Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (41.KW’11)

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Ein schönes Beispiel für eine zeitgemäße Auskunftstätigkeit stellt der Biblioblog der FH Hannover vor. Roving Librarians heißt das Modell. Die BibliothekarInnen laufen mit einem Netbook umher, beantworten Fragen und schauen nebenbei, ob alles in der Bibliothek okay ist. Auf diese und andere Möglichkeiten der Auskunft ohne Theke geht auch ein aktueller Beitrag im Plan3t ein.

Doch nicht nur die Auskunft, sondern auch die Ausleihe war ein Thema im Plan3t. Und während sich einige noch mit Zetteln abmühen, starten andere ein Projekt, in dem die Ausleihe mittels Smartphone getestet wird. Wir sind schon gespannt auf die Ergebnisse!

Mancherorts muss man eine Bibliothek nicht mal mehr betreten, um Bücher auszuleihen. Trotzdem kommt die Onleihe in Thüringen mit DiviBib noch nicht so richtig in Fahrt oder zumindest nicht in dem Ausmaß, wie man es erwartet und erhofft hatte, erfährt man in einem Beitrag von Bibliothekarisch.de. Liegt es nun an der mangelnden Bekanntheit, den Lesegewohnheiten oder den Nutzungsbedingungen (siehe ebenfalls Artikel bei Bibliothekarisch.de)? Auch Netbib verweist auf dieses Problem und verlinkt auf weitere Erfahrungsberichte.

Außerdem hat sich Bibliothekarisch.de eine Studie angesehen, die zu der Erkenntnis kommt, dass DRM nicht unbedingt die Piraterie verhindert, vor allem nicht, wenn die Beschränkungen die Nutzung legal erworbener Medien erschweren. In solchen Fällen bevorzugen Nutzer eher Raubkopien.

Statistikbegeisterte können sich freuen, denn es gibt nun auch einen Book Citation Index, der als Modul zu Web of Science gekauft werden kann. Aufgenommen sind bisher 25.000 Bücher ab 2005 hauptsächlich aus den Sozial- und Geisteswissenschaften (via Wisspub.net).

Immer wieder liest man in Blogs über Linked Open Data. Wer noch rätselt, wie das genau gedacht ist, schaut sich eine Präsentation von Magnus Pfeffer an, der es recht gut erklärt (via Netbib).

Kostenfrei online verfügbar ist das neue „Handbuch Forschungsdatenmanagement“, herausgegeben von Stephan Büttner, Hans-Christoph Hobohm und Lars Müller. Darüber hinaus kann man es auch als gedruckte Ausgabe erwerben.

Gewohnt provokativ verkündet Archivalia „Ein Wissenschaftler, der nicht bloggt, ist ein schlechter Wissenschaftler“. Die Ausführungen darüber, warum sich Wissenschaftler unbedingt am Web 2.0 beteiligen sollten und wie sie es am besten anstellen könnten, sind lesenswert.

Im September 2011 fand in Bozen die Konferenz „Die lernende Bibliothek 2011“ statt (via Netbib). Die Dokumentation entspricht tatsächlich dem Anspruch an eine lernende Bibliothek, man kann nämlich nicht nur die Präsentationen selbst ansehen, sondern in einigen Fällen dazu die Audiodatei des Vortrags hören. Weiterhin gibt es jeweils Angaben zum Autor und ein Abstract. „Nicht nur Geld fordern, sondern der Politik aktiv Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme anbieten“ meint zum Beispiel die Kantonsbibliothek Baselland (leider ohne Audiodatei) und stellt ihre Aktivitäten vor.

Auch die Präsentationen des 12. BSZ-Kolloquiums 2011, welches ebenfalls im September durchgeführt wurde, sind online verfügbar (via Inetbib). Themen waren VuFind, RDS, EBScO Discovery Service, KonSearch, die Gemeinsame Normdatei (GND) und vieles mehr.

Und noch eine Tagung vom September mit Online-Präsentationen. Diesmal traf sich die Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB), deren Motto lautete „Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen“. Manche Folien sind sicher auch für andere Bibliotheken von Interesse.

Einen heiteren Artikel mit dem Titel „Von Schlauschnackern und Niederzischern“, der über den Schleswig-Holsteinischen Bibliothekstag oder besser über BibliothekarInnen und ihren „extravaganten Ruf“ berichtet, findet man in den Elmshorner Nachrichten (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’11)

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Die 33. Checkliste der OPL-Kommission des BIB ist inzwischen erschienen und befasst sich mit dem Anlegen von Facebook-Seiten für One-Person Libraries (via Netbib). Viele Anleitungen und Tipps sind sicher für alle Seitenbetreiber relevant.

In der Inetbib wurden letzte Woche Linktipps zu Bibliothekssoftware weitergereicht. Hingewiesen wurde u.a. auf Michael Lackhoff’s Homepage, die Übersichtsseite des Berliner Arbeitskreises Information und die Bachelorarbeit von Katlen Reimann (Oktober 2008) zu diesem Thema.

Eine Präsentation zu VuFind, das Programm wurde beim HOBSY-Workshop vorgestellt, findet man im Blog Bibliotheken in Hannover und die passende Linksammlung des Autors dazu in Delicious.

Mit FaMI-Base gibt es nun auch eine spezielle Datenbank in LibraryThing für die zukünftigen Fachangestellten für Medien- u. Informationsdienste aller Fachrichtungen. Sie enthält Literatur, die für die Ausbildung und Prüfungsfächer wichtig ist, inklusive Einführungsvideo (via Bibliothekarisch.de). Und vielleicht ist hier auch das eine oder andere Buch dabei, dass man lesen muss, aber gar keine Lust dazu hat. Tipps zu dieser Problematik gibt Jim Trelease in seinem Video (engl.), ebenfalls gefunden bei Bibliothekarisch.de. 😉

Ob E-Book-Reader da wohl mehr Lesevergnügen bereiten? Eine kritische Analyse der aktuellen Geräte sowie der generellen Handhabung und dem Vertrieb von E-Books liefert HD Schellnack in seinem Blog (via Netbib).

Ein Beitrag von Libreas Blog beschäftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft der Informationswissenschaft und bemängelt, dass sich zu wenige Akteure aktiv damit befassen. Ebenfalls wissenschaftlich geht es in dem aktuellen Beitrag bei beyondthejournal.net zu. Daniel Mietchen, Heinz Pampel and Lambert Heller formulierten Kriterien für zukünftige wissenschaftliche Zeitschriften, die dem modernen Internetzeitalter gerecht werden sollen. Kommentare sind willkommen.

Die Europeana bietet in einem ersten Beta-Test Linked Open Data. Jakoblog hat es ausprobiert, beschreibt die Vorgehensweise und auftretende Probleme.

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’11)

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Bei der Evaluation der Internetangebote der eigenen Bibliothek hilft der Leitfaden BibEval, fand netbib heraus. Man kann dabei nur die Webseite, den Bibliothekskatalog, die Fachdatenbanken oder gleich alles auf einmal untersuchen.

Fobikom-Weblog entdeckte auf den Internetseiten von Radio SWR2 die sechsteilige Reihe zu dem Thema „Wie das Internet die Bildung verändert″. Sie lief ab Mitte Februar und kann nachgehört werden. Ein Buch soll ebenfalls dazu erscheinen.

Fans von visualisierten, statistischen Daten kommen bei Deutsche Welle auf ihre Kosten. Hier kann man anschauen, wie sich die Online-Enzyklopädie Wikipedia in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Mitwirkenden, Bearbeitungen und neuen Artikel entwickelt hat.

Um den Einstieg in ein Thema zu finden, ist Wikipedia für viele die erste Wahl. Oft sind in den Artikeln relevante Literaturhinweise vorhanden, die eine Vertiefung erleichtern. Das könnte ausgebaut werden. Bereits im August 2010 gab es in Biblionik und Jakoblog Überlegungen, automatisch frei zugängliche Online-Publikationen, die eventuell zu den Artikeln passen könnten, vorzuschlagen und die Leser bewerten zu lassen, ob sie wirklich geeignet sind. Ein aktueller Beitrag in Biblionik verfolgt diese Strategie weiter und wird konkret.

Nach dem Begriff Publikationstyp sucht man vergeblich in Wikipedia. Hat er eher etwas mit dem Inhalt oder dem Trägermedium einer Veröffentlichung zu tun? Kann eine Publikation gleich mehreren Publikationstypen zugeordnet werden? Diesen Fragen ging Jakoblog in der letzten Woche nach.

Im vergangenen Jahr konnte man in den Blogs hin und wieder etwas zu VuFind, einem Open Source Bibliothekskatalog, lesen. Ein kommentierter Screencast (via Infobib) zeigt die aktuellen Möglichkeiten.

Auch der Europäischen Kommission wird zunehmend bewusst, dass es zahlreiche Werke gibt, deren Rechteinhaber sich einfach nicht mehr ermitteln lassen = verwaiste Werke. Das behindert die Digitalisierung, beispielsweise für die Europeana. Daher soll nun ein Vorschlag für eine EU-Richtlinie erarbeitet werden, zitiert Archivalia aus dem Newsletter des DBV vom März 2011.

Respekt für diese erfolgreiche Werbestrategie eines niederländischen Brillendesigners. Sie hat die Phantasie der Autoren von Libreas Blog zu einem ungewöhnlichen Beitrag inspiriert! 😉

Written by lesewolke

11. April 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (34. KW)

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Mit dem Thema E-Books setzte sich in diese Woche der Blog Librarian in Residence auseinander, da auch das Goethe-Institut New York demnächst E-Books anbieten möchte. Dabei wird deutlich, dass sowohl Verlage als auch Bibliotheken diesem neuen Informationsmittel mit Mißtrauen begegnen. Ob E-Books die gedruckte Variante ablösen und mit welcher technologischen Entwicklung aus der Vergangenheit sie vergleichbar sind, ist noch sehr unsicher. Den bildlichen Vergleich E-Book vs. Print aus der Newsweek zitierte bibliothekarisch.de.

Bereits im Mai 2010 wurde die vorläufige Version der Deutschen Bibliotheksstatistik 2009 veröffentlicht. NRW-Blog weist darauf hin, dass nun die endgültige Ausgabe und die Gesamtauswertungen online sind.

Im neugegründeten Blog Beyondthejournal laden Heinz Pampel und Lambert Heller zur Diskussion über die informationswissenschaftliche Zeitschrift der Zukunft ein. Der neue TUBFind Blog der Bibliothek der TU Hamburg-Harburg schreibt über den Betrieb und Weiterentwicklung der freien Kataloganwendung vufind.

Jürgen Fenn untersuchte in seinem Blog Schneeschmelze die Fachdatenbank JURIS und vergleicht diese mit anderen juristischen Online-Angeboten.

Über eine nette Idee der Bibliothekarinnen in Gennevilliers bei Paris berichtet Bibliothekarisch.de. Im Sommer fahren sie mit Bibliotheksfahrrädern, bepackt mit Büchern zu öffentlichen Orten, wie Parks und Spielplätzen, um dort Kinder und ihre Eltern zu treffen und sie an Bücher heran zu führen.

Gelesen in Biblioblogs (30. KW)

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Netbib-Weblog berichtet über die neue OPAC-Variante für Smart-Phones der Bayerischen Staatsbibliothek. Und wie diese mobile Variante aussieht und funktioniert, erklärt ein Video bei Youtube. Auch VuFind, wir erinnern uns an den Erfahrungsbericht zur Installation bei Infobib im Juni, hat jetzt neben anderen Verbesserungen eine mobile Variante. Wer möchte, testet das Beispiel der TU Hamburg-Harburg. Informationen über TUBfind und die Möglichkeit zum Feedback gibt es im Blog der TUHH.

Die Upload-Formulare von Publikationsservern waren in dieser Woche das Thema in Infobib. Schrecken die umfangreichen Formulare eventuell Autoren vom Online-Publizieren, insbesondere auf dem grünen Weg, ab?! Ein Beitrag in drei Teilen beschäftigt sich mit dieser Problematik und stellt zuerst das Datenformular von OPUS vor, zeigt Upload-Formulare anderer Dienste (Youtube, Scribd, Slideshare) und bietet schließlich einen Vorschlag für ein Open-Access-Uploadformular an, welches die Eingabe für die Autoren deutlich erleichtern soll.

Der Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtungen hat einen ausführlichen Artikel zur Leseförderung und dem Lesen-Lernen für verschiedene Zielgruppen öffentlicher Bibliotheken veröffentlicht.  Weniger wissenschaftlich geht es in einem Essay bei Zeit-Online ebenfalls um das Thema Lesen. Und die optimistische Schlussfolgerung lautet hier: „Hurra, wir lesen noch!

Den Inhalt eines Blogbeitrags über den Sinn bzw. Unsinn von Zielen und Zielvereinbarungen fasst Fobikom-Weblog zusammen und empfiehlt den sehr lesenswerten Originalartikel von Oliver Schrader allen, die etwas mit Personalführung zu tun haben.

Umberto Eco hatte sich vor einigen Jahrzehnten literarisch dem Problem gewidmet, wie man Bibliotheken so organisiert, dass es möglichst wenig Spaß macht, sie zu benutzen. Nun wurde diese Liste von Medinfo den Bedingungen des Web 2.0 entsprechend angepasst. 😉

Foto: Arwen Abendstern bei Flickr, CC-Lizenz: by

Written by lesewolke

2. August 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (23. KW)

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Der NRW-Blog verlinkt auf mehrere Leitfäden zum Umgang mit der Privatsphäre in sozialen Netzwerken Facebook, StudiVZ und Wer kennt wen. Diese wurden von Klicksafe erstellt.  Außerdem meldet der NRW-Blog, dass die vorläufige Version der Deutschen Bibliotheksstatistik 2009 nun online ist.

Stefan Niggemeier erklärt in seinem Blog, wer dank welchem Recht und Gesetz an geistigen Schöpfungen verdient und erläutert die Hintergründe zum geplanten Leistungsschutzrecht.

Infobib veröffentlicht einen Erfahrungsbericht zu dem Open-Source-Bibliothekssystem VuFind. Ein Screenshot und Links zu Praxisbeispielen runden diesen interessanten Beitrag ab.

Das Bibliotheksportal hat nun einen eigenen Bereich mit Informationen zu Web 2.0-Anwendungen in Bibliotheken.

Für Diskussionsstoff sorgte die Preissteigerung der Zeitschriften der Nature Publishing Group auch in der Inetbib, als der Protest der University of California an die Öffentlichkeit gelangte.

Die Zukunftswerkstatt gründet eine eigene Community für alle, die sich für die Zukunft der Bibliothek und Web 2.0 interessieren.

Wer schon immer wissen wollte, wie ein Bibliomane entsteht, erfährt es Zwischen den Seiten. 😉