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Social Media & Wissenschaft #bibtag16

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Button zum Test der Typen von Social-Media-Nutzern / Goportis

Button zum Test der Typen von Social-Media-Nutzern / Goportis

Im Jahr 2013 hatte Goportis – Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation eine Studie zur Nutzung von Social-Media-Anwendungen durch Wissenschaftler durchgeführt. Dabei kristallisierten sich vier Typen heraus: Mr Nerd, Mr Tech, Ms Maker sowie Mr Classic. Die Ergebnisse wurden auf dem Bibliothekartag 2014 innerhalb des Workshops Science 2.0 in Bremen vorgestellt. Außerdem konnte man am Stand von Goportis testen, zu welcher Gruppe man selbst gehörte.

In der Zwischenzeit wurde eine weitere Studie durchgeführt (1354 gültige Datensätze), bei der ermittelt wurde, was die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den sechs beliebtesten Tools im beruflichen Kontext tun. In ihrem Vortrag berichteten Birte Lindstädt & Doreen Siegfried über die Resultate (Präsentationsfolien). Das meistgenutzte Tool ist mit 84,7 % die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Hier werden Beiträge gelesen, recherchiert und auch Quellen gesichtet. Immerhin 63,4 % nutzen Werkzeuge zum Teilen (vor allem Dropbox) ihrer Präsentationen, Forschungsdaten, Arbeitspapiere aber auch Zeitschriftenartikel und Lehrmaterialien. Berufliche und wissenschaftliche Netzwerke sind bei 55,6 % beliebt (Researchgate, Xing, LinkedIn). Sie werden zur Kontaktpflege, zum Knüpfen neuer Kontakte verwendet. Einfach Präsenz zeigen oder sich über neue Publikationen und Themen informieren sind weitere Nutzungen. Literaturverwaltungsprogramme landeten auf Platz 5 der Social-Media-Tools (38,7 %). Ganz vorn dabei ist hier Citavi (45,3 %), gefolgt von Mendeley (24,8) und Endnote (21,6%). Weitere Infos, Zahlen und eine Auswertung, was die jeweiligen Social-Media-Typen bevorzugen, findet man in der Broschüre „Nutzung von Social-Media-Diensten in der Wissenschaft„.

Ein neues Format zur Verbreitung von Informationen und Literatur testete das Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. „Information Push für Ökonomen – Aktuelles Wirtschaftsthema“ so lautete der Titel des Vortrags (Abstract). Monatlich werden einleitende Artikel zu aktuellen Wirtschaftsthemen erstellt (Beispiel) und dazu eine Literaturliste mit frei verfügbarenen Online-Ressourcen sowie passenden Tweets eingeblendet. Diese Internetseite wird dann in sozialen Netzwerken, wie Facebook (Beispiel) oder Twitter (Beispiel) geteilt.

Written by lesewolke

23. März 2016 at 14:30

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’13)

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Hinweis: Die Rückblicke für die 43. und 44. Kalenderwoche übernahmen die BlogschreiberInnen von Bibliothekarisch.de. Dankeschön! 🙂

Bei Springer ist das Buch „Recherche 2.0“ erschienen (via Fortbildung in Bibliotheken). Es ist jedoch nicht frei zugänglich. Allerdings gibt es die Internetseite „Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement für Hochschulen : Tutorials zum Selbststudium„, welche als direkte Vorlage dafür diente.

Books  and Bytes“ heißt der Wikipedia-Library-Newsletter, dessen 1. Ausgabe nun erschienen ist und dem monatlich weitere folgen sollen (via Netbib).

Stadtbibliothek Stuttgart

Stadtbibliothek Stuttgart

Die Stadtbibliothek Stuttgart ist die „Bibliothek des Jahres 2013“ und damit Thema im 6. Teil des Themendienstes des dbv.

Außerdem wurde eine weitere Ausgabe der OA-Zeitschrift „Perspektive Bibliothek“ veröffentlicht (via VÖBBlog). Themen sind u.a. die Förderung von Informationskompetenz bei Biologen, bessere Sichtbarkeit von OA-Monographien und die Erschließung musikalischer Nachlässe.

Laut Basedows1764 Weblog sollen in Kolumbien bis 2014 „über 120 neue Bibliotheken und Kulturzentren mit multimedialer Ausstattung hinzukommen“. Auch sonst bietet der Blogbeitrag einen kurzen Einblick in die Entwicklung südamerikanischer Bibliotheken.

Mit einem lobenden Satz aus Zeitungskritiken schmückten sich Bücher sowie Werbeanzeigen über diese bisher gern. Nun müssen reichlich Pressezitate gelöscht werden, um nicht zur Kasse gebeten zu werden. Darüber berichtete der Tagesspiegel (via Archivalia). Und das ist fast immer die Folge solcher Bezahlstrategien: Medien, deren Inhalte vorher gern genutzt wurden, werden es nun nicht mehr. Da könnten die Verlage ihre Zeitungsabonnements auch abbestellen, denn einfach verwenden dürfen sie weder Lob noch Kritik ihrer Bücher.

Mit der Kompetenz bezüglich der Nutzung von Internetseiten hat sich Jakob Nielsen befasst. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sich die User kaum intensiv mit den Internetseiten befassen, viele Funktionen nicht kennen und macht Vorschläge, wie man diese Misere zumindest etwas verbessern könnte. Fortbildung in Bibliotheken fasste die Ergebnisse zusammen.

Zum Schluss noch der Link zum Video „Viva la Library!„, einem Coldplay-Song, der für den Nutzen von Informationskompetenz umgetextet wurde, siehe Bibliothekarisch.de. 😉

Foto der Stadtbibliothek Stuttgart: Thomas Meyer (Themendienst dbv)

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’12)

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In der 3.  Woche gab es Kritik an der Vergabe von Begriffen. Bibliotheksratte schimpfte, dass man doch hin und wieder noch auf die altmodische Bezeichnung Bücherei trifft, obwohl Bibliothek, laut Blogbeitrag „das schönere und modernere Wort“ sei und deutlich mache, dass es dort auch andere Medien als Bücher gibt. Sogar Wikipedia leitet bei der Suche nach „Bücherei“ zu „Bibliothek“ weiter. Trotz dieser fortschrittlichen Weiterleitung kam auch die beliebte Online-Enzyklopädie in der letzten Woche nicht ungeschoren davon. Kritische Bibliothek beschwerte sich darüber, dass Wikipedia die Frauen negiert, da weibliche Bezeichnungen bei Kategorien nicht erlaubt werden. Das führt dazu, dass Bibliothekarinnen in der Kategorie „Bibliothekar“ landen. Auch das Für und Wider in den Kommentaren ist interessant!

Einen ganz neuen Begriff konnten wir in Plan3t lernen: Kamishibai. In einen hübsch gestalteten Holzkasten werden passend zu einer Geschichte Bilder hinein geschoben, ähnlich wie in einem kleinen Theater. Wie man schon an dem exotischen Namen erkennen kann, stammt die Methode aus dem asiatischen Raum und ist dort recht beliebt. Die Fachstelle in Schleswig-Holstein bietet jedoch inzwischen auch so etwas an.

Für eine bessere Leseförderung der Jungen setzt sich MANNdat e.V. ein und veröffentlichte eine neue Ausgabe des gleichnamigen Newsletters, in dem unter anderem auf die Seite „Leseförderung für Jungen“ im Bibliotheksportal (mit vielen Links) hingewiesen wird (via NRW-Blog). An die Informationsseite „Lesen weltweit“ erinnert Fobikom und verlinkt auf das neue englischsprachige Wiki dazu, welches den weltweiten Austausch zu diesem Thema erleichtern soll.

*Ultrà Biblioteka* nahm sich den BuB-Beitrag „Facebook sorgt für scharfe Diskussionen“ vor und bemängelte, dass in Facebook anwesend zu sein nicht bedeutet, auch an der Entwicklung teilzuhaben. Bibliotheken sollten sich mehr in die Diskussion einbringen, Aufklärungsarbeit leisten oder voran treiben.

In Bibcomic wurde es märchenhaft. Mit „B.D. im Glück“ begann der erste Teil. Wir sind gespannt, wie die Tauschgeschäfte weitergehen. 😉

Written by lesewolke

23. Januar 2012 at 06:18

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’11)

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Das bisher größte Leseförderungsprogramm Deutschlands starteten nun das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen. Der Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte und die Bibliotheksverbände sind die Kooperationspartner der Aktion „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ (via NRW-Blog).

Eine Übersicht der neusten E-Book-Reader hat Börsenblatt erstellt (via NRW-Blog).

Eine eigene Quiet Control! ‚Auch haben wollen‘, ist wohl der erste Gedanke vieler genervter BibliothekarInnen bei diesem Artikel im NZZ Campus über die Studierenden in den grünen Hemden in einer englischen Bibliothek, die für Ruhe und Ordnung sorgen sollen (via VÖBBlog). Wie man dort erfährt, sorgt das trotzdem nicht für eine echte Senkung des Geräuschpegels. Auch das Verstecken von Büchern ist nach wie vor ein Problem. Über Hintergründe und Methoden am Beispiel der Hochschulbibliothek Lübeck liest man in den Lübecker Nachrichten (via Netbib).

Ihre Eindrücke über das deutsche Bibliothekswesen beschreibt Stacy B. Rosenthal von der Council Rock High School South (USA) im Blog Librarian in Residence, da sie im August an einer Studienreise teilnahm (Teil 1 und Teil 2). Besonders interessierte sie sich für das Schulbibibliothekssystem.

Im Plan3t war die Fachkommunikation ein Thema. Karsten Schuldt bemängelte, dass die bibliothekarische Praxis nicht deutlich wird, wenn AutorInnen Texte publizieren, die zahlreiche Modewörter aber wenig Inhalt haben. Infobib fragte sich, wie wir aus dieser Kultur der „Bibliothekarischen Lyrik“ bzw. dem „Geblubber mit bibliothekarischem Bezug…“ (Netbib) wohl wieder heraus kommen.

Na hoffentlich trauen sich Frauen nach so viel Disharmonie überhaupt noch, Artikel zu verfassen. 😉 Bei Wikipedia glänzen sie jedenfalls mit Abwesenheit, meldete das Handelsblatt (via NRW-Blog). Demnach sind 91,5 Prozent der Autoren Männer. Wikimedia will wenigstens die technische Hürde senken, damit frau auch ohne Programmierkenntnisse mitschreiben kann. Außerdem soll die Einladung an Frauen deutlicher werden (Forschungsergebnisse zeigen, dass so etwas hilft).

OpenBibBlog erkärte, wie aus dem Nachlass des Künstlers Eduard Prüssen neben einem Portal zur Recherche aus der Katalogdatenbank ein ausdruckbares Werkverzeichnis gestaltet wurde, welches man nun als PDF downloaden kann.

Die Stadtbibliothek Gelsenkirchen feierte ihren 100. Geburtstag und gönnte sich ein besonderes Geschenk, nämlich einen Bibliotheksfilm, der wirklich gelungen ist!

Zum Schluss noch der Hinweis auf einen Beitrag aus dem echten Bibliotheksleben im Blog Durch Bücherstaub geblinzelt. Hinter dem Titel „Kanoniere und Völkerrecht“ verbirgt sich doch tatsächlich eine Geschichte mit HappyEnd.

Bild:  Pressebereich der Aktion „Lesestart“

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’11)

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Mein Lieblingsblogbeitrag aus der letzten Woche heißt eindeutig „Bibliothekswesen scheitern nicht!“ (Plan3t). Wobei das eher satirisch gemeint ist, denn „Das Spektrum des Scheiterns im Bibliothekswesen ist groß und bunt.“, stellt Christian Hauschke fest und hat gleicht ein paar konkrete Vorschläge, worum es in den noch ungeschriebenen Artikeln für die 20. Ausgabe von Libreas zum Thema „Scheitern“ gehen könnte. Wahrscheinlich wurde noch keine Ausgabe mit so viel Spannung erwartet. Übrigens erscheint Libreas für jeden kostenfrei lesbar im Internet, eher eine Ausnahme im Open-Access-predigenden Bibliotheksbereich.

Wo wir gerade bei Open Access sind. Was sich in den letzten 5 Jahren im Bibliothekswesen getan hat, fasst Infobib zusammen. Für unsere Nutzer bieten wir natürlich Open Access in Form von Publikationsservern. Die in Deutschland am meisten genutzte Software ist OPUS. Die Anforderungen steigen, die Features auch, die Anwendung soll trotzdem einfach sein. Damit war OPUS offensichtlich überfordert. Die „Krankengeschichte“ von OPUS 4 kann man bei Bibliothekarisch.de nachlesen.

Jeder wissenschaftliche Beitrag benötigt vernünftige Literaturangaben. Diese kann man zum Beispiel mithilfe eines Literaturverwaltungsprogrammes zusammentragen. Im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken beschäftigte sich Lambert Heller mit einem neuen Skript für Google Docs, welches Dokumente nach DOIs durchsucht, URLs erkennt und daraus Quellenangaben ermittelt. Ist das nun das Ende von klassischen Literaturverwaltungsprogrammen? In den Kommentaren wird das Für und Wider diskutiert.

Zum Schluss noch der Hinweis auf die Ergebnisse der neuesten BITCOM-Umfrage zum Thema Internet und Bildung (via NRW-Blog & Börsenblatt). Demnach nutzen 63% der Internetanwender das Netz für die Verbesserung ihrer Allgemeinbildung. Auch für die berufliche Weiterbildung wird gern auf das Internet zurückgegriffen. Bei den 30-49jährigen verwenden es sogar 65% zu diesem Zweck. Beliebt für die erste (und manchmal einzige) Suche nach Informationen ist Wikipedia. Doch das ist längst nicht das einzige Wiki. Ein Wiki kann eine gut geeignete Plattform für kollaboratives Schreiben sein, wie Lambert Heller in seinen Workshops vermittelt. Dabei kommt es auf die Zielgruppe an (via Plan3t).

Written by lesewolke

26. September 2011 at 05:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’11)

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Heiße Diskussionen tobten in der letzten Woche in der Inetbib zu der Frage, ob man Google Plus, Facebook bzw. sozialen Netzwerken im Allgemeinen nun trauen, sie mögen und unterstützen sollte oder nicht. Aufhänger war ein Beitrag der SuMa-Blogger, der auf potenzielle Gefahren der Datensammlung von Google hinwies. Das Unternehmen könnte mit der zusätzlichen Speicherung sozialer Daten und deren (zumindest technisch) möglicher Verknüpfung mit  Nutzerdaten aus anderen Diensten (YouTube, Suchverläufe, StreetView usw.) sehr genaue Profile der Nutzer erstellen.

Doch Datenschutz ist nur eine Sichtweise, aus der man soziale Netzwerke betrachten kann. Auch das wurde in der Diskussion deutlich. Sie sind im Leben vieler Menschen bereits heute ein fester Bestandteil und machen Spaß. Können Bibliotheken es sich bei allen Bedenken noch leisten, nicht dabei zu sein? Sollten sie lieber die Chancen und Möglichkeiten sehen und nutzen, um nicht irgendwann ignoriert zu werden? Konstantin Klein hat an alle Internet-Nichtversteher einen verständlichen Brief geschrieben, natürlich im Internet (via Netbib). 😉

Dass jedenfalls Google Plus seine Strategie gut aufgebaut hat, zeigt die Begeisterung vieler für das neue Netzwerk, welches sich noch in der Testphase befindet. Mit einer Kommerzialisierung im späteren Betrieb darf fest gerechnet werden. Was sind das für Leute, die sich für G+ entschieden haben, fragt Kulturbeutel und analysiert 5 Nutzertypen. Der beste Schachzug des Unternehmens war wohl neben einer (noch) werbefreien Oberfläche, den Zugang zu erschweren. Lesenswert dazu ist das Editorial der C’t 16/2011 „Auch mitmachen wollen“. Denn man sollte wenigstens wissen, worauf man sich da einlässt.

Auf einer Fachmesse in Japan wurde nun ein E-Book-Automat präsentiert. Nach der Bezahlung erhält man einen QR-Code-Bon. Diesen kann man mit dem Smartphone einlesen und das E-Book downloaden (via NRW-Blog und Börsenblatt).

Immer mehr Bibliotheken starten die Onleihe, so auch die Stadtbibliotheken Mannheim, Ludwigshafen und Speyer mit ihrer Plattform metropolbib.de (via Netbib).

Die Dauer ist zwar unterschiedlich, aber irgendwann läuft das Urheberrecht, wenn auch lange nach dem Ableben des Autors, ab. Trotzdem kommt es vor, dass Firmen die Inhalte auf ihren Servern bereitstellen und Geld dafür verlangen. Nun hat ein Hacker in den USA solche Publikationen heruntergeladen und steht vor Gericht. Von diesen und anderen Problemen auf dem langen Weg zu mehr Freiheit für wissenschaftliche Veröffentlichungen berichtet der Tagesspiegel (via Archivalia). Eine Anleitung, wie man Online-Publikationen zitiert, findet man ebenfalls bei Archivalia.

Anläßlich der Wikimania 2011, dem Treffen der Wikipedianer, hat der WDR interessante Informationen zur Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia zusammengetragen (via Lemy’s Blog).

Den Wert von BibliothekarInnen rund um den Erdball hat Masters in Education in einer Infografik dargestellt, auch anzuschauen bei Bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’11)

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Eine provokante Zukunftsvision für wissenschaftliche Bibliotheken in den nächsten 5 Jahren hat das Taiga Forum (engl.) veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung findet man bei bibliothekarisch.de. Demnach werden Bücher zukünftig eher als Dekoration einer Bibliothek dienen, die Räume verliert und umstrukturiert wird.

Mit Verbesserungsmöglichkeiten, die Bibliotheken umsetzen sollten, beschäftigte sich auch Anne Christensen in ihrem Vortrag „Mein Traum von Bibliothek“. Einen Hintergrundbericht mit der Präsentation und spannenden Kommentaren findet man in ihrem Blog A growing organism. Sie verweist auch auf den Artikel zu der Vortragsreihe „Mein Traum von Bibliothek“ von Charlotte Bauer und Ulrich Johannes Schneider, die unter anderem feststellen: „In Umfragen bewerten Studierende nur diejenigen Hochschulen hoch, die auch gute Bibliotheken haben.“ (BIS (2011), H. 2, S. 81). Na, das macht doch Mut!

QR-Code für den Link zu "Gelesen in Biblioblogs (27.KW'11)"

QR-Code für den Link zu "Gelesen in Biblioblogs (27.KW'11)"

Ein Feature, dass heute schon in manchen Bibliotheken zum Einsatz kommt, sind QR-Codes. Auf eine Präsentation (engl.) zu diesem Thema (speziell für Bibliotheken) machte in der letzten Woche der NRW-Blog aufmerksam. QR-Codes enthalten zum Beispiel Kontaktinformationen oder URLs, die mittels Smartphone erkannt werden. Das erspart mühsames Abtippen. Erstellen kann man diese Codes unter anderem mit QR Stuff (mein Selbstversuch -> siehe Abbildung) oder dem QR Code Generator vom  ZXing Project. Einen Hinweis auf die Liste der Bibliotheken bei Netbib, die so etwas bereits verwenden, gab es ja hier schon in der 17. KW 2011. Ganz offensiv warb die Stadtbibliothek Mannheim (Foto von H. Allers) mit ihrem QR-Code, wie man in der Inetbib lesen konnte. 😉

Und wer wissen möchte, was mobile Endgeräte sonst noch können, liest den Artikel „Mobile Nutzung von Bibliotheksdienstleistungen“ von Rudolf Mumenthaler (via bibtexte), der außerdem in der Zeitschrift Zeitschrift „Arbido“ 2/2011, Seite 33-36 erschienen ist.

Elektronische Dokumente gibt es reichlich im Netz. Über sechseinhalb Millionen E-Books kann man bereits kostenlos downloaden meldet NRW-Blog und verlinkt auf World eBook Fair, einer Kooperation verschiedener Bibliotheken und anderer Projektpartner.

Ob denn elektronische Veröffentlichungen auch zuverlässig und seriös sind, fragen sich viele. Besonders Wikipedia ist hier immer wieder in der Kritik und man streitet, ob man aus diesen Artikeln nun zitieren darf oder nicht. Wiki-Watch versucht nun wenigstens formal die Qualität zu analysieren. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen dazu, die Lemy’s Blog zusammen getragen hat.

Written by lesewolke

11. Juli 2011 at 04:00

Bibliothekartag 2011 – Facebook und Co.

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Das war ein Thema, welches mich ganz besonders interessierte, daher wird der Beitrag jetzt auch etwas länger. Am Mittwochnachmittag berichtete Katharina Bergmayr über die Erfahrungen der Büchereien Wien, die schon seit 2009 aktiv in Facebook sind. Für alle, die sich noch nicht damit auskennen, sei an dieser Stelle ihre Präsentation empfohlen, da es dort auch Tipps für einen guten Start gibt. Wichtig für die Betreuung der Seite ist neben der eigenen Begeisterung für Soziale Netzwerke, sich selbst immer über die neuesten Entwicklungen in Facebook zu informieren, sei es in technischer Hinsicht oder inhaltlicher Hinsicht. Wer posten will, muss natürlich wissen, was in seiner Einrichtung so los ist. Die Unterstützung und Zuarbeit von KollegInnen ist an dieser Stelle von Bedeutung. Neben sachlichen Information sind bei den Lesern der Facebookseite der Büchereien der Blick hinter die Kulissen und Fotos von Fundstücken in Büchern beliebt. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Fans viel netter sind, als man denkt, wobei man Beschwerden unbedingt beantworten und Negatives nicht beschönigen sollte.

Am Donnerstagnachmittag war Facebook gleich noch einmal Thema in der Zukunftswerkstatt.  Das Interesse war groß, der Raum zu klein. „Luftnot in ‚Paris’“ (= der Name des Raumes)  hieß es bei Twitter. Leider fiel der Vortrag von Frau Schwindt aus. Dafür war Martin Kramer von der Mediothek Krefeld via Skype zugeschaltet, der über sein Leben mit Facebook bereits auf dem BibCamp 2011 in Hamburg ausführlich Rede und Antwort gestanden hatte. Die Erfahrungen der Stadtbibliothek Köln, über welche Constanze Döring berichtete (Update 03.07.11: Präsentation), deckten sich in etwa mit denen von Krefeld und Wien. Deutlich wurde, dass die Motivation der Mitarbeiter, die hier aktiv sind, entscheidend für den Erfolg sind. Einfach irgendjemanden diese Aufgabe zu übertragen, funktioniert bei Sozialen Netzwerken nicht. Kritik an der Einrichtung sollte man durchaus als Chance begreifen, mal zu zeigen, was man kann. Die Stadtbibliothek Köln nimmt außerdem an Twitter teil. Dafür sind extra Abfragen eingerichtet worden, damit man Hinweise und Fragen zur Bibliothek sofort mitbekommt und antworten kann. Das Fazit zur Teilnahme an diesen Netzwerken lautete jedenfalls: „Es lohnt sich!“

Frank Daniel berichtete über das Projekt „Lernort Bibliothek“ des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (Update 03.07.11: Präsentation). Auf die Blogbeiträge dazu habe ich auch in Lesewolke in den letzten Monaten öfter hingewiesen. Als Erkenntnis daraus konnten einige Erfolgsfaktoren formuliert werden: dezentrale Entscheidungsstruktur, Fehler als Weg zum Erfolg, Web-2.0-Tools für interne Arbeitsorganisation, 20 Prozent der Arbeitszeit für Online-Aktivitäten, Einbindung von Community-Werkzeugen in Bibliothekskataloge, Facebook-Workshops.

Einige gute Ideen hatte auch Anne Klug für den Facebookauftritt von Bibliotheken (Update 03.07.11: Präsentation). So könnte man auf Veranstaltungen hinarbeiten und mehrere Posts als kleine Geschichte aufbauen. Und man sollte sich auch mal bei den Fans bedanken. Die Ausarbeitung von Strategien und Redaktionsplänen fand ich dann allerdings etwas übertrieben.

Wie man am besten Leute für Mitmachprojekte im Netz begeistert, interessierte Lambert Heller. Und sicher nicht nur für das Tagging gilt: es „funktioniert nur egoistisch oder für ein ‚echtes‘ Gemeinschaftsprodukt“ (S. 10 der Präsentation). Außer Facebook stellte Lambert Heller spezielle Netzwerke für Wissenschaftler, wie ResearchGate (ähnlich wie Facebook) oder Mendeley vor. Wobei sich letzteres eben sehr gut für persönliche Literaturlisten eignet. Man erfährt, wie oft die Publikationen gelesen wurden oder kann sich sogar alles zu einem bestimmten Thema ansehen (Research papers overview). Da stellt sich die Frage, ob sich Wikipedia nicht auch ausbauen ließe, vor allem weil sich bereits zahlreiche Angaben  Literaturquellen dort befinden (vgl. auch den Blogbeitrag zur Sacherschließung von Literatur in Wikipedia).

Written by lesewolke

15. Juni 2011 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’11)

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Ein wichtiges Thema war in der letzten Woche der Einsatz von QR-Codes für Bibliotheken. Die zweidimensionalen Bilder können beispielsweise mit Mobiltelefonen eingelesen werden, die über eine Kamera verfügen sowie eine Software enthalten, die diese Informationen dann dekodiert. In den Codes werden verschiedenste Informationen verschlüsselt, wie Internetadressen, Adressen oder Kontaktdaten. Infobib schlägt vor, in den Codes die URL für die elektronische Parallelausgabe unterzubringen und sie auf die gedruckten Bücher zu kleben, damit die Nutzer schnell die elektronische Parallelausgabe finden. Eine Übersicht, welche Bibliotheken solche QR-Codes bereits nutzen und zu welchem Zweck, hat Netbib veröffentlicht. Auch in in der Inetbib gab es viele Beiträge dazu.

Die freie Nutzung und konkrete Verlinkung der Katalogdaten von Bibliotheken wird schon seit längeren Zeit in den Blogs diskutiert. Die Universitätsbibliothek Mannheim veröffentlicht nun ihre Daten zur Nachnutzung und erläutert in ihrem Blog den Unterschied zwischen Linked Data und Open Data (via Infobib). „Mit der public beta eines Linked Data Service und einer zukunftssicheren open access Lizensierung der vielen Metadaten wurde alles Richtig gemacht.“ lobt  BibliothekarInnen sind uncool die Aktion der UB Mannheim.

NRW-Blog hat eine Suchmaschine entdeckt, die bereits 13.000 Lern- und Bildungsmedien zugänglich macht und sicher noch erweitert wird. Eine echte Hilfe für Lehrerinnen und Lehrer!

Für die Suche nach Informationen im Internet wird Wikipedia auch gern genutzt. Um dort mehr relevante Literatur unterzubringen und zu erschließen, wurde nun von Magnus Manske der Prototyp LITurgy entwickelt. Biblionik berichtet darüber.

Das Publizieren im Internet hat auch Tücken. Lemy’s Blog verweist auf eine frei zugängliche Veröffentlichung (große PDF-Datei) der Bundeszentrale für Politische Bildung, die Urheberrechtsfragen im Alltag erläutert.

2011 ist das Internationale Jahr der Wälder. Bibliotheken, die dazu Medien zusammen stellen möchten, bekommen Hilfe von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen (München). Denn zu diesem Thema wurde eine Titelliste veröffentlicht (via NRW-Blog).

Leider ist nur das Inhaltsverzeichnis von dem neuen „Praxisbuch Schulbibliotheken“ online. Bibliotheken als Bildungseinrichtungen stellt das neue Buch vor.

Librarian in Residence meldet, dass Amazon plant, amerikanischen Bibliotheken das Verleihen von E-Books und deren Nutzung auf dem Kindle zu erlauben. Bisher konnten nur bei Amazon gekaufte Bücher auf dem Gerät gelesen werden. Eine weitere Mitteilung dieses Blogs lautet, dass es demnächst auch deutsche Bücher für das Kindle geben soll.

Written by lesewolke

2. Mai 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’11)

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Bei der Evaluation der Internetangebote der eigenen Bibliothek hilft der Leitfaden BibEval, fand netbib heraus. Man kann dabei nur die Webseite, den Bibliothekskatalog, die Fachdatenbanken oder gleich alles auf einmal untersuchen.

Fobikom-Weblog entdeckte auf den Internetseiten von Radio SWR2 die sechsteilige Reihe zu dem Thema „Wie das Internet die Bildung verändert″. Sie lief ab Mitte Februar und kann nachgehört werden. Ein Buch soll ebenfalls dazu erscheinen.

Fans von visualisierten, statistischen Daten kommen bei Deutsche Welle auf ihre Kosten. Hier kann man anschauen, wie sich die Online-Enzyklopädie Wikipedia in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Mitwirkenden, Bearbeitungen und neuen Artikel entwickelt hat.

Um den Einstieg in ein Thema zu finden, ist Wikipedia für viele die erste Wahl. Oft sind in den Artikeln relevante Literaturhinweise vorhanden, die eine Vertiefung erleichtern. Das könnte ausgebaut werden. Bereits im August 2010 gab es in Biblionik und Jakoblog Überlegungen, automatisch frei zugängliche Online-Publikationen, die eventuell zu den Artikeln passen könnten, vorzuschlagen und die Leser bewerten zu lassen, ob sie wirklich geeignet sind. Ein aktueller Beitrag in Biblionik verfolgt diese Strategie weiter und wird konkret.

Nach dem Begriff Publikationstyp sucht man vergeblich in Wikipedia. Hat er eher etwas mit dem Inhalt oder dem Trägermedium einer Veröffentlichung zu tun? Kann eine Publikation gleich mehreren Publikationstypen zugeordnet werden? Diesen Fragen ging Jakoblog in der letzten Woche nach.

Im vergangenen Jahr konnte man in den Blogs hin und wieder etwas zu VuFind, einem Open Source Bibliothekskatalog, lesen. Ein kommentierter Screencast (via Infobib) zeigt die aktuellen Möglichkeiten.

Auch der Europäischen Kommission wird zunehmend bewusst, dass es zahlreiche Werke gibt, deren Rechteinhaber sich einfach nicht mehr ermitteln lassen = verwaiste Werke. Das behindert die Digitalisierung, beispielsweise für die Europeana. Daher soll nun ein Vorschlag für eine EU-Richtlinie erarbeitet werden, zitiert Archivalia aus dem Newsletter des DBV vom März 2011.

Respekt für diese erfolgreiche Werbestrategie eines niederländischen Brillendesigners. Sie hat die Phantasie der Autoren von Libreas Blog zu einem ungewöhnlichen Beitrag inspiriert! 😉

Written by lesewolke

11. April 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’11)

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Die neue Ausgabe von LIBREAS mit dem Themenschwerpunkt „Wissenschaftskommunikation und Wissensorganisation“ ist erscheinen.  Artikel gibt es unter anderem zu ENCES e.V., einem europäischen Netzwerk, das sich mit den unterschiedlichen Regelungen zum Urheberrecht in Bildung und Wissenschaft beschäftigt, zu virtuellen Forschungsumgebungen in der Geschichtswissenschaft und zu einheitlichen Identifier für wissenschaftliche Autoren. In einem Podcast berichten zwei Bibliothekarinnen aus One Person Libraries über ihre Arbeit und den OPL-Arbeitskreis Berlin-Brandenburg.

Ebenfalls international betrachtet Globolibro die Bibliothekswelt und fand eine Studie, die den Wert britischer Bibliotheken für Forscher und Organsationen ermittelt.

One-Pager zeigt, wie eine Bibliothekswebseite speziell für mobile Endgeräte aussehen könnte. Ein Konzept, dass sich auf das Wesentliche beschränkt, meint Infobib und verlinkt auf den Code, der unter der CC-Lizenz by-nc-sa frei im Internet zugänglich ist.

InfoRapid Wissensportal (Screenshot)

Das Literaturverwaltungsprogramm Citavi wirbt mit einer Funktion, die Webseiten in PDF-Dateien umwandeln und lokal auf dem eigenen Rechner speichern kann. Während sich bestimmt zahlreiche Anwender darüber freuen dürften, gibt es Kritik im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken. Lambert Heller verweist auf bessere Möglichkeiten zur Speicherung der aktuellen Version der zitierten Internetseite lokal oder im Netz.

Wer Wikipedia visuell entdecken will, probiert das InfoRapid Wissensportal, gefunden von Netbib. Der Trend geht dazu, Daten im Internet abzulegen und Softwareanwendungen dort auch gleich zu nutzen. NRW-Blog entdeckte einen leicht verständlichen Beitrag zu  Cloud Computing im Internet-ABC.

Eine Präsentation zum Thema Bibliothekarinnen in der Modewelt findet man ebenfalls bei Netbib. 😉

Written by lesewolke

4. April 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’11)

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Bereits 2005 war Google Books von der Vertretung für amerikanische Verleger und Autoren angeklagt worden, da urheberrechtsgeschütze Werke digitalisiert und Teile daraus angezeigt wurden. Der Richter lehnte einen Vergleich ab, der zur Folge gehabt hätte, dass Google Bücher digitalisieren und veröffentlichen darf, bis es von dem Rechteinhaber verboten wird. Diese und weitere Hintergründe erklärt bibliothekarisch.de. Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bibliotheken und Bildung begrüsst die Bemühungen von Google, das Urheberrecht den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Das Für und Wider des Digitalisierungsprojektes Google Books und europäischer Bemühungen analysiert Wissenschaft und neue Medien. Ein Thesenpapier für eine nationale Digitalisierungsstrategie in Deutschland hat der Deutsche Bibliotheksverband veröffentlicht.

Auch das Zweitverwertungsrecht ist wieder einmal Thema. Diesmal hat die SPD einen Gesetzesentwurf eingebracht. IUWIS fasst die Eckpunkte zusammen und zeigt die Möglichkeiten.

Verschiedene Plattformen und Darstellungsformen von Internetadressen machen es nicht leicht, Online-Quellen richtig zu zitieren. Archivalia beschäftigt sich mit dem Thema, insbesondere der Angabe von Persistent Identifiern.

Vor dem Zitieren müssen natürlich die Quellen gesammelt werden. Eine Reihe zu Softwareentwicklungen bei Literaturverwaltungsprogrammen hat Literaturverwaltung & Bibliotheken gestartet. Im ersten Teil geht es um Neuheiten bei den lokalen Systemen Citavi, Papers sowie Endnote und den lizenzpflichtigten Plugins RefWorks COS sowie Endnote Web. Eine umstrittene Literaturquelle ist Wikipedia. Cornelius Puschmann hat sich ausgiebig Gedanken über den gesellschaftlichen Nutzen dieser Online-Enzyklopädie gemacht.

Über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Web 2.0-Plattformen, wie Twitter, Facebook, Netvibes, Flickr.com, Delicious.de, berichtet die Stadtbibliothek Gütersloh innerhalb der Reihe „Lernort Bibliothek“ des NRW-Blog.

Die „Bedeutung des Ausleihschalters“ in der Bibliothek wird leider unterschätzt. Daher widmet Library Mistress diesem wichtigen, ersten Anlaufpunkt in der Bibliothek einen Artikel.

Auf den Erfolg des  Schulbibliotheksstandes bei der Leipziger Buchmesse 2011 und das eventuell daraus wachsende Interesse der Medien macht Basedows1764 Weblog aufmerksam.

Dem Mäander als geometrischem Grundmuster, das auch in Bibliotheken vorkommt, widmet sich Bibcomic. 😉

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’11)

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Das Motto der internationalen Konferenz zu Bibliotheks- und Informationswissenschaften BOBCATSSS 2011 in Szombathely (Ungarn) lautete „Finding new ways“. Das Organisationsteam bestand aus Studierenden aus Ungarn, Norwegen und Österreich. Über die drei Tage in Westungarn berichtete BibliothekarInnen sind uncool (Tag 1, Tag 2, Tag 3).

Die Leser des schwedischen Peter Alsbjers blogg bekamen dank eines Gastbeitrages (engl.) von Christian Hauschke in der letzten Woche einen Einblick in die bibliothekarische Fachkommunikation in Deutschland. Lesewolke findet dabei sogar als Perlentaucher für Biblioblogs Erwähnung. 🙂

Auch Wikipedia wird zwar international genutzt und bearbeitet, ist deshalb jedoch durchaus nicht in Schule und Wissenschaft anerkannt. Die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ stellte jeweils ein Statement von Befürwortern und Gegnern von Wikipedia-Zitaten gegenüber, gefunden in Lemy’s Blog.

Die Kommission für Ausbildung und Berufsbilder des BIB hat nun die Preisträger des bit-online-Innovationspreises 2011 bekanntgegeben. Die ausgezeichnete Diplomarbeit „Untersuchung bibliothekarischer Applikationen für Mobiltelefone hinsichtlich der technischen Realisierung und des Nutzens“ von Hans-Bodo Pohla ist online verfügbar.

Ebenfalls online lesbar sind die Schwerpunktartikel zum Thema „Open Access“ in B.I.T. online Heft 1/2011, immerhin ein Anfang. Auch die anderen Artikel sollen mit einem Zeitembargo von 12 Monaten kostenfrei lesbar werden. Das ist aber noch lange nicht zufriedenstellend, meint infobib.

„Empfehlungen zur Zukunft des bibliothekarischen Verbundsystems in Deutschland“ hat der Wissenschaftsrat veröffentlicht und kommt zu der Erkenntnis:  „Eine Zusammenführung der bislang in getrennten Systemen geführten Erschließungsdaten mindestens auf nationaler Ebene stellt in diesem Zusammenhang eine der wichtigsten zukünftigen Aufgaben dar.“ (S. 40). Die Zitate in den Kommentaren des  Blogbeitrages bei wisspub.net werden noch etwas deutlicher.

Auf eine gute Übersicht zum Thema E-Books für Einsteiger weist NRW-Blog hin. Dort wird unter anderem grafisch dargestellt, mit welcher Hardware man welche E-Book-Software verwenden kann.

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’11)

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Die 2. Kalenderwoche startete mit der Nachricht, dass das vascoda-Portal abgeschaltet wird, was dann schließlich am 14. Januar passierte. Infobib griff das Thema auf. In den Kommentaren stehen einige Erläuterungen zu den Hintergründen und technischen Alternativen. Eine Liste der Partner, Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportalen, in denen man weiterhin direkt recherchieren kann, findet man im vascoda-Blog. Wer die Weiterentwicklung von vascoda verfolgen möchte, schaut bei Password vorbei. Dort werden aktuelle Ressourcen und Netzwerke aufgelistet, die über vascoda berichten.

Nancy Pearl & her action figure

In dieser Woche gab es gleich zwei Geburtstagskinder, die aus bibliothekarischer Sicht von Interesse sind. Nancy Pearl wurde 66 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Da fängt das Leben an, wie wir wissen, und bibliothekarisch.de widmete ihr einen Beitrag. Sie hat es schließlich geschafft, als Bibliothekarin in den USA berühmt zu werden, denn es gibt sie sogar als Actionfigur. Obwohl diese leider sehr klischeehaft ausgefallen ist.

Das zweite berühmte Geburtstagskind hieß Wikipedia, die Süddeutsche berichtete darüber. Am 15. Januar 2001 startete dieses Online-Lexikon, an dem jeder mitarbeiten darf und das traditionelle Enzyklopädien schnell unattraktiv werden ließ. Auch Jakob Voß verfasste anläßlich dieses Jubiläums einen ausführlichen Artikel über die Anfänge von Wikipedia.

So langsam entdecken die Bibliotheken auch Smartphonebesitzer als Nutzergruppe. Die British Library hat ein extra App entwickelt, welches die Schätze dieser berühmten Bibliothek zeigt (Link zum Youtube-Video). Trotz ihrer Beliebtheit sind Apps aber nicht ganz unkritisch, zumindest wenn es um den Datenschutz geht. Diese Minianwendungen können auch Daten ausspähen und ungefragt weiterleiten, schrieb der NRW-Blog und bezog sich dabei auf einen Beitrag von Jörg Schieb.

Foto:  a-birdie bei flickr (Creative-Commons-Lizenz: by-nc)

Written by lesewolke

17. Januar 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (31. KW)

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Könnte man die bekannte Online-Enzyklopädie Wikipedia nicht noch erweitern und dort die passende frei zugängliche Literatur zu den einzelnen Themen anzeigen? Wie das praktisch umsetzbar wäre, die Sacherschließung der Online-Publikationen verbessert und welchen Nutzen dieses Projekt für Bibliotheken hätte, damit beschäftigt sich der Blog Biblionik.  Die interessante Idee hat Jakoblog aufgegriffen und sich ebenfalls Gedanken dazu gemacht.

Im vascoda-Blog werden diese Woche die Dokumentenserver der Virtuellen Fachbibliotheken vorgestellt. Alle dort gespeicherten Publikationen können auch über BASE recherchiert werden.

Thomas Stöber führte im Februar 2010 eine Umfrage zu Bibliotheksangeboten im Bereich Literaturverwaltung durch. Der abschließende Bericht dazu ist nun online lesbar.

Was es mit dem Begriff  „Blended Librarian“ auf sich hat, entdeckte Fobikom-Weblog.

Börsenblatt.de gibt Hinweise zur Gestaltung von Internetseiten. Dabei werden drei grundlegende Gestaltungsgebote und die vier häufigsten Fehler erläutert.

The best anti-plagiarsm video ever“ (norwegisch mit englischem Untertitel) heißt ein Video der Universität Bergen. Und der Titel ist keine Übertreibung! 🙂

Written by lesewolke

9. August 2010 at 04:00