Lesewolke

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Posts Tagged ‘Urheberrecht

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf einen Artikel des Tagesspiegels, der sich mit dem Plagiate befasst. Darin wird auch kritisiert, dass es keine Regelung gibt, wie Bibliotheken vom Entzug des Titels erfahren und damit bei vorhanden Exemplaren umgehen sollten. Das Schreiblabor bietet nun 3 hilfreiche Tools für Autoren an, die Füll- und Bindewörter finden sowie die Lesbarkeit prüfen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Armin Talke erweiterte sein Open-Access-Buch „Bibliotheksschranken“ um das Kapitel Nr. 4 „§60e UrhG, die neue zentrale Norm für die Bibliotheksbefugnisse“ (via Inetbib).

CiberaBlog schrieb über die Ergebnisse einer „Umfrage zu Open Access bei kleinen Verlagen„. Da der kostenfreie Zugang für Leser immer häufiger eine Bedingung bei der Vergabe von Fördergeldern ist, werden auch sie häufiger mit der Frage nach OA-Veröffentlichung konfrontiert.

In der letzten Woche fand die DACHS-Tagung 2019 „Bibliothek – Qualifikation – Perspektiven“ in München statt. Vier Präsentationen sind bei aubib online. Außerdem stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nachwuchsforums 10 Forderungen und Wünsche an ihre Arbeitgeber zusammen, siehe ebenfalls aubib.

Der dbv veröffentlichte das Videotutorial „Gaming in der Bibliothek„, siehe Bibliothekarisch.de. Im Library Lab befindet sich eine Liste englischsprachiger Podcasts, die sich mit bibliotheksrelevanten Themen befassen (via Netbib).

Insbesondere in Hochschulbibliotheken werden gern die Arbeitsplätze zum Lernen und Schreiben genutzt. Da kann es auch mal knapp werden. Michael Knoche stellte sich daher die Frage, ob Bestände zugunsten von Arbeitsplätzen weichen sollten. Auch wenn Bibliotheken sich durchaus damit befassen könnten, ihre elektronischen Bestände sichtbarer zu machen, sind auch die gedruckten von Bedeutung. Die Empfehlung des Autors lautet daher: „Über alle Themen aus der schönen neuen Informationswelt sollten die Basisanforderungen nicht vergessen werden, die eine Bibliothek erfüllen muss, damit mit ihr und nicht nur in ihr gearbeitet werden kann.

Gewohnt ausführlich widmete sich Karsten Schuld im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage „Wird die Welt (um Bibliotheken) komplexer?„. Denn die daraus gezogenen Schlussfolgerungen klingen zwar oft fortschrittlich und nach Partizipation bergen aber durchaus Risiken und verbessern Bibliotheken nicht unbedingt.

In der Liste „Leicht verspätete Bücherrückgaben …“ gibt es nun einen neuen Fall. Hier fand sich das Buch nach 73 Jahren wieder an und wurde zurückgebracht, siehe VÖBBlog.

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18. Februar 2019 at 14:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’18)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf den ausführlichen, praxisorientierten LeitfadenLesen fördern – Welten öffnen”. Er richtet sich für allem an Lesepatinnen und Lesepaten, könnte allerdings auch für Veranstaltungen in Kinderbibliotheken von Interesse sein.

Software zum Erstellen eigener Videos für Lehrzwecke, die schnell und einfach anwendbar ist, stellte FlippedMathe zusammen (via Fortbildung in Bbiliotheken). Wie die einzelnen Anwendungen funktionieren, wird meist gleich als Video erklärt.

Michael Knoche empfiehlt den Film „Ex Libris – Die Public Library von New York“ (197 Minuten) – eine Dokumentation ohne Interviews und Off-Sprecher, bei dem jedoch zahlreiche Benutzer und Bibliothekare zu Wort kommen.

Wer in einem Fachgremium der IFLA mitarbeiten möchte, kann sich gern bewerben, weitere Infos dazu im Beitrag der Fachstelle ÖB NRW.

In einem offenen Brief wandte sich die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) an die Verhandlungspartner des TV-L. Darin wird die schlechtere Eingruppierung von Tätigkeiten in weiblich dominierten Berufen kritisiert (via vdb Blog).

Archivalia verwies auf einen Artikel in der Berliner Morgenpost, der sich mit dem Urteil des Landesgerichts Berlin befasst. Demnach dürfen studentische Hilfkräfte nicht in nichtwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen auch Bibliotheken.

Netbib machte auf einen Beitrag von Netzpolitik.org zum aktuellen Rechtsstreit zu gemeinfreien Werken aufmerksam. Die Eigentümer (hier: das Reiss-Engelhorn-Museum) möchten die freie Nutzung von Kopien dieser Werke komplett verhindern, indem zum einen das Fotografien im Gebäude verboten wird und man sich zum anderen bei vorhandenen Kopien auf das Leistungsschutzrecht beruft. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen, die auch aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es eigentlich inakzeptabel, dass man zu solchen Restriktionen greift. Zudem ist es nicht mal sinnvoll. Gerade Fotografien wecken oft das Interesse an Themen und Orten.

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12. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (39. KW’18)

Auch 2018 wurden in einer Umfrage wieder die Top Tools for Learning ermittelt (via Fortbildung in Bibliotheken).  Youtube verteidigte Platz 1 gefolgt von Power Point und Google Search. Unter den Top 10 gab es zwei Neueinsteiger: Slack und Zoom, von denen ich noch nie gehört hatte. Immerhin auf Platz 8: WordPress. Stimmt, ich habe auch in dieser Woche wieder viel gelernt. 🙂 Musermeku listete zahlreiche Anleitungen auf, wie man GIFs erstellt, auch animierte (via Archivalia).

Fabian Franke stellte die Ergebnisse einer Umfrage in der Urheberrechtssitzung beim Deutschen Bibliothekartag 2018 zu Kenntnissen im Urheberrecht und deren Vermittlung in Bibliothekskursen vor, siehe BII Stories.

Fortbildung in Bibliotheken schmökerte im Zeitungsportal digipress. Auch Archivalia sah sich Portale für digitale Sammlungen von Zeitungen an und listete die wichtigsten auf.

Bei SciRev können Forschende ihre Erfahrungen mit Review-Verfahren von Fachzeitschriften teilen, siehe Blog der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (via MedInfo). In einer Übersicht erfährt man, wie viel Zeit man für eine Mitteilung vom Gutachter einplanen muss. Janine Huisman and Jeroen Smits hatten die Plattform ins Leben gerufen, nachdem sie selbst von der langen Wartezeit ohne Nachricht oder Absage genervt waren.

In Mittel- und Südamerika erschienene Open-Access-Fachzeitschriften werden meist von Universitäten und Forschungszentren verlegt. Publikationsgebühren sind für OA-Zeitschriften in dieser Region eher die Ausnahme, siehe Cibera Blog.

Deutschlandfunk führte ein Interview mit dem Schweizer Architekten Max Dudler (via Fachstelle ÖB NRW). Er hat bereits mehrere Bibliotheksbauten entworfen, unter anderem das Grimm-Zentrum in Berlin. Bibliotheken sieht er als heute auch als Treffpunkt. Doch große, ruhige Lesesäle sind nach wie vor beliebt, egal mit welchem Medium man arbeitet. Max Dudler meinte dazu im Interview: „… sie arbeiten mit beiden Medien, Buch und dem ganzen Computerzeug. Und ich denke mir, in dieser Auseinandersetzung muss man auch eine Bibliothek sehen.“

Die heutige Sicht auf Bibliotheken beschäftigte auch Anke Buettner im Blog der Münchner Stadtbibliothek. Sie ging der Frage nach „Sind Bibliotheken eher Straßen als Wohnzimmer?“ (via Netbib).

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1. Oktober 2018 at 09:45

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’18)

Analog vs. digital – Jöran Muuß-Merholz erklärt die Begegnung mit neuen Medienwelten am Beispiel von Pinguinen, siehe Fortbildung in Bibliotheken. An der dauerhaften Zugänglichkeit und Haltbarkeit digitaler Daten gibt es nach wie vor Zweifel. Martin Kunze brennt das Wissen daher auf Keramikplatten, die in einem österreichischen Salzbergwerk eingelagert werden, siehe w wie Wissen (via Archivalia).

Keine guten Nachrichten gibt es zum Internetrecht. Die Abgeordneten entschieden sich leider für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht, siehe Netbib. Oliver Hinte meinte in seinem Blog, dass sich Bibliothekare heute und zukünftig sehr gut mit dem Urheberrecht auskennen müssen, um die Entscheidungsspielräume zu nutzen. Die Verantwortung für Nutzerdaten bei Facebook sorgte für rechtliche Probleme bei Seitenbetreibern. Facebook hat nun ein „Page Controller Addendum“ veröffentlicht, welches Verantwortlichenkeiten in Datenschutzfragen klären soll, siehe Kulturmanagement Blog und Dr. Schwenke (via Archivalia).

Die Fachstelle ÖB NRW listete die 5 Haupttrends aus dem Report der IFLA auf und verlinkte auf die deutsche Zusammenfassung.

Bibliothekarisch.de bettete ein Video von BR alpha ein, welches den Beruf „Fachangestellte für Medien und Informationsdienste in der Bibliothek“ vorstellt.

In Zeiten von Mail und WhatsApp werden deutlich weniger Ansichtskarten verschickt, die übrigens 1865 in Deutschland erfunden wurden, wie ein Beitrag des ORF verrät (via VÖBBlog). Die Botschaften aus der Vergangenheit sind heute Sammlerstücke. Das haben sie digitalen Grüßen voraus.

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17. September 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’18)

In der letzten Woche gab es mehrere Beiträge zu Open Educational Resources (OER). Beim OER-Festival 2017 wurden 31 Kurzvorträge gehalten und aufgezeichnet, siehe OER Info (via Fortbildung in Bibliotheken). Ein Video, welches erklärt, wie man OER findet, im Unterricht einbindet bzw. es für eigene Zwecke anpasst, entdeckte Bibliothekarisch.de. Einen grafischen OER-Wegweiser findet man ebenfalls in diesem Blog. Dr. Maximilian Heimstädt erläuterte in einem Interview mit ZBW Talk die Vorgehensweise bei der Erstellung eines OER-Lehrbuches.

Ein Beitrag von Gerrit Grenzebach in Perspektive Bibliothek 1/2018 erklärt die „Auswirkungen des Urheberrechts- Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG) auf Fernleihe und Dokumentlieferdienste“ (via Archivalia).

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurden in der letzten Woche in drei Beiträgen verschiedene Beispiele für Makerspaces öffentlicher Bibliotheken vorgestellt: das LibraryLab der Zentralbibliothek Düsseldorf, das Lern- und Kreativlabor der Stadtbibliothek Brilon und das mobile Makerspace der Stadtbibliothek Greven.

Die Ausgabe 2/2018 der Büchereiperspektiven ist erschienen. Zahlreiche Beiträge widmen sich dem Internationalen Bibliothekskongress 2018 des BVÖ. Er stand unter dem Motto „VERMITTELNDE (W)ORTE. Bibliotheken und Demokratie“stand.

Deutschlandfunk Kultur stellte einen Bücherbus im Bundesland Brandenburg vor (via VÖBBlog). Den Service gibt es sein über 25 Jahren. Mit Wäschekörben kommen die Nutzer heute zwar nicht mehr. Trotzdem gibt es sehr viele Neuanmeldungen.

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9. Juli 2018 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’18)

MedInfo informiert über die Petition gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform, da die Informations- und Meinungsfreiheit durch die neuen Regelungen bedroht wären. Es gibt schon über … Unterschriften (Stand: …).

Das Zitieren von Open-Access-Veröffentlichungen ist das Thema eines Beitrags im Cibera-Blog. Archivalia erinnert in dem Zusammenhang an ältere Beiträge zur Zitation von Online-Publikationen sowie Permalinks.

Als die Open-Access-Bewegung begann, träumten die Macher, dass Publikationen einfach in Repositorien veröffentlicht und weltweit frei gelesen werden können. Inzwischen etabliert sich Open Access. Aber statt Subskriptionsgebühren, die die Bibliotheken zahlen, werden nun zum Teil recht hohe Artikelgebühren erhoben, damit ein wissenschaftler Beitrag auf Verlagsseiten erscheinen kann. Und so lautet der Titel des Beitrag von Ulrich Herb in Telepolis „Open Access: Erfolg mit Schattenseiten“ (via VÖBBlog).

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv veröffentlichte einen Vertragsgenerator für die Klärung der Rechte bei Digitalisierungsprojekten (via Archivalia).

Eine Infografik zeigt die Geschichte der Open Educational Ressources, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem Beitrag listet die Fachstelle ÖB NRW Argumente für den Nutzen der Bibliothek auf, die in einer Fortbildung zusammen getragen wurden und meint, Bibliotheken müssten nicht nur mehr öffentlich kommunizieren, was sie tun sondern auch warum.

Ein Beitrag in BII Stories erläutert, wie Bücher in den USA auf der Banned-Books-Liste landen und damit nicht mehr in Bibliotheken angeboten werden dürfen. Prominente Beispiele sind: Harry Potter (Satanismus), Farenheit 451 (Gotteslästerung), 1984 (nicht altersgemäß), Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain (anstößige Sprache). Doch die Kolleginnen und Kollegen in Bibliotheken wehren sich auch gegen Zensur. Es gibt Werbung gegen diese Maßnahmen und eine Banned Books Week, in der aus solchen Büchern vorgelesen wird.

Wie stellt man Smartphones kindersicher ein? Das Internet-ABC gibt Tipps (via Fachstelle ÖB NRW).

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2. Juli 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’18)

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Die Hochschule der Medien Stuttgart führt mit den Studierenden des Bibliotheks- und Informationsmanagements Veranstaltungsprojekte durch, um pädagogische und didaktische Kompetenzen zu fördern. Vier Konzepte werden in einem Beitrag auf der Internetseite der HdM vorgestellt (via Fortbildung in Bibliotheken).

WAZ berichtete von den Langen Lernnächten für Abiturienten. Die Stadtbibiothek Hagen hat sich dafür einiges einfallen lassen (via Fachstelle ÖB NRW).

Michael Bierut erklärt in einem Vortrag, wie eine inspirierende Schulbibliothek gestaltet sein sollte, siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Haferklees Ausblicke stolperte bei der Recherche nach einem Buch über die Unterschiede bei der RDA-Katalogisierung in den verschiedenen Bibliotheksverbünden, obwohl es sich um gleiche Auflage handelte, und listete diese genau auf. Da wüsste man doch gern, wer es nun regelgerecht gelöst hat.

Der Projektbeirat des Bundesinstitutes für Berufsbildung gab Empfehlungen für die berufliche Bildung im Öffentlichen Dienst heraus (via Fortbildung in Bibliotheken). Ziel ist es, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und durch einen Wandel der Berufsbilder sich der Entwicklung – vor allem der Digitalisierung – anzupassen.

Elke Brehm (TIB), Karin Knaf (BSB) und Armin Talke (Staatbibliothek zu Berlin) verfassten einen Handreichung mit Erläuterungen zur Datenschutz-Grundverordnung, die speziell für Bibliotheken wichtig sind (via Inetbib).

Der Libreas-Verein unterzeichnete den „Jussieu Call for Open Science and Bibliodiversity. Hier geht es vor allem darum, einer Open-Access-Entwicklung entgegen zu steuern, die vor allem auf Veröffentlichungsgebühren basiert, die an Verlage fließen. Die eingesparten Subskriptionsgebühren sollten laut dem Call „vorranglich in Investionen umwandeln, die es der Wissenschaft ermöglichen, wieder die verlegerische Kontrolle über das Publikationssystem zu übernehmen„. Prof. Dr. Vera Meyer erklärte im Blog Open Access an der TU Berlin, was Wissenschaftler selbst tun können, um Open Access zu fördern (via Archivalia).

Die vorläufige Deutsche Bibliotheksstatistik 2017 ist nun online verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW).

Archivalia listete Links auf, die zeigen, was nach dem aktuellen Urheberrecht in der Fernleihe möglich ist und was nicht. Und Armin Talke schrieb „Bibliotheksschranken: Die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken in Bibliothek, Lehre und Forschung“, siehe Repository des FID Recht (via Inetbib).

Das Buch „The Bad-Ass Librarians of Timbuktu“ (2016) von Joshua Hammer wird in einer Rezension im Libreas Blog behandelt. Die Manuskripte, die im 15./16. Jahrhundert in Timbuktu entstanden, waren in Laufe der Geschichte von der Zerstörung bedroht. Die Aufbewahrung in Familien und der Einsatz von Abdel Kader Haidara, der ab 1984 versuchte, die verstreuten Schriften einzusammeln, retteten viele wertvolle Manuskripte, die ab 2012 erneut vor Tuareg-Rebellen und islamistischen Milizen beschützt werden mussten. Kritisiert wird, dass trotz des Buchtitels die politischen Hintergründe einen zu großen Teil einnehmen und „zu wenig über die Manuskripte und die Arbeit der Librarians.“ berichtet wird.

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9. April 2018 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’18)

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Oliver Hinte machte im Blog Urheberrecht in Bibliotheken auf die Publikation „Mit gutem Recht erinnern“ aufmerksam (frei online verfügbar). In dem Sammelwerk sind zahlreiche Beiträge zum Einfluss des Urheberrechts auf das kulturelle Erbe enthalten. Im gleichen Blog wurde auf eine Studie zum weltweiten Urheberrecht und Ausnahmeregelungen für Bibliotheken und Archive verlinkt.

Ulrich Herb untersuchte den Anteil an Disserationen, Artikeln und Büchern, die in Base indexiert, als Open Access verfügbar  sind und CC-Lizenzen haben. Die Auswertung ist in Scinoptica zu finden. Demnach stieg der Anteil der Bücher, während er bei Dissertationen eher stagnierte.

In der 59. Aktualisierungslieferung des Werkes „Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen“ erschien der Beitrag „Management von Open Educational Resources (OER) in Bibliotheken„. Die Fassung der Autoren ist online verfügbar (via biboer). Wer Lehrende überzeugen will, OER zu produzieren, benötigt allerdings Anschauungsmaterial. Dazu wird eine eigene OER-Rubrik auf der Bibliothekswebseite für eigene Materialien und Linksammlungen empfohlen. In der Zentralbibliothek der TU Kaiserslautern gibt es seit Mitte letzten Jahres einen Arbeitsraum für Open Educational Resources. An bestimmten Terminen erhält man hier Beratung zu OER und kann gemeinsam Projekte bearbeiten, siehe Biboer.

Archäologisches Zentrum

Archäologisches Zentrum

Ein gutes Beispiel für eine Richtlinie zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien in elektronischen Semesterapparaten veröffentlichte die Universitäts- und Staatsbibliothek Köln (via Urheberrecht in Bibliotheken).

MoFam – Mobile Medien in der Familie“ lautet der Titel einer Studie, die sowohl Fachliteratur nutzte als auch Eltern und Medienexperten befragte und dabei ein umfassendes Bild von den Sorgen und Problemen entwickelte, die die heutige Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen mit sich bringt (via Fachstelle ÖB NRW).

Direkt gegenüber des Grimm-Zentrums befindet sich das Archäologische Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die BIB-Landesgruppe Brandenburg besuchte die moderne Bibliothek der Einrichtung, siehe Bericht hier bei Lesewolke.

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26. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (11. KW’18)

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Bei der Publikation von Forschungsdaten sind Wissenschaftler bisher eher zögerlich. Die Gründe dafür sind vielfältig. Libreas Blog sortierte die genannten Hürden und Hindernisse, die beim Open-Science-Bar-Camp des Leibniz Forschungsverbunds Science 2.0 sowie dem eDissPlus-Projekt zur Sprache kamen. Links, die zu Dokumenten führen, die sich mit einer nationalen Forschungsinfrastruktur befassen, trug Archivalia zusammen.

Antworten auf verschiedene Fragen, die den Einfluss des Urheberrechts auf die Hochschullehre betreffen, gibt Prof. Dr. Achim Förster (via Urheberrecht in Bibliotheken). Außerdem erschien soeben eine aktualisierte AuflageInternetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren (via Archivalia).

Seit Oktober 2017 läuft das Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“. Die Fachstelle ÖB NRW zeigt, wie die Gestaltung von kleinen Trickfilmen einen Beitrag zum besseren Medienverständnis beitragen kann. Bei der Vertonung kommt auch die Sprache zum Einsatz.

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt ein Artikelraster, beschrieben auf der Seite Medienpädagogik-Praxis, welches es erleichtern soll, einen Blogbeitrag zu schreiben, der sich inhaltlich mit einem Tool, einer Website, einer Broschüre etc. auseinandersetzt.

Jan-Martin Wiarda berichtete über den Sanierungsstau an deutschen Hochschulen. Davon sind auch die Bibliotheken betroffen, via Netbib. Hochglanzfotos von Bibliotheken hat hingegen die Süddeutsche Zeitung auf Lager und zwar speziell von Einrichtungen, die sich eher als Begegnungsorte sehen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Library Journal stellt die Movers & Shakers 2018 vor, also Menschen, die einen besonderen Einfluss im Bibliotheksbereich haben (via Netbib).

Bibliothek Information Schweiz (BIS) und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen Bibliotheken (SAB) haben sich zusammengeschlossen. Unter dem Namen Bibliosuisse startet der neue Verein am 1. Januar 2019 seine Tätigkeit, siehe VÖBBlog.

 

 

 

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19. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (10. KW’18)

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Dürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken in Fachmedien publizieren? Und falls ja, ohne den Text vorher der Bibliotheksleitung vorzulegen? Karsten Schuldt machte sich in Bibliotheken als Bildungseinrichtung Gedanken über ein Thema, welches sonst nicht so offen angesprochen und schon gar nicht schriftlich formuliert wird.

T. Nordhausen und J. Hirt veröffentlichten ein „Manual zur Literaturrecherche in Fachdatenbanken“ (via MedInfo). Neben allgemeinen Tipps und Tricks zur Recherche stehen Datenbanken aus den Bereichen Medizin, Gesundheits-, Pflege- und Therapiewissenschaften im Focus.

Viele Bibliotheken sind inzwischen in sozialen Netzwerken aktiv. Doch warum ist das so wichtig? K. Kahmann und S. Schwering von den Stadtbüchereien Düsseldorf haben „Sieben ‚glorreiche‘ Gründe“ zusammen getragen, siehe Gastbeitrag bei ZBW-Mediatalk.

Sehr problematisch ist das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz hinsichtlich der Nutzung von Zeitungsartikeln. Archivialia widmete sich ganz detailliert diesem Thema. Man fragt sich, was sich der Gesetzgeber (und die Zeitungslobby) damit erhoffen, ausgerechnet die nichtkommerziellen Anwendungen in Schule und Hochschule derart zu beschränken.

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12. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’17)

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„Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?“ lautete das Thema des 8. BibChatDe. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite zum Chat zusammengefasst. Außerdem gibt es auch dieses Mal wieder ein Storify.

Fortbildung in Bibliotheken las den Artikel „Mit Gaming wird die Bibliothek zum Erlebnisraum“ in der Zeitschrift BuB 11/2017. Wer es lieber audiovisuell mag, kann auch das Video der Autorinnen Bianca Hochstein und Romy Topf schauen.

Die neue überarbeitete Fassung des Leitfadens „Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre“ (Autoren: Dr. Till Kreutzer und Tom Hirche) richtet sich bereits nach dem „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ (UrhWissG), welches am 1. März 2018 in Kraft tritt, siehe auch iRights.info.

Web 2.0 in Lehre und Unterricht schauete sich Publikationen zu Open Educational Resources an (via Archivalia).

Das ZBW des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft führte eine Umfrage zur Informationskompetenz der Studierenden der Wirtschaftswissenschaften durch. Die Ergebnisse sind online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

In einem Teamprojekt ermittelten zwei Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, was aus den Abschlussjahrgänge 2006 bis 2016 des Studiengangs Bibliothekswesen wurde und fassten die Ergebnisse dieser Verbleibstudie im Blog des Fachbereiches Archiv- und Bibliothekswesen der HföD zusammen (via Netbib).

Nicht alles was architektonisch fotogen aussieht, ist auch praktikabel, heute: die Binhai-Bibliothek in der chinesischen Stadt Tianjin, siehe Watson (via VÖBBlog). Bibliothekarisch.de bettete dazu ein Video ein. Bei den vielen Büchern in den Regalen des großen Lesesaales handelt es sich überwiegend um Büchertapete.

Kann man aus einer Publikation zitieren, die gar nicht existiert? Das ist tatsächlich passiert und zwar in „fast 400 Publikationen“ wie der Standard berichtete (via Infobib). Bei den Quellenangaben handelte sich dabei vermutlich um ein erfundenes Beispiel, welches dazu diente, den Zitierstil der Zeitschrift zu demonstieren. 😉

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27. November 2017 at 09:45

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’17)

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Archivalia ging in einem Beitrag zur Open-Access-Woche auf einen Vortrag zum Zweitveröffentlichungsrecht ein. Demnach gilt laut einer aktuellen Kommentierung „mithin die gesamte Forschung an Hochschulen zur ‚Forschungstätigkeit‘ iSd. § 38 Abs. 4.“ (Peukert, in: Schricker/Loewenheim, UrhG, § 38 Rz. 49, aktuelle Auflage). Bisher war man davon ausgegangen, dass Artikel, die aus der Forschung entstanden, die mit Grundmitteln einer Hochschule finanziert wurde, vom Zweitveröffentlichungsrecht ausgeschlossen sind.

Die englischsprachige Anleitung How to make your own work open access von Peter Suber gibt es nun dank C. Riesenhuber & M. Tullney auch in einer deutschen Übersetzung (via Archivalia).

ZBW Mediatalk stellt das OER-Hörnchen und seinen Entwickler Matthias Andrasch in einem Interview vor. Diese Suchmaske für Open Educational Resources filtert die Google-Suche nach maschinenlesbare Lizenzhinweise, die allerdings im Quelltext der Internetseiten erhalten sein müssen, bzw. nach konkreten OER-Seiten.

Für die Hochschulen in Baden-Württemberg wird gerade ein zentrales OER-Repositorium entwickelt, schreibt e-teaching.org (via Biboer). Ein zentraler Server für offene Bildungsressourcen ist eine tolle Idee. Trotzdem hätte man sich irgendwie gewünscht, dass dies gleich für alle Hochschulen deutschlandweit aufgebaut wird.

Eine Anleitung für schlechte Standards stellte Jakob Voß in einer Präsentation zusammen (via Archivalia). 😉

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30. Oktober 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’17)

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Das Schwerpunktthema im Heft 1/2017 der Büchereiperspektien lautet „Von innen nach außen. Öffentlichkeitsarbeit für Bibliotheken“ (via VÖBBlog). Dementsprechend dreht es sich in den Artikeln um Veranstaltungskultur, Pressearbeit, Werbeauftritte, Kulturtourismus uvm.

Die Stadtbüchereien Düsseldorf eröffnen Mitte Oktober in der Zentralbibliothek das Coworking LibraryLab, siehe Blog der Bibliothek (via Fachstelle ÖB NRW). Hier kann ein Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen statt finden, der dann öffentlichkeitswirksam über soziale Medien von beiden Seiten verbreitet wird.

In einem Vortrag auf Youtube klärt Christian Spannagel über „10 Irrtümer zum Einsatz digitaler Medien in der Schule“ auf. Fortbildung in Bibliotheken meint, da könnten auch Bibliotheken etwas lernen.

Der Verband der Wissenschaftsverlage hatte eine Regelung mit Researchgate angestrebt, um zu vermeiden, dass dort Artikel hochgeladen werden, wenn dafür nicht die nötigen Rechte bestehen. Nun will der Verlagsverband doch Klage einreichen. Überdies soll dabei geklärt werden, ob die Plattform oder die Autoren für die Copyright-Verletzungen verantwortlich sind, siehe Wisspub.net.

Die geplante EU-Urheberrechtsreform kommt solchen Verlagsprobleme entgegen. Aber auch Projekte wie Wikipedia und Github wären gefährdet, schreibt futurezone (via Archivalia). Demnach sollen Plattformen „die ‚große Teile‘ von nutzergenerierten Inhalten anbieten, das Nutzer-Verhalten zu überwachen und Urheberrechtsverletzungen verhindern„.

Über den Compact Deal Vertrag, den Schweden mit Springer geschlossen hat, ist ein Zwischenbericht erschienen. Man hatte gehofft, dass es zu einer Steigerung der Publikationen in Hybrid-Open-Access-Journals kommen würde. Allerdings gingen die Veröffentlichungen sogar zurück, siehe Wisspub.net.

Laut Schneeschmelze wurde nun die Version 4.0 des Literaturverwaltungsprogramms JabRef veröffentlicht.

Schon der Call for Papers für die 33. Ausgabe „Ortstermin. Reportagen aus der tatsächlichen Bibliotheksarbeit“ der Online-Zeitschrift Libreas. Library ideas  ist lesenswert (Einsendeschluss: 31.01.2018). Hier sind mal nicht neue Entwicklungen und sondern Geschichten aus dem Alltag gefragt, denn „Jede Bibliothek glänzt mit ihrem Alltag, nicht nur mit ihren Innovationen.“.

Noch eine richtig gute Nachricht zum Schluss: der VDB übernimmt die Betriebskosten der Online-Jobbörse OpenBiblioJobs! 🙂

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9. Oktober 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’17)

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Einen Beitrag zur Deutschen Bibliotheksstatistik und einigen neuen Feldern veröffentlichte die Fachstelle ÖB NRW. Statistiken werden auch gern herangezogen, um Positionen zu begründen. Fortbildung in Bibliotheken verlinkt auf Beiträge zu und von Gerd Gigerenzer, der sich genauer anschaut, was hinter der Statistik steckt und auch an der Internetseite Unstatistik des Monats mitwirkt.

Zum einen wird bei der Forschungsförderung inzwischen öfter eine Open-Access-Veröffentlichung gefordert und zum anderen wollen wissenschaftliche Autoren natürlich gelesen und zitiert werden, wobei die Reputation, die vom Ruf der Zeitschrift abhängt, weiterhin sehr wichtig ist. Wenn Autorengebühren dafür fällig werden, meint man, Qualität und Begutachtung müssten gewährleistet sein. Die zunehmende Akzeptanz solcher Gebühren ruft aber auch schwarze Schafe auf den Plan, sogenannte Predatory Journals (Erläuterungen und Listen, Uni Mainz). Archivalia verlinkt auf aktuelle Beiträge zu einer Studie zu diesen Thema.

Das UrhWissG ist nun veröffentlicht und ab dem 1.3.2018 in Kraft (via Archivalia).

Basiswissen RDA gibt einen Überblick zur Sacherschließungsdebatte. Die Deutsche Nationalbibliothek plant, bei der Schlagwortvergabe zunehmend auf maschinelle Methoden zu setzen. Nicht alle sehen diese Entwicklung positiv. Auch das Börsenblatt berichtete darüber (via VÖBBlog).

Frederick Wiseman, ein US-amerikanischer Regisseur, drehte eine über 3stündige Dokumentation über die Öffentliche Bibliothek in New York (via Infobib). Der Film wurde sogar bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig gezeigt. Der dazugehörige Trailer ist allerdings nur 2:23 Minuten lang, zu sehen auf der Seite der Fachstelle ÖB NRW.

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11. September 2017 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’17)

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Das UrhWissG soll am 1. März 2018 in Kraft treten. Nun haben sich die Kultusministerkonferenz (KMK) und die VG Wort darauf geeinigt, die Übergangsregelung zur pauschalen Abgeltung für elektronische Semesterapparate bis Ende Februar zu verlängern, siehe Hochschulrektorenkonferenz (via Urheberrecht in Bibliotheken). Wer selbst Lehrmaterialien erstellt, interessiert sich vielleicht für die „Fünf Tipps für gutes Lizenzieren von OER“, erläutert von Henry Steinau bei iRights.info.

Auf ORCID nimmt Fahrt in Deutschland auf. Die Universitätsbibliothek Regensburg hat ihr Repositorium mit ORCID verknüpft, damit ein Datenabgleich erfolgen kann und Daten nicht mehrfach eingegeben werden müssen, siehe Beitrag bei ORCID.de (via Netbib).

Digithek Blog fand Beiträge zu Spaactor, einer Suchmaschine für gesprochene Wörter in Videos und Podcasts (via Fortbildung in Bibliotheken). Christian Schrumpf aus Bremen entwickelte mit seinem Team diese Suche, die sich nicht auf Titelzeilen und Teaser beschränkt.

Globolibro führte die Reihe zu künstlicher Intelligenz in Bibliotheken weiter. Wären einfache Auskünfte denkbar? Eines der Beispiele im Beitrag ist die Bibliothek der TH Wildau. Sie testet immerhin schon einen Roboter für solche Zwecke und zwar mit „Zusatzqualifikationen: Außer trockenen Bibliotheksfakten hat er nämlich auch gleich noch eine Handvoll Witze parat […].“ (Zitat bei RBB online).

Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt beschreibt einen Tag im Bücherbus Harburg (via fahrbibliothek.de).  Doch wie entsteht eigentlich so ein Bücherbus? Der Blogbeitrag der Münchner Stadtbibliothek erläutert, wie ein Bücherbus geplant, gebaut und schließlich in Dienst genommen wird (via fahrbibliothek.de).

An der Universität Mekelle in Äthiopien wurde ein Buchscanner gebaut. Ein Video des Prototyps sowie Links zu weiteren Informationen findet man bei Infobib.

Peter Lambeck (1628-1680), Den Bibliothekar der kaiserlichen Hofbibliothek Wien, und seinen Bibliothekskatalog stellte ein Beitrag im Blog Iter Austriacum vor (via Archivalia).

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21. August 2017 at 09:00