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Gelesen in Biblioblogs (45.KW’19)

Die Fachstelle ÖB NRW berichtete über die Verleihung des Deutschen Lesepreises 2018. 15 Projekte wurden ausgezeichnet.

Der November-BibChat.de interessierte sich dafür, wie Bibliotheken zu Buchbloggern stehen. Ein Beitrag im Blog fasste die Ergebnisse zusammen.

Das Internet Archive hat begonnen, Quellenangaben in Wikipedia direkt auf die entsprechende Seite der Online-Ausgabe zu verlinken. So können interessierte Leser schnell weitere Informationen zum Thema in der Originalquelle finden, siehe Internet Archive Blogs (via Archivalia).

Um digitalkompetent zu sein, mussten Achtklässler bei einem Test im letzten Jahr schon mehr können, als auf dem Smartphone herumzuwischen. Da zeigten sich deutliche Lücken. In Deutschland erreichten nur 2 Prozent die höchste Kompetenzstufe, siehe Beitrag bei Heise und ICILS-Studie (via Archivalia).

Die Langzeitarchivierung von Daten und Dokumenten ist nach wie vor ein Thema. Könnte Glas eine Lösung sein? Microsoft hat es ausprobiert, siehe Aubib.

In einem Video stellen Studierende den Studiengang Informationswissenschaften an der Hochschule der Medien Stuttgart vor, siehe Bibliothekarisch.de.

Wie klingt es, wenn Bibliothekare schimpfen? Netbib fand einen Tweet dazu. Das ist zwar ganz lustig und kreativ, aber sicher nicht alltagstauglich. 😉

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11. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’19)

Das IKgroßeGruppenWiki sammelt didaktische Methoden für Bibliotheksschulungen mit Gruppen ab 20 Leuten (via aubib). Man kann sich die Methoden nach analog/digital, Gruppengrößen, der Zielgruppe oder dem Zweck anzeigen lassen.

Fachstelle ÖB NRW informierte, dass der Social-Media-Atlas 2019 erschienen ist. Den Spitzenplatz verteidigte Youtube vor Whatsapp, während Facebook nun auf dem 3. Platz landete (mehr dazu in der Pressemittelung von Faktenkontor.de). Über die richtige Social-Media-Dosis machte sich Ilona Munique im Blog Fortbildung in Bibliotheken Gedanken.

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) hat einen Informationsstand speziell für Wikisource eingerichtet (via Archivalia). In dem Projekt werden urheberrechtsfreie Texte gesammelt.

Dörte Böhner berichtete bei Bibliothekarisch.de über die neuen RSS-Feeds bei OpenBiblioJobs. Wer möchte, kann sich nun einen Feed nach Bibliothekstyp anlegen.

Das Buch „Bibliothèques en mouvement“ fasst die Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Bibliotheken in Frankreich zusammen, die 2013 – 2015 durchgeführt wurde. Im Libreas-Blog schrieb Karsten Schuldt eine Rezension zu dem Band. Eine wesentliche Erkenntnis war, dass Bibliotheken auch heute noch – selbst in speziell dafür eingerichteten lauten Zonen – gern zum stillen Arbeiten genutzt werden.

Der Bibliotheksmonitor 2018 ist online. Nach Einwohnerzahlen gestaffelt zeigt er Kennzahlen öffentlicher Bibliotheken aus den Bereichen Nutzung, Service und Ressourcen (via Netbib).

Anläßlich des Jubiläums 70 Jahre Bundestag analysierte Zeit online die Reden seit 1949 und bereitete diese grafisch auf (via Archivalia). Man kann dort Wörter eingeben und sehen, wann sie wie häufig verwendet wurden. VÖBBlog testete das Angebot mit Begriffen rund um das Thema Bibliotheken.

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16. September 2019 at 09:00

Mit Zahlen steuern – #bibtag19

Um die Entwicklung von eUsage, einem Modul der geplanten Bibliothekssoftware Folio drehte es sich im ersten Vortrag (Abstract). Dabei sollten die gewünschten Counter-Statistiken der lizenzierten E-Medien bei den Verlagen automatisch heruntergeladen, und dann über das Modul in den Formaten xml, JSON oder csv angeboten werden.

COUNTER Code of Practice Release 5 in der Praxis / Irene Barbers. Bibliothekskongress 2019, S. 6

Irene Barbers erklärte in ihrem Vortrag die Counter-Statistiken und zwar insbesondere die Unterschiede von Counter Release 5 zur Version 4. Die Folien sind bereits online. Die PDF und HTML-Nutzung wird nicht mehr getrennt ausgegeben, da es hier oft zu einer doppelten Zählung kam. Es wird zwischen Investigations (also auch Inhaltsverzeichnisse, Abstracts usw.) und Requests (Volltexte) unterschieden. Darüber hinaus wird zusätzlich eine Nutzung gezählt, auch wenn eine Person in der Session mehrere Kapitel eines E-Books anklickt. Das soll die Zahlen realistischer machen. Bisher haben JSTOR und J-STAGE umgestellt. Weitere Anbieter werden sicher folgen.

Für Bibliothekare sind diese Metriken beispielsweise interessant, um zu entscheiden, welche Lizenzen weiterlaufen und welche storniert werden können. Die Universitätsbibliothek Kassel berechnet beispielsweise den Wert für eine Nutzung (Abstract). Ist diese angesichts der Lizenzkosten derzeit teurer als 100 Euro, wird eine Abbestellung erwogen. Die Lehrstühle können ihr Veto einlegen, müssten dann aber selbst die Kosten übernehmen. Mit dieser Methode sollen Mittel für neue Lizenzierungen frei werden, die nach 2 Kalenderjahren ebenfalls auf ihren Kosten-Nutzen evaluiert werden. Nun klingt das zwar sehr vernünftig, hat aber den Haken, dass Abb- und Neubestellungen eher kleinere Verlage treffen, denn es gibt die großen, fächerübergreifenden Verträge, bei denen keine Einzelentscheidungen möglich sind und die eine großen Teil des jährlichen Erwerbungsetats ausmachen. Die gedruckten Zeitschriften sind mangels statistischer Nutzungserfassung (Präsenzbestand) von der Evaluation ausgenommen.

Interessieren sich Wissenschaftler eigentlich für Metriken? Damit beschäftigt sich gerade eine Studie der SUB Göttingen (Abstract). Zumindest den Journal Impact Factor kennen viele Forschende, auch wenn sie nicht genau wissen, wie die Zahlen zu stande kommen. Zeitschriften mit hohem JIF sind angesagt, weil die Publikation dort gefordert wird und Prestige verspricht. Altmetrics wird dageben nicht vertraut, seitens der Wissenschaftler zeigen sie eher Popularität an, sind manipularbar und schlecht vergleichbar. Bei den Zahlen zu Zitationen wurde der Wunsch geäußert, dass man auch sieht, wie oft positiv oder negativ zitiert wurde. Die Empfehlung hinsichtlich der Metriken lautete, dass es Forschende unbedingt lernen und verstehen sollten, was hinter den Metriken steckt. Obwohl das Wort „Metriken“ im Weiterbildungsangebot kein Zugpferd ist. Darüber hinaus kann das Interesse am Thema auch dadurch geweckt werden, dass beispielsweise die Publikationsserver Metriken anzeigen.

Im Wikiversum wirken“ (Folien) hatte eher indirekt mit Statistiken zu tun. Bei einem Serverumzug der Online-Publikationen der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) gab es Nachfragen zu fehlerhaften Links in Wikipedia. Tatsächlich kam und kommt über die Hälfte der Zugriffe besonders auf bildungshistorische Schriften eben aus der Online-Enzyklopädie. Das weckte das Interesse. Die Links einer bestimmten Institution zu finden ist dort trotzdem nicht einfach, da es unterschiedliche Darstellungsformen bei Links gibt. In den Folien wird dies gut dargestellt. Die Online-Dokumente wurden jedenfalls gefunden und zitiert. Die Mitarbeiter nahmen dies zum Anlaß, Wikipedia in einem Workshop besser zu verstehen und eventuell auch mal den ein oder anderen falschen Link zu ihren Dokumenten zu korrigieren. Persistente Identifier sind auch für die Zitation in Wikipedia nützlich.

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28. März 2019 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’19)

Wir lesen! bietet eine Anleitung und Dateien für die Veranstaltung „Escape the Room“ an (via Library Mistress). Man muss Rätsel lösen, um Bücher zu finden. Die richtigen Antworten ergeben einen Code, der das „Entkommen“ aus der Bibliothek ermöglicht. Das Konzept ist für Schüler ab 10. Klasse und Erwachsene gedacht.

Aubib erinnert an #1Lib1Ref. Vom 15.01. – 05.02.2019 werden Bibliothekare dazu aufgerufen, Quellenangaben in Wikipdia zu ergänzen und bei Twitter darauf aufmerksam zu machen.

Fachstelle ÖB NRW verwies auf die aktualisierteHandreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken”, die im Bibliotheksportal zum Download bereit steht.

Für Bücher, die sofort oder in weniger als 18 Monaten nach dem Druck Open Acess veröffentlicht werden, gibt es von der VG Wort laut ihrer Richtlinie von Ende November 2018 keine Druckkostenzuschüsse mehr, meldete Archivalia.

In „Die geheime Geschichte“ trifft der Leser auf eine Negativbeschreibung einer Bibliothekarin, die laut Haferklee trotzdem mal ganz ohne die üblichen Klischees auskommt.

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14. Januar 2019 at 10:16

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’18)

Adrian Pohl erläutert im Übertext: Blog die Ziele von Wikidata. Neben Daten wie Bevölkerungszahlen für Wikipedia-Einträge wird es auch als Normdatenquelle im Bibliotheksbereich verwendet. Darüber hinaus ist mit WikiCite eine bibliographische Datenbank im Aufbau. Zu diesem Thema gab es auf dem letzten Bibliothekartag sogar einen Vortrag (Präsentation).

Eine Liste ausgewählter, englischsprachiger Webinare zu Open Access & Open Data bietet ZBMed auf publisso an (via Fortbildung in Bibliotheken). Sie fanden bereits statt und wurden zur Nachnutzung veröffentlicht.

Fachstelle ÖB NRW berichtete über die Einführung des verbindlichen „Medienkompetenzrahmens NRW“ und empfiehlt Bibliotheken als Partner das Konzept zu unterstützen. „Ziel der Maßnahme ist es, Schülerinnen und Schülern Schlüsselkompetenzen zu vermitteln, welche im Zuge des digitalen Wandels für einen selbstbestimmten Umgang mit (digitalen) Medien notwendig sind.„.

Spielerisch die Informationskompetenz der Teilnehmenden fördern? Andrew Walsh schreibt gerade ein Buch dazu. Die aktuelle Version kann man bereits lesen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine englischsprachige Infografik mit einer Checkliste für das Management von Forschungsdaten findet man bei Bibliothekarisch.de.

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23. Juli 2018 at 13:28

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’17)

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Netbib meldete „Alle Lotse-Artikel stehen daher unter einer cc-by-sa-Lizenz: Unter Nennung der Ursprungsquelle dürfen die Inhalte kopiert, verändert und in eigene Angebote integriert werden; die so entstandenen Inhalte müssen dann dieselbe Lizenz verwenden.“. Verlinkt wird auch auf den LotseBlogbeitrag zu neuen Artikeln.

Mark C. Wilson hat es geschafft. Nach seiner Bewerde beim Ombudsmann legten die neuseeländischen Universitäten ihre Zahlungen an die großen Verlage offen, siehe Wisspub.net.

Peter Suber hat das Directory of Open Access Journals (DOAJ) danach analysiert, wie häufig welche CC-Lizenzen verwendet werden (via Archivalia).

Manchmal sind auch Bücher Open Access, wie beispielsweise die AusgabePerspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter”. Themen sind unter anderen Wikipedia, Facebook, Twitter, Youtube und Wissenschaftsblogs (via VÖBBlog). Formale Kritik an der Veröffentlichung gab es von Infobib. Vermisst wurden Lizenzangaben, die Speicherung in einem Repositorium und ein persistenter Link.

Eine Art Storify vom OER-Festival 2017 in Berlin veröffentlichte Frau Fahrenkrog bei OER info (via biboer).

Plagiate sind keine Kavaliersdelikte“ meinte Dr. Jochen Zenthöfer und kritisierte im Cicero, dass auch Personen, denen der Doktortitel aberkannt wurde, Posten erhalten können, die mit Wissenschaft und Bildung im Zusammenhang stehen. Klaus Graf verlinkte und kommentierte bei Archivalia diesen Beitrag.

Das Library Journal stellte  die „Top Trends in Library Architecture“ vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine Liste deutschsprachiger Archive listete das Blog Archive 2.0 auf. Library Mistress ergänzte ihre Literatursammlung zum Berufsbild Bibliothekar/Bibliothekarin.

Gelesen in Biblioblogs (38. KW’17)

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„Arbeit 4.0 : was verändert sich für Bibliotheksmitarbeiter*innen“ lautete das Thema des 6. BibChatDe. Die Verantwortlichen fassten die Twitterdiskussion in einem Storify zusammen und berichteten im Blog über diesen Chat.

Der Verband der Wissenschaftsverlag STM will es offenbar nicht mehr tolerieren, wenn Zeitschriftenartikel, die zuvor bei ihnen veröffentlicht wurden, widerrechtlich bei Researchgate hochgeladen werden (siehe Wisspub.net). Deshalb soll die Plattform nun ein neues System einbauen, welches „sicherstelle, dass Fachartikel nur noch nach Zustimmung der von STM vertretenen Verlage auf der Plattform geteilt werden.” sonst drohen Klagen. IRights.info widmete dieser Aktion ebenfalls einen längeren Beitrag.

Sowiport, das Rechercheportal für Sozialwissenschaften, wird zum Ende 2017 eingestellt (lt. Netbib). Schneeschmelze empfiehlt, sich wenigstens die Literaturzusammenstellung Recherche Spezial lokal abzulegen.

Schneeschmelze klagte, dass die Anzahl der Wikipedia-Autoren gesunken ist, weniger aktualisiert wird und die Beiträge nach und nach veralten.

Für das Buch „Die Kunst der Recherche“ nutzte der Autor Prof. Dr. Hektor Haarkötter auch zahlreiche Online-Quellen. Diese Liste hat er nun auf seiner Internetseite veröffentlicht (via digithek blog).

ZBW Mediatalk stellte in einem Interview Prof. Dr. Tim Krieger vor. Zu seinem Lehrkonzept gehört es, dass Studierende zu Wirtschaftsthemen bloggen. Zu den Dingen, die man beim Bloggen gut trainieren kann, gehört seiner Meinung nach „die Fähigkeit, interessant, pointiert und meinungsstark für ein bestimmtes Zielpublikum zu schreiben.

Wie sieht eigentlich die Entwicklung auf dem Gebiet der freien Bildungsressourcen aus? Open Educational Resources: Global Report 2017 gibt Antworten (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Ausgabe 1/2 von 2017 der Zeitschrift GMS Medizin – Bibliothek – Information ist online. Der Themenschwerpunkt lautet „Medizinhistorische Quellen an Wiener Universitäten“ (via medinfo).

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’17)

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Inzwischen wurde die Ausgabe für Bibliotheken des Horizon Reports 2017 (Engl.) veröffentlicht (via Fortbildung in Bibliotheken). Auch ZBW-Mediatalk interessierte sich für die weitere Entwicklung und fragte: „Wie sieht die Zukunft des Forschens und Publizierens aus?“ Im Februar 2017 nahmen dazu 234 Personen an einer Umfrage teil. Die Ergebnisse wurden im Beitrag veröffentlicht. Demnach ist die Akzeptanz von Open Access stark gestiegen, alternative Metriken gewinnen an Bedeutung und 57,9 Prozent glauben, „dass der Impact-Faktor dann als Indikator ausgedient haben wird.“ Auch Open-Science-Aktivitäten werden dann vermutlich stärker gewürdigt werden. Passend dazu sah sich wisspub.net den Open Science Monitor genauer an.

Jeweils im Frühjahr erscheint die aktualisierte Fassung des Skripts „Internetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren. Jetzt ist die Ausgabe April 2017 im Jurablog online (via Archivalia).

Im Blog Literaturverwaltung wertete Philipp Zumstein eine Twitterumfrage aus, die ermitteln sollte, welche Metadaten beim Zitieren wichtig sind. Nicht in allen Stilen und Fachrichtungen sind beispielsweise Artikeltitel oder Zeitschriftentitel von Bedeutung.

Anleitungen, Materialien und Arbeitsblätter für die Veranstaltung „Wie weit ist mein Buch gereist? Von der Buch-Idee bis zur Ausleihe“ stehen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf zur Nachnutzung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Künstlerin Rebecca McCorkindale erstellte die Grafik „Bibliotheken für alle“. Sie ist in 60 Sprachen verfügbar und mit der CC-Lizenz BY-SA 4.0 (also Namensnennung + Weitergabe unter gleichen Bedingungen) nutzbar, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Leicht verständliche Erläuterungen zur Nutzung von Bildern aus Wikimedia Commons gibt der Lizenzgenerator (via VÖBBlog).

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27. März 2017 at 08:50

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’17)

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Die ETH-Bibliothek hat ihre neue PlattformExplora – die Erlebniswelt der ETH“ gestartet . Dort werden spezielle Themen aufgegriffen und in einem Wechsel aus Bildern, Videos und Texten anschaulich dargestellt. Storytelling nennt sich dieses Konzept (via digithek blog). Und das ist eher selten: „Die gezeigten Abbildungen aus den Beständen der ETH-Bibliothek sind frei zugänglich und können hochaufgelöst heruntergeladen und weiterverwendet werden.“ (Quelle: Explora, Über uns).

WiFi4EU heißt die Initiative der Europäischen Union, welche dazu gedacht ist, „einen freien Internetzugang an öffentlichen Plätzen wie Bibliotheken, Parks oder öffentlichen Gebäuden zu realisieren.“ (siehe auch Fachstelle ÖB NRW). Um dieses Ziel zu erreichen sind ca. 120 Millionen Euro eingeplant.

Die Fachstelle ÖB NRW stellte das interkulturale Projekt „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund – Medien und mehr aus der Stadtbibliothek Dormagen“ vor. Hierbei handelt es sich um eine Vielzahl von Aktivitäten, angefangen beim Bestandsaufbau mit Beteiligung der Kooperationspartner bis zu gezielten Veranstaltungen.

Wie steht es mit der Weiterbildung bei älteren Bibliotheksmitarbeiteinnen und -mitarbeitern? Das Wega-Team beschäftigte sich von Ende Januar bis Anfang März in einer mehrteiligen Reihe ausgiebig mit der Bachelorarbeit von Annett Burkhardt, die für ihre Umfrage 196 wissenschaftliche Bibliotheken in Hamburg anschrieb (via Bibtexte).

Christian Heise probierte Open Science aus. Seine Doktorarbeit war während des Schreibprozesses jederzeit online einsehbar. ZBW-Mediatalk interviewte ihn zu seinen Erfahrungen mit dieser offenen Methode.

Kapselschriften berichtete ausführlich über das Symposium „Rechtsquelle Wikipedia? : Praxis – Fiktionen – Standards”.

Wie erkennt man falsche Informationen – sogenannte  „Fake News”? Eine Grafik der IFLA gibt Tipps (via Archivalia). Sie wird dort in zahlreichen Sprachen angeboten.

Die „Regeln für die Schlagwortkatalogisierung“ wurden überarbeitet und stehen nun online zur Verfügung (via VÖBBlog).

Bibliotheksratte trug Fundstücke aus der Twitterwelt zum Thema Bibliothek zusammen – die Twitterlieblinge Teil 10. 🙂

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6. März 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’16)

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Es gibt ihn nun, den  Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach § 52a UrhG ( online verfügbar), der ab dem 1.1.2017 gilt. „Danach ist die Vergütung künftig auf Basis einer Erfassung und Meldung der einzelnen an den Hochschulen vorgenommenen Nutzungen über eine von der VG Wort bereitgestellte Eingabemaske zu ermitteln.“ erläuterte Bildungsklick. Einige unklärte Aspekte, wie den Vorrang von Lizenzen und CC-Lizenzen, sieht ELAN e.V. in dem neuen Vertrag. Hapke Weblog meinte ebenfalls, dass in der Praxis einige Fragen offen bleiben.

Archivalia machte auf einen Beitrag der SULB (Uni Saarland) zur Scholarpedia aufmerksam. Ähnlich wie bei Wikipedia handelt es sich um eine open-access Enzyklopädie. Allerdings werden die Beiträge in einem Peer-Reviewing-Prozess begutachtet.

Altmetric for Librarians: 100+ tips, tricks, and examples“ heißt das neue E-Book von Altmetrics, welches frei online verfügbar ist (via Archivalia).

NRW-Blog stellte den Blog der dbv-KommissionKundenorientierte Services“ vor. Dort ist unter anderem ein Hinweis auf den Ideenpool Auskunft und Information zu finden.

Viele interessante Ideen zu Makerspaces und verschiedensten Veranstaltungen (kreatives Gestalten mit Papier, Schreibwerkstatt, Filmen usw.) enthält Heft 3/2016 der Büchereiperspektiven (via VÖBBlog).

Vor 100 Jahren gab es zwar schon Mitarbeiterinnen in Bibliotheken, aber man traute ihnen nicht viel zu. Library Mistress trug in ihrer Kolumne Zitate verschiedener Autoren aus der deutschen Bibliothekszeitschrift „Centralblatt für Bibliothekswesen“ um 1900 für ein fiktives Interview zusammen.

Immer wieder beliebt, Fotos von schönen alten und neuen Bibliotheken, dieses Mal bei Spiegel Online (via Archivalia und VÖBBlog).

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10. Oktober 2016 at 09:00

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Gelesen in Biblioblogs (36.KW’16)

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Stadtbücherei Hilden

Den Titel „Bibliothek des Jahres 2016“ erhält die Stadtbücherei Hilden (via NRW-Blog). In der Pressemitteilung des dbv werden unter anderem ein „neu entwickeltes und aktualisiertes Marketingkonzept mit Bestandsprofil und Veranstaltungskonzept bei klarer Zielgruppenorientierung“ gelobt.

WILA Arbeitsmarkt führte ein Interview mit der Direktorin der Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg zum Studium und den heutigen, vielfältigen Aufgaben in Bibliotheken (via vdb-Blog). Eines macht jedoch Kontanze Sölder im Gespräch deutlich: „Wenn jemand nur des gedruckten Buches wegen in einer Bibliothek arbeiten möchte, hat er schon heute ein Problem.

Im Frühjahr 2016 fand in 37 kommunalen öffentlichen Bibliotheken des Regierungsbezirkes Freiburg eine Benutzerumfrage statt (via NRW-Blog). Die Ergebnisse sind online verfügbar.

Globolibro sah sich einen Beitrag von Business Insider UK an, in dem es um die Zukunft der Bibliothek geht – genauer einem Blick ins Jahr 2056. Demnach werden Vernetzung, Beratung und Begleitung weiterhin Aufgaben von Bibliotheken sein.

Das Massachusetts Institute of Technology entwickelte eine Methode mit der man dünne Bücher lesen kann, ohne sie aufzuschlagen. Wie das funktioniert, erklärt ein Beitrag von Science ORF.at (via VÖBBlog).

Viele Werke, die geschützt sind, werden zwar nicht mehr verlegt, können aber wegen den ungeklärten Rechten auch nicht digitalisiert werden. Das erschwert/verhindert die Nutzung. Martin Kretschmar ging in einem Interview mit iRights.info ausführlich auf die Probleme ein (betrifft lt. Beitrag nach 50 Jahren 90% der herausgegebenen Werke) und wünscht sich „eine Regel […], wie man sie aus dem internationalen Markenschutzrecht kennt. Wird eine geschützte Marke eine bestimmte Zeit lang nicht genutzt, kann der Rechteinhaber sie verlieren.″.

Der Börsenverein stellt seine Shop-Plattform Buchhandel.de ein.“ schrieb Buchreport (via Infobib). Die Umsätze des Portals buchhandel.de, welches bereits 1997 initiert wurde, entsprachen nicht den Erwartungen.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: eine ungleiche Besteuerung gedruckter Bücher, Zeitschriften etc. zu E-Books und E-Journals widerspricht nicht dem Gleichbehandlungsgesetz, siehe Pressemitteilung (via VÖBBlog).

Mit Artikelgebühren in Deutschland befasste sich „A study of institutional spending on open access publication fees in Germany“ von Najko Jahn und Marco Tullney, siehe Telepolis, via wisspub.net.

Folgende interessante Broschüren sind erschienen:

Laut NRW-Blog ist die Gesamtauswertung der Deutschen Bibliotheksstatistik 2015 nun online verfügbar.

Die Landesgruppe Brandenburg des BIB e.V. war Anfang September in sechs großen Wiener Bibliotheken zu Gast. Mein Bericht dazu erschien in der letzten Woche. 🙂

Foto: Fachstellen für Öffentliche Bibliotheken NRW bei Flickr, CC-Lizenz: BY-SA 2.0

 

 

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’16)

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Hätten Sie gewusst, dass bei Veranstaltungen, bei denen aus urheberrechtlich geschützten Werken vorgelesen wird, eine Abgabe an die VG Wort fällig wird?! Der Blogbeitrag der Stadtbibliothek SalzgitterVorlesen ist abgabenpflichtig – das Weihnachtssingen läßt grüßen“ verlinkt unter anderem auf das Merkblatt der VG Wort mit einer Preisliste (via Netbib).

Ein englischsprachiges Video zu der Frage wie Bibliotheken den Forschungskreislauf unterstützen könnten, bettete Bibliothekarisch.de ein.

Die berühmte Online-Enzyklopädie Wikipedia feierte ihren 15. Geburtstag und wünscht sich mehr aktive Beteiligung, siehe auch Artikel bei Spiegel online (via NRW-Blog).

Digithek blog fand auf der Internetseite 20.000 lenguas 30 freie, englische online Lexika und Thesauri und empfahl einige davon weiter.

Zum 1. April 2016 schickten auch manche Bibliotheken ihre Leser mit einem Scherz in den April. Bibliothekarisch.de listete diese Beiträge auf.

Die Sortierung scheint etwas gewöhnungsbedüftig, aber Herr Lagerfeld muss sich schließlich in seiner Bibliothek zurecht finden. Zahlreiche Fotos seiner Bibliothek mit Bücherstapeln hat My modern met (via VÖBBlog). Kuriose und lustige Tweets zum Thema Bibliothek bloggte Bibliotheksratte im 9. Teil von #Twitterlieblinge: #Bibliothek. 😉

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4. April 2016 at 09:00

Social Media & Wissenschaft #bibtag16

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Button zum Test der Typen von Social-Media-Nutzern / Goportis

Button zum Test der Typen von Social-Media-Nutzern / Goportis

Im Jahr 2013 hatte Goportis – Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation eine Studie zur Nutzung von Social-Media-Anwendungen durch Wissenschaftler durchgeführt. Dabei kristallisierten sich vier Typen heraus: Mr Nerd, Mr Tech, Ms Maker sowie Mr Classic. Die Ergebnisse wurden auf dem Bibliothekartag 2014 innerhalb des Workshops Science 2.0 in Bremen vorgestellt. Außerdem konnte man am Stand von Goportis testen, zu welcher Gruppe man selbst gehörte.

In der Zwischenzeit wurde eine weitere Studie durchgeführt (1354 gültige Datensätze), bei der ermittelt wurde, was die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den sechs beliebtesten Tools im beruflichen Kontext tun. In ihrem Vortrag berichteten Birte Lindstädt & Doreen Siegfried über die Resultate (Präsentationsfolien). Das meistgenutzte Tool ist mit 84,7 % die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Hier werden Beiträge gelesen, recherchiert und auch Quellen gesichtet. Immerhin 63,4 % nutzen Werkzeuge zum Teilen (vor allem Dropbox) ihrer Präsentationen, Forschungsdaten, Arbeitspapiere aber auch Zeitschriftenartikel und Lehrmaterialien. Berufliche und wissenschaftliche Netzwerke sind bei 55,6 % beliebt (Researchgate, Xing, LinkedIn). Sie werden zur Kontaktpflege, zum Knüpfen neuer Kontakte verwendet. Einfach Präsenz zeigen oder sich über neue Publikationen und Themen informieren sind weitere Nutzungen. Literaturverwaltungsprogramme landeten auf Platz 5 der Social-Media-Tools (38,7 %). Ganz vorn dabei ist hier Citavi (45,3 %), gefolgt von Mendeley (24,8) und Endnote (21,6%). Weitere Infos, Zahlen und eine Auswertung, was die jeweiligen Social-Media-Typen bevorzugen, findet man in der Broschüre „Nutzung von Social-Media-Diensten in der Wissenschaft„.

Ein neues Format zur Verbreitung von Informationen und Literatur testete das Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. „Information Push für Ökonomen – Aktuelles Wirtschaftsthema“ so lautete der Titel des Vortrags (Abstract). Monatlich werden einleitende Artikel zu aktuellen Wirtschaftsthemen erstellt (Beispiel) und dazu eine Literaturliste mit frei verfügbarenen Online-Ressourcen sowie passenden Tweets eingeblendet. Diese Internetseite wird dann in sozialen Netzwerken, wie Facebook (Beispiel) oder Twitter (Beispiel) geteilt.

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23. März 2016 at 14:30

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’13)

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Hinweis: Die Rückblicke für die 43. und 44. Kalenderwoche übernahmen die BlogschreiberInnen von Bibliothekarisch.de. Dankeschön! 🙂

Bei Springer ist das Buch „Recherche 2.0“ erschienen (via Fortbildung in Bibliotheken). Es ist jedoch nicht frei zugänglich. Allerdings gibt es die Internetseite „Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement für Hochschulen : Tutorials zum Selbststudium„, welche als direkte Vorlage dafür diente.

Books  and Bytes“ heißt der Wikipedia-Library-Newsletter, dessen 1. Ausgabe nun erschienen ist und dem monatlich weitere folgen sollen (via Netbib).

Stadtbibliothek Stuttgart

Stadtbibliothek Stuttgart

Die Stadtbibliothek Stuttgart ist die „Bibliothek des Jahres 2013“ und damit Thema im 6. Teil des Themendienstes des dbv.

Außerdem wurde eine weitere Ausgabe der OA-Zeitschrift „Perspektive Bibliothek“ veröffentlicht (via VÖBBlog). Themen sind u.a. die Förderung von Informationskompetenz bei Biologen, bessere Sichtbarkeit von OA-Monographien und die Erschließung musikalischer Nachlässe.

Laut Basedows1764 Weblog sollen in Kolumbien bis 2014 „über 120 neue Bibliotheken und Kulturzentren mit multimedialer Ausstattung hinzukommen“. Auch sonst bietet der Blogbeitrag einen kurzen Einblick in die Entwicklung südamerikanischer Bibliotheken.

Mit einem lobenden Satz aus Zeitungskritiken schmückten sich Bücher sowie Werbeanzeigen über diese bisher gern. Nun müssen reichlich Pressezitate gelöscht werden, um nicht zur Kasse gebeten zu werden. Darüber berichtete der Tagesspiegel (via Archivalia). Und das ist fast immer die Folge solcher Bezahlstrategien: Medien, deren Inhalte vorher gern genutzt wurden, werden es nun nicht mehr. Da könnten die Verlage ihre Zeitungsabonnements auch abbestellen, denn einfach verwenden dürfen sie weder Lob noch Kritik ihrer Bücher.

Mit der Kompetenz bezüglich der Nutzung von Internetseiten hat sich Jakob Nielsen befasst. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sich die User kaum intensiv mit den Internetseiten befassen, viele Funktionen nicht kennen und macht Vorschläge, wie man diese Misere zumindest etwas verbessern könnte. Fortbildung in Bibliotheken fasste die Ergebnisse zusammen.

Zum Schluss noch der Link zum Video „Viva la Library!„, einem Coldplay-Song, der für den Nutzen von Informationskompetenz umgetextet wurde, siehe Bibliothekarisch.de. 😉

Foto der Stadtbibliothek Stuttgart: Thomas Meyer (Themendienst dbv)

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’12)

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In der 3.  Woche gab es Kritik an der Vergabe von Begriffen. Bibliotheksratte schimpfte, dass man doch hin und wieder noch auf die altmodische Bezeichnung Bücherei trifft, obwohl Bibliothek, laut Blogbeitrag „das schönere und modernere Wort“ sei und deutlich mache, dass es dort auch andere Medien als Bücher gibt. Sogar Wikipedia leitet bei der Suche nach „Bücherei“ zu „Bibliothek“ weiter. Trotz dieser fortschrittlichen Weiterleitung kam auch die beliebte Online-Enzyklopädie in der letzten Woche nicht ungeschoren davon. Kritische Bibliothek beschwerte sich darüber, dass Wikipedia die Frauen negiert, da weibliche Bezeichnungen bei Kategorien nicht erlaubt werden. Das führt dazu, dass Bibliothekarinnen in der Kategorie „Bibliothekar“ landen. Auch das Für und Wider in den Kommentaren ist interessant!

Einen ganz neuen Begriff konnten wir in Plan3t lernen: Kamishibai. In einen hübsch gestalteten Holzkasten werden passend zu einer Geschichte Bilder hinein geschoben, ähnlich wie in einem kleinen Theater. Wie man schon an dem exotischen Namen erkennen kann, stammt die Methode aus dem asiatischen Raum und ist dort recht beliebt. Die Fachstelle in Schleswig-Holstein bietet jedoch inzwischen auch so etwas an.

Für eine bessere Leseförderung der Jungen setzt sich MANNdat e.V. ein und veröffentlichte eine neue Ausgabe des gleichnamigen Newsletters, in dem unter anderem auf die Seite „Leseförderung für Jungen“ im Bibliotheksportal (mit vielen Links) hingewiesen wird (via NRW-Blog). An die Informationsseite „Lesen weltweit“ erinnert Fobikom und verlinkt auf das neue englischsprachige Wiki dazu, welches den weltweiten Austausch zu diesem Thema erleichtern soll.

*Ultrà Biblioteka* nahm sich den BuB-Beitrag „Facebook sorgt für scharfe Diskussionen“ vor und bemängelte, dass in Facebook anwesend zu sein nicht bedeutet, auch an der Entwicklung teilzuhaben. Bibliotheken sollten sich mehr in die Diskussion einbringen, Aufklärungsarbeit leisten oder voran treiben.

In Bibcomic wurde es märchenhaft. Mit „B.D. im Glück“ begann der erste Teil. Wir sind gespannt, wie die Tauschgeschäfte weitergehen. 😉

Written by lesewolke

23. Januar 2012 at 06:18