Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Soziale Netzwerke

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’15)

leave a comment »

Netbib verwies auf auf einen Beitrag der Zeit über eine neue Plattform für Doktoranden. Neben der Suche nach Doktorarbeiten ab 1960, bietet das Portal die Kommunikationsmöglichkeiten eines sozialen Netzwerkes. Ob Thesius wohl eine Change hat? Netbib ist skeptisch, denn es gibt schon gute Netzwerke für Wissenschaftler, die auch nach der Promotion weiter genutzt werden können.

Praktische Beispiele zu Bibliotheksangeboten für Flüchtlinge und Asylbewerber sammelte das Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Auf die Bachelorarbeit von Marcus Heinrich (FH Potsdam) zum Thema „Die Bibliothek als attraktiver Lernraum“ verlinkte Fortbildung in Bibliotheken.

Die Deutsche Nationalbibliothek unterzeichnete im Februar eine Rahmenvereinbarung zur Digitalisierung vergriffener Werke, die vor 1966 in Deutschland veröffentlicht wurden (via NRW-Blog). Die DNB wird nun einen Dienst einrichten, „der privilegierten Institutionen die Recherche und Beantragung vergriffener Druckwerke über die zuständigen Verwertungsgesellschaften erleichtern soll. Sie übernimmt dabei Entgegennahme, Prüfung und Weiterleitung der Lizenzierungsanträge.“ (siehe Pressemitteilung der DNB).

Das neueste Ausgabe „Internetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren ist online, meldete Archivalia.

VÖBBlog stellte das Buch zum Facebookauftritt der Bücherein Wien vor: „Wo stehen hier die E-Books?“ Autorin: Monika Reitprecht. „Librarian problems“ heißt ein Tumblr-Blog, welches kurze Szenen aus Film- und Fernsehen in animierter GIF-Endlosschleife zeigt, die Situationen aus dem Bibliotheksalltag darstellen (via Netbib). Und Mental_floss hatte kuriose Ideen, was man mit alten Katalogkästen so anstellen könnte. 😉

Written by lesewolke

30. März 2015 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’15)

leave a comment »

Videotrends auf Youtube von und über Bibliotheken spürte ZBW-Talk auf. Während Bibliotheken selbst eher seriöse Beiträge veröffentlichen, mit Themen wie Bibliotheksvorstellung, Veranstaltungen, Empfehlungen und Erklärungen, dominieren bei Privatpersonen Streiche, die eben auch mal in der Bibliothek spielen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Beispiele zu Haul- und ASMR-Videos. 😉

#Varoufake – Infobib schlug vor, bei Rechercheschulungen auf aktuelle Themen zurückzugreifen. Dabei lässt sich der kritische Blick auf Quellen gut vermitteln.

Über Erfahrungen aus dem ProjektLiteranauten überall“ berichtete Jugendbibliothek21. Außerschulische Lesenachmittage mit spannenden Themen sollen Jugendliche erreichen, die bisher kaum Zugang zum Lesen hatten.

Die Zusammenfassung der Evaluation zum Projekt „Lesestart“ wurde veröffentlicht (via NRW-Blog). Man verteilte seit Herbst 2011 in Kinderarztpraxen Lesestart-Sets für ca. 1jährige Kinder. Enthalten waren Informationsmaterialien für Eltern und ein altersgerechtes Bilderbuch. Die Aktion kam gut an. Bei einer späteren Befragung gaben fast alle Eltern an, das Buch mit ihrem Kind angeschaut zu haben, die meisten hatten auch Teile der Broschüre gelesen sowie ein besseres Bewußtsein für die Bedeutung des Lesens erlangt.

In Kooperation mit dem Verein „Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden“ hat die Stadtbibliothek Achim eine Leseecke speziell zu diesem Thema eingerichtet. Auch Lesungen zu diesem Themenkreis sind geplant, schrieb die Kreiszeitung (via NRW-Blog).

E-Books basieren heute meist auf einer gedruckten oder druckbaren Version (PDF, EPUB). Visionäre träumen von neuen Formen und multimedialen Objekten, die eingebettet werden. Nur benötigt man dies wirklich? Audio und Video existieren bereits außerhalb der Bücher. Würde dies dann immer noch Buch heißen, oder Kurs? Und welche Verwertungsgesellschaft wäre zuständig? Diese und andere Fragen stellte sich Schneeschmelze in seinem Beitrag „E-Book und Book-Book“. Die gemeinsame Erklärung der Kulturministerinnen von Frankreich, Polen und Deutschland sowie dem Kulturminister Italiens zur Mehrwertsteuer auf E-Books veröffentliche VÖBBlog. Eine Bestandsaufnahme Berliner E-Book-Verlage und -Händler lieferte e-book-news.de (via NRW-Blog). Demnach sind epubli, Kohlibri, PaperC und Xinxii auf Expansionskurs. Einige Startups musste jedoch auch aufgeben.

Nachdem es zum Bibliothekartag 2014 schon eine Ausgabe gab, ist nun das nächste Heft der Open-Access-Zeitschrift o-bib erschienen. Themen sind u.a. deutsche Handschriftenzentren, die Inhaltserschließung in der Deutschen Nationalbibliothek und Geokoordinaten. Archivalia bemängelte, dass es in den Beiträgen zu sehr um Selbstdarstellung geht, und die Zeitschrift keine Kommentarfunktion anbietet.

Am Anblick schöner Bibliotheken erfreuen wir uns doch immer wieder gern. Über 45+ Einrichtungen aus aller Welt zeigte Architekturdesign.net (via Netbib)

 

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’15)

leave a comment »

An den deutschen Hochschulen ist Prüfungszeit. Da wird man an der Auskunft auch schon mal gefragt, ob man wüsste, wo es noch freie Stühle gebe. Obwohl die Studierenden dank Digitalisierung nicht zwingend in der Nähe von Bücherregalen kleben müssten, ist die Bibliothek als beliebter Lernort eher in der Gunst gestiegen. „Mit der Digitalisierung der Medien entstehe parallel eine steigende Nachfrage nach Umgebungen, in denen der Mensch gerade nicht allein sei.“ lautet eine der möglichen Erklärungen eines Artikels auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft (via Netbib).

Auf zwei Beispiele unschöner Nutzungsmöglichkeiten machte Netbib aufmerksam. Die Berliner Woche berichtete über die Entscheidung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Aufstellung von Bänken vor der Humboldt-Bibliothek des Tegeler Zentrums, da der Platz „oft von Jugendlichen für Trinkgelage genutzt“ wurde. Und Bibliothekarin in Berlin Neukölln zu sein, scheint jedenfalls kein Traumjob zu sein. Das machte ein Artikel im Tagesspiegel deutlich, und benannte u.a. „Sex auf der Toilette, Brandstiftung, Beleidigungen und unflätiges Benehmen„. Besonders schwierig sei die Situation für die Mitarbeiterinnen, „da insbesondere die männlichen Jugendlichen (mit Migrationshintergrund) sich von Frauen nicht in die Schranken weisen lassen“.

Mit ernsthaften Problemen kämpft zur Zeit der Berufsverband BIB e.V. Ultrà Bibliotheka war bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Köln dabei und schreib einen Blogbeitrag (& Nachtrag) über die Vorgänge.

Vier Tipps für bessere Facebookseiten erläuterte Christoph Deeg in seinem Blog. Demnach sollte man nicht mit Fachbegriffen um sich werfen, immer den Mehrwert für den Leser im Blick haben und sich klar darüber sein, dass es sich um eine geschäftliche Kommunikation handelt. Darüber hinaus muss jeder Post für sich allein verständlich sein, denn „Niemand schaut sich Facebookseiten an!„.

NRW-Blog ging auf einen Beitrag des SEM Post ein, nach dem Internetseiten, die nicht mobil optimiert seien, bei mobilen Google-Anfragen schlechter gerankt werden.

Archivalia testete Österreichische Museums- und Bilddatenbanken (Links enthalten) u.a. hinsichtlich Auflösung, Permalink, Nachnutzungshinweisen, Sharing sowie Feedbackfunktion und fand das Ergebnis insgesamt keineswegs befriedigend.

Auf die Probleme von Scans machte David Kriesel in seinem sehr unterhaltsamen und gut verständlichen Vortrag aufmerksam. Denn wer glaubt, dass ein Scan so eine Foto des Originals sei, ist im Irrtum. Durch Komprimierung gab es 8 Jahre Fehler (insbesondere bei Zahlen) beim Scannen mit Xerox-Geräten (via Netbib). Aus bibliothekarischer Sicht möchte man da beinahe fragen, womit denn die Verlagsarchive naturwissenschaftlicher  Zeitschriften und Bücher gescannt wurden?

 

 

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’15)

leave a comment »

Die ersten drei Beiträge der neuen Open-Access-Zeitschrift „Informationspraxis“ sind nun online und warten auf Kommentare. Die Themen der ersten Ausgabe könnten sein: Barrierefreiheit in der Digitalen Bibliothek, die Überprüfung von „Double Dipping“ bei Verlagen (Subskriptionsgebühren + Publikationsgebühren für den gleichen Artikel) und gute Bibliothekspolitik. Laut letzterem Beitrag wären für eine Stärkung der Position der Bibliothek Netzwerke und Freundeskreise sehr hilfreich. Der dbv sucht übrigens gerade den „Freundeskreis des Jahres“ (via NRW-Blog). Mehr zur weiteren Vorgehensweise bei der Zeitschrift „Informationspraxis“ und dem Open-Peer-Review im Blog steht im zugehörigen Blog. Zwei Kurzberichte sind übrigens schon in der 1. Ausgabe drin (7. Wildauer Bibliothekssymposium, App „Weltbrand 1914“). Einen Blick hinter die Kulissen ermöglichte uns der Mitinitiator der Zeitschrift & Co-Autor eines der ersten Beiträge Rudolf Mumenthaler in seinem Blog.

Vor 18 Monaten wetteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Inetbib-Tagung, wie die Entwicklung von Open Access wohl weitergehen wird. Die Ergebnisse & die Gewinnerin wurden nun im Libreas-Blog bekanntgegeben.

Eine schöne Idee hatte die Zentralbibliothek Köln. Sie veranstaltet neuerdings Travel Slams. Vier Teilnehmende haben je 15 Minuten für eine spannende Präsentation ihrer Reise (via dasbibliothekswissen). Die Veranstaltung ist natürlich auch ein Treffpunkt für Reisebegeisterte.

Was haben „Expedition“ und „Tiefenrausch“ mit der Suche nach Literatur zu tun? Hinter diesen Veranstaltungsformaten verbirgt sich der Einsatz interaktiver Bildschirme für eine Visualisierung von Recherchestrategien, initiiert von der Arbeitsgruppe Mensch-Computer-Interaktion.  NRW-Blog berichtete darüber (Teil 1, Teil 2).

Viele Tipps für Bibliotheken, die sich gern mal an Pinterest versuchen wollen, hatte Birgit Fingerle im ZBW-Mediatalk im Angebot (via Netbib).

Über den Brand in der Bibliothek für Sozial- und Geisteswissenschaften der Russischen Akademie der Wissenschaften (INION) berichtete  Ekaterina Vardanyan in einem Gastbeitrag im Blog Informationspraxis.

Auf einen Beitrag von Peter Bastian über seinen Besuch des Prunksaales der Wiener Nationalbibliothek mit wunderschönen Fotos, verlinkte VÖBBlog.

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’15)

leave a comment »

Karsten Schuldt fragte nach dem Besuch der Openbare Bibliotheek Amsterdam im Blog Bildung und gutes Leben, ob man in Bibliotheken immer von Innovationen reden muss, oder es besser wäre, vieles einfach ganz unaufgeregt als Weiterentwicklungen zu sehen, die sich den Veränderungen in der Gesellschaft und den technischen Möglichkeiten anpassen, dann gemeinsam darüber zu diskutieren und voneinander zu lernen.

NRW-Blog hat sich fünf Analyse-Tools für Facebookseiten genauer angeschaut. Wie sieht es eigentlich mit dem Einsatz sozialer Medien in anderen Ländern aus? Globolibro gab einen Einblick in eine Studie aus Australien.

Über die „The Post-Digital Scholar Conference“ in Lüneburg berichtete Hapke-Weblog. Hier ging es unter anderem darum, was Publizieren heute wirklich bedeutet, sowohl was die Formen des „Öffentlich machen“, Qualitätskriterien aber auch technische Aspekte betrifft.

Der blutige Terroranschlag auf die Macher des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ –  sie hatten auch islamkritische Karikaturen gezeichnet – löste in der letzten Woche überall Entsetzen aus. Der Dachverband der bibliothekarischen Verbände in Deutschland Bibliothek & Information Deutschland (BID) veröffentlichte eine Stellungnahme, um den Opfern und ihren Angehörigen Beileid zu bekunden und auf die Bedeutung der Meinungs- und Pressefreiheit hinzuweisen.

Im Blog Basiswissen RDA kann man sich nun über den Umstieg der deutschsprachigen Bibliotheken auf das internationale Katalogisierungswerk „Resource Description and Access“ (RDA) informieren (via VÖBBlog).

Mit der Entstehung von Sammlungen sowie ihren Möglichkeiten und Problemen in unserer digitalen Zeit befasste sich Prof. Hobohm im Blog LIS in Potsdam.

Was wünschen sich Kinder von Büchern? Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte die Vorlieben.

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’14)

leave a comment »

Über ihre Erfahrungen zur Entwicklung einer Social-Media-Content-Strategie für Öffentliche Bibliotheken im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek NRW“ berichtete P. Büning im NRW-Blog. Auf die Bildergeschichten (angekündigt als Fazit 3) darf man schon gespannt sein.

Die Diskussion um die Sonntagsöffnung – genauer: die Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken für die Gesellschaft -, und hier vor allem die Reaktion des Bundesvorstandes des BIB (konkret: Tom Becker) ging derweil in die nächste Runde. Ben Kaden von Libreas störte dabei vor allem die Sicht auf den Bibliotheksnutzer als Kunden und ein „einfältiger Popularisierungsdrang“. Interessant waren auch die Kommentare bei Netbib.

Auf das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main wies NRW-Blog hin. Demnach ermöglicht ein Facebook Share-Button auf der Internetseite automatisch das eingeschränkte Nutzungsrecht beim Teilen in diesem Netzwerk für Überschrift, Quelle, Kurztext & Miniaturbild in Facebook. Dazu muss man diesen Button allerdings benutzen. Problematisch kann es für den Webseitenbetreiber werden, wenn dieser selbst gar nicht Rechte (z.B. am Bild) für diese Nutzung hat, schrieb Rechtsanwalt C. Solmecke.

Kursmaterialien für öffentliche Bibliotheken stellte das Medienkompetenzportal NRW  bereit (via NRW-Blog). An Alltagsbeispielen, wie der Reiseplanung oder einer Prüfung der Nebenkostenabrechnung, werden Recherchestrategien vermittelt.

In Dänemark versuchen die Bibliotheken nun aktiv im E-Book-Bereich Fuss zu fassen, lösten sich vom kommerziellen Anbieter (EBIB wird seinen diesbezüglichen Service einstellen) und bieten die E-Books auf einer eigenen Plattform an (siehe Bibliotheksportal, via NRW-Blog).

Die deutschsprachige Landschaft der Publikationsserver wurde im „2014 Census of Open Access Repositories in Germany, Austria and Switzerland“ ermittelt. Libreas Blog nahm dies zum Anlass für einen Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Repositorien in diesem Gebiet von 1991 bis 2013.

Auf „Open content – a practical guide to using creative commons licences“ (Autor: Till Kreutzer) erschien nun überarbeitet, in englischer Sprache, basierend auf der deutschsprachigen Broschüre von 2011, mehr dazu im Blog Wikimedia (via Netbib).

„Der Bibliothekar als Leser“ heißt der Titel der Weihnachtsgeschichte 2014 im Blog Bibliothekar.de von Rainer Pörzgen. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’14)

leave a comment »

Eine gute Übersicht der Gebühren, die Universitäten & die Max Planck Digital Library für Open-Access-Publikationen zahlten, wurde nun als GitHub-Datensatz veröffentlicht (Engl.). Libreas berichtete darüber.

In den Niederlanden sind die Verhandlungen zwischen Bibliotheken und Elsevier vorerst gescheitert, da es kein akzeptables Preisangebot für 2015 gab. Eine schlechte Nachricht für Aktionäre, eine gute für Open Access, meinte wisspub.net.

Eine Möglichkeit an Literatur zu kommen, die die nächstgelegene Bibliothek nicht vorrätig hat, ist bekanntlich die Fernleihe. Ein Video der Fachhochschule Südwestfalen erklärt, wie das funktioniert – gefunden von Bibliothekarisch.de

Eine Zusammenstellung von Texten zum wissenschaftlichen Arbeiten, die vor allem aus Wikipedia stammen, veröffentlichten Sandra Schön & Martin Ebner in Kooperation mit dem BIMS e.V und der TU Graz (via Bibtexte).

Auf Alternativen zu Dropbox und Google Drive wies Fortbildung in Bibliotheken hin und empfiehlt für den Datenaustausch volafile.io (Löschung nach 48 Stunden) und weTransfer (10 GB, Löschung nach 1 Woche).

Der Europäische Gerichtshof kam zu einem Urteil über das Einbetten von Inhalten in eigene Internetseiten. Demnach liegt kein Urheberrechtsverstoß vor (via NRW-Blog). Rechtsanwalt Schwenke erklärt in einem Beitrag, dass es trotzdem Embedding-Fälle gibt, die problematisch sein können.

Den Einsatz von Social Media in Leibniz-Instituten untersuchte eine Studie des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die 17seitige Auswertung publizierte ZBW-Mediatalk. Das Goethe-Institut veröffentlichte ein Interview mit Lambert Heller zur Entwicklung der Wissenschaftskommunikation (via Netbib).

Die Karl-Preusker-Medaille 2014 erhielt Ende Oktober der Journalist, Kinderbuchautor und Medienexperte Thomas Feibel, siehe NRW-Blog.

Eine englischsprachige Infografik stellt die Vorteile des Lesens dar, schön gestaltet in historischem Look, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’14)

leave a comment »

VÖBBlog meldete, dass am 30. Oktober 2014 die „Datenbank zu verwaisten Werkenin Betrieb genommen wurde. Zuständig ist das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).

Die Norwegische Nationalbibliothek hat nun eine Stelle geschaffen, die speziell dafür zuständig ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schulen, wie man für Wikipedia schreibt, inklusive der Verlinkung zu den Literaturquellen der Nationalbibliothek, mehr dazu im Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Die neue InternetseiteIch bin ein Leseheld“ will Jungen zeigen, „welche Bücher cool und spannend sind“ (via NRW-Blog).

Jugendbibliothek21 fasste in einem Blogbeitrag die wichtigsten Ergebnisse der Vorlesestudie 2014 zusammen, z.B. dass „90% der Kinder zu Hause davon erzählen, wenn ihnen außerhalb der Familie (Kita, Schule oder anderswo) vorgelesen wird […]“.

Taylor & Francis veröffentlichte ein Whitepaper zur Nutzung von Social Media durch Bibliotheken, die auf Umfragen basieren (via Netbib). Darin wird vor allem der aktuelle Stand untersucht. Neben Diagrammen zu Lieblingstools findet man zahlreiche Zitate der Befragten zu dem Thema.

Wer ein Googlekonto hat, kann VideoNotes nutzen. Der Dienst ermöglicht es, Notizen während des Anschauens von Videos von Youtube oder Vimeo zu verfassen. Klickt man diese später an, gelangt man sofort an die entsprechende Stelle im Video – das Tool der Woche im Blog der Zukunftswerkstatt.

Birgit Fingerle griff im ZBW-Mediatalk das Thema Shareeconomy auf, fragte sich, warum man dabei selten an Bibliotheken denkt, und ob es eher eine Chance oder ein Risiko ist.

Auf eine Bibliotheksrundreise durch Kamerun und die Konferenz des kamerunischen Bibliotheks-, Archivs-, Dokumentalisten- sowie Museographenverbandes (ABADCAM) nahmen uns 4 Beiträge im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

In der letzten Woche war Halloween. In einem Video der Bibliothek der RMIT University in Australien wird gezeigt, wie man dort mit der Zombieinvasion umgeht (siehe Bibliothekarisch.de).  Unheimlich wurde es auch bei einer Halloween-Lesung von Erich Steinhauer. Er gab der Berliner Zeitung ein Interview zu Mumien in Bibliotheken (via VÖBBlog). Gegen das Böse kämpfen die „Librarians“ in der gleichnamigen Serie von TNT. Den Trailer gibt es bei Text & Blog. 😉

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’14)

leave a comment »

In der letzten Woche war Open Access Week. Archivalia verlinkte auf eine Reihe zu diesem Thema bei Netzpolitik.org. Prof. Martin Hall meint, dass die Zukunft Open Access wäre. Das Video mit dem Interview ist bei Bibliothekarisch.de zu sehen.

Wibke Ladwig ist zur Zeit als Coach in öffentlichen Bibliotheken Nordrhein-Westfalens unterwegs. Im NRW-Blog gab es auch in der letzten Woche wieder einen Erfahrungbericht, dieses Mal der Stadtbibliothek Hattingen. Die Meinungen der Kolleginnen aus Hilden waren dort ebenfalls zu lesen. Bei Deutschland Radio Wissen war Frau Ladwig Gast in der Sendung zum Thema „Die Digitale Stadtbücherei” (Podcast).

Kurze Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind auch als Hilfe für die Nutzung von Bibliotheken und der Recherche nützlich. Einen ausführlichen Beitrag dazu hat digithek blog veröffentlicht (via Basedows1764). Apropos Video, Explainity hat einen Film veröffentlicht, welcher die Funktionsweise und den Nutzen von Textgrid erläutert (via Bibliothekarisch.de).

Eigentlich wären steigende Ausleihzahlen ein Grund zur Freunde und zeigt, dass die Bibliothek gern genutzt wird. Allerdings bedeuten viele Ausleihen auch viel Arbeit für die Mitarbeiterinnen. Da neigt die Stadt Hohen-Neuendorf doch eher dazu, die Öffnungszeit zu reduzieren, siehe Märkische Oderzeitung (via Basedow1764).

Bücher aus Bibliotheken gehen oft durch viele Hände. Schon 1931 beklagte Kurt Tucholsky die Unsitte von handschriftlichen Anmerkungen: „Ein Bibliotheksbuch aber gehört allen, und alle sollten es sauber und anständig behandeln.“, siehe Uni Konstanz (via Netbib).

Anläßlich des 4.000 Posting zeigte Bibliothekarisch.de das Video „A day in a life of a librarian„. Schockierende Einblicke! Verirrt: Einen „kleinen“ Wunsch äußerte ein Nutzer gegenüber der Kollegin, die für interkulturelle Leseförderung zuständig ist (siehe Büchertage 2.0). 😉

Written by lesewolke

27. Oktober 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’14)

leave a comment »

Über den Europeana Newspaper Workshop in London berichtete Text & Blog. Auch in Österreich war die Europeana ein Thema, nämlich beim Europeana Newspapers Project Information Day (via Archivalia). Monika Lehner verwies in ihrem Beitrag bei Mind the gap(s) auf eigene, praktische Erfahrungen bei der Forschung mit alten Zeitungen und fand die Digitalisate nicht so überragend.

Mit ihrer „Handreichung: Rechtliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte von Gedächtnisinstitutionen“ wollen Weitzmann und Klimpel Hilfe für Museen & Archive bei der Veröffentlichung von Digitalisaten bieten (siehe auch iRights.info). Archivalia entdeckte jedoch einige Kritikpunkte bei dieser Broschüre.

Das Schweizer Bundesgericht in Lausanne muss nun in letzter Instanz entscheiden, wie weit die Dienstleistungen von Bibliotheken beim Versand von Zeitschriftenartikeln gehen dürfen. In einem Gastbeitrag bei iRights.info erklärte Prof. Dr. Monika Dommann, warum die Ausnahmeregeln für Bibliotheksdienste beibehalten werden müssen (via VÖBBlog).

Der vdb meldete, dass die Vortragsfolien der Veranstaltung „Wissenschaftliche(r) Bibliothekar(in) – Anforderungen und Perspektiven“ nun online verfügbar sind.

In der Landtagsbibliothek

In der Landtagsbibliothek

Über ihre Erfahrungen aus einem Workshop zur Erstellung kreativer Inhalte berichtete in der letzten Woche die Stadtbibliothek Elsdorf im NRW-Blog.

Mit einem beeindruckenden Foto aus dem Lesesaal der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg startete ein Artikel der Tiroler Tageszeitung online zum Film „Kathedralen der Kultur“ (via VÖBBlog), in dem es auch um die Geschichte dieser Bibliothek und ihrer Bücher geht.

Sehr modern zeigte sich die Bibliothek des Brandenburgischen Landtages, wenngleich die Außenfassade historisch gestaltet wurde. Mein Bericht über den Besuch unserer Landesgruppe in diesem Gebäude ist hier bei Lesewolke zu finden.

 

Written by lesewolke

20. Oktober 2014 at 06:50

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’14)

leave a comment »

Oft sehr kreativ waren die vielen Tweets zum Hashtag #1Buch1Satz. Der Aufruf zur Frankfurter Buchmesse lautete, ein Buch in einem Satz zu beschreiben (via Bibliotheca Altonensis). Interessante Berichte von der Messe hatten der Studierenden der LIS-Corner auf Lager. Ebenfalls auf der Buchmesse war Schneeschmelze unterwegs und schrieb über seine Eindrücke. Wohl etwas zu optimistisch bloggte die F.A.Z über das Thema E-Books anlässlich der Messe (via Netbib und VÖBBlog).

Bericht zur Lage der BiblioDer Deutsche Bibliotheksverband hat den „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2014veröffentlicht. Dessen sieben Forderungen listete NRW-Blog auf. Unter anderem haben sich die Entleihungen von E-Books verdoppelt. Der dbv prangert in der Pressemitteilung das Urheberrechtsgesetz an, welches aktuellen technischen Entwicklungen nicht Rechnung trägt: „Nach geltendem Recht haben Bibliotheken keinen Anspruch darauf, elektronische Medien zu erwerben und anschließend zu verleihen.„.

Um einen Eindruck zu vermitteln, welche Summen man bei der Nutzung einer öffentlichen Bibliothek einspart, wurde der Bibliothekswertrechner aktualisiert (via NRW-Blog).

Die Stadtbücherei Münster berichtete über ihre Erfahrungen aus dem Workshop „Kreative Content Strategien“ mit Wibke Ladwig (siehe NRW-Blog). Das Ziel lautete, „… das Bewusstsein und die Leichtigkeit zu erlangen, mit offenen Augen durch die Bücherei zu gehen, andere Perspektiven einzunehmen und alle Sinne einzubeziehen.

Bei der Gestaltung einer Lernapp kann man dann ebenfalls selbst kreativ werden, denn Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt: LearningApps.org. An dieser Stelle ein Beispiel der Universitätsbibliothek der TUM München, eTests zum Basiskurs.

Viele Tricks für die Suche bei Google zeigt die Infografik „How to be a google power user“ bei Bibliothekarisch.de.

Abdel Kader Haidara rettete hunderttausende Handschriften aus Timbuktu und erhielt dafür den deutschen Afrika-Preis. In Metallkisten aufeinandergestapelt liegen die Manuskripte nun in der Hauptstadt Bamako (siehe VÖBBlog & Deutsche Welle).

Ein Alpenkrimi verrät, wer die langen Öffnungszeiten wissenschaftlicher Bibliotheken wirklich braucht (gefunden von Claudius Lüthi). Und die Abbilder von Büchern waren das Thema des letzten BibComics. 😉

 

Motivation der Mitarbeiter für Digitales #bib7

with one comment

Schnell wurde klar, dass von „unten“ wenig zu machen ist. Initiativen müssen von der Chefetage ausgehen. Günstig ist hierbei ein Vorhaben mit einem konkreten Ziel  (z. B. die Einführung eines Wikis), welches wie ein Projekt angegangen wird.

Gut funktioniert hat auch eine externe Betreuung, so ein Erfahrungsbericht aus der Stadtbibliothek Erlangen. Dort ging es um die Einführung sozialer Netzwerke mit Unterstützung nach dem Bergmann-Deeg-Modell.

Natürlich wird es auch Ablehnung geben – deshalb „knutscht den Widerstand“. Das bedeutet: die Mitarbeiter von Anfang an ins Boot holen, Bedenken anhören, alles kommunizieren. Denn sonst hat man den Ärger kurz vor oder beim Start und richtige Probleme.

Written by lesewolke

30. September 2014 at 19:35

Veröffentlicht in BibCamp 2014

Tagged with ,

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’14)

leave a comment »

Mit dem „In-Szene-Setzen von Details und Trendthemen“, kurz Storytelling, beschäftigte sich die Stadtbücherei in Bochum und berichtete in einem Beitrag des NRW-Blog darüber. Um eine praktische Vorstellung zu bekommen, lohnt es sich auch mal in den Blog dieser Bibliothek zu schauen. Einfach wundervoll fand ich den Beitrag „Herr Erdmann reist per Anhalter„.

Um mehr Aufmerksamkeit für Bibliotheken geht es in der Imagekampagne „Netzwerk Bibliothek“, mehr dazu beim dbv (via NRW-Blog). Lib{cache meinte, dass Bibliotheken schließlich mit vielen anderen Einrichtungen um das Interesse konkurrieren. Bezugnehmend auf Dale Carnegie empfiehlt er, statt dessen Freunde für Bibliotheken zu gewinnen. Das gelingt besser, wenn man anderen Aufmerksamkeit schenkte, als sich nur darum zu kümmern, selbst welche zu bekommen.

Aufmerksamkeit möchten auch TeilnehmerInnen von Postersessions. Hatori Kibble erklärte in einem Blogbeitrag, mit welchen Mitteln er sein Poster für die IFLA-Konferenz gestaltet hatte, und welche Angebote drumherum nützlich sein können. Empfehlenswert!

Und wie viele Leute fanden die Bibliotheksseiten in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und Google+ so interessant, dass sie sie abonnierten? Die ZBW veröffentlicht ab sofort wieder Bibcharts. Darin kann man die Abonnentenzahlen vergleichen bzw. sich grafisch anzeigen lassen.

Bei der Onleihe wird gerade von drei Pilotbibliotheken eine neue Zusatzoption getestet. Die Nutzer können sich auch dafür entscheiden, einen Kaufbutton zu klicken, z.B. wenn das Buch ausgeliehen ist. Bei Bibliothekarisch.de schimpfte Dörte Böhner, Bibliotheksangebote derart zu kommerzialisieren. Auch Schneeschmelze und Netbib ärgern sich darüber, dass sich Bibliotheken auf solche Dinge einlassen. Ultrà Biblioteka sah im Kaufbutton ein Verstoß gegen den „Code of Ethics“ und schrieb einen Brief an die Ethik-Kommission. Zur angekündigten Provisionszahlung an Bibliotheken für weitergeleitete kaufwillige Kunden hat die Rechtsabteilung des Börsenverein schon eine ablehnende Meinung veröffentlicht.

Obwohl es manchmal gar so scheint, als würden sich neue Technologien durchsetzen, sollte man diese doch im Auge behalten, meinte Birgit Fingerle in einem Blogbeitrag bei ZBW Talk. In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass vermeintlich minderwertige Erfindungen weiterentwickelt wurden, bis sie die herkömmliche Technik überrundeten und dann plötzlich von den Kunden bevorzugt wurden (Dampfschiffe <-> Segelschiffe; analoge Fototechnik <-> digitale Fototechnik).

Über die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke berichtete Bibliothekarisch.de. Man kann sich die Exponate auch virtuell anschauen. Zugegeben, ich war ziemlich enttäuscht, dass die Schriftstücke in so geringer Größe eingescannt wurden, dass man die Texte oft nicht lesen kann.

Auch schon früher träumten die Menschen von innovativen Erfindungen und Autoren beschrieben solche Ideen in Science Fiction Romanen. Was so alles davon wahr wurde, zeigte uns eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’14)

leave a comment »

DBV Blog meldete, dass die Internetseite zum ProjektLesen macht stark“ online ist. Neben Erläuterungen zu den Aktionen für die verschiedenen Altersgruppen findet man dort das Antragsformular für eine finanzielle Förderung und viele Hinweise zur Durchführung.

Vom Goethe-Institut ist nun ein neues Kinder- und Jugendbuchportal online. Hier werden Autoren, ihre Werke sowie dazugehörige Unterrichtsmaterialien vorgestellt (via NRW-Blog).

NRW-Blog listete die Gewinner des Wettbewerbs „Spiel des Jahres 2014“ in den verschiedenen Kategorien auf.

Basedow1764 Weblog berichtete über eine Schülerprotestaktion gegen die Kürzung der Öffnungszeiten der Bücherei/Mediothek der Gesamtschule Fröndenberg.

Die Audiodateien und Präsentationen des ekz-Seminars Bibliotheksfilialen sind online, siehe Beitrag des NRW-Blog.

Auf alle 6 Teile der Beitragsreihe „Website und Social Media richtig vernetzen“ von Annette Schwindt verlinkte NRW-Blog.

Infobib verwies auf ein Poster, welches die Gründung einer Open-Access-Zeitschrift erklärt.

Über ihre Trauung im Vortragssaal der SLUB Dresden berichteten zwei Alumni der TU Dresden im Geschäftsbericht 2013 der SLUB (S.8), siehe auch Haferklees Ausblicke.

Die Hundertjährige, die in den Bücherbus stieg …“ gibt es wirklich und zwar in Wittmannsdorf, mehr dazu bei Niederlausitz aktuell (via Fahrbibliotheken in Deutschland). Und weil die Augen nicht mehr so mitmachen, mag sie am liebsten Hörbücher.

Zum Schluss noch ein Beispiel in Beats Wiki, welches zeigt, wie man Bibliothekare in den Wahnsinn treiben kann (via Netbib). 😉

Neue Ansätze der Nutzungsforschung beim #bibtag14

leave a comment »

Aus dem Vortrag "Kommunikation im Netz" vom Jens Wonke-Stehle, Isabella Meinecke

Aus dem Vortrag „Kommunikation im Netz“ vom Jens Wonke-Stehle, Isabella Meinecke

„Kommunikation im Netz“, so dass erste Vortragsthema, ist nicht in erster Linie ein Frage von Techniken und Strategien sondern von der Begeisterung der Menschen, die dahinter stehen. Ihre eigene  Begeisterung für Twitter als Lernort und Kontaktbörse brachten Jens Wonke-Stehle und Isabella Meinecke sehr gut rüber. Der Erfolg oder Misserfolg der Social-Media-Aktivitäten hängt damit vor allem an den MitarbeiterInnen, die dahinter stehen und das Bild der Einrichtung im Netz gestalten. Als besonders positives Beispiel wurde die Vorstellung der Arbeitsaufgaben von Markus Trapp aus der Stabi Hamburg im nichtbibliothekarischen Blog „Was machen die da?“ erwähnt.  Jeder kommuniziert wohl lieber mit einem Menschen, als der abstrakten Vorstellung von einer Einrichtung. Noch ein paar Zahlen aus dem Vortrag über die Nutzung der Bibliotheken von Web 2.0-Varianten: 85% Blog, 48% Facebook, 39% Twitter.

Viele Zahlen hatte Timo Glaser bei seiner Analyse der Twitteraktivitäten von Bibliotheken auf Lager (Update: 10.06.14: Link zur Präsentation). Immerhin 71 Prozent der untersuchten Tweets waren manuell erstellt. Man kann auch automatische Tweets posten, aber bitte nicht um Mitternacht, denn um diese Zeit werden sie nicht gelesen, wie die nicht vorhandenen Reaktionen zeigten. Beim Twittern geht es nicht nur darum, selbst Inhalte zu produzieren. Das Folgen von Accounts, die für die Nutzer interessante Inhalte bieten könnten, retweeten, antworten sind Aktivitäten, die entscheidend zur Akzeptanz beitragen können.

Web 2.0 kann auch bedeuten, Anwender direkt bei der Metadatenerstellung zu beteiligen. Das geschah beim dänischen Projekt LARM Audio Research Archive. Wissenschaftler annotierten Audiodateien. Dr. Elke Greifeneder erforschte dieses Projekt und stellte ihre Ergebnisse vor (Link zur Präsentation). Ob die Erstellung oder Bereitstellung von Daten für die Öffentlichkeit durch Anwender auch funktioniert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Müssen, kein Interesse, kein für sich selbst erkennbarer Nutzen, fehlendes Vertrauen verhindern solch eine Beteiligung.  Nicht gegen alles gibt es Mittel. Darum ist es um so wichtiger, die sogenannten Poweruser, also Aktive, die sich stark engagieren, unbedingt ernst zu nehmen. Mancher Verbesserungswunsch wurde schon damit abgeschmettert, dass es zu kompliziert, schwierig umzusetzen und eine große Aufgabe sei. Alles kein Grund, die Probleme nicht anzugehen, meinte Frau Greifeneder. Denn wenn man ein Jahr nicht putzt, stände man auch vor einer großen Aufgabe. Ihr Motto: „Es ist Zeit zu putzen!“ Es war ein sehr lebendiger Vortrag, der deutlich machte, worauf es ankommt.