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Gelesen in Biblioblogs (22.KW’20)

Das Highlight der letzten Woche war natürlich #vbib20 – also der virtuelle Bibliothekartag 2020! Die Aufzeichnungen der Vorträge werden im TIB AV-Portal online gestellt. Einige Präsentationen, die vorab als Video eingereicht wurden, sind dort schon zu finden.

Das 13. BibCamp soll in diesem Jahr wieder an der FH Potsdam stattfinden. Dort wurde es auch einst eingeführt. Da jedoch keiner weiß, ob im November solche Events mit vielen Leuten möglich sind, gehen die Veranstalter auf Nummer sicher und planen gleich eine virtuelle Barcamp-Version, siehe BibCamp-Blog. Wir sind gespannt.

In spanischen Bibliotheken werden zurückgegebene Bücher zwei Wochen in Quarantäne geschickt, schrieb die F.A.Z. (via Archivalia). Diese Methode verursacht keine Kosten und schadet den Büchern nicht.

Die Studierenden der Veranstaltung „Web Programmierung“ im Studiengang Informationswissenschaften der HdM Stuttgart entwickelten ein Stimmungsbarometer, welches man in Veranstaltungen einsetzen kann (auch in virtuellen). Es ist frei zur Nutzung verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Klicksafe erstellte eine Broschüre zum Thema Streamingdienste, und wie diese so eingestellt werden können, dass sie auch für Kinder geeignet sind (via Fachstelle ÖB NRW).

Im Blog Medienpädagogik wurde erklärt, wie man selbst Videos mit der freien Software OBS Studio erstellt (via Fortbildung in Bibliotheken). Diese Methode kann man zum Beispiel für eigene Tutorials nutzen.

Der dbv und knb haben die BroschüreBibliotheken und Nachhaltigkeit“ mit herausgegeben (via Fachstelle ÖB NRW). Enthalten sind auch praktische Beispiele.

Aubib befasste sich in der Reihe „Bibliotheken und Tiere“ dieses Mal mit dem Einsatz von Hunden, wie zum Beispiel als Lesehund zur Beruhigung beim Vorlesen.

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2. Juni 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’20)

Nach und nach öffnen einige Bibliotheken wieder. Welche es sind und welche Services bzw. Einschränkungen gelten dabei? Ein Blogbeitrag bei Bibliothekarisch.de listete die Einrichtungen und Bedingungen auf. Wer seine Bibliothek dort vermisst, trägt diese in das Etherpad ein.

Globolibro verlinkte auf einen Bericht der Vereinigung der National Authorities on Public Libraries in Europe (NAPLE), in dem Bibliotheken aus 20 europäischen Ländern ihre Maßnahmen angesichts der Corona-Zeiten darlegen. Leseförderung kontaktlosTotal digital fand geeignete Beispiele für solche Veranstaltungsformate (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken fragte sich, ob wir Bekannte aus anderen Bibliotheken vermissen, die wir zwar nur selten treffen (vielleicht nur 1x jährlich auf dem Bibliothekartag), aber die Begegnung trotzdem stets unser Herz erfreute.

Über die Zeit nach der Pandemie machte sich die IFLA in einem Blogbeitrag Gedanken und setzte sich mit 10 wichtigen Fragen auseinander (via Fachstelle ÖB NRW). Beispielsweise wurden die Probleme digitaler Infrastruktur deutlich. Werden diese behoben? Und wie sieht es mit rechtlichen Grundlagen aus, die Digitales manchmal behindern? Im Preprint „Die nächste Pandemie kommt bestimmt“ warf Karsten Schuldt einen Blick in die Literatur zur Katastrophen- und Krisenplanung in Bibliotheken (Zeitschrift „Informationspraxis“, via VÖBBlog).

Man könnte die jetzige Zeit auch nutzen, um neue Veranstaltungskonzepte zu entwerfen. Aubib widmete sich dem Thema Geocaching in Bibliotheken und plant – falls die Bedingungen es erlauben – vier Münchner Einrichtungen einzubeziehen. In einem weiteren Beitrag wird das Prinzip Escape Room erklärt.

Das Heft 1/2020 der Mitteilungen der VÖB ist online erschienen. Unter anderem wird der Journal Club der Universitätsbibliothek Wien vorgestellt und die Aus- und Fortbildung im bibliothekarischen Bereich in Österreich der letzten zwei Studienjahre analysiert.

 

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11. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’20)

Ihre Bibliothek öffnet wieder?! Der Bibliotheksverband stellte Plakate und Social-Media-Bilder zum Download zur Verfügung, die Nutzer darauf aufmerksam machen (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken interessierte sich für Videokonferenzsysteme. Verlinkt wurde u.a. eine Übersicht, die einen guten Vergleich der verschiedenen Anbieter ermöglicht.

Ein Plakat mit Links zum Thema Forschungsdatenmanagement des Thüringer Kompetenznetzwerkes Forschungsdatenmanagement findet man bei Zenodo (via Netbib). Die praktischen Tipps und der Lesestoff sind speziell dafür gedacht, im Homeoffice seine Kenntnisse zu erweitern. Die Universitätsbibliothek Hildesheim bietet mehrere digitale Coffee lectures zum Thema Forschungsdatenmanagement an (via vdb-Blog).

Und es gibt Open-Access-Literatur zu weiteren Bibliotheksthemen. Das E-Book „Nutzerbezogene Marktforschung für Bibliotheken: eine Praxiseinführung“ von Doreen Siegfried und Sebastian Nix ist im Social Science Open Access Repository verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Die Zeitschrift „RuZ – Recht und Zugang“ enthält auch Beiträge, die für Bibliotheken relevant sind (via Archivalia). Bei deGruyter ist das E-Book „Lernwelt Hochschule“ erschienen (via Archivalia).

Von ihren Erfahrungen bei der Verlagssuche berichteten Mitarbeiter der UB Graz bei wisspub.net. Geplant war es, ein Open-Access-Buch zu veröffentlichen. Dazu wurden sechs deutsche Verlage angefragt. Der Titel des Buches lautet übrigens „Publikationsberatung an Universitäten“. Es erscheint demnächst.

Das Netzwerk Vorlesen zeigt auf seiner Internetseite die Video-Reihe „Vorlesen für ältere Menschen mit Beeinträchtigung“ (via Fachstelle ÖB NRW).

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4. Mai 2020 at 09:34

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’20)

Aubib erfreute uns in der Reihe „Bibliotheken und Tiere“ mit einem netten Beitrag zu Bibliotheksmaskottchen. In den USA ist das total angesagt. In Lebensgröße machen sie Werbung in Einkaufszentren. Die Exemplare in Deutschland haben eher Kuscheltiergröße. Ich oute mich hier als Fan der lustigen Ideen der Stadt- und Kreisbibliothek St. Wendel mit Pekka und Müsli in der Hauptrolle (Beispiel Lagerkoller).

Künstlich sind auch die Roboter in der Helsinki Bibliothek. Mit viel Enthusiasmus erklärte Tom Scott, warum sie durchaus nützlich sind, aber Bibliothekare als Helfer bei der Informationssuche nicht ersetzen, siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Da an Veranstaltungen in Bibliotheken aktuell nicht zu denken ist, gewinnen Online-Lesungen an Bedeutung. Die Fachstelle ÖB NRW erläutert, welche rechtlichen Aspekte dabei bedacht und geklärt werden müssen.

Vor gefühlt sehr langer Zeit, als es noch Veranstaltungen für Bibliotheksleute gab, fand in der Leipziger Stadtbibliothek das 5. Forum Bibliothekspädagogik statt (29. Januar 2020).  Ein kurze Zusammenfassung ist bei Bibliothekarisch.de zu lesen. Im Blog Forum Bibliothekspädagogik sind die Präsentationen und Ergebnisse der Workshops verlinkt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bibliotheken im Homeoffice: Bibliothekarisch.de hat eine lange Liste zusammengetragen, wofür sie die Zeit bereits sinnvoll nutzen oder nutzen könnten!

Wer schon immer mal richtig über die Arbeitsplatzkultur in seiner Bibliothek meckern wollte und meint, dass in der Coronazeit alles noch viel schlimmer geworden ist (falls überhaupt möglich), hat jetzt die Gelegenheit sein Herz auszuschütten! Karsten Schuldt übersetzte die Umfrage von Kaetrana Davis Kendrick (Medford Library, University of South Carolina Lancaster), um die größten Probleme im deutschsprachigen Bibliotheksraum zu analysieren, siehe Bibliotheken als Bildungseinrichtung.

 

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’20)

Viele Bibliotheken reagieren mit Einschränkungen auf den sich in Europa ausbreitenden Coronavirus. Bibliothekarisch.de listete die entsprechenden Einrichtungen auf. Der BIB e.V. bietet eine Linkliste zum Thema an (via Netbib). Auch in Österreich hat man schon entscheidende Maßnahmen beschlossen, siehe VÖBBlog. Die digitalen Möglichkeiten öffentlicher Bibliotheken stellte Sebastian Pertsch in seinem Twitter-Thread dar, siehe Bibliothekarisch.de.

Vielleicht hat der ein oder andere nun Zeit für Open Educational Ressources. Bei OERinfo findet man einen Beitrag der alle #OERklärt-Videos und dazugehörige Materialien auflistet (via Fortbildung für Bibliotheken). Biboer verlinkte auf E-Book „Unterricht digital“ von Nele Hirsch.

Das Förderprogramm des Deutschen Literaturfonds, welches die Einladung von Autorinnen und Autoren an Schulen und Hochschulen finanziell unterstützen möchte (via Fachstelle ÖB NRW), könnte man sich dann für später vormerken.

Für die Aussage „Der 3. Ort ist tot.”, einem Blogbeitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung, gibt es eher andere als krankheitsbedingte Ursachen. K. Schuldt überlegte darüber hinaus, was man aus diesem eher gescheiterten Trend lernen könnte, und in welche Richtung wohl die nächsten Trends gehen könnten.

Zumindest virtuell wurde gefeiert: Lesewolke bloggt nun schon seit 10 Jahren (siehe gestrigen Beitrag). Das Blogportal de.hypotheses hatte seinen 8. Geburtstag.

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16. März 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’20)

Die Leipziger Buchmesse fällt in diesem Jahr aus (via Fachstelle ÖB NRW). „Solch eine schwere Entscheidung mussten wir in den letzten sieben Jahrzehnten der Leipziger Buchmesse noch nie treffen.“ steht in der Erklärung auf der Webseite des Veranstalters. Auch in Leipzig versucht man, durch die Absage von Großveranstaltungen einer Verbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken.

In dem Unterrichtsmodul Märchenrallye ist online. Dort werden Inhalte zum Thema Märchen im Schulunterricht und in der Bibliothek aufeinander abgestimmt. Es wurde vom Bildungspartner NRW entwickelt, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Bibliotheken, die gern die virtuellen Besuche ihrer Online-Angebote zählen möchten, können sich für das DBS-Visitverfahren anmelden, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Fortbildung in Bibliotheken meint, dass iBeacons auch für Bibliotheken etwas sein könnten, um Nutzern zu helfen, sich zurechtzufinden. Nähert man sich einem iBeacon, hat die entsprechende App und Bluetooth aktiviert, dann erhält man automatisch Informationen dazu, siehe xamoom.

Das Netzwerk Bibliothek bietet bis Ende März 2020 kostenfreie Plakate und Postkarten zur Bewerbung von Bibliotheken an (via Fachstelle ÖB NRW).

Wenn schon verschenken, dann wenigstens richtig. Eckhart Arnold verdeutlicht im Blog dhmuc, warum es sich eher lohnt, eine wissenschaftliche Publikation mit cc-by der Allgemeinheit zu schenken als einem einzelnen Verlag (via Archivalia).

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9. März 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’20)

Etliche Beiträge der o-bib-Ausgabe 1/2020 sind nun online (via vdb-Blog). Ein Aufsatz beschreibt den Test der Universitätsbibliothek Tübingen, gewünschte Bücher als E-Book zu bestellen, falls diese in der Form einzeln erhältlich, nicht durch DRM eingeschränkt waren sowie einen bestimmten Prozentsatz an Aufschlag nicht überschritten. Immerhin 68 Prozent der Bestellungen erfüllten die  Bedingungen allerdings nicht und wurden dann doch als Druckexemplar erworben. Zahlreiche interessante Tagungsberichte – Reading in a Digital Environment, BibCamp 2019, Netwerk maschinelle Erschließung usw. – kann man ebenfalls in diesem Online-Heft nachlesen.

Weiterhin ist die 1. Ausgabe der Open-Access-Zeitschrift „Quantitative Science Studies“ erschienen. Es handelt sich laut Inetbib um den Nachfolger der ehemligen Elsevier-Zeitschrift „Journal of Informetrics“. Die Beiträge behandeln vor allem bibliometrische Methoden.

Im idw – Informationsdienst Wissenschaft wird das Konzept der Open Library an der Hochschulbibliothek Mainz näher erläutert (via Medinfo). Wie schon in einigen skandinavischen Bibliotheken fungiert der Bibliotheksausweis hier als Schlüssel, um außerhalb der Servicezeiten die Bibliothek zu betreten und zu nutzen. Neben dem Einsatz von Selbstverbuchern erfolgt eine Videoüberwachung, die bei Beschädigungen oder Diebstählen ausgewertet wird.

In Irland kam es nun zu einem Deal-Vertrag zwischen Elsevier und dem dortigen Hochschulkonsortium. Der Buchreport listete einige Detail auf (via Medinfo).

Im Praxisblog Medienpädagogik veröffentlichte Yannick Bandi ein Veranstaltungsformat (Aufträge & Lehrerkommentar), um Schülern die Grundlagen des Fotografierens beizubringen (via Fachstelle ÖB NRW). Es steht unter der CC-Lizenz By-Sa 4.0 und kann damit an eigene Bedingungen angepasst sowie veröffentlicht werden.

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24. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’19)

Das Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken ist auf dem edoc-Server der HU Berlin verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Darin werden organisatorische, praktische, konzeptionelle, rechtliche und finanzielle Aspekte bei der Erstellung von Ausstellungen beleuchtet.

Aubib weist auf einen Beitrag zu AccessLabs hin. Bei diesem Konzept sollen sich Menschen mit verschiedenden Hintergründen in einer Gruppe zusammenkommen und voneinander lernen.

Fortbildung in Bibliotheken stellt Filmsortiment.de vor. Hier können Lehr- und Unterrichtsfilme direkt von Schulen aber auch von Bibliotheken und Medienzentren erworben werden. Die Preise sind danach gestaffelt, ob man den Film in der eigenen Einrichtung vorführen oder auch verleihen möchte.

Auch Youtube-Videos werden von Schülern für Lernzwecke genutzt. Der Rat für kulturelle Bildung fasste die Ergebnisse der Studie „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019“ in einem Beitrag zusammen (via Fortbildung in Bibliotheken). Darin wird auch das Interesse an eigener Videoerstellung deutlich.

Biboer stellte die neue Broschüre zum Kompetenzrahmen für Open Educational Resources vor (Engl., Franz, Span.). Enthalten sind Punkte zu fünf Handlungsfeldern.

Im Heft 1/2019 der VÖB-Mitteilungen lautet der Themenschwerpunkt das Hochschulraumstrukturmittelprojekts „Austrian Transition to Open Access“ (AT2OA). Außerdem gibt es einen ausführlichen Bericht vom letzten Bibliothekskongress in Leipzig (via VÖBBlog).

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11. Juni 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’19)

#BIBchatDE fasste in einem Blogbeitrag die Ergebnisse des Montagschats zum Thema Bibliotheksverbünde zusammen.

In ihrer Bachelorarbeit schaute sich Elisabeth Tränkler Angebote kommerzieller Informationsanbieter zu wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken mit Blick auf das E-Books an (via Bibtexte).

Bibliotheken sind heute viel mehr als ein Bücherspeicher“ (Christina Hilti). Karsten Schuldt kritisierte diese pauschale Aussage ausführlich bei Bibliotheken als Bildungseinrichtung, denn „Der Versuch, Bibliotheken modern zu gestalten, ist auch historisch der Normalfall.“. Der Begriff Bücherspeicher vermittelt daher ein falsches Bild der Geschichte der Bibliotheken und seiner Mitarbeiter.

Eine Übersicht mit Bilderbüchern und Texten, die sich besonders für die Beschäftigung mit Kindern mit Migrationshintergrund eignen, stellte das Netzwerk Vorlesen zusammen (via Fachstelle ÖB NRW).

Aubib sah sich die Aufzeichnung eines Vortrages zu Blockchain an, den Lambert Heller an der FH Potsdam gehalten hatte. Im Beitrag wird gut verständlich erklärt, was es damit auf sich hat.

Lustige Bilder für Social Media mit Bibliotheksbezug – da darf schon mal die Azubine als Modell ran, siehe Fachstelle ÖB NRW.

In der Deutschmatura (Österreich) gab es eine Aufgabe mit Bibliotheksbezug -> nachzulesen im VÖBBlog.

Haferklee las den Roman „Eiskalte Bescherung“ der Autorin Krimi Buhl. Sie ist selbst Diplom-Bibliothekarin und lässt ihren Krimi in der Bibliothek spielen. Da er bereits 1995 erschienen ist, kam auch noch eine Nadel für Lochkarten als Mordwaffe in Frage.

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13. Mai 2019 at 10:00

Social Media Walk #bibtag19walk beim #bibtag19

Das Highlight am Dienstagmorgen war auf jeden Fall der Social Media Walk. Nele Wächter und Melanie Lührs von der Stadtbücherei Frankfurt am Main stellten das Konzept vor (Folien). Die Bücherei war vom Social Media Club Frankfurt angesprochen worden, und so kam es zur Kooperation. Interessierte konnten sich beim Club um eine Teilnahme an dem Walk bewerben.

Video des Social Media Walks in Frankfurt am Main bei Youtube – #stabue_frankfurt_smcffm

Bedingungen für die 25 Plätze sind ein eigener Social-Media-Kanal, bei dem berichtet wird sowie das Einverständnis zur Veröffentlichung von Fotos/Videos auf denen die Teilnehmenden zu sehen sind. Für den Walk muss ein Hashtag formuliert werden, der dann bei den Posts genutzt wird. Er sollte nicht zu lang bzw. Kompliziert sein. Werden längere Wege zu Fuß zurückgelegt, sollte man das vorab kommunizieren. Eine Pause einzuplanen kann ebenfalls nützlich sein. Erläuterungen zu den Stationen sind zwar erwünscht, aber besser kurz gehalten. Der Vortragende muss wissen, dass Fotografierende oft nicht bereit sind, länger zuzuhören.

Kongresszentrum Leipzig

Bei Bibliotheken kann es problematisch sein, während der Öffnungszeiten zu walken, denn die normalen Besucher darf man nicht einfach ablichten. Ein Blick in Bereiche, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, bereichert den Walk.

Risiken wurden ebenfalls nicht verschwiegen, z.B. schlechtes Wetter, wenn man auch draußen unterwegs ist, technische Probleme (Techniker in Rufweite haben), es kommen mehr Teilnehmende als angekündigt oder negative Posts.

Letztendlich ist es eine schöne Art der Öffentlichkeitsarbeit, die zum einen die Bekanntheit der Einrichtung verbessert, aber auch zu neuen Kooperationen führen kann. In Frankfurt finden beispielsweise die Veranstaltungsreihe Blogbembel statt.

Und auf jeden Fall macht so ein Walk sehr viel Spaß. Da es ein Hands on Lab war, wurde das nämlich gleich auf dem Kongress praktisch ausprobiert. Wir bekamen alle einen Beutel (damit wir uns nicht verlieren) und Infos an verschiedenen Stationen. Dabei entdeckten wir Kunst am Bau, die manchem noch gar nicht aufgefallen war und fotografierten fleißig (siehe Twitter, Facebook, Instagram).

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26. März 2019 at 08:42

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’19)

In der Kinder-Medien-Studie 2018 wird deutlich (Zusammenfassung und Handout), welche Freizeitaktivitäten sich bei Kindern von 4 bis 13 Jahren großer Beliebtheit erfreuen (via Fachstelle ÖB NRW). Interessant für Bibliotheken: im Handout gibt es einige Grafiken, die zeigen, welche Verlage, Reihen/Zeitschriften angesagt sind. Bei der Ausgabe des Taschengeldes stehen beispielsweise Zeitschriften/Magazine/Comics fast in jedem Alter auf Platz 2. Sehr unterschiedlich sind die inhaltlichen Favoriten der Mädchen und Jungen.

Projekt DEAL und Wiley unterschrieben nun einen 3-Jahres-Vertrag, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz (via Archivalia). Neben einem Zugang zu Wileys-Zeitschriften (aktuell bis 1997) für Vertragsteilnehmer, soll Open Access gefördert werden. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Die Herausgeber der Verlagszeitschrift „Journal of Informetrics“ traten gemeinsam zurück, um eine Open-Access-Ausgabe unter dem Namen „Quantitative Science Studies (QSS)“ zu gründen (via Archivalia). Die neue Zeitschrift, die nun einer Fachgesellschaft gehört, folgt „den Fair Open Access Principles: transparente akademische Kontrolle, kein Copyright-Transfer, Verwendung einer Open-Access-Lizenz für alle Artikel, keine APC-Zahlungspflicht für Autor/innen, transparente und niedrige Kosten.“. Der Beitrag im TIB Blog erklärt außerdem, welche Vorteile, aber auch welche Hürden so ein Wechsel – Journal Flipping genannt – mit sich bringt .

Beim 2. UNESCO-Weltkongress zu Open Educational Resources wurde ein OER-Aktionsplan veröffentlicht und steht nun in mehreren Sprachen zur Verfügung (dt. Ausgabe), siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Aubib beschäftigte sich mit Augmented Reality. Nach einem ersten Hype wurden zahlreiche Projekte wieder eingestellt. Doch warum ist das so und welche Varianten hätten das Potenzial, sich doch noch zu etablieren?

Die Universitätsbibliothek Würzburg feiert 2019 ihr 400jähriges Jubiläum. Aubib gibt Einblicke in die Planung der zahlreichen Aktivitäten, die sicher auch als Inspiration geeignet sind.

Während des Lernens radeln? Die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin stellt ein Rad zum Testen in bereit, siehe Beitrag in der Berliner Zeitung und Video bei Facebook (via Netbib).

Auf den Wissenschaftlichen Literaturanzeiger (WLA) der Universität Giessen verlinkte Archivalia. Regelmäßig erscheinen hier Rezensionen.

Professor Hobohm schrieb in seinem Blog LIS in Potsdam über das Buch „Am Anfang war die Information“ von Robert Feustl. Hier zeigt sich, dass der Begriff Information gar nicht so einfach zu fassen ist.

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21. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’19)

Wir lesen! bietet eine Anleitung und Dateien für die Veranstaltung „Escape the Room“ an (via Library Mistress). Man muss Rätsel lösen, um Bücher zu finden. Die richtigen Antworten ergeben einen Code, der das „Entkommen“ aus der Bibliothek ermöglicht. Das Konzept ist für Schüler ab 10. Klasse und Erwachsene gedacht.

Aubib erinnert an #1Lib1Ref. Vom 15.01. – 05.02.2019 werden Bibliothekare dazu aufgerufen, Quellenangaben in Wikipdia zu ergänzen und bei Twitter darauf aufmerksam zu machen.

Fachstelle ÖB NRW verwies auf die aktualisierteHandreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken”, die im Bibliotheksportal zum Download bereit steht.

Für Bücher, die sofort oder in weniger als 18 Monaten nach dem Druck Open Acess veröffentlicht werden, gibt es von der VG Wort laut ihrer Richtlinie von Ende November 2018 keine Druckkostenzuschüsse mehr, meldete Archivalia.

In „Die geheime Geschichte“ trifft der Leser auf eine Negativbeschreibung einer Bibliothekarin, die laut Haferklee trotzdem mal ganz ohne die üblichen Klischees auskommt.

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14. Januar 2019 at 10:16

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’18)

Die Paneldiskussion „Wo sind die Öffentlichen Bibliotheken in Forschung und Lehre?“ fand am 4. Dezember 2018 am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft statt (via LIS in Potsdam). Die Aufzeichnung ist online verfügbar.

Bei Bibliothekarisch.de kann man sich das Didaktik-Rad von Herr Waldschmidt-Dietz anschauen. Weitere Informationen dazu soll es auf dem nächsten Bibliothekskongress geben.

Um Kinder und Jugendliche darin zu schulen, Falschmeldungen zu erkennen, bietet die Büchereizentrale Schleswig-Holstein das Veranstaltungsformat „Die Fake Hunter“ an, siehe auch BuB (via Fachstelle ÖB NRW). Dazu wurde eine eigene Internetseite mit verschiedenen Meldungen erstellt, die Falschmeldungen enthalten können.

Die Wiener Zeitung stellte die Hauptbücherei am Gürtel in Wien und deren vielfältige Angebote vor (via VÖBBlog). Derzeit ausgebucht ist die Rechercheschulung zur Vorwissenschaftlichen Arbeit (VwA).

Im Heft 4/2018 der Zeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ wird die WhatsApp-Auskunft der Universitätsbibliothek Würzburg beschrieben (via Archivalia). Weitere Themen sind unter anderem die Webinare der UB der TU München und das E-Payment der Bayerischen Staatbibliothek.

Apps for Librarians findet man im Wiki von Phil Bradley (via Fortbildung in Bibliotheken). Vorgestellt werden beispielsweise Anwendungen für Präsentationen, Social Media, Recherche, Multimedia und vieles mehr. Meist gibt es gleich eine Videoanleitung dazu.

Fachstelle ÖB NRW machte auf die Möglichkeit aufmerksam, Gebäudepläne in Google Maps einzubinden und erklärte die Vorgehensweise. Das könnte auch für Bibliotheken interessant sein.

Barbara Berchthold stellte die OnlinebroschüreBibliothek & Recht“ für Schweizer Einrichtungen zusammen (via digithek blog).

Einen großen Weihnachtsbaum aus grünen Büchern bauten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, siehe VÖBBlog.

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10. Dezember 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’18)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf den ausführlichen, praxisorientierten LeitfadenLesen fördern – Welten öffnen”. Er richtet sich für allem an Lesepatinnen und Lesepaten, könnte allerdings auch für Veranstaltungen in Kinderbibliotheken von Interesse sein.

Software zum Erstellen eigener Videos für Lehrzwecke, die schnell und einfach anwendbar ist, stellte FlippedMathe zusammen (via Fortbildung in Bbiliotheken). Wie die einzelnen Anwendungen funktionieren, wird meist gleich als Video erklärt.

Michael Knoche empfiehlt den Film „Ex Libris – Die Public Library von New York“ (197 Minuten) – eine Dokumentation ohne Interviews und Off-Sprecher, bei dem jedoch zahlreiche Benutzer und Bibliothekare zu Wort kommen.

Wer in einem Fachgremium der IFLA mitarbeiten möchte, kann sich gern bewerben, weitere Infos dazu im Beitrag der Fachstelle ÖB NRW.

In einem offenen Brief wandte sich die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) an die Verhandlungspartner des TV-L. Darin wird die schlechtere Eingruppierung von Tätigkeiten in weiblich dominierten Berufen kritisiert (via vdb Blog).

Archivalia verwies auf einen Artikel in der Berliner Morgenpost, der sich mit dem Urteil des Landesgerichts Berlin befasst. Demnach dürfen studentische Hilfkräfte nicht in nichtwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen auch Bibliotheken.

Netbib machte auf einen Beitrag von Netzpolitik.org zum aktuellen Rechtsstreit zu gemeinfreien Werken aufmerksam. Die Eigentümer (hier: das Reiss-Engelhorn-Museum) möchten die freie Nutzung von Kopien dieser Werke komplett verhindern, indem zum einen das Fotografien im Gebäude verboten wird und man sich zum anderen bei vorhandenen Kopien auf das Leistungsschutzrecht beruft. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen, die auch aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es eigentlich inakzeptabel, dass man zu solchen Restriktionen greift. Zudem ist es nicht mal sinnvoll. Gerade Fotografien wecken oft das Interesse an Themen und Orten.

Written by lesewolke

12. November 2018 at 10:00