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Posts Tagged ‘Urheberrecht

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’17)

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„Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?“ lautete das Thema des 8. BibChatDe. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite zum Chat zusammengefasst. Außerdem gibt es auch dieses Mal wieder ein Storify.

Fortbildung in Bibliotheken las den Artikel „Mit Gaming wird die Bibliothek zum Erlebnisraum“ in der Zeitschrift BuB 11/2017. Wer es lieber audiovisuell mag, kann auch das Video der Autorinnen Bianca Hochstein und Romy Topf schauen.

Die neue überarbeitete Fassung des Leitfadens „Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre“ (Autoren: Dr. Till Kreutzer und Tom Hirche) richtet sich bereits nach dem „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ (UrhWissG), welches am 1. März 2018 in Kraft tritt, siehe auch iRights.info.

Web 2.0 in Lehre und Unterricht schauete sich Publikationen zu Open Educational Resources an (via Archivalia).

Das ZBW des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft führte eine Umfrage zur Informationskompetenz der Studierenden der Wirtschaftswissenschaften durch. Die Ergebnisse sind online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

In einem Teamprojekt ermittelten zwei Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, was aus den Abschlussjahrgänge 2006 bis 2016 des Studiengangs Bibliothekswesen wurde und fassten die Ergebnisse dieser Verbleibstudie im Blog des Fachbereiches Archiv- und Bibliothekswesen der HföD zusammen (via Netbib).

Nicht alles was architektonisch fotogen aussieht, ist auch praktikabel, heute: die Binhai-Bibliothek in der chinesischen Stadt Tianjin, siehe Watson (via VÖBBlog). Bibliothekarisch.de bettete dazu ein Video ein. Bei den vielen Büchern in den Regalen des großen Lesesaales handelt es sich überwiegend um Büchertapete.

Kann man aus einer Publikation zitieren, die gar nicht existiert? Das ist tatsächlich passiert und zwar in „fast 400 Publikationen“ wie der Standard berichtete (via Infobib). Bei den Quellenangaben handelte sich dabei vermutlich um ein erfundenes Beispiel, welches dazu diente, den Zitierstil der Zeitschrift zu demonstieren. 😉

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Written by lesewolke

27. November 2017 at 09:45

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’17)

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Archivalia ging in einem Beitrag zur Open-Access-Woche auf einen Vortrag zum Zweitveröffentlichungsrecht ein. Demnach gilt laut einer aktuellen Kommentierung „mithin die gesamte Forschung an Hochschulen zur ‚Forschungstätigkeit‘ iSd. § 38 Abs. 4.“ (Peukert, in: Schricker/Loewenheim, UrhG, § 38 Rz. 49, aktuelle Auflage). Bisher war man davon ausgegangen, dass Artikel, die aus der Forschung entstanden, die mit Grundmitteln einer Hochschule finanziert wurde, vom Zweitveröffentlichungsrecht ausgeschlossen sind.

Die englischsprachige Anleitung How to make your own work open access von Peter Suber gibt es nun dank C. Riesenhuber & M. Tullney auch in einer deutschen Übersetzung (via Archivalia).

ZBW Mediatalk stellt das OER-Hörnchen und seinen Entwickler Matthias Andrasch in einem Interview vor. Diese Suchmaske für Open Educational Resources filtert die Google-Suche nach maschinenlesbare Lizenzhinweise, die allerdings im Quelltext der Internetseiten erhalten sein müssen, bzw. nach konkreten OER-Seiten.

Für die Hochschulen in Baden-Württemberg wird gerade ein zentrales OER-Repositorium entwickelt, schreibt e-teaching.org (via Biboer). Ein zentraler Server für offene Bildungsressourcen ist eine tolle Idee. Trotzdem hätte man sich irgendwie gewünscht, dass dies gleich für alle Hochschulen deutschlandweit aufgebaut wird.

Eine Anleitung für schlechte Standards stellte Jakob Voß in einer Präsentation zusammen (via Archivalia). 😉

Written by lesewolke

30. Oktober 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’17)

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Das Schwerpunktthema im Heft 1/2017 der Büchereiperspektien lautet „Von innen nach außen. Öffentlichkeitsarbeit für Bibliotheken“ (via VÖBBlog). Dementsprechend dreht es sich in den Artikeln um Veranstaltungskultur, Pressearbeit, Werbeauftritte, Kulturtourismus uvm.

Die Stadtbüchereien Düsseldorf eröffnen Mitte Oktober in der Zentralbibliothek das Coworking LibraryLab, siehe Blog der Bibliothek (via Fachstelle ÖB NRW). Hier kann ein Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen statt finden, der dann öffentlichkeitswirksam über soziale Medien von beiden Seiten verbreitet wird.

In einem Vortrag auf Youtube klärt Christian Spannagel über „10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in der Schule“ auf. Fortbildung in Bibliotheken meint, da könnten auch Bibliotheken etwas lernen.

Der Verband der Wissenschaftsverlage hatte eine Regelung mit Researchgate angestrebt, um zu vermeiden, dass dort Artikel hochgeladen werden, wenn dafür nicht die nötigen Rechte bestehen. Nun will der Verlagsverband doch Klage einreichen. Überdies soll dabei geklärt werden, ob die Plattform oder die Autoren für die Copyright-Verletzungen verantwortlich sind, siehe Wisspub.net.

Die geplante EU-Urheberrechtsreform kommt solchen Verlagsprobleme entgegen. Aber auch Projekte wie Wikipedia und Github wären gefährdet, schreibt futurezone (via Archivalia). Demnach sollen Plattformen „die ‚große Teile‘ von nutzergenerierten Inhalten anbieten, das Nutzer-Verhalten zu überwachen und Urheberrechtsverletzungen verhindern„.

Über den Compact Deal Vertrag, den Schweden mit Springer geschlossen hat, ist ein Zwischenbericht erschienen. Man hatte gehofft, dass es zu einer Steigerung der Publikationen in Hybrid-Open-Access-Journals kommen würde. Allerdings gingen die Veröffentlichungen sogar zurück, siehe Wisspub.net.

Laut Schneeschmelze wurde nun die Version 4.0 des Literaturverwaltungsprogramms JabRef veröffentlicht.

Schon der Call for Papers für die 33. Ausgabe „Ortstermin. Reportagen aus der tatsächlichen Bibliotheksarbeit“ der Online-Zeitschrift Libreas. Library ideas  ist lesenswert (Einsendeschluss: 31.01.2018). Hier sind mal nicht neue Entwicklungen und sondern Geschichten aus dem Alltag gefragt, denn „Jede Bibliothek glänzt mit ihrem Alltag, nicht nur mit ihren Innovationen.“.

Noch eine richtig gute Nachricht zum Schluss: der VDB übernimmt die Betriebskosten der Online-Jobbörse OpenBiblioJobs! 🙂

Written by lesewolke

9. Oktober 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’17)

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Einen Beitrag zur Deutschen Bibliotheksstatistik und einigen neuen Feldern veröffentlichte die Fachstelle ÖB NRW. Statistiken werden auch gern herangezogen, um Positionen zu begründen. Fortbildung in Bibliotheken verlinkt auf Beiträge zu und von Gerd Gigerenzer, der sich genauer anschaut, was hinter der Statistik steckt und auch an der Internetseite Unstatistik des Monats mitwirkt.

Zum einen wird bei der Forschungsförderung inzwischen öfter eine Open-Access-Veröffentlichung gefordert und zum anderen wollen wissenschaftliche Autoren natürlich gelesen und zitiert werden, wobei die Reputation, die vom Ruf der Zeitschrift abhängt, weiterhin sehr wichtig ist. Wenn Autorengebühren dafür fällig werden, meint man, Qualität und Begutachtung müssten gewährleistet sein. Die zunehmende Akzeptanz solcher Gebühren ruft aber auch schwarze Schafe auf den Plan, sogenannte Predatory Journals (Erläuterungen und Listen, Uni Mainz). Archivalia verlinkt auf aktuelle Beiträge zu einer Studie zu diesen Thema.

Das UrhWissG ist nun veröffentlicht und ab dem 1.3.2018 in Kraft (via Archivalia).

Basiswissen RDA gibt einen Überblick zur Sacherschließungsdebatte. Die Deutsche Nationalbibliothek plant, bei der Schlagwortvergabe zunehmend auf maschinelle Methoden zu setzen. Nicht alle sehen diese Entwicklung positiv. Auch das Börsenblatt berichtete darüber (via VÖBBlog).

Frederick Wiseman, ein US-amerikanischer Regisseur, drehte eine über 3stündige Dokumentation über die Öffentliche Bibliothek in New York (via Infobib). Der Film wurde sogar bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig gezeigt. Der dazugehörige Trailer ist allerdings nur 2:23 Minuten lang, zu sehen auf der Seite der Fachstelle ÖB NRW.

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11. September 2017 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’17)

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Das UrhWissG soll am 1. März 2018 in Kraft treten. Nun haben sich die Kultusministerkonferenz (KMK) und die VG Wort darauf geeinigt, die Übergangsregelung zur pauschalen Abgeltung für elektronische Semesterapparate bis Ende Februar zu verlängern, siehe Hochschulrektorenkonferenz (via Urheberrecht in Bibliotheken). Wer selbst Lehrmaterialien erstellt, interessiert sich vielleicht für die „Fünf Tipps für gutes Lizenzieren von OER“, erläutert von Henry Steinau bei iRights.info.

Auf ORCID nimmt Fahrt in Deutschland auf. Die Universitätsbibliothek Regensburg hat ihr Repositorium mit ORCID verknüpft, damit ein Datenabgleich erfolgen kann und Daten nicht mehrfach eingegeben werden müssen, siehe Beitrag bei ORCID.de (via Netbib).

Digithek Blog fand Beiträge zu Spaactor, einer Suchmaschine für gesprochene Wörter in Videos und Podcasts (via Fortbildung in Bibliotheken). Christian Schrumpf aus Bremen entwickelte mit seinem Team diese Suche, die sich nicht auf Titelzeilen und Teaser beschränkt.

Globolibro führte die Reihe zu künstlicher Intelligenz in Bibliotheken weiter. Wären einfache Auskünfte denkbar? Eines der Beispiele im Beitrag ist die Bibliothek der TH Wildau. Sie testet immerhin schon einen Roboter für solche Zwecke und zwar mit „Zusatzqualifikationen: Außer trockenen Bibliotheksfakten hat er nämlich auch gleich noch eine Handvoll Witze parat […].“ (Zitat bei RBB online).

Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt beschreibt einen Tag im Bücherbus Harburg (via fahrbibliothek.de).  Doch wie entsteht eigentlich so ein Bücherbus? Der Blogbeitrag der Münchner Stadtbibliothek erläutert, wie ein Bücherbus geplant, gebaut und schließlich in Dienst genommen wird (via fahrbibliothek.de).

An der Universität Mekelle in Äthiopien wurde ein Buchscanner gebaut. Ein Video des Prototyps sowie Links zu weiteren Informationen findet man bei Infobib.

Peter Lambeck (1628-1680), Den Bibliothekar der kaiserlichen Hofbibliothek Wien, und seinen Bibliothekskatalog stellte ein Beitrag im Blog Iter Austriacum vor (via Archivalia).

Written by lesewolke

21. August 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’17)

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„Gibt es einen gewissen Jugendwahn bei den (Öffentlichen) Bibliotheken?“ fragte Karsten Schuldt im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung und erklärt, was Menschen in der Lebensphase Jugendliche so alles leisten müssen, sich auch abgrenzen wollen/sollen, Extreme testen und manches einfach nicht in die Bibliothek gehört: „Die sollen mal draussen feiern und nur reinkommen, wenn sie sich in Literatur versenken wollen.“.

Im Heft 7/2017 der Zeitschrift „BuB“ erschien ein Beitrag von David Lankes mit dem Titel „New Librarianship“ in der deutschen Übersetzung, der sich mit dem Selbstverständis des Berufsbildes auseinandersetzt und dabei auch auf Fragen nach den Kernkompentenzen wie Programmierkenntnisse beantwortet sowie der Umgang mit gesellschaftlichen Problemen. Prof. Hobohm ging im Blog LIS in Potsdam ausführlich auf diesen Beitrag ein, moniert allerdings die nicht immer gelungene Übersetzung und fehlende Quellenhinweise.

Die Dissertation von Helga Schwarz, die dafür mit 81 Jahren ihren Doktortitel erhielt, geht der Geschichte des Deutschen Bibliotheksinstitutes (1978-2000) auf den Grund. Karsten Schuldt schrieb nun eine Rezension im Libreas Blog über diese Abhandlung. Willi Bredemeier griff in Password diese Sichweisen auf und setzte sich ebenfalls damit auseinander (via Archivalia).

Der BibCamp-Blog verlinkte auf die Dokumentation der Sessions des 10. BibCamp in Hannover.

Der Rat der Europäischen Union hat neue Regelungen getroffen, die u.a. Blindenbibliotheken erlauben, urheberrechtlich geschützte Texte ohne Zustimmung des Autors in Großdruck, Braille-Schrift oder Hörbuchfassungen zu übertragen sowie diese analog oder elektronisch an blinde, seh- und lesebehinderte Menschen zu verbreiten, siehe Pressemitteilung des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (via Fachstelle ÖB NRW). „Deutschland wird diese Standards jetzt zügig umsetzen.“ erklärte der zuständige Bundesminister Herr Maas.

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24. Juli 2017 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (27. KW’17)

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Nachdem ich eine Weile offline war – mehr dazu demnächst in der Reihe „Unterwegs entdeckt“, gibt es heute nun wieder den gewohnten Blick in die bibliothekarischen Blogs.

Biboer weist auf die Ausgabe 3 der Zeitschrift „Synergie : Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre“ hin. Es enthält Beiträge zu Open Educational Ressources sowie ein extra Praxisheft zu diesem Thema, alles frei online verfügbar. Außerdem gibt es bei Biboer einen lesenswerten Beitrag über den Workshop beim #OERcamp17 in Hamburg.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 5.7.17 fasste unter anderem zusammen, was das neue UrhWissG, welches ab März 2018 in Kraft treten wird, so bringt (siehe auch Archivalia). Da kommt sicher nicht nur in der Inetbib die Frage auf, wie die Regelung für digitale Semesterapparate vom 1.10.2017 bis 28.02.2018 aussieht? Denn die Pauschalvergütungsverlängerung endet am 30. September 2017. Zeitungsartikel dürften nach den neuen Gesetzentwürfen gar nicht mehr für die Wissenschaft genutzt bzw. über die Fernleihe verschickt werden. Kapselschriften erklärt, warum sich Zeitungen mit dieser „vollkommen verunglückten Regelung“ selbst schaden.

Das Buch „Freundeskreise und Fördervereine: Best Practice in Öffentlichen Bibliotheken“ von 2015 ist nun frei im Internet zugänglich (via VÖBBlog). Das Titelthema der Büchereiperspektiven 2/2017 lautet „Barrierefreie Bibliothek. Hürden abbauen, LeserInnen gewinnen“ und ist sofort online (via VÖBBlog).

Libreas schrieb einen ausführlichen Beitrag zur Geschichte des IB-Weblogs, welcher inzwischen nicht mehr online ist, und bedauert, dass „ein digitales Zeitdokument dieser Art so sang- und klanglos ausgesondert wird.”. Aber zumindest sind sie die Daten wohl noch nicht gelöscht … .

Fortbildung in Bibliotheken stellte eine Übersicht der eigenen Mitschriften zum Bibliothekartag 2017 ins Netz. Wirklich eine nette Idee!

Um Privatbibliotheken dreht es sich in der Kolumne 1/2017 von Library Mistress. Die Ansicht darüber, wie groß ein privater „beachtlicher Bücherschatz“ ist, wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte. Und wer schon immer wissen wollte, wie sie/er die vielen eigenen Bücher rechtfertigen soll, bekommt hier von Umberto Eco eine prima Vorlage. 🙂 Und wer wusste, dass Bildschirmtext (BTX) in den 80er Jahren als „the next big thing“ auch für Bibliotheken gehandelt wurde? Mehr dazu verrät die Kolumne 4/2016.

Written by lesewolke

10. Juli 2017 at 10:00

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