Lesewolke

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Posts Tagged ‘Zensur

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’20)

Das Corona-Virus schränkt natürlich auch die Bibliotheksarbeit drastisch ein. Ein bisschen unheimlich sind solche Geisterbibliotheken ohne Benutzer schon, stellte Bibliophase fest, versucht aber auch positive Aspekte zu finden. Da viele Bibliotheksmitarbeiter zu Hause sind, gibt es nun wöchentlich einen #BibChatDe (immer dienstags, 15-16 Uhr), denn #BibliothekenSindDa, siehe Blog. Bibliophase recherchierte in historischen Zeitungen nach Grippemitteln. Netbib sammelt kostenfreie Kulturangebote. Auch Archivalia hat einige Links dazu im Angebot (u.a. Project Muse). Infoclio empfiehlt Schweizer Geschichtspodcasts (via Archivalia).

Um Texte von Autoren zugänglich zu machen, die in manchen Ländern nicht erlaubt sind, bauten clevere Entwickler diese in das Spiel Minecraft ein und schufen so die Uncensored Library, siehe Aubib.

Wenn man online veröffentlicht, muss man in rechtlicher Hinsicht viel bedenken. Fragen und Antworten gibt dazu der PR-Doktor (via Fachstelle ÖB NRW).

Ja, man kann es Leser schon richtig schwer machen, die Daten Literaturverzeichnisse und Bibliographien zu überblicken und zu nutzen. Ganz konkrete Tipps hat Archivalia.

Written by lesewolke

23. März 2020 at 09:30

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Gelesen in Biblioblogs (26.KW’18)

MedInfo informiert über die Petition gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform, da die Informations- und Meinungsfreiheit durch die neuen Regelungen bedroht wären. Es gibt schon über … Unterschriften (Stand: …).

Das Zitieren von Open-Access-Veröffentlichungen ist das Thema eines Beitrags im Cibera-Blog. Archivalia erinnert in dem Zusammenhang an ältere Beiträge zur Zitation von Online-Publikationen sowie Permalinks.

Als die Open-Access-Bewegung begann, träumten die Macher, dass Publikationen einfach in Repositorien veröffentlicht und weltweit frei gelesen werden können. Inzwischen etabliert sich Open Access. Aber statt Subskriptionsgebühren, die die Bibliotheken zahlen, werden nun zum Teil recht hohe Artikelgebühren erhoben, damit ein wissenschaftler Beitrag auf Verlagsseiten erscheinen kann. Und so lautet der Titel des Beitrag von Ulrich Herb in Telepolis „Open Access: Erfolg mit Schattenseiten“ (via VÖBBlog).

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv veröffentlichte einen Vertragsgenerator für die Klärung der Rechte bei Digitalisierungsprojekten (via Archivalia).

Eine Infografik zeigt die Geschichte der Open Educational Ressources, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem Beitrag listet die Fachstelle ÖB NRW Argumente für den Nutzen der Bibliothek auf, die in einer Fortbildung zusammen getragen wurden und meint, Bibliotheken müssten nicht nur mehr öffentlich kommunizieren, was sie tun sondern auch warum.

Ein Beitrag in BII Stories erläutert, wie Bücher in den USA auf der Banned-Books-Liste landen und damit nicht mehr in Bibliotheken angeboten werden dürfen. Prominente Beispiele sind: Harry Potter (Satanismus), Farenheit 451 (Gotteslästerung), 1984 (nicht altersgemäß), Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain (anstößige Sprache). Doch die Kolleginnen und Kollegen in Bibliotheken wehren sich auch gegen Zensur. Es gibt Werbung gegen diese Maßnahmen und eine Banned Books Week, in der aus solchen Büchern vorgelesen wird.

Wie stellt man Smartphones kindersicher ein? Das Internet-ABC gibt Tipps (via Fachstelle ÖB NRW).

Written by lesewolke

2. Juli 2018 at 09:00