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Posts Tagged ‘Urheberrecht

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’20)

Im aktuellen Podcast unterhielt sich Frau Fahrenkrog mit dem Medienpädagogen Dennis Kranz. Er macht ebenfalls Podcasts (Eduthek) und so war die Erstellung solcher Angebote auch das Thema dieser Ausgabe. Indem man selbst Medien erstellt, wird man medienkompetent, meinte Frau Fahrenkrog. Und Herr Kranz ermunternte schon mal vorab alle, die es auch probieren wollen, nicht an sich zu zweifeln, denn: „Die erste Folge wird schlecht.“. Doch wer nicht nur andere beneiden möchte, dass sie tolle Sachen machen, muss einfach den ersten Schritt tun. Die Fähigkeiten, die man dabei erlernt, kann man vielseitig einsetzen. Den Zweck eines Podcast sahen die Gesprächspartner jedoch nicht in der Steigerung von Nutzerzahlen oder Ausleihen. Mediale Aufmerksamkeit trägt zu einer besseren Wahrnehmung der Bibliotheksarbeit in der Bevölkerung bei und hilft, Kooperationspartner zu gewinnen.

Auch der Stadtbibliothek Bünde widmete sich digitalen Angeboten und konnte damit Schulen als Kooperationspartner gewinnen, siehe Fachstelle ÖB NRW. An erster Stelle stand der Ausbau des WLAN im Gebäude, um dann die Möglichkeiten der Technik auch nutzen zu können.

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ veröffentlichte eine Stellungnahme zum Entwurf der Änderungen des Urheberrechts (via Inetbib).

Bei Bibliothekarisch.de ist ein Video eingebettet, welches 108 Medientypen vorstellt (in Engl.). Dabei lernt man auch Datenträger, die inzwischen in Vergessenheit geraten sind.

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10. August 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’20)

Die Zeitschrift Digital Publishing Report veröffentlichte das Sonderheft Bibliotheken mit vielen unterschiedlichen Themen, wie Podcasts, Gaming, Instagram, Digitalstrategie uvm.

Jöran Muuß-Merholz meinte in seinem Video bei Jöran & Konsorten, dass es eher zu viele Materialien und Werkzeuge zum Lernen gibt. Da besteht die Herausforderung darin, eine gute Auswahl zu treffen und diese in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen (via Fortbildung in Bibliotheken). In dem Blog stolperte ich noch über die Edu-FuckUp-Night. In dieser Videoaufzeichnung werden gescheiterte digitale Projekte vorgestellt. Keine Sorge, das kann auch lustig sein. 😉

Jane Hart stellte im Magazine Modern Workplace Learning die „4 D’s of Learning“ vor: didactics, discovery, doing, discourse. Dazu passend werden Programme und Online-Tools in einer Grafik angeordnet (via Fortbildung in Bibliotheken.

IRights.info aktualisierte den Beitrag „Urheberrecht für Lernende: Häufige Fragen und Antworten“ (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Internetseite Gutes Aufwachsen mit Medien stellte die Online-Konferenz „#WirbleibenzuHause – Mit Medien lernen, spielen & kreativ sein“ als Aufzeichnung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW). Es geht hier um digitale Anwendungen, die für kleinere Kinder genutzt werden können.

Auch die Bücherbusse in Schleswig-Holsteinhaben haben sich nun auf die veränderten Bedingungen eingestellt, die aktuell zum Schutz vor Covid-19 angesagt sind, siehe Fahrbibliothek.de.

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25. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’20)

Ihre Bibliothek öffnet wieder?! Der Bibliotheksverband stellte Plakate und Social-Media-Bilder zum Download zur Verfügung, die Nutzer darauf aufmerksam machen (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken interessierte sich für Videokonferenzsysteme. Verlinkt wurde u.a. eine Übersicht, die einen guten Vergleich der verschiedenen Anbieter ermöglicht.

Ein Plakat mit Links zum Thema Forschungsdatenmanagement des Thüringer Kompetenznetzwerkes Forschungsdatenmanagement findet man bei Zenodo (via Netbib). Die praktischen Tipps und der Lesestoff sind speziell dafür gedacht, im Homeoffice seine Kenntnisse zu erweitern. Die Universitätsbibliothek Hildesheim bietet mehrere digitale Coffee lectures zum Thema Forschungsdatenmanagement an (via vdb-Blog).

Und es gibt Open-Access-Literatur zu weiteren Bibliotheksthemen. Das E-Book „Nutzerbezogene Marktforschung für Bibliotheken: eine Praxiseinführung“ von Doreen Siegfried und Sebastian Nix ist im Social Science Open Access Repository verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Die Zeitschrift „RuZ – Recht und Zugang“ enthält auch Beiträge, die für Bibliotheken relevant sind (via Archivalia). Bei deGruyter ist das E-Book „Lernwelt Hochschule“ erschienen (via Archivalia).

Von ihren Erfahrungen bei der Verlagssuche berichteten Mitarbeiter der UB Graz bei wisspub.net. Geplant war es, ein Open-Access-Buch zu veröffentlichen. Dazu wurden sechs deutsche Verlage angefragt. Der Titel des Buches lautet übrigens „Publikationsberatung an Universitäten“. Es erscheint demnächst.

Das Netzwerk Vorlesen zeigt auf seiner Internetseite die Video-Reihe „Vorlesen für ältere Menschen mit Beeinträchtigung“ (via Fachstelle ÖB NRW).

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4. Mai 2020 at 09:34

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’20)

Das Corona-Virus schränkt natürlich auch die Bibliotheksarbeit drastisch ein. Ein bisschen unheimlich sind solche Geisterbibliotheken ohne Benutzer schon, stellte Bibliophase fest, versucht aber auch positive Aspekte zu finden. Da viele Bibliotheksmitarbeiter zu Hause sind, gibt es nun wöchentlich einen #BibChatDe (immer dienstags, 15-16 Uhr), denn #BibliothekenSindDa, siehe Blog. Bibliophase recherchierte in historischen Zeitungen nach Grippemitteln. Netbib sammelt kostenfreie Kulturangebote. Auch Archivalia hat einige Links dazu im Angebot (u.a. Project Muse). Infoclio empfiehlt Schweizer Geschichtspodcasts (via Archivalia).

Um Texte von Autoren zugänglich zu machen, die in manchen Ländern nicht erlaubt sind, bauten clevere Entwickler diese in das Spiel Minecraft ein und schufen so die Uncensored Library, siehe Aubib.

Wenn man online veröffentlicht, muss man in rechtlicher Hinsicht viel bedenken. Fragen und Antworten gibt dazu der PR-Doktor (via Fachstelle ÖB NRW).

Ja, man kann es Leser schon richtig schwer machen, die Daten Literaturverzeichnisse und Bibliographien zu überblicken und zu nutzen. Ganz konkrete Tipps hat Archivalia.

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23. März 2020 at 09:30

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Gelesen in Biblioblogs (6.KW’20)

Auf der Seite „Bibliotheken und ihr Beitrag zur Agenda 2030 der UN“ stehen nun verschiedene Materialien zum Download bereit, beispielsweise Lesezeichen, der Flyer, ein Werkzeugkasten, aber auch Planungsraster und Stellenbeschreibungen (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Stadtteilbibliothek am Hubland-Tower in Würzburg ist seit 6 Monaten eine Open Library. Der Büchereiausweis ist auch ein Schlüssel mit dem die Nutzer zu den Zeiten in die Bibliothek kommen, an denen kein Mitarbeiter anwesend ist. Die Mainpost fasste die Erfahrungen zusammen (via Fachstelle ÖB NRW).

Die internationalen Bibliotheksverbände haben einen englischsprachigen Leitfaden für Bibliotheken zur europäischen Urheberrechtsrichtlinie herausgegeben (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Zukunft kleiner Stadtteilbibliotheken und Bibliotheken auf dem Land war das Thema des 35. BibChatde.  Im Blog gibt es einen Rückblick.

Woher kommt die Redewendung „ein Buch aufschlagen“? Aubib erläuterte diese vergessene Methode aus früheren Zeiten (inklusive Video).

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10. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48. KW’19)

Die Adventszeit ist eingläutet. Bibliothekarisch.de stellt wieder eine lange Liste „Mehr oder minder bibliothekarische Adventskalender“ zur Verfügung.

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib in der letzten Woche Funktionen des Audience Response Systems Tweedback vor. Man kann das Programm beispielsweise nicht nur Quizfragen nutzen, sondern auch als „Panik-Tool“ („zu leise“, „zu schnell“ usw.).

Fortbildung in Bibliotheken machte darauf aufmerksam, dass LOTSE, das Infoportal zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten weiterhin angeboten und gepflegt wird. Damit kann es auch gern genutzt werden.

VÖBBlog verlinkte auf den Beitrag „Die Schattenseite der Digitalisierung“ von science.orf.at. Im Zuge der Digitalisierung vereinfacht sich auch der Zugang zu historischer Literatur, die NS-Propanda enthält.

5 Jahre Zweitveröffentlichungsrechtirights.info zog Bilanz (via Med-Info). Diese fiel jedoch wenig positiv aus. Einfach sind die gesetzlichen Vorgaben schließlich nicht gestaltet. Das Recht gilt nicht für alle Publikationen und ist von der ursprünglichen Finanzierung der  Forschung abhängig. Außerdem muss man die akzeptierte Manuskriptversion noch parat haben. Diese Hürden führen dazu, dass die Wissenschaftler die Zweitveröffentlichung lieber bleiben lassen.

Bibliotheken sind eine beliebte Kulisse für Film- und Fotoaufnahmen. Das führt schon mal zu kuriosen Fragen der Beteiligten, berichtete Bibliophase. Elektronische Medien interessieren nicht, man möchte Gedrucktes und am liebsten noch eine Bibliotheksleiter. Also ich meine, die Idee einer abgrenzten und gut ausgeleuchteten Fotoecke mit Attrappenbestand, um dort gelungene Foto- und Filmaufnahmen mit Experten oder Selfies zu machen, sollte man tatsächlich aufgreifen. 😉

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2. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’19)

Blauwal

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober wurde der Preis „Bibliothek des Jahres“ verliehen und zwar an die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, siehe Aubib. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde hingegen das Gütesiegel „Buchkindergarten 2019“ an über 200 Einrichtungen verliehen, siehe Jugendbibliothek21.

Aubib besuchte die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Der Bestand der Nationalbibliotheken wird auf ein Gewicht von 11.800 Tonnen geschätzt (= 84 Blauwalen). Die Nutzerzahlen sind jedoch in den letzten Jahren merklich zurückgegangen.

Da es für jeden technisch einfach geworden ist, etwas zu veröffentlichen, sollte Urheberrecht unbedingt in der Bildung vermittelt werden. Die Plattform Wer hat Urheberrecht stellt Materialien dafür bereit (via Fachstelle ÖB NRW).

Jasmin Schmitz fasste in Password den aktuellen Stand von Open Access zusammen und sah so einige „kritische Punkte“ (via Netbib & MedInfo).

Google Books feierte seinen 15. Geburtstag mit einem Video (siehe Archivalia). Und die Staatsbibliothek zu Berlin änderte passend zur Open-Access-Woche ihre Nutzungsbedingungen für ihre gemeinfreie, digitalisierte Literatur. Diese ist nun offiziell Public Domain. Archivalia hatte übrigens dagegen gewettet, aber gern verloren.

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober veröffentlichte ze.tt die Ergebnisse der Umfrage, was Leute in Bibliotheken noch so machen außer lesen (via VÖBBlog). Nun manches wollten Bibliothekare vielleicht gar nicht so genau wissen. 😉

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28. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’19)

Michael Knoche las „Die Sammlung ist tot, es lebe die Sammlung!“ von Thomas Stäcker und beschäftigte sich mit einer Zukunft der Bibliothek, die mehr auf Teilen als Besitzen ausgelegt ist, und wo die Aufbereitung der Daten an Bedeutung gewinnt (via Archivalia). Trotzdem sollten Bibliothekare die Gegenwart nicht vergessen. Denn es gibt noch viel Literatur, die eben nur gedruckt erschien oder erscheint und aus urheberrechtlichen Gründen noch lange Zeit nicht digitalisiert werden darf.

Bürgerbeteiligung und Ausleihe von verschiedensten Dingen sind Themen des Heftes 1/2019 der Büchereiperspektiven (via Fachstelle ÖB NRW).

Forschern ist es nun möglich, ihre ORCID mit der Deutschen Nationalbibliografie und der Gemeinsamen Normdatei zu verknüpfen und damit die Metadaten ihre Publikationen zu übernehmen. Die Vorgehensweise erklärte Paul Vierkant bei ORCID DE (via Archivalia).

Im Blog der Staatsbibliothek zu Berlin erklärte Armin Talke, welche Auswirkungen die von der EU verabschiedete Urheberrechtsrichtlinie für Bibliotheken und die Wissenschaft hat (via Archivalia).

Wissenschaftler teilen ihre Publikationen gern bei ResearchGate. Das ist häufig seitens der Verlage, bei denen die Artikel bereits erschienen sind natürlich nicht erlaubt. Buchreport berichtete nun über ein Pilotprojekt von Springer Nature mit ResearchGate, um legale Varianten zu testen (via MedInfo).

Bibliothekographie? Nie gehört? Das Wort stand von 1880 – 1926 tatsächlich im Duden, wie @dudensammler twitterte – gefunden von Archivalia.

Ja, die warmen Sommernächte. Fortbildung in Bibliotheken schaute bei Bloomberg, welche anderen Berufsgruppen gern von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren geheiratet werden. 😉

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22. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’19)

Im 28. #BibChatDe ging es um „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“. Die Zusammenfassung kann man wie immer im BibChatDE-Blog und die zahlreiche Tweets bei Wakelet nachlesen.

Die Ausgabe 2/2019 der o-bib ist erschienen (via VDB Blog). Neben Tagungsberichten widmen sich Artikeln der Frage, wie man Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, der Beratung zu Predatory Publishing sowie der Entwicklung von E-Learning-Angeboten durch Studierende der TH Köln ohne viel Geld und Zeitaufwand. Passend dazu verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf die Broschüre „Bildung neu gestalten mit Games“.

Zum Jubiläum Lernort Bibliothek äußern die Coaches ihre Eindrücke. In dieser Folge ist es die freiberufliche Trainerin und Beraterin Julia Bergmann. Luise Wabnitz untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die „Influencer-Kommunikation deutscher Bibliotheken“ (via Fachstelle ÖB NRW).

Bei Hamburg University Press ist das Buch „Rechtsfragen bei Open Science“ von Till Kreutzer & Henning Lahmann frei online verfügbar (via VÖBBlog).

Jan-Martin Wiarda berichtete über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen. Eine baldige Einigung mit Springer scheint demnach nicht in Sicht zu sein (via Archivalia).

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15. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’19)

Über verschiedene Methoden zur Nutzerbefragung mit dem User Experience Baukasten des ZBW drehte sich ein Hands-on-Lab auf dem Bibliothekskongress. Dörte Böhner veröffentlichte ihre Mitschrift auf Bibliothekarisch.de. Außerdem gibt es im gleichen Blog noch eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion zur Debattenkultur.

Die Oberhessische Zeitung berichtete über den Hessischen Schulbibliothekstag in Alsfeld. Er wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Schulbibliotheken veranstaltet (via Fortbildung in Bibliotheken). Besonders beliebt waren die Book Slam-Workshops.

Libreas Blog ging auf zwei Studien aus den USA zu Makerspaces ein und erläuterte, was Bibliotheken mit Makerspaces daraus lernen könnten. Die Technik allein reicht hier nicht. Man muss Arbeit investieren, wenn dort tatsächlich eine Community entstehen und Geräte nicht nur als Mittel zur Umsetzung persönlicher Projekte dienen sollen.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf die Datenbank Mathetik – E-Learning Honigtopf. Hier kann man verschiedene Online-Tools finden. Ich habe allerdings eine Möglichkeit zum Browsen vermisst.

Das Bibliotheksportal stellte die internationale Norm ISO 21248 für Nationalbibliotheken vor (via VÖBBlog). Es werden 34 Indikatoren zu den Tätigkeiten erläutert sowie Fragebögen für eine Ermittlung der Wirkung für verschiedenen Nutzergruppen angeboten.

Fachstelle ÖB NRW meldete, dass die Internetseite der Rechtskommission des Deutschen Bibliotheksverbandes mit den Gesamtverträgen aktualisiert wurde. Das gilt beispielsweise für Terminals in Bildungseinrichtungen (§60e Abs. 4 UrhG), die Fernleihe (§60e Abs. 5 UrhG) sowie eine Tarifliste für den Direktversand.

Die Universitätsbibliothek Graz veröffentlichte ein Video, in das Phänomen „Fake Journals“ erklärt wird, siehe VÖBBlog.

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8. April 2019 at 07:45

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’19)

Ab dem 1. April 2019 gibt es das eine Portal für alle Stellenangebote im Bibliotheksbereich – nämlich OpenBiblioJobs. Bibliothekarisch.de erklärte ausführlich, wie man mühelos auf dem Laufenden bleibt (z.B. maßgeschneiderte RSS-Feeds) und hat noch weitere Tricks auf Lager.

In einer Pressemitteilung äußerte sich der Deutsche Bibliotheksverband zur Zustimmung des Europäischen Parlaments zur EU-Urheberrechtslinie (via Fachstelle ÖB NRW). Zwar sind auch einige Verbesserungen enthalten, die Bibliotheken betreffen, sehr kritisch werden allerdings die „umstrittenen Artikel zum Leistungsschutzrecht (Artikel 15, vormals 11) und zur Lizenzierung von Plattformen (Artikel 17, vormals 13, Stichwort Uploadfilter)“ gesehen.

Seit 2017 fördert die DFG das Projekt „Nachnutzung von Open-Access-Abbildungen (NOA)„. Der Wikimedia-Blog widmete dem nun einen ausführlichen Beitrag (via Archivalia). Dazu werden Abbildungen aus Open-Access-Artikeln mit CC-Lizenz in großem Stil heruntergeladen, Metadaten der Artikel und Bildunterschriften ausgelesen sowie die Inhalte der Bilder inhaltlich erschlossen. Dabei kommen automatisierte Methoden zum Einsatz. Eine Suchmaschine gibt es schon.

Klaus Graf listete in Archivalia seine Wünsche an Bibliotheken hinsichtlich der Möglichkeiten des Fernzugriffs auf elektronische Medien sowie der Anmeldung und Verlängerung des Nutzerausweises auf.

Fachstelle ÖB NRW wies auf eine US-amerikanische Studie hin, die sich mit der Einbeziehung der Familien bei der Förderung der Kinder beschäftigte. Das englischsprachige Ideabook zur „Family literacy“ bietet neben theoretischen Grundlagen auch praktische Beispiele.

Natürlich gab es auch noch weitere Beiträge über den 7. Bibliothekskongress, wie beispielsweise hier bei Lesewolke (Social Media Walk, Infomationskompetenz, Zahlen und Highlights).

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1. April 2019 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’19)

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen des 7. Bibliothekskongresses in Leipzig. Zahlreiche Blogbeiträge sind schon erschienen (Übersicht siehe Bibliothekarisch.de). Einige werden sicher noch folgen, beispielsweise bei Lesewolke.

Nachdem Mitte Juli 2012 die frei zugängliche Seite OpenBiblioJobs als Protest gegen die Zugangsbeschränkung zu BiblioJobs entstanden war (Angebot des BIB), fusionierten nun beide Projekte, siehe Bibliothekarisch.de. Auch Inetbib möchte nicht mehr als Stellenbörse fungieren und verweist ab dem 1. April 2019 auf OpenBiblioJobs! Infobib erklärt in einen Beitrag, was das für alle heißt, die ein Stellenangebot verbreiten möchten.

Als Alternative zu Twitter ist jetzt auch die Fachkommunikation über Themen rund um Bibliotheken bei openbiblio.social möglich (via aubib). Genutzt wird die nichtkommerzielle Software Mastodon.

Am 21. März 2019 ging Wikipedia für einen Tag offline, um sich dem Protest an der geplanten Urheberrechtsreform anzuschließen (siehe Archivalia & VÖBBlog). Anlass ist die Verpflichtung für Plattformen, Urheberrechtsverletzungen präventiv zu unterbinden. Das ist bei der Fülle der Inhalte, die tagtäglich hochgeladen werden natürlich nur mit technischen Mitteln möglich (= Uploadfilter), die solche Entscheidungen jedoch gar nicht eindeutig treffen könnten. Daher besteht die Gefahr, dass viel mehr geblockt wird als nötig. Auch das Leistungsschutzrecht, welches bereits national keine Vorteile gebracht hat, steht zur Debatte.

In Mountain View (Silicon Valley) kommt der Roboter BookBot auf Wunsch zu Hause vorbei, um Bücher und andere Medien abzuholen und zurück in die Bibliothek zu bringen, siehe Mercury News mit Video (via Archivalia).

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25. März 2019 at 08:43

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf einen Artikel des Tagesspiegels, der sich mit dem Plagiate befasst. Darin wird auch kritisiert, dass es keine Regelung gibt, wie Bibliotheken vom Entzug des Titels erfahren und damit bei vorhanden Exemplaren umgehen sollten. Das Schreiblabor bietet nun 3 hilfreiche Tools für Autoren an, die Füll- und Bindewörter finden sowie die Lesbarkeit prüfen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Armin Talke erweiterte sein Open-Access-Buch „Bibliotheksschranken“ um das Kapitel Nr. 4 „§60e UrhG, die neue zentrale Norm für die Bibliotheksbefugnisse“ (via Inetbib).

CiberaBlog schrieb über die Ergebnisse einer „Umfrage zu Open Access bei kleinen Verlagen„. Da der kostenfreie Zugang für Leser immer häufiger eine Bedingung bei der Vergabe von Fördergeldern ist, werden auch sie häufiger mit der Frage nach OA-Veröffentlichung konfrontiert.

In der letzten Woche fand die DACHS-Tagung 2019 „Bibliothek – Qualifikation – Perspektiven“ in München statt. Vier Präsentationen sind bei aubib online. Außerdem stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nachwuchsforums 10 Forderungen und Wünsche an ihre Arbeitgeber zusammen, siehe ebenfalls aubib.

Der dbv veröffentlichte das Videotutorial „Gaming in der Bibliothek„, siehe Bibliothekarisch.de. Im Library Lab befindet sich eine Liste englischsprachiger Podcasts, die sich mit bibliotheksrelevanten Themen befassen (via Netbib).

Insbesondere in Hochschulbibliotheken werden gern die Arbeitsplätze zum Lernen und Schreiben genutzt. Da kann es auch mal knapp werden. Michael Knoche stellte sich daher die Frage, ob Bestände zugunsten von Arbeitsplätzen weichen sollten. Auch wenn Bibliotheken sich durchaus damit befassen könnten, ihre elektronischen Bestände sichtbarer zu machen, sind auch die gedruckten von Bedeutung. Die Empfehlung des Autors lautet daher: „Über alle Themen aus der schönen neuen Informationswelt sollten die Basisanforderungen nicht vergessen werden, die eine Bibliothek erfüllen muss, damit mit ihr und nicht nur in ihr gearbeitet werden kann.

Gewohnt ausführlich widmete sich Karsten Schuld im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage „Wird die Welt (um Bibliotheken) komplexer?„. Denn die daraus gezogenen Schlussfolgerungen klingen zwar oft fortschrittlich und nach Partizipation bergen aber durchaus Risiken und verbessern Bibliotheken nicht unbedingt.

In der Liste „Leicht verspätete Bücherrückgaben …“ gibt es nun einen neuen Fall. Hier fand sich das Buch nach 73 Jahren wieder an und wurde zurückgebracht, siehe VÖBBlog.

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18. Februar 2019 at 14:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’18)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf den ausführlichen, praxisorientierten LeitfadenLesen fördern – Welten öffnen”. Er richtet sich für allem an Lesepatinnen und Lesepaten, könnte allerdings auch für Veranstaltungen in Kinderbibliotheken von Interesse sein.

Software zum Erstellen eigener Videos für Lehrzwecke, die schnell und einfach anwendbar ist, stellte FlippedMathe zusammen (via Fortbildung in Bbiliotheken). Wie die einzelnen Anwendungen funktionieren, wird meist gleich als Video erklärt.

Michael Knoche empfiehlt den Film „Ex Libris – Die Public Library von New York“ (197 Minuten) – eine Dokumentation ohne Interviews und Off-Sprecher, bei dem jedoch zahlreiche Benutzer und Bibliothekare zu Wort kommen.

Wer in einem Fachgremium der IFLA mitarbeiten möchte, kann sich gern bewerben, weitere Infos dazu im Beitrag der Fachstelle ÖB NRW.

In einem offenen Brief wandte sich die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) an die Verhandlungspartner des TV-L. Darin wird die schlechtere Eingruppierung von Tätigkeiten in weiblich dominierten Berufen kritisiert (via vdb Blog).

Archivalia verwies auf einen Artikel in der Berliner Morgenpost, der sich mit dem Urteil des Landesgerichts Berlin befasst. Demnach dürfen studentische Hilfkräfte nicht in nichtwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen auch Bibliotheken.

Netbib machte auf einen Beitrag von Netzpolitik.org zum aktuellen Rechtsstreit zu gemeinfreien Werken aufmerksam. Die Eigentümer (hier: das Reiss-Engelhorn-Museum) möchten die freie Nutzung von Kopien dieser Werke komplett verhindern, indem zum einen das Fotografien im Gebäude verboten wird und man sich zum anderen bei vorhandenen Kopien auf das Leistungsschutzrecht beruft. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen, die auch aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es eigentlich inakzeptabel, dass man zu solchen Restriktionen greift. Zudem ist es nicht mal sinnvoll. Gerade Fotografien wecken oft das Interesse an Themen und Orten.

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12. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (39. KW’18)

Auch 2018 wurden in einer Umfrage wieder die Top Tools for Learning ermittelt (via Fortbildung in Bibliotheken).  Youtube verteidigte Platz 1 gefolgt von Power Point und Google Search. Unter den Top 10 gab es zwei Neueinsteiger: Slack und Zoom, von denen ich noch nie gehört hatte. Immerhin auf Platz 8: WordPress. Stimmt, ich habe auch in dieser Woche wieder viel gelernt. 🙂 Musermeku listete zahlreiche Anleitungen auf, wie man GIFs erstellt, auch animierte (via Archivalia).

Fabian Franke stellte die Ergebnisse einer Umfrage in der Urheberrechtssitzung beim Deutschen Bibliothekartag 2018 zu Kenntnissen im Urheberrecht und deren Vermittlung in Bibliothekskursen vor, siehe BII Stories.

Fortbildung in Bibliotheken schmökerte im Zeitungsportal digipress. Auch Archivalia sah sich Portale für digitale Sammlungen von Zeitungen an und listete die wichtigsten auf.

Bei SciRev können Forschende ihre Erfahrungen mit Review-Verfahren von Fachzeitschriften teilen, siehe Blog der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (via MedInfo). In einer Übersicht erfährt man, wie viel Zeit man für eine Mitteilung vom Gutachter einplanen muss. Janine Huisman and Jeroen Smits hatten die Plattform ins Leben gerufen, nachdem sie selbst von der langen Wartezeit ohne Nachricht oder Absage genervt waren.

In Mittel- und Südamerika erschienene Open-Access-Fachzeitschriften werden meist von Universitäten und Forschungszentren verlegt. Publikationsgebühren sind für OA-Zeitschriften in dieser Region eher die Ausnahme, siehe Cibera Blog.

Deutschlandfunk führte ein Interview mit dem Schweizer Architekten Max Dudler (via Fachstelle ÖB NRW). Er hat bereits mehrere Bibliotheksbauten entworfen, unter anderem das Grimm-Zentrum in Berlin. Bibliotheken sieht er als heute auch als Treffpunkt. Doch große, ruhige Lesesäle sind nach wie vor beliebt, egal mit welchem Medium man arbeitet. Max Dudler meinte dazu im Interview: „… sie arbeiten mit beiden Medien, Buch und dem ganzen Computerzeug. Und ich denke mir, in dieser Auseinandersetzung muss man auch eine Bibliothek sehen.“

Die heutige Sicht auf Bibliotheken beschäftigte auch Anke Buettner im Blog der Münchner Stadtbibliothek. Sie ging der Frage nach „Sind Bibliotheken eher Straßen als Wohnzimmer?“ (via Netbib).

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1. Oktober 2018 at 09:45