Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Veranstaltungsideen

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’17)

leave a comment »

Ein heiß diskutiertes Thema ist derzeit der Referentenentwurf zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG. Die Ländergruppe der deutschen Ländergruppe der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken forderte beispielsweise, „grafische Aufzeichnungen von Werken der Musik grundsätzlich nicht von den Nutzungen zu den jeweils privilegierten Zwecken auszunehmen, sondern sie in dieser Hinsicht anderen Werken gleichzustellen“ (via Archivalia). Auch der Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare gab eine Stellungnahme mit mehreren Verbesserungsvorschlägen ab, z.B. sollten die unterschiedlichen Prozentsätze bei der Werknutzung überdacht werden. Der Verband der Bibliotheken des Landes NRW e.V. wünscht sich u.a. eine Streichung des Schulbuchprivilegs und keine Begrenzung des Kopienversands auf nichtkommerzielle Zwecke (via Fachstelle ÖB NRW). Letzteres würde eine Verschlechterung zur bisherigen Praxis darstellen. Ähnliche Einwände hat u.a. auch der dbv in seiner sehr ausführlichen Stellungnahme. Entschiedene Gegner dieser möglichen Urheberrechtsreform haben sich bei Publikationsfreiheit.de zusammengefunden und eine Petition gestartet. Netzpolitik.org setzte sich mit den Inhalten dieser Aktion auseinander.

Der Tagesspiegel berichtete in der letzten Woche über den DEAL, den geplanten bundesweiten Vertrag mit Elsevier (via Archivalia). Bisher konnte keine Einigung erzielt werden . „Alle Angebotskomponenten beliefen sich aufsummiert auf einen Betrag im dreistelligen Millionenbereich.“ zitierte die Zeitung die DEAL-Sprecherin.

Auch Drittmittel werden in Bibliotheken genutzt. Eine Auswahl laufender und abgeschlossener Projekte listete das Bibliotheksportal auf (via Fachstelle ÖB NRW).

Ausgerechnet der Beitrag „Zwei Jahre ohne INETBIBim Blog Kapselschriften sorgte für Diskussionsstoff in der Inetbib. War und ist  „die Liste nur noch eine Stellenbörse, ein Fortbildungsankündiger oder ein Propaganda-Kanal für aktuelle Projekte”, wie der Blogbeitrag meint? Markus Schnalke hat den Stellenanteil grafisch darstellt, siehe Archivalia. Ist diese Entwicklung gut oder schlecht? Sind Mailinglisten eigentlich die einzige Möglichkeit online zu diskutieren mit einen Zugang für alle? Gibt es dort umfassende Infos über Neuigkeiten im Bibliothekswesen und wenn nicht, wo dann? Diese und andere Fragen erhitzten die Gemüter. Jedenfalls hat die Liste mit fast 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine unglaubliche Reichweite im Bibliothekswesen (Quelle: Was ist Inetbib). Das habe ich bei meinem Linktipp zu Blogs auch gemerkt (neuer Tagesrekord der Zugriffe bei Lesewolke) und begrüße an dieser Stelle ganz herzlich alle, die sich nicht nur einmalig in die Welt der Blogs getraut haben! Fachkommunikation war dort übrigens auch ein Thema.

Für einen besseren Austausch zu Makerspaces setzte sich die Fachstelle ÖB NRW ein und stellte die Facebookgruppe „Makerspaces in Bibliotheken“ vor. Auf zwei internationale Mailinglisten für Rechercheprofis in Medizin und Gesundheitswesen machte Medinfo aufmerksam.

Seit 2013 organisieren zwei Lehrer wöchentlich eine Stunde den #EDchatDe. Hier werden Themen rund um Bildung und Schule bei Twitter diskutiert. Da muss man sich schon mal kurz fassen. 😉 Ich hatte vor einem Jahr beim Thema „Die Bibliothek und das Lernen der Zukunft“ dort hinein geschaut. Nun gibt es ein Buch über den #EDchatDe, gedruckt, als PDF oder EPUB. Die letzteren beiden sind kostenfrei (via Fortbildung in Bibliotheken).

Um offene Lehr- und Lernmaterialien dreht es sich auf den OERcamps. Im Jahr 2017 sollen vier davon stattfinden, siehe #OERcamp (via Biboer). Über die Themen der bisherigen Camps kann man sich im Archiv informieren.

Was ist eigentlich Evidence Based Library and Information Practice (EBLIP)? Karsten Schuldt ging in einem Beitrag im Libreas Blog ausführlich auf dieses Thema und das Buch „Being evidence based in library and information practice“ (2016, hrsg. von Denise Koufogiannakis, Denise & Alison Brettle) ein. Im Grunde bietet dieses Konzept eine Art Anleitung, wie man Entscheidungen in Bibliotheken auf der Basis wissenschaftlicher Fakten trifft, statt „auf Basis lokaler Wahrnehmungen […] – oder aber gar aus gar nicht richtig nachvollziehbaren Gründen.“

Viele Veranstaltungsideen mit Bilderbüchern enthält die dreiteilige Reihe des Bremer Instituts für Bilderbuchforschung (BIBF), die alle kostenfrei als PDF zur Verfügung stehen (via Fachstelle ÖB NRW). Eine vierte Broschüre ist in Vorbereitung.

Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein veröffentlichte „Picknick im Labyrinth“ eine Handreichung für Medieneinsatz für die Begleitung von Menschen mit Demenz. Die Broschüre gibt unter anderem Tipps für Aktivitäten mit und ohne Medien (via Fachstelle ÖB NRW).

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’16)

leave a comment »

„Die neuen Heldinnen und Helden der Bibliotheken“ – so hieß ein Beitrag bei welt.de, der anläßlich des Tages der Bibliotheken 2016 gern geteilt wurde. Der Text stammt vom dbv und wurde als Advertorial veröffentlicht (via Archivalia & VÖBBlog). „Mich irritiert dennoch, dass die Presse (zumindest die Welt) anscheinend nur gegen Zahlung bereit ist, sich mit Bibliotheken zu befassen…„, schrieb Ulrich Herb bei Inetbib. Denn ein Advertorial, so lernten wir, ist laut Wikipedia eine „Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll.“.

Im Blog Medienpädagogik erläutert detailliert ein Veranstaltungsformat, bei dem Schüler einen Trailer für ein Jugendbuch erstellen können (via Fortbildung in Bibliotheken). Neben einem Arbeitsblatt, welches hilft, inhaltliche Gestaltungselemente zu finden, sind praktische Tipps (z.B. Videoerstellung, Musikquellen) enthalten.

Eine Übersicht von „Video-Tutorials zu Open Access und Open Data“ veröffentlichte Publisso der ZB Med. Neben dem eigentlichen Link sind in der Tabelle Angaben zur Länge, Sprache und der Lizenz enthalten, gefunden bei Archivalia. Das Blog Archivalia widmete sich ausgiebig der Open Access Woche und publizierte nach eigenen Angaben 16 Beiträge zu diesem Thema, siehe Rückblick mit vielen Links.

Welche Bedingungen werden benötigt, damit sich digitales Publizieren und der freie Zugang zu den Veröffentlichungen durchsetzten kann? Im Rahmen des Programms „Eine Woche Zeit“ zum Thema „Konzepte wissenschaftlichen Publizierens im digitalen Zeitalter“ entstanden 10 Thesen, siehe Hypotheses Redaktionsblog.

Ein Beitrag bei dhmuc fragt „Wie permanent sind Permalinks?„. Hier werden auch die verschiedenen Arten von Links (permanente Identifikatoren, Direktlinks, Kurzlinks sowie aussagekräftige Links) und ihre Einsatzgebiete näher erläutert. Ein Peer Review ist ausdrücklich erwünscht. Der Artikel soll dann in der Online-Zeitschrift Informationspraxis erscheinen (via Archivalia).

Infografiken sehen schön aus. Aber wie recherchiert man nach darin enthaltenenen Texten? Die Forschungsgruppe Knowledge Discovery der ZBW entwickelte ein Verfahren zur Text-Extraktion: „es wendet eine neuartige Kombination von Methoden aus Bildverarbeitung und Data Mining an, die mit minimaler manueller Eingabe auskommt.„, siehe ZBW Mediatalk.

Die „digitale Bildungsrevolution“ – kommt er nun doch noch – der Paradigmenwechsel? Shift geht in einem ausführlichen Beitrag auf Akteure und Methoden ein und fragt sich, ob kritisches Denken noch gelernt/gelehrt wird oder alles im Klausurtraining endet (via Fortbildung in Bibliotheken). Letzteres ist wiederum ebenfalls ein Problem für die Wirtschaft „Sie braucht einerseits gescheitere, vielfältig fähigere, selbstständig denkendere und komplexere Aufgaben bewältigende Arbeitskräfte […]. Andererseits dürfen diese Arbeitskräfte nicht auf dumme Ideen kommen und etwa zu sehr selbstbeauftragt eigenmächtig lernen […]“ .

Librarian in Residence war in der letzten Woche in der New York Public Libary zu Gast, erkundigte sich dort nach Bibliotheksangeboten für Migranten und listete diese auf.

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’16)

leave a comment »

Das Projekt DEAL verhandelt  über eine bundesweite Lizenzierung mit großen Wissenschaftsverlagen. Dabei soll auch die Open-Access-Komponente Bestandteil der Verträge werden. Zur Zeit laufen Verhandlungen mit Elsevier. Die Hochschulrektorenkonferenz rief daher die Universitäten dazu auf, ihrerseits Verträge zu kündigen, falls dies noch möglich ist. Die Staatsbibliothek zu Berlin kam dieser Aufforderung nach und erklärte es in ihrem Blog (via Netbib).

Der Rahmenvertrag zum §52a UrhG beschäftigte auch in dieser Woche die Gemüter. In der Inetbib wurde empfohlen, dieses Prozedere nicht mitzuspielen.

Das DINI-Zertifikat 2016 „Open-Access-Repositorien und -Publikationsdienste“ ist erschienen, siehe DINI-Homepage (via Netbib). Es kann für Institutionelle und Fachbezogene Open-Access-Repositorien sowie Open-Access-Zeitschriften, die die Kriterien erfüllen.

Librarian in Residence stellte die Outreach Services der Brooklyn Public Library vor. Hier werden „Kreativworkshops für Ältere, die auch online von zuhause aus besucht werden können, Erzählprojekte für Veteranen, Medienbringdienste und die Citizenship Classes“ organisiert. Bei letzteren handelt es sich um  ein Vorbereitungstraining für Leute, die an einem Einbürgerungstest teilnehmen möchten.

Ein Video, welches Publikationstypen erklärt, wurde von der Bibliothek Wirtschaft & Management der TU Berlin online gestellt (siehe Bibliothekarisch.de).

Für die Kooperation von Schule und Bibliothek gibt es nun das Online-Handbuch bischu (via NRW-Blog). Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. veröffentlichte den „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2016/17“ (online bzw. PDF). NRW-Blog listete die wichtigsten Erkenntnisse auf. Und einen Überblick des Inhalt der Ausgabe 2/2016Dialog in Bibliothek“ gab VÖBBlog.

Schneeschmelze schrieb einen lockeren Beitrag von der Frankfurter Buchmesse: wer war da und wer nicht, was macht Brockhaus, und wo gibt es die schönsten Kugelschreiber & Bleistifte.

Written by lesewolke

24. Oktober 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’16)

leave a comment »

Es gibt ihn nun, den  Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach § 52a UrhG ( online verfügbar), der ab dem 1.1.2017 gilt. „Danach ist die Vergütung künftig auf Basis einer Erfassung und Meldung der einzelnen an den Hochschulen vorgenommenen Nutzungen über eine von der VG Wort bereitgestellte Eingabemaske zu ermitteln.“ erläuterte Bildungsklick. Einige unklärte Aspekte, wie den Vorrang von Lizenzen und CC-Lizenzen, sieht ELAN e.V. in dem neuen Vertrag. Hapke Weblog meinte ebenfalls, dass in der Praxis einige Fragen offen bleiben.

Archivalia machte auf einen Beitrag der SULB (Uni Saarland) zur Scholarpedia aufmerksam. Ähnlich wie bei Wikipedia handelt es sich um eine open-access Enzyklopädie. Allerdings werden die Beiträge in einem Peer-Reviewing-Prozess begutachtet.

Altmetric for Librarians: 100+ tips, tricks, and examples“ heißt das neue E-Book von Altmetrics, welches frei online verfügbar ist (via Archivalia).

NRW-Blog stellte den Blog der dbv-KommissionKundenorientierte Services“ vor. Dort ist unter anderem ein Hinweis auf den Ideenpool Auskunft und Information zu finden.

Viele interessante Ideen zu Makerspaces und verschiedensten Veranstaltungen (kreatives Gestalten mit Papier, Schreibwerkstatt, Filmen usw.) enthält Heft 3/2016 der Büchereiperspektiven (via VÖBBlog).

Vor 100 Jahren gab es zwar schon Mitarbeiterinnen in Bibliotheken, aber man traute ihnen nicht viel zu. Library Mistress trug in ihrer Kolumne Zitate verschiedener Autoren aus der deutschen Bibliothekszeitschrift „Centralblatt für Bibliothekswesen“ um 1900 für ein fiktives Interview zusammen.

Immer wieder beliebt, Fotos von schönen alten und neuen Bibliotheken, dieses Mal bei Spiegel Online (via Archivalia und VÖBBlog).

Written by lesewolke

10. Oktober 2016 at 09:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Tagged with ,

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’16)

leave a comment »

In einer britischen Studie wurden die Trends bei Medienkompetenz und -konsum ermittelt. NRW-Blog ging auf vier Punkte ein, an denen Bibliotheken ansetzen könnten könnten, wie Defizite bei der Internetrecherche, wachsendes Interesse an Privatsphäre, steigende Bedeutung der Darstellung auf mobilen Geräten und Unterschiede bei der Nutzung von Informationskanälen nach dem Lebensalter.

Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigt, wie man Blogbeiträge, Videos, Tweets, Facebookbeiträge und E-Mails laut MLA und APA richtig zitiert.

Der Jahresbericht des Zentrums für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung 2015 enthält u.a. Beiträge und Meinungen zu Games, MOOCs und Weiterbildung (via Fortbildung in Bibliotheken).

E-Books sollten nicht die einzige Variante sein, um für Bibliotheksnutzer interessant zu bleiben. Die Bibliothek in Canberra hat noch andere Ideen, siehe Globolibro.

Der Kinderbibliothekspreis Bayern wurde 2016 zum 10. Mal verliehen, das Motto „Bibliotheken fördern Lesen – wir fördern Bibliotheken“. Die fünf Preisträger werden per Video vorgestellt, siehe NRW-Blog. Und Anna Zschokke empfahl in Die Töchter Regalias das Kinderbuch „Mehr … immer mehr!“, das auch zum Vorlesen für kleinere Gruppen geeignet ist.

In der letzten Woche lernten wir noch weitere interessante Bibliotheken kennen. Basedow1764 Weblog zeigte eine öffentliche Bibliothek aus ehemaligen Schiffscontainern in Indonesien. Netbib verlinkte auf einen Artikel des Westfälischen Nachrichten zur Bücherei im Münsteraner Franziskus-Hospital. Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster wird in einem Artikel der Zeitschrift „wissen|leben“ 5/2016, S. 4/5 vorgestellt.

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’15)

leave a comment »

Ob eine weiterführende Recherche im Internet, die Weiterbearbeitung des Gelesenen in einer Fotostory, Blog, Wiki oder Video – das Lesen und die Beschäftigung mit dem Internet können sich wunderbar ergänzen.  Mit dem ProjektLesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ will der dbv mit der Stiftung Digitale Chancen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2013 bis 2017 kooperative Projekte unterstützen, bei denen 3 Partner über 2 Jahre zusammenarbeiten (via Basedow 1764Weblog).

Anläßlich des 65. Geburtstages von Michael Seadle (Professor für Digitale Bibliotheken am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin) erschien eine Festschrift als Heft 2/2015 der Zeitschrift „Bibliothek Forschung und Praxis“ (via Netbib). Alle Artikel dieses Heftes sind frei zugänglich. Themen dieser Ausgabe sind u.a. die papierlose Bibliothek und aktuelle Trends im Bibliotheksbereich.

Ein Diagramm zur Prognose der weiteren Entwicklung beim Verkauf elektronischer Publikationen bis 2020 veröffentlichte Statista. NRW-Blog bettete diese Grafik in einem Beitrag ein.

Dem Buch „Global Action on School Library Guidelines“ aus der Reihe IFLA-Publications widmete sich Karsten Schuldt im Libreas Blog. Er kritisierte vor allem, wie wenig es bei der Ausarbeitung von Richtlinien für Schulbibliotheken darüber nachgedacht wird, ob diese für die praktische Arbeit nützlich sind bzw. wie Interessierte überhaupt Kenntnis davon erhalten.

BuB veröffentlichte einen Beitrag mit Beispielen zur Arbeit mit Flüchtlingen in Bibliotheken (via Netbib).

Auf die Annotationssoftware Videonot.es verlinkte Fortbildung in Bibliotheken und verwies auf einen Beitrag der TU Darmstadt zur kollaborativen Nutzung dieser Software inklusive Einführungsvideo. Wer Videonot verwenden möchte, benötigt allerdings einen Google-Account.

Bibliothekarisch.de stellte eine Infografik mit einem ABC der richtigen Gestaltung einer Internetstartseite.

Berufsbild BibliothekarinLibrary Mistress ergänzte ihre Bibliographie um etliche Titel.

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’15)

leave a comment »

Für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen vermittelt der Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. NRW Autorenbegegnungen. Das können Lesungen sein, Schreibwerkstätten oder Diskussionsrunden (via NRW-Blog).

Mit aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen zur Aktivitäten von Hochschulbibliotheken bei der Förderung der Informationskompetenz beschäftigte sich Hapke-Weblog. Immer mehr wird konkret auf den Bedarf eingegangen und die Bibliothek sieht sich verstärkt als Unterstützer bei Studienaufgaben und der Aufbereitung/Verbreitung von Forschungsergebnissen gesehen.

Aktuell landet noch ein großer Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse in teuren Fachzeitschriften mit möglichst hohem Impact Factor. „Eine wissenschaftliche Arbeit ist gut, wenn sie gut ist und nicht weil sie in ‚Nature‘ erschienen ist!“ meinte allerdings Florian Freistetter in seinem Beitrag in Scienceblogs und widerlegte dort systematisch Argumente, die für eine Notwendigkeit wissenschaftlicher Fachzeitschriften sprechen, Titel und Fazit seines Artikels „Schafft die wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab!“ (via Archivalia). Eine ganz ähnliche Meinung vertritt Alexander Großmann im Laborjournal online: „Klassische Fachzeitschriften haben, zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin, ausgedient.“

NRW-Blog entdeckte in der Gründerküche 5 Tools zum Erstellen von Infografiken. Und lustige Ideen, was sich so alles als Lesezeichen für gedruckte Bücher eignet, zeigte eine Grafik von Grant Snider, siehe Bibliothekarisch.de.

Bibliotheksratte veröffentlichte den 8. Teil der Twitterlieblinge #Bibliothek – einfach herrlich! 🙂

%d Bloggern gefällt das: