Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (15.KW’20)

Sind Bibliotheken wichtig oder reden sie sich das nur selbst ein? Gewohnt provokativ widmete sich Karsten Schuldt in Bibliotheken als Bildungseinrichtung dieser Frage. Oder hat eher die Kommentarin Bibmaus recht, wenn sie meint, der Aktionismus liege weniger in heroischem Vorstellungen begründet sondern eher in einer „Existential Angst“?

Im Blog Netzwerkeln startete Dörte Böhner einen Online-Kurs für alle, die gern den Umgang mit Social-Media-Anwendungen lernen möchten. Dabei kann man selbst entscheiden, bei welchen der sieben Module man mitmachen will.  Netbib verlinkte auf ein Etherpad, welches Webinare sammelt, die für Bibliothekare nützlich sein können.

In welchem Land werden wie viele Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht? Eine Karte (heatmap) bei scidecode gibt darüber Auskunft (via Archivalia).

Library Mistress entdeckte die erste Ausgabe der Online-Zeitschrift „API (Ausbilden | Publizieren | Informieren – Studentisches Magazin der HAW Hamburg)„.

VÖBBlog machte auf die digitalisierten Ausgaben des Börsenblattes für den deutschen Buchhandel 1834 bis 1945 aufmerksam. Archivalia kritisierte, dass die Treffer der Volltextsuche keine Textschnipsel oder Markierungen in den Dokumenten enthalten. Damit ist nicht schnell zu erkennen, welche Treffer relevant sind.

 

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14. April 2020 at 09:02

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’20)

Eine Überraschung war es angesichts weiter steigender Infektionszahlen (COVID-19) natürlich nicht, dass der Bibliothekartag 2020 in Hannover abgesagt werden musste. Allerdings gibt es erste Überlegungen, das ein oder andere online zu ermöglichen (#vbib20).

Auch sonst dreht sich im Moment alles darum, wie man Präsenzveranstaltungen mit Online-Formaten ersetzen könnte. E-Teaching.org zeichnete das Webinar „Gute Online-Lehre – Praxistipps für den Einstieg“ auf. Die Pädagogische Hochschule Tirol verlinkte die „Professionals’LAB-Webinar-Reihe – Dos und Don’ts der Onlinelehre“. Neben diesen beiden Linktipps stellte Fortbildung in Bibliotheken noch das Videokonferenztool Jitsi im eigenen Blog vor.  Die Wienbibliothek im Rathaus präsentiert 12 Lesungen „Komteß Mizzi“ seit dem letzten Wochenende ON AIR (via VÖBBlog).

Nach Aprilscherzen war in diesem Jahr nicht so vielen zumute. Aber ein paar landeten schließlich doch in der jährlichen Sammlung von Bibliothekarisch.de.

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6. April 2020 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (3.KW’14)

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NRW-Blog befasste sich in einem Beitrag mit Makerspaces und stellte unter anderem eine Definition dafür auf. Dem sind Makerspaces „Orte des kollaborativen Lernens und Arbeitens an dem Menschen in eigenem Interesse an Projekten arbeiten und Dinge erstellen (bzw. machen).

Für eine bessere Sichtbarkeit elektronischer Bestände kam David Lee King die Idee, Informationskärtchen in Form von Visitenkarten mit solchen Hinweisen zu bedrucken. Mehr zu dieser Möglichkeit und weiteren Varianten beschrieb ein Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Folie von Donna Scheeder (IFLA-Webinar 14.1.14)

Folie von Donna Scheeder (IFLA-Webinar 14.1.14)

In der letzten Woche fand das IFLA-Webinar für das 1. Quartal 2014 statt. Für alle Interessierten mit Internetzugang frei zugänglich, gab es drei Vorträge und die Möglichkeit, Meinungen und Fragen über Chat zu äußern. Internationale Zusammenarbeit und aktuelle Trends waren das hauptsächliche Thema, welches ich hier auf Lesewolke in einem Beitrag zusammen gefasst habe.

Zahlreiche interessante Webinare für MitarbeiterInnen öffentlicher Bibliotheken bietet Lesestart ab heute an, siehe NRW-Blog.

Die Links auf einige Materialiensammlungen, die von der Büchereizentrale Niedersachsen speziell für Senioren erarbeitet und aktualisiert wurden, findet man im NRW-Blog.

Auch sonst war die Büchereizentrale Niedersachsen aktiv, gestaltet gerade den Online-Kurs18 Dinge in Bewegung …“ (aktuell Lektion 9: Tagging und Social Bookmarking) und erklärte Webinare.

Tweet2Cite bietet nun einen Zitationsgenerator für Tweets, der nach der Eingabe des Links automatisch die Zitation in den Stilen MLA, APA und Wikipedia ausgibt (via Literaturverwaltung).

Die Arbeitsgruppe RDA hat im Wiki der Deutschen Nationalbibliothek die Anwendungsregeln für das Regelwerk „Resource Description and Access“(RDA) veröffentlicht, die speziell den deutschen Sprachraum betreffen (via VÖBBlog).

Mit der Recherche in Suchmaschinen und der Verfügbarkeit elektronischer Medien ist es heute möglich, sehr komplexe Aufgaben zu lösen. Schule und Management hängen hinterher, meinte Gunter Dück und forderte „Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation„. Fortbildung in Bibliotheken zitierte den Philosophen & Querdenker:  „die heutige Zeit als viel bildungsträchtiger, als das, was wir damals gemacht haben.“ und verwies auf den ausführlichen Beitrag mit Podcast bei #PB21.

16 Gründe, warum Bibliotheken und BibliothekarInnen weiterhin wichtig sind, listete CollegeOnline auf (via Netbib).

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’13)

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Auf die Open-Access-Tage in 2013 in Hamburg ging Wenke Bönisch im Blog Wissenschaft und neue Medien ein. Ihrer Meinung nach ist es trotz hoher Anfangserwartungen bisher nicht zu einem ernsthaften Publikationswechsel gekommen. Sie meinte: „Die Diskrepanz zwischen ideeller Unterstützung und tatsächlicher Nutzung ist riesig.“ und versuchte, Gründe dafür zu finden. Über den Workshop „Open Up! The Politics and Pragmatics of Open Access“, der Anfang Oktober in Lüneburg statt fand, berichtete Hapke-Weblog.

LIS-Corner-2013

LIS-Corner auf der Frankfurter Buchmesse 2013

Schneeschmelze war auf der Frankfurter Buchmesse 2013 unterwegs, machte sich auf die Suche nach digitalen Angeboten, Informationen zur Technik der Herstellung elektronischer Medien und dabei Gedanken um Lösungen für Juristen und Open Educational Resources. Auf das Gastland Brasilien ging ciberaBlog ein. Einen Einblick ins Messeleben gaben uns die Blogbeiträge von LIS-Corner, dem Gemeinschaftsstand deutschsprachiger LIS-Studierender.

Um am IFLA/ALA-Webinar 4/2013 teilzunehmen, reichte einfach der heimische Computer mit Internetanschluß. Diese Möglichkeit nutzte ich und schrieb ebenfalls eine kurze Zusammenfassung der drei Vorträge (Aufgaben des Committee on Copyright and other Legal Matters, Gestaltung von Bibliotheken als vielseitige Plätze, Zukunftsperspektiven der Bibliotheken aus brasilianischer Perspektive).

Libreas #23

Libreas #23

In einem neuen Layout präsentierte sich die 23. Ausgabe von Libreas und enthält zahlreiche Beitrage zu „Forschungsdaten, Metadaten, noch mehr Daten. Forschungsdatenmanagement“ (via Libreas Blog & Bibliothekarisch.de). Darüber hinaus gibt es aber auch einen Beitrag zur Ende September verabschiedeten Urheberrechtsregelung zu verwaisten und vergriffenen Werken von Armin Talke.

Im Rahmen des 12. Internationalen Literaturfestival Berlin benannten 26 AutorInnen und IllustratorInnen ein Buch, welches für sie einen Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur darstellte, siehe Lesen in Deutschland (via NRW-Blog).

Wenn es um das Lesen in Deutschland geht, schneiden die Erwachsenen in unserem Land im OECD-Vergleich nur mittelmäßig ab, wie die PIAAC-Studie (ähnlich PISA) ermittelte (siehe Basedows1764’s Weblog und Beitrag von Spiegel Online). Außerdem wurde der Umgang mit digitaler Technik getestet. Und ja, die Ergebnisse sollten auch Bibliotheken zu denken geben, wie Christoph Deeg in „Deutschland, ein digitaler Bildungsunfall?“ feststellt: „Aber wie wollen Bibliotheken Informations- und Medienexperten sein, wenn noch immer ein großer Teil Ihrer Mitarbeiter weder über den Zugang zur digitalen Welt noch über das damit verbundene notwendige Know-How verfügen?„.

Mit der Verwendung von Bildern in Blogbeiträgen beschäftigte sich K. Graf im Redaktionsblog von hypotheses und geht dabei beispielsweise auf das Zitatrecht und die Berichterstattung über Tagesereignisse ein.

MitarbeiterInnen in Bibliotheken achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden. Doch das bedeutet ja nicht, dass sie selbst alle Engel sind: Geständnisse auf Librarian Shaming … (via Netbib). 😉

Foto LIS Corner: LIS Corner bei Flickr (Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)

Titelseite Libreas #23: Libreas (Lizenz: CC BY 3.0)

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14. Oktober 2013 at 06:00

Webinar: New Librarians Global Connection 4/2013

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Über 50 Bibliotheksleute weltweit saßen am 3. Oktober vor ihren PCs und nahmen am IFLA/ALA-Webinars des 4. Quartals 2013 teil. Drei Vorträge waren angekündigt.

CLM and librarians / by Victoria Owen

CLM and librarians / by Victoria Owen

Zuerst sprach Victoria Owen aus Toronto (Kanada). Sie ist die Leiterin des Komitees für Urheberrecht und andere Rechtsangelegenheiten (= Committee on Copyright and other Legal Matters, CLM) der IFLA. In ihrem Vortrag berichtete sie uns über die Aufgaben des CLM. So setzt sich das CLM zum Beispiel gegenüber internationalen Organisationen, wie der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), für bessere Möglichkeiten des Zugangs und der Archivierung von Medien durch Bibliotheken ein. Oft sind sie die einzige Stimme, die für öffentliche Interessen eintritt.

Olaf Eigenbrodt, Baubeauftragter an der Universitätsbibliothek Hamburg, ging in seiner Präsentation auf die Gestaltung von Bibliotheken als vielseitige Plätze ein und zeigte zahlreiche Beispiele. Ursprünglich konzentriert auf ihre Mediensammlungen kamen inzwischen neue Anforderungen auf die Bibliotheken zu. Trotzdem ist die „gute, alte Bibliothek“ nicht tot, denn als Anlaufpunkt, um Medien zu erhalten oder still zu lernen, wird sie immer noch benötigt. Doch zunehmend dienen Bibliotheken als Treffpunkt und Lernort für kleine und große Gruppen. Darüber hinaus müssen sie auch auf virtuelle Bedürfnisse eingehen. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zuwerden, sollten Bibliotheken unbedingt voneinander lernen:

Libraries as cultural houses / by Olaf Eigenbrodt

Libraries as cultural houses / by Olaf Eigenbrodt

Die Zukunftsperspektiven der Bibliotheken aus brasilianischer Perspektive betrachtete Moreno Barros. Wir staunten, dass es allein in Rio de Janeiro drei Bibliotheksschulen gibt und dort jährlich über 400 neue BibliothekarInnen ihre Ausbildung beenden. Während der Zugang zu Bibliotheken in städtischen Gebieten recht gut ist, sieht es auf dem Lande deutlich schlechter aus. Die jungen BibliothekarInnen in Brasilien gehen auch schon mal auf die Straße, kämpfen für die Wiedereröffnung von Bibliotheken und sind verrückt nach Facebook. Für 2020 wünschte sich Moreno unter anderem, dass jede Schule eine eigene Schulbibliothek bekommt.

Natürlich konnte man auch als Teilnehmer/in aktiv werden:

Allen, die mehr zu einzelnen Themen wissen möchten, sei die Aufzeichnung des Webinars empfohlen.

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9. Oktober 2013 at 06:00

IFLA/ALA Webinar Juli 2013: Intellektuelle Freiheit und OPL

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Am 16. Juli 2013 fand das IFLA/ALA webinarNew Librarians Global Connection: best practices, models and recommendations” statt. Die Teilnahme war wie bei Webinaren der letzten beiden Quartale frei für alle Interessierten weltweit. Rund um den Erdball hatten sich Bibliotheksleute vor ihrem Computer eingefunden, um dabei zu sein. Wenn die Aufzeichnung online ist, werde ich an dieser Stelle darauf verlinken.

Im ersten Beitrag von Barbara Jones, der Direktorin des Büros für Intellektuelle Freiheit (OIF) der American Library Association (ALA) ging es um intellektuelle Freiheit für Bibliothekare. In einer Zeit, wo über die Überwachung der Kommunikation durch Geheimdienste in den Medien präsent ist, war es natürlich ein brisantes Thema.

Vortrag zu Intellektueller Freiheit

Vortrag zu Intellektueller Freiheit / Barbara Jones

Barbara Jones berichtete über verschiedene Aktivitäten der IFLA. Im „IFLA-Manifest zu Transparenz, verantwortungsbewußter Regierungsführung und Korruptionsfreiheit“ (deutsche Übersetzung) werden alle BibliothekarInnen dazu aufgefordert, sich für solche Themen auf nationaler und lokaler Ebene verantwortlich zu fühlen. Noch recht neu ist der Professional Codes of Ethics for Librarians, welcher im letzten Jahr herausgegeben wurde.

Ein weiterer Aspekt der Präsentation war die Zensur. In zahlreichen Ländern wird bestimmte Literatur nicht in Bibliotheken angeboten. Wobei es in den USA eher allgemeine Vorschriften gibt. Welche konkreten Titel nicht angeboten werden, wird dort lokal von Schulämtern, Bibliotheksausschüssen, Bibliothekaren, Eltern usw. entschieden. Als problematisch werden insbesondere Bücher angesehen, die sexuelle Themen behandeln (auch Aufklärung), religiöse Empfindungen verletzten könnten, weil sie sich z.B. mit Zauberei o.ä. beschäftigen (wie „Harry Potter“) bzw. nicht dem vorherrschenden religiösen Glauben entsprechen. In Deutschland haben wir da sicher ganz andere Kriterien, die den Menschen in anderen Ländern möglicherweise ebenso merkwürdig erscheinen, wie ihre uns. Barbara Jones setzt sich in ihrer Position jedoch dafür ein, dass man lieber offen mit den Themen und der Literatur umgehen sollte, als einfach Bücher verschwinden zu lassen. Mit einer jährlichen „Banned Books Week“ setzt sich die ALA für den freien Zugang auch zu umstrittener Literatur ein. Dem Schutz der Privatsphäre ist ebenfalls eine eigene Themenwoche gewidmet.

OPL & Weiterbildung / Eva Hornung

OPL & Weiterbildung / Eva Hornung

Den zweiten Vortrag hielt Eva Hornung aus Dublin, Irland. Ihr Thema war die Weiterbildung von BibliothekarInnen in One Person Libraries (OPL). In einem Projekt wurden 30 OPLs in ganz Irland befragt. Als typische Probleme bei der Weiterbildung nannten die Befragten: keine Zeit, kein Geld, kein Kurs erreichbar, niemand den man fragen könnte und den Chef interessiert es auch nicht. Die Weiterbildungsinteressen wurden in 5 Kategorien eingeteilt.

Aus den Ergebnissen leitete man Überlegungen ab, was Bibliotheksschulen, Verbände und die BibliothekarInnen selbst besser machen könnten, beispielsweise informelle Abende, Online-Kurse, Internetplatformen usw. „23 Things for Continuing Professional Development“ wurde ebenfalls empfohlen. Zur Zeit läuft der Selbstlernkurs auch hier in Deutschland in deutscher Sprache unter dem Titel „Ger 23 Mobile Things„, also nicht verpassen!

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18. Juli 2013 at 17:05

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’13)

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Auf dem BibCamp in Nürnberg (Sessionplan) waren Discovery-Systeme ein heißes Thema (Mitschrift). Horst Prillinger hatte dann das Verhältnis von BibliothekarInnnen zu diesen Systemen in einem wundervollen Blogbeitrag zusammengefasst. A Growing Organism griff die Discovery-Beziehungskrise auf und begründete schließlich am letzten Samstag in einem Beitrag „Warum BibliothekarInnen bei Discovery mitmischen sollten, trotz allem„.

Adrian Pohl befasste sich im Übertext:Blog mit dem Antrag „Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten (CIB)„, den die DFG Mitte März bewilligt hatte. Dabei vermisste er konkrete Aussagen zur technischen Umsetzung und der geplanten Systemarchitektur. Jedenfalls denkt man nicht daran, eine eigene Cloudlösung zu entwickeln, sondern setzt auf die Systeme von OCLC und Ex Libris. Eigentlich hatte die DFG-Ausschreibung „Herstellerunabhängigkeit“ gefordert.

Nicht jeder hat die Möglichkeit, zu Kongressen in andere Länder zu reisen, um dort KollegInnen zu treffen. Dafür gibt es eine, wie ich finde, gelungene Alternative. Die IFLA New Professionals Special Interest Group bietet gemeinsam mit der American Library Association (ALA) vierteljährlich ein weltweites Webinar mit ca. 3 Vorträgen an, an dem jeder mit Internetanschluss kostenfrei teilnehmen kann (siehe auch mein Beitrag zu New Librarians Global Connection 1/2013). In der letzten Woche sprach Sinikka Sipilä (Finnland), die bereits gewählte, nächste IFLA-Präsidentin, über die IFLA. Susanne Riedel (Dtl.) erklärte, warum auch für Bibliothekarinnen lebenslanges Lernen so wichtig ist. Und Kate Byrne (Australien) berichtete über ihre Erfahrungen bei der Einrichtung des International Librarians Network. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung (ca. 1 h) kann man auch nachträglich im Netz anschauen. Für Eilige gibt es ein Storify. Wie es sich anfühlt, in einem Webinar einen Vortrag vom heimischen Soja zu halten, beschrieb Kate Byrne später in einem Blogbeitrag.

Apropos Storify. Noch nichts davon gehört?! Hier handelt es sich um kleine Geschichten, die mit vorhandenen Medien angereichert werden, z.B. Bildern  und Tweets. Tolle Beispiele dafür sind BibCamp-Storifies Humorsession von Sandra Dahlhoff und das LEGO-Prototyping von NPSIG. 😉 Und Tipps, wie man kreativ bleibt, hatte Netzwertig auf Lager.

VÖBBlog meldete, dass die Digital Public Library of America (DPLA) online ist. Analog zur Europeana werden hier Fotografien, Bücher, Filme und vieles mehr frei zugänglich angeboten. Und wer keine Lust hat, zwei Mal zu suchen, nutzt DPLA/Europeana Query.

53 Seiten umfasst die 75. Ausgabe des ZKBW-Dialogs (via Steuereules Weblog). Themen sind unter anderem der Referentenentwurf des Bundesjustizministerium zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes, Fernleihe, Open Data und zahlreiche Aktivitäten einzelner Bibliotheken zu Open Access. Es ist nur schade, dass die Ersteller offensichtlich nicht in der Lage sind, eine Dokumentstruktur mit Lesezeichen anzulegen, damit man die einzelnen Themen gezielt anklicken kann.

In einem aktuellen Urteil hat das Landesgericht Bielefeld den Gebrauchtverkauf von elektronischen Büchern für urheberrechtswidrig erklärt (via Inetbib).

Gelesen in Biblioblogs (22. KW)

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In einer Pressemeldung gibt FIZ-Technik bekannt, dass Insolvenz angemeldet werden musste, da kurzfristig Fördermittel des Bundes gestrichen wurden.  Ein aktuelles Interview zu FIZ-Technik wurde  am 5.6.2010 vom Deutschlandradio gesendet und ist online verfügbar.

Knowledge = Information in Kontext “ (engl.-sprach.) heißt ein Europeana White Paper von Stefan Gradmann, auf dass in der Inetbib hingewiesen wird. Im Inhalt geht es um die Rolle von linked data bei der Entwicklung der Europeana (Sammlung digitaler Objekte aus Archiven, Museen und Bibliotheken Europas).

Der NRW-Blog meldet einen neuen Rahmenvertrag des DBV mit MPLC Filmlizensierung GmbH und Swank Filmverleih GmbH zu Filmrechten in Bibliotheken.

Im Februar/März 2010 befragte der DBV die Bibliotheken nach ihrer Meinung zu der BIX-Leistungsmessung. Die Ergebnisse sind nun online, wie der NRW-Blog herausfand.

Die englischsprachige Plattform „WebinarListings“ hat der FobiKom-Weblog entdeckt. Hier kann man nach Webinaren (= Online-Seminare über das Internet) suchen oder selbst welche anbieten.

Etwas zum Mitsingen und -tanzen gab es diese Woche bei Netbib und einigen anderen Blogs.  Sarah Wachter,  LIS-Studentin an der iSchool  der University of Washington in Seattle, hat einen aktuellen Popsong in „Librarians do gagaumgedichtet und performt ihn zusammen mit anderen Studierenden und Bibliotheksmitarbeitern.  So schön kann Informationskompetenz vermittelt werden. 😉

Written by lesewolke

6. Juni 2010 at 07:00