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Posts Tagged ‘Urheberrecht

Gelesen in Biblioblogs (22.KW’21)

Die bisher zeitlich begrenzt Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht soll nun entfristet werden, beschloss der Deutsche Bundestag (via Fachstelle ÖB NRW). In einer Pressemitteilung ging der dbv darauf ein und bedauert, die fehlende Regelung zur E-Book-Ausleihe .

Library Mistress ergänzte etliche Publikationen zum Berufsbild Bibliothekarin bzw. Bibliothekar.

Peter Baumgartner erklärte in einem Blogbeitrag, wie man Internetseiten findet, deren URL nur eine Fehlermeldung bringt (via Fortbildung in Bibliotheken). Dabei stellte er die Wayback-Machine genauer vor. Außerdem gab es Tipps zum Zitieren dieser Seiten.

Viele gute Ideen für mehr Interaktion in Online-Veranstaltungen hat Susanne Witt auf wb-web parat (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Blog des SUB Hamburg wurde die neuestes Ausgabe des Buches „Rechtsfragen bei Open Science“ vorgestellt, welches auch frei online verfügbar ist (via Archivalia).

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7. Juni 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’21)

Libraries happen (auch bekannt als Blog Bibliotheksratte) stellte zwei neue Projekte vor. In ersten Projekt geht es um Diversität in Bibliotheken. Dazu gibt es bereits eine Internetseite und einen Twitterkanal. Beim zweiten Projekt handelt es sich um einen Virtuellen Stammtisch für Veranstaltungsarbeit. Über einen ersten Termin und die virtuelle Plattform wird noch abgestimmt.

Verband Deutscher Kunsthistoriker e. V. gab den Leitfaden „Bildrechte in der kunsthistorischen Praxis“ heraus (via Archivalia). Er ist frei online verfügbar und erklärt mit einfachen Worten auch viele allgemeingültige, gesetzliche Regelungen zu Bildrechten.

Aus der Forschungs­bibliothek Krekelborn sah sich die Ausleihzahlen großer Bibliotheken im Vergleich 2019 und den Coronajahr 2020 an. Wie erwartet gab es deutliche Rückgänge. Diese waren aber nicht gleichmäßig verteilt.

“ […] ein apokalyptischer Virus dringt in diese My little Pony Welt der Praktika ein.“ – welch schöne Beschreibung, aber leider Realität. Aubib berichtete, wie ein Praktikum an der Hochschulbibliothek der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (HBR) trotzdem virtuell gut funktionierte.

Dana Jaschke von der Stadtbibliothek Siegen erklärte in einen Beitrag im Blog der Fachstelle ÖB NRW wie ihre Nutzer einen Bibliotheksausweis online beantragen, verlängern und bezahlen können.

Die Städtischen Bibliotheken Dresden haben die App Pass4all zur Kontaktverfolgung eingeführt (via Fachstelle ÖB NRW). Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit, Kontaktformulare auszufüllen.



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17. Mai 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’21)

Einen Einblick in ihre Online-Veranstaltungen gab die Stadtbibliothek Herne im Blog Fachstelle ÖB NRW. Ob Online-Vorlesungen oder Bibliotheksmaskottchen, die die Einrichtung entdecken, oder Live-Veranstaltung via Twitch. Es mehr Möglichkeiten als viele denken.

Auch wenn die Ausleihen der physischen Medien 2020 zurückgingen, die Onleihe boomte (+ 41 Prozent) in der Stadtbücherei Haltern. Ansonsten nutzte die Bibliothek die Zeit, um Pläne für die Zukunft zu schmieden, siehe Ruhr Nachrichten (via Fachstelle ÖB NRW).

Der Verleih von Tablets klingt nach einer tollen Sache. Aber die Geräte müssen auch regelmäßig gewartet, von Daten bereinigt, synchronisiert sowie die Apps aktualisiert werden. Dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Die Stadtbibliothek Erlangen berichtete in ihrem Blog von ihren Erfahrungen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft verfasste eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Anpassung des Urheberrechts (via Urheberrecht, Datenschutz und Schule in der Krise). Neben einigen positiven Aspekten wird der Entwurf als „hyperkomplex und praxisuntauglich“ kritisiert.

Aubib setzte sich ausführlich mit dem Thema Fake News auseinander.

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1. März 2021 at 10:06

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’20)

Die Öffentlichen Bibliotheken in Österreich müssen wegen den steigenden Infektionszahlen ab dem 17. November schließen, siehe VÖBBlog. Eine Ausnahme bilden die Universitätsbibliotheken.

Die Verleihung des „Deutschen Lesepreises 2020“ war in diesem Jahr digital (via Fachstelle ÖB NRW). Die Gewinner sind in einem Beitrag der Internetseite Buchreport aufgelistet.

Auch das BibCamp 2020 fand als Online-Unkonferenz statt. Die Teilnehmer ließen sich in ihrer Kreativität nicht davon einschränken, siehe BibCamp-Blog.

Biboer verlinkte auf die OERcamp-Webtalks. Insgesamt 50 Online-Seminare sind bis Januar 2021 rund um das Thema Open Educational Resources geplant. Man kann sich die Aufzeichnung auch im Nachhinein anhören.

Die Technik spinnt?! Das funktioniert nicht zeigt, was man machen kann, wenn es bei der Videokonferenz technische Probleme gibt (via Netbib).

Karsten Schuldt hat viele Ideen in seinem Blog gesammelt, was man nach der Corona-Zeit aus dem breiten Spektrum von Nutzungsverhalten bis Arbeitsbedigungen der Beschäftigten unbedingt mal wissenschaftlich untersuchen sollte.

Der Deutsche Bibliotheksverband verfasste eine Stellungnahme zur „Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in Deutschland“, via Fachstelle ÖB NRW. Gefordert wird u.a. die Aufhebung der Befristung für die Paragraphen 60a ff, eine Regelung für das E-Lending, die klare Nutzungsmöglichkeiten bei Text und Data Mining, Fernleihe für Artikel aus Zeitungen und Kioskzeitschriften.

Im Podcast bei frau fahrenkrog stellte Sabine Wolf das Buch „Smart Libraries“ vor. Am Anfang gab es einen kleinen Rückblick zum Projekt Augmented Reality.

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16. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW stellte in Text und Fotos die neugestaltete Zentralbibliothek Paderborn vor. Dazu gehören neben einem Lerncafé auch ein Whiteboard-Raum und technische Features wie ein Flugsimulator und andere Gaming-Angebote. Auch die Stadtbibliothek Solingen probierte ein neues Lernraum-Konzept, siehe ebenfalls Fachstelle ÖB NRW. Auch wissenschaftliche Bibliotheken denken über Veränderungen ihrer Lern- und Raumkonzepte nach. Karsten Schuldt sah sich 79 Studien von 2009 bis 2019 genauer an, um herauszufinden, ob und wie sich die Bedürfnisse der Studierenden im Hinblick auf die Bibliotheksnutzung geändert haben. Seine Ergebnisse fasste er in einem Artikel der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ zusammen.

Die Anzahl der Menschen, die neben Printmedien auch E-Books und und Audiobücher nutzen ist auf 40 Prozent gestiegen. Das ermittelte eine Studie mit fast 6100 Leuten in verschiedenen Ländern, siehe buchreport (via Fachstelle ÖB NRW). #BuchistBuch meint auch der Deutsche Bibliotheksverband und startete eine Kampagne für die Gleichstellung gedruckter und elektronischer Formen in rechtlicher Hinsicht. Für Einrichtungen, die das unterstützen möchten, stehen Grafiken in verschiedenen Varianten zum Download bereit, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Um die Darstellung des Bestandes an elektronischen Fachzeitschriften ansprechender zu gestalten, wurde das Tool VIDIJO (= virtual display of journals) im Rahmen eines BMBF-Projektes entwickelt. Ein Überblick der Funktionen findet man im Blog der NTNM Campus Bibliothek (via Fortbildung in Bibiotheken). Die Webapplikation ist Open Source und kann von Bibliotheken nachgenutzt werden.

„Die Transformation der Informationsmärkte in Richtung Nutzungsfreiheit“ lautet der Titel des neuen Open-Access-Buches von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Der Autor meinte, dass das derzeitige Urheberrecht, den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung in Wissenschaft und Bildung eher behindert und zeigt Alternativen auf. Einen Beitrag zu „Urheberrecht und Forschungsdaten“ verfasste Linda Kuschel, veröffentlicht in „Ordnung der Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Ein Beitrag bei Scienceblogs listet frei nutzbare Repositorien auf. Hier können Wissenschaftler ihre Publikationen veröffentlichen, damit sie weltweit zur Verfügung stehen (via Netbib).

 

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19. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’20)

Im aktuellen Podcast unterhielt sich Frau Fahrenkrog mit dem Medienpädagogen Dennis Kranz. Er macht ebenfalls Podcasts (Eduthek) und so war die Erstellung solcher Angebote auch das Thema dieser Ausgabe. Indem man selbst Medien erstellt, wird man medienkompetent, meinte Frau Fahrenkrog. Und Herr Kranz ermunternte schon mal vorab alle, die es auch probieren wollen, nicht an sich zu zweifeln, denn: „Die erste Folge wird schlecht.“. Doch wer nicht nur andere beneiden möchte, dass sie tolle Sachen machen, muss einfach den ersten Schritt tun. Die Fähigkeiten, die man dabei erlernt, kann man vielseitig einsetzen. Den Zweck eines Podcast sahen die Gesprächspartner jedoch nicht in der Steigerung von Nutzerzahlen oder Ausleihen. Mediale Aufmerksamkeit trägt zu einer besseren Wahrnehmung der Bibliotheksarbeit in der Bevölkerung bei und hilft, Kooperationspartner zu gewinnen.

Auch der Stadtbibliothek Bünde widmete sich digitalen Angeboten und konnte damit Schulen als Kooperationspartner gewinnen, siehe Fachstelle ÖB NRW. An erster Stelle stand der Ausbau des WLAN im Gebäude, um dann die Möglichkeiten der Technik auch nutzen zu können.

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ veröffentlichte eine Stellungnahme zum Entwurf der Änderungen des Urheberrechts (via Inetbib).

Bei Bibliothekarisch.de ist ein Video eingebettet, welches 108 Medientypen vorstellt (in Engl.). Dabei lernt man auch Datenträger, die inzwischen in Vergessenheit geraten sind.

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10. August 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’20)

Die Zeitschrift Digital Publishing Report veröffentlichte das Sonderheft Bibliotheken mit vielen unterschiedlichen Themen, wie Podcasts, Gaming, Instagram, Digitalstrategie uvm.

Jöran Muuß-Merholz meinte in seinem Video bei Jöran & Konsorten, dass es eher zu viele Materialien und Werkzeuge zum Lernen gibt. Da besteht die Herausforderung darin, eine gute Auswahl zu treffen und diese in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen (via Fortbildung in Bibliotheken). In dem Blog stolperte ich noch über die Edu-FuckUp-Night. In dieser Videoaufzeichnung werden gescheiterte digitale Projekte vorgestellt. Keine Sorge, das kann auch lustig sein. 😉

Jane Hart stellte im Magazine Modern Workplace Learning die „4 D’s of Learning“ vor: didactics, discovery, doing, discourse. Dazu passend werden Programme und Online-Tools in einer Grafik angeordnet (via Fortbildung in Bibliotheken.

IRights.info aktualisierte den Beitrag „Urheberrecht für Lernende: Häufige Fragen und Antworten“ (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Internetseite Gutes Aufwachsen mit Medien stellte die Online-Konferenz „#WirbleibenzuHause – Mit Medien lernen, spielen & kreativ sein“ als Aufzeichnung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW). Es geht hier um digitale Anwendungen, die für kleinere Kinder genutzt werden können.

Auch die Bücherbusse in Schleswig-Holsteinhaben haben sich nun auf die veränderten Bedingungen eingestellt, die aktuell zum Schutz vor Covid-19 angesagt sind, siehe Fahrbibliothek.de.

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25. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’20)

Ihre Bibliothek öffnet wieder?! Der Bibliotheksverband stellte Plakate und Social-Media-Bilder zum Download zur Verfügung, die Nutzer darauf aufmerksam machen (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken interessierte sich für Videokonferenzsysteme. Verlinkt wurde u.a. eine Übersicht, die einen guten Vergleich der verschiedenen Anbieter ermöglicht.

Ein Plakat mit Links zum Thema Forschungsdatenmanagement des Thüringer Kompetenznetzwerkes Forschungsdatenmanagement findet man bei Zenodo (via Netbib). Die praktischen Tipps und der Lesestoff sind speziell dafür gedacht, im Homeoffice seine Kenntnisse zu erweitern. Die Universitätsbibliothek Hildesheim bietet mehrere digitale Coffee lectures zum Thema Forschungsdatenmanagement an (via vdb-Blog).

Und es gibt Open-Access-Literatur zu weiteren Bibliotheksthemen. Das E-Book „Nutzerbezogene Marktforschung für Bibliotheken: eine Praxiseinführung“ von Doreen Siegfried und Sebastian Nix ist im Social Science Open Access Repository verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Die Zeitschrift „RuZ – Recht und Zugang“ enthält auch Beiträge, die für Bibliotheken relevant sind (via Archivalia). Bei deGruyter ist das E-Book „Lernwelt Hochschule“ erschienen (via Archivalia).

Von ihren Erfahrungen bei der Verlagssuche berichteten Mitarbeiter der UB Graz bei wisspub.net. Geplant war es, ein Open-Access-Buch zu veröffentlichen. Dazu wurden sechs deutsche Verlage angefragt. Der Titel des Buches lautet übrigens „Publikationsberatung an Universitäten“. Es erscheint demnächst.

Das Netzwerk Vorlesen zeigt auf seiner Internetseite die Video-Reihe „Vorlesen für ältere Menschen mit Beeinträchtigung“ (via Fachstelle ÖB NRW).

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4. Mai 2020 at 09:34

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’20)

Das Corona-Virus schränkt natürlich auch die Bibliotheksarbeit drastisch ein. Ein bisschen unheimlich sind solche Geisterbibliotheken ohne Benutzer schon, stellte Bibliophase fest, versucht aber auch positive Aspekte zu finden. Da viele Bibliotheksmitarbeiter zu Hause sind, gibt es nun wöchentlich einen #BibChatDe (immer dienstags, 15-16 Uhr), denn #BibliothekenSindDa, siehe Blog. Bibliophase recherchierte in historischen Zeitungen nach Grippemitteln. Netbib sammelt kostenfreie Kulturangebote. Auch Archivalia hat einige Links dazu im Angebot (u.a. Project Muse). Infoclio empfiehlt Schweizer Geschichtspodcasts (via Archivalia).

Um Texte von Autoren zugänglich zu machen, die in manchen Ländern nicht erlaubt sind, bauten clevere Entwickler diese in das Spiel Minecraft ein und schufen so die Uncensored Library, siehe Aubib.

Wenn man online veröffentlicht, muss man in rechtlicher Hinsicht viel bedenken. Fragen und Antworten gibt dazu der PR-Doktor (via Fachstelle ÖB NRW).

Ja, man kann es Leser schon richtig schwer machen, die Daten Literaturverzeichnisse und Bibliographien zu überblicken und zu nutzen. Ganz konkrete Tipps hat Archivalia.

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23. März 2020 at 09:30

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Gelesen in Biblioblogs (6.KW’20)

Auf der Seite „Bibliotheken und ihr Beitrag zur Agenda 2030 der UN“ stehen nun verschiedene Materialien zum Download bereit, beispielsweise Lesezeichen, der Flyer, ein Werkzeugkasten, aber auch Planungsraster und Stellenbeschreibungen (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Stadtteilbibliothek am Hubland-Tower in Würzburg ist seit 6 Monaten eine Open Library. Der Büchereiausweis ist auch ein Schlüssel mit dem die Nutzer zu den Zeiten in die Bibliothek kommen, an denen kein Mitarbeiter anwesend ist. Die Mainpost fasste die Erfahrungen zusammen (via Fachstelle ÖB NRW).

Die internationalen Bibliotheksverbände haben einen englischsprachigen Leitfaden für Bibliotheken zur europäischen Urheberrechtsrichtlinie herausgegeben (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Zukunft kleiner Stadtteilbibliotheken und Bibliotheken auf dem Land war das Thema des 35. BibChatde.  Im Blog gibt es einen Rückblick.

Woher kommt die Redewendung „ein Buch aufschlagen“? Aubib erläuterte diese vergessene Methode aus früheren Zeiten (inklusive Video).

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10. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48. KW’19)

Die Adventszeit ist eingläutet. Bibliothekarisch.de stellt wieder eine lange Liste „Mehr oder minder bibliothekarische Adventskalender“ zur Verfügung.

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib in der letzten Woche Funktionen des Audience Response Systems Tweedback vor. Man kann das Programm beispielsweise nicht nur Quizfragen nutzen, sondern auch als „Panik-Tool“ („zu leise“, „zu schnell“ usw.).

Fortbildung in Bibliotheken machte darauf aufmerksam, dass LOTSE, das Infoportal zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten weiterhin angeboten und gepflegt wird. Damit kann es auch gern genutzt werden.

VÖBBlog verlinkte auf den Beitrag „Die Schattenseite der Digitalisierung“ von science.orf.at. Im Zuge der Digitalisierung vereinfacht sich auch der Zugang zu historischer Literatur, die NS-Propanda enthält.

5 Jahre Zweitveröffentlichungsrechtirights.info zog Bilanz (via Med-Info). Diese fiel jedoch wenig positiv aus. Einfach sind die gesetzlichen Vorgaben schließlich nicht gestaltet. Das Recht gilt nicht für alle Publikationen und ist von der ursprünglichen Finanzierung der  Forschung abhängig. Außerdem muss man die akzeptierte Manuskriptversion noch parat haben. Diese Hürden führen dazu, dass die Wissenschaftler die Zweitveröffentlichung lieber bleiben lassen.

Bibliotheken sind eine beliebte Kulisse für Film- und Fotoaufnahmen. Das führt schon mal zu kuriosen Fragen der Beteiligten, berichtete Bibliophase. Elektronische Medien interessieren nicht, man möchte Gedrucktes und am liebsten noch eine Bibliotheksleiter. Also ich meine, die Idee einer abgrenzten und gut ausgeleuchteten Fotoecke mit Attrappenbestand, um dort gelungene Foto- und Filmaufnahmen mit Experten oder Selfies zu machen, sollte man tatsächlich aufgreifen. 😉

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2. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’19)

Blauwal

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober wurde der Preis „Bibliothek des Jahres“ verliehen und zwar an die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, siehe Aubib. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde hingegen das Gütesiegel „Buchkindergarten 2019“ an über 200 Einrichtungen verliehen, siehe Jugendbibliothek21.

Aubib besuchte die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Der Bestand der Nationalbibliotheken wird auf ein Gewicht von 11.800 Tonnen geschätzt (= 84 Blauwalen). Die Nutzerzahlen sind jedoch in den letzten Jahren merklich zurückgegangen.

Da es für jeden technisch einfach geworden ist, etwas zu veröffentlichen, sollte Urheberrecht unbedingt in der Bildung vermittelt werden. Die Plattform Wer hat Urheberrecht stellt Materialien dafür bereit (via Fachstelle ÖB NRW).

Jasmin Schmitz fasste in Password den aktuellen Stand von Open Access zusammen und sah so einige „kritische Punkte“ (via Netbib & MedInfo).

Google Books feierte seinen 15. Geburtstag mit einem Video (siehe Archivalia). Und die Staatsbibliothek zu Berlin änderte passend zur Open-Access-Woche ihre Nutzungsbedingungen für ihre gemeinfreie, digitalisierte Literatur. Diese ist nun offiziell Public Domain. Archivalia hatte übrigens dagegen gewettet, aber gern verloren.

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober veröffentlichte ze.tt die Ergebnisse der Umfrage, was Leute in Bibliotheken noch so machen außer lesen (via VÖBBlog). Nun manches wollten Bibliothekare vielleicht gar nicht so genau wissen. 😉

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28. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’19)

Michael Knoche las „Die Sammlung ist tot, es lebe die Sammlung!“ von Thomas Stäcker und beschäftigte sich mit einer Zukunft der Bibliothek, die mehr auf Teilen als Besitzen ausgelegt ist, und wo die Aufbereitung der Daten an Bedeutung gewinnt (via Archivalia). Trotzdem sollten Bibliothekare die Gegenwart nicht vergessen. Denn es gibt noch viel Literatur, die eben nur gedruckt erschien oder erscheint und aus urheberrechtlichen Gründen noch lange Zeit nicht digitalisiert werden darf.

Bürgerbeteiligung und Ausleihe von verschiedensten Dingen sind Themen des Heftes 1/2019 der Büchereiperspektiven (via Fachstelle ÖB NRW).

Forschern ist es nun möglich, ihre ORCID mit der Deutschen Nationalbibliografie und der Gemeinsamen Normdatei zu verknüpfen und damit die Metadaten ihre Publikationen zu übernehmen. Die Vorgehensweise erklärte Paul Vierkant bei ORCID DE (via Archivalia).

Im Blog der Staatsbibliothek zu Berlin erklärte Armin Talke, welche Auswirkungen die von der EU verabschiedete Urheberrechtsrichtlinie für Bibliotheken und die Wissenschaft hat (via Archivalia).

Wissenschaftler teilen ihre Publikationen gern bei ResearchGate. Das ist häufig seitens der Verlage, bei denen die Artikel bereits erschienen sind natürlich nicht erlaubt. Buchreport berichtete nun über ein Pilotprojekt von Springer Nature mit ResearchGate, um legale Varianten zu testen (via MedInfo).

Bibliothekographie? Nie gehört? Das Wort stand von 1880 – 1926 tatsächlich im Duden, wie @dudensammler twitterte – gefunden von Archivalia.

Ja, die warmen Sommernächte. Fortbildung in Bibliotheken schaute bei Bloomberg, welche anderen Berufsgruppen gern von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren geheiratet werden. 😉

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22. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’19)

Im 28. #BibChatDe ging es um „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“. Die Zusammenfassung kann man wie immer im BibChatDE-Blog und die zahlreiche Tweets bei Wakelet nachlesen.

Die Ausgabe 2/2019 der o-bib ist erschienen (via VDB Blog). Neben Tagungsberichten widmen sich Artikeln der Frage, wie man Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, der Beratung zu Predatory Publishing sowie der Entwicklung von E-Learning-Angeboten durch Studierende der TH Köln ohne viel Geld und Zeitaufwand. Passend dazu verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf die Broschüre „Bildung neu gestalten mit Games“.

Zum Jubiläum Lernort Bibliothek äußern die Coaches ihre Eindrücke. In dieser Folge ist es die freiberufliche Trainerin und Beraterin Julia Bergmann. Luise Wabnitz untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die „Influencer-Kommunikation deutscher Bibliotheken“ (via Fachstelle ÖB NRW).

Bei Hamburg University Press ist das Buch „Rechtsfragen bei Open Science“ von Till Kreutzer & Henning Lahmann frei online verfügbar (via VÖBBlog).

Jan-Martin Wiarda berichtete über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen. Eine baldige Einigung mit Springer scheint demnach nicht in Sicht zu sein (via Archivalia).

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15. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’19)

Über verschiedene Methoden zur Nutzerbefragung mit dem User Experience Baukasten des ZBW drehte sich ein Hands-on-Lab auf dem Bibliothekskongress. Dörte Böhner veröffentlichte ihre Mitschrift auf Bibliothekarisch.de. Außerdem gibt es im gleichen Blog noch eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion zur Debattenkultur.

Die Oberhessische Zeitung berichtete über den Hessischen Schulbibliothekstag in Alsfeld. Er wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Schulbibliotheken veranstaltet (via Fortbildung in Bibliotheken). Besonders beliebt waren die Book Slam-Workshops.

Libreas Blog ging auf zwei Studien aus den USA zu Makerspaces ein und erläuterte, was Bibliotheken mit Makerspaces daraus lernen könnten. Die Technik allein reicht hier nicht. Man muss Arbeit investieren, wenn dort tatsächlich eine Community entstehen und Geräte nicht nur als Mittel zur Umsetzung persönlicher Projekte dienen sollen.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf die Datenbank Mathetik – E-Learning Honigtopf. Hier kann man verschiedene Online-Tools finden. Ich habe allerdings eine Möglichkeit zum Browsen vermisst.

Das Bibliotheksportal stellte die internationale Norm ISO 21248 für Nationalbibliotheken vor (via VÖBBlog). Es werden 34 Indikatoren zu den Tätigkeiten erläutert sowie Fragebögen für eine Ermittlung der Wirkung für verschiedenen Nutzergruppen angeboten.

Fachstelle ÖB NRW meldete, dass die Internetseite der Rechtskommission des Deutschen Bibliotheksverbandes mit den Gesamtverträgen aktualisiert wurde. Das gilt beispielsweise für Terminals in Bildungseinrichtungen (§60e Abs. 4 UrhG), die Fernleihe (§60e Abs. 5 UrhG) sowie eine Tarifliste für den Direktversand.

Die Universitätsbibliothek Graz veröffentlichte ein Video, in das Phänomen „Fake Journals“ erklärt wird, siehe VÖBBlog.

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8. April 2019 at 07:45

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