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Posts Tagged ‘Soziale Netzwerke

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’21)

Aktuelle Berichte vom virtuellen World Library and Information Congress findet man im WLIC Newsletter (via Fortbildung in Bibliotheken).

Ein Beitrag in Forschung und Lehre beschäftigte sich mit dem Potenzial der Nutzung sozialer Netzwerke für Wissenschaftler (via MedInfo). Beleuchtet werden die Vorteile (beispielsweise mehr Sichtbarkeit und Zitation) und die Risiken wie negative Kommentare.

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv hat einige vergriffene Bände der „Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs“ digitalisiert und stellt diese nun kostenfrei im Internet zur Verfügung (via Archivalia).

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23. August 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’20)

Advent, Advent und die 24 Türchen zum Öffnen! Diese gibt es auch virtuell in unzähligen Adventskalendern. Eine unglaubliche Sammlung hat mal wieder Bibliothekarisch.de zusammengetragen. Neu dabei, ein Kalender bei Netzwerkeln, der täglich nützliche Tools für Bibliothek vorstellt.

Welche Krisen beschäftigen Bibliotheksbenutzer in Bremen? Und wie helfen ihnen Bibliotheken dabei? Antworten gibt es im Forschungsblog Recht auf Stadt.

Hypotheses verlinkte auf die Masterarbeit von Helena Winterhager „Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit großer Bibliotheken im internationalen Vergleich: Strategien – Umsetzung – Best Practice“. Untersucht wurden 44 große wissenschaftliche Bibliotheken hinsichtlich ihrer Präsenz bei Facebook, Twitter und Instagram.

Ein ehemaliger Ghostwriter berichtete bei Spiegel online über seine Erfahrungen (via Archivalia).

Wissenswertes über die Österreichische Nationalbibliothek erfährt man im Praktikumsbericht von Chris Herrmann (via VÖBBlog).

In einem Beitrag bei bibliotheca.gym erfährt man, dass die Universitätsbibliothek die größte deutsche Schulschriftensammlung besitzt. Ein einheitliches Portal scheiterte bisher.

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7. Dezember 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’20)

Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn machte sich die Mühe, die Nutzungsgebühren wissenschaftlicher Bibliotheken für Nichthochschulangehörige zu vergleichen, wobei es manchmal Anmeldegebühren und manchmal Jahresgebühren gibt. Letztere liegen bei ca. 10-30 Euro. Eine knappe Mehrheit nimmt keine Gebühren dieser Art.

Das hatten wir schon lange nicht mehr – ein Beitrag zu Discovery-Systemen, siehe effective webwork. Zumindest in der bibliothekarischen Öffentlichkeit ist die Diskussion dazu etwas eingeschlafen. Ein Anlaß für Anne Christensen, sich dem Thema zuzuwenden.

Ein umfangreicher, englischsprachiger Beitrag bei Musings about librarianship widmete sich den verschiedenen Zitationsdatenbanken, die 2020 zur Verfügung stehen (via Archivalia). Das Fazit lautete „Google Scholar and Web of Science/Scopus are kings of the hills in their various arenas.“.

Preprints: Schneller und schlampiger?“ – im Gegensatz zum Titel beleuchtete der Beitrag bei science.orf.at recht ausgewogen die Vor- und Nachteile der Preprints (via VÖBBlog). Sie beschleunigen die Forschung, aber können auch von den Medien – obwohl noch ungeprüft – verbreitet werden. Bei einer Untersuchung wurden übrigens kaum Unterschiede zwischen Preprints und den schließlich veröffentlichten Artikeln gefunden. Die erhofften wissenschaftlichen Diskurse auf den Preprint-Servern lagen zudem deutlich hinter den Erwartungen.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf einen Beitrag der Wirtschaftswoche, der optimale Bildgrößen für die verschiedenen Kanäle sozialer Medien zeigt.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung „Berufsfeld.rebooting“ vom Virtuellen Bibliothekartag 2020 ist online, siehe TIB/AV-Portal (via Fachstelle ÖB NRW). Die AG Personalgewinnung berichtete über ihre Erkenntnisse.

Karsten Schuldt entdeckte ein französisches Buch aus dem Jahr 1995, welches das Ende der Vorherrschaft des Buches thematisiert. In seinem Beitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung geht er der Frage nach, welche Voraussagen eintrafen, welche anderen Medienarten das Buch bereits überlebte und an welche technischen Entwicklungen man zu dieser Zeit noch gar nicht dachte. Spannend ist dabei, dass ein Niedergang des gedruckten Buches doch immer wieder mal prophezeit wurde und wird.

 

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23. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’20)

OECD veröffentlichte den Lernkompass 2030 (via Fortbildung in Bibliotheken). Nach einer Darstellung des Lernens im 19., 20. und 21. Jahrhundert geht es um notwendige Schlüsselkompetenzen für Gegenwart und Zukunft.

Ulrich Herb zeigte seine Präsentationsfolien zu den Workshops Wissenschaftliches Publizieren … sowie Open Science und Publikationsstrategien. Die DFG hat ein Förderprogramm eingerichtet, bei dem Zuschüsse für Open-Access-Publikationskosten beantragt werden können (via MedInfo).

Bibliothekarisch.de ruft dazu auf, einen Beitrag über nützliche Tools für Bibliotheken zu schreiben und im Rahmen eines Adventskalenders #netzadvent2020 zu veröffentlichen. Interessierte können sich dafür in einen Etherpad eintragen.

Gut gelungen ist das Imagevideo der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Vienna siehe VÖBBlog.

Fortbildung in Bibliotheken schaute sich das „Social Media Universe“ an. Demnach hat 2020 Facebook nach wie vor die meisten Nutzer. Instagram findet sich auf Platz 6.

Freiheit und Verantwortung – die Schillerrede 2020 hielt Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, siehe Video bei Youtube (via VÖBBlog).

Mag die Realität die Literatur durchaus beeinfluss, so gilt das nicht umgekehrt.“ meinte Marius Müller in Buch-Haltung und stellte dies am Beispiel der zahlreichen Literatur zum (nun doch abgewählten) US-Präsidenten D. Trump dar.

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9. November 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’20)

Die Library of Congress entwickelte eine Suche – den Newspaper Navigator -, der Abbildungen in Tageszeitungen findet. Bringt ein Suchwort Treffer, dann werden automatisch auch ähnliche Bilder angezeigt. Der dafür erstellte Code ist frei verfügbar, laut Fachstelle ÖB NRW.

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) verlinkte ein Beiheft der DUZ zum Thema Lernräume und Hochschularchitektur (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Landesfachstelle Öffentliche Bibliotheken in Bayern erklärte in 2 Videos die Fernleihe (via Fachstelle ÖB NRW).

Hypotheses machte auf das „Social Media Handbook for Museums & Cultural Professionals“ aufmerksam.

Bitkom untersuchte, wie sich die Nutzung digitaler Angebote seit Anfang des Jahres bei Senioren durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie verändert hat, siehe Buchreport (via Fachstelle ÖB NRW).

Software und Apps, die nützlich für alle sind, die barrierefreie Angebote oder Tools suchen, stellte Chip vor (via VÖBBlog).

Ein Übersicht der zahlreichen Blogbeiträge direkt aus den Bibliotheken findet man in der Bibliothekswelt. Nach einem ersten Test soll diesen Angebot nun beibehalten werden.

Julia Reda befasste sich im Verfassungsblog mit rechtlichen Grundlagen zu Hyperlinks, da dazu demnächst ein Urteil des EuGH erwartet wird (via Archivalia).

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5. Oktober 2020 at 09:55

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’20)

In einem weiteren Teil der Reihe „5 Funktionen für eine digitale Gesellschaft“ befasste sich die Fachstelle ÖB NRW mit der „Bibliothek als Ort für Inspiration“ und erläuterte, welche Aufgaben und Ressourcen es umfasst.

Auch eine schöne Idee: Die Stadtbibiothek Köln hat in ihren Blog ein Online Escape Spiel eingebaut (via Fachstelle ÖB NRW).

Zu den nomierten Bilderbüchern für den Deutschen Jugendliteraturpreis entwickelten Katja Eder und Jule Pfeiffer-Spiekermann praktische Konzepte zur Leseförderung (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken meinte, dass sich auch einige bibliothekarische Aufgaben im Home Office erledigen lassen und verwies auf einen Beitrag bei idw-online zu einer Studie, die „Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Home-Office“ untersuchte. Das Fazit ist positiv.

Forschungskreislauf unterstützen oder Sammlungen pflegen/erweitern?! Michael Knoche ging in seinem Blog auf eine Kritik von Klaus Ceynowa (Bayerische Staatsbibliothek) ein, der meinte, dass Bibliotheken nicht mehr die richtigen Schwerpunkte setzen.

Springer Nature und ResearchGate testeten in einem Pilotprojekt, wie man zum beiderseitigen Nutzen zusammenarbeiten könnte, siehe Buchreport (via MedInfo).

Die Internationale Vereinigung der bibliothekarischen Verbände und Einrichtungen (IFLA) plant eine Änderungen der Organisationsstruktur. Ein Entwurf wurde veröffentlicht, der von Mitgliedern und Aktiven gern kommentiert werden kann, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Michael Knoche veröffentlichte einen geplanten Zeitungsartikel, den er im September 1990 zur Lage der deutschen Bibliotheken verfasst hatte (also kurz vor der Wiedervereinigung) und ermöglicht damit einen Rückblick, wie die Situation zu dieser Zeit eingschätzt wurde.

Bei Libraries happen gab uns Steffi wieder einen Einblick in den Bibliotheksalltag. Ja, Studies mögen es warm! 🙂

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14. September 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’19)

Michael Knoche las „Die Sammlung ist tot, es lebe die Sammlung!“ von Thomas Stäcker und beschäftigte sich mit einer Zukunft der Bibliothek, die mehr auf Teilen als Besitzen ausgelegt ist, und wo die Aufbereitung der Daten an Bedeutung gewinnt (via Archivalia). Trotzdem sollten Bibliothekare die Gegenwart nicht vergessen. Denn es gibt noch viel Literatur, die eben nur gedruckt erschien oder erscheint und aus urheberrechtlichen Gründen noch lange Zeit nicht digitalisiert werden darf.

Bürgerbeteiligung und Ausleihe von verschiedensten Dingen sind Themen des Heftes 1/2019 der Büchereiperspektiven (via Fachstelle ÖB NRW).

Forschern ist es nun möglich, ihre ORCID mit der Deutschen Nationalbibliografie und der Gemeinsamen Normdatei zu verknüpfen und damit die Metadaten ihre Publikationen zu übernehmen. Die Vorgehensweise erklärte Paul Vierkant bei ORCID DE (via Archivalia).

Im Blog der Staatsbibliothek zu Berlin erklärte Armin Talke, welche Auswirkungen die von der EU verabschiedete Urheberrechtsrichtlinie für Bibliotheken und die Wissenschaft hat (via Archivalia).

Wissenschaftler teilen ihre Publikationen gern bei ResearchGate. Das ist häufig seitens der Verlage, bei denen die Artikel bereits erschienen sind natürlich nicht erlaubt. Buchreport berichtete nun über ein Pilotprojekt von Springer Nature mit ResearchGate, um legale Varianten zu testen (via MedInfo).

Bibliothekographie? Nie gehört? Das Wort stand von 1880 – 1926 tatsächlich im Duden, wie @dudensammler twitterte – gefunden von Archivalia.

Ja, die warmen Sommernächte. Fortbildung in Bibliotheken schaute bei Bloomberg, welche anderen Berufsgruppen gern von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren geheiratet werden. 😉

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22. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (16. KW’19)

Markus Suplicki von der Stadtbücherei Hagen berichtete im Blog der Fachstelle ÖB NRW über seine Erfahrungen im Facebookteam und erläuterte, was besonders erfolgreich war. Demnach ist eine abwechslungsreiche Mischung wichtig, denn langweilen sollte man die Leser nicht. Hilfreich sind Bilder und kurze Videos. Sich von den Ideen anderer inspirieren lassen („Lerne von den Guten“). Geteilte Beiträge haben allerdings eine geringere Reichweite als eigene.

Die vorläufige Deutsche Bibliotheksstatistik 2019 ist online. Bis Ende Juni können Fehler gemeldet werden (via Fachstelle ÖB NRW).

Deutschland will 50 Millionen Euro für Projekte zur Entwicklung von Computerspielen zur Verfügung stellen, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Die NZZ schrieb über das Bibliothekswesen in der Türkei und beruft sich dabei auf Ali Fuat Kartal, den Präsidenten des Vereins türkischer Bibliothekare (TKD), via VÖBBlog. Er beklagte, dass sich in den Kommunen selten Fachkräfte um die Einrichtungen kümmern. Ein schönes Zitat aus dem Artikel “ ‚Eine Bibliothek ohne Bibliothekar ist wie ein osmanisches Soldatenorchester, das man bittet, ‹Schwanensee› zu tanzen‘, kommentiert Kartal. Es geht, sieht aber nicht wirklich gut aus.“.

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23. April 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’18)

Heute startet die Internationale Open-Access-WocheArchivalia meinte, dass Bibliotheken mit einem Button auf ihrer Internetseite darauf hinweisen könnten und verlinkte für alle, die nach Inspiration suchen auf die Beiträge vom letzten Jahr.

In einem Interview mit dem SLUB-Blog erklärte Manuela Queitsch, warum die Archivierung von Forschungsdaten einen Mehrwert darstellt, aber auch mit Aufwand verbunden ist, und welche Services die SLUB bereits anbietet und entwickelt (via Archivalia).

In einer englischsprachigen Broschüre „Understanding and negotiating book publication contracts“ erklärt die Authors Alliance, worauf Buchautoren bei Verlagsverträgen achten sollten (via Archivalia).

Archivalia veröffentlichte einen Inetbib-Beitrag von Peter Delin zum Thema „Tsundoku oder Der Wert (noch) nicht gelesener Bücher“, denn diese gibt es sowohl in privaten Sammlungen als auch in Bibliotheken.

Karsten Schuldt geht in Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage nach, was bei Evaluationen in Bibliotheken so schief laufen kann und welche Überlegungen + Arbeitskultur nötig wären, um tatsächlich Ergebnisse zu erzielen, aus denen man etwas lernen kann.

Fachstelle ÖB NRW stellte das Tool Tweetback vor. Hier kann das Publikum bei Lehrveranstaltungen oder Konferenzen anonym Fragen beantworten (Quiz oder Feedback), Nachrichten an die Chatwall schreiben oder den Panikbutton drücken, wenn der Vortragende zu schnell/langsam spricht usw. Nach eigenen Angaben der Internetseite ist TweetbackDSGVO konform mit Servern in deutschen Rechenzentren.“.

Auf die neue, kostenfreie BroschüreMaking + Coding“ verlinkte Fachstelle ÖB NRW. Dort sind 14 Praxisbeispiele enthalten, die mit Schülergruppen durchgeführt werden könnten.

Google wird sein soziales Netzwerk Ende August 2019 einstellen, meldete Fachstelle ÖB NRW. Es konnte sich neben Facebook nie richtig etablieren und hatte in letzter Zeit mit Sicherheitslücke und den steigenden Anforderungen an den Datenschutz zu kämpfen.

 

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22. Oktober 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (10. KW’18)

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Dürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken in Fachmedien publizieren? Und falls ja, ohne den Text vorher der Bibliotheksleitung vorzulegen? Karsten Schuldt machte sich in Bibliotheken als Bildungseinrichtung Gedanken über ein Thema, welches sonst nicht so offen angesprochen und schon gar nicht schriftlich formuliert wird.

T. Nordhausen und J. Hirt veröffentlichten ein „Manual zur Literaturrecherche in Fachdatenbanken“ (via MedInfo). Neben allgemeinen Tipps und Tricks zur Recherche stehen Datenbanken aus den Bereichen Medizin, Gesundheits-, Pflege- und Therapiewissenschaften im Focus.

Viele Bibliotheken sind inzwischen in sozialen Netzwerken aktiv. Doch warum ist das so wichtig? K. Kahmann und S. Schwering von den Stadtbüchereien Düsseldorf haben „Sieben ‚glorreiche‘ Gründe“ zusammen getragen, siehe Gastbeitrag bei ZBW-Mediatalk.

Sehr problematisch ist das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz hinsichtlich der Nutzung von Zeitungsartikeln. Archivialia widmete sich ganz detailliert diesem Thema. Man fragt sich, was sich der Gesetzgeber (und die Zeitungslobby) damit erhoffen, ausgerechnet die nichtkommerziellen Anwendungen in Schule und Hochschule derart zu beschränken.

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12. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’17)

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Netbib meldete „Alle Lotse-Artikel stehen daher unter einer cc-by-sa-Lizenz: Unter Nennung der Ursprungsquelle dürfen die Inhalte kopiert, verändert und in eigene Angebote integriert werden; die so entstandenen Inhalte müssen dann dieselbe Lizenz verwenden.“. Verlinkt wird auch auf den LotseBlogbeitrag zu neuen Artikeln.

Mark C. Wilson hat es geschafft. Nach seiner Bewerde beim Ombudsmann legten die neuseeländischen Universitäten ihre Zahlungen an die großen Verlage offen, siehe Wisspub.net.

Peter Suber hat das Directory of Open Access Journals (DOAJ) danach analysiert, wie häufig welche CC-Lizenzen verwendet werden (via Archivalia).

Manchmal sind auch Bücher Open Access, wie beispielsweise die AusgabePerspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter”. Themen sind unter anderen Wikipedia, Facebook, Twitter, Youtube und Wissenschaftsblogs (via VÖBBlog). Formale Kritik an der Veröffentlichung gab es von Infobib. Vermisst wurden Lizenzangaben, die Speicherung in einem Repositorium und ein persistenter Link.

Eine Art Storify vom OER-Festival 2017 in Berlin veröffentlichte Frau Fahrenkrog bei OER info (via biboer).

Plagiate sind keine Kavaliersdelikte“ meinte Dr. Jochen Zenthöfer und kritisierte im Cicero, dass auch Personen, denen der Doktortitel aberkannt wurde, Posten erhalten können, die mit Wissenschaft und Bildung im Zusammenhang stehen. Klaus Graf verlinkte und kommentierte bei Archivalia diesen Beitrag.

Das Library Journal stellte  die „Top Trends in Library Architecture“ vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine Liste deutschsprachiger Archive listete das Blog Archive 2.0 auf. Library Mistress ergänzte ihre Literatursammlung zum Berufsbild Bibliothekar/Bibliothekarin.

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’17)

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Während seit Anfang Dezember wieder Schneeflöckchen über den ein oder anderen Blog tanzen, erfreute uns uns Bibliothekarisch.de schon zum 9. Mal. mit der Linkliste Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender.

In einer Barcamp-Session des OER-Festivals 2017 in Berlin wurde das OER Librarian Network Germany gegründet (via Netbib). „Alle interessierten Bibliothekarinnen und Bibliothekare sind herzlich eingeladen an der Initiative teilzunehmen.“ steht dazu in der OER World Map.

Archivalia sah sich das ZB MED Portal Livio an. Hier wird ein Verfahren eingesetzt, welches die Recherche freier Fachliteratur möglich machen soll. Die Ergebnisse hielten jedoch nicht das Versprochene.

Für die Recherche nach Podcasts gibt es die Suchmaschine listennotes, gefunden von Archivalia.

Die Zentralbibliothek Zürich hat eine Stichprobe in drei zufällig ausgewählten Regalen gemacht: Ist wirklich alles online, was in Bibliotheken steht? Bibliothekarinnen und Bibliothekare überrascht das Ergebnis sicher nicht, siehe digithek blog.

Auf die Risiken sozialer Netzwerke geht eine Infografik  von Trend Micro ein, zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Von uralt bis supermodern: ein Youtube-Video stellt 16 unglaubliche Bibliotheken vor, siehe Bibliothekarisch.de.

 

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4. Dezember 2017 at 09:00

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Gelesen in Biblioblogs (42. KW’17)

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Das Storify vom 7. BibChatDe „Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?“ ist online und enthält viele interessante Meinungen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V. veröffentlichte die ethischen Grundsätze für die Arbeit in Bibliotheken als PDF-Datei (via vdb Blog). Sie wurden beim letzten Bibliothekartag zur Diskussion gestellt.

ORCID, die Open Researcher and Contributor ID, feierte bereits den 5. Geburtstag. Der Code ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Publikationen zu ihren Autoren, unabhängig von Namensgleichheiten, -änderungen, Hochschulwechsel usw. Anläßlich des Jubiläums wurde ein Video veröffentlicht, zu sehen im Library Journal (via Netbib).

Archivalia verlinkte auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der die Probleme des Wissensschaftssystems am Beispiel Philosophie verdeutlicht. Was gut für die Karriere ist, bringt den wissenschaftlichen Diskurs oft nicht weiter. Zitiert wird neben anderen auch Lukas Köhler, er meint: „Das heißt, man schreibt wie alle anderen und über dieselben Themen; und man rezipiert natürlich die Topautoren, die die Peer-Review durchführen.

Das Institute for Information Technology in Education der UNESCO gab eine Studie zu Open Educational Resources in Deutschland in Auftrag. Das Ergebnis ist online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken) in englischer Sprache mit einer zweiseitigen Zusammenfassung in Deutsch (S.9-11). Betrachtet wurden sowohl Initiativen die von der Praxis als auch der Politik ausgingen. Deutschland gilt eher als „Spätzünder“ bei OER, auch wenn es durchaus eine starke OER-Community gibt. Inzwischen hat aber auch die Politik das Thema entdeckt und fördert zunehmend OER.

Die Deutsche Digitale Bibliothek veröffentlichte das Buch „Der Vergangenheit eine Zukunft : kulturelles Erbe in der ditigalen Welt”, welches auch online lesbar ist (via Urheberrecht in Bibliotheken).

Wer viel liest, lebt länger“ titelte die GEO und bezieht sich damit auf eine Studie Yale University (via Netbib). Demnach veringert das Lesen von Büchern Stress, entspannt und trainiert das Gehirn.

Die British Library zeigt gerade die Ausstellung „Harry Potter : a History of Magic”. VÖBBlog hat dazu zwei Videos eingebettet. 🙂

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23. Oktober 2017 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’17)

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Der Bericht zur Lage der Bibiotheken 2017/18 ist erschienen, siehe auch Pressemitteilung des dbv (via Fortbildung in Bibliotheken). Darin werden unter anderem und Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Bibliotheken wie digitale Ausstattung, nationale Forschungsinfrastruktur und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert sowie gesetzliche Regelungen für den E-Book-Verleih gefordert.

Die Frankfurter Buchmesse stellte den Canute eReader für Blinde vor. „Der Canute ist nun der weltweit erste eReader, der mit 9 Zeilen a 40 Zeichen Texte in aktualisierbare Braille-Schrift abbildet […]“. Mit einem Plugin für Calibre ist es sogar möglich, Texte die in den Formaten PDF, EPUB,  Mobipocket, Word oder TXT zu konvertieren.

Was alles zu beachten ist, wenn eine Bibliothek in ihren Räumen einen Film vorführen möchte, beschreibt Öffentliche Bibliotheken in Bayern (via Fachstelle ÖB NRW). Denn für Vorführrechte werden spezielle Gebühren fällig.

Die Bayerische Staatbibliothek arbeitet nun schon 10 Jahre mit Google zusammen, um gemeinfreie Bücher zu digitalisieren. Dazu gibt es nun die virtuelle AusstellungBücher im Netz“ mit Video und vielen digitalisierten Beispielen (via Archivalia).

Interessante Tagungsberichte (IFLA, WikiCite, Workshops usw.) und Aufsätze (IK-Veranstaltungen, Regelwerke, Open Access uvm.) enthält das Heft 3/2017 von o-bib (via vdb-Blog).

Die Hochschulrektorenkonferenz meldete, dass  wegen den zähen DEAL-Verhandlungen mit den STM-Verlagen bereits deutsche Wissenschaftler ihre Arbeit als Herausgeber oder Editoren von Elsevier-Zeitschriften niederlegen, siehe idw-online (via Archivalia).

Laut einem Beitrag von Jere Odell hat ResearchGate schon begonnen, den Zugang zu Artikeln zu beschränken (auch Open Access), und empfiehlt daher lieber institutionelle Repositorien zu verwenden (via Netbib). Doch wenn ein Verlag Artikel weltweit kostenfrei zugänglich anbietet, bedeutet es eben nicht gleichzeitig, dass man die Artikel herunterladen und beliebig an anderer Stelle erneut veröffentlichen darf. Es sei denn, das wird ausdrücklich erlaubt (z. B. CC-Lizenz bzw. nationale Gesetze). Man kann daher ResearchGate zumindest vorwerfen, dass eine Verlinkung auf den originalen Open-Access-Beitrag nicht vorgesehen ist, sondern der Upload forciert wird.

Ein bisschen Spaß muss auch mal sein, meinte Fortbildung in Bibliotheken und  probierte den Gedichtgenerator Poetron aus. Die Ergebnisse sind schon ziemlich schräg und meist nicht sehr sinnig, aber doch ganz lustig, hier Gedicht Nummer 9987721:

Buch für Bibliothekarin

Es fand sich ein Buch
Auf der Heide fast ruhig
Fast nur sinnvoll
Doch der Pegel
Nicht auf der Heide, doch im Bett
Der war so frei
Und so – ach oweih…

He, Bibliothekarin!
Und ewig glimmen die Wälder…

 

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16. Oktober 2017 at 18:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’17)

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Das Schwerpunktthema im Heft 1/2017 der Büchereiperspektien lautet „Von innen nach außen. Öffentlichkeitsarbeit für Bibliotheken“ (via VÖBBlog). Dementsprechend dreht es sich in den Artikeln um Veranstaltungskultur, Pressearbeit, Werbeauftritte, Kulturtourismus uvm.

Die Stadtbüchereien Düsseldorf eröffnen Mitte Oktober in der Zentralbibliothek das Coworking LibraryLab, siehe Blog der Bibliothek (via Fachstelle ÖB NRW). Hier kann ein Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen statt finden, der dann öffentlichkeitswirksam über soziale Medien von beiden Seiten verbreitet wird.

In einem Vortrag auf Youtube klärt Christian Spannagel über „10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in der Schule“ auf. Fortbildung in Bibliotheken meint, da könnten auch Bibliotheken etwas lernen.

Der Verband der Wissenschaftsverlage hatte eine Regelung mit Researchgate angestrebt, um zu vermeiden, dass dort Artikel hochgeladen werden, wenn dafür nicht die nötigen Rechte bestehen. Nun will der Verlagsverband doch Klage einreichen. Überdies soll dabei geklärt werden, ob die Plattform oder die Autoren für die Copyright-Verletzungen verantwortlich sind, siehe Wisspub.net.

Die geplante EU-Urheberrechtsreform kommt solchen Verlagsprobleme entgegen. Aber auch Projekte wie Wikipedia und Github wären gefährdet, schreibt futurezone (via Archivalia). Demnach sollen Plattformen „die ‚große Teile‘ von nutzergenerierten Inhalten anbieten, das Nutzer-Verhalten zu überwachen und Urheberrechtsverletzungen verhindern„.

Über den Compact Deal Vertrag, den Schweden mit Springer geschlossen hat, ist ein Zwischenbericht erschienen. Man hatte gehofft, dass es zu einer Steigerung der Publikationen in Hybrid-Open-Access-Journals kommen würde. Allerdings gingen die Veröffentlichungen sogar zurück, siehe Wisspub.net.

Laut Schneeschmelze wurde nun die Version 4.0 des Literaturverwaltungsprogramms JabRef veröffentlicht.

Schon der Call for Papers für die 33. Ausgabe „Ortstermin. Reportagen aus der tatsächlichen Bibliotheksarbeit“ der Online-Zeitschrift Libreas. Library ideas  ist lesenswert (Einsendeschluss: 31.01.2018). Hier sind mal nicht neue Entwicklungen und sondern Geschichten aus dem Alltag gefragt, denn „Jede Bibliothek glänzt mit ihrem Alltag, nicht nur mit ihren Innovationen.“.

Noch eine richtig gute Nachricht zum Schluss: der VDB übernimmt die Betriebskosten der Online-Jobbörse OpenBiblioJobs! 🙂

Written by lesewolke

9. Oktober 2017 at 10:00

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