Lesewolke

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Posts Tagged ‘Veranstaltungsideen

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’17)

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„Lesen macht stark“ stellt nun in einer Broschüre eine verschiedene erprobte Projektbeschreibungen für Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen vor, z.B. Comic-, Film-, Foto-, Theater-, Gaming-Projekte sowie Stadtrallyes (via Fachstelle ÖB NRW).

Über Explora, eine Plattform ETH-Bibliothek berichtete Elisabeth Steiger in Archive 2.0. „Marmor macht Architektur : ein Baumaterial mit Geschichte“ heißt der neueste Beitrag, der Fotos, Interviews und Buchdarstellungen einbindet.

Bibliotheksstrategie, Statistiken und Analysen sind das Thema einer Reihe im Blog der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW (Teil 1, Teil 2, Teil 3).

Eine umfangreiche Bibliographie zum Berufsbild Bibliothekar_in pflegt Library Mistress. Inzwischen gibt es neue Unterseiten wie Krimireihen und Bibliothekserotika, siehe Blog.

Der Verlag Elsevier klagte bei einem New Yorker Gericht gegen Schattenbibliotheken, wie Sci-Hub und LibGen, deren Mitglieder Artikel herunterladen und kostenfrei zur Verfügung stellen (via Scinoptica). 15 Millionen US-Dollar Schadenersatz wurden dem Verlagsriesen zugesprochen. Laut Telepolis wären das 150.000 Dollar pro Artikel. Da fragt man sich, warum wissenschaftliche Autoren und Reviewer meist nicht mal für ihre Arbeit entlohnt werden. Allerdings ist der juristische Sieg eher symbolisch, denn auf die Server und ihre Betreiber in Osteuropa haben US-amerikanischer Strafverfolgungsbehörden keinen Zugriff.

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Written by lesewolke

31. Juli 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (20.KW’17)

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Das geplante UrhWissG sorgt weiterhin für Schlagzeilen. „Der offene Brief der FAZ, den sie praktischerweise in ihrer eigenen Zeitung und damit im Kanal ihrer eigenen Reichweite deutlich sichtbar platziert, ist inhatlich falsch und irreführendmeinte Kapselschriften und erklärte dies im Detail in einem weiteren Blogbeitrag an den geltenden und geplanten Paragraphen.  Auch die Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzesentwurf ist online (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Bereitstellung von Schulungsmaterialien als OER mit freier Lizenz wäre nicht nur für die Schulungsteilnehmer, sondern auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in anderen Bibliotheken eine Hilfe, meinte Biboer. Außerdem berichtete der Blog ausführlich vom OERcamp in Köln.

Die Verwendung der Creative Commons Lizenz CC0 ist in Österreich rechtlich zulässig. Da es in der Vergangenheit Zweifel gab, wurde ein Gutachten dazu erstellt, siehe VÖBBlog. Wichtig ist diese Lizenzform vor allem für Datenrepositorien.

Darf man Preprints zitieren? Das hängt von der Fachrichtigung ab, in der man forscht, meinte Green Tea and Velociraptors (via Archivalia). Der Beitrag zeigt die gravierenden Unterschiede bei den Natur- und Gesellschaftswissenschaften. Einen Filmbeitrag zum Zitieren veröffentlichte Bayern Alpha, siehe Bibliothekarisch.de.

Das Recht am eigenen Bild kann bei Veranstaltungsfotos Probleme aufwerfen. Eine praktische Lösung stellte Jöran und Konsorten vor (via Fortbildung in Bibliotheken). Hier wählt der Teilnehmer die Farbe des Bandes für das Namenskärtchen nach seiner Entscheidung für die Veröffentlichung. Dann weiß der Fotograf beim Aussuchen der Bilder, welche Personen darauf erkennbar sein dürfen.

Über einen Vorlesewettbewerb für junge Flüchtlinge in der Stadtbibliothek Lörrach berichtete die Badische Zeitung (via Netbib).

Das Hasso-Plattner-Institut bietet den kostenfreien OnlinekursWie funktioniert eine Suchmaschine?“ an (via medinfo). Er startet am 29. Mai 2017.

Die neue DIN 67700 „Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung“ ist erschienen, mehr dazu im archivamtblog (via Archivalia).

Written by lesewolke

22. Mai 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’17)

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Die Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift o-bib mit dem Schwerpunkt Informationskompetenz ist erschienen. Zwei weitere interessante Aufsatztitel lauten „Workflows zur Bereitstellung von Zeitschriftenartikeln auf Open-Access-Repositorien – Herausforderungen und Lösungsansätze“ und „Erste Erfahrungen mit RDA an wissenschaftlichen Universalbibliotheken in Deutschland – Ergebnisse aus Fokusgruppengesprächen mit Katalogisierenden„.

Ein Beitrag des Goethe-Institutes widmete sich Computerspielen als Mittel zur Verbesserung der Informationskompetenz. Insbesondere wird auf „Lost in Antartica“ eingegangen, welches den 3. Preis beim Best-Practice-Wettbewerb Informationskompetenz gewann. In Deutschland gibt es demnach bisher nur „kleinere spielerische Elemente in verschiedenen Online-Tutorials, aber eigenständige Spiele existierten in diesem Bereich nur sehr wenige.“. Das bekannteste Spiel mit Bibliotheksbezug ist laut Fortbildung in Bibliotheken der Klassiker Letterheinz.

Und wie sieht es mit dem Einsatz digitaler Methoden und Medien in Schulen aus? Die Deutsche Telekom Stiftung untersuchte dies in einer Studie, die nun online ist – Schule digital – der Länderindikator (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine ausführliche Rezension zum „Praxishandbuch Digitale Bibliotheksdienstleistungen“ verfasste Text & Blog. Theoretische Erläuterungen werden mit Beispielen aus der Praxis belegt. Eine große Rolle spielt die Kommunikation. Dabei kommt auch Social Media nicht zu kurz.

Libreas Blog sah sich einen Artikel von Jens Klump zur Kultur der Veröffentlichung von Forschungsdaten an. Demnach ist das Interesse vor allem in Fachgebieten vorhanden, die gemeinsam forschen und bei denen der Erkenntnisgewinn im Vordergrund steht. Bei einzelnen Urhebern, die mit ihren Publikationen vor allem ihre Reputation stärken wollen, ist die Motivation zur Publikation der zugrundeliegenden Daten dagegen geringer.

„Makerspace, Gaming, Qi Gong – die Bibliothek als Dritter Ort“ so heißt ein Beitrag im Blog der Fachstelle ÖB NRW über das Veranstaltungsangebot der Stadtbibliothek Kreuztal. Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V. stellte in einem Video das Projekt „Wie kommt das W in den Baum? Eine Buchstabenreise durch Potsdam“ vor, siehe Fachstelle ÖB NRW. Internationalen Leseförderungsprojekten widmete sich das Heft 1/2017 der Zeitschrift Büchereiperspektiven (via VÖBBlog).

Corvus Corax heidelbergensis ergänzte „Mein Zukunftsbild einer Bibliothek“ von 2010 mit neuen Wünschen und Erkenntnissen.

Ist die Existenz von Bibliotheken (vor allem öffentlichen) besonders Menschen wichtig, die eher weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben? Karsten Schuldt geht in seiner Online-Publikation auf e-LiSArmut und Bibliotheken: Anmerkungen zu einer notwendigen Diskussion“  dieser Frage nach (via BibTexte).

Leihscheine ihrer Urgroßmutter, die Nutzerin der Preußischen Staatsbibliothek war, fand Angela Heider-Willms in einem alten Buch und fotografierte sie für das Techniktagebuch (via Netbib). Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Dokumenten, Fotos und Büchern hatte Familia Austria (via Archivalia).

Einen Bericht mit tollen Fotos über die Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste Wien veröffentlichte Books in Vienna (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’17)

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Auf der Leipziger Buchmesse wurden 30 Kinder- und Jugendbücher mit dem Leipziger Lesekompass 2017 ausgezeichnet. Die Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf die Preisträger in den verschiedenen Alterskategorien.

Die Fachstelle ÖB NRW ging näher auf die App BIBPARCOUR ein und stellte viele spannende Veranstaltungsbeispiele vor, die bereits in Bibliotheken umgesetzt wurden.

Im Tagesspiegel erschien ein Gastbeitrag zur Autorenvergütung von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Darin meint er, dass die Verlage am Verkauf und der Lizenzierung ihrer Produkte verdienen und in die Diskussion mit der VG Wort eigentlich nicht einmischen sollten. Zudem schon gerichtlich geklärt wurde, dass Verlage nicht automatisch an den Ausschüttungen beteiligt werden dürfen. Eine Individualerhebung und –vergütung der in Lernplattformen genutzten Werke wäre für Hochschulen zudem nicht nicht zumutbar.

Im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellte der Beirat der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland die BroschüreDie Empfehlungen zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten“ (via VÖBBlog).

ZBW-Mediatalk berichtete ausführlich von der Open Science Conference 2017 in Berlin. Forschungsdaten und Open Educational Resources (OER) bildeten die Schwerpunkt dieser Konferenz. Die Barrieren liegen inzwischen mehr im kulturellen als im technischen Bereich. Trotz einem kostenfreien Zugang gibt es Regeln zur Nutzung der Daten und Texte.

Die Library 2.017 mini-conference stand unter dem Motto „Expertise, Kompetenzen und Karriere“ (via Fortbildung in Bibliotheken). Der Wandel des Berufsbildes, was wird heute von Bibliotheksmitarbeitern erwartet usw. waren Themen dieser Webkonferenz, die weltweit zugänglich war. Hier ein Einblick in die ersten 90 Minuten als Twitter-Storify.

Andreas Mittrowann besuchte Bibliotheken in Italien und schilderte im Blog Globolibro seine Eindrücke. Auf Flickr veröffentlichte er zahlreiche Fotos der Bibliotheken.

Außerdem erschien in der letzte Woche mein Film „Mit dem BIB in Wienhier bei Lesewolke! Er stellt sechs wunderschöne österreichische Bibliotheken vor. 🙂

Martin Scheuplein, der Chef der Kartensammlung an der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle fand eine alte Karte aus dem 16. Jahrhundert, die für Aufsehen in der Fachwelt sorgte, siehe idw online (via Archivalia) & Spiegel online. Vermutlich gehört sie zu einem Fragment einer großen Gesamtkarte, von der bisher nur zwei weitere Tiele bekannt sind. Genau genommen, handelt es sich nicht um eine klassische Landkarte, denn zum Reisen wäre sie ungeeignet, sondern eher um eine Infografik, die Bibelszenen verortet.

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’17)

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Inzwischen wurde die Ausgabe für Bibliotheken des Horizon Reports 2017 (Engl.) veröffentlicht (via Fortbildung in Bibliotheken). Auch ZBW-Mediatalk interessierte sich für die weitere Entwicklung und fragte: „Wie sieht die Zukunft des Forschens und Publizierens aus?“ Im Februar 2017 nahmen dazu 234 Personen an einer Umfrage teil. Die Ergebnisse wurden im Beitrag veröffentlicht. Demnach ist die Akzeptanz von Open Access stark gestiegen, alternative Metriken gewinnen an Bedeutung und 57,9 Prozent glauben, „dass der Impact-Faktor dann als Indikator ausgedient haben wird.“ Auch Open-Science-Aktivitäten werden dann vermutlich stärker gewürdigt werden. Passend dazu sah sich wisspub.net den Open Science Monitor genauer an.

Jeweils im Frühjahr erscheint die aktualisierte Fassung des Skripts „Internetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren. Jetzt ist die Ausgabe April 2017 im Jurablog online (via Archivalia).

Im Blog Literaturverwaltung wertete Philipp Zumstein eine Twitterumfrage aus, die ermitteln sollte, welche Metadaten beim Zitieren wichtig sind. Nicht in allen Stilen und Fachrichtungen sind beispielsweise Artikeltitel oder Zeitschriftentitel von Bedeutung.

Anleitungen, Materialien und Arbeitsblätter für die Veranstaltung „Wie weit ist mein Buch gereist? Von der Buch-Idee bis zur Ausleihe“ stehen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf zur Nachnutzung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Künstlerin Rebecca McCorkindale erstellte die Grafik „Bibliotheken für alle“. Sie ist in 60 Sprachen verfügbar und mit der CC-Lizenz BY-SA 4.0 (also Namensnennung + Weitergabe unter gleichen Bedingungen) nutzbar, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Leicht verständliche Erläuterungen zur Nutzung von Bildern aus Wikimedia Commons gibt der Lizenzgenerator (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

27. März 2017 at 08:50

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’17)

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Ein heiß diskutiertes Thema ist derzeit der Referentenentwurf zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG. Die Ländergruppe der deutschen Ländergruppe der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken forderte beispielsweise, „grafische Aufzeichnungen von Werken der Musik grundsätzlich nicht von den Nutzungen zu den jeweils privilegierten Zwecken auszunehmen, sondern sie in dieser Hinsicht anderen Werken gleichzustellen“ (via Archivalia). Auch der Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare gab eine Stellungnahme mit mehreren Verbesserungsvorschlägen ab, z.B. sollten die unterschiedlichen Prozentsätze bei der Werknutzung überdacht werden. Der Verband der Bibliotheken des Landes NRW e.V. wünscht sich u.a. eine Streichung des Schulbuchprivilegs und keine Begrenzung des Kopienversands auf nichtkommerzielle Zwecke (via Fachstelle ÖB NRW). Letzteres würde eine Verschlechterung zur bisherigen Praxis darstellen. Ähnliche Einwände hat u.a. auch der dbv in seiner sehr ausführlichen Stellungnahme. Entschiedene Gegner dieser möglichen Urheberrechtsreform haben sich bei Publikationsfreiheit.de zusammengefunden und eine Petition gestartet. Netzpolitik.org setzte sich mit den Inhalten dieser Aktion auseinander.

Der Tagesspiegel berichtete in der letzten Woche über den DEAL, den geplanten bundesweiten Vertrag mit Elsevier (via Archivalia). Bisher konnte keine Einigung erzielt werden . „Alle Angebotskomponenten beliefen sich aufsummiert auf einen Betrag im dreistelligen Millionenbereich.“ zitierte die Zeitung die DEAL-Sprecherin.

Auch Drittmittel werden in Bibliotheken genutzt. Eine Auswahl laufender und abgeschlossener Projekte listete das Bibliotheksportal auf (via Fachstelle ÖB NRW).

Ausgerechnet der Beitrag „Zwei Jahre ohne INETBIBim Blog Kapselschriften sorgte für Diskussionsstoff in der Inetbib. War und ist  „die Liste nur noch eine Stellenbörse, ein Fortbildungsankündiger oder ein Propaganda-Kanal für aktuelle Projekte”, wie der Blogbeitrag meint? Markus Schnalke hat den Stellenanteil grafisch darstellt, siehe Archivalia. Ist diese Entwicklung gut oder schlecht? Sind Mailinglisten eigentlich die einzige Möglichkeit online zu diskutieren mit einen Zugang für alle? Gibt es dort umfassende Infos über Neuigkeiten im Bibliothekswesen und wenn nicht, wo dann? Diese und andere Fragen erhitzten die Gemüter. Jedenfalls hat die Liste mit fast 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine unglaubliche Reichweite im Bibliothekswesen (Quelle: Was ist Inetbib). Das habe ich bei meinem Linktipp zu Blogs auch gemerkt (neuer Tagesrekord der Zugriffe bei Lesewolke) und begrüße an dieser Stelle ganz herzlich alle, die sich nicht nur einmalig in die Welt der Blogs getraut haben! Fachkommunikation war dort übrigens auch ein Thema.

Für einen besseren Austausch zu Makerspaces setzte sich die Fachstelle ÖB NRW ein und stellte die Facebookgruppe „Makerspaces in Bibliotheken“ vor. Auf zwei internationale Mailinglisten für Rechercheprofis in Medizin und Gesundheitswesen machte Medinfo aufmerksam.

Seit 2013 organisieren zwei Lehrer wöchentlich eine Stunde den #EDchatDe. Hier werden Themen rund um Bildung und Schule bei Twitter diskutiert. Da muss man sich schon mal kurz fassen. 😉 Ich hatte vor einem Jahr beim Thema „Die Bibliothek und das Lernen der Zukunft“ dort hinein geschaut. Nun gibt es ein Buch über den #EDchatDe, gedruckt, als PDF oder EPUB. Die letzteren beiden sind kostenfrei (via Fortbildung in Bibliotheken).

Um offene Lehr- und Lernmaterialien dreht es sich auf den OERcamps. Im Jahr 2017 sollen vier davon stattfinden, siehe #OERcamp (via Biboer). Über die Themen der bisherigen Camps kann man sich im Archiv informieren.

Was ist eigentlich Evidence Based Library and Information Practice (EBLIP)? Karsten Schuldt ging in einem Beitrag im Libreas Blog ausführlich auf dieses Thema und das Buch „Being evidence based in library and information practice“ (2016, hrsg. von Denise Koufogiannakis, Denise & Alison Brettle) ein. Im Grunde bietet dieses Konzept eine Art Anleitung, wie man Entscheidungen in Bibliotheken auf der Basis wissenschaftlicher Fakten trifft, statt „auf Basis lokaler Wahrnehmungen […] – oder aber gar aus gar nicht richtig nachvollziehbaren Gründen.“

Viele Veranstaltungsideen mit Bilderbüchern enthält die dreiteilige Reihe des Bremer Instituts für Bilderbuchforschung (BIBF), die alle kostenfrei als PDF zur Verfügung stehen (via Fachstelle ÖB NRW). Eine vierte Broschüre ist in Vorbereitung.

Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein veröffentlichte „Picknick im Labyrinth“ eine Handreichung für Medieneinsatz für die Begleitung von Menschen mit Demenz. Die Broschüre gibt unter anderem Tipps für Aktivitäten mit und ohne Medien (via Fachstelle ÖB NRW).

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’16)

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„Die neuen Heldinnen und Helden der Bibliotheken“ – so hieß ein Beitrag bei welt.de, der anläßlich des Tages der Bibliotheken 2016 gern geteilt wurde. Der Text stammt vom dbv und wurde als Advertorial veröffentlicht (via Archivalia & VÖBBlog). „Mich irritiert dennoch, dass die Presse (zumindest die Welt) anscheinend nur gegen Zahlung bereit ist, sich mit Bibliotheken zu befassen…„, schrieb Ulrich Herb bei Inetbib. Denn ein Advertorial, so lernten wir, ist laut Wikipedia eine „Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll.“.

Im Blog Medienpädagogik erläutert detailliert ein Veranstaltungsformat, bei dem Schüler einen Trailer für ein Jugendbuch erstellen können (via Fortbildung in Bibliotheken). Neben einem Arbeitsblatt, welches hilft, inhaltliche Gestaltungselemente zu finden, sind praktische Tipps (z.B. Videoerstellung, Musikquellen) enthalten.

Eine Übersicht von „Video-Tutorials zu Open Access und Open Data“ veröffentlichte Publisso der ZB Med. Neben dem eigentlichen Link sind in der Tabelle Angaben zur Länge, Sprache und der Lizenz enthalten, gefunden bei Archivalia. Das Blog Archivalia widmete sich ausgiebig der Open Access Woche und publizierte nach eigenen Angaben 16 Beiträge zu diesem Thema, siehe Rückblick mit vielen Links.

Welche Bedingungen werden benötigt, damit sich digitales Publizieren und der freie Zugang zu den Veröffentlichungen durchsetzten kann? Im Rahmen des Programms „Eine Woche Zeit“ zum Thema „Konzepte wissenschaftlichen Publizierens im digitalen Zeitalter“ entstanden 10 Thesen, siehe Hypotheses Redaktionsblog.

Ein Beitrag bei dhmuc fragt „Wie permanent sind Permalinks?„. Hier werden auch die verschiedenen Arten von Links (permanente Identifikatoren, Direktlinks, Kurzlinks sowie aussagekräftige Links) und ihre Einsatzgebiete näher erläutert. Ein Peer Review ist ausdrücklich erwünscht. Der Artikel soll dann in der Online-Zeitschrift Informationspraxis erscheinen (via Archivalia).

Infografiken sehen schön aus. Aber wie recherchiert man nach darin enthaltenenen Texten? Die Forschungsgruppe Knowledge Discovery der ZBW entwickelte ein Verfahren zur Text-Extraktion: „es wendet eine neuartige Kombination von Methoden aus Bildverarbeitung und Data Mining an, die mit minimaler manueller Eingabe auskommt.„, siehe ZBW Mediatalk.

Die „digitale Bildungsrevolution“ – kommt er nun doch noch – der Paradigmenwechsel? Shift geht in einem ausführlichen Beitrag auf Akteure und Methoden ein und fragt sich, ob kritisches Denken noch gelernt/gelehrt wird oder alles im Klausurtraining endet (via Fortbildung in Bibliotheken). Letzteres ist wiederum ebenfalls ein Problem für die Wirtschaft „Sie braucht einerseits gescheitere, vielfältig fähigere, selbstständig denkendere und komplexere Aufgaben bewältigende Arbeitskräfte […]. Andererseits dürfen diese Arbeitskräfte nicht auf dumme Ideen kommen und etwa zu sehr selbstbeauftragt eigenmächtig lernen […]“ .

Librarian in Residence war in der letzten Woche in der New York Public Libary zu Gast, erkundigte sich dort nach Bibliotheksangeboten für Migranten und listete diese auf.

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