kritik gab es u.a. in der Inetbib.

In Österreich ist ab dem 1. Dezember 2014 ein „Buchgesetz über die Preisbindung“ gültig, welches auch für E-Books gilt. Die Verlage müssen den Preis an das Verzeichnis lieferbarer Bücher melden (siehe VÖBBlog).

PricewaterhouseCoopers traute sich eine Prognose der Umsatzentwicklung von E-Books und gedruckten Büchern für 2018 im Vergleich zu 2014 zu. Betrachtet werden in der Grafik sechs Länder, darunter auch Deutschland (siehe Librarian in Residence).

An einem Comenius-Regio-Projekt zur Steigerung der Lesemotivation und der Lesekompetenz arbeiteten gemeinsam Institutionen aus der türkischen Stadt Elazig und aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn (via NRW-Blog). Weitere Infos veröffentlichte Lesen in Deutschland. Die Ergebnisse des Projekts sind auf der Internetseite zu finden, unter anderem ein Methodenhandbuch in deutsch, englisch und türkisch.

Kirsten Jeude zeigte an Beispielen im ZBW MediaTalk, warum Massive Open Online Courses (MOOCs) für BibliothekarInnen von Interesse sind. Zum einen können sie der eigenen Weiterbildung dienen und wenn man selbst weiß, wie MOOCs funktionieren, eventuell für eigene Schulungen eingesetzt werden bzw. man fungiert als BeraterIn bei der Produktion von MOOCs der Institution, vor allem bezüglich der Literaturbereitstellung. Einen gelungenen Einstiegsbeitrag zum Thema MOOC hat die Zukunftswerkstatt in der Reihe „Tool der Woche“ veröffentlicht.

Deutschland - Land der Ideen 2006:  IKMZ in Cottbus

Deutschland – Land der Ideen 2006: IKMZ in Cottbus

Snib , das Studentische Netzwerk Information & Bibliothek, machte uns auf einen Artikel in B.I.T.-online aufmerksam, der sich mit dem Thema Enterprise 2.0 befasst. Gemeint ist der Einsatz von Social Media innerhalb von Unternehmen (hier: speziell in Bibliotheken). Zu beachten wäre dabei, dass Enterprise 2.0 nicht nur der Einsatz spezieller technischer Anwendungen handelt, „[…] sondern ein vielschichtiges und interdisziplinäres Managementkonzept.“ (S. 356) ist. (Quelle des Zitats: Baldin, Sarah; Somorowsky, Beate Renate: Enterprise 2.0 in Bibliotheken und Informationseinrichtungen. In: B.I.T. online 17(2014), H. 4, S. 355-358).

Preise im Zusammenhang mit dem Bibliothekswesen präsentiert der dbv auf den Seiten des Bibliotheksportals (via NRW-Blog). Dabei werden auch alle Preisträger des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ mit Bibliotheksbezug vorgestellt.

In futuristischer Stimmung war BibComic bei der Folge „interstellares Bücherregal“ und entdeckte dabei, dass seine Bücherregale bereits jetzt kommunizieren. 😉

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’14)

leave a comment »

Eine gute Übersicht der Gebühren, die Universitäten & die Max Planck Digital Library für Open-Access-Publikationen zahlten, wurde nun als GitHub-Datensatz veröffentlicht (Engl.). Libreas berichtete darüber.

In den Niederlanden sind die Verhandlungen zwischen Bibliotheken und Elsevier vorerst gescheitert, da es kein akzeptables Preisangebot für 2015 gab. Eine schlechte Nachricht für Aktionäre, eine gute für Open Access, meinte wisspub.net.

Eine Möglichkeit an Literatur zu kommen, die die nächstgelegene Bibliothek nicht vorrätig hat, ist bekanntlich die Fernleihe. Ein Video der Fachhochschule Südwestfalen erklärt, wie das funktioniert – gefunden von Bibliothekarisch.de

Eine Zusammenstellung von Texten zum wissenschaftlichen Arbeiten, die vor allem aus Wikipedia stammen, veröffentlichten Sandra Schön & Martin Ebner in Kooperation mit dem BIMS e.V und der TU Graz (via Bibtexte).

Auf Alternativen zu Dropbox und Google Drive wies Fortbildung in Bibliotheken hin und empfiehlt für den Datenaustausch volafile.io (Löschung nach 48 Stunden) und weTransfer (10 GB, Löschung nach 1 Woche).

Der Europäische Gerichtshof kam zu einem Urteil über das Einbetten von Inhalten in eigene Internetseiten. Demnach liegt kein Urheberrechtsverstoß vor (via NRW-Blog). Rechtsanwalt Schwenke erklärt in einem Beitrag, dass es trotzdem Embedding-Fälle gibt, die problematisch sein können.

Den Einsatz von Social Media in Leibniz-Instituten untersuchte eine Studie des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die 17seitige Auswertung publizierte ZBW-Mediatalk. Das Goethe-Institut veröffentlichte ein Interview mit Lambert Heller zur Entwicklung der Wissenschaftskommunikation (via Netbib).

Die Karl-Preusker-Medaille 2014 erhielt Ende Oktober der Journalist, Kinderbuchautor und Medienexperte Thomas Feibel, siehe NRW-Blog.

Eine englischsprachige Infografik stellt die Vorteile des Lesens dar, schön gestaltet in historischem Look, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’14)

leave a comment »

Im Blog des Projekts „Was machen die da?“ wurde die Tätigkeit von Markus Trapp in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Hamburg) vorgestellt (via VÖBBlog  & Text&Blog). Der ausführliche Beitrag zeigt ein sehr lebendiges Bild von der Arbeit der Stabsstelle Social Media und ganz alltäglichen Aufgaben, wie dem Auskunftsdienst oder Führungen. Lesenswert! 🙂

Falls jemand so gar keine Einfälle für Blogbeiträge hat: Archivalia verlinkte auf 100 Tipps, die sich zwar an Unternehmer richten, aber durchaus auch für unseren Bereich Inspirationen bereit halten.

Für Aufmerksamkeit in den Blogs sorgte die aktuelle Onlineausgabe der Zeitschrift „Perspektive Bibliothek“ 1/2014 (via Bibliothekarisch.de, Netbib, VÖBBlog). Michael Lemke schrieb beispielsweise über Evalutionsmethoden von bibliothekarischen Online-Tutorials. Simone Waidmann beschäftigte sich mit Crowdsourcingprojekten, in denen Internetanwender dabei helfen, digitalisierte Texte in alten Schriftarten, die mit Automatismen schwer zu lesen sind, zu korrigieren oder gar Handschriften zu übertragen.

Auf zwei neue Volltexte verlinkte bibtexte. So ist das aktuelle Buch „MALIS-Projekte 2014“ online mit vielen interessanten Projektberichten aus dem berufsbegleitenden Masterstudiengang der FH Köln. Ein weiteres Online-Werk beschäftigt sich mit MOOCs.

Die Vortragsfolien „Zukunft von Bibliotheken in der digitalen Informationsgesellschaft“ gehalten von Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler am 15. Mai 2014 sind im Blog Bibliothek 2.0 zu finden.

Regale in der Stadtbibliothek Jüterbog

Regale in der Stadtbibliothek Jüterbog

OCLC und divibib arbeiten an einer bessseren Einbindung der Onleihe in Bibliothekskataloge und wollen ihre Entwicklungen auf dem Bibliothekartag in Bremen vorstellen, meldete B.I.T. online (via NRW-Blog).

Auf die vorläufige, variable Auswertung der Bibliotheksstatistik für das Berichtsjahr 2013, die gerade veröffentlicht wurde, verwies Netbib.

Den Glückwünschen an die Inetbib-Liste schließe ich mich hier gern an. Bibliothekarisch.de hat anläßlich des 20jährigen Bestehens einen Blogbeitrag verfasst.

Zwei Bibliotheken, die in Gebäuden untergebracht sind, die ursprünglich ganz anderen Zwecken dienten, besuchte ich bei einem Ausflug mit der BIB-Landesgruppe Brandenburg und stellte sie hier bei Lesewolke in der letzten Woche vor. So wurde das alte, inzwischen ungenutzte Bahnhofsgebäude in Luckenwalde zu einer modernen Bibliothek umgebaut, die wirklich sehenswert ist. In Jüterbog entschied man sich die die ehemalige Mönchenkirche als Bibliothek & Stadtinfo zu nutzen.

Bei Büchern denken viele zuerst ans Lesen. Das ist jedoch nicht die einzige, mögliche Funktion. Sie können auch Lebensretter sein, als Gewichte dienen oder für Wärme sorgen. Solche und andere Verwendungszwecke sammelte der Literaturwissenschaftler Michael Rohrwasser in seiner Veröffentlichung „Kleines Lexikon der anderen Verwendungsformen des Buches“. Die Presse.com berichtete darüber (via Basedow1764 Weblog).

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’14)

leave a comment »

In der 66.  Ausgabe der „Churer Schriften zur Informationswissenschaft“ beschäftigte sich Sarah Carbis mit den Wünschen der Mitglieder des Berufsverbands Bibliothek Information Schweiz (BIS) zu ihrer Verbandszeitschrift Arbido (via Archivalia). Unter anderem werden eher interdisziplinäre Ausgaben statt Themenhefte gewünscht und Boni für Autoren vorgeschlagen (siehe Zusammenfassung S. 103-104).

Scinoptica sah sich die Zeitschriften im Directory of Open Access Journals (DOAJ) hinsichtlich der Creative-Commons-Lizenzen an. Demnach nutzen knapp 38 Prozent der 9.804 Zeitschriften diese Möglichkeit. Der Anteil der Zeitschriften mit CC-BY + CC-BY-SA beträgt 20,56 Prozent (= 2.016).

Lib{cache betrachtete die Aktivitäten öffentlicher Bibliotheken bei Twitter und stellte sie grafisch dar. Demnach haben 21 Prozent der großstädtischen Bibliotheken einen Twitter Account. Jedoch verlinken längst nicht alle Einrichtungen auch von ihrer Homepage auf ihren Account.

Die Mediothek Krefeld startete über Facebook ein Tee-Trinkspiel und demonstrierte damit, dass kein Alkohol nötig ist (Stichwort: Biernominierung), um viel Spaß zu haben. Einige Bibliotheken haben die Nominierung inzwischen angenommen und ebenfalls ihre Videos ins Internet gestellt (via Bibliothekarisch.de).

NRW-Blog ging im Rahmen der Blogreihe „1000 Dinge…“ auf den Auskunftsdienst ein und stellte alternative Varianten vor.

Auf das Schweizer Portal Informationskompetenz verwies Fortbildung in Bibliotheken. Man findet dort unter anderem ein Repositorium mit vielen Schulungsmaterialien.

Auf ihre Kolumnen „Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren“ in der Zeitschrift „Büchereiperspektiven“ verlinkte Library Mistress. BibliothekarInnen in Film/Fernsehen (Science Fiction, Krimi, Horror, Komödie) bzw. der Literatur (Krimi, Comic, Horror, Liebesromane) waren bisher das Thema.

„Dutt war gestern“ meinte Bibliotheksratte und startete Ende Januar ein Tumblr-Blog, um Fotos von tätowierten BibliothekarInnen zu sammeln (via Netbib).

Es ist ein Werbevideo, aber keines für Bücher, Lesen oder Bibliotheken. Doch das gefühlvoll gestaltete Video „The Reader“ bei Bibliothekarisch.de, welches einen älteren Herrn in Südafrika beim Lesen lernen begleitet, sollte man trotzdem gesehen haben. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’14)

leave a comment »

„Spielen Sie mit!“ ruft ein Beitrag bei Bibliothekarisch.de auf. Wer möchte, dass Nutzer die digitalen Sammlungen mit eigenen Daten anreichern, wird oft enttäuscht von den mangelnden Aktivitäten der Zielgruppe. Da stehen die Chancen eventuell besser, wenn es wie ein Spiel gestaltet ist, für welches es Punkte gibt. Metadata Games will sich diese Spielleidenschaft zu nutze machen, um digitale, gemeinfreie Sammlungen von Bibliotheken von Spielern mit Schlagwörtern  versehen zu lassen.

Es ist nicht so einfach mit Social Media erfolgreich zu sein. Von den kleinen und großen Schwierigkeiten berichtete ein Beitrag der Social Media WG aus Meschede, Olsberg und Brilon im NRW-Blog.

Auf die Rostocker Workshop-Vorträge zum Thema Informationskompetenz machte uns Fortbildung in Bibliotheken aufmerksam. Die Vortragsfolien kann man sich Wiki der Universitätsbibliothek Rostock anschauen.

Über seine Erfahrungen aus einem Seminar zum „Wissenschaftlichen Arbeiten“ berichtete Thomas Hapke in seinem Weblog und fasste zusammen, welche drei formalen Fragen sich Studierende beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten stellen.

Von der Bibliothekskonferenz Nordrhein-Westfalen, die im Januar 2014 stattfand, sind im NRW-Blog ebenfalls die Präsentationen online. Besprochen wurde u.a. die Situation der Bibliotheken und die Medienkompetenzförderung.

Die Büchereizentrale Niedersachsen bietet ein Titelliste zum Thema Inklusion an, siehe NRW-Blog.

Konzepte für öffentlichen Bibliotheken in Dänemark, inklusive Beispiele zur Inspiration aus verschiedenen Ländern stellt die englischsprachige Seite „Model Programme for Public Libraries“ vor (via VÖBBlog).

Auf einem Beitrag des Tagesspiegel verlinkte Basedows1764 Weblog. Demnach wurden 60 Prozent der Bibliotheken in Berlin in den letzten 15 Jahren geschlossen. Dieses Bibliothekssterben hat vor allem Auswirkungen auf Bevölkerungsgruppen, die keine weiten Wege auf sich nehmen, um Bibliotheksangebote zu nutzen. Warum wir Bibliotheken brauchen, zeigt ein Video mit vielen Fotos von Menschen, die sich mit ihrer Bibliothekskarte fotografieren ließen (via Bibliothekarisch.de). Besonders schön fand ich „.. für das Kind, das mehr liest, als seine Eltern es sich leisten können.“ (eigene Übersetzung).

Antonio La Cava aus Ferrandina in Italien ist bereits im Ruhestand. Ruhig mag er es wohl trotzdem nicht. So hat er sich ein Bibliomotocarro samt Büchern zugelegt und besucht damit wöchentlich die umliegenden Dörfer. Vorsich Buch! kürt ihn deshalb als Held des Buches. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

leave a comment »

Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so „dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.“ Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre „Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information“ kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0“ war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

leave a comment »

„Die Farbe des Katalogs“ heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. 😉

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung“ veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: „Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux“.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’13)

leave a comment »

OpenBiblioJobs (OBJ), das kostenfreie Angebot für Jobsuchende aus Bibliotheken, Archiven und Informationseinrichtungen, gibt es nun bereits seit einem Jahr. Anlaß war die Sperrung vom BIB-Service BiblioJobs für Nichtmitglieder (siehe auch 28.KW’12). Zum 1. Geburtstag ist OBJ nun auf eine neue Plattform umgezogen. In Plan3t.info und bei Twitter werden ebenfalls die neuen Stellen aus OBJ angezeigt. Stellenangebote können von jedem über ein Formular eingegeben werden. Das Projekt freut sich auch über Helfer, die beispielsweise regelmäßig eine Quelle auswerten (via Bibliothekarisch.de).

Der Bibliotheksindex BIX 2013 ist online. Dieses Mal gaben 280 Bibliotheken ihre statistischen Daten an, die dann für die Einordnung in die Top-, Mittel- oder Schlussgruppe je nach Angebot, Nutzung, Effizienz und Entwicklung der Einrichtungen genutzt wurden (via NRW-Blog & Netbib).

Schützt das Urheberrecht wirklich die Werke? Oder sorgen die langen Fristen eher dafür, dass viele Bücher aus dem Handel und damit von der Bildfläche verschwinden?! Heise geht auf eine Untersuchung ein, bei der man zu dem Ergebnis kam, dass mehr Bücher von 1850 bei Amazon verfügbar waren als aus dem Jahr 1950 (via Netbib).

Auch in dieser Woche gibt es wieder einen Beitrag zur Informationskompetenz. Bibliothekarisch.de erinnert daran, worum es sich bei Schulungen eigentlich drehen sollte.

NRW-Blog hat ein Video von explainity entdeckt, welches den Begriff Social Media ganz einfach und anschaulich erklärt. Das versteht garantiert auch Opa Georg:


Globolibro berichtete über den CILIP Libraries Change Lives Award. Gewonnen haben diesen Preis die Bibliotheken der Grafschaft Surrey für ihr Projekt „Häuslicher Missbrauch – wie Surreys Bibliotheken helfen können“. Ausgebildete Berater und das Angebot von Informationsquellen sind Bestandteile des Projekts.

Die Bibliothek als begehbare Suchmaschine ist garantiert abhörsicher, meint die Welt und gibt gleich noch ein paar andere Tipps, wie man überwachungsfrei Spaß haben kann (via VÖBBlog). Aber nicht vergessen: Handy vorher ausschalten. 😉

13 Gründe, warum Bibliotheken spitze sind“ fand Heiko Bielinski. Ja, DAS lesen wir doch gern, oder?! Und deshalb hier der Link zu BielinskiBlog. 🙂