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Posts Tagged ‘VG Wort

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’17)

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In der letzten Woche fand der 83. IFLA World Library and Information Congress in Wrocław (Polen) statt. BII Stories berichtete fleißig über diese Veranstaltung. Die Weltkarte der Bibliotheken ging online. Eine Infografik der IFLA listet alle Nachteile auf, die Lizenzierungen mit sich bringen können (via Netbib).

Archivalia zitierte eine Frage aus der Inetbib zu CC-Lizenzen und VG Wort: „Kann es sein, dass dieser Vertrag es faktisch unmöglich macht, Open Access unter einer CC0- oder CC-by-Lizenz zu publizieren, oder übersehe ich etwas?“ und die Antwort bei Twitter.

Die ETH Zürich befragte ihre wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrer Meinung zu Open Access und traf auf breite Zustimmung, siehe wisspub.net. Die OA-Policy und das Repositorium waren jedoch kaum bekannt. Der Hauptgrund für die Nichtnutzung des Servers für die Zweipublikation: „Ich kenne mich mit dieser Publikationsmöglichkeit zu wenig aus.“ (58,3%).

Beim Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium hilt Jonas Kress den Vortrag „Wikidata – ein Verzeichnis strukturierter Daten über das Wissen der Welt„, der online verfügbar ist (via Archivalia).

Tipps zur Recherche für das „Ungooglebare“ liefert ein Artikel im Tagesanzeiger. Das Digithek-Blog listet alle genannte Links zur Suche auf.

Auf einen Beitrag bei ze.tt zu Theorie und Praxis des Prinzips Uni-Gruppenarbeit verlinkte Fortbildung in Bibliotheken. In der Realität sind demnach interessierte Studierenden, die gemeinsam über Seminarinhalte diskutieren und die Erarbeitung ihrer gemeinsamen Präsentation gerecht verteilen, „so selten wie Schatztruhen am Ende des Regenbogens.“. 😉

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28. August 2017 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’16)

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Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass die Ausschüttung der VG Wort nur den Autoren und nicht den Verlagen zusteht. Schneeschmelze findet das richtig, denn nach seinen Erfahrungen war der Anteil der Verlage zumindest an der Arbeit seiner Veröffentlichungen wissenschaftlicher Literatur „genau null“ gewesen. Damit ist der nicht der einzige. Für Wissenschaflter bringt die Verlagspublikation den einen Vorteil, bei den Leuten Beachtung zu finden, die Publikationen in erster Linie danach beurteilen, wo sie erschienen sind und sich erst dann den Inhalt anschauen. Archivalia verlinkte auf die Reaktionen von Übermedien und Irights.info.

Ebenfalls vor Gericht landete die Entscheidung für die Offenlegung von Subskriptionskosten, die Universitäten an Verlage zahlen. Demnach lässt sich eine Geheimhaltung nicht rechtlich begründen, siehe Archivalia.

Google Books gewann vor dem Supreme Court und darf weiter Bücher digitalisieren. Die FAZ widmete dem Urteil einen Artikel (via NRW-Blog & VÖBBlog).

Nicht legal aber beliebt: Sci-Hub. Science wollte wissen, wer dort eigentlicht Artikel herunterlädt und kam zu dem Ergebnis: jeder – egal, ob aus reichen oder armen Ländern (via Archivalia).

Die Aufzeichnung der Diskussion „Welche Lizenz ist die richtige für OER“ auf dem OER Fachforum 2016 ist bei Biboer zu sehen.

Sind Messaging-Dienste für Bibliotheken relevant? Birgit Fingerle geht im aktellen ZBW-Mediatalk auf diese spannende Frage ein, stellt verschiedene Dienste vor und wie sie von Unternehmen und Bibliotheken bereits heute genutzt werden.

Lohnt sich Linked Open Data für öffentliche Bibliotheken. Katja Rother geht in ihrer Bachelorarbeit dieser Frage nach und hat erste Handlungsempfehlungen parat (via Infobib).

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3. Mai 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’16)

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Hätten Sie gewusst, dass bei Veranstaltungen, bei denen aus urheberrechtlich geschützten Werken vorgelesen wird, eine Abgabe an die VG Wort fällig wird?! Der Blogbeitrag der Stadtbibliothek SalzgitterVorlesen ist abgabenpflichtig – das Weihnachtssingen läßt grüßen“ verlinkt unter anderem auf das Merkblatt der VG Wort mit einer Preisliste (via Netbib).

Ein englischsprachiges Video zu der Frage wie Bibliotheken den Forschungskreislauf unterstützen könnten, bettete Bibliothekarisch.de ein.

Die berühmte Online-Enzyklopädie Wikipedia feierte ihren 15. Geburtstag und wünscht sich mehr aktive Beteiligung, siehe auch Artikel bei Spiegel online (via NRW-Blog).

Digithek blog fand auf der Internetseite 20.000 lenguas 30 freie, englische online Lexika und Thesauri und empfahl einige davon weiter.

Zum 1. April 2016 schickten auch manche Bibliotheken ihre Leser mit einem Scherz in den April. Bibliothekarisch.de listete diese Beiträge auf.

Die Sortierung scheint etwas gewöhnungsbedüftig, aber Herr Lagerfeld muss sich schließlich in seiner Bibliothek zurecht finden. Zahlreiche Fotos seiner Bibliothek mit Bücherstapeln hat My modern met (via VÖBBlog). Kuriose und lustige Tweets zum Thema Bibliothek bloggte Bibliotheksratte im 9. Teil von #Twitterlieblinge: #Bibliothek. 😉

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4. April 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’16)

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Wir brauchen mehr Geeks und weniger Büchertanten in Bibliotheken sagt @beschruh #inetbib16“ . Dieser Spruch wurde von der Inetbib-Tagung getwittert. Juliane Waack setzte sich damit im Libreas Blog auseinander. Sie konnte diesem Tweet nichts abgewinnen, fand den Begriff Büchertanten zudem frauenfeindlich & schädlich für das Berufsbild und meinte „Die Bibliothek braucht nicht mehr Geeks, sondern sie muss als Arbeitsplatz und als Wissenschaftsbereich attraktiver für intelligente und aufgeschlossene Menschen werden, die sozial und zukunftsweisend zugleich denken können.“

Die Äußerungen von Rafael Ball, die schon in der 6. KW’16 für viel Aufregung gesorgt hatten, zogen auch in der letzten Woche noch einige Statements nach sich. Digithek blog verlinkte die zahlreichen Artikel und Meinungen in einem Blogbeitrag. Beispielsweise ging Christian Gutknecht seinen Blogbeitrag bei Wisspub.net insbesondere auf Balls Beitrag “Total Open Access: the new gospel of scientific communication” ein.

ZBW-Talk berichtete über die EA Annual Conference 2016, die im Januar 2016 stattfand und unter dem Motto „Innovating the Gutenberg Galaxis – The Role of Peer Review and Open Access in University Knowledge Dissemination and Evaluation“ stand.

Die Präsentation (Prezi) „OER in Bibliotheken“ von Kathrin Reckling-Freitag ist online (via biboer). Darin wird erklärt, was Open Educational Ressources sind und wie sie von Bibliotheken eingesetzt werden können. Wie es aussieht, ist mal wieder ein kommerzielles Unternehmen schneller, eine Plattform für freie Lernmaterialien bereitzustellen. Amazon Inspire will demnächst in den USA an den Start gehen (siehe biboer).

Rückwirkend zum 1.1.2015 wird nun auch für Drucker eine Kopiervergütung erhoben (via NRW-Blog). Den Rahmenvertrag, FAQ und das Online-Formular für VG Wort sind auf beim dbv verlinkt.

Die Ländernotiz Deutschland zeigt den die ermittelten Zahlen & Ausgaben im Bildungsbereich für 2015 im Vergleich zu anderen Ländern (via NRW-Blog). Um Zahlen geht es auch bei der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS). Nach dem Ende des BIX haben Deutsche Bibliotheksverband (dbv) und das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) eine Expertengruppe ins Leben gerufen, die die DBS um sinnvolle Kennzahlen erweitern soll, siehe  Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Der Lesetipp als Videoclip: 59plus.TV ist ein Online-Magazin, welches sich speziell an ältere Zuschauer und bietet unter anderem 2x wöchentlich einen Buchtipp an (via NRW-Blog).

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22. Februar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’13)

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Am 1. Juli 2013 fand der Workshop von Prof. Heidrun Wiesenmüller zu Resource Description and Access (RDA) an der FH Köln statt. wer diese Erschließungsstandards für seine Arbeit benötigt, kann sich nun die Aufzeichnung anschauen, siehe NRW-Blog (4 Teile als Flashvideo, insgesamt 4 Stunden).

Über die Anreicherung des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) mit Schlagwörtern aus den offenen bibliographischen Daten von BVB/KOBV berichtete Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Den Literaturverwaltungsserviceder UB TU München stellte Gastautorin Dorothea Lemke in einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung vor. Zum Serviceangebot gehören u.a. Citavi-Campuslizenzen, Schulungen, eKurse und Beratung (Sprechstunde, E-Mail-Auskunft).

Die IFLA hat einen Publikationsserver eingerichtet. Im Moment findet man dort die eingereichten Unterlagen für den IFLA World Library and Information Congress 2013 in Singapor, welcher im vom 17.-23. August statt finden wird (via Netbib & Fortbildung in Bibliotheken).

Keine Vergütung seitens VG Wort gibt es für elektronische Bücher im Epub-Format. Hier zählen nur nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente. Die etwas merkwürdige Erklärung samt interessanter Kommentare zu diesem Theme findet man im buchreport (via Netbib).

Über die Verwertungsgesellschaft GEMA ärgern sich so manche Künstler. Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung und flexiblere Lizenzen, die den heutigen Bedürfnissen bei den digitalen Möglichkeiten entsprechen. Deshalb wollen sie mit Cultural Commons Collecting Society (C3S) eine Alternative zur GEMA gründen und sammeln auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Geld für dieses Projekt (via Archivalia).

Das sollten auch BibliothekarInnen wissen: Wem noch nicht so richtig klar ist, wo die Gefahren eines Überwachungsstaates liegen, schaut (via Netbib):

Die verschiedenen Arten von Buchliebhabern beschreibt Laura Kelly, siehe Infografik bei Bibliothekarisch.de. Na, wiedererkannt? 😉

Written by lesewolke

5. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (42. KW)

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Mit dem Lernort Bibliothek beschäftigt sich NRW-Weblog und startet eine mehrteilige Reihe. Berichtet wird über ein Pilotprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem sich acht Bibliotheken beteiligen. Ziel ist es, ein Profil zu erarbeiten, das die Grundlage für eine Angebotspalette ist und für öffentliche Bibliotheken eingesetzt werden kann.

Fobikom widmet sich in dieser Woche dem Thema „E-Learning“ und verlinkt auf die Dokumentation (Bilder, Videos, Folien) der VHBW-Workshops „E-Learning-Schnittstellen“. Außerdem gibt es dort einen Linktipp auf die 100 besten E-Learning-Tools (zusammengetragen von Jane Hart).

Über Neuerungen in der Förderdatenbank des Bibliotheksportals berichtet der NRW-Blog. Hier findet man nationale und internationale Förderprogramme und Drittmittelprojekte, die für Bibliotheken relevant sein könnten (Link zur Förderdatenbank).

Leider sind die Verhandlungen mit VG Wort zum Einsatz eines neuen Zählverfahrens, das auch PDF-Dokumente auf Repositorien direkt zählt, unerwartet gescheitert, wie Uwe Müller in der Inetbib informiert.

Übertext Blog gibt einen Überblick über die Entwicklungen zur Freigabe bibliographischer Daten aus Bibliothekskatalogen und Verbünden im Jahr 2010 sowie Open-Bibliografic-Data-Projekten.

Eine aktualisierte Version des Leitfadens für wissenschaftliches Arbeiten von Norman Backhaus und Rico Tuor erschien frei lesbar im Internet.

IKMZ Cottbus, Treppe

Vielleicht denkt der ein oder andere bereits daran, sich einen Kalender für 2011 zu besorgen bzw. zu verschenken. An dieser Stelle soll der Hinweis auf einen sehr schönen mit Fotos von Bibliotheken nicht fehlen („Blickwinkel Bibliothek 2011“), findet auch Basedows1764 Weblog. Auf die Titelseite hat es das IKMZ in Cottbus geschafft! Ist wirklich immer wieder ein toller Blick. 🙂

Zum Abschluss noch der Link auf ein gelungenes Video (50 sec.) der Universitätsbibliotheken von Alberta (Kanada) für Bibliothekseinsteiger, gefunden bei bibliothekarisch.de: Who will help me?